Zum Inhalt springen
  • Einträge
    5
  • Kommentare
    21
  • Aufrufe
    3.071

Komoreb

1.575 Aufrufe

Erster Versuch, wie man sieht alles noch sehr unbeholfen und schief:

20170227_122423.jpg

 

2te Sitzung, Technik etwas abgewandelt. Alles etwas gleichmäßiger:20170227_122555.jpg

 

Dritte Sitzung, gewisse Sicherheit schleicht sich ein. Es wird experimentiert:20170227_122749.jpg20170227_122817.jpg

 

Vierte Sitzung, wollte diesmal keinen Becher machen. Wagen wir mal was...

20170227_122858.jpg20170227_122938.jpg

 

Fünfter Versuch. Die Shiboridashis haben mich einige Nerven gekostet. Trotz alledem wollte ich endlich mal eine richtige Kanne probieren...

20170227_123045.jpg20170227_123057.jpg20170227_123117.jpg

Und ich muss zugeben: Die ist viel besser geworden als ich es mir zugetraut hätte! Da war ich echt richtig glücklich danach.

 

Sechste Sitzung. Ich möchte eine neue Technik ausprobieren, es wird gespachtelt...20170227_123232.jpg

 

20170227_123248.jpg

 

Siebte Sitzung. Nicht mein Tag...bei der linken ist mir 2 mal hintereinander der Deckel runtergefallen. Brutal genervt lasse ich den Dritten so wie er ist, auch wenn ich nicht zufrieden bin. Mal 5 gerade sein lassen...20170227_123348.jpg

 

Achte Sitzung, habe das Gefühl ich mache Rückschritte. Habe es etwas übertrieben mit dem experimentieren. Die linke Kyusu schaut ganz schön k.... aus. Habe nicht ganz den Effekt erreichen können den ich im Kopf hatte. Vielleicht kann man beim Glasurbrand was rausholen.20170227_123441.jpg20170227_123539.jpg

 

Neunte Sitzung. Etwas neues soll her. eine andere Form...

20170227_123617.jpg20170227_123649.jpg

 

Elfte Sitzung. Meine Freundin hat mir neuen Ton geschenkt. Dieser ist diesmal ganz fein und lässt sich ganz anders verarbeiten. Ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig weil er schnell aus der form gerät, weil er viel weicher ist. Ich verzweifel bei meinem ersten Versuch damit und alles landet in der Tonne. Daher auch leider keine Bilder von der Zehnten Sitzung.

20170227_123734.jpg

Hatte den Ton diesmal etwas austrocknen lassen und danach neu durchgeknetet. Nun ließ er sich etwas besser verarbeiten, war aber immer noch viel weicher als der Alte...

20170227_123752.jpg

Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden. 

20170227_123824.jpg

Nun muss ich nur noch Verpackungsmaterial besorgen, damit ich meine Werke auch heil zur nächsten Brennerei bringen kann.

Dort wird sich dann zeigen ob ich ordentlich gearbeitet habe und ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Ich bin gespannt bis zum geht nicht mehr!

Falls dieser Bericht gut ankommt und auf Interesse stößt, würde ich in Zukunft hier regelmäßig meine Sitzungen dokumentieren.

Wäre natürlich für mich sehr interessant, da ich so vielleicht auch noch konstruktive Kritik bekommen kann und auch erfahre ob für so etwas überhaupt ein Bedarf besteht.

10 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Whow, wirklich gut gelungen! Vor allem die Kännchen sind beeindruckend.

Hast Du Dir extra eine Drehscheibe angeschafft oder arbeitest Du in der Werkstatt eines Töpfers, der Dich ein bisschen anleitet?

Ich drücke sehr die Daumen, dass beim Brand alles heil bleibt. Hoffentlich hast Du den Ton gut geschlagen ;-)

 

Link zu diesem Kommentar

Danke @tatea

die kleine Scheibe habe ich mir extra dafür besorgt. Wie schon beschrieben erstmal aus Mangel an Geld für eine elektrische Scheibe.

Mache das aber alles zu Hause. 

Das wär toll wenn ich da jemanden kennen würde der mir ein paar Tricks zeigen könnte. Erstmal bin ich auf mich allein gestellt und schaue Tutorials bei Youtube. 

Habe den Ton immer mit nem Holzbrett gepaddelt. Hoffe das hat gereicht.

Link zu diesem Kommentar

Na, in Dortmund wird es doch bestimmt eine Töpferwerkstatt geben, die Kurse anbietet. Oder an der VHS? Da wird wahrscheinlich nicht an einer Scheibe gedreht, aber ein paar Tricks und Grundlagen bei der Tonbearbeitung können die Lehrer einem dort sicher zeigen und einen Brennofen werden sie auch haben. Ausserdem bekommst Du über den Lehrer vielleicht Kontakt zu anderen Keramikern in Deiner Gegend.

Link zu diesem Kommentar

Ja richtig, einen VHS-Kurs wollte ich hier auch auf jeden Fall noch machen. Aber werde wohl noch die neue Hüfte abwarten denke ich. Weil wenn ich jetzt mal einen Tag länger so gesessen habe, merke ich das dann auch danach noch mindestens 2 Tage. Und so n Kurs geht ja meistens ab 3-5 Tage und mehr los. Möchte dann ja auch alle Tage ausschöpfen können.

Aber danke nochmal für den Hinweis.

PS: Habe grade mal nachgeschaut. Scheinbar gibt es auch Kurse die dann 1 mal Wöchentlich sind, da hätte ich ja dann genug Regenerationszeit. Gut dass du mich wieder drauf gebracht hast.. ;)

Link zu diesem Kommentar

Deine Meinung

Sie schreibst als Gast. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Heute habe ich mir einen Gunpowder Temple of Haven Bio von TG (5,50€/100g) vorgenommen
      Diesen Tee habe ich im Dezember in einem TG Laden gekauft
      Laut der Beschreibung besteht dieser Tee aus fein grollten kleinen Blatt und ist explosiv und fruchtig. 11G auf 1Liter weiches Wasser bei 75Grad und 2min.

      Explosiv ist vielleicht ein Synonym zu kräftig oder TG meint, dass dieser Tee eine geschmackliche Explosion auslöst.
      Fruchtig ist eine seltenere Beschreibung von Gunpowder nach meiner kurzen Internet Recherche durch ein paar Onlineshops.

      Aussehen:
      Dieser Tee besteht zum großen Teil aus kleinen zusammengerollten Kugeln.
      Die Farbe ist etwas gelblicher helleres grün, gleichmäßig mal etwas heller oder dunkler fällt nur beim genauen Hinsehen auf.

      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken angenehm nach Grüntee und es riecht etwas sanfter als der andere Gunpowder.
      Feucht riecht es warm ein bisschen geröstet in Richtung Hojicha. 

      Aufguss:
      Ich werde 75Grad probieren und 1min,20s,30s,40s,1min,1min30
      Viele kleine Partikel, Aufgussfarbe ist ein gedämpftes Gelb und nicht so intensiv.
      Etwas blumig und grobe Grüntee Aromen sind schwächer ausgeprägt und andere Aromen sind Vordergrund, die ich nicht zuordnen kann.
      Etwas Adstringenz, Abgang ist nicht lang anhaltend.

      Der Tee wurde in den nächsten Aufgüssen jedes Mal etwas stärker nach groben Grüntee, frischer und etwas nach Kamille wir beim Nebeltee nur stärker.
      Der 3 Aufguss wurde etwas herber.
      3 Gute Aufgüsse und ab den 4 wurde es schwächer.

      Zwischenfazit:
      Interessanter brauchbarer Alltagstee der mehr nach Kamille schmeckt als der Nebeltee.
      Etwas günstiger preislich als der andere Gunpowder. Mal gucken wie dieser Tee westlich schmecken wird.

       
      Westlicher Aufguss:
      2min 75Grad 0,5g vorgewärmt
      Aufgussfarbe ist heller als beim Gongfu Aufguss und viel weniger Partikel sind in der schale
      Frischer Geschmack und intensive grobe Grünteearomen. In Richtung Nebeltee und minimal grasig im Hintergrund
      Keine Adstringenz und Herbe.

      3 min
      Aufgussfarbe ist minimal dunkler geworden und wieder einiges an Partikel in der schale
      Weniger frisch wie zuvor und etwas blumigkeit ist dazu gekommen.
      Grünteearomen sind etwas gröber geworden und minimal herbe und Adstringenz ist hinzugekommen

      2 Gute Aufgüsse und ab dem 3. wurde dieser Tee schwächer.
      So ist der Tee weniger interessant als der andere Gunpowder und ich werde den nochmal bei 80Grad probieren.
       
      1min,20s,30s,40s,1min,1min 30
      Viele Partikel, der Aufguss ist ein intensives dunkleres gelb.
      Blumiger als mit 75 Grad und grobe Grünteearomen. Ähnlich wie der Nebeltee nur etwas gröber und weniger frisch.
      und etwas Adstringenz Abgang ist nur einen Moment.
       
      Beim zweiten Aufguss hat die Blumigkeit abgenommen, es ist beim 3 wieder stärker geworden und etwas herber.
      Zum 4. hatte ich eine kleine Pause von 5-7min, weil ich noch etwas Anderes erledigen sollte.
      Den 4. habe ich mit 85 Grad aufgegossen um das Abkühlen auszugleichen. Tee wurde deswegen leider etwas rau, kratzig, herb und Adstringenz hat auch zugenommen.


      Fazit:
      Ähnlich zu Nebeltee nur etwas grob. Nicht ganz so meine Richtung schade das der auch etwas kratzig und rau geworden ist.
      Ich sollte nicht auf 85 Grad gehen, wenn der Gaiwan abgekühlt ist.
      Es ist trotzdem ein brauchbarer Altgastee nur etwas weniger gut als der andere Gunpowder, der etwas mehr eigen ist und mir etwas besser schmeckt.
      Es kann sein das die Aufgüsse nicht ideal geworden sind weil ich noch etwas zu tun hatte
      und die Blätter in dem Gaiwan mit der Restfeuchtigkeit vom Vorwärmen so 5-7min drin lagen und ich es nicht gleich aufgegossen habe.
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Nach diesen eher milden Tees ist mir nach etwas anderem und ich habe mir einen einfachen Bio Gunpowder von CH'UAN (5,75/100g) vorgenommen,
      den ich im Dezember in einem Reformhaus gekauft habe um etwas davon mit Bergamotte zu aromatisieren. 

      Dieser Tee ist laut Beschreibung kräftig, Feinherb und belebend.
      80Grad und 2-3 min für einen Teelöffel pro Tasse.

      Aussehen:
      Dieser Tee ist eher kleinteilig und besteht oft aus gebrochenen Blättern die zusammen geknüllt und gedreht sind.
      Es sind kaum Teekugeln die für Gunpowder typisch sind dabei, es sieht anders aus als erwartet.
      Es sieht nach verschieden Grüntönen zusammen gemischt aus, Blattstücke sind in den Farbtönen gelbgrün, dunkelgrün, bläuliches Grün und bräunliches Grün.
       
      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken nach groben Grüntee.
      Feucht riechen es nach groben Grüntee mit Röstaromen wieder in Richtung Houjicha.

      Aufguss:
      Ich versuche es gleich mit 80grad um ein eventuelles schlechtere erste Erfahrung mit 70Grad aus dem Weg zu gehen.
      1Min, 20s, 30s, 40s, 1Min, 1Min 30s, 2Min 80Grad 1,5g Gaiwan 3min vorgewärmt

      Wenige kleine Partikel und zwei Blattstücke.
      Aufguss ist ein etwas gebrochenes gelb minimal in Richtung orange, erinnert an einen hellen Honig.
      Grobe Grünteearomen sind im Vordergrund und minimal blumig und herb im Hintergrund.
      Langer angenehmer Nachhall und keine Adstringenz.
      Es sind auch Aromen vorhanden, die ich nicht einordnen kann, in einer geschmacklich warmen milden Richtung.
       
      Dieser Tee wurde in den nachfolgenden Aufgüssen jedes Mal ein bisschen herber, frischer, adstringierender und grasiger. 
      Die Blumigkeit hat sich auch langsam verabschiedet.

      Ab den 3 Aufguss hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals.
      4 Gute Aufgüsse und die letzten 2 waren schon sehr schwach.

      Interessanter ordentlicher Alltagstee der geschmacklich von warmer zu frischer Richtung sich entwickelt.
      Gut zum nebenher trinken, aber ein bisschen von diesem Tee wird dabei verpasst.
      Ich vermute die kräftige feinherbe Richtung würde sich eher bei westlicher Aufguss Methode entwickeln, bei mir ist ein milder Tee herausgekommen.
      Preislich ist dieser Tee ganz in Ordnung.

      Westlich:
      Dieses Mal verwende ich nur 1/3 also 0,5g damit dieser Tee mir nicht zu stark aufgegossen wird und verlängere die nachfolgenden Aufgüsse um 1Min.

      2Min
      Der Aufguss riecht leicht nussig und ist heller als beim Gongfu-Aufguss.
      Dieses Mal schmeckt dieser Tee auch nicht herb und kräftig, sondern nach milden Grüntee mit etwas Haselnuss dabei. Gute Intensität für mich, die Menge war passend.
      3min
      ein bisschen grasig und die Haselnüsse schmecken etwas unreif und es ist frischer geworden.
      Irgendwie speziell und es sind Aromen dabei, die ich nicht zuordnen kann.
      Nachhall ist bei dieser Aufguss Methode auch lang anhalten und angenehm.
      Minimale Adstringenz

      Ab dem 3 Aufguss ist es etwas grasiger, herber und schwächer geworden.

      Interessant das dieser Tee für diese Aufguss Methode gut brauchbar ist, sogar nach Haselnuss schmeckt und der zweite Aufguss nicht schwächer als der erste ist.
      Vielleicht muss ich den 3min beim ersten Aufguss ziehen lassen damit dieser herb und kräftig wird. 
      2 günstigere Grüntees sind noch übrig, die ich erst mal durch Haben möchte, bevor ich mit den hochwertigeren Tees anfange, ToH Gunpowder und Japan Bancha von TG .
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         3
      Dieses Mal darf ein Uji Kyoto Sencha (6,50 €/100g) von TKK ins Kännchen.
      Dieser ist laut Beschreibung aromatisch nussig-rund mit milden Röstnoten im Nachhall, die Tabelle geht in eine andere Richtung mit mild, fruchtig und frisch.
      Das sind zwei sehr unterschiedliche Beschreibungen, mal gucken welche Richtung ich bei diesem Tee schmecken werde.
       
      Ein Sencha ist meines Wissens nach nur gedämpft und nicht geröstet und deshalb frage ich mich woher die Röstnoten bei einem Sencha herkommen können.
      Hat vermutlich was mit dem Anbau und Pflanzensorte zu tun.
       
      Empfindliche Teesorten wie z. B. Sencha hohle ich für meine Erkundungen frisch aus der Teepack aus dem Kühlschrank, damit diese nicht viel nachlassen wegen nicht so optimaler Lagerung bei z. B. Zimmertemperatur.
       
      Aussehen: Dieser Sencha ist etwas kleinteiliger als der vorherige Einsteiger Japan Sencha und hat auch nicht so große Blattstücke.
      Die Farbe ist intensiv Grün und etwas gelblicher. Es sind ein paar sehr hellgrüne und rotbraune kleine Blattstückchen dabei. Deswegen verwende ich diese mal 2,25g.
       
      Geruch: Fein nach Sencha und etwas nach weißer Schokolade und etwas schwer im Geruch irgendwie.
      Die feuchten Teeblätter riechen wieder nach einer Mischung von Sencha und Houjicha.  Langsam habe ich den Verdacht das mit meinem Kännchen etwas nicht stimmt.
      Den Houjicha habe noch gar nicht in diesem Kännchen aufgebrüht, dass es deswegen so leicht stechend würzig riechen könnte.
       
      Auch dieser Sencha war mir nach nur 1min zu schwach in der Farbe und habe den noch 15 Sekunden ziehen lassen.
      Einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale gelandet.
      Ausgussfarbe ist ein leicht grünliches gelb
      Feine Aromen Nuancen wie bei Sencha typisch sind ausgeprägt mit einer sehr leichten süße im Hintergrund und etwas gröbere erweitern das Geschmacksspektrum und minimale Astrigentz kommt hervor wenn dem Tee etwas Zeit gegeben wird sich zu entfalten.
      Geht in Richtung Joongjak und hat auch einige Aromen, die ich nicht zuordnen kann.
       
      20Sekunden:  Grünlichere Aufgussfarbe als zuvor und wieder einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale
      Die gröberen Nuancen habe die Feinen leider etwas überdeckt, ich vermute das es daran liegt,
      dass ich die Blattstücke nicht entfernt habe und der Tee etwas nach gezogen hat als ich den ersten Aufguss getrunken habe.
      Etwas mehr Astrigentz und etwas blumig ist der Tee geworden.
       
      30Sekunden
      Etwas gelblichere Aufgussfarbe als zuvor, kleinere Blattstücke als zuvor und wieder viele kleine Partikel.
      Wieder mehr feine Aromen, etwas Astrigentz und etwas blumig. Die Aromen sind etwas schwächer ausgeprägt
       
      50Sekunden
      Ausgussfarbe weniger intensiv als zuvor und etwas weniger Partikel
      Schmeckt wieder etwas mehr nach Sencha und weniger blumig, minimal grasig und kaum Astrigenz.
      Mehr Feinere als gröbere Nuancen
      Mehr Aromen als zuvor, aber mir noch etwas zu schwach.
       
      1min 20Sekunden
      etwas intensiver von der Ausgussfarbe und weniger Partikel als zu vor
      Grasiger als zu vor und der Geschmack nach grünen Tee hat abgenommen
       
      2min kaum noch Geschmack nach Grüntee und viel grasiger als zuvor, der Tee ist auf jeden Fall schon aufgebraucht.
       
      Ich sollte etwas mehr mit dem Kännchen üben, um weniger Blattstücke im Aufguss zu haben.
      Als Altgastee halbwegs zu gebrauchen mit meiner Aufguss Methode, ich denke bei diesem Tee gibt es noch Optimierungsbedarf.
      Ich würde Geschmacklich den ersten Versuch von dem vorherigen Einsteiger Japan Sencha diesen ersten Versuch mit dem Uji Kyoto vorziehen,
      dieser ist einfacher einzuordnen und geschmacklich eher meins.
      Ich habe mittlerweile gelehrt das der erste Versuch nicht immer die Tees von ihrer besten Seite erkundbar macht.



  • Gleiche Inhalte

    • Von Toko
      Toll erklärt, was die Form bewirkt habe ich zuvor im Forum nachgelesen: Tee Aufgussgefässe --> Grundformen bei Teekannen à https://www.teetalk.de/forums/topic/9594-grundformen-bei-teekannen/?tab=comments#comment-119090

      Zum Thema passend, da es länger wird ein eigenes Thema: genauso wichtig wie die Form ist noch der für die Kyusus verwendete Ton, zu dem ich ein paar Fragen habe. Wie ich bisher gelesen habe gibt es verschiedene Färbungen des Tons in Tokoname von rot bis hin zu dunkel (-->  aber was ist dunkel?). Auf YT habe ich noch gesehen, dass auch mit grauem Ton in Tokoname gearbeitet wird.

      Weiters: der rote Shudei (Ton) dürfte meist mit Bengara (natürlichem Eisenoxid angereichert werden. Quelle: https://www.sunday.de/teekanne-japan-schwarz/kyusu-tokoname-hokuryu-marugata-kuro.html --> nachzulesen im „Reiter“: Wirkung. Im „Reiter“: Tokoname habe ich noch gelesen: „Für die (...) Shudei Kyusu wird ein möglichst eisenhaltiger und feinkörniger Ton (jap.: tatsuchi) verwendet, der unter Reisfeldern in Tokoname gefunden wird und dem Ton seine speziellen Eigenschaften und Farbe schenkt. Der echte Hon Shudei Ton mit dem idealen Eisengehalt ist inzwischen allerdings so selten, dass er noch zusätzlich mit natürlichem Eisenoxid angereichert wird, um den erwünschten Farbton auch wirklich zu erzielen."

      Meine Yazumashi (Abkühlschale) von Meister Yukitaka Umehara, Gyokko ist aus nicht glasiertem Ton und hat ihre schwarze Färbung durch Reduktionsbrand. lt. Shop, und der Ton sei ein roter Shudei, ein reines Naturprodukt und bei 1200°C mit Kohlenstoffüberschuss, also Reduktionsbrand im Ofen gebrannt. --> Ich vermute ebenfalls mit Bengara angereichert? Dies geht jedoch für mich in Ordnung. Was meint ihr?

      Meine zweite Seitenstiel-Kyusu bestehe lt. (selbem) Shop aus „echtem, natürlichem und schwarzem Ton“ aus Tokoname. Sie ist außen glasiert, der Boden jedoch nicht und der ist schwarz; ähnlich wie meine Yuzamashi, jedoch weniger gräulich. Auf Fragen an den Shop bezüglich der schwarzen Farbe, bekam ich zur Antwort, dass die Informationen demnächst weiter aufbereitet werden würden von einer Japanerin, die sich auskenne. Bis jetzt war das leider noch nicht der Fall.

      Meine weiteren Fragen an euch:

      --> Gibt es nun grundsätzlich einen Ton schwarzer Färbung aus Tokoname?

      --> Oder entsteht die schwarze Farbe ausschließlich durch den Reduktionsbrand?

      --> Inwiefern beeinflusst eine typisch rote Tokoname Kyusu (ohne zugefügte Pigmentierung meine ich natürlich) den grünen Tee anders als eine durch den Reduktionsbrand graphitschwarze? – habt ihr vielleicht einmal einen Vergleich anstellen können?

    • Von cordyceps
      Hallo zusammen,
      ich habe bisher eigentlich vor allem japanische Grüntees und selten mal einen Oolong oder Schwarztee getrunken.
      Zuletzt habe ich aber einen Bio Shou Pu Erh aus Yunnan, China von TEZEN bekommen. Der Pu-Erh ist in Mini Tuo verpackt.
      Mein erster Versuch mit diesem Tee hat aber dazu geführt, dass ich den Tee nicht wirklich trinken konnte. Trotz Waschdurchgänge hat er für mich immer noch fischig und sehr dumpf geschmeckt.
      Bevor ich die Welt der Shou und Sheng Pu-Erh verlasse würde ich gerne noch einen Versuch starten. Ich habe die Testpakete bei TKK entdeckt:
      https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/multipackssetsprobieren/sheng-shou-by-yu-schnupperpaket-5x-10g
      https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/multipackssetsprobieren/2er-set-bing-cha-junge-vs-alte-baeume
      Wäre das ein besserer Einstieg für einen Anfänger oder habt ihr andere Empfehlungen?
      Danke im Voraus. LG, Robert
    • Von MrTGrey
      Liebe Tee-Gemeinde,
      welchen Tee empfindet ihr als konzentrationsfördernd?

      Mir ist bewusst, dass es hierzu wohl keine/wenig wissenschaftlich bzw. empirisch belegten Daten gibt.
      Aus diesem Grund ziele ich mit der Frage auf eure subjektive Wahrnehmung ab.
      Wenn ihr mir dann noch den Online-Händler eures Vertrauens für diesen benennen würdet, sofern ihr einen solchen habt,
      dann wäre ich mehr als glücklich.
      Ich hoffe, dass ist das richtige Unterforum für eine solche Frage. 
      Falls nicht, verzeiht mir dies.

      Grüße

       
       

       
    • Von Roberts Teehaus
      Silbernadeltee

      Bereits der erste Augenschein auf den Tee verrät, wie der Silbernadeltee zu seinem wunderschönen Namen gekommen ist. Die Teeblätter sind etwas größer und an der Rückseite von feinem Silberflaum überzogen. Auch dieser Tee hat eine besondere kulturelle Bedeutung; so sagt man ihm nach, dass er der Legende nach einst in der Trinkschale des Kaisers Cheng Nung entstanden ist, als dieser sich unter einem Teestrauch niedergelassen hat.

      Weißer Tee

      Weißer Tee aus China zählt als „Krone der Teeschöpfung“ und beschreibt eine besondere Tee-Rarität. So ist die chinesische Teekultur von unzähligen Mythen und Legenden durchwoben, die dem weißen Tee lebensverlängernde Kräfte nachsagen – und in seltenen Fällen soll er der Sage nach sogar Menschen zur Unsterblichkeit verholfen haben…  Und so kam es, dass die Herrscher Chinas schon im frühen 11. Jahrhundert v. Chr. ihr Gefolge und ihre Untertanen in die entlegensten Regionen des riesigen Reiches der Mitte aussandten, nur um einige Hände voll dieser magischen weißen Teeblätter zu erhalten!

      Kostbar und geheimnisvoll!

      Überall auf der Welt gilt weißer Tee als die exklusivste Tee-Sorte überhaupt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet sein Name etwa „Weiße Pfingstrose“, „Wassergeist“ oder „Silbernadel“. Baihao Yinzhen heißt „die Weißhaar-Silbernadel“, welche als weißer Tee in den Da-Bai-Gärten von Zhenghe und Fuding im Norden der Provinz Fujian geerntet wird. Als eine der besten, teuersten und rarsten Teepflanzen wurde der Silbernadeltee in früheren Zeiten sogar mit Gold aufgewogen.

      Um nur ein Kilogramm dieser besonderen Teevariante und Kostbarkeit zu gewinnen, bedarf es mehr als 30.000 von Hand gepflückte, ungeöffnete, obere Blattknospen! Noch immer werden die Teespitzen in den weltweit einzigartigen Teeanpflanzungen im Hochland Chinas auf traditionelle Weise gepflückt und auch heute noch werden zum Teil Erntemethoden gepflegt, die früher dem Kaiser und seinem Hofstaat vorbehalten waren. Bei der „kaiserlichen Pflückung“ wurden seinerzeit nur Knospen gepflückt, deren Reinheit nicht befleckt wurde – und zwar von der Ernte bis in die Teeschale des chinesischen Kaisers. Die jungen Teepflückerinnen trugen bei der Ernte Handschuhe und gaben die behutsam abgeschnittenen weißsilbrigen Knospen zum Trocknen in geflochtene Körbe.

      (Doch weiß niemand genau, welche besonderen Vorsichtsmaßnahmen in der heutigen Zeit ergriffen werden, um das faszinierende, an Orchideen erinnernde Aroma der Silbernadeln zu bewahren. Teekenner jedenfalls lieben diesen himmlischen Duft) 😊

      Was den Silbernadeltee zudem noch rarer macht: Er wird bloß zweimal im Jahr geerntet – und dann auch nur an zwei Tagen, die zuvor sorgfältig geplant werden. Ist es an jenen Tagen entgegen der Wetterprognose windig oder regnerisch, verzichtet man lieber auf die Ernte…

      Silbernadeltee in der Kultur

      Der kostbare Silbernadeltee ist Bestandteil vieler Zeremonien der traditionellen chinesischen Teekultur, die über viele Jahrhunderte gewachsen ist. „Gong Fu Cha“ gilt als bekannteste chinesische Teezeremonie, ihr Ritus hat schon lange einen festen Platz in Chinas faszinierender Teekultur.

      Gong Fu Cha  beschreibt die besondere Perfektion, die man nur durch Erfahrung und besondere Übung erreichen kann. Im Zentrum steht dabei das stetige Bemühen des Teemeisters, den perfekten Tee zuzubereiten, was zum einen handwerkliches Geschick und zum anderen die richtige meditative Verfassung braucht. (Wenn Sie einen Besuch in China planen, nehmen Sie unbedingt an einer unvergesslichen klassischen Teezeremonie teil.)

      Mehrere Aufgüsse

      Bei Gong Fu Cha wird der Tee in mehreren Aufgüssen getrunken. Beim ersten Aufguss sollen sich zunächst die Knospen öffnen - vorab wird der betörend schöne Duft genossen, darum wird der Tee zur ersten Einstimmung direkt in die Schalen eingeschenkt. In China nennt man dies  den „Aufguss des guten Duftes“. Anschließend folgt der „Aufguss des guten Geschmacks“ – und jetzt, beim zweiten Aufguss, können sich die Aromen so richtig entfalten!

      Poetisch bezeichnet man die weiteren Aufgüsse des Tees als „Aufguss der sehr langen Freundschaft“, denn solange man den Tee immer wieder aufgießt, ist man ihm symbolisch freundschaftlich zugewandt. 😊 Mit jedem weiteren Aufguss muss der Tee jeweils zehn Sekunden länger ziehen, auf diese Weise schmeckt er immer wieder ein bisschen anders und man kann bald feststellen, wie mannigfaltig seine Geschmacksvariationen doch sind!

      Teezeremonie

      Wer eine Teezeremonie mit Silbernadeltee begehen möchte, geht dabei wie folgt vor: Zunächst werden die Teegefäße/Teekanne erwärmt. Im nächsten Schritt werden Gefäß oder  Kanne mit etwas frisch aufgebrühtem Wasser gefüllt und der Silbernadeltee hineingegeben. Mit heißem Wasser auffüllen, den Duft wahrnehmen – und das Wasser wieder abgießen.

      Nun einen zweiten Aufguss mit 70-80 Grad heißen Wasser vornehmen, und (je nach Geschmack) 3-5 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb kreisförmig in die Teeschale eingießen. Den Duft genießen, das Auge an der Farbe erfreuen! Schließlich kann der Tee getrunken werden. Jeder weitere Aufguss sollte dann 10 Sekunden länger ziehen. Am Schluss dieser schönen Teezeremonie werden die gebrauchten Teeblätter schließlich in saubere Teeschalen gelegt und den Gästen als Geschenk und Erinnerung überreicht. 😄🌿🍵

      Eine gepflegte Teezeremonie mit Silbernadeltee bietet uns in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ein wunderschönes Ritual, um im Familien- oder Freundeskreis einmal so richtig abzuschalten und ein wenig „herunterzufahren“. 😊
       

    • Von Adriana
      Hallo 
      Ein bisschen schau ich mich schon um nach Teezubehör,wie Ihr es verwendet.
      Dieser Teetisch hier gefällt mir.Ich möchte auf jeden Fall einen runden und  in naturfarben.
      Der grüne hier würde genau in meine Einrichtung passen.Ist der o.k. ??Dann würde ich mir den demnächst bestellen.
      https://www.amazon.de/dp/B07WW5FBQ1/?coliid=IF0044AJZ5QJJ&colid=QL1NGCKVF9RS&psc=1&ref_=lv_ov_lig_dp_it
       
      Danke für Eure Antworten.
      LG Adriana
×
×
  • Neu erstellen...