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Macarons und Tee

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8. Erkundung Sencha


Macarona

482 Aufrufe

Dieses Mal habe ich mir einen einfachen Japanischen Sencha von dem Tee und Feinkostgeschäft aus meiner Nähe vorgenommen.

Der Sencha kostet 5,40 € pro 100g und stammt laut dem Etikett aus der ersten Ernte und ist feinherb.
Den habe ich eigentlich als Basis Sencha für Kaltaufgüsse im Sommer vorgesehen, tja jetzt ist schon nasskalter Herbst.:ph34r:

Ich habe letztens festgestellt das Tees bei 10 Grad Celsius Temperaturunterschied schon sehr unterschiedlich schmecken können, wenn sich geschmacklich etwas geändert hat,
werde ich es drunter schreiben. Senchas werde ich standardmäßig erst mal mit 60 Grad Celsius aufgießen und später nochmal mit 70 Grad Celsius.
 

Meine Erwartung an den Sencha ist das es etwas süßlich schmeckt, was bei Senchas mit niedrigerer Temperatur häufig ist.
Senchas sind in der Regel erst bei höheren Temperaturen herber und nicht mehr süßlich wie ich bei dem einen Japan Sencha von TG festgestellt habe,
bei dem stand auch 1 min und 90 Grad als Empfehlung drauf.
Jetzt zurück zu dem aktuellen Sencha bei diesem steht eine Empfehlung von 80Grad und 2-3 min und einen Teelöffel pro Tasse.

Als Aufgussgefäß verwende ich mein weißes Porzellan Kännchen mit ca. 150ml und das Doppelte an Sencha als für meinen Gaiwan also ca. 2-3g je nach Blattgut.

Das Aussehen des Blattguts:
Ziemlich viele große längliche Stücke und auch einiges an kleineren Bruch, keine ganzen Blätter.
Ein kleines Aststück war auch dabei. Das Blattgut hat eine gute dunkelgrüne Farbe.

Geruch des trockenen Blattguts:
Das Blattgut riecht nach feineren grünen Tee mit etwas weißer Schokolade.
Geruch des Feuchten Blattguts:
Sehr nach weiße Schokolade mit ein bisschen grünen Tee, etwas Nougat im Hintergrund und irgendwie etwas würzig

Ich verwende 2,5g, weil das Blattgut nicht ganz so kleinteilig ist und weil es einiges an groben Bruch hat und dadurch wird die Aromen nicht ganz so intensiv wie beim kleinteiliger Tee der eine größere Oberfläche hat über die mehr Aromen ins Wasser übergehen.


1 Aufguss 1min mit 15 Sekunden, nur 1 min sah mir zu hell aus.
5 kleinere Blattteile sind beim Gießen rübergekommen und etwas kleinere Partikel sind auch noch in der Schale gelandet.
Der Tee sieht gelblich und minimal in Richtung orange aus.
Der Tee schmeckt nach nicht ganz so feinen Grüntee und die weiße Schokoladennote ist sehr im Hintergrund und der Tee ist nur ein bisschen süßlich.
Erinnert mich an eine Mischung aus Joongjak plus mit ein bisschen Sencha von TG und im Hintergrund weiße Schokolade.
Die letzten paar Schlucke mit dem Teesatz sind etwas herber

2. Aufguss 20Sekunden
etwas intensivere Farbe und mehr kleinen Partikel in der Schale und 3 etwas größere Blattstücke
fast wie vorher nur minimal herber und grasiger und etwas Astrigentz im Nachhall.


3. Aufguss 30 Sekunden
viele kleine Partikel und keine größeren Blattstücke
Tee ist diesmal geschmacklich etwas gröber und die weiße Schokolade lässt sich nur noch erahnen.
Sonst wie vorher.

4. Aufguss 40 Sekunden
weniger kleine Partikel als zuvor und nur ein gröberes Blattstück
es geht jetzt in die Richtung als hätte der Tee etwas Feuchtigkeit abbekommen und diese Geschmacksnoten kommen bei den späteren Aufgüssen immer mehr raus in der Regel
und bei Tees mit Feuchtigkeitsschaden gibt es diese Noten schon bei dem ersten Aufguss.
Intensität der Aromen hat schon etwas nachgelassen.

5 Aufguss 1min 20Sekunden
Die Feuchtigkeits- und Grasnoten sind stärker geworden und der Aufguss schmeckt kaum noch nach Grüntee


Dieser Tee ist ein interessanter Alltagstee der zwischen Joonjak mit etwas TG Japan Sencha und eigenen Noten ist und später in Richtung Nebeltee geht.
Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als nur zum nebenher trinken wäre hilfreich, um manche Nuancen nicht zu übersehen. ;)
Die Nuancen sind aber nicht so fein und kompliziert das diese volle Aufmerksamkeit verlangen

bearbeitet sencha.jpg

IMAG3525.jpg

IMAG3519.jpg

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich habe dieses Mal zwei Schalen verwendet, um die Zeit zwischen den Aufgüssen kürzer zu halten.

 

2,5g und 70Grad Celsius

 

ca. 1 minute 15 Sekunden hab nicht ganz darauf geachtet

nicht so fein wie mit 60Grad aufgegossen, weniger süß und erinnert stark an Nebeltee

keine Astrigentz, ist etwas gelber und weniger grünliche Aufgussfarbe.

 

20 Sekunden

etwas feiner vom Geschmack als beim vorherigen Aufguss erinnert an Joonjiak und Nebeltee.

Hat ein paar Aromen im Hintergrund, die ich nicht zuordnen kann,

nach dem Abgießen riechen die Blätter wie eine Mischung aus Sencha mit etwas Hojicha.

etwas intensivere Farbe als zuvor.

 

ca. 30 Sekunden habe nicht ganz darauf geachtet

etwas Herbe die sich zu den vorherigen Aromen gesellt. Sonst wie vorher

goldgelber Aufguss

 

40 Sekunden

keine Herbe und etwas schwächerer uninteressanter Geschmack

wieder gelbgrüne Ausgussfarbe

 

1min

noch schwächerer Geschmack kaum noch nach Grüntee

Gelbe Ausgussfarbe

 

3min

etwas grasig und es waren nur noch wenige Aromen im Tee vorhanden

Dieser Tee war schon beim 4. Aufguss fast auf.

 

Ich schätze mal das die etwas höhere Aufgusstemperatur den Tee schneller ausgelaugt hat. Dafür wurde es nur am Ende etwas grasig und hat durch die kürzere Zeit zwischen den Aufgüssen keinen Feuchtigkeitsschaden bekommen, der sich geschmacklich negativ ausgewirkt hätte.

 

Diesen Tee habe ich auch einmal mit gefilterten Wasser ausprobiert und der Eigengeschmack des Wassers war jedes Mal herauszuschmecken und hat mit dem Tee keine Harmonie ergeben.

Beim zweiten Aufguss hatte ich ein seltsames Kribbeln auf der Zunge bekommen was leider erst ca. 1 Stunde später nach ließ.🤔

Sonst war der Tee auch unausgewogen, einige Aromen waren sehr im Vordergrund und andere dafür kaum zu schmecken zusätzlich zu dem Eigengeschmack des Wassers.
Der einzige Vorteil war das die aufgegossenen Blätter nach 30 min noch frisch rochen und durch die Zeit zwischen den Aufgüssen nicht schlecht geworden ist

 

 

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Ich weiß, deshalb bewerte ich nur ganz grob und ob etwas als Alltagstee gut taugt.^_^
Muss mich erst noch rein trinken und besser im Beschreiben werden. 

Keine Sorgen ich habe noch ein paar Tees die über 10 € pro 100g sind ;).

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    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Sencha Miyazaki Premium von TKK für 13,90€ pro 100g
      Laut der Beschreibung ist dieser Tee mild, süß, fruchtig, frisch
      und besteht aus dem Kanaya Midori Kultivar.
      Dieser Tee ist ein Blend aus der Präfektur Miyazaki wie der Name schon sagt.
      Zubereitungsempfehlung 1tl auf 200ml bei 60-70 Grad und 1min ziehen.
       
      Aussehen: viele längliche nadelförmige Blattstücke und etwas Bruch.
      Meistens ein intensives dunkelgrün und ein paar hellgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Der Tee sieht auch etwas glänzend wachsig aus, das habe ich noch nie bei einem Tee gesehen.
      Als Vergleich habe ich links den Uji Kyoto Sencha hingelegt, der sehr anders aussieht.

      Geruch:
      Intensiver als die anderen Senchas die ich schon hatte und etwas anders.
      Wenn sich dieser feine Sencha Geruch etwas verflogen hat,
      riecht es etwas nach gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren und minimal nach gekochten Brokkoli.
      Feucht riecht es ziemlich ähnlich nur wärmer minimal nussig

      Aufguss:
      Ich werde dieses Mal ostfriesische Teebecher nehmen,
      in den Schalen ist mir der Tee schneller abgekühlt, als ich trinken konnte.
      Ich verwende dieses Mal etwas weniger, damit dieser Tee mir nicht zu stark wird.

      60Grad 1,5g
      1 Min 20 s, 20s, 30s, 40s, 60s
      Die Aufguss Farbe ist ein frisches gelbgrün und einiges an kleineren Blattstücken Aufguss riecht intensiv nach dem trockenen Tee
      Geschmacklich sehr anders zu den Senchas die ich kenne.
      Es schmeckt zur Hälfte wie es riecht und minimal herbe ist im Hintergrund. Keine Süße.
      Die andere Hälfte ist eine eigene Kategorie an frischen Grünteearomen, die ich noch nicht kenne.
      Es schmeckt nicht nach Früchten, Algen, Fisch oder Gemüse. Langer Abgang 

      20 Sekunden
      Aufguss Farbe fast ein Neon gelbgrün, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
      Diesen Aufguss habe ich fotografiert.
      Dieses Mal habe ich ein Teesieb genommen und es sind nur 2 kleine Blattstücken drin gelandet.
      Schmeckt etwas frischer, im Hintergrund etwas herb, minimal so als wären die kleinen Blattstücken etwas zu lange gezogen.
      Minimale Adstringenz, die erst nach ein paar Schlucken hervorkommt.

      Eigentlich nur 2 gute Aufgüsse der 3. war wie eine Mischung aus einen einfachen gröberen Grüntee und nur ein bisschen von diesem Sencha, der zu lange gezogen hat.
      Ab da wurde es schnell schwächer. 5 Aufgüsse insgesamt.
       
      Zwischenfazit:
      Interessanter guter Geschmack, aber leider ziemlich schnell aufgebraucht.
      So ist es etwas wenig Tee fürs Geld. Hoffentlich wird dieser Tee mit anderen Aufguss Methoden besser.
       
      Bei der 70Grad Methode war dieser Tee herber und geschmacklich sehr in Richtung eines einfachen Senchas und ab dem 3. Aufguss wurde es schon grasig.
       
      Für westliche Aufgüsse eignet sich dieser Tee für mich leider auch nicht. 
      Der Erste war schwächer als mit Gongfu und der zweite war wie ein günstiger grasiger Grüntee.
       
      Ich hatte dann versucht mit mehr Tee auf weniger Wasser und kürzeren Ziehzeiten mehrere gute Aufgüsse raus zu bekommen.
      Also dieselbe Menge Tee also 1,5g im halb so großen Gaiwan.
      30s, 5s, 5s uns so weiter 
      War keine so gute Idee, weil es mir zu stark wurde und nach sehr konzentrierter Kombu Brühe und kaum nach Grüntee geschmeckt hat. 
      ich habe dann auch Wasser bis zum Rand hinzugegeben und es war immer noch zu stark. 
      Später wurde es nur schwächere Kombu Brühe mit nassen Teeblättern.


      Mein momentaner Favorit für diesen Tee ist der Kaltaufguss 1TL auf 750ml und über Nacht ziehen lassen, 
      weil ich einen guten Aufguss mit diesen speziellen Aromen und viel Flüssigkeit bekomme und dafür nicht so viel Tee brauche.
      Nur schade, dass ich die fruchtigen Aromen, die in diesem Tee drin sein sollen, nicht ins Wasser bekommen habe.
       
      Meinen Monitor Farbprofil habe ich auf das der Kamera umgestellt,
      die Umwandlung von dem Farbprofil von den Fotos auf das von meinem Bearbeitungsprogramm erstellte Monitorfarbprofil,
      hat die Farben und Helligkeit etwas durcheinander gebracht und meine vorherigen hochgeladenen Fotos wurden leider viel zu hell.
      Jetzt passen die hochgeladenen Fotos und die in meinen Bearbeitungsprogramm wieder über ein.
      Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit finde die zu hellen Fotos auszutauschen. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Heute habe ich mir einen Gunpowder Temple of Haven Bio von TG (5,50€/100g) vorgenommen
      Diesen Tee habe ich im Dezember in einem TG Laden gekauft
      Laut der Beschreibung besteht dieser Tee aus fein grollten kleinen Blatt und ist explosiv und fruchtig. 11G auf 1Liter weiches Wasser bei 75Grad und 2min.

      Explosiv ist vielleicht ein Synonym zu kräftig oder TG meint, dass dieser Tee eine geschmackliche Explosion auslöst.
      Fruchtig ist eine seltenere Beschreibung von Gunpowder nach meiner kurzen Internet Recherche durch ein paar Onlineshops.

      Aussehen:
      Dieser Tee besteht zum großen Teil aus kleinen zusammengerollten Kugeln.
      Die Farbe ist etwas gelblicher helleres grün, gleichmäßig mal etwas heller oder dunkler fällt nur beim genauen Hinsehen auf.

      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken angenehm nach Grüntee und es riecht etwas sanfter als der andere Gunpowder.
      Feucht riecht es warm ein bisschen geröstet in Richtung Hojicha. 

      Aufguss:
      Ich werde 75Grad probieren und 1min,20s,30s,40s,1min,1min30
      Viele kleine Partikel, Aufgussfarbe ist ein gedämpftes Gelb und nicht so intensiv.
      Etwas blumig und grobe Grüntee Aromen sind schwächer ausgeprägt und andere Aromen sind Vordergrund, die ich nicht zuordnen kann.
      Etwas Adstringenz, Abgang ist nicht lang anhaltend.

      Der Tee wurde in den nächsten Aufgüssen jedes Mal etwas stärker nach groben Grüntee, frischer und etwas nach Kamille wir beim Nebeltee nur stärker.
      Der 3 Aufguss wurde etwas herber.
      3 Gute Aufgüsse und ab den 4 wurde es schwächer.

      Zwischenfazit:
      Interessanter brauchbarer Alltagstee der mehr nach Kamille schmeckt als der Nebeltee.
      Etwas günstiger preislich als der andere Gunpowder. Mal gucken wie dieser Tee westlich schmecken wird.

       
      Westlicher Aufguss:
      2min 75Grad 0,5g vorgewärmt
      Aufgussfarbe ist heller als beim Gongfu Aufguss und viel weniger Partikel sind in der schale
      Frischer Geschmack und intensive grobe Grünteearomen. In Richtung Nebeltee und minimal grasig im Hintergrund
      Keine Adstringenz und Herbe.

      3 min
      Aufgussfarbe ist minimal dunkler geworden und wieder einiges an Partikel in der schale
      Weniger frisch wie zuvor und etwas blumigkeit ist dazu gekommen.
      Grünteearomen sind etwas gröber geworden und minimal herbe und Adstringenz ist hinzugekommen

      2 Gute Aufgüsse und ab dem 3. wurde dieser Tee schwächer.
      So ist der Tee weniger interessant als der andere Gunpowder und ich werde den nochmal bei 80Grad probieren.
       
      1min,20s,30s,40s,1min,1min 30
      Viele Partikel, der Aufguss ist ein intensives dunkleres gelb.
      Blumiger als mit 75 Grad und grobe Grünteearomen. Ähnlich wie der Nebeltee nur etwas gröber und weniger frisch.
      und etwas Adstringenz Abgang ist nur einen Moment.
       
      Beim zweiten Aufguss hat die Blumigkeit abgenommen, es ist beim 3 wieder stärker geworden und etwas herber.
      Zum 4. hatte ich eine kleine Pause von 5-7min, weil ich noch etwas Anderes erledigen sollte.
      Den 4. habe ich mit 85 Grad aufgegossen um das Abkühlen auszugleichen. Tee wurde deswegen leider etwas rau, kratzig, herb und Adstringenz hat auch zugenommen.


      Fazit:
      Ähnlich zu Nebeltee nur etwas grob. Nicht ganz so meine Richtung schade das der auch etwas kratzig und rau geworden ist.
      Ich sollte nicht auf 85 Grad gehen, wenn der Gaiwan abgekühlt ist.
      Es ist trotzdem ein brauchbarer Altgastee nur etwas weniger gut als der andere Gunpowder, der etwas mehr eigen ist und mir etwas besser schmeckt.
      Es kann sein das die Aufgüsse nicht ideal geworden sind weil ich noch etwas zu tun hatte
      und die Blätter in dem Gaiwan mit der Restfeuchtigkeit vom Vorwärmen so 5-7min drin lagen und ich es nicht gleich aufgegossen habe.
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Nach diesen eher milden Tees ist mir nach etwas anderem und ich habe mir einen einfachen Bio Gunpowder von CH'UAN (5,75/100g) vorgenommen,
      den ich im Dezember in einem Reformhaus gekauft habe um etwas davon mit Bergamotte zu aromatisieren. 

      Dieser Tee ist laut Beschreibung kräftig, Feinherb und belebend.
      80Grad und 2-3 min für einen Teelöffel pro Tasse.

      Aussehen:
      Dieser Tee ist eher kleinteilig und besteht oft aus gebrochenen Blättern die zusammen geknüllt und gedreht sind.
      Es sind kaum Teekugeln die für Gunpowder typisch sind dabei, es sieht anders aus als erwartet.
      Es sieht nach verschieden Grüntönen zusammen gemischt aus, Blattstücke sind in den Farbtönen gelbgrün, dunkelgrün, bläuliches Grün und bräunliches Grün.
       
      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken nach groben Grüntee.
      Feucht riechen es nach groben Grüntee mit Röstaromen wieder in Richtung Houjicha.

      Aufguss:
      Ich versuche es gleich mit 80grad um ein eventuelles schlechtere erste Erfahrung mit 70Grad aus dem Weg zu gehen.
      1Min, 20s, 30s, 40s, 1Min, 1Min 30s, 2Min 80Grad 1,5g Gaiwan 3min vorgewärmt

      Wenige kleine Partikel und zwei Blattstücke.
      Aufguss ist ein etwas gebrochenes gelb minimal in Richtung orange, erinnert an einen hellen Honig.
      Grobe Grünteearomen sind im Vordergrund und minimal blumig und herb im Hintergrund.
      Langer angenehmer Nachhall und keine Adstringenz.
      Es sind auch Aromen vorhanden, die ich nicht einordnen kann, in einer geschmacklich warmen milden Richtung.
       
      Dieser Tee wurde in den nachfolgenden Aufgüssen jedes Mal ein bisschen herber, frischer, adstringierender und grasiger. 
      Die Blumigkeit hat sich auch langsam verabschiedet.

      Ab den 3 Aufguss hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals.
      4 Gute Aufgüsse und die letzten 2 waren schon sehr schwach.

      Interessanter ordentlicher Alltagstee der geschmacklich von warmer zu frischer Richtung sich entwickelt.
      Gut zum nebenher trinken, aber ein bisschen von diesem Tee wird dabei verpasst.
      Ich vermute die kräftige feinherbe Richtung würde sich eher bei westlicher Aufguss Methode entwickeln, bei mir ist ein milder Tee herausgekommen.
      Preislich ist dieser Tee ganz in Ordnung.

      Westlich:
      Dieses Mal verwende ich nur 1/3 also 0,5g damit dieser Tee mir nicht zu stark aufgegossen wird und verlängere die nachfolgenden Aufgüsse um 1Min.

      2Min
      Der Aufguss riecht leicht nussig und ist heller als beim Gongfu-Aufguss.
      Dieses Mal schmeckt dieser Tee auch nicht herb und kräftig, sondern nach milden Grüntee mit etwas Haselnuss dabei. Gute Intensität für mich, die Menge war passend.
      3min
      ein bisschen grasig und die Haselnüsse schmecken etwas unreif und es ist frischer geworden.
      Irgendwie speziell und es sind Aromen dabei, die ich nicht zuordnen kann.
      Nachhall ist bei dieser Aufguss Methode auch lang anhalten und angenehm.
      Minimale Adstringenz

      Ab dem 3 Aufguss ist es etwas grasiger, herber und schwächer geworden.

      Interessant das dieser Tee für diese Aufguss Methode gut brauchbar ist, sogar nach Haselnuss schmeckt und der zweite Aufguss nicht schwächer als der erste ist.
      Vielleicht muss ich den 3min beim ersten Aufguss ziehen lassen damit dieser herb und kräftig wird. 
      2 günstigere Grüntees sind noch übrig, die ich erst mal durch Haben möchte, bevor ich mit den hochwertigeren Tees anfange, ToH Gunpowder und Japan Bancha von TG .
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



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    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von PatchFace
      Moin! Ich bin auf der Suche nach einem Onlineshop, in dem ich gute Kannen finde. Ich suche speziell eine kleine Kanne für eine Person und werde darin hauptsächlich Japanischen Grüntee trinken! Desertieren suche ich dazu eine Kanne für Großblättrigen Tee. 
      bin relativ neu in dem Gebiet besitze zur Zeit einen Gaiwan und ein Glaskännchen von den Tea-addicts. 
       
      Danke für eure Zeit! 😊😊
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