Macarons und Tee

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6. Erkundung – Kurzer Umweg nach Südkorea

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Macarona

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Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung.

 

Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung.

Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut.

Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet.

Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist.

 

Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht.

Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann o.O.

 

Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan.

Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten.

Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen.

Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale

nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so.

 

Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad

Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht.

Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann.

Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht.

Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb.

Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor.

 

Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues.

Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild.

Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig.

 

Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken.

Also eher kein Altagstee für nebenher. 

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      Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung.
       
      Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung.
      Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut.
      Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet.
      Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist.
       
      Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht.
      Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann .
       
      Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan.
      Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten.
      Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen.
      Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale
      nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so.
       
      Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad
      Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht.
      Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann.
      Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht.
      Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb.
      Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor.
       
      Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues.
      Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild.
      Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig.
       
      Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken.
      Also eher kein Altagstee für nebenher. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Fünfte Erkundung
      Frühling steht kurz bevor und deshalb habe ich mir den Emei Spring von TKK 3,40/100g genommen.
      Dieser Tee ist laut Beschreibung mild, fruchtig, blumig, erfrischend und laut der Tabelle auch noch spritzig.
      Die meisten Tees, die ich habe, sind grüne Tees und deshalb erwähne ich es nicht extra, wenn ich eine andere Art Tee probiere, werde ich es dazu schreiben.
       
      Der Tee hat etwas Bruch, viele Blätter sind bläulich dunkelgrün.
      Riecht etwas nussig mit einer leichten Kaffeenote im Hintergrund, minimal nach diesem typischen Grüntee Geruch . Hatte ich bis jetzt auch noch nicht.
      Ich habe ein paar kleine Stängel Teile gefunden und mal so eins probiert, schmeckt nach etwas nach Kaffee und Kakao im Hintergrund wie ein Kaffeepraline. Interessant, hätte ich nicht gedacht.
      Memo an mich: Sollte mal öfter Tee pur probieren.
      Also bis jetzt habe ich von dem Tee einen anderen guten Eindruck bekommen, als die Beschreibung des Tees vermuten lässt.
       
      1,5g 70g und ca. 80 Sekunden
      Feucht riechen die Teeblätter etwas nach grünen Tee, nussig und etwas nach Kaffee im Hintergrund.
      Viele Schwebeteilchen in der Schale und goldgelbe etwas orange Trassenfarbe.
      Ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack im Hintergrund und etwas nach Kaffee, minimal nach Haselnüssen und Kakao.
      Unter einem Frühlingstee habe ich mir was anderes vorgestellt .
      Keine Herbe, ein bisschen Adstringens im Abgang. Die Kaffeenote bleibt noch etwas länger im Abgang.
      Ich würde den Tee als ein bisschen subtil und komplex beschreiben.
       
      20 Sekunden
      Wieder relativ viele Schwebeteilchen, etwas kräftiger Grüntee Geschmack als zuvor nach einem Augenblick ist es weg. Sonst wie zuvor
      40 Sekunden weniger Schwebeteilchen und ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack sonst wie zuvor.
      1min weniger Aroma insgesamt als zu vor. Mehr Grüntee als zuvor die anderen Aromas sind weniger geworden.
      2min bei 60Grad mal gucken, ob was anderes rauskommt. Ein bisschen grasig, etwas weniger Aroma als zuvor.
       
      Es ist ein interessanter Altgastee, der anders ist, als ich Grüntees bis jetzt kennengelernt habe.
      Langsam Zweifel ich an meine Geschmacksnerven oder ich habe wieder einen seltsamen Tee bekommen.
      Ich hatte ursprünglich vorgehabt diesen Tee, für die Verwendung mit Beeren als Eistee freizugeben.
      Bei dem Geschmacksprofil des Tees, passt, dass für mich nicht so zusammen, dann muss halt ein anderer Tee dafür dann herhalten.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Vierte Tee Erkundung
      Dieses Mal habe ich mir einen Nebeltee 4,90€/100g von einem lokalen Feinkostladen vorgenommen.
      Ist eher ein Feinkostladen mit intrigierten Teeladen.
       Die Tees werden dort schon verpackt verkauft und die großen Teeboxen sind im Lager. 
      Ich habe als ich den Tee gekauft habe, das Personal Tee abpacken gesehen. 
      Die Teeboxen sind aus Metall und zylindrisch und der Tee befindet sich in einer dickeren Plastiktüte, diese wird nach dem Abfüllen nahe am Tee zugedreht, um weniger Luft an den Tee zu lassen.
       
      Zu dem Tee habe ich nur die Information das der Tee aus China stammt, aromatisch süßlich sein soll und für Grüntee Einsteiger geeignet ist.
      Auf der Verpackung steht, dass der Tee mit 70Grad aufgegossen wird.
      Ich mal rumgeguckt und bei anderen Teeläden wird Nebeltee auch als lieblich zart blumig beschrieben, selten als fruchtig.
      Riecht trocken nach grünen Tee, ohne eine spezielle Note zu haben.
      Der Tee hat wenige gebrochene Blätter.
      Ich versuche den Tee erstmal ohne gefiltertes Wasser.
      Die Fotos sind: der Tee trocken, feucht im Gaiwan und der erste Aufguss.
       
      Gaiwan mit 80Grat Wasser einige Minuten vorgewärmt.
      Habe den Tee mit 1,5g bei  70grat Celsius für 1 min aufgegossen
      Feucht riecht es nach feuchten grünen Tee ohne spezielle Noten.
      Der Tee hat etwas Schwebeteilchen drin welche beim Abgießen in der Schale landen.
      Schmeckt angenehm nach aromatischen etwas kräftigen grünen Tee mit minimal herbe im Hintergrund. Ein bisschen in Richtung frisch. 
      Etwas interessant, kurzer Abgang. Andere Richtung als Sencha den ich als subtiler, feiner und süßlicher empfinde. 
      30 Sekunden
      jetzt ist der Tee etwas Adstringent geworden und keine Herbe mehr im Hintergrund. Etwas Kräftig.
      Minimal grasig und etwas das ich nicht einordnen kann, so fein nebenher, in Richtung Kamille. 
      Etwas mehr Schwebeteilchen.
      50 Sekunden
      kurz am Anfang etwas grasig was nach einem Augenblick weg ist. Sonst wie zuvor
      70Sekunden
      grasiger als zuvor, kräftiger, ist auch nach einem Augenblick weg.
      1min viel weniger Aroma als zuvor.
      3min  etwas grasig, wenig herb, irgendwie würzig kräftig.

      Allgemein finde ich den Tee geschmacklich ganz brauchbar als Alltagstee.  Schmeckt mir gut.
      Ich werte die Tees nicht so stark, weil ich noch kaum Erfahrung habe und mir Vergleichswerte fehlen. 
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Die heutige Tee Reise verschlägt mich nach China genauer gesagt in die Provinz Guangxi mit dem Yin Xiang Tee von TKK ( 4,50€/100g).
      Von der Beschreibung her ist der Tee für mich ziemlich interessant, es steht dabei, dass es ein fruchtiges Aroma mit zarter Aprikosennote haben soll .
      ich habe noch nie einen fruchtigen grünen Tee gehabt, mal gucken wie der mir schmecken wird.
      Ich frage mich gerade, ob ich die Aprikosennote zuordnen kann, weil ich noch keine gegessen habe.
       
      Die Parameter sind dieses Mal 1,5g bei 70Grad mit 60/15/20/40/60
      Von den Teeblättern sehen viele heile aus und es ist wenig Bruch dabei, manche sind relativ klein zusammen geknüllt.
      Der Tee riecht trocken sehr angenehm nach grünen Tee mit einem Hauch Fruchtigkeit im Hintergrund.
      Wenn die Teeblätter nass sind, riecht es nach weißer Schokolade mit ein bisschen Blumenfeld. 
       
      Erster Aufguss schmeckt etwas herb, aber anders herb als dieser Manjolai den ich vorher hatte.
      Bzw. die Schale, in der ich den Rest gegossen habe, weil die andere voll war. Habe sozusagen mit dem Bodensatz angefangen .
      Die Tee aus der anderen Schale war kaum herb und sehr mild. Ich vermute das ich den Tee selbst für mich zu schwach aufgegossen habe.
      Jedenfalls adstringierender als die beiden davor.
      Was mir auch noch aufgefallen ist, das der Tee beim ersten Aufguss leicht gelb war und beim zweiten die Farbe etwas intensiver ist und etwas grünlicher.
       
      Der zweite Aufguss war schon besser von der Intensität her 
      Bodensatz-Schale wieder herb und die andere Schale auch sanft mild aber nicht so mild wie der Sencha den ich als Erstes hatte.
      Von fruchtig noch keine Spur, ich sollte diesen Tee vielleicht anders aufgießen.
      Ich habe zwei bräunliche Blattteile entfernt als ich die gesehen habe.
       
      Mal kurz nicht aufgepasst und schon zieht der Tee 2 min , wenigstens habe ich von diesem Tee 50g und nicht nur 4,2g.
      Hui, die Bodensatz-Schale, war sehr herb und die andere minimal herb und intensiv, andere Geschmacksnoten kamen gefühlt nicht dazu.
       
      Nach 40 Sekunden für den 4. Aufguss schmeckt es etwas nach nassen Gras.
      Ich denke, ich brauche für diesen Tee andere Parameter 🤔.
      Diesen Tee muss ich nochmal probieren, um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen. 
       
       
       
    • Von Macarona in Macarons und Tee
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      Heute geht es mal weiter mit der Erkundungstour
      Dieses Mal habe ich mir einen Bio Green Manjolai von TG ca 4,23€/100g genommen.
      Dieser Tee wird im Kalakad-Mundunthurai Tigerreservat im äußersten Süden Indiens angebaut.
       
      Ich habe beim ersten Eintrag vergessen zu schreiben was ich für ein Wasser verwende.
      Ich verwende Leitungswasser mit einer Härte von 6 und Hydrogencarbonat Wert von ca 86,5mg/l laut der Analyse von den beiden Wasserwerken von denen eins für mein Wasser zuständig ist.
      Sonst habe ich einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung, der relativ gut die Temperatur zwischen den Aufgüssen halten kann. Ich möchte mir später noch ein Thermometer für unterwegs zulegen.
       
      Gaiwan wieder vorgewärmt und den Tee abgewogen, dieser Tee ist weniger kleinteilig als der vorherige, mehr größere Stücke von den Blättern und auch ganze Blätter.
      Ich habe erstmal 1,5g verwendet, weil der Tee intensiver riecht als der Japan Sencha von TG. Der Tee ist laut Packung duftig und frisch. 
      Was bei dem Geruch, den der Tee trocken hat, passt das nicht so ganz. Vielleicht hat dem Tee die Lagerung im Schrank nicht gefallen .  
      Der Tee riecht trocken anders als die paar grüne Tees, die ich schon gerochen habe, irgendwie herb und etwas nach Mate, der grüne Tee lässt sich erahnen. 
      Etwas mehr Gramm als der Sencha, weil dieser hier weniger kleinteilig ist und indische Tees intensiver sein können als japanische, deshalb nicht ganz so viel.  
       
      Ich habe diesen Tee mit 70Grad aufgegossen und 60/20/50/80 Sekunden aufgebrüht.
      Eigentlich wollte ich beim 3. mal 30 Sekunden habe aber nicht aufgepasst und es sind 50 geworden.
      Dieser Tee ist relativ herb für einen Grüntee und hat minimal eine zitronige Note im Abgang und schmeckt etwas nach Gras . 
      Die feuchten Blätter riechen nach grünen Tee und der Mate ähnliche Geruch ist auch weg.
      Erinnert mich an Teebeutel Grün Tee, wenn ich es mal getrunken habe.
      Gut das ich nur eine Packung für eine Kanne Tee mir davon gekauft habe.
       
      Meins ist es nicht so, würde den als geht gerade so beschreiben.
      Ich vermute der Tee hätte auch noch ein zwei Aufgüsse mehr mitgemacht, aber ich hatte keine Lust mehr auf den Tee.
      Mir kommt die Beschreibung der Tees vertauscht vor beim Japan Sencha steht frisch, feinherb und bei diesem hier duftig, frisch.
      Vielleicht wird der Sencha auch feinherb, wenn der nach Anleitung bei 90Grad und 1min aufgebrüht wird.
       
       
        
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    • Von Roberts Teehaus
      Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit

      Das erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist seine intensive grüne Farbe. Im gleichen Moment findet ein edles wie süßes, kräftig-frisches Aroma den Weg in die Nase - mildfruchtig mit einer dezenten Note von Gras.

      Gyokuro Asahi – der edle Tautropfen

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      Geschichten um die Entstehung des Gyokuro Asahi

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      Der Anbau des Gyokuro Asahi

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      Die beste Zubereitung für Gyokuro Asahi

      Nun, als Maßstab kann man sagen: Je hochwertiger ein grüner Tee ist, umso niedriger sollte die Wassertemperatur beim Aufbrühen sein!

      Für den edlen Tautropfen reicht eine Wassertemperatur von 50 bis höchstens 60 Grad. Seine Ziehzeit ist – wie bei jedem grünen Tee – kurz, zirka 2-3 Minuten – nicht länger. Auf diese Weise bleibt sein zarter milder Geschmack erhalten. Selbstverständlich kann man ihn mehrfach aufgießen.

      Gyokuro Asahi zur Teezeremonie

      Es empfiehlt sich, diesen exklusiven Tee zu zelebrieren und ihn aus einem ebenso exklusiven Gefäß zu trinken. Japanisches Teegeschirr, Kannen und besonders wunderschöne Tee-Schalen sind für diesen edlen Tautropfen angemessen! Und im Vertrauen: Wer mag schon gerne Champagner aus einem ehemaligen Senfglas schlürfen? Kleiner Tipp: Wer Japan besucht, sollte unbedingt den alle zwei Wochen stattfindenden großen Flohmarkt in Kyoto-City besuchen. Hier findet man für einen „schmalen Taler“ wunderbare gebrauchte Porzellanwaren. Da in Japan im Allgemeinen Gegenstände mit viel Bedacht behandelt werden,  findet man in der Regel keine verschlissenen Gegenstände. Es lohnt sich, einen leeren Extrakoffer mitzunehmen! 😄🍵🗾

    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
    • Von Jensi
      Hallo  Ich verkaufe hier zwei klassische Gaiwane aus Porzellan - beide gerne auch separat, ich dachte mal ich pack sie trotzdem zusammen in einen Thread. 
      Beide wurden hergestellt in Déhuà, sind aus weißem Porzellan und haben schöne, nicht übermäßig aufwändige, aber gut gemachte Verzierungen aufgemalt. Das Volumen ist bei beiden ungefähr 100ml. Ich verkaufe sie, weil ich sie einfach fast nie benutze und lieber Platz für andere Stücke schaffen würde, und dann freut sich ja vielleicht jemand anders darüber. Sie sind beide im top Zustand, keine Ränder oder so, keine Macken, quasi wie neu.
       
      Pro Stück stelle ich mir so 15 Euro vor.
       
      Fragt mich gerne wenn ihr noch was dazu wissen möchtet!  
       
      Erster Gaiwan:

       
      Zweiter Gaiwan:

    • Von Roberts Teehaus
      Leckeres fürs Pfingstfrühstück

      Die nächsten Feiertage stehen bald vor der Tür und kaum etwas ist schöner als ein ausgedehntes Frühstück mit viel, viel Zeit, guten Gesprächen, guter Musik und natürlich Tee 😊

      Ich kann für mich sagen: Tea makes the world go round! 🌏
      Draußen steht bereits alles in voller Blüte und die länger werdenden Tage wecken die Lebensgeister enorm! Da durch die Entschleunigung der letzten Wochen viele Menschen das 5-Sterne-Restaurant in ihrer eigenen Küche entdeckt haben, steuern wir gerne ein paar Rezepte zum Ausprobieren und Genießen bei! Das Schöne dabei ist: Genuss ohne Reue – für die Zubereitung kommen ausschließlich gesunde Zutaten zum Einsatz. 😊
      Ein Hochgenuss für wärmere Tage ist Grüntee-Ingwer-Zitronen-Eistee: 🍸

      ·         15 g Grüntee
      ·         10 g frischer Ingwer
      ·         1 unbehandelte Zitrone
      ·         240 ml Mineralwasser
      15 g Grüntee und 10 g frischen Ingwer mit 250 ml fast kochendem Wasser übergießen und 1 - 2 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb mit Eiswürfeln abgießen, so kühlt der Tee schneller. Den Saft einer ½ Zitrone und 240 ml Mineralwasser hinzugeben und in 2 hohe Gläser aufteilen. Eiswürfel hinzugeben, mit 1 Scheibe Zitrone dekorieren und … genießen.
      Frische Frühstücksbrötchen und Scones lassen sich hervorragend mit Orangen-Ingwer-Zitronen-Konfitüre krönen! 🍊

      ·         500 g geschälte Orangen - ½ Orange beiseitelegen
      ·         1 kleine Zitrone
      ·         2 EL grünen Tee mit ca. 200 ml überbrüht
      ·         3 Datteln
      ·         1 Beutel Gelierfix
      ·         1 EL Rohrzucker
      Orangen und ½ Zitrone in einem Mixer grob pürieren. Den grünen Tee mit dem nicht mehr kochenden Wasser überbrühen und 2 min. ziehen lassen. Inzwischen 1/2 Orange und 1/2 Zitrone sowie die Datteln in kleine Stücke schneiden, damit die Konfitüre eine fruchtigere Konsistenz erhält. Zusammen mit dem abgesiebten Tee, Gelierfix und Rohrzucker in die Fruchtmasse einrühren und aufkochen lassen. Weitere 2 EL Rohrzucker einrühren und ungefähr 3 Minuten köcheln lassen. Danach gleich in Einmachgläser füllen, Deckel gut schließen und umgedreht hinstellen. 

      Reicht für ca. 2 - 3 Gläser und ist natürlich auch als Mitbringsel zum Brunch ein  schönes Geschenk. 😊
      Und wer Appetit auf ein außergewöhnliches Eis verspürt, dem kann auf diese Weise geholfen werden – roh-veganes Grüntee-Zitronen-Ingwer-Eis: 🍨

      ·         500 g Bananen
      ·         1 EL grünen Tee
      ·         100 ml Wasser
      ·         1 Zitrone
      ·         5 g Ingwer
      Vorbereitung am Vortag:

      Bananen in kleinen Stückchen einfrieren; Grüntee brühen und absieben, mit ½ Zitrone (unbehandelt) und 5 g Ingwer ziehen lassen, bis er kalt ist: Dann nochmals absieben und als Eiswürfel einfrieren.

      Zubereitung am Genuss-Tag:

      Bananen und Grüntee-Eiswürfel im Mixer/Blender pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. In Eisgläsern anrichten, mit Zitronenabrieb und Minze-Blättchen dekorieren.

      Mit Tee kann man so unglaublich viel machen, wenn ich allein schon an das überaus umfangreiche Angebot an Matcha-Produkten in Japan denke, überkommt mich die Lust am Ausprobieren und Genießen.

      Eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal 😊

    • Von Teelix
      Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder etwas zu einem Tee schreiben, den ich gerade trinke. Allerdings nicht wie oft üblich im Thema "Welcher Tee ist heute in meiner Tasse", da ich auf der einen Seite finde, dass manche Tees eben auch eines eigenen Themas würdig sind, auf der anderen Seite gehen Posts im erwähnten Thema eben schnell unter und es entstehen nur noch selten eine wirkliche Diskussion oder Unterhaltung über den Tee oder das, was ihn besonders macht.
      Heute habe ich einen ganz speziellen Gyokuro getrunken, welcher sehr naturbelassen produziert wurde. Den Kamo Native Natural Gyokuro von "The Tea Crane":

      Der Bauer (Yamazaki Tokuya) macht für seine Teepflanzen einen eigenen organischen Dünger aus Verschnitt der eigenen Felder und macht ansonsten nicht viel mit den Pflanzen. Auch bei der weiteren Verarbeitung wird eher wenig aussortiert, sodass der Tee optisch sehr grob wirkt. Stängel sind zahlreich vertreten, kleine Knäuele aus kleinen Teeteilchen etc:

      Auch geschmacklich gefällt mir der Tee besonders. Das für Gyokuro typische ausgeprägte Umami ist hier, wohl aufgrund des Anbaus eher verhalten, jedoch merkt man dem Tee schon seinen Gyokuro-Charakter an.
      Dafür hat er eine ausgeprägte Süße, ein samtiges, wenn auch nicht sehr öliges Mundgefühl. Dabei entwickelt er eine angenehme Zitrusnote mit einem langen Nachgeschmack. Auch hat er ein ausgeprägtes "Oika", zu dem mir grade aber die Worte für eine sinnvolle Übersetzung fehlen (erbitte untertänigst um Hilfe 😔).
      Hier noch ein paar Bilder:

      Insgesamt ein Tee, der auf verschiedene Weisen besonders ist und mir gut gefällt. 😊
      Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit ähnlich produzierten Japantees oder oder vielleicht sogar mit diesem speziellen Tee gemacht? Was haltet ihr, nicht nur ökologisch betrachtet, sondern eben auch aus Genießer-Sicht davon?
      Und hat eventuell sonst auch schon jemand bei Tea Crane bestellt? Ich kenne den Shop über einen Tee-Freund, der sich sehr für japanische Raritäten im Sinne von traditionellen und ortsspezifischen Verarbeitungen interessiert. Da hat der Shop eine Menge zu bieten, ansonsten habe ich das Gefühl, dass er recht unbekannt ist.
      Ich hoffe der Post gefällt und lädt zur Unterhaltung ein. 😊
      Liebe Grüße,
      Felix 😉