Zum Inhalt springen
  • Einträge
    4
  • Kommentare
    6
  • Aufrufe
    1.792

Roberts Teehaus

1.503 Aufrufe

Die Zubereitung von Gyokuro Asahi
Im Frühjahr wird der Gyokuro Asahi (Morgenröte) als erste Sorte der Gyokuro Grüntees geerntet. Nur die zartesten Blätter, in den frühen Morgenstunden geerntet, finden Verwendung für die Gyokuro Asahi Zubereitung. In diesen zarten Knospen und Blättern befinden sich viele Mineralien, die sich während des Winters in der Pflanze dort ansammeln konnten. Diesen besonderen Grüntee, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Edler Tautropfen" oder "Perlentau" bedeutet, bezeichnet man zu Recht als Champagner unter den Teesorten. Von anderen japanischen Grünteesorten unterscheidet er sich durch seinen intensiv grasigen Geschmack mit gleichzeitig fein-süßlichem, doch kräftigem Aroma. Um dieses zur vollen Entfaltung zu bringen, erfordert die Gyokuro Asahi Zubereitung besondere Sorgfalt. 

Methoden der Gyokuro Asahi Zubereitung von klassisch bis modern 
Traditionell 
Da der Gyokuro Grüntee über weniger Bitterstoffe verfügt, sein Aroma jedoch am Besten zu Geltung kommt, wenn er stark getrunken wird, nimmt man für die Gyokuro Asahi Zubereitung ungefähr die 3 - 4-fache Menge an Teeblättern als beispielsweise für Sencha Tee. Ein Grund hierfür ist, dass Gyokuro Teeblätter ein größeres Volumen trotz ihres geringeren Gewichts besitzen. Dieser Umstand sowie der vergleichsweise hohe Preis des exzellenten Grüntees relativieren sich jedoch in Anbetracht der mindestens 3 Aufgüsse, die mit den Blättern möglich sind. Sollte der erste Aufguss im Schnitt 2 Minuten ziehen, verkürzt sich die Zeit bei weiteren Aufgüssen, sofern die Blätter noch feucht sind, auf 30 Sekunden bis 1 Minute. 

Neben der ausreichenden Menge an Teeblättern ist vor allem die Wassertemperatur bei der Gyokuro Asahi Zubereitung für den unverfälschten Geschmack entscheidend. Das zum Kochen gebrachte Wasser sollte beim Aufguss auf 50°C - 60°C abgekühlt sein, da ein zu heißer Aufguss die verbliebenen Bitterstoffe löst und den typischen Geschmack des Gyokuro Asahi verdirbt. Durch die besondere Gyokuro Asahi Zubereitung ist zudem die Konsistenz des Tees dickflüssiger und cremiger als bei anderem Grüntee. Wichtig bei der klassischen Methode ist zudem mit dem Wasser beim Aufgießen sparsam umzugehen. Es reicht aus, wenn die Teeblätter in der Kanne gut bedeckt sind. Damit der Tee nicht zu schnell abkühlt, empfiehlt es sich bei der Gyokuro Asahi Zubereitung Kanne und Teetasse zuvor mit heißem Wasser anzuwärmen. All das verhilft dem Tee zu seiner gehaltvollen Note. 

Modern 
Doch es gibt auch alternative Methoden der Zubereitung. Im Alltag muss es manchmal schnell gehen und da bleibt nicht immer die Zeit für die traditionelle japanische Gyokuro Asahi Zubereitung. Bei der moderneren Methode wird der Gyokuro ähnlich wie andere japanische Grünteesorten zubereitet. Das zeichnet sich vor allem durch eine höhere Wassertemperatur von 70°C - 80°C und einen sparsameren Teeverbrauch aus. Der Gyokuro enthält dadurch einen kräftigeren Geschmack mit einer weniger ausgeprägten Süße. Durch die höhere Temperatur ist eine Ziehzeit von 30 bis 40 Sekunden beim ersten Aufguss ausreichend, bei weiteren Aufgüssen verkürzt sie sich auf 10 Sekunden. 

Gut verträglich 
Wer darauf Wert legt, dass im Gyokuro Grüntee nicht so viel Koffein und Gerbsäure gelöst werden, bereitet den Tee bei einer Wassertemperatur von 50°C bis 60°C nicht ganz so stark zu und verzichtet auf weitere Aufgüsse. Das macht den edlen Grüntee verträglicher und man kann eine größere Menge davon trinken. Die optimale Ziehzeit beträgt bei dieser Methode 2 Minuten. Dies ist die bekömmlichste Gyokuro Asahi Zubereitung. 

Der Einfluss der schonenden Gyokuro Asahi Zubereitung auf die Gesundheit 

Nicht nur die Qualität der japanischen Grünteesorten, sondern auch die schonende Gyokuro Asahi Zubereitung sind entscheidend für den positiven Einfluss des Tees auf den Körper. 
Generell lässt sich sagen, bereits viele der Inhaltsstoffe von Gyokuro Tees sind gut für die Gesundheit. Durch die Schattenreifung, also die Reduzierung der unmittelbaren Sonneneinstrahlung auf die Pflanze, verbleibt die Aminosäure L-Theanin im Tee. Ihr wurde ein Stress lösender und beruhigender Effekt nachgewiesen. Koffein, Mineralstoffe und Chlorophyll regen zudem den Stoffwechsel an und tragen so wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Da Gyokuro Tee auch die geistige Leistungsfähigkeit steigert, wird empfohlen, ihn morgens zu trinken. 
Die korrekte Ziehzeit und Wassertemperatur optimieren die positive Wirkung. Je nach erwünschtem Anwendungsgebiet bei gesundheitlichen Problemen, können alternative Zubereitungsmethoden einen heilsamen Effekt erzielen. 
Doch auch die Wasserqualität und das Material der Teekanne sind nicht zu vergessende Faktoren, die sich im Geschmack und Wirksamkeit niederschlagen. Nur wenn man weiches Wasser bei der Gyokuro Asahi Zubereitung benutzt, entfaltet der Grüntee voll seinen grasigen Geschmack. Da in Deutschland das Wasser häufig zu hart ist, schwören Kenner auf Wasserfilter, die sowohl die Giftstoffe herausfiltern als auch die Härte des Wassers verringern. 


Die Wahl der richtigen Teekanne und anderem Zubehör 

Bei der traditionellem Gyokuro Asahi Zubereitung sollte keine Eile herrschen. Guter japanischer Grüntee lädt dazu ein, ihn zu genießen und dass gelingt nur mit Sorgfalt und ausreichender Zeit. Zu einer richtigen Teezeremonie gehört auch das geeignete Zubehör, nicht nur wegen des Geschmacks. Vor allem die Wahl der richtigen Kanne spielt eine große Rolle. Die am häufigsten verwendete Teekanne (Kyusu) für japanische Grünteesorten besteht vorzugsweise aus Banko-Ton, ist bestenfalls handgearbeitet und hat einen Henkel oder Seitengriff. Ebenso verbreitet sind Teekannen aus Porzellan. Hochwertiges Porzellan zeichnet sich als besonders dünnwandig und filigran, manchmal sogar leicht transparent (und leider auch empfindlich) aus. Teekannen aus Gusseisen hingegen sind besonders bei Teetrinkern beliebt, die gern die Sorte wechseln, da die Kannen innen emailliert sind. Das eingefügte Teesieb ist bei diesen Kannen fast immer aus Edelstahl. Beim Original Kyuso ist das Keramik-Sieb bereits integriert. Auch Glaskannen eignen sich hervorragend zu Zubereitung und Genuss von Grünem Tee. Welche Art der Teekanne man auch bevorzugt, aus Kunststoff oder unbeschichtetem Metall sollte sie möglichst nicht sein. 

Das Material des Teeglases oder der Teetasse spielt eine ebenso wichtige Rolle. Liebhaber der klassischen Gyokuro Asahi Zubereitung bevorzugen Glas, Porzellan- oder feine Tontassen. Es herrscht der allgemeine Konsens, dass man hochwertigen Sencha oder Gyokuro in breitrandigen Bechern nicht angemessen genießen kann. 
Unter Kennern edler Grüntees besteht die Ansicht, der optimale Wasserkessel zum Erhitzen des Teewassers solle gusseisern, von guter Qualität und ohne innere Emaille-Beschichtung sein. Diese Art der Kessel Tetsubin heißt in Japan Tetsubin. 
Auch die Wahl des geeigneten Bestecks spielt bei Liebhabern edler Grünteesorten eine Rolle. In Japan finden deshalb bei der Gyokuro Asahi Zubereitung oder anderen klassischen Teezeremonien zum Dosieren des Tees geschnitzte Kirschholzlöffel Anwendung. Ihnen wird eine energetische Wirkung zugesprochen, die Metallbesteck fehlt. 
Eine luftdicht verschließbare Teedose (Chazutsu) darf schließlich nicht fehlen, da der empfindliche Grüntee darin länger frisch bleibt als in der nicht hundertprozentig zu verschließenden Originalpackung. 

Grüntee kalt trinken 

Nachdem die Gyokuro Asahi Zubereitung vorgestellt wurde, sollen auch Varianten, die neben der traditionellen Teezeremonie bestehen, beschrieben werden. Selbstverständlich kann man Grüntee kalt trinken. Dazu muss man ihn nicht extra abkühlen lassen, sondern kann Gyokuro und andere grüne Teesorten auch mit schmelzenden Eiswürfeln zubereiten. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn mit Wasser zu übergießen, für mehrere Stunden in den Kühlschrank zu stellen und vor dem Trinken durch ein Sieb zu filtern. Im kalten Wasser hat der Tee ausreichend Zeit, sich zu entfalten und seine gesunden Inhaltsstoffe an das Wasser abzugeben. Besonders während der heißen Sommermonate ist es erfrischend, Grüntee kalt zu trinken. 
 

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Entschuldigung lieber Robert dass ich meinen Unmut an dir auslassen muss, aber mich nerven diese "Halbrezepturen".

Da kommt sicherlich auch etwas berufsbedingte OCD durch, darum entschuldige ich mich nochmal, aber entweder es wird genau spezifiziert oder gar nicht.
Die "3-4 fache Menge von Sencha" hätte ich lieber konkret in Gramm, und bei wieviel Wasser überhaupt?
 

Ein Aufgussrezept in dem die Einheiten g, l, °C und s fehlen ist kein Rezept sondern Belletristik :P


 

Link zu diesem Kommentar

In meinem Shop empfehle ich 20-40 Gramm je Liter. Ich hätte wirklich besser eine Gewichtsangabe gemacht ;) 

Grundsätzlich vermeide ich aber genaue Angaben, da es bei Tee natürlich immer eine Geschmackssache ist. Es handelt sich ja bei Tee ja nicht um ein Medikament ;)

 

Link zu diesem Kommentar

Schöner Beitrag. Ich war letztens zu einer Gyokuro Verkostung. Und ich hab wieder gemerkt, dass ich es nicht so stark dosiert, lieber mag. Auch hatte der Tee einen kühlenden Charakter und mir war hinterher erst einmal etwas fröstelig, so dass ich was wärmendes trinken musste.

Link zu diesem Kommentar

Deine Meinung

Sie schreibst als Gast. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Sencha Miyazaki Premium von TKK für 13,90€ pro 100g
      Laut der Beschreibung ist dieser Tee mild, süß, fruchtig, frisch
      und besteht aus dem Kanaya Midori Kultivar.
      Dieser Tee ist ein Blend aus der Präfektur Miyazaki wie der Name schon sagt.
      Zubereitungsempfehlung 1tl auf 200ml bei 60-70 Grad und 1min ziehen.
       
      Aussehen: viele längliche nadelförmige Blattstücke und etwas Bruch.
      Meistens ein intensives dunkelgrün und ein paar hellgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Der Tee sieht auch etwas glänzend wachsig aus, das habe ich noch nie bei einem Tee gesehen.
      Als Vergleich habe ich links den Uji Kyoto Sencha hingelegt, der sehr anders aussieht.

      Geruch:
      Intensiver als die anderen Senchas die ich schon hatte und etwas anders.
      Wenn sich dieser feine Sencha Geruch etwas verflogen hat,
      riecht es etwas nach gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren und minimal nach gekochten Brokkoli.
      Feucht riecht es ziemlich ähnlich nur wärmer minimal nussig

      Aufguss:
      Ich werde dieses Mal ostfriesische Teebecher nehmen,
      in den Schalen ist mir der Tee schneller abgekühlt, als ich trinken konnte.
      Ich verwende dieses Mal etwas weniger, damit dieser Tee mir nicht zu stark wird.

      60Grad 1,5g
      1 Min 20 s, 20s, 30s, 40s, 60s
      Die Aufguss Farbe ist ein frisches gelbgrün und einiges an kleineren Blattstücken Aufguss riecht intensiv nach dem trockenen Tee
      Geschmacklich sehr anders zu den Senchas die ich kenne.
      Es schmeckt zur Hälfte wie es riecht und minimal herbe ist im Hintergrund. Keine Süße.
      Die andere Hälfte ist eine eigene Kategorie an frischen Grünteearomen, die ich noch nicht kenne.
      Es schmeckt nicht nach Früchten, Algen, Fisch oder Gemüse. Langer Abgang 

      20 Sekunden
      Aufguss Farbe fast ein Neon gelbgrün, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
      Diesen Aufguss habe ich fotografiert.
      Dieses Mal habe ich ein Teesieb genommen und es sind nur 2 kleine Blattstücken drin gelandet.
      Schmeckt etwas frischer, im Hintergrund etwas herb, minimal so als wären die kleinen Blattstücken etwas zu lange gezogen.
      Minimale Adstringenz, die erst nach ein paar Schlucken hervorkommt.

      Eigentlich nur 2 gute Aufgüsse der 3. war wie eine Mischung aus einen einfachen gröberen Grüntee und nur ein bisschen von diesem Sencha, der zu lange gezogen hat.
      Ab da wurde es schnell schwächer. 5 Aufgüsse insgesamt.
       
      Zwischenfazit:
      Interessanter guter Geschmack, aber leider ziemlich schnell aufgebraucht.
      So ist es etwas wenig Tee fürs Geld. Hoffentlich wird dieser Tee mit anderen Aufguss Methoden besser.
       
      Bei der 70Grad Methode war dieser Tee herber und geschmacklich sehr in Richtung eines einfachen Senchas und ab dem 3. Aufguss wurde es schon grasig.
       
      Für westliche Aufgüsse eignet sich dieser Tee für mich leider auch nicht. 
      Der Erste war schwächer als mit Gongfu und der zweite war wie ein günstiger grasiger Grüntee.
       
      Ich hatte dann versucht mit mehr Tee auf weniger Wasser und kürzeren Ziehzeiten mehrere gute Aufgüsse raus zu bekommen.
      Also dieselbe Menge Tee also 1,5g im halb so großen Gaiwan.
      30s, 5s, 5s uns so weiter 
      War keine so gute Idee, weil es mir zu stark wurde und nach sehr konzentrierter Kombu Brühe und kaum nach Grüntee geschmeckt hat. 
      ich habe dann auch Wasser bis zum Rand hinzugegeben und es war immer noch zu stark. 
      Später wurde es nur schwächere Kombu Brühe mit nassen Teeblättern.


      Mein momentaner Favorit für diesen Tee ist der Kaltaufguss 1TL auf 750ml und über Nacht ziehen lassen, 
      weil ich einen guten Aufguss mit diesen speziellen Aromen und viel Flüssigkeit bekomme und dafür nicht so viel Tee brauche.
      Nur schade, dass ich die fruchtigen Aromen, die in diesem Tee drin sein sollen, nicht ins Wasser bekommen habe.
       
      Meinen Monitor Farbprofil habe ich auf das der Kamera umgestellt,
      die Umwandlung von dem Farbprofil von den Fotos auf das von meinem Bearbeitungsprogramm erstellte Monitorfarbprofil,
      hat die Farben und Helligkeit etwas durcheinander gebracht und meine vorherigen hochgeladenen Fotos wurden leider viel zu hell.
      Jetzt passen die hochgeladenen Fotos und die in meinen Bearbeitungsprogramm wieder über ein.
      Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit finde die zu hellen Fotos auszutauschen. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Heute habe ich mir einen Gunpowder Temple of Haven Bio von TG (5,50€/100g) vorgenommen
      Diesen Tee habe ich im Dezember in einem TG Laden gekauft
      Laut der Beschreibung besteht dieser Tee aus fein grollten kleinen Blatt und ist explosiv und fruchtig. 11G auf 1Liter weiches Wasser bei 75Grad und 2min.

      Explosiv ist vielleicht ein Synonym zu kräftig oder TG meint, dass dieser Tee eine geschmackliche Explosion auslöst.
      Fruchtig ist eine seltenere Beschreibung von Gunpowder nach meiner kurzen Internet Recherche durch ein paar Onlineshops.

      Aussehen:
      Dieser Tee besteht zum großen Teil aus kleinen zusammengerollten Kugeln.
      Die Farbe ist etwas gelblicher helleres grün, gleichmäßig mal etwas heller oder dunkler fällt nur beim genauen Hinsehen auf.

      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken angenehm nach Grüntee und es riecht etwas sanfter als der andere Gunpowder.
      Feucht riecht es warm ein bisschen geröstet in Richtung Hojicha. 

      Aufguss:
      Ich werde 75Grad probieren und 1min,20s,30s,40s,1min,1min30
      Viele kleine Partikel, Aufgussfarbe ist ein gedämpftes Gelb und nicht so intensiv.
      Etwas blumig und grobe Grüntee Aromen sind schwächer ausgeprägt und andere Aromen sind Vordergrund, die ich nicht zuordnen kann.
      Etwas Adstringenz, Abgang ist nicht lang anhaltend.

      Der Tee wurde in den nächsten Aufgüssen jedes Mal etwas stärker nach groben Grüntee, frischer und etwas nach Kamille wir beim Nebeltee nur stärker.
      Der 3 Aufguss wurde etwas herber.
      3 Gute Aufgüsse und ab den 4 wurde es schwächer.

      Zwischenfazit:
      Interessanter brauchbarer Alltagstee der mehr nach Kamille schmeckt als der Nebeltee.
      Etwas günstiger preislich als der andere Gunpowder. Mal gucken wie dieser Tee westlich schmecken wird.

       
      Westlicher Aufguss:
      2min 75Grad 0,5g vorgewärmt
      Aufgussfarbe ist heller als beim Gongfu Aufguss und viel weniger Partikel sind in der schale
      Frischer Geschmack und intensive grobe Grünteearomen. In Richtung Nebeltee und minimal grasig im Hintergrund
      Keine Adstringenz und Herbe.

      3 min
      Aufgussfarbe ist minimal dunkler geworden und wieder einiges an Partikel in der schale
      Weniger frisch wie zuvor und etwas blumigkeit ist dazu gekommen.
      Grünteearomen sind etwas gröber geworden und minimal herbe und Adstringenz ist hinzugekommen

      2 Gute Aufgüsse und ab dem 3. wurde dieser Tee schwächer.
      So ist der Tee weniger interessant als der andere Gunpowder und ich werde den nochmal bei 80Grad probieren.
       
      1min,20s,30s,40s,1min,1min 30
      Viele Partikel, der Aufguss ist ein intensives dunkleres gelb.
      Blumiger als mit 75 Grad und grobe Grünteearomen. Ähnlich wie der Nebeltee nur etwas gröber und weniger frisch.
      und etwas Adstringenz Abgang ist nur einen Moment.
       
      Beim zweiten Aufguss hat die Blumigkeit abgenommen, es ist beim 3 wieder stärker geworden und etwas herber.
      Zum 4. hatte ich eine kleine Pause von 5-7min, weil ich noch etwas Anderes erledigen sollte.
      Den 4. habe ich mit 85 Grad aufgegossen um das Abkühlen auszugleichen. Tee wurde deswegen leider etwas rau, kratzig, herb und Adstringenz hat auch zugenommen.


      Fazit:
      Ähnlich zu Nebeltee nur etwas grob. Nicht ganz so meine Richtung schade das der auch etwas kratzig und rau geworden ist.
      Ich sollte nicht auf 85 Grad gehen, wenn der Gaiwan abgekühlt ist.
      Es ist trotzdem ein brauchbarer Altgastee nur etwas weniger gut als der andere Gunpowder, der etwas mehr eigen ist und mir etwas besser schmeckt.
      Es kann sein das die Aufgüsse nicht ideal geworden sind weil ich noch etwas zu tun hatte
      und die Blätter in dem Gaiwan mit der Restfeuchtigkeit vom Vorwärmen so 5-7min drin lagen und ich es nicht gleich aufgegossen habe.
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Nach diesen eher milden Tees ist mir nach etwas anderem und ich habe mir einen einfachen Bio Gunpowder von CH'UAN (5,75/100g) vorgenommen,
      den ich im Dezember in einem Reformhaus gekauft habe um etwas davon mit Bergamotte zu aromatisieren. 

      Dieser Tee ist laut Beschreibung kräftig, Feinherb und belebend.
      80Grad und 2-3 min für einen Teelöffel pro Tasse.

      Aussehen:
      Dieser Tee ist eher kleinteilig und besteht oft aus gebrochenen Blättern die zusammen geknüllt und gedreht sind.
      Es sind kaum Teekugeln die für Gunpowder typisch sind dabei, es sieht anders aus als erwartet.
      Es sieht nach verschieden Grüntönen zusammen gemischt aus, Blattstücke sind in den Farbtönen gelbgrün, dunkelgrün, bläuliches Grün und bräunliches Grün.
       
      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken nach groben Grüntee.
      Feucht riechen es nach groben Grüntee mit Röstaromen wieder in Richtung Houjicha.

      Aufguss:
      Ich versuche es gleich mit 80grad um ein eventuelles schlechtere erste Erfahrung mit 70Grad aus dem Weg zu gehen.
      1Min, 20s, 30s, 40s, 1Min, 1Min 30s, 2Min 80Grad 1,5g Gaiwan 3min vorgewärmt

      Wenige kleine Partikel und zwei Blattstücke.
      Aufguss ist ein etwas gebrochenes gelb minimal in Richtung orange, erinnert an einen hellen Honig.
      Grobe Grünteearomen sind im Vordergrund und minimal blumig und herb im Hintergrund.
      Langer angenehmer Nachhall und keine Adstringenz.
      Es sind auch Aromen vorhanden, die ich nicht einordnen kann, in einer geschmacklich warmen milden Richtung.
       
      Dieser Tee wurde in den nachfolgenden Aufgüssen jedes Mal ein bisschen herber, frischer, adstringierender und grasiger. 
      Die Blumigkeit hat sich auch langsam verabschiedet.

      Ab den 3 Aufguss hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals.
      4 Gute Aufgüsse und die letzten 2 waren schon sehr schwach.

      Interessanter ordentlicher Alltagstee der geschmacklich von warmer zu frischer Richtung sich entwickelt.
      Gut zum nebenher trinken, aber ein bisschen von diesem Tee wird dabei verpasst.
      Ich vermute die kräftige feinherbe Richtung würde sich eher bei westlicher Aufguss Methode entwickeln, bei mir ist ein milder Tee herausgekommen.
      Preislich ist dieser Tee ganz in Ordnung.

      Westlich:
      Dieses Mal verwende ich nur 1/3 also 0,5g damit dieser Tee mir nicht zu stark aufgegossen wird und verlängere die nachfolgenden Aufgüsse um 1Min.

      2Min
      Der Aufguss riecht leicht nussig und ist heller als beim Gongfu-Aufguss.
      Dieses Mal schmeckt dieser Tee auch nicht herb und kräftig, sondern nach milden Grüntee mit etwas Haselnuss dabei. Gute Intensität für mich, die Menge war passend.
      3min
      ein bisschen grasig und die Haselnüsse schmecken etwas unreif und es ist frischer geworden.
      Irgendwie speziell und es sind Aromen dabei, die ich nicht zuordnen kann.
      Nachhall ist bei dieser Aufguss Methode auch lang anhalten und angenehm.
      Minimale Adstringenz

      Ab dem 3 Aufguss ist es etwas grasiger, herber und schwächer geworden.

      Interessant das dieser Tee für diese Aufguss Methode gut brauchbar ist, sogar nach Haselnuss schmeckt und der zweite Aufguss nicht schwächer als der erste ist.
      Vielleicht muss ich den 3min beim ersten Aufguss ziehen lassen damit dieser herb und kräftig wird. 
      2 günstigere Grüntees sind noch übrig, die ich erst mal durch Haben möchte, bevor ich mit den hochwertigeren Tees anfange, ToH Gunpowder und Japan Bancha von TG .
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



  • Gleiche Inhalte

    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir werden den Java Red Tea aus unserem Sortiment nehmen.
      Ihr bekommt aber noch einmal die Chance, den Tee sehr günstig bei uns zu kaufen.
      Mit dem Gutscheincode:JAVA-RED-TEA        bekommt ihr 50% Rabatt auf Java Red Tea in allen Größen.
      Der Code ist bis zum 15.04.2021 gültig.
      Nur solange der Vorrat reicht.
      Unsere Shopadresse lautet: https://www.roberts-teehaus.de/ 
      Viele Grüße
      Robert
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir haben nun Japan Sencha Superior in unser Sortiment aufgenommen.
      Für den Japan Sencha Superior bekommt ihr 10% Rabatt sowie einen kostenfreien Versand mit dem Gutscheincode:JAPAN SENCHA SUPERIOR   
      Der Code ist bis zum 31.März 2021 nutzbar. 
      Unsere Shopadresse lautet: https://www.roberts-teehaus.de/   
      Viele Grüße
      Robert
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      zum Jahresende bekommt ihr 30% Rabatt auf unseren Jasmine Pearls Tee in allen Größen.
      Der Gutscheincode lautet:JASMINEPEARLS2020        und ist bis zum 31.12.2020 gültig.
      Außerdem hat unser Lager vom 23.12.2020 - 04.01.2021 eine Weihnachtspause. Bestellungen welche nach dem 22.12.2020 aufgegeben werden, bearbeiten wir wieder ab dem 04.01.2021 .
      Unsere Shopadresse lautet https://www.roberts-teehaus.de/ 
      Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
      Viele Grüße
      Robert
       
       
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      anlässlich des Black Fridays geben wir euch 20% Rabatt auf das gesamte Sortiment.
      Der Gutscheincode lautet:BLACK-(TEA)-FRIDAY
      und ist bis zum 01.12.2020 gültig.
      Unsere Shopadresse lautet: https://www.roberts-teehaus.de/ 
      Viele Grüße
      Robert
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      zu Weihnachten bieten wir euch 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment und eine versandkostenfreie Lieferung.
      Der Gutscheincode lautet:WEIHNACHTEN2020       und ist bis zum 31.12.2020 gültig.
      Unsere Shopadresse lautet: https://www.roberts-teehaus.de/ 
      Viele Grüße
      Robert
×
×
  • Neu erstellen...