Das Teeleskop

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Sencha Machiko

Timo

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Anlässlich des Hanami habe ich einen grünen Tee von Mariage Frères gekauft, der nicht nur aufwendig präsentiert wurde, sondern durch seinen Namen „Sakura 2017“ auch suggerierte, eine Komposition aus Grüntee und Blüten der japanischen Zierkirsche zu sein. Von dem guten Ruf der Teemarke ausgehend, habe ich die Inhaltsstoffe erst gelesen, als ich zu Hause den ersten Aufguss durchführen wollte. Grüntee, Aroma und Rosenblätter. Nein danke!

 

Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass bisher noch kein japanische Teebauer auf die Idee gekommen ist, seinen Grüntee durch die Hinzugabe von Kirschblüten zu veredeln, begab ich mich auf die Suche. Doch während meiner Suche fand ich einen Tee, der sehr viel interessanter erschien, als mögliche Mischungen von Grüntee und Kirschblüten. Dem Teebauer Tetsuro Mochizuki aus Shimizu in Shizuoka ist es nach jahrelangen Versuchen gelungen, einen neuen Teekultivar mit dem Namen Shizu 7132 zu züchten. Im Vergleich zu anderen Kultivaren soll diese Varietät ursprünglicher und wilder sein und sich vor Allem durch einen besonders feinen und natürlichen Geschmack von Kirschblüten auszeichnen.

 

Sencha Machiko wird der Tee genannt, der aus diesem Kultivar hervorgeht und verkauft wird. 2009 hat dieser Tee beim „World Green Tea Contest“ eine Goldmedaille gewonnen. Grund genug, meine ernüchternde Erfahrung mit einem vermeintlich hochwertigen aber in jedem Falle hochpreisigen Produkt von Mariage Fréres zu vergessen und mich stattdessen der Erfahrung hinzugeben, die mir der vielversprechende Sencha Machiko zu bieten scheint.


 

Verpackung.

Der Tee kommt in einer schmuckvollen Umverpackung daher, die sich wie ein Briefumschlag öffnen lässt. Im Inneren des Umschlages finden wir den zu 40 Gramm portionierten Tee in einer hochglänzenden Vakuumverpackung. Ebenfalls enthalten ist eine liebevoll gestaltete Informationsseite zum Tee und dessen Entwicklungsprozesses.


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Aussehen und Geruch.

Abgesehen von einigen helleren Tips ist das Gesamtbild der Teeblätter eher als dunkles Moosgrün oder als mattes Olivgrün zu beschreiben. Der Geruch des Teeblattes unterscheidet sich bisweilen doch signifikant von anderen Varietäten. Während er im ersten Ansatz grasig daherkommt und somit an einen handelsüblichen Sencha erinnert, entwickelt sich ein feiner Kirchblütenduft mit zunehmender Sauerstoffzufuhr. Insbesondere retronasal ist ein blumiges Aroma deutlich wahrzunehmen.


 

Zubereitungsmethoden.

Erste Zubereitung, erster Aufguss (5 Gramm. 450 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 90 Sekunden)

Der erste durchgeführte Aufguss entspricht der Zubereitungsempfehlung des Importeurs. Das Ergebnis ist ein hellgrüner und äußerst schwacher Sencha, der grasige wie fruchtige Noten vermissen lässt und insgesamt nicht überzeugen kann.

 

Zweite Zubereitung, erster Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 30 Sekunden)

Das Ergebnis ist abermals ein hellgrüner, im Geschmack aber etwas intensiverer Sencha, der sich aber keineswegs signifikant von anderen Sencha unterscheidet. Lediglich retronasal waren blumige Aromen zu erahnen. 

 

Zweite Zubereitung, zweiter Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 10 Sekunden)

Weil der erste Aufguss durchaus passabel war, entschied ich mich für einen zweiten Aufguss bei reduzierter Ziehzeit. Das Ergebnis war ein mittelgrüner, durchaus guter Sencha. Fruchtige bzw. eher blumige Aromen waren ausschließlich retronasal wahrzunehmen, machten den Tee aber durchaus interessant.

 

Zweite Zubereitung, dritter Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 80°. Ziehzeit: 45 Sekunden)

Der dritte Aufguss der zweiten Zubereitung ließ leider alle interessanten Aromen vermissen. Der nun gelbgrüne Sencha war vor Allem durch eine leichte Bitterkeit geprägt. Retronasal konnte ich die durchaus interessanten, blumigen Aromen nicht mehr wahrnehmen.

 

Dritte Zubereitung, erster Aufguss (6 Gramm. 400 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 60 Sekunden)

Nachdem die zweite Zubereitung durchaus vielversprechend war und ich mir die Frage stellte, ob das blumige Aroma noch mehr in den Vordergrund treten kann, veränderte ich die empfohlene Zubereitungsmethode geringfügig. Das Ergebnis war ein schöner, grüner Sencha, dessen blumiges Aroma aber nicht intensiver war, als beim zweiten Aufguss der zweiten Zubereitung.

 

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Fazit.

Der Sencha Machiko des Teebauern Tetsuro Mochizuki ist zwar durchaus interessant aber vor Allem auch herausfordernd. Sein blumiges Aroma offenbart er nur bei wenigen Zubereitungsmethoden und bestraft vermeintlich falsche Ziehzeiten und Wassermengen mit deutlich spürbarer Bitterkeit.

 

Weil man glaubt, nur die richtige Zubereitungsmethode herausfinden zu müssen, um eine blumig-fruchtige und damit sehr interessante Tasse zu bekommen, lädt der Sencha Machiko geradezu zum Experimentieren ein. Lediglich der Preis von 15,90 Euro pro 40 Gramm kann die Experimentierfreudigkeit schmälern. 

 

Für mich stellt der Tee eine interessante Herausforderung dar, derer ich mich gerne und auch in Zukunft weiter stellen möchte. Ich bin mir sicher, alsbald eine optimale Zubereitungsmethode zu finden, um dem Tee und den jahrelangen Arbeiten des Teebauern Tetsuro Mochizuki gerecht zu werden.



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Tja, Marriage Frères...  Moderne Chemie hübsch verpackt, das steckt leider oft dahinter. Aber auch "natürliche" Offerings der Franzosen haben mich schon manches mal enttäuscht, der Lapsang Souchong z.B. kommt bei weitem nicht an die Qualität von tea-exclusive.de heran. Optisch nicht (kleinere und dunklere Blätter), olfaktorisch nicht (fast schon aufdringlich) und geschmacklich ebenfalls nicht, da ist er eher flach, die Kraft steckt nur im Geruch, für den Aufguss bleibt nicht viel.

@Timo Danke für die ausführlich Beschreibung/Bewertung. Vielleicht schmeckt es ja in Japan mit japanischem Wasser besser...   ;-)

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ich bin da auch kein Fan, aber den Uju-Matcha fand ich lecker, wenn auch etwas überteuert. Der Mann hat mir mal einen sehr schönen Pu-Erh (lose) von den Frères geschenkt, den trinke ich immer noch ausgesprochen gerne! 

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  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Neue Erkundung
      Dieses Mal wieder in Japan mit einem gerösteten Bio Houjicha Miyazaki(5,90€/100g) von TKK.

      Der Tee stammt aus der Miyazaki Präfektur auf der Insel Kyushu.
      Dieser Grüntee ist für einen Houjicha leicht geröstet worden, soll demnach zarter als andere Sorten sein, an Karamell erinnern
      und nach der Tabelle mittel kräftig, nussig und würzig sein. Es wird als Alltagstee in Japan getrunken und soll kaum Säure und Koffein enthalten.
       
      Optisch sieht der Tee ziemlich grob aus und enthält auch kleine Ästchen, was laut Beschreiben auch so ist. Die Ästchen tragen vermutlich zum Geschmack bei.
      Die Blattstücke sind ziemlich groß und haben eine grünbraune Färbung.
      Dieser Tee riecht wie ein besonderes Gewürz, wenig nach gerösteten Nüssen, ein Hauch Zimt und Felsenkirschkerne (Machlepi).
      Ich verwende meine Kyusu, weil dieser Tee zu große Blattstücke für ein Gaiwan hat und eine Kyusu für japanischen Tee geeigneter ist.
      2,5g Tee auf 150ml Wasser wird verwendet.
      Ich habe leider kein Messbehälter der hohe Temperaturen aushält, deshalb werde ich das Wasser auswiegen mit meiner Wage. Ich werde den Tee auf beide Schalen abwechselnd aufgießen damit der Tee besser durch gemischt ist und ich nicht in der zweiten Schale einen Tee habe, der etwas länger gezogen hat.
       
      Houjicha benötigt für einen Grüntee eine ungewöhnlich hohe Temperatur die durch die für einen Grüntee starke Röstung bedingt ist und damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen.
      85 Grad Celsius 1min es hat eine orange goldene Farbe und viele kleine Partikel von den Blättern drin. Der aufgebrühte Tee riecht fast genau so wie die trockenen blätter riechen nur etwas schwächer.
      Die Feuchten Teeblätter riechen nach dem heißen Bad ziemlich anders irgendwie würzig eher streng und nach einem Moment, wenn dieser eher strenge Geruch verflogen ist, kommt der vorherige Geruch wieder durch.
      Der Tee schmeckt ziemlich geröstet und erinnert mich entfernt nach Holz. Grobe Aromen dominieren und es ist ein bisschen astringent.
      Mich erinnert es an so eine Kräutertaufgussmischung gegen Kopfschmerzen, in der Weidenrinde, Gänsefingerkraut, Mädesüß und einige andere Kräuter drin sind.
       
      85 Grad Celsius 30 Sekunden (die Kyusu ist mir in der zwischen Zeit abgekühlt deshalb 30 statt 15 Sekunden) der Tee ist heller geworden und auch wieder viele kleine Partikel drin. Dieses Mal ist es etwas interessanter geworden, weil die Röstaromen etwas schwächer geworden sind und andere Aromen besser zum Vorschein kommen die eine Mischung aus groben und etwas feineren Aromen sind, die ich noch nicht zuordnen kann. Die Astrigentz ist gleich geblieben. Minimal herb wenn ich sehr darauf achte.
      85 Grad 50 Sekunden ist wieder von der Farbe etwas intensiver geworden, weniger Partikel drin als vorher, weniger Röstaromen als zu vor und die Aromen sind schwächer.
      85 mit 1 ½ min etwas schwächere Farbe und ein bisschen Aromen nach groben Grüntee kommen etwas durch, die anderen Aromen sind schwächer
      85 Grad und 2min eigentlich so wie vorher, Aromen nach groben Grüntee kommen etwas mehr durch und geht in ein bisschen in die Richtung wie ein Grüntee, der etwas feucht gelagert worden ist.
      Aufweitete Aufgüsse verzichte ich, mehr kann ich nicht trinken und so gut ist der Tee auch nicht, dass ich über mein Limit gehe.
       
      Sehr gewöhnungsbedürftiger interessanter Grüntee, leider kamen die Geschmacksnoten, die der Tee laut der Beschreibung haben sollte bei meiner Zubereitung nicht durch.
      Für mich ist dieser Tee als Alltagstee eher weniger geeignet wegen dieses sehr speziellen Geschmack.
       
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung.
       
      Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung.
      Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut.
      Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet.
      Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist.
       
      Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht.
      Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann .
       
      Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan.
      Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten.
      Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen.
      Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale
      nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so.
       
      Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad
      Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht.
      Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann.
      Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht.
      Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb.
      Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor.
       
      Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues.
      Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild.
      Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig.
       
      Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken.
      Also eher kein Altagstee für nebenher. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Fünfte Erkundung
      Frühling steht kurz bevor und deshalb habe ich mir den Emei Spring von TKK 3,40/100g genommen.
      Dieser Tee ist laut Beschreibung mild, fruchtig, blumig, erfrischend und laut der Tabelle auch noch spritzig.
      Die meisten Tees, die ich habe, sind grüne Tees und deshalb erwähne ich es nicht extra, wenn ich eine andere Art Tee probiere, werde ich es dazu schreiben.
       
      Der Tee hat etwas Bruch, viele Blätter sind bläulich dunkelgrün.
      Riecht etwas nussig mit einer leichten Kaffeenote im Hintergrund, minimal nach diesem typischen Grüntee Geruch . Hatte ich bis jetzt auch noch nicht.
      Ich habe ein paar kleine Stängel Teile gefunden und mal so eins probiert, schmeckt nach etwas nach Kaffee und Kakao im Hintergrund wie ein Kaffeepraline. Interessant, hätte ich nicht gedacht.
      Memo an mich: Sollte mal öfter Tee pur probieren.
      Also bis jetzt habe ich von dem Tee einen anderen guten Eindruck bekommen, als die Beschreibung des Tees vermuten lässt.
       
      1,5g 70g und ca. 80 Sekunden
      Feucht riechen die Teeblätter etwas nach grünen Tee, nussig und etwas nach Kaffee im Hintergrund.
      Viele Schwebeteilchen in der Schale und goldgelbe etwas orange Trassenfarbe.
      Ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack im Hintergrund und etwas nach Kaffee, minimal nach Haselnüssen und Kakao.
      Unter einem Frühlingstee habe ich mir was anderes vorgestellt .
      Keine Herbe, ein bisschen Adstringens im Abgang. Die Kaffeenote bleibt noch etwas länger im Abgang.
      Ich würde den Tee als ein bisschen subtil und komplex beschreiben.
       
      20 Sekunden
      Wieder relativ viele Schwebeteilchen, etwas kräftiger Grüntee Geschmack als zuvor nach einem Augenblick ist es weg. Sonst wie zuvor
      40 Sekunden weniger Schwebeteilchen und ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack sonst wie zuvor.
      1min weniger Aroma insgesamt als zu vor. Mehr Grüntee als zuvor die anderen Aromas sind weniger geworden.
      2min bei 60Grad mal gucken, ob was anderes rauskommt. Ein bisschen grasig, etwas weniger Aroma als zuvor.
       
      Es ist ein interessanter Altgastee, der anders ist, als ich Grüntees bis jetzt kennengelernt habe.
      Langsam Zweifel ich an meine Geschmacksnerven oder ich habe wieder einen seltsamen Tee bekommen.
      Ich hatte ursprünglich vorgehabt diesen Tee, für die Verwendung mit Beeren als Eistee freizugeben.
      Bei dem Geschmacksprofil des Tees, passt, dass für mich nicht so zusammen, dann muss halt ein anderer Tee dafür dann herhalten.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Vierte Tee Erkundung
      Dieses Mal habe ich mir einen Nebeltee 4,90€/100g von einem lokalen Feinkostladen vorgenommen.
      Ist eher ein Feinkostladen mit intrigierten Teeladen.
       Die Tees werden dort schon verpackt verkauft und die großen Teeboxen sind im Lager. 
      Ich habe als ich den Tee gekauft habe, das Personal Tee abpacken gesehen. 
      Die Teeboxen sind aus Metall und zylindrisch und der Tee befindet sich in einer dickeren Plastiktüte, diese wird nach dem Abfüllen nahe am Tee zugedreht, um weniger Luft an den Tee zu lassen.
       
      Zu dem Tee habe ich nur die Information das der Tee aus China stammt, aromatisch süßlich sein soll und für Grüntee Einsteiger geeignet ist.
      Auf der Verpackung steht, dass der Tee mit 70Grad aufgegossen wird.
      Ich mal rumgeguckt und bei anderen Teeläden wird Nebeltee auch als lieblich zart blumig beschrieben, selten als fruchtig.
      Riecht trocken nach grünen Tee, ohne eine spezielle Note zu haben.
      Der Tee hat wenige gebrochene Blätter.
      Ich versuche den Tee erstmal ohne gefiltertes Wasser.
      Die Fotos sind: der Tee trocken, feucht im Gaiwan und der erste Aufguss.
       
      Gaiwan mit 80Grat Wasser einige Minuten vorgewärmt.
      Habe den Tee mit 1,5g bei  70grat Celsius für 1 min aufgegossen
      Feucht riecht es nach feuchten grünen Tee ohne spezielle Noten.
      Der Tee hat etwas Schwebeteilchen drin welche beim Abgießen in der Schale landen.
      Schmeckt angenehm nach aromatischen etwas kräftigen grünen Tee mit minimal herbe im Hintergrund. Ein bisschen in Richtung frisch. 
      Etwas interessant, kurzer Abgang. Andere Richtung als Sencha den ich als subtiler, feiner und süßlicher empfinde. 
      30 Sekunden
      jetzt ist der Tee etwas Adstringent geworden und keine Herbe mehr im Hintergrund. Etwas Kräftig.
      Minimal grasig und etwas das ich nicht einordnen kann, so fein nebenher, in Richtung Kamille. 
      Etwas mehr Schwebeteilchen.
      50 Sekunden
      kurz am Anfang etwas grasig was nach einem Augenblick weg ist. Sonst wie zuvor
      70Sekunden
      grasiger als zuvor, kräftiger, ist auch nach einem Augenblick weg.
      1min viel weniger Aroma als zuvor.
      3min  etwas grasig, wenig herb, irgendwie würzig kräftig.

      Allgemein finde ich den Tee geschmacklich ganz brauchbar als Alltagstee.  Schmeckt mir gut.
      Ich werte die Tees nicht so stark, weil ich noch kaum Erfahrung habe und mir Vergleichswerte fehlen. 
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Die heutige Tee Reise verschlägt mich nach China genauer gesagt in die Provinz Guangxi mit dem Yin Xiang Tee von TKK ( 4,50€/100g).
      Von der Beschreibung her ist der Tee für mich ziemlich interessant, es steht dabei, dass es ein fruchtiges Aroma mit zarter Aprikosennote haben soll .
      ich habe noch nie einen fruchtigen grünen Tee gehabt, mal gucken wie der mir schmecken wird.
      Ich frage mich gerade, ob ich die Aprikosennote zuordnen kann, weil ich noch keine gegessen habe.
       
      Die Parameter sind dieses Mal 1,5g bei 70Grad mit 60/15/20/40/60
      Von den Teeblättern sehen viele heile aus und es ist wenig Bruch dabei, manche sind relativ klein zusammen geknüllt.
      Der Tee riecht trocken sehr angenehm nach grünen Tee mit einem Hauch Fruchtigkeit im Hintergrund.
      Wenn die Teeblätter nass sind, riecht es nach weißer Schokolade mit ein bisschen Blumenfeld. 
       
      Erster Aufguss schmeckt etwas herb, aber anders herb als dieser Manjolai den ich vorher hatte.
      Bzw. die Schale, in der ich den Rest gegossen habe, weil die andere voll war. Habe sozusagen mit dem Bodensatz angefangen .
      Die Tee aus der anderen Schale war kaum herb und sehr mild. Ich vermute das ich den Tee selbst für mich zu schwach aufgegossen habe.
      Jedenfalls adstringierender als die beiden davor.
      Was mir auch noch aufgefallen ist, das der Tee beim ersten Aufguss leicht gelb war und beim zweiten die Farbe etwas intensiver ist und etwas grünlicher.
       
      Der zweite Aufguss war schon besser von der Intensität her 
      Bodensatz-Schale wieder herb und die andere Schale auch sanft mild aber nicht so mild wie der Sencha den ich als Erstes hatte.
      Von fruchtig noch keine Spur, ich sollte diesen Tee vielleicht anders aufgießen.
      Ich habe zwei bräunliche Blattteile entfernt als ich die gesehen habe.
       
      Mal kurz nicht aufgepasst und schon zieht der Tee 2 min , wenigstens habe ich von diesem Tee 50g und nicht nur 4,2g.
      Hui, die Bodensatz-Schale, war sehr herb und die andere minimal herb und intensiv, andere Geschmacksnoten kamen gefühlt nicht dazu.
       
      Nach 40 Sekunden für den 4. Aufguss schmeckt es etwas nach nassen Gras.
      Ich denke, ich brauche für diesen Tee andere Parameter 🤔.
      Diesen Tee muss ich nochmal probieren, um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen. 
       
       
       
  • Gleiche Inhalte

    • Von Patrickcologne
      Hallo zusammen, 
      ich trinke seit 2018 täglich morgens vor dem Gym und vor dem Laufen 0,75 L Sencha Tee. Zu Beginn habe ich die günstige Variante gewählt und bin nun seit Ende 2019 bei verschiedenen Tees von Yuuki aus Japan gelandet.
      Das Tee trinken bringt ein großes Problem mit sich. Anscheinend verlangsamen die Gerbstoffe im Tee die Darmaktivität (wenn ich mich richtig informiert habe) sodass ich stets harten Stuhl habe, obwohl ich genug Wasser (min 2-3L am Tag) trinke. Dies macht sich gerade beim Joggen (ca. 12km) sehr unangenehm bemerkbar. Beim Joggen wird durch das Schaukeln die Darmaktivität angeregt sodass alles was sich vorher gestaut hat nun urplötzlich rauswill. Dies geht natürlich nicht sofort, so versuche ich einzuhalten was mit erheblichen Schmerzen verbunden ist. 
      Seit ein paar Tagen trinke ich vor dem Sport Kaffee und alles ist wieder super normal. Dennoch möchte ich das Tee trinken vor dem Sport nicht aufgeben (Koffein und gesunde Wirkung).
      Daher meine Frage ob man mit der Ziehzeit oder der Teesorte an der Situation etwas ändern kann?
      Bis dato hab ich Sencha Tee 2:30 bis 3 min bei 70 grad ziehen lassen. Nun versuche ich Gyokuro karigane mit 80 grad und 1min Ziehzeit. Mir geht es überwiegend um den Koffein im Tee als natürlicher pre workout booster.
      Vielen Dank im Voraus.
      Patrick
       
    • Von cml93
      Neue Shinchas aus Shiga und Tenryû sind seit diesem Monat im Shop erhältlich. Hier geht es zu den Tees.
    • Von Diz
      Nach langer Wartezeit sind nun die Honyama Shincha Sencha auch eingetroffen (ja, auch der Handgeerntete Sencha). Wem dieses Teeanbaugebiet noch kein Begriff ist hier unser Reisebericht zu Honyama auf Teetalk.

      Neu Haben wir auch einen Sakuramidori Sencha aus Kawane im Sortiment. Sakuramidori ist ein vermeintlich neuer Kultivar. Vermeintlich deshalb weil sich dahinter der altbekannte Shizu-7132 Kultivar verbirgt. Nun klingt Shizu-7132 nicht wirklich sexy und unter anderem deshalb hat man in Shizuoka angefangen diesen Kultivar neu Sakuramidori zu nennen.
      Hier der Link zu den Shicha Sencha aus Ernte 2020 und hier noch ein paar Fotos von der Sakuramidori Teeplantage in Kawane:

       
       
    • Von cml93
      Weitere Shinchas sind eingetroffen! Nun sind insgesamt zehn im Angebot. Wie immer geht es hier zu den Tees.
    • Von Mr. Tee
      Ja, da bin ich wieder und würde mich darüber freuen, wenn ihr mir meinen Tee abnehmt. Zuerst details zu dem was ich verkaufe, ganz unten die Geschichte weshalb ich es verkaufe.
       
      250g / 2020er Premium Grade Dragon Well Tea From Zhejiang * Long Jing Tea von Yunnan Sourcing.  2 Wochen im Kühschrank gelagert.
      100g / 2019er Ceremonial Matcha von Uji Hikari and Ten Miyou  angebaut, aus Uji von Mei Leaf verkauft. Ca. 2 Monate im Kühlschrank gelagert.
      80g / 2019er Sencha Igeta Okumidori von Sunday. 2 Wochen im Kühlschrank.
      40g Sencha Yokozawa Yamakai Tezumi
       
      Die Tees kann man jeweils bei google eingeben und sieht wieviel sie derzeit kosten würden. Wenn ihr interesse habt (für einen/mehrere/alle), schlagt gerne einen Preis vor und wir handeln dann (so Bazar mäßig..)
       
      Warum ich den Tee verkaufe:
      Ich hatte ja in den letzten Monaten schon das eine oder andere hier verkauft, weil mein Körper sich dazu entschieden hatte, fermentierten Tee nicht mehr zu vertragen. Allerdings hat sich das ganze ausgeweitet... Jetzt bekomme ich den Effekt der häufig als "Brain Fog" bezeichnet wird auch bei Sencha, Matcha und allen Tees die mir bislang noch geblieben waren
      Zunächst bedeutet dass für mich: Eine Teepause (leider im übertragenden Sinne)... Ich trinke erstmal einen Monat keinen Tee mehr und gucke dann stichprobenartig welcher Tee geht und welcher nicht. Vom täglichen Teetrinken werde ich dann wohl zum 1-2 mal in der Woche Genußtrinken übergehen (so der Plan/Wunsch). Nach meinen Recherchen habe ich entweder eine Unverträglichkeit gegen Tee an sich entwickelt und dann könnte ich wohl auch den Plan/Wunsch leider vergessen.. Eventuell habe ich aber auch Probleme mit dem EGCG im Tee (dazu kann ich nochmal einen gesonderten Thema eröffnen, das führt jetzt zu weit und daurt zu lange...). In diesem Fall müsste ich aber nur warten, dass bestimmte Stoffe von der Leber verstoffwechselt worden sind und könnte dann ein gemäßigten Konsum wieder aufnehmen. Ich werde auf jeden Fall berichten wenn ich durch diese ganzen Erfahrungen dann durch bin