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Teetrinken wie in … Ostfriesland


Roberts Teehaus

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Teetrinken wie in … Ostfriesland
Die gemütliche Teezeit ist fester Bestandteil des ostfriesischen Lebensgefühl:
Beim klassischen „Ostfriesentee“, einer Mischung aus 
verschiedenen Assam-Tees,
genießt der Ostfriese das Leben – und das auch gern in geselliger Runde.
Guten und preiswerten Assam-Tee bekommen Sie z.B. bei der Teekampagne.
Ende 2016 wurde die Ostfriesische Teekultur mit ihrer 
besonderen Teezeremonie sogar
von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt.

Für eine „Teetied“ im ostfriesischen Stil benötigen Sie:

losen Ostfriesentee und einen Teelöffel zum Abmessen 
Kluntje-Kandis in Weiß oder Braun – und eine passende Kluntje-Zange! 
eine Servierkanne (und ein Stövchen zum Warmhalten) 
Porzellan-Teegeschirr, idealerweise mit zartem Rosen-Décor 
Sahne und Sahnelöffel

So bereiten Sie den Tee originalgetreu zu: 
Schwenken Sie die Kanne kurz mit heißem Wasser aus und 
geben Sie dann den Tee hinein.
Verwenden Sie dabei ca. 1 TL Tee pro Tasse und geben Sie zuletzt einen zusätzlichen TL hinzu.
Füllen Sie die Kanne erst bis etwa zur Hälfte mit heißem Wasser und lassen
Sie den Tee darin 5-7 Minuten ziehen, ehe Sie die Kanne vollends auffüllen:
Dadurch erhält der Ostfriesentee seine Stärke und kann auch seine typischen
herben Aromen entfalten. Sie können die Teeblätter nun 
in der Kanne belassen oder den Tee in eine separate Servierkanne abseihen.

Servieren – und Genießen! 
In jede Tasse wird ein großes Stück Kandis gesetzt, 
auf das der Tee gegossen wird.
Knackt der Kandis, ist das gewissermaßen ein Gütesiegel für den Ostfriesentee,
da dies bedeutet, dass er heiß genug serviert wurde.
Geben Sie abschließend einen Löffel Sahne in jede Tasse.
Lassen Sie die Sahne dabei vorsichtig am Rand der Tasse entlang gleiten,
um die typische „Sahnewolke“ zu erzeugen.
Wichtig ist, dass der Tee nicht umgerührt wird: Er wird „von oben nach unten“
getrunken und wandelt sich dabei mit jedem Schluck 
von sahnig über herb zu süß.
Um die Ostfriesische Teezeremonie zu vervollständigen, können Sie zu diesem Tee Rosinenbrot mit Butter reichen.

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  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Sencha Miyazaki Premium von TKK für 13,90€ pro 100g
      Laut der Beschreibung ist dieser Tee mild, süß, fruchtig, frisch
      und besteht aus dem Kanaya Midori Kultivar.
      Dieser Tee ist ein Blend aus der Präfektur Miyazaki wie der Name schon sagt.
      Zubereitungsempfehlung 1tl auf 200ml bei 60-70 Grad und 1min ziehen.
       
      Aussehen: viele längliche nadelförmige Blattstücke und etwas Bruch.
      Meistens ein intensives dunkelgrün und ein paar hellgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Der Tee sieht auch etwas glänzend wachsig aus, das habe ich noch nie bei einem Tee gesehen.
      Als Vergleich habe ich links den Uji Kyoto Sencha hingelegt, der sehr anders aussieht.

      Geruch:
      Intensiver als die anderen Senchas die ich schon hatte und etwas anders.
      Wenn sich dieser feine Sencha Geruch etwas verflogen hat,
      riecht es etwas nach gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren und minimal nach gekochten Brokkoli.
      Feucht riecht es ziemlich ähnlich nur wärmer minimal nussig

      Aufguss:
      Ich werde dieses Mal ostfriesische Teebecher nehmen,
      in den Schalen ist mir der Tee schneller abgekühlt, als ich trinken konnte.
      Ich verwende dieses Mal etwas weniger, damit dieser Tee mir nicht zu stark wird.

      60Grad 1,5g
      1 Min 20 s, 20s, 30s, 40s, 60s
      Die Aufguss Farbe ist ein frisches gelbgrün und einiges an kleineren Blattstücken Aufguss riecht intensiv nach dem trockenen Tee
      Geschmacklich sehr anders zu den Senchas die ich kenne.
      Es schmeckt zur Hälfte wie es riecht und minimal herbe ist im Hintergrund. Keine Süße.
      Die andere Hälfte ist eine eigene Kategorie an frischen Grünteearomen, die ich noch nicht kenne.
      Es schmeckt nicht nach Früchten, Algen, Fisch oder Gemüse. Langer Abgang 

      20 Sekunden
      Aufguss Farbe fast ein Neon gelbgrün, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
      Diesen Aufguss habe ich fotografiert.
      Dieses Mal habe ich ein Teesieb genommen und es sind nur 2 kleine Blattstücken drin gelandet.
      Schmeckt etwas frischer, im Hintergrund etwas herb, minimal so als wären die kleinen Blattstücken etwas zu lange gezogen.
      Minimale Adstringenz, die erst nach ein paar Schlucken hervorkommt.

      Eigentlich nur 2 gute Aufgüsse der 3. war wie eine Mischung aus einen einfachen gröberen Grüntee und nur ein bisschen von diesem Sencha, der zu lange gezogen hat.
      Ab da wurde es schnell schwächer. 5 Aufgüsse insgesamt.
       
      Zwischenfazit:
      Interessanter guter Geschmack, aber leider ziemlich schnell aufgebraucht.
      So ist es etwas wenig Tee fürs Geld. Hoffentlich wird dieser Tee mit anderen Aufguss Methoden besser.
       
      Bei der 70Grad Methode war dieser Tee herber und geschmacklich sehr in Richtung eines einfachen Senchas und ab dem 3. Aufguss wurde es schon grasig.
       
      Für westliche Aufgüsse eignet sich dieser Tee für mich leider auch nicht. 
      Der Erste war schwächer als mit Gongfu und der zweite war wie ein günstiger grasiger Grüntee.
       
      Ich hatte dann versucht mit mehr Tee auf weniger Wasser und kürzeren Ziehzeiten mehrere gute Aufgüsse raus zu bekommen.
      Also dieselbe Menge Tee also 1,5g im halb so großen Gaiwan.
      30s, 5s, 5s uns so weiter 
      War keine so gute Idee, weil es mir zu stark wurde und nach sehr konzentrierter Kombu Brühe und kaum nach Grüntee geschmeckt hat. 
      ich habe dann auch Wasser bis zum Rand hinzugegeben und es war immer noch zu stark. 
      Später wurde es nur schwächere Kombu Brühe mit nassen Teeblättern.


      Mein momentaner Favorit für diesen Tee ist der Kaltaufguss 1TL auf 750ml und über Nacht ziehen lassen, 
      weil ich einen guten Aufguss mit diesen speziellen Aromen und viel Flüssigkeit bekomme und dafür nicht so viel Tee brauche.
      Nur schade, dass ich die fruchtigen Aromen, die in diesem Tee drin sein sollen, nicht ins Wasser bekommen habe.
       
      Meinen Monitor Farbprofil habe ich auf das der Kamera umgestellt,
      die Umwandlung von dem Farbprofil von den Fotos auf das von meinem Bearbeitungsprogramm erstellte Monitorfarbprofil,
      hat die Farben und Helligkeit etwas durcheinander gebracht und meine vorherigen hochgeladenen Fotos wurden leider viel zu hell.
      Jetzt passen die hochgeladenen Fotos und die in meinen Bearbeitungsprogramm wieder über ein.
      Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit finde die zu hellen Fotos auszutauschen. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Heute habe ich mir einen Gunpowder Temple of Haven Bio von TG (5,50€/100g) vorgenommen
      Diesen Tee habe ich im Dezember in einem TG Laden gekauft
      Laut der Beschreibung besteht dieser Tee aus fein grollten kleinen Blatt und ist explosiv und fruchtig. 11G auf 1Liter weiches Wasser bei 75Grad und 2min.

      Explosiv ist vielleicht ein Synonym zu kräftig oder TG meint, dass dieser Tee eine geschmackliche Explosion auslöst.
      Fruchtig ist eine seltenere Beschreibung von Gunpowder nach meiner kurzen Internet Recherche durch ein paar Onlineshops.

      Aussehen:
      Dieser Tee besteht zum großen Teil aus kleinen zusammengerollten Kugeln.
      Die Farbe ist etwas gelblicher helleres grün, gleichmäßig mal etwas heller oder dunkler fällt nur beim genauen Hinsehen auf.

      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken angenehm nach Grüntee und es riecht etwas sanfter als der andere Gunpowder.
      Feucht riecht es warm ein bisschen geröstet in Richtung Hojicha. 

      Aufguss:
      Ich werde 75Grad probieren und 1min,20s,30s,40s,1min,1min30
      Viele kleine Partikel, Aufgussfarbe ist ein gedämpftes Gelb und nicht so intensiv.
      Etwas blumig und grobe Grüntee Aromen sind schwächer ausgeprägt und andere Aromen sind Vordergrund, die ich nicht zuordnen kann.
      Etwas Adstringenz, Abgang ist nicht lang anhaltend.

      Der Tee wurde in den nächsten Aufgüssen jedes Mal etwas stärker nach groben Grüntee, frischer und etwas nach Kamille wir beim Nebeltee nur stärker.
      Der 3 Aufguss wurde etwas herber.
      3 Gute Aufgüsse und ab den 4 wurde es schwächer.

      Zwischenfazit:
      Interessanter brauchbarer Alltagstee der mehr nach Kamille schmeckt als der Nebeltee.
      Etwas günstiger preislich als der andere Gunpowder. Mal gucken wie dieser Tee westlich schmecken wird.

       
      Westlicher Aufguss:
      2min 75Grad 0,5g vorgewärmt
      Aufgussfarbe ist heller als beim Gongfu Aufguss und viel weniger Partikel sind in der schale
      Frischer Geschmack und intensive grobe Grünteearomen. In Richtung Nebeltee und minimal grasig im Hintergrund
      Keine Adstringenz und Herbe.

      3 min
      Aufgussfarbe ist minimal dunkler geworden und wieder einiges an Partikel in der schale
      Weniger frisch wie zuvor und etwas blumigkeit ist dazu gekommen.
      Grünteearomen sind etwas gröber geworden und minimal herbe und Adstringenz ist hinzugekommen

      2 Gute Aufgüsse und ab dem 3. wurde dieser Tee schwächer.
      So ist der Tee weniger interessant als der andere Gunpowder und ich werde den nochmal bei 80Grad probieren.
       
      1min,20s,30s,40s,1min,1min 30
      Viele Partikel, der Aufguss ist ein intensives dunkleres gelb.
      Blumiger als mit 75 Grad und grobe Grünteearomen. Ähnlich wie der Nebeltee nur etwas gröber und weniger frisch.
      und etwas Adstringenz Abgang ist nur einen Moment.
       
      Beim zweiten Aufguss hat die Blumigkeit abgenommen, es ist beim 3 wieder stärker geworden und etwas herber.
      Zum 4. hatte ich eine kleine Pause von 5-7min, weil ich noch etwas Anderes erledigen sollte.
      Den 4. habe ich mit 85 Grad aufgegossen um das Abkühlen auszugleichen. Tee wurde deswegen leider etwas rau, kratzig, herb und Adstringenz hat auch zugenommen.


      Fazit:
      Ähnlich zu Nebeltee nur etwas grob. Nicht ganz so meine Richtung schade das der auch etwas kratzig und rau geworden ist.
      Ich sollte nicht auf 85 Grad gehen, wenn der Gaiwan abgekühlt ist.
      Es ist trotzdem ein brauchbarer Altgastee nur etwas weniger gut als der andere Gunpowder, der etwas mehr eigen ist und mir etwas besser schmeckt.
      Es kann sein das die Aufgüsse nicht ideal geworden sind weil ich noch etwas zu tun hatte
      und die Blätter in dem Gaiwan mit der Restfeuchtigkeit vom Vorwärmen so 5-7min drin lagen und ich es nicht gleich aufgegossen habe.
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Nach diesen eher milden Tees ist mir nach etwas anderem und ich habe mir einen einfachen Bio Gunpowder von CH'UAN (5,75/100g) vorgenommen,
      den ich im Dezember in einem Reformhaus gekauft habe um etwas davon mit Bergamotte zu aromatisieren. 

      Dieser Tee ist laut Beschreibung kräftig, Feinherb und belebend.
      80Grad und 2-3 min für einen Teelöffel pro Tasse.

      Aussehen:
      Dieser Tee ist eher kleinteilig und besteht oft aus gebrochenen Blättern die zusammen geknüllt und gedreht sind.
      Es sind kaum Teekugeln die für Gunpowder typisch sind dabei, es sieht anders aus als erwartet.
      Es sieht nach verschieden Grüntönen zusammen gemischt aus, Blattstücke sind in den Farbtönen gelbgrün, dunkelgrün, bläuliches Grün und bräunliches Grün.
       
      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken nach groben Grüntee.
      Feucht riechen es nach groben Grüntee mit Röstaromen wieder in Richtung Houjicha.

      Aufguss:
      Ich versuche es gleich mit 80grad um ein eventuelles schlechtere erste Erfahrung mit 70Grad aus dem Weg zu gehen.
      1Min, 20s, 30s, 40s, 1Min, 1Min 30s, 2Min 80Grad 1,5g Gaiwan 3min vorgewärmt

      Wenige kleine Partikel und zwei Blattstücke.
      Aufguss ist ein etwas gebrochenes gelb minimal in Richtung orange, erinnert an einen hellen Honig.
      Grobe Grünteearomen sind im Vordergrund und minimal blumig und herb im Hintergrund.
      Langer angenehmer Nachhall und keine Adstringenz.
      Es sind auch Aromen vorhanden, die ich nicht einordnen kann, in einer geschmacklich warmen milden Richtung.
       
      Dieser Tee wurde in den nachfolgenden Aufgüssen jedes Mal ein bisschen herber, frischer, adstringierender und grasiger. 
      Die Blumigkeit hat sich auch langsam verabschiedet.

      Ab den 3 Aufguss hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals.
      4 Gute Aufgüsse und die letzten 2 waren schon sehr schwach.

      Interessanter ordentlicher Alltagstee der geschmacklich von warmer zu frischer Richtung sich entwickelt.
      Gut zum nebenher trinken, aber ein bisschen von diesem Tee wird dabei verpasst.
      Ich vermute die kräftige feinherbe Richtung würde sich eher bei westlicher Aufguss Methode entwickeln, bei mir ist ein milder Tee herausgekommen.
      Preislich ist dieser Tee ganz in Ordnung.

      Westlich:
      Dieses Mal verwende ich nur 1/3 also 0,5g damit dieser Tee mir nicht zu stark aufgegossen wird und verlängere die nachfolgenden Aufgüsse um 1Min.

      2Min
      Der Aufguss riecht leicht nussig und ist heller als beim Gongfu-Aufguss.
      Dieses Mal schmeckt dieser Tee auch nicht herb und kräftig, sondern nach milden Grüntee mit etwas Haselnuss dabei. Gute Intensität für mich, die Menge war passend.
      3min
      ein bisschen grasig und die Haselnüsse schmecken etwas unreif und es ist frischer geworden.
      Irgendwie speziell und es sind Aromen dabei, die ich nicht zuordnen kann.
      Nachhall ist bei dieser Aufguss Methode auch lang anhalten und angenehm.
      Minimale Adstringenz

      Ab dem 3 Aufguss ist es etwas grasiger, herber und schwächer geworden.

      Interessant das dieser Tee für diese Aufguss Methode gut brauchbar ist, sogar nach Haselnuss schmeckt und der zweite Aufguss nicht schwächer als der erste ist.
      Vielleicht muss ich den 3min beim ersten Aufguss ziehen lassen damit dieser herb und kräftig wird. 
      2 günstigere Grüntees sind noch übrig, die ich erst mal durch Haben möchte, bevor ich mit den hochwertigeren Tees anfange, ToH Gunpowder und Japan Bancha von TG .
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



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    • Von Sky
      Hey :)
      Ich bräuchte ein paar Empfehlungen bezüglich Assamtees. 
      Ich suche einen Assamtee den man sowohl mit Milch als auch ohne gut genießen kann. Ich fand es bisher schwer einen solchen zu finden. Alle die ich probierte waren zu bitter zum pur trinken. Er sollte durchaus feine und besondere Aromen haben, vielleicht kein vermögen kosten (15€ / 100g ist Grenze) und wie gesagt, nicht zu sehr bitter werden. 
      An sich bin ich nicht so empfindlich für Bitterkeit, ich esse, trinke oft bitteres und viele Dinge die ich problemlos konsumieren kann sind den meisten schon zu bitter. 
      Ich probierte jedenfalls bisher einen Assam "Malty", Assam Golden Tippy Mokalbari, Assam Hatimara (Broken) und einen Golden Tippy von Ökotopia. Der Letzte ist tatsächlich näher an dem, was ich suche, (interessante Aromen, etwas fruchtig aber auch malzig) aber auch zu bitter. Die meisten Assam Tees haben leider keine interessanten Aromen, mehr als Malz und typischem Schwarztee-Charakter schmecke ich da nicht. Ich liebe schwarze Tees aus Vietnam und China, allerdings sind diese so sanft, dass Milch keine Option ist und diese auch nicht meinen Appetit nach kräftigem Charakter befriedigen können. 
       
    • Von Roberts Teehaus
      Unsere Glühwein Rezepte mit schwarzem Tee
       
      🌨 Draußen ist es ordentlich kalt geworden, da ist man schnell durchgefroren und kann etwas wohltuend Warmes für Körper und Seele brauchen. Doch leider fehlt es in diesem Jahr überall an Weihnachtsmärkten – dennoch stellt sich bei diesem Wetter Appetit auf einen schönen Glühwein ein! 🎄
      Also machen wir ihn einfach selbst – mit schwarzem Tee als Basis! 😊
      🍷 Hierbei werden Tee und Wein im Verhältnis 1:1 gemischt – doch vorweg: Verwenden Sie keine zweitklassigen Billigprodukte, sondern bereiten Sie sich ihren Glühwein stets mit gutem Wein und hochwertigem Tee zu. ☕
      Und ein Tipp zum Kandis: Sie können Kandiszucker auch als sogenannten „Krümelkandis“ kaufen – dieser löst sich in den Rezepten schneller auf.
      🍇 Wenn Sie „noch fahren müssen“ oder keinen Alkohol trinken möchten – mit alkoholfreiem Wein schmeckt es ebenso gut – auch mit schwarzem Johannisbeersaft (hier müssen sie nicht nachsüßen).
       
      Rezept 1 mit rotem Tee, rotem Wein, roten Früchten
      Sie brauchen für 6 große Gläser:
      650 ml kochendes Wasser
      6 Teelöffel Java Red Tea 
      50 ml Kirschsaft, z.B. aus einem Glas Schattenmorellen sowie einige Früchte
      50 ml Saft von roten oder schwarzen Johannisbeeren aus dem Glas sowie einige Früchte
      50 ml Saft von Himbeeren aus dem Glas sowie einige Früchte
      1 Flasche trockener spanischer Rotwein von guter Qualität
      2 Zimtstangen
      5 Körner Piment
      5 Gewürznelken
      1 Vanilleschote (halbieren und die Hälften mit einem spitzen Küchenmesser ausschaben)
      150-200 g brauner Kandiszucker (Achtung – die Fruchtsäfte enthalten bereits viel Süße!)
       
      Und so wird zubereitet:
      Den Tee mit frischem, sprudelnd kochendem Wasser zubereiten, 5 Minuten ziehen lassen und in einen größeren sauberen Topf sieben. Nun die Säfte mit ein paar Früchten, den Wein sowie die Gewürze hinzugeben und alles zusammen erhitzen. 🍒
      Geschmacksprobe: Ist der Glühwein schon süß genug? Wenn nicht, fügen Sie nach und nach Kandis hinzu, bis Sie die gewünschte Süße erreicht haben. Die Mischung sollte heiß bleiben, aber nicht kochen! Füllen Sie Ihren Glühwein anschließend in große hitzefeste Gläser.
      Tipp: Hierzu passen hervorragend Laugenbrezeln und knuspriges Käsegebäck. 🥨
       
      Rezept 2 mit Earl Grey Tee, Weißwein und Zitrusfrüchten
      Sie brauchen für 4 Gläser:
      400 ml kochendes Wasser
      2 Teelöffel Earl Grey Tee
      400 ml trockenen Weißwein
      Saft einer Mandarine
      Saft einer Limette
      Saft einer Grapefruit
      weißen Kandis nach Geschmack
       
      Und so wird zubereitet:
      🍾 Earl Grey Tee mit kochendem Wasser aufbrühen und drei Minuten lang ziehen lassen. Derweil den Wein in einen sauberen Kochtopf geben. Den Tee-Aufguss hinzugeben und beides zusammen bei kleiner Hitze behutsam erwärmen. Nun die ausgepressten Fruchtsäfte dazugeben, die Mischung mit weißem Kandis süßen. 🍊
      Unglaublich köstlich als Snack dazu: Süße getrocknete Datteln und salzige Oliven!
       
      Aller guten Dinge sind 3: „Von der Finca nach Sri Lanka“
      🍹 Ja, Rezept Nummer 3 erinnert durchaus ein bisschen an Spanien, Sommer, Sonne und Sangria – ist aber köstlich für die kalte Jahreszeit!
      Sie brauchen für 6 Gläser:
      500 ml kochendes Wasser
      3 Teelöffel Ceylon Tee
      1 Bio-Orange
      1 Bio-Zitrone
      1 säuerlichen roten Apfel
      1 Flasche guten trockenen spanischen Rotwein
      Rohrohrzucker nach Gusto
       
      Und so wird zubereitet:
      🍋 Ceylon-Tee kochen, 5 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb in einen sauberen Topf abgießen. Wein hinzugeben. Die Zitrone auspressen. Orange schälen und zusammen mit dem Apfel in kleine  mundgerechte Stücke schneiden. Alles ebenfalls in den Topf geben. Die köstliche Mixtur erhitzen (nicht kochen) und mit dem Obst zusammen in die Gläser füllen. Wenn Sie mögen, können Sie die Früchte mitnaschen. 🍊
      🍞 Als Snack passen hierzu kleine Tapas, z. B. Weißbrotscheiben mit Manchego-Käse, Serrano-Schinken oder Chorizo-Wurst. 🥓
       
      Rezept Nummer 4 - Ostfriesenglut…
      … mit Ostfriesentee, macht mollig warm uns Herz und auch bei Frost wirklich munter, selbst wenn der eiskalte Regen waagerecht gegen die Fenster pladdert!
      Für 4 verfrorene und erschöpfte Seelen braucht man:
      500 ml kochendes Wasser
      4 Teelöffel Ostfriesentee
      1 Bio-Zitrone   
      500 ml Rotwein (beinharte Seebär*innen geben noch einen Schuss Rum mit bei)
      1 Zimtstange   
      2 Gewürznelken   
      150 g Kandis, weiß oder braun
      200 ml geschlagene Sahne
       
      Und so wird norddeutsch wortkarg zubereitet:
      Moin! Starken Ostfriesentee aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb gießen. Bio-Zitronenschale abreiben, Zitrone auspressen. Tee mit Rotwein, Saft, Gewürzen und Zucker erhitzen. In friesische Teetassen (oder Gläser) füllen, Sahnehäubchen drauf.
      🍪 Dazu Kekse. Jo!
      🤍 Last but not least: Kommen Sie gut durch die kalten Tage und lassen Sie sich trotz allem die Stimmung nicht verhageln! Wir wünschen Ihnen viel Wärme im Herzen und viele schöne und leckere Tässchen Tee – ob pur oder „mit Schuss“. 🤗
      🕯 Bis zum nächsten Mal!
       

    • Von Roberts Teehaus
      Koch- und Backrezepte mit Tee für den Winter

       
      🍵 Ach, endlich hat man ein bisschen Zeit zum Experimentieren in der Küche! Draußen ist es kalt und in der Küche so schön heimelig warm! Besonders der eher trübe November und die Adventszeit sind ideal dafür, mal etwas Neues auszuprobieren. Keine Sorge, kompliziert sind unsere Rezepte wirklich nicht, denn es soll ja auch Spaß machen. Verwenden Sie beim Kochen in jeden Fall hochwertigen Tee und nicht irgendeinen! Denn Hand aufs Herz: An Ihre herrliche Bratensoße lassen Sie bestimmt auch keinen minderwertigen Wein … 🍷

      Kuchen mit Ceylon Tee

      ☕ In der Türkei backt man gerne mit Tee, zudem wurde der historische Nikolaus in der Türkei (Kleinasien) geboren. Warum also nicht zum nächsten Nikolaustag – zum 6. Dezember – zu seinen Ehren einen köstlichen Kuchen backen?

      Und für die Weihnachtstage oder für einen Sonntag im Advent stellen wir Ihnen „krosse Gänsebrust vor, verfeinert mit einer Rooibostee-Glasur“.

      Und zum Nachtisch kabbeln sich die Kinder dann um eine herrliche Creme aus Ostfriesentee und Sahne. Sicher, dieser Nachtisch ist durch das Koffein sehr anregend, daher können Sie für die Kinder den Ostfriesentee auch hervorragend durch Rooibostee ersetzen. Rooibos ist sehr aromatisch, dabei frei von Reizstoffen und besticht durch seine wunderbare Farbe.

      Wir geben es ja zu: Schlankmacher-Speisen sind das nicht gerade… Aber Sie genießen Schlemmereien ja nicht dauerhaft und gerade in der Winterzeit wärmt ein üppigeres Essen schön von innen – zudem: Mit einem kleinen Spaziergang danach wird es kaum ansetzen. 😊

      Schmackhafter Nikolaus-Kuchen mit Ceylon Tee

      Sie brauchen:

      ·         150 g Butter

      ·         250 ml Ceylon Tee

      ·         3 Eier

      ·         300 g Zucker

      ·         350 g Mehl

      ·         2 EL Kakao

      ·         1 TL Backpulver

      ·         100 g gemahlene Mandeln (etwas davon für die Backform beiseitelegen)

      ·         ein wenig Butter zum Einfetten der Form

      ·         Puderzucker als Topping zum Bestäuben des fertigen Kuchens

      Und so wird gebacken:

      ☕ Eine große Tasse Ceylon Tee kochen: Hierzu zwei Teelöffel lose Blätter mit 250 ml sprudelnd kochendem Wasser übergießen - drei bis fünf Minuten ziehen lassen.

      Die Butter in nicht allzu kleine Würfel schneiden und anschließend im noch heißen Tee schmelzen – abkühlen lassen. 🧈

      Alle Eier und den Zucker per Stabmixer oder Rührgerät (Schneebesen) hellschaumig schlagen und Mehl, Backpulver, Kakao und gemahlene Mandeln hinzugeben.

      Idealerweise füllen Sie den Teig nun in eine Nikolaus-Backform (erhältlich im Online-Handel), die Sie mit Butter einfetten und mit etwas gemahlenen Mandeln ausstreuen. Auf diese Weise haftet nichts an. Alternativ geben Sie den Teig in eine Kasten- oder Springform.

      Nun den Kuchen bei ca. 175 - 200 Grad (je nach Ofen) eine knappe Stunde auf mittlerer Schiene backen. Mit einem Holzstäbchen die Gar-Probe machen. Wenn Ihr Kuchen fertig und abgekühlt ist, nehmen Sie die Form ab und streuen durch ein Sieb Puderzucker darüber – gleich frisch gefallenem Schnee. ❄

      Am besten genießen Sie dazu einen schönen kräftigen Ceylon Tee, türkisch-stark zubereitet, in den entsprechenden kleinen wunderschönen tulpenförmigen Gläsern.

      Krosse Gänsebrust mit Rooibostee-Glasur

      Für 4 Personen brauchen Sie:

      ·         1 Gänsebrust mit Knochen (mind. 1 kg an Gewicht)

      ·         2 unbehandelte Orangen (am besten Bio)

      ·         2 Limetten

      ·         6 EL loser Rooibostee

      ·         3 EL Honig

      ·         Ein paar Chiliflocken oder etwas Cayenne-Pfeffer oder einige Tropfen Tabasco

      ·         Salz

      ·         frisch gemahlener Pfeffer

      Tipp: Bei Verwendung von tiefgekühlter Gänsebrust lassen Sie diese langsam im Kühlschrank auftauen. Planen Sie plus/minus ca. 24 Stunden ein.

      Und so wird zubereitet:

      👨‍🍳 Den Backofen ausdrücklich nicht vorheizen, damit der Braten nur langsam größerer Hitze ausgesetzt wird. Das Fleisch unter fließend kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Nun die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen, salzen und pfeffern. Braten Sie die Gänsebrust mit der Haut nach unten in einer großen Pfanne kräftig 5-10 Minuten goldbraun an.

      Nun geben Sie das angebratene Fleisch mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech mit höherem Rand, bzw. in einen Bräter/feuerfeste Form. Stellen Sie das Ganze in den Ofen und heizen Sie Ihren Backofen auf 170 Grad. Zirka 2,5 – 3 Stunden bleibt die Gänsebrust in der Backröhre. Wichtig: Gießen Sie immer wieder etwas Flüssigkeit an, wenn diese verdampft ist. Hierzu können Sie Gänsefond aus dem Glas nehmen, oder auch Instant-Hühnerbrühe. Ihr Braten soll am Ende schön goldbraun und kross sein, beim Anstechen darf kein Saft mehr austreten.

      Die Glasur:

      🍊 Orangen gründlich abspülen und abtrocknen. Reiben Sie erst die Schale einer halben Apfelsine ab und pressen Sie dann beide aus. Füllen Sie ca. 250 ml Orangensaft zusammen mit den Rooibos-Teeblättern in einen Topf und lassen Sie die Mischung kurz aufwallen. Zehn Minuten ziehen lassen und in einen kleineren Topf abseihen. Mit Honig und dem Saft der ausgepressten Limetten mischen und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen (Achtung - sehr scharf!). Bei mittlerer Hitze ohne Deckel auf die Hälfte einkochen lassen, erst danach die abgeriebene Orangenschale hinzugeben.

      Ist die Gänsebrust noch zu blass? Dann geben Sie für die letzte halbe Stunde der Garzeit noch einmal richtig Power mit 200 Grad. Aber Vorsicht, den Braten dabei nicht zu dunkel werden lassen! Das Finale: Zehn Minuten vor Ende der Bratzeit bestreichen Sie die Haut der Gänsebrust mithilfe eines Küchenpinsels mit der Glasur. Aus dem Ofen nehmen - ist der Braten gar, lösen Sie das Fleisch vom Knochen, und schneiden Sie es in Scheiben. Wenn noch Glasur übrig ist, beträufeln Sie damit die Bratenscheiben.

      Dazu passen am besten der klassische Rotkohl oder Grünkohl und natürlich…? Kartoffel-Klöße! 😊

      Möchten Sie anschließend nur einen leichten Nachtisch, essen Sie einen Obstsalat. 🍇

      Möchten Sie aber „die volle Packung“ – dann machen Sie sich eine

      Ostfriesische Tee Creme

      Für 4 bis 6 Portionen brauchen Sie:

      ·         250 ml starken Ostfriesentee

      ·         6 Blatt weiße Gelatine

      ·         3 EL Zucker

      ·         1 Päckchen Vanillezucker

      ·         etwas Rum-Aroma

      ·         500 ml sehr kalte Sahne

      Und so wird zubereitet:

      ☕ Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Zwei Teelöffel Ostfriesentee mit 250 ml kochendem Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und in eine kleine Schüssel abseihen. Zucker, Vanillezucker und nach Gusto ein paar Tropfen Rum-Aroma hinzugeben.

      Nun die Gelatine gut ausdrücken und die Blätter in dem heißen, gesüßten, starken Tee auflösen. Alles etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die kalte Sahne zu Schlagsahne verarbeiten. Wenn der Tee zu gelieren beginnt (im Kühlschrank geht es schneller!) heben Sie die Schlagsahne unter. Kostprobe: Ist Ihnen die Crème süß genug? Wenn Sie es süßer möchten, rühren Sie vorsichtig noch etwas Puderzucker unter. Das Ganze für mindestens zwei Stunden kaltstellen, zum Beispiel schön angerichtet in kleinen Teetassen, Teegläsern oder Glasschälchen. Direkt vor dem Servieren nach Lust und Laune die Portionen noch mit ein bisschen braunem Zucker oder fein gemahlenem braunen Kandis verzieren (Krümelkandis).

      🍽 Ja, und zu guter Letzt: Guten Appetit, lassen Sie es sich schmecken! 😊👌

      💚 Herzlichst, Roberts Teehaus 🍵

    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir haben sechs neue Teesorten in unser Sortiment aufgenommen.
      Nun verkaufen wir auch hochwertigen Japan Genmaicha Grüntee, China Yellow Sun Gelbtee, Earl Grey Klassik,  grünen Earl Grey Tee, China Jasmin Congou sowie eine Ostfriesentee Blattmischung.
      Für alle neuen Produkte sowie für unser neues Probepaket bekommt ihr 10% Rabatt sowie eine kostenfreien Versand mit dem Gutscheincode:Neue-Produkte     
      Der Code ist bis zum 11.Oktober 2020 nutzbar. 
      Unsere Shopadresse lautet: https://www.roberts-teehaus.de/   
      Viele Grüße
      Robert
    • Von Roberts Teehaus
      Tee genießen wie in Ostfriesland
      🌿 Bei Teezeremonie denken die meisten wahrscheinlich an traditionelle Länder wie Japan oder China, wo dem Tee seit je her eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Auch auf den britischen Inseln genießt man seine Tea-Time, den täglichen Afternoon Tee, zu dem meist Scones, Shortbread oder Bisquits gereicht werden. 🍪
      Doch braucht man gar nicht so weit in die Ferne zu schweifen, denn eine entspannende und gemütliche Tee-Zeit („Teetied“) ist auch in Ostfriesland fester Bestandteil von Kultur und Lebensgefühl – am liebsten in guter Gesellschaft. Tatsächlich wurde die Ostfriesische Teekultur Ende 2016 mit ihrer speziellen Teezeremonie von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Immateriellen Weltkulturerbe erklärt!
      Die Zubereitung
      Der klassisch herbe Ostfriesentee ist eine Mischung aus verschiedenen Assam-Tees und kräftig sowie vollmundig im Geschmack. Er ist der ideale „Durchwärmer“ bei Regenwetter und Kälte und sorgt in der Regel rasch für warme Hände und Füße.
      Möchten Sie eine „Teetied“ ganz im ostfriesischen Stil genießen, so benötigen Sie:
      ·        
      losen Ostfriesentee einen Teelöffel zum Abmessen weißen oder braunen Kluntje-Kandis eine passende Kluntje-Zange eine Servierkanne sowie ein Stövchen zum Warmhalten ein schönes Porzellan-Teegeschirr, z.B. mit zartem Rosen-Dekor oder Blumenmuster in Indisch Blau frische Sahne einen Sahnelöffel  
      Wenn Sie den Tee originalgetreu zubereiten möchten, so schwenken Sie die Teekanne zunächst kurz mit heißem Wasser aus. Geben Sie anschließend 1 Teelöffel Tee pro Tasse in die Kanne – und für die Kanne selbst noch einen zusätzlichen Teelöffel hinzu.
      Füllen Sie die Teekanne zunächst etwa bis zur Hälfte mit heißem Wasser und lassen Sie anschließend den Tee darin 5-7 Minuten ziehen. Gießen Sie danach die Teekanne komplett mit heißem Wasser auf. Auf diese Weise erhält der Ostfriesentee seine Stärke und kann zudem sein typisch herbes Aroma entfalten. Die Teeblätter können in der Kanne verbleiben; wenn Sie möchten, können Sie Ihren Tee aber auch in eine separate Servierkanne abseihen.
      Knacken muss es!
      😄 Nun geht es ans Servieren – und Genießen! Setzen Sie in jede Tasse ein großes Stück Kandis und gießen Sie den Tee darüber. Lauschen Sie dem Knistern und Knacken des Kandis – denn dies ist sozusagen das Gütesiegel für den Ostfriesentee und bedeutet, dass er heiß genug serviert wurde!
      Anschließend geben Sie in jede Tasse einen Löffel frische Sahne, die sie vorsichtig am Tassenrand entlanggleiten lassen. So erhalten Sie eine schöne und typische Sahnewolke, was den Tee zusätzlich zu einem Augenschmaus macht. 🍶
      Nicht umrühren!
      Der Tee wird nicht umgerührt, man trinkt ihn „von oben nach unten“ – oben schmecken Sie die zarte Sahne und den herben Tee, unten versüßt Ihnen der Kandis den letzten Schluck in der Tasse. Möchten Sie dazu etwas Gebäck genießen, so passt hervorragend traditionell frisches Rosinenbrot mit Butter dazu! Kleiner Tipp: Sanddornmarmelade…
      🌬️ Und wenn Sie die Möglichkeit haben, genießen Sie Ihren Ostfriesentee an frischer Meeresluft – bei schönem Wetter zumindest im Garten oder auf dem Balkon. Wohl bekomm’s! 🌞
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