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Alles über Matcha-Tee

Matcha Tee gehört in Japan und China bereits seit Jahrhunderten zum Grundnahrungsmittel und ist bekannt für seine gesundheitlichen Vorteile. In Europa setzt sich der Wundertee auch immer mehr durch, und das zu Recht. Sogar Buddhistische Mönche schwören auf die entspannende Wirkung des Matcha Tees. Diese trinken ihn nämlich um innere Ruhe zu erlangen und der Tee wird deshalb auch vor Meditationen empfohlen.

 

Woran das liegt? Wer Matcha Tee trinkt, fördert die Produktion von Alpha-Wellen im Gehirn durch dessen Anteil der Aminosäure L-Theanin. Wir werden also nicht schläfrig, sondern sind stattdessen wachsam und entspannt. Dadurch kann auch der Stressfaktor effektiv gesenkt werden und der grüne Wunder- Tee wirkt als fantastischer Stresskiller.

 

Die vielseitige Teepflanze kommt aus Japan und ihr Anbau, die Ernte und Verarbeitung der Blätter ist alles andere als einfach. Ca. drei Wochen vor der Ernte wird die Pflanze beschattet, was zur Folge hat, dass Koffein, Aminosäuren und Chlorophyll zusammen mit Bitterstoffen in den Blättern angereichert werden. Sind die frischen Blätter dann aber gepflückt, werden sie getrocknet, um danach in mühsamer Handarbeit die Stängel zu entfernen. Das leuchtende Grün des Tee Pulvers entsteht dann in einem langwierigen Mahlprozess in einer Steinmühle. Dies erklärt auch, warum der mittlerweile in Europa so beliebte Tee ziemlich teuer sein kann. Nur etwa 4% der Matcha Tee Ernte wird aus Japan exportiert und die Nachfrage ist groß.

 

Matcha wird im heimatlichen Japan mit 80 Grad heißem Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen aufgeschlagen. Man zelebriert in einer traditionellen Teezeremonie dieses sehr edle Getränk. Hierzulande darf das Pulver aber auch mit dem Milchschäumer vermischt werden. Viele Teeläden bieten allerdings eine gute Auswahl an Utensilien zur authentischen Verarbeitung an.

 

Die Konzentration der wertvollen Inhaltsstoffe in einer Tasse Matcha Tee ist deutlich höher als bei einer normalen Tasse Tee und kann zu 100% vom Körper aufgenommen werden. Matcha ist sehr reich an Vitaminen A, B und E. Es wird dem Grünen Tee sogar nachgesagt, mehr Vitamin C als eine Orange zu haben, was das Immunsystem stärkt und zu einem gesunden Lebensstil beiträgt.

 

Wer gerne ein paar Kilo Körpergewicht verlieren möchte, dem hilft Matcha ebenfalls, da der Tee den Stoffwechsel steigert und den Cholesterinspiegel reduziert. Nicht umsonst wird er oft auch als “Trank der Unsterblichkeit” angepriesen. Nicht nur unterstützt er das Immunsystem, er reguliert den Blutdruck und wirkt verjüngend auf die Zellkultur der Haut. Zusätzlich unterstützt er eine schützende Wirkung von Karies, aufgrund von Fluorverbindungen. Matcha Tee kann also Cholesterin senken, Blutdruck senken und beim Abnehmen helfen- was will man mehr?  

 

Matcha ist wohl am meisten bekannt, als gesunde Alternative zu Kaffee. Da das Koffein erst im Darm freigesetzt wird, spürt man einen belebenden Effekt erst nach einiger Zeit, dafür hält er aber viel länger an. Anders als bei Kaffee, dessen Koffein bereits im Magen freigesetzt wird - die Wirkung tritt sofort ein, hält aber deutlich kürzer an. So wirkt der Tee konzentrationssteigernd und das für einen deutlich längeren Zeitraum als Kaffee.

 



19 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Man sollte vielleicht anmerken, dass die Studien, die sich mit der Auswirkung von L-Theanin auf Blutdruck sowie auf die EEG-Wellen beschäftigen, mittels Konzentraten von 200 - 250mg Theanin pro Tag durchgeführt wurden und nicht mit Matcha Tee. Selbst ein Japaner nimmt über den Grüntee, den er täglich trinkt, nur maximal 20 mg L-Theanin zu sich. In 1 g Matcha befinden sich - je nach Qualität - 10 - 20 mg L-Theanin pro Gramm. Man müsste also 10-20 Tassen Matcha trinken, um diese Dosis überhaupt zu erreichen.

Und auch wenn diese Studien zu einem Ergebnis gekommen sind, einen medizinischen Nutzen hat man daraus bis jetzt noch nicht ziehen können.  Und die Studien über Theanin sind von 2007 und 2012, das war lange vor dem Matcha-Hype.

Die Auswirkungen von L-Theanin auf das Cholesterin sowie auf das Immunsystem wurde bis jetzt nur in einem Tierexperiment an Ratten untersucht, die varaible Dosen von 0, 50, 200 und 400 mg/kg Körpergewicht als tägliche Dosis erhalten haben - auf den Menschen umgerechnet wären das enorme Mengen. Und es sind Ratten.

Die Sache mit dem Vitamin-C-Gehalt ist zwar kein Lüge, aber dumm :) 100g Matcha enthalten 60mg Vitamin C, 100g Orange enthalten 50mg Vitamin C. Rein rechnerisch ist 60 eindeutig mehr als 50. Dennoch werde ich eher 100g Orange als 100g Matcha verzehren, um meinen Tagesbedarf zu decken.

 

Also bitte, genießt den Matcha einfach und glaubt nicht alles, was irgendwer von den hippen "Superfoods" behauptet :)

 

Für alle, die sich für Studien interessieren hier die Links:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518171/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17328783

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5546063/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4772912/

Wer sucht, der findet sicher noch mehr Studien.

 

Lg, Hyeongseo

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Vielen Dank Anna & Hyeongseo,

wir haben auch einige Infos über das Thema finden können und versuchen gerade eine spezielle Informationsseite über das Thema zusammen zu stellen. Ich melde mich wieder sobald sie online ist :)

Wir haben 7 Kernstärken von Matcha ausfindig machen können.

Bis dahin, hier ein kleiner Auszug mit ein paar quellen zu studien:

Detox – Entgiftung mit Matcha
  1. 1 Tasse Matcha entsprechen 10 Tassen Grüner Tee. Matcha enthält 10 mal mehr Antioxidanten als normaler Grüner Tee. Diese Antioxidanten helfen dabei freie Radikale einzufangen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/) und oxidativen Stress (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17906191) zu verhindern, eine Stoffwechsellage die im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess und der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht wird.
  2. Matcha Pulver enthält eine überaus Große Menge an Chlorophyll, ein natürlich vorkommendes Pigment, welches als Detox-Wundermittel (https://draxe.com/matcha-green-tea-burns-fat-and-kills-cancer/) gilt. Chlorophyll erhöht die Kapazität des Blutes Sauerstoff und andere Nährstoffe zu transportieren. Dabei hilft es dem Körper Schwermetalle wie Blei, Aluminium und Quecksilber abzubauen, sowie bei der Entsäuerung des Körpers und beim Säubern und Reinigen des Blutes.
  3. Nach einer Woche mit 3-4 Getränken Matcha lässt sich meist schon eine deutliche Veränderung erkennen.
Fettverbrennung – Trinke Matcha und nimm ab
  1. Matcha ist voll von so genannten Catechinen, besonders dem EGCG (Epigallocatechingallat). EGCG steigert die Thermogenese des Körpers, wodurch der Körper Fett verbrennt um Wärme zu erzeugen. Es ist bewiesen, dass der Konsum von Matcha den Anteil der Thermogenese am täglichen Energieverbrauch des Körpers von 8-10 %  auf 35-43 % (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15640470) erhöht, was zu einer schnelleren und effizienteren Gewichtsreduzierung führt (https://www.webmd.com/diet/news/20000322/drinking-green-tea-may-help-you-lose-weight#1).
  2. In Verbindung mit einem moderaten Level an Koffein ergibt sich ein Synergieeffekt, der wiederum den körpereigenen Stoffwechsel anregt und den Appetit verringert.
Fitness und Regeneration
  1. Matcha wird von vielen als das perfekt Pre- und Post-Workout Getränk angepriesen. Denn Matcha kurbelt den Regenerationseffekt (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847) nach einem Workout an. Trinkt man regelmäßig Matcha regenerieren sich durch Sport geschädigte Zellen schneller als ohne Matcha.
Energie, Fokus und Stressreduktion
  1. Matcha hält dich nicht nur für lange Zeit wach, sondern verleiht dir auch eine Art meditativen Fokus.
  2. Der geringere Koffeingehalt von Matcha, im Vergleich zu Kaffee, und der unterschiedliche Typ von Koffein im Matcha (Theophyllin) sorgt für ein entspanntes, lang anhaltendes Wachsein über bis zu 6 Stunden. Kaffee oder Energy Drinks machen im Gegensatz nur kurz wach und werden mit Nervösität, Zappeln und hohem Adrenalin in Verbindung gebracht.
  3. Ein hoher Wert an L-Theanin in Verbindung mit dem Koffein im Matcha führt zu einem Art meditativem Fokus (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847) – einer so genannten „Relaxed Altertness“. Deshalb wird Match auch schon seit Jahrhunderten von Zen-Mönchen vor dem Meditieren getrunken.
Krebsvorbeugung durch Matcha
  1. Die in Matcha enthaltenen Catechine helfen dabei Krebs zu verhindern. Matcha könnte somit als eines der besten natürlichen Mittel zur Krebsbekämpfung (https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/diet/tea-fact-sheet) gelten.
  2. Mehrere Studien belegen, dass Grüner Tee im allgemeinen und Matcha im speziellen das Risiko reduzieren an Brustkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16311246), Blasenkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/), Darmkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17548688) und Prostatakrebs (https://academic.oup.com/aje/article/167/1/71/185454) zu erkranken.
Reduktion von Bluthochdruck
  1. Grüner Tee, und insbesondere Matcha, helfen allgemein bei der Vorbeugung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck (https://www.health.harvard.edu/heart-health/green-tea-may-lower-heart-disease-risk).
  2. Eine Studie an der über 40.000 Japaner teilnahmen ergab, dass Menschen die regelmäßig Matcha trinken ihr Risiko an Bluthochdruck zu leiden um bis zu 65 % (https://www.health.harvard.edu/press_releases/benefit_of_drinking_green_tea) reduzierten. 
Anti-Aging Wirkung für die Haut
  1. Das im Matcha reichlich enthaltenen Catechine sorgen für ein schöneres Hautbild (https://www.kenkotea.com.au/blogs/news/57988869-skin-care-with-matcha-green-tea) und beugen die Alterung der Haut vor.
  2. Studien (https://academic.oup.com/jn/article/141/6/1202/4600312) (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1524-4725.2005.31731/abstract) belegen das Matcha-Konsum den Blutfluss und die Sauerstoffzufuhr der Haut erhöht, wodurch es die Hautstruktur und das Elastin der Haut bereits nach 8 Wochen verbessert. Das sorgt dafür, dass die Haut schön jung bleibt.

Uns ist auch aufgefallen, dass die Qualität von Matcha aus China in den letzten Jahren stark abgenommen hat und dort kaum noch wirkstoffe zu finden sind. Richtig guter Matcha kommt aus Uji und der Matcha aus Nishio, Japan.

Das sind die Gründe warum ich täglich Matcha trinke und diesen nach Eurpa bringe. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen :)

Viele Grüße,
Jan

 

bearbeitet von Joaquin

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Hier steht man gerade ja kurz vor der Heiligsprechung von Matcha und man sollte sich in Ehrfurcht verbeugen und still weiter gehen. 

Da ein Teil der Beiträge hier scheinbar rein kommerzielle Absichten tragen, dadurch das Matcha in den Himmel gelobt wird, will ich einfach mal nicht beachten, wo kann man besser Werbung für eine Teeart machen als im Teeforum. 

All jene, die Matcha wegen irgend eines gesundheitlichen Grundes zu sich nehmen, scheinen etwas falsch zu machen. Die Effekte sind an sich marginal und man sollte nicht mit rechnen, dass der Matcha Konsum den Körper so stark hilft, wie es immer dargestellt wird. Es wird nicht so sein das man durch Matcha keinen Krebs mehr bekommt oder eben jenen besiegt. Die Wirkungen spielen sich in einem über aus geringen Teil ab. 

Matcha ist nichts anderes als ein Tee und eine Konsummittel aber keine Wunderdroge wie "Superfoods" so gerne hingestellt werden. Auch sollte man dann nicht unerwähnt lassen, lieber Bio Matcha zu konsumieren um den ganzen Spritzgiften aus dem Weg zu gehen und zu hoffen, dass vielleicht ein wenig der Effekte auftritt. 

Wer Matcha wegen den dubiosen Versprechungen einer Werbemaschinerie konsumiert, die auf Studien aufbaut, jene zwar wahr sein können, sich aber in sehr kleinen Bereichen abspielt, kann seinnGeld auch dem Wunderheiler in die Hand drücken.

Matcha ist ein Tee, wenn positive Wirkungen vorhanden sind, seit froh,konsumiert Matcha aber nicht wegen der versprochene Wirkungen, das wird dem Tee nicht gerecht.

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Uiuiuiui,

interessante Studien, die du da vollkommen aus dem Kontext zitierst. Man sollte Studien auch LESEN und sich nicht mit einer Üerschrift begnügen, die die eigene Meinung zufriedenstellend untermauert.

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/   "Current research findings are not sufficient to validate the effects of green tea on cancer prevention as most evidence coming from cohort (grade III) and case-control studies (grade IV) is not consistent. [...] This review shows that the overall evidence for protective effects of green tea against cancer is inconclusive. Therefore, further prospective cohort studies and clinical trials are warranted. Adequate sample size, better descriptions of populations and/or clear definitions of green tea consumption may be required for conclusive studies. [...] Great efforts have been made to show the beneficial effects of green tea consumption on various cancers. Some epidemiological studies demonstrated protective effects of green tea consumption on gastrointestinal, breast, lung and prostate cancer. However, these findings have not been confirmed by other studies covered in this review. Future prospective studies are therefore warranted. "  Hier zeigt sich wieder: was eine Studie findet und als Wahrheit verkauft wird, sollte in mehreren Studien bestötigt werden. Wenn das nicht gelingt, sollste man sich fragen, welche Biases zu dem Ergebnis geführt haben. Zudem ist ein keine der Studien, die hier in der Metaanalyse eingeschlossen sind, keine randomisierten Doppelblind-Studien, der "Goldstandard" einer guten klinischen Studie.... Man kann sich nicht immer an den guten Studien entlanghangeln und die Studien, die die eigene Überzeugung widerlegen ignorieren.
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17906191  Keine Studie, sondern ein Manuskript.
  3. https://draxe.com/matcha-green-tea-burns-fat-and-kills-cancer/   benutzt 1. als Quelle zu Aussagen bezüglich Krebs, zu Cholorophyll keine Quellenangabe
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15640470  eine Studie an 38 Japanern von denen die Hälfte 12 Wochen lang catechinhaltigen Oolong-Tee zusätzlich zu einem Diätprogramm genommen hat, die Kontrollgruppe hatte ebenfalls ein Diätprogramm mit catechinfreiem Oolongtee, immerhin doppelblind. Man sollte hierbei erwähnen, dass beide Gruppen abgenommen haben (-1,3 kg Kontrollgruppe vs. -2,4 kg Catechingruppe), die Ergebnisse bei der Catechingruppe jedoch stets etwas besser waren. Ich habe ewig nach deinem zitiertem Ergebnis bezüglich der Thermogenese gesucht, da das gar nicht Teil der Studie war, habe aber in Conclusion diesen satz gefunden " Dulloo et al (18) observed that the addition of 200 nmol EGCg/mL increased thermogenesis in brown fat tissue of rat and that there was a synergistic effect between caffeine and EGCg. " der zwar keine Zahlen oder Fakten bietet, aber den Spirit ganz gut einfängt. (anm.: Wir sind weder Ratten, noch haben Erwachsene braunes Fettgewebe, das haben lediglich Säuglinge)
  5. https://www.webmd.com/diet/news/20000322/drinking-green-tea-may-help-you-lose-weight#2  zitiert intressanterweise dieselbe Studie mit den Ratten und dem braunen Fettgewebe (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10702779), der bei 4. auch schon erwähnt ist und fügt hinzu: "They used [a particular type of fatty tissue] from rats and we don't really know how significant that tissue is in humans or if it is different in obese vs. non-obese people," says Sheri Zidenberg-Cherr, PhD. "It doesn't rule out the significance of the findings, and it is a good model to use to look at the effects of caffeine and the combination of caffeine and the [plant] compounds that are present in green tea, but until better clinical trials are done in humans, it's hard to say what the physiological significance of this actually may be."
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847 eine Studie zu Chronic Fatigue Syndrome bei Mäusen, was man nicht mit "Regenerationseffekt nach einem Workout" gleichsetzen sollte. "In the present study, chronic fatigue was produced in mice by subjecting them to forced swim inside a rectangular jar of specific dimensions for 6 min. daily for 15 days. Epigallocatechin gallate (EGCG; 25, 50 and 100 mg/kg, p.o.) was administered daily 30 min. [...] On the 16th day, after assessment of various behavioural parameters, mice were killed to harvest the brain, spleen and thymus. There was significant increase in oxidative-nitrosative stress and tumour necrosis factor-alpha levels in the brain of mice subjected to water-immersion stress as compared with naive group. These behavioural and biochemical alterations were restored after chronic treatment with EGCG. The present study points out that EGCG could be of therapeutic potential in the treatment of chronic fatigue." Und dieselbe Studie zitierst du weiter unten nochmal und attributierst "meditativer Fokus"? Wo genau in der Studie hat man bei der Begutachtung der Mäusegehirne einen meditativen Fokus gefunden?
  7. https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/diet/tea-fact-sheet  Eine Übersichtsarbeit mit Zitaten, die sich ebenfalls größtenteils auf Tierstudien beziehen "Tea polyphenols have also been shown to inhibit tumor cell proliferation and induce apoptosis in laboratory and animal studies. In other laboratory and animal studies, tea catechins have been shown to inhibit angiogenesis and tumor cell invasiveness" oder auf die externe Anwendung von grünem Tee.
  8. https://www.health.harvard.edu/heart-health/brewing-evidence-for-teas-heart-benefits ..... wo genau liest du hier "Eine Studie an der über 40.000 Japaner teilnahmen ergab, dass Menschen die regelmäßig Matcha trinken ihr Risiko an Bluthochdruck zu leiden um bis zu 65 %", das einzige, was ich hier lese ist "Blood pressure may also dip slightly in people who drink tea, but results from these studies have been mixed."
  9. https://www.kenkotea.com.au/blogs/news/57988869-skin-care-with-matcha-green-tea  Händler sind immer die besten Quellen
  10. https://academic.oup.com/jn/article/141/6/1202/4600312  Diese Studie ist interessant, da es die einzige "gute" Studie is, die hier zitiert wird. Doppelblind, Placebo-kontrolliert. Und sie hat wirklich Ergebnisse hervorgebracht. Dennoch gibt es hier Nachteile "Similarly, a longer term oral supplementation with 500 mg green tea polyphenols/d for 24 mo significantly reduced of overall solar damage at 6 mo and erythema and telangiectasias at 12 mo (26). At the end of 24 mo, however, the changes were not sustained. [...] We demonstrated that ingestion of green tea catechins improved skin hydration, TEWL, density, and elasticity. These observed skin changes were probably an outcome associated with long-term consumption of green tea polyphenols and not likely a transitory response over a 2- to 4-h period." Aber interessanterweise kommt diese Studie zu dem Ergebnis, dass man mit Kakao ebenfalls einen gleichwertigen Effekt erzielen kann, wenn man seine Hautdurchblutung verbessern will, also ist grüner Tee in der Hinsicht wohl nichts besonderes. "In the present study, cutaneous blood flow increased 29% in volunteers supplemented for 12 wk with a beverage enriched with green tea flavanols. In the short-term study, we also provided evidence that this was a transient effect that occurred almost immediately but was not dose dependent when GT extract (0.5–2.0 g) was administrated over a short period of time. In contrast, a single 0.33-g dose of cocoa-flavanols produced an acute increase in dermal blood flow that paralleled changes in plasma epicatechin (10)."
  11. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1524-4725.2005.31731  Hier gibt es keine Kontrollgruppe, die eine Grüntee-freie Placebocreme/Kapsel erhalten hat. Das heißt, jede Creme/Kapsel könnte einen Effekt haben, ob sie nun Grüntee enthält oder nicht. Aber die Studie will ja von vorn herein nicht beweisen, dass es wirkt, sondern nur ob Kapseln oder Creme besser ist - man ist also wohl von seinem Produkt überzeugt. Aber der letzte Satz sagt zu der Glaubwürdigkeit dieser Studie wohl alles ... " THIS STUDY WAS SUPPORTED BY NU SKIN INTERNATIONAL, INC. DR. KIMBALL HAS SERVED AS A CONSULTANT TO NU SKIN AND HAS RECEIVED HONORARIA FOR SPEAKING." Und wer war der Leiter der Studie? Dr. Kimball :)

Es ist wieder ein interessanter Fall wie Lügen verkauft werden, nur um Matcha als Wunderheilmittel an die Leute zu bringen. Aaaah. Genießt doch einfach den Geschmack vom Tee und bitte hört auf ihn in den Himmel heben zu wollen. Gesundheit ist das Resultat vieler Fakten. Wenn jemand schon gesund lebt und noch jeden Tag grünen Tee trinkt, kann er vielleicht davon profitieren. Aber wenn jemand schon krank ist, und all seine Hoffnung in dieses Pulver legt ohne seinen Lifestyle zu ändern, dann sollte man ihm das nicht als Wundermittel verkaufen.

Und nochwas: Learn how to cite. Ein Doktorand von mir hätte dafür ne 6 bekommen.

 

Lg,

Hyeongseo

 

 

bearbeitet von Hyeongseo

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vor 2 Stunden schrieb Paul:

Also die homepage von neomatcha ist genauso wie der obige Artikel!!

Ja, da hab ich gleich mal aus Neugierde geguckt.  Gibt es denn tatsächlich Leute die diese Aussagen glauben?

The ONLY tea you will ever need!  ... und .... a matcha a day keeps the deadline away!!! Hey, demnach werde ich jetzt steinalt. :yahoo:

 

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Ja, leider. Habe es selbst schon mehrmals in einem Teeladen erlebt. Krebskranke Menschen auf der Suche nach Matcha, weil der ja so gesund ist. Eigentlich eine traurige Geschichte.

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Ich würde das gar nicht so negativ sehen, denn die Psyche spielt auch bei krebskranken Menschen in die Genesung mit ein und wer an die heilende Wirkung von Matcha glaubt, darüber Kraft und Ruhe für seinen Genesungsalltag findet, dem ist damit ja auch geholfen. Würde ich dann wie oben beschrieben noch etwas aufbohren mit einer guten heißen Trinkschokolade und ordentlichem Süßbrot zum Eintunken :) 

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Natürlich ist es positiv kranken Menschen helfen. Es ist aber auch teilweise gefährlich sich auf übertriebene Versprechen zu verlassen und die Schulmedizin komplett zu verweigern. Ich finde es einfach schändlich sich, aus rein wirtschaftlichen Gründen und mit kopiertem Halbwissen, an der Verzweiflung Todkranker zu bereichern. Es gibt viele gewissenlose Trittbrettfahrer die aus übertriebener, angeblicher Wunderkraft von Tee Kapital schlagen wollen.

Wir bekommen fast täglich Anfragen dieser Art, auch für Literweise Gyokuro. Die Antwort ist bei uns ähnlich wie @Cel oben in fett geschrieben hat.

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Danke @Hyeongso für die deutlichen Worte zu diesem Unfug.

vor 48 Minuten schrieb Joaquin:

Ich würde das gar nicht so negativ sehen, denn die Psyche spielt auch bei krebskranken Menschen in die Genesung mit ein

Ja - und eben diese psychische Verfassung macht sie anfällig für Scharlatane und Quacksalber, die in dieser Anfälligkeit eine lukrative Verdienstquelle sehen. Wobei eine Remission keine "Genesung" ist und selbst im besten Fall lebenslänglich die Besorgnis wegen eines Rezidivs bleibt. Deswegen sehe ich das "negativ" - um es höflich und zurückhaltend auszudrücken. Wobei ich nicht übersehe, dass Jan nur von "Vorbeugung" geschrieben hat, sonst hätte ich glatt meine guten Manieren vergessen.

And now for something completely different: https://www.ceros.com/originals/strange-true-marketing-stories-snake-oil-truth-advertising/

_()_

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Ich beziehe mich nicht auf eine Remission, sondern auf tatsächliche und messbare Genesungsprozesse durch positives Wirken auf die Psyche und damit auch auf das Immunsystem. Und wenn jemand daran glaubt, darin Trost findet, innere Ruhe findet, wenn er ein Teddybär mit blauer Schleife an seiner Seite hat, dann ist das nicht nur OK, sondern richtig gut für diesen Menschen. Wenn er die selbe positive Kraft durch das Trinken von Matcha findet, dann ebenso. Nur weil es Abzocker in allen erdenklichen Bereichen gibt, ist dies ja kein Grund oder Argument, selbst mit banalen Dingen seine Psyche nicht zu stabilisieren. 

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Ich denke es ist wichtig, dass man neben der evidenzbasierten medizinischen Therapie jedem Patienten die Chance gibt, dass er selbst etwas für seine Genesung tut. Sonst fühlen sich die Patienten selbst hilflos und ausgeliefert. Wir ermutigen Patienten deshalb stets, etwas für sich zu tun. Ob man das nun mit einer Tasse Tee oder mit einem leckeren Essen, einer Stunde Meditation oder leichtem Sport oder auch im Gespräch mit anderen Menschen tut, ist jedem selbst überlassen, solange es nicht mit der eigentlichen Therapie interferiert. Nicht umsonst ist die psychoonkologische Betreuung krebskranker Patienten so wichtig. Der Patient selbst muss das Gefühl haben, dass er zur Therapie etwas beiträgt, er muss das Gefühl haben, dass er mit dem Arzt zusammen die Therapie gestaltet. Und genau dieser Punkt ist es, wo "Superfoods" und "Wundermittel" ins Spiel kommen. Die Patienten lesen diese berauschenden Texte (s.o.) die sich mit Studien schmücken, als seien sie eine evidenzbasierte Therapie. Und irgendwann verschwimmt die Grenze zwischen lebenswichtiger Therapie und gutem Marketing von wirkungslosen Produkten, die tausende Jahre alt sind, und die nun als Wundermittel wiederentdeckt wurden. Und da wir ein freies Land sind, kann ja jeder selbst entscheiden, wie er sich behandeln lassen möchte.

Ich bin grundsätzlich offen, Patienten in solchen Situationen unterstützend zu begegnen. Wir haben auch schon eine Patientin ihre Chemotherapie auspendeln lassen, da sie sich so sicherer gefühlt hat. Wenn es das braucht, damit sie mich ihre Chemotherapie geben lässt, dann soll sie sich gerne die 5 min nehmen. Auch wenn ich nicht daran glaube, interferiert es nicht negativ mit der optimalen Tumortherapie. In manchen Fällen kapituliert man auch lieber, anstatt stundenlang zu diskutieren.

Aber es wird immer mehr zum Kampf, die Patienten für die jahrelang bewährten Therapien zu gewinnen, da im Internet Unsinn verbreitet wird, Einzelfälle in den Himmel gelobt werden (siehe Methadon bei diversen Tumoren, ein regelmäßiges Streitthema in meiner Ambulanz) und die Menschen immer mehr denken, hochspezialisierte Chemotherapien seien nur eine Geldmacherei der Pharmaindustrie, obwohl sie diese nichtmal zahlen müssen. Sie geben aber gerne mehrere tausend Euro für Vitamine aus Frankreich aus, die speziell auf sie abgestimmt wurden, da dies natürlich ist. Als Arzt ist man hilflos, man kann nur aufklären doch oftmals redet man gegen eine Wand, denn die meisten Patienten haben eine präformierte Meinung bereits bevor sie die Ambulanz betreten und sie wollen nur eine Bestätigung hören, dass man alles natürlich behandlen kann und wir die bösen Mittelchen der Pharmaindustrie gar nicht brauchen. Aber das ist falsch.

Und genau deshalb macht mich der Beitrag oben so wütend. Studien werden aus dem Rahmen gerissen und fälschlich für den eigenen Nutzen zitiert. Welcher Patient liest schon die Studie nach? Die meisten denken sich oh, wissenschaftlich belegt, wunderbar. Und genau deshalb werde ich nicht aufhören meine Meinung dazu zu sagen.

Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen aggressivem Marketing mit geschönten Studienergebnissen und einem einfachen "Probier mal grünen Tee, vielleicht tut es dir gut".

bearbeitet von Hyeongseo

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vor 4 Stunden schrieb Joaquin:

wer an die heilende Wirkung von Matcha glaubt, darüber Kraft und Ruhe für seinen Genesungsalltag findet, dem ist damit ja auch geholfen.

Geb ich Dir vollkommen recht, wenn man nicht an den Erfolg einer Therapie glaubt, schwinden auch da die Heilungschancen. Es kommt aber darauf an ob ich ein Produkt anpreise wie

vor 16 Stunden schrieb neomatcha:
Krebsvorbeugung durch Matcha
  1. Die in Matcha enthaltenen Catechine helfen dabei Krebs zu verhindern. Matcha könnte somit als eines der besten natürlichen Mittel zur Krebsbekämpfung gelten.
  2. Mehrere Studien belegen, dass Grüner Tee im allgemeinen und Matcha im speziellen das Risiko reduzieren an Brustkrebs, Blasenkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs zu erkranken.

Oder wie

vor 1 Stunde schrieb Hyeongseo:

"Probier mal grünen Tee, vielleicht tut es dir gut".

Dem Internet liegt ein großer Fluch inne, Informationsüberflutung.

Man wird durch einfache Suchbegriffe mit 80.000 und mehr Suchergebnissen durch Google und Co. bombardiert. In den meisten Fällen ist es für mich schwer Wahrheit, falls es diese dabei gibt, von einer Lüge zu trennen. Ich versuche dann viel quer zu lesen und mich wenn möglich Fachmännisch beraten zu lassen.

Man kann gerne Studien und sonstiges zitieren, sollte aber sachlich bleiben und nicht ein Allheilmittelversprechen ablegen. Als Unterstützung ist es sinnvoll, es wird aber dargestellt als ob ich nur Matcha trinke und nie wieder krank werde.

vor 2 Stunden schrieb Joaquin:

Nur weil es Abzocker in allen erdenklichen Bereichen gibt, ist dies ja kein Grund oder Argument, selbst mit banalen Dingen seine Psyche nicht zu stabilisieren. 

Auch richtig, jedoch konnte ich die Heilsversprechen in diesem Informationbereich genau deswegen nicht unkommentiert stehen lassen. Dem Forum liegt auch eine Aufklärungspflicht inne. Sehe es aber ähnlich wie Du.

Durch Gushu sind auch schon @GoldenTurtle's schneller gerannt als Hasen. (Nimms mir bitte nicht übel, macht aber immer wieder Spaß:yahoo:)

Schön das es auch hilfreichere Hinweise von @Hyeongseo gab als mein gestümper.

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vor einer Stunde schrieb Cel:

Durch Gushu sind auch schon @GoldenTurtle's schneller gerannt als Hasen. (Nimms mir bitte nicht übel, macht aber immer wieder Spaß:yahoo:)

Hahaha! Danke mein Lieber für den Spass. :):thumbup:
Und es ist ja auch ein geradezu aberwitziger Zufall mit dem Namen.
Und wenn wir gerade in einem Gesundheitsthema sind - um die Sache mit dem Gushu-Pushen mal noch in den korrekten Kontrast zu stellen, es war nur eine Komponente von mehreren. Vielleicht erinnert sich jemand z.B. an den Fall Udo Walz. Ich konnte den Rachen mit schlechter Nahrung nicht voll genug kriegen im echten Leben: hauptsächlich Stolz und dumme Begierde, da hat dann das fast endlose Gushu-Sport-Pushen auch wieder nur mit solchen falschen Zielen das Fass womöglich nur zum Überlaufen gebracht. Dem Tee gebe ich nicht (mehr) die Schuld, es waren meine schlechten Ausrichtungen im Leben. Ich war auch vorgestern bei Chez X. und habe brav ein bisschen 18er Manzhuan gesüffelt, von irgendeinem Dorf das ich noch nicht kannte, und es war schön, wir hatten es richtig nett.

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Am 22.2.2019 um 22:54 schrieb neomatcha:

Das sind die Gründe warum ich täglich Matcha trinke und diesen nach Eurpa bringe. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen :)

Viele Grüße,
Jan

Ich lass jetzt mal den ganzen anderen Schmuh weg, aber: Matcha gibt es schon längst in Europa zu kaufen. Hilfreich war an deinem Post m.E. gar nichts, und einen Blog einer potentiellen Mitbewerberin für eigene Werbung zu nutzen, gehört sich nicht.

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vor 21 Stunden schrieb Cel:

Auch richtig, jedoch konnte ich die Heilsversprechen in diesem Informationbereich genau deswegen nicht unkommentiert stehen lassen. Dem Forum liegt auch eine Aufklärungspflicht inne. Sehe es aber ähnlich wie Du.

Uns begegnen uns derartige Werbe-Aussage ja oft genug im Forum und Netz, daher haben wir ja auch die folgende Rubrik, wo wir auch dort über all die Mythen aufklären: Gesundheit, Medizin + Wissenschaften zum Tee

Blogbeiträge wie dieser hier und den entsprechenden Blogkommentar, sind ja relativ eindeutig als Werbung zu entlarven (werden auch entsprechend behandelt) und werden wie hier auch schnell durch passende Kommentare entkräftet. Ebenso wie die dazugehörigen Webseiten, mit ihren plakativen Werbeaussagen. Da ärgern mich andere Webseiten mehr, die das ganze in einen medizinischen Kontext zu hüllen versuchen um dann die Leute dann hintenherum auf den eigenen Shop zu leiten. Schöne Grüße an den Doktor von und zu Marktwirtschaft.

Auch wenn wie ich hier beschrieben habe jemand durch Tee als Hobby oder neues Interesse sich nur ein paar Minuten von seiner Krankheit ablenken läßt, dann sehe ich es nicht als allzu problematisch, wenn er sich aufgrund gewisser Aussagen auch mal unnötigerweise einen etwas teueren Tee zulegt. Und da ist der etwas teurere Zeitvertreib durch Tee sicherlich besser als ihn mit Zigarettenrauchen zu verbringen ;)

Natürlich ist das immer wieder ärgerlich, wenn gewisse Aussagen zum und über Tee gemacht werden um damit den eigenen Verkauf anzukurbeln. Manchmal frage ich mich auch, wo ist es noch das tolerierter Klappern gehört zum Handwerk und wo handelt es sich um eine gezielte Irreführung? Wenn ich mir gewisse Teeverpackungen im Handel durchlese, dann muss ich oft genug auch schmunzeln und Kopfschütteln o.O

Zitat

YOGI TEA / Detox Deine Seele

Zauberhaft rein und frisch erstrahlt die Natur nach einem starken Regen. Mit Kräuterduft und Teegenuss bringt dieser Tee die Seele zum Strahlen und lässt uns neu beginnen. Seine ausgewogene Kräuter- und Gewürzmischung mit Süßholz, Löwenzahn, Ingwer und Fenchel erfrischt uns zu jeder Tages- und Jahreszeit. Die subtile Botschaft dieses Tees ist: „Neubeginn ist immer möglich“.

 

Und weil es hier ja um Matcha-Werbebotschaften ging, da hat Yogi Tea natürlich auch etwas anzubieten :lol:

Zitat

Grüntee Matcha Zitrone

Grüntee Matcha Zitrone verbindet ayurvedische Meditationstradition mit buddhistischem Grüntee-Handwerk. Zarte, grüne Tencha-Spitzen, die in den letzten Wochen vor der Ernte beschattet werden und so ihren feinen, frischen und milden Geschmack erhalten, wurden mit erlesenem Matcha veredelt, der traditionell buddhistische Mönche in ihren langen Meditationen begleitete. Fruchtiges Zitronengras und spritzige Limone runden diese wundervolle Teemischung ab und lassen so ein ganz besonderes Geschmacks-Erlebnis entstehen. Die subtile Botschaft dieses Tees ist: „Belebt und harmonisch durch den Tag“.

Mir schmecken die bisher probierten Tees dieser Marke überhaupt nicht und ich kenne so viele, vorzugsweise Frauen, die sich Tees dieser Marke kaufen :ph34r: Ein durchaus gutes Konzept und Marketing B) Aber seien wir fair, auf den Verpackungen der Konkurrenz schauen viele Werbetexte auch nicht viel besser aus :)

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vor 5 Stunden schrieb Joaquin:

Grüntee Matcha Zitrone

Grüntee Matcha Zitrone verbindet ayurvedische Meditationstradition mit buddhistischem Grüntee-Handwerk. Zarte, grüne Tencha-Spitzen, die in den letzten Wochen vor der Ernte beschattet werden und so ihren feinen, frischen und milden Geschmack erhalten, wurden mit erlesenem Matcha veredelt, der traditionell buddhistische Mönche in ihren langen Meditationen begleitete. Fruchtiges Zitronengras und spritzige Limone runden diese wundervolle Teemischung ab und lassen so ein ganz besonderes Geschmacks-Erlebnis entstehen. Die subtile Botschaft dieses Tees ist: „Belebt und harmonisch durch den Tag“.

Ganz ehrlich, wenn man etwas von Qualität versteht, ist dieser Werbetext die reinste Tragikomödie.

"mit erlesenem Matcha veredelt"

Ich glaub mein Schwein pfeifft vorne und hinten.

Ich beginne langsam dieses ganze geldgierige Storytelling zu hassen.

Die Menschen wollen sich scheinbar mit jedem Produkt auch noch eine Portion Leben, Sicherheit und Versprechungen kaufen. Viele scheinen regelrecht angelogen werden zu wollen. Ach, das erinnert mich an das Lied "Sweet Lies" ... Solange wir uns diese süssen Lügen sagen ist alles gut.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Es ist glaubs besser es wird wieder vermehrt bei den Wurzeln nachgeforscht und weniger beim Endprodukt, wovon die Werbebotschaft sozusagen das letzte Endprodukt ist, dann kommt man der Wahrheit ziemlich sicher näher.

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  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Neue Erkundung
      Dieses Mal wieder in Japan mit einem gerösteten Bio Houjicha Miyazaki(5,90€/100g) von TKK.

      Der Tee stammt aus der Miyazaki Präfektur auf der Insel Kyushu.
      Dieser Grüntee ist für einen Houjicha leicht geröstet worden, soll demnach zarter als andere Sorten sein, an Karamell erinnern
      und nach der Tabelle mittel kräftig, nussig und würzig sein. Es wird als Alltagstee in Japan getrunken und soll kaum Säure und Koffein enthalten.
       
      Optisch sieht der Tee ziemlich grob aus und enthält auch kleine Ästchen, was laut Beschreiben auch so ist. Die Ästchen tragen vermutlich zum Geschmack bei.
      Die Blattstücke sind ziemlich groß und haben eine grünbraune Färbung.
      Dieser Tee riecht wie ein besonderes Gewürz, wenig nach gerösteten Nüssen, ein Hauch Zimt und Felsenkirschkerne (Machlepi).
      Ich verwende meine Kyusu, weil dieser Tee zu große Blattstücke für ein Gaiwan hat und eine Kyusu für japanischen Tee geeigneter ist.
      2,5g Tee auf 150ml Wasser wird verwendet.
      Ich habe leider kein Messbehälter der hohe Temperaturen aushält, deshalb werde ich das Wasser auswiegen mit meiner Wage. Ich werde den Tee auf beide Schalen abwechselnd aufgießen damit der Tee besser durch gemischt ist und ich nicht in der zweiten Schale einen Tee habe, der etwas länger gezogen hat.
       
      Houjicha benötigt für einen Grüntee eine ungewöhnlich hohe Temperatur die durch die für einen Grüntee starke Röstung bedingt ist und damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen.
      85 Grad Celsius 1min es hat eine orange goldene Farbe und viele kleine Partikel von den Blättern drin. Der aufgebrühte Tee riecht fast genau so wie die trockenen blätter riechen nur etwas schwächer.
      Die Feuchten Teeblätter riechen nach dem heißen Bad ziemlich anders irgendwie würzig eher streng und nach einem Moment, wenn dieser eher strenge Geruch verflogen ist, kommt der vorherige Geruch wieder durch.
      Der Tee schmeckt ziemlich geröstet und erinnert mich entfernt nach Holz. Grobe Aromen dominieren und es ist ein bisschen astringent.
      Mich erinnert es an so eine Kräutertaufgussmischung gegen Kopfschmerzen, in der Weidenrinde, Gänsefingerkraut, Mädesüß und einige andere Kräuter drin sind.
       
      85 Grad Celsius 30 Sekunden (die Kyusu ist mir in der zwischen Zeit abgekühlt deshalb 30 statt 15 Sekunden) der Tee ist heller geworden und auch wieder viele kleine Partikel drin. Dieses Mal ist es etwas interessanter geworden, weil die Röstaromen etwas schwächer geworden sind und andere Aromen besser zum Vorschein kommen die eine Mischung aus groben und etwas feineren Aromen sind, die ich noch nicht zuordnen kann. Die Astrigentz ist gleich geblieben. Minimal herb wenn ich sehr darauf achte.
      85 Grad 50 Sekunden ist wieder von der Farbe etwas intensiver geworden, weniger Partikel drin als vorher, weniger Röstaromen als zu vor und die Aromen sind schwächer.
      85 mit 1 ½ min etwas schwächere Farbe und ein bisschen Aromen nach groben Grüntee kommen etwas durch, die anderen Aromen sind schwächer
      85 Grad und 2min eigentlich so wie vorher, Aromen nach groben Grüntee kommen etwas mehr durch und geht in ein bisschen in die Richtung wie ein Grüntee, der etwas feucht gelagert worden ist.
      Aufweitete Aufgüsse verzichte ich, mehr kann ich nicht trinken und so gut ist der Tee auch nicht, dass ich über mein Limit gehe.
       
      Sehr gewöhnungsbedürftiger interessanter Grüntee, leider kamen die Geschmacksnoten, die der Tee laut der Beschreibung haben sollte bei meiner Zubereitung nicht durch.
      Für mich ist dieser Tee als Alltagstee eher weniger geeignet wegen dieses sehr speziellen Geschmack.
       
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung.
       
      Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung.
      Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut.
      Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet.
      Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist.
       
      Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht.
      Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann .
       
      Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan.
      Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten.
      Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen.
      Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale
      nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so.
       
      Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad
      Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht.
      Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann.
      Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht.
      Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb.
      Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor.
       
      Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues.
      Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild.
      Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig.
       
      Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken.
      Also eher kein Altagstee für nebenher. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Fünfte Erkundung
      Frühling steht kurz bevor und deshalb habe ich mir den Emei Spring von TKK 3,40/100g genommen.
      Dieser Tee ist laut Beschreibung mild, fruchtig, blumig, erfrischend und laut der Tabelle auch noch spritzig.
      Die meisten Tees, die ich habe, sind grüne Tees und deshalb erwähne ich es nicht extra, wenn ich eine andere Art Tee probiere, werde ich es dazu schreiben.
       
      Der Tee hat etwas Bruch, viele Blätter sind bläulich dunkelgrün.
      Riecht etwas nussig mit einer leichten Kaffeenote im Hintergrund, minimal nach diesem typischen Grüntee Geruch . Hatte ich bis jetzt auch noch nicht.
      Ich habe ein paar kleine Stängel Teile gefunden und mal so eins probiert, schmeckt nach etwas nach Kaffee und Kakao im Hintergrund wie ein Kaffeepraline. Interessant, hätte ich nicht gedacht.
      Memo an mich: Sollte mal öfter Tee pur probieren.
      Also bis jetzt habe ich von dem Tee einen anderen guten Eindruck bekommen, als die Beschreibung des Tees vermuten lässt.
       
      1,5g 70g und ca. 80 Sekunden
      Feucht riechen die Teeblätter etwas nach grünen Tee, nussig und etwas nach Kaffee im Hintergrund.
      Viele Schwebeteilchen in der Schale und goldgelbe etwas orange Trassenfarbe.
      Ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack im Hintergrund und etwas nach Kaffee, minimal nach Haselnüssen und Kakao.
      Unter einem Frühlingstee habe ich mir was anderes vorgestellt .
      Keine Herbe, ein bisschen Adstringens im Abgang. Die Kaffeenote bleibt noch etwas länger im Abgang.
      Ich würde den Tee als ein bisschen subtil und komplex beschreiben.
       
      20 Sekunden
      Wieder relativ viele Schwebeteilchen, etwas kräftiger Grüntee Geschmack als zuvor nach einem Augenblick ist es weg. Sonst wie zuvor
      40 Sekunden weniger Schwebeteilchen und ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack sonst wie zuvor.
      1min weniger Aroma insgesamt als zu vor. Mehr Grüntee als zuvor die anderen Aromas sind weniger geworden.
      2min bei 60Grad mal gucken, ob was anderes rauskommt. Ein bisschen grasig, etwas weniger Aroma als zuvor.
       
      Es ist ein interessanter Altgastee, der anders ist, als ich Grüntees bis jetzt kennengelernt habe.
      Langsam Zweifel ich an meine Geschmacksnerven oder ich habe wieder einen seltsamen Tee bekommen.
      Ich hatte ursprünglich vorgehabt diesen Tee, für die Verwendung mit Beeren als Eistee freizugeben.
      Bei dem Geschmacksprofil des Tees, passt, dass für mich nicht so zusammen, dann muss halt ein anderer Tee dafür dann herhalten.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Vierte Tee Erkundung
      Dieses Mal habe ich mir einen Nebeltee 4,90€/100g von einem lokalen Feinkostladen vorgenommen.
      Ist eher ein Feinkostladen mit intrigierten Teeladen.
       Die Tees werden dort schon verpackt verkauft und die großen Teeboxen sind im Lager. 
      Ich habe als ich den Tee gekauft habe, das Personal Tee abpacken gesehen. 
      Die Teeboxen sind aus Metall und zylindrisch und der Tee befindet sich in einer dickeren Plastiktüte, diese wird nach dem Abfüllen nahe am Tee zugedreht, um weniger Luft an den Tee zu lassen.
       
      Zu dem Tee habe ich nur die Information das der Tee aus China stammt, aromatisch süßlich sein soll und für Grüntee Einsteiger geeignet ist.
      Auf der Verpackung steht, dass der Tee mit 70Grad aufgegossen wird.
      Ich mal rumgeguckt und bei anderen Teeläden wird Nebeltee auch als lieblich zart blumig beschrieben, selten als fruchtig.
      Riecht trocken nach grünen Tee, ohne eine spezielle Note zu haben.
      Der Tee hat wenige gebrochene Blätter.
      Ich versuche den Tee erstmal ohne gefiltertes Wasser.
      Die Fotos sind: der Tee trocken, feucht im Gaiwan und der erste Aufguss.
       
      Gaiwan mit 80Grat Wasser einige Minuten vorgewärmt.
      Habe den Tee mit 1,5g bei  70grat Celsius für 1 min aufgegossen
      Feucht riecht es nach feuchten grünen Tee ohne spezielle Noten.
      Der Tee hat etwas Schwebeteilchen drin welche beim Abgießen in der Schale landen.
      Schmeckt angenehm nach aromatischen etwas kräftigen grünen Tee mit minimal herbe im Hintergrund. Ein bisschen in Richtung frisch. 
      Etwas interessant, kurzer Abgang. Andere Richtung als Sencha den ich als subtiler, feiner und süßlicher empfinde. 
      30 Sekunden
      jetzt ist der Tee etwas Adstringent geworden und keine Herbe mehr im Hintergrund. Etwas Kräftig.
      Minimal grasig und etwas das ich nicht einordnen kann, so fein nebenher, in Richtung Kamille. 
      Etwas mehr Schwebeteilchen.
      50 Sekunden
      kurz am Anfang etwas grasig was nach einem Augenblick weg ist. Sonst wie zuvor
      70Sekunden
      grasiger als zuvor, kräftiger, ist auch nach einem Augenblick weg.
      1min viel weniger Aroma als zuvor.
      3min  etwas grasig, wenig herb, irgendwie würzig kräftig.

      Allgemein finde ich den Tee geschmacklich ganz brauchbar als Alltagstee.  Schmeckt mir gut.
      Ich werte die Tees nicht so stark, weil ich noch kaum Erfahrung habe und mir Vergleichswerte fehlen. 
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         6
      Die heutige Tee Reise verschlägt mich nach China genauer gesagt in die Provinz Guangxi mit dem Yin Xiang Tee von TKK ( 4,50€/100g).
      Von der Beschreibung her ist der Tee für mich ziemlich interessant, es steht dabei, dass es ein fruchtiges Aroma mit zarter Aprikosennote haben soll .
      ich habe noch nie einen fruchtigen grünen Tee gehabt, mal gucken wie der mir schmecken wird.
      Ich frage mich gerade, ob ich die Aprikosennote zuordnen kann, weil ich noch keine gegessen habe.
       
      Die Parameter sind dieses Mal 1,5g bei 70Grad mit 60/15/20/40/60
      Von den Teeblättern sehen viele heile aus und es ist wenig Bruch dabei, manche sind relativ klein zusammen geknüllt.
      Der Tee riecht trocken sehr angenehm nach grünen Tee mit einem Hauch Fruchtigkeit im Hintergrund.
      Wenn die Teeblätter nass sind, riecht es nach weißer Schokolade mit ein bisschen Blumenfeld. 
       
      Erster Aufguss schmeckt etwas herb, aber anders herb als dieser Manjolai den ich vorher hatte.
      Bzw. die Schale, in der ich den Rest gegossen habe, weil die andere voll war. Habe sozusagen mit dem Bodensatz angefangen .
      Die Tee aus der anderen Schale war kaum herb und sehr mild. Ich vermute das ich den Tee selbst für mich zu schwach aufgegossen habe.
      Jedenfalls adstringierender als die beiden davor.
      Was mir auch noch aufgefallen ist, das der Tee beim ersten Aufguss leicht gelb war und beim zweiten die Farbe etwas intensiver ist und etwas grünlicher.
       
      Der zweite Aufguss war schon besser von der Intensität her 
      Bodensatz-Schale wieder herb und die andere Schale auch sanft mild aber nicht so mild wie der Sencha den ich als Erstes hatte.
      Von fruchtig noch keine Spur, ich sollte diesen Tee vielleicht anders aufgießen.
      Ich habe zwei bräunliche Blattteile entfernt als ich die gesehen habe.
       
      Mal kurz nicht aufgepasst und schon zieht der Tee 2 min , wenigstens habe ich von diesem Tee 50g und nicht nur 4,2g.
      Hui, die Bodensatz-Schale, war sehr herb und die andere minimal herb und intensiv, andere Geschmacksnoten kamen gefühlt nicht dazu.
       
      Nach 40 Sekunden für den 4. Aufguss schmeckt es etwas nach nassen Gras.
      Ich denke, ich brauche für diesen Tee andere Parameter 🤔.
      Diesen Tee muss ich nochmal probieren, um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen. 
       
       
       
  • Gleiche Inhalte

    • Von Matcha-Love
      Hallo zusammen, 
      da ich noch ganz neu im Forum bin, habe ich bisher noch kein Thema zur Zubereitungsart von Matcha gefunden. Es gibt ja verschiedene Arten der Matcha Tee Zubereitung. Manche benutzen einen Sieb, wiederum andere mischen sich eine Paste mit kaltem Wasser zusammen bevor sie warmes Wasser drüber kippen. Wie bereitet ihr euren Matcha zu? 
      Ich persönlich habe anfangs noch einen Sieb verwendet, bin jetzt aber komplett davon losgekommen. Ich gehöre nun zur Sorte, der Pasten-Anmischer  
      LG
    • Von Tee4life
      Hallo ihr Tee-Verrückten. 


      Meine Tante wünscht sich zu Weihnachten ein Matcha Set. Ich trink zwar sehr gerne Tee, aber in so "elitäre Formen" der Teezubereitung bin ich bisher nicht vorgedrungen. Deswegen bin ich jetzt auch etwas überfragt. Worauf muss ich achten, wenn ich ihr ein Set kaufe? Soweit ich das überblicke bestehen solche Sets aus einer Schale, einem "Besen" und einem Löffel. Könnt ihr mir Tipps geben? Ich möchte mir nichts andrehen lassen, was dann gar nichts taugt... . Danke!


    • Von Joaquin
      Matcha scheint ja nicht nur hier im Forum sich immer größerer Beliebtheit zu erfreuen und daher ist es nun an der Zeit gekommen, ihm im Bereich "Grüner Tee", einen gesonderten und eigenen Bereich zu gönnen. Man findet ihn nun beim "Grüner Tee", einfach unter Matcha Tee.


      Die Beschreibung fällt entsprechend aus:

      Der fein gemahlene Grüntee (Tencha), welcher insbesondere bei der japanischen Teezeremonie verwendet wird.