Broken Pieces

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Die Kanne von Tobias nimmt Form an

Cel

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Nachdem ich insgesamt drei Mal die Kanne zusammengebaut und auseinander genommen habe bin ich jetzt bei diesem Ergebnis. Ich habe nicht alle Kleinteile verwendet die @Tobias82 mir zu gesandt hat. Das liegt einzig und alleine daran, dass das Ergebnis immer schlechter wurde je mehr Teile ich verwendet habe. Es sind insgesamt zwei Teile über geblieben.

Das Zusammenfügen hat mich manch Nerv beraubt und ist auch nicht an allen Stellen perfekt. Wer so etwas selber probieren will kann mir danach berichten ob er perfekte Ergebnisse erzielt.

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So sah die Kanne heute Morgen aus. Das Zusammensetzen habe ich gestern Abend das letzte Mal gemacht. Eigentlich wollte ich sie so nicht präsentieren, jedoch ist es einfach eine schmutzige Arbeit. Die Grundreinigung erfolgte direkt nach den Fotos. Jedoch sollte man sich im Normalfall Zeit lassen, da man nicht mit viel Druck arbeiten darf und die Haftung der Teile minimal ist.

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Wie @theroots erwähnt hat sollten Arbeiten mit Urushi ernst genommen werden, da der Lack ein sehr starkes Allergen ist. @GoldenTurtle hatte ja auch nahgefragt. Wie man sieht benutze ich Handschuhe, die ich nur nicht trage wenn es nicht anders geht. Teils wechsel ich diese auch mitten im Arbeiten wenn sie zu klebrig oder schmutzig werden.

Vor ein paar Tagen habe ich mir auch noch die Zeit genommen und den Deckel von Tobias überarbeitet. Dieser ist noch nicht gereinigt. Jetzt ist auch erst einmal die Zeit die Teile aushärten zu lassen. Nur bei der Kanne muss ich nach und nach ein paar Fugen füllen die durch das Verschieben der Teile entstanden sind.

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Ryokucha, miig und Tobias82 gefällt das


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      Nachdem ich insgesamt drei Mal die Kanne zusammengebaut und auseinander genommen habe bin ich jetzt bei diesem Ergebnis. Ich habe nicht alle Kleinteile verwendet die @Tobias82 mir zu gesandt hat. Das liegt einzig und alleine daran, dass das Ergebnis immer schlechter wurde je mehr Teile ich verwendet habe. Es sind insgesamt zwei Teile über geblieben.
      Das Zusammenfügen hat mich manch Nerv beraubt und ist auch nicht an allen Stellen perfekt. Wer so etwas selber probieren will kann mir danach berichten ob er perfekte Ergebnisse erzielt.

      So sah die Kanne heute Morgen aus. Das Zusammensetzen habe ich gestern Abend das letzte Mal gemacht. Eigentlich wollte ich sie so nicht präsentieren, jedoch ist es einfach eine schmutzige Arbeit. Die Grundreinigung erfolgte direkt nach den Fotos. Jedoch sollte man sich im Normalfall Zeit lassen, da man nicht mit viel Druck arbeiten darf und die Haftung der Teile minimal ist.

      Wie @theroots erwähnt hat sollten Arbeiten mit Urushi ernst genommen werden, da der Lack ein sehr starkes Allergen ist. @GoldenTurtle hatte ja auch nahgefragt. Wie man sieht benutze ich Handschuhe, die ich nur nicht trage wenn es nicht anders geht. Teils wechsel ich diese auch mitten im Arbeiten wenn sie zu klebrig oder schmutzig werden.
      Vor ein paar Tagen habe ich mir auch noch die Zeit genommen und den Deckel von Tobias überarbeitet. Dieser ist noch nicht gereinigt. Jetzt ist auch erst einmal die Zeit die Teile aushärten zu lassen. Nur bei der Kanne muss ich nach und nach ein paar Fugen füllen die durch das Verschieben der Teile entstanden sind.

    • Von Cel in Broken Pieces
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      Heute habe ich mir etwas Zeit genommenen und den Deckel von @Tobias82 grob gereinigt. Die Füllungen müssen noch überarbeitet werden jedoch bin ich bisher zufrieden.
       
       
       
       






    • Von Cel in Broken Pieces
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      Ich habe nebenbei etwas Kontakt zu @tatea was irgendwann dazu führte, dass ich Ihr angeboten habe mich um Ihre Deckel zu kümmern. Sie hat sich zwar anfänglich etwas geniert, jedoch dann sich entschlossen mir die Arbeit zu überlassen.
      Leider habe ich keine Bilder mehr des Ausgangszustandes, evtl. kann Sie ja selber nachhelfen.


      Das war der Zustand nach den ersten Feinarbeiten, heute Morgen sieht das Ganze dann so aus.


       
      Weshalb ich den Blog aber begonnen habe liegt daran, dass ich eine etwas schwerere Arbeit von @Tobias82 bekommen habe. Viele habe die Bilder des Unglücks im Forum gesehen. Ich habe versprochen einige Updates zu machen. Die Kanne habe ich noch nicht betrachtet, jedoch hat er mir einen Deckel mit gesendet. 

      So weit so gut, das ist ja das kleinste Problem, ich hatte das Handwerkszeug ja gerade am Tisch, dann habe ich da die ersten Schritte gemacht.



       
    • Von RobertC in Mein digitales Teetagebuch
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      Nachdem letzte Woche @SilonijChai von der Bangwei Gushu Kugel aus dem CNNP/HQF 9 Berge Tasting-Set extrem begeistert war, bin ich von meiner ursprünglichen Idee, meinen Bangwei Fladen zunächst nicht aufzubrechen, sofort abgewichen. Damit ergab sich die interessante Möglichkeit Fladen und Kugel parallel zu verkosten und so möglichst gut miteinander zu vergleichen.
      In beiden Fällen handelt es sich um Bangwei Gushu Material aus der Frühlingsernte 2016, eingekauft und verarbeitet durch CNNP bzw. HQF. Im Falle des 357g Fladens war das Pressdatum der 19. April. Laut dem Einkäufer des Maochas für beide Produkte sollte der Fladen noch einen Tick hochwertiger sein. Die Kugeln sind nur als Set verfügbar, der Fladen kostet ca. 80€, d.h. ca. 0,22 €t/g.
      Zum parallelen Setup habe ich zwei Porzellan Gaiwans mit ca. 90ml, jeweils 7.5g Tee und 95°+ Lauretana verwendet. Bis auf die höhere Dosierung durch die Größe der Kugel ist dies quasi mein Standard für den Parallelvergleich. Auf den Bildern im Folgenden ist links immer die Kugel und rechts der Fladen zu sehen.
      Die ersten beiden Aufgüsse nach dem obligatorischen Waschgang konnten nicht sinnvoll verglichen werden, da die Kugel in der Mitte relativ hart ist und daher noch nicht komplett aufgegangen war. Ab dem dritten Aufguss sind die Blätter aber komplett gelöst. Der Aufguss der Kugel ist im Vergleich zum Fladen zunächst etwas trüber, der Fladen von Farbton etwas dunkler. Da ich aber aktuell nur zwei unterschiedliche Glaspitcher verwenden kann, sollte man den Unterschied im Farbton nicht überbewerten. Während die Kugel etwas bitterer in den Aufgüssen 3-5 ist, wirkt der Fladen auch auf der Zunge klarer und scheint allgemein ein etwas schärferes, deutlicheres Profil zu haben. Ab dem 7. Aufguss ist die leichte Trübe der Kugel komplett verschwunden, beide Tees sind sehr klar und auch der Farbton passt sich an.
      Soviel zu den kleinen aber feinen Unterschieden. Allgemein ist dieser Tee ein sehr starker Allrounder, für mich bisher ohne Schwäche. Sehr viel Power, leicht bitter, schönes Huigan, in späteren Aufgüssen findet man die Süße auch schon direkt im Aufguss, extrem dicke Textur und - das beste zum Schluss - die Farbe! Ich meine diese dunkle, klare Farbe kam ja schon super auf dem Bild von @SilonijChai zur Geltung. Wirklich bemerkenswert für einen Tee des aktuellen Jahres, der erst vor wenigen Monaten gepflückt und danach sofort gepresst (Fladen) bzw. von Hand gerollt (Kugel) wurde. Durch die hohe Dosierung habe ich zunächst nur sehr kurze Ziehzeiten verwendet. Aber nach dem 15. Aufguss wird der Tee merklich flacher und nach dem 18. war für mich Schluss. Zum Thema Wirkung, da extrem subjektiv, nur so viel: Ja, Wirkung war für mich definitiv vorhanden und ich empfand sie als durchweg positiv.
      Fazit und Bewertung
      Der Bangwei 2016 ist wirklich ein toller Tee - dicht, komplex, ausgewogen und mit klarer, bereits jetzt schon sehr dunkler Farbe. Das Spektrum dieses Tee ist erstaunlich ausgewogen, da kein Aspekt zu stark ausgeprägt ist so dass er Anderes überlagern könnte. Schwächen oder irgendwelche Off-Tastes waren für mich nicht erkennbar. Mit 80€ für 357g ist dies daher für mich bisher das beste Preisleistungsverhältnis aus dem Jahrgang 2016.
      Fladen 91-94
      Kugel 91-93