Zum Inhalt springen

Macarons und Tee

  • Einträge
    14
  • Kommentare
    24
  • Aufrufe
    1.319

9. Erkundung Wieder ein Sencha


Macarona

460 Aufrufe

Dieses Mal darf ein Uji Kyoto Sencha (6,50 €/100g) von TKK ins Kännchen.

Dieser ist laut Beschreibung aromatisch nussig-rund mit milden Röstnoten im Nachhall, die Tabelle geht in eine andere Richtung mit mild, fruchtig und frisch.

Das sind zwei sehr unterschiedliche Beschreibungen, mal gucken welche Richtung ich bei diesem Tee schmecken werde.

 

Ein Sencha ist meines Wissens nach nur gedämpft und nicht geröstet und deshalb frage ich mich woher die Röstnoten bei einem Sencha herkommen können.

Hat vermutlich was mit dem Anbau und Pflanzensorte zu tun.

 

Empfindliche Teesorten wie z. B. Sencha hohle ich für meine Erkundungen frisch aus der Teepack aus dem Kühlschrank, damit diese nicht viel nachlassen wegen nicht so optimaler Lagerung bei z. B. Zimmertemperatur.

 

Aussehen: Dieser Sencha ist etwas kleinteiliger als der vorherige Einsteiger Japan Sencha und hat auch nicht so große Blattstücke.

Die Farbe ist intensiv Grün und etwas gelblicher. Es sind ein paar sehr hellgrüne und rotbraune kleine Blattstückchen dabei. Deswegen verwende ich diese mal 2,25g.

 

Geruch: Fein nach Sencha und etwas nach weißer Schokolade und etwas schwer im Geruch irgendwie.

Die feuchten Teeblätter riechen wieder nach einer Mischung von Sencha und Houjicha.  Langsam habe ich den Verdacht das mit meinem Kännchen etwas nicht stimmt.

Den Houjicha habe noch gar nicht in diesem Kännchen aufgebrüht, dass es deswegen so leicht stechend würzig riechen könnte.o.O

 

Auch dieser Sencha war mir nach nur 1min zu schwach in der Farbe und habe den noch 15 Sekunden ziehen lassen.

Einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale gelandet.

Ausgussfarbe ist ein leicht grünliches gelb

Feine Aromen Nuancen wie bei Sencha typisch sind ausgeprägt mit einer sehr leichten süße im Hintergrund und etwas gröbere erweitern das Geschmacksspektrum und minimale Astrigentz kommt hervor wenn dem Tee etwas Zeit gegeben wird sich zu entfalten.

Geht in Richtung Joongjak und hat auch einige Aromen, die ich nicht zuordnen kann.

 

20Sekunden:  Grünlichere Aufgussfarbe als zuvor und wieder einige Blattstücke und feine Partikel sind in der Schale

Die gröberen Nuancen habe die Feinen leider etwas überdeckt, ich vermute das es daran liegt,

dass ich die Blattstücke nicht entfernt habe und der Tee etwas nach gezogen hat als ich den ersten Aufguss getrunken habe.

Etwas mehr Astrigentz und etwas blumig ist der Tee geworden.

 

30Sekunden

Etwas gelblichere Aufgussfarbe als zuvor, kleinere Blattstücke als zuvor und wieder viele kleine Partikel.

Wieder mehr feine Aromen, etwas Astrigentz und etwas blumig. Die Aromen sind etwas schwächer ausgeprägt

 

50Sekunden

Ausgussfarbe weniger intensiv als zuvor und etwas weniger Partikel

Schmeckt wieder etwas mehr nach Sencha und weniger blumig, minimal grasig und kaum Astrigenz.

Mehr Feinere als gröbere Nuancen

Mehr Aromen als zuvor, aber mir noch etwas zu schwach.

 

1min 20Sekunden

etwas intensiver von der Ausgussfarbe und weniger Partikel als zu vor

Grasiger als zu vor und der Geschmack nach grünen Tee hat abgenommen

 

2min kaum noch Geschmack nach Grüntee und viel grasiger als zuvor, der Tee ist auf jeden Fall schon aufgebraucht.

 

Ich sollte etwas mehr mit dem Kännchen üben, um weniger Blattstücke im Aufguss zu haben.

Als Altgastee halbwegs zu gebrauchen mit meiner Aufguss Methode, ich denke bei diesem Tee gibt es noch Optimierungsbedarf.
Ich würde Geschmacklich den ersten Versuch von dem vorherigen Einsteiger Japan Sencha diesen ersten Versuch mit dem Uji Kyoto vorziehen,

dieser ist einfacher einzuordnen und geschmacklich eher meins.

Ich habe mittlerweile gelehrt das der erste Versuch nicht immer die Tees von ihrer besten Seite erkundbar macht.

Uji.jpg

Aufguss.jpg

Blätternass.jpg

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

So jetzt geht es weiter mit diesem Uji Sencha.

70 Grad 1Min 10Sekunden

Mir sind dieses Mal auch ein zwei größere Blattstücken reingeraten, aber viel weniger als beim letzten Mal. Einiges an kleinen Partikeln ist in der Schale gelandet.
Etwas weniger süße als bei letztem Mal, es geht dieses Mal etwas mehr in die herbe Richtung und ein Hauch von Gras ist dabei.
Es sind einige andere feine Geschmacksnoten dabei, die ich noch nicht zuordnen kann.
Ist etwas frisch und hat eine minimale Adstringenz, erinnert etwas mehr an Joongjak und ähnlich wie der andere Sencha bei 70 Grad

20 Sekunden
nur 2 kleine Blattstücken sind in der Schale (ich werde immer besser)^_^, weniger Partikel als zuvor
etwas blumig geworden, nicht mehr so frisch. Feine Sencha Aromen lassen sich noch rausschmecken, Gras ist weg.

30 Sekunden bei 75 Grad das Kännchen war nur noch lauwarm und ich versuch das so auszugleichen.
Die feineren Aromen haben nachgelassen und sind im Nachhall nur noch etwas vorhanden.
Adstringenz und Herbe sind gleich geblieben. Es geht mehr in Richtung Nebeltee mit ein bisschen blumigen Tee dazu.

45 Sekunden
die feinen Aromen sind kaum noch herauszuschmecken und ein bisschen blumiger ist es geworden.
Etwas schwächer als zu vor und schmeckt ziemlich uninteressant

?1Min Geschmack von feuchtem Tee blättern kommt durch und etwas weniger Geschmack als zu vor. Adstringenz hat etwas zugenommen.
Ich habe mich mit den Aufgüssen verhaspelt und hatte nach dem 45 Sekunden Aufguss noch einen da stehen, ich dachte ich wäre gleich auf 1:20 gegangen und hätte keinen 1min Aufguss dazwischen gemacht.
Ich habe ein Programm für meine Ziehzeiten und fange bei 1min an und gehe dann zum kürzesten und mache ab da weiter.

1 Min und 20 Sekunden

Noch weniger Geschmack als zuvor und fast nur noch nach feuchten Teeblättern.
Hab den Aufguss nur halb getrunken, den Rest kann mein Jasmin haben.

Ich denke dieser Sencha ist in einer etwas blumigere Richtung als der andere und kommt nicht ganz an den anderen einfachen Sencha für mich ran.
Auf jeden Fall ist das ein brauchbarer Alltagstee.
Ich denke nicht das ich diesen Tee so häufig herausholen werde wie den anderen Sencha und meine momentanen Altgastees sind Nebeltee und Emei Spring.
An Sencha und Joongjak habe ich irgendwie nicht so oft Interesse, wenn es kühler ist.
Der Blumige Yin Xiang ist für mich eher was für kältere Tage, da habe mehr Lust auf einen blumigen Tee.

Ich werde später noch mal versuchen, ob ich diesen Sencha bei 60 Grad besser aufgebrüht hinbekomme.

Bearbeitet von Macarona
Link zu diesem Kommentar

Liebe Macarona,

um es zuvor zu sagen: ich finde Deine Art der Annäherung an den Tee sehr erfreulich. Ich hoffe, Du findest die folgenden Anmerkungen nicht allzu schulmeisterlich. So sind sie nicht gedacht - nur ist meine 'Teekarriere' wohl schon etliche Jahre länger als Deine und möglicherweise sind meine Anmerkungen ja hilfreich. Mehr sollen sie nicht sein.

Zitat

 

Dieser ist laut Beschreibung aromatisch nussig-rund mit milden Röstnoten im Nachhall, die Tabelle geht in eine andere Richtung mit mild, fruchtig und frisch.

Das sind zwei sehr unterschiedliche Beschreibungen

 

... die möglicherweise etwas mit einer unterschiedlichen Herangehensweise beim Aufguss etwas zu tun haben. Nach zwei, drei Verkostungen weiss man aus Erfahrung (die man sich natürlich zunächst auch aneignen muss), an welchen Parametern man da ein bißchen drehen kann (und natürlich auch wie), um den Tee dem eigenen Geschmacksideal anzunähern. Oder aber - was ich als Zugang bevorzuge - die Potentiale des jeweiligen Tees optimal auszuschöpfen, um ihn sich selbst ausdrücken zu lassen, 'seinen Charakter zu zeigen'. Aber auch 'optimal' ist halt nie mehr als eine subjektive Bewertung. Trotzdem sollte es, so finde ich zumindest, das anzustrebende Ideal sein, den Tee selbst für sich sprechen zu lassen. Und da hat dann halt jede/r seine eigenen Ohren ...

Zitat

 

Ein Sencha ist meines Wissens nach nur gedämpft und nicht geröstet und deshalb frage ich mich woher die Röstnoten bei einem Sencha herkommen können.

Hat vermutlich was mit dem Anbau und Pflanzensorte zu tun.

 

Eher nicht. Auf die Gefahr hin, zu verallgemeinern: die Dämpfung erzeugt bei japanischen Tees zunächst nur eine Art 'Rohtee', der wegen seines noch relativ hohen Restfeuchtigkeitsgehaltes schlecht lagerfähig ist. Wenn das die ersten Pflückungen des Jahres sind, dann ist die Kundschaft auf den neuen Tee so wild, dass man bei manchen Erstpflückungen auf die Weiterverarbeitung des Rohtees verzichtet und ihn als 'Shincha' auf den hungrigen Markt bringt. Schönes Zeugs, ich mag das - aber der muss dann halt auch wegen der schlechten Lagerungsfähigkeit relativ schnell weggesüffelt werden. Zum Punkt: ansonsten erhält der Rohtee eine abschließende trockene Erhitzung, die den Feuchtigkeitsgehalt nochmals deutlich senkt und den Tee haltbarer macht. Genau diese 'Endfeuerung' kann sich dann auch bei Sencha in Röstnoten bemerkbar machen - und es gehört zur Kunst des Teeproduzenten, diese Endfeuerung gezielt zur Erweiterung des Aromenspektrums einzusetzen. Wobei deutliche Röstnoten bei Sencha eher Geschmackssache sind. Ich persönlich empfinde das zumeist als etwas zu unsubtil.

Zitat

Empfindliche Teesorten wie z. B. Sencha hohle ich für meine Erkundungen frisch aus der Teepack aus dem Kühlschrank, damit diese nicht viel nachlassen wegen nicht so optimaler Lagerung bei z. B. Zimmertemperatur.

Ausgesprochen lobenswert. Wobei bei Lagerung im Kühlschrank (halt zusammen mit z.T. recht geruchsintensiven Lebensmitteln) gut auf aromasichere Verpackung geachtet werden muss. Gerade gedämpft aufbereiteten Tees tut kühle Lagerung gut, weil sie trotz der oben genannten 'Endfeuerung' immer noch mehr Restfeuchtigkeit haben als pfannengeröstete Grüntees.

Zitat

 

Die feuchten Teeblätter riechen wieder nach einer Mischung von Sencha und Houjicha.  Langsam habe ich den Verdacht das mit meinem Kännchen etwas nicht stimmt.

Den Houjicha habe noch gar nicht in diesem Kännchen aufgebrüht, dass es deswegen so leicht stechend würzig riechen könnte.

 

Ich habe jetzt gerade nicht auf dem Schirm, was Du für ein Kännchen benutzt. Unglasierte Keramik? Da ist so etwas meist Zeichen einer noch nicht 'eingefahrenen' Kanne. Eine gescheite Banko- oder Tokoname-Kanne braucht ihre Zeit, um sich an den Tee zu gewöhnen - oder, technisch ausgedrückt, hinreichend von ihm imprägniert zu werden. Da braucht es etwas Geduld - aber die lohnt sich dann auch.

Zitat

Ich sollte etwas mehr mit dem Kännchen üben, um weniger Blattstücke im Aufguss zu haben.

Es geht nicht einmal darum, das ganz zu vermeiden. Wir hatten hier das Thema kürzlich schon einmal. Da gibt es Leute, die z.B. Wert auf klare, leuchtende Abgüsse legen - die benutzen dann als zusätzliches Werkzeug noch ein Sieb, wobei ich persönlich allerdings nur bei tief gedämpften und entsprechend 'krümeligen' Japanern (fukamushi) dann doch eher eine Kyusu mit eingebautem Edelstahl-Panoramasieb vorziehe. Ansonsten gehöre ich zu den Leuten, die den Abguss 'würzen'. Das muss man allerdings auch lernen, zu dosieren. Dosierung setzt manuelles Geschick beim Abgießen voraus, wobei ein Dreischritt Aufgussgefäß - (offenes) Serviergefäß (als das auch ein yuzamashi dienen kann) - Trinkgefäß hilfreich ist. Die meisten Blattstückchen landen dann nicht als 'Würze' in der Tasse, sondern zusammen mit den letzten Tropfen des Abgusses im Gefäß für Restwasser (kensui). So kann man gerade bei Mehrfachaufgüssen den Geschmack noch in der Teetasse leicht beeinflussen. Auch das ist wiederum Erfahrungssache, wie beim Suppekochen: wieviel würzt man, ohne zu überwürzen? Und rein handwerklich: wie gießt man ab (vorsichtig natürlich, aber auch nicht zu langsam), um möglichst wenig des Abgusswassers wegen Blattresten fortschütten zu müssen?

_()_

Link zu diesem Kommentar

Ich kann die Fotos leider nicht mehr austauschen deswegen sind die neu bearbeiteten Fotos hier. 

Ich habe das auch leider nicht gleich gesehen das die Fotos zu hell und warm wurden. :/
Ich bin auch in anderen Foren und dort ist es mit der Bildervorschau so das die Bilder, die noch nicht fertig hinzugefügt sind entweder zu hell oder zu dunkel dargestellt werden damit die Mitglieder wissen, dass die Fotos noch nicht final hochgeladen sind.
Deswegen habe ich das nicht genug beachtet, sonst wäre es mir aufgefallen, die Bilder sind auch sehr weit unterm Text.
Die Bilder habe ich nach dem Hochladen nicht mehr gesehen, weil ich es für nicht nötig gehalten habe mein Eintrag nach dem Hochladen noch mal anzusehen. :whistling:

 

 

Ujiblätternassneu.jpg

 

 

Ujiaufgussneu.jpg

Ujitrockenneu.jpg

Bearbeitet von Macarona
Link zu diesem Kommentar

Deine Meinung

Sie schreibst als Gast. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Aktuelle Blogeinträge

    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Sencha Miyazaki Premium von TKK für 13,90€ pro 100g
      Laut der Beschreibung ist dieser Tee mild, süß, fruchtig, frisch
      und besteht aus dem Kanaya Midori Kultivar.
      Dieser Tee ist ein Blend aus der Präfektur Miyazaki wie der Name schon sagt.
      Zubereitungsempfehlung 1tl auf 200ml bei 60-70 Grad und 1min ziehen.
       
      Aussehen: viele längliche nadelförmige Blattstücke und etwas Bruch.
      Meistens ein intensives dunkelgrün und ein paar hellgrüne Blattstücke sind auch dabei.
      Der Tee sieht auch etwas glänzend wachsig aus, das habe ich noch nie bei einem Tee gesehen.
      Als Vergleich habe ich links den Uji Kyoto Sencha hingelegt, der sehr anders aussieht.

      Geruch:
      Intensiver als die anderen Senchas die ich schon hatte und etwas anders.
      Wenn sich dieser feine Sencha Geruch etwas verflogen hat,
      riecht es etwas nach gefriergetrockneten Himbeeren oder Erdbeeren und minimal nach gekochten Brokkoli.
      Feucht riecht es ziemlich ähnlich nur wärmer minimal nussig

      Aufguss:
      Ich werde dieses Mal ostfriesische Teebecher nehmen,
      in den Schalen ist mir der Tee schneller abgekühlt, als ich trinken konnte.
      Ich verwende dieses Mal etwas weniger, damit dieser Tee mir nicht zu stark wird.

      60Grad 1,5g
      1 Min 20 s, 20s, 30s, 40s, 60s
      Die Aufguss Farbe ist ein frisches gelbgrün und einiges an kleineren Blattstücken Aufguss riecht intensiv nach dem trockenen Tee
      Geschmacklich sehr anders zu den Senchas die ich kenne.
      Es schmeckt zur Hälfte wie es riecht und minimal herbe ist im Hintergrund. Keine Süße.
      Die andere Hälfte ist eine eigene Kategorie an frischen Grünteearomen, die ich noch nicht kenne.
      Es schmeckt nicht nach Früchten, Algen, Fisch oder Gemüse. Langer Abgang 

      20 Sekunden
      Aufguss Farbe fast ein Neon gelbgrün, so etwas habe ich noch nicht gesehen.
      Diesen Aufguss habe ich fotografiert.
      Dieses Mal habe ich ein Teesieb genommen und es sind nur 2 kleine Blattstücken drin gelandet.
      Schmeckt etwas frischer, im Hintergrund etwas herb, minimal so als wären die kleinen Blattstücken etwas zu lange gezogen.
      Minimale Adstringenz, die erst nach ein paar Schlucken hervorkommt.

      Eigentlich nur 2 gute Aufgüsse der 3. war wie eine Mischung aus einen einfachen gröberen Grüntee und nur ein bisschen von diesem Sencha, der zu lange gezogen hat.
      Ab da wurde es schnell schwächer. 5 Aufgüsse insgesamt.
       
      Zwischenfazit:
      Interessanter guter Geschmack, aber leider ziemlich schnell aufgebraucht.
      So ist es etwas wenig Tee fürs Geld. Hoffentlich wird dieser Tee mit anderen Aufguss Methoden besser.
       
      Bei der 70Grad Methode war dieser Tee herber und geschmacklich sehr in Richtung eines einfachen Senchas und ab dem 3. Aufguss wurde es schon grasig.
       
      Für westliche Aufgüsse eignet sich dieser Tee für mich leider auch nicht. 
      Der Erste war schwächer als mit Gongfu und der zweite war wie ein günstiger grasiger Grüntee.
       
      Ich hatte dann versucht mit mehr Tee auf weniger Wasser und kürzeren Ziehzeiten mehrere gute Aufgüsse raus zu bekommen.
      Also dieselbe Menge Tee also 1,5g im halb so großen Gaiwan.
      30s, 5s, 5s uns so weiter 
      War keine so gute Idee, weil es mir zu stark wurde und nach sehr konzentrierter Kombu Brühe und kaum nach Grüntee geschmeckt hat. 
      ich habe dann auch Wasser bis zum Rand hinzugegeben und es war immer noch zu stark. 
      Später wurde es nur schwächere Kombu Brühe mit nassen Teeblättern.


      Mein momentaner Favorit für diesen Tee ist der Kaltaufguss 1TL auf 750ml und über Nacht ziehen lassen, 
      weil ich einen guten Aufguss mit diesen speziellen Aromen und viel Flüssigkeit bekomme und dafür nicht so viel Tee brauche.
      Nur schade, dass ich die fruchtigen Aromen, die in diesem Tee drin sein sollen, nicht ins Wasser bekommen habe.
       
      Meinen Monitor Farbprofil habe ich auf das der Kamera umgestellt,
      die Umwandlung von dem Farbprofil von den Fotos auf das von meinem Bearbeitungsprogramm erstellte Monitorfarbprofil,
      hat die Farben und Helligkeit etwas durcheinander gebracht und meine vorherigen hochgeladenen Fotos wurden leider viel zu hell.
      Jetzt passen die hochgeladenen Fotos und die in meinen Bearbeitungsprogramm wieder über ein.
      Ich werde in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit finde die zu hellen Fotos auszutauschen. 



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Bio Japan Bancha von TG für 5,90 € pro 100g

      Laut Beschreibung ist dieser Tee ausgewogen, mild und Sencha-Ähnlich.
      Es steht geerntet zum Ende der Ernteperiode dabei, ich vermute ab Anfang August.
      1Min bei 80Grad wird empfohlen
       
      Aussehen:
      Dunkelgrüne und gelbgrüne gröbere Blattstücke und etwas kleinere Blattstückchen.
      Ein Paar grüne Blattstängel sind auch dabei. Insgesamt etwas gröber als Sencha.
       
      Geruch:
      Nach verdorbenes Leinöl, wenn der unangenehmen Geruch verflogen ist riecht es angenehm nach feinen grünen Tee,
      etwas süßlich nussig und etwas nach weißer Schokolade.

      Feucht riecht dieser Tee nach eine Mischung aus Sencha mit Houjicha.

      Aufguss:
      1 Min 20s, 20s,30s,40, 1Min 60Grad 2,26Gramm im vorgewärmten Porzellan Kännchen
      Gelbgrüner Aufguss und einiges an Partikeln und kleinen Blattstücken sind in der Schale gelandet.
      Der Geruch vom Aufguss ist bei diesem Tee stärker und ist sehr ähnlich zu dem Geruch von dem trockenen Tee blättern.
      Sehr mild und etwas frisch, sehr einfach. Es hat einen einfachen gesamt Geschmack, kaum spezifische Aromen sind auszumachen.
      Wirkt nicht wie eine Mischung aus Feinen Sencha Aromen mit gröberem Nebeltee Aromen,
      sondern wie aus mittleren Aromen bei denen sich die beiden Richtungen nicht rausschmecken lassen.
      Adstringenz ist minimal.

      Dieser milde einfache Grüntee wird ab den 3 Aufguss zum groben herben Grüntee mit kratzigen Röstaromen.
      Es ist als hätte jemand den Tee ausgetauscht gegen einen herben groben Grüntee und etwas von meinen Houjicha dazu gegeben.

      Fazit:
      Ich denke, dieser Tee braucht noch unbedingt einen Versuch mit der westlicher Aufguss Methode, damit aus dem was wird.
      Die ersten zwei Aufgüsse sind angenehm mild und unkompliziert.
       
      Westlich: 60Grad und 0,75g
      2min
      Mild, etwas nussig, Grünteearomen sind im Hintergrund und nicht grob und minimale Adstringenz
      3min
      Etwas grobe Grüntee Aromen sind im Vordergrund.
      4 min
      Ähnlich wie zuvor minimal nach nassen Teeblättern, noch gut trinkbar.
       
      Westlich aufgegossen ist das ein brauchbarer Alltagstee der sogar etwas nussig ist.
      Preislich ganz in Ordnung für einen einfachen Bio Bancha.



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Heute habe ich mir einen Gunpowder Temple of Haven Bio von TG (5,50€/100g) vorgenommen
      Diesen Tee habe ich im Dezember in einem TG Laden gekauft
      Laut der Beschreibung besteht dieser Tee aus fein grollten kleinen Blatt und ist explosiv und fruchtig. 11G auf 1Liter weiches Wasser bei 75Grad und 2min.

      Explosiv ist vielleicht ein Synonym zu kräftig oder TG meint, dass dieser Tee eine geschmackliche Explosion auslöst.
      Fruchtig ist eine seltenere Beschreibung von Gunpowder nach meiner kurzen Internet Recherche durch ein paar Onlineshops.

      Aussehen:
      Dieser Tee besteht zum großen Teil aus kleinen zusammengerollten Kugeln.
      Die Farbe ist etwas gelblicher helleres grün, gleichmäßig mal etwas heller oder dunkler fällt nur beim genauen Hinsehen auf.

      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken angenehm nach Grüntee und es riecht etwas sanfter als der andere Gunpowder.
      Feucht riecht es warm ein bisschen geröstet in Richtung Hojicha. 

      Aufguss:
      Ich werde 75Grad probieren und 1min,20s,30s,40s,1min,1min30
      Viele kleine Partikel, Aufgussfarbe ist ein gedämpftes Gelb und nicht so intensiv.
      Etwas blumig und grobe Grüntee Aromen sind schwächer ausgeprägt und andere Aromen sind Vordergrund, die ich nicht zuordnen kann.
      Etwas Adstringenz, Abgang ist nicht lang anhaltend.

      Der Tee wurde in den nächsten Aufgüssen jedes Mal etwas stärker nach groben Grüntee, frischer und etwas nach Kamille wir beim Nebeltee nur stärker.
      Der 3 Aufguss wurde etwas herber.
      3 Gute Aufgüsse und ab den 4 wurde es schwächer.

      Zwischenfazit:
      Interessanter brauchbarer Alltagstee der mehr nach Kamille schmeckt als der Nebeltee.
      Etwas günstiger preislich als der andere Gunpowder. Mal gucken wie dieser Tee westlich schmecken wird.

       
      Westlicher Aufguss:
      2min 75Grad 0,5g vorgewärmt
      Aufgussfarbe ist heller als beim Gongfu Aufguss und viel weniger Partikel sind in der schale
      Frischer Geschmack und intensive grobe Grünteearomen. In Richtung Nebeltee und minimal grasig im Hintergrund
      Keine Adstringenz und Herbe.

      3 min
      Aufgussfarbe ist minimal dunkler geworden und wieder einiges an Partikel in der schale
      Weniger frisch wie zuvor und etwas blumigkeit ist dazu gekommen.
      Grünteearomen sind etwas gröber geworden und minimal herbe und Adstringenz ist hinzugekommen

      2 Gute Aufgüsse und ab dem 3. wurde dieser Tee schwächer.
      So ist der Tee weniger interessant als der andere Gunpowder und ich werde den nochmal bei 80Grad probieren.
       
      1min,20s,30s,40s,1min,1min 30
      Viele Partikel, der Aufguss ist ein intensives dunkleres gelb.
      Blumiger als mit 75 Grad und grobe Grünteearomen. Ähnlich wie der Nebeltee nur etwas gröber und weniger frisch.
      und etwas Adstringenz Abgang ist nur einen Moment.
       
      Beim zweiten Aufguss hat die Blumigkeit abgenommen, es ist beim 3 wieder stärker geworden und etwas herber.
      Zum 4. hatte ich eine kleine Pause von 5-7min, weil ich noch etwas Anderes erledigen sollte.
      Den 4. habe ich mit 85 Grad aufgegossen um das Abkühlen auszugleichen. Tee wurde deswegen leider etwas rau, kratzig, herb und Adstringenz hat auch zugenommen.


      Fazit:
      Ähnlich zu Nebeltee nur etwas grob. Nicht ganz so meine Richtung schade das der auch etwas kratzig und rau geworden ist.
      Ich sollte nicht auf 85 Grad gehen, wenn der Gaiwan abgekühlt ist.
      Es ist trotzdem ein brauchbarer Altgastee nur etwas weniger gut als der andere Gunpowder, der etwas mehr eigen ist und mir etwas besser schmeckt.
      Es kann sein das die Aufgüsse nicht ideal geworden sind weil ich noch etwas zu tun hatte
      und die Blätter in dem Gaiwan mit der Restfeuchtigkeit vom Vorwärmen so 5-7min drin lagen und ich es nicht gleich aufgegossen habe.
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         0
      Nach diesen eher milden Tees ist mir nach etwas anderem und ich habe mir einen einfachen Bio Gunpowder von CH'UAN (5,75/100g) vorgenommen,
      den ich im Dezember in einem Reformhaus gekauft habe um etwas davon mit Bergamotte zu aromatisieren. 

      Dieser Tee ist laut Beschreibung kräftig, Feinherb und belebend.
      80Grad und 2-3 min für einen Teelöffel pro Tasse.

      Aussehen:
      Dieser Tee ist eher kleinteilig und besteht oft aus gebrochenen Blättern die zusammen geknüllt und gedreht sind.
      Es sind kaum Teekugeln die für Gunpowder typisch sind dabei, es sieht anders aus als erwartet.
      Es sieht nach verschieden Grüntönen zusammen gemischt aus, Blattstücke sind in den Farbtönen gelbgrün, dunkelgrün, bläuliches Grün und bräunliches Grün.
       
      Geruch:
      Die Blätter riechen trocken nach groben Grüntee.
      Feucht riechen es nach groben Grüntee mit Röstaromen wieder in Richtung Houjicha.

      Aufguss:
      Ich versuche es gleich mit 80grad um ein eventuelles schlechtere erste Erfahrung mit 70Grad aus dem Weg zu gehen.
      1Min, 20s, 30s, 40s, 1Min, 1Min 30s, 2Min 80Grad 1,5g Gaiwan 3min vorgewärmt

      Wenige kleine Partikel und zwei Blattstücke.
      Aufguss ist ein etwas gebrochenes gelb minimal in Richtung orange, erinnert an einen hellen Honig.
      Grobe Grünteearomen sind im Vordergrund und minimal blumig und herb im Hintergrund.
      Langer angenehmer Nachhall und keine Adstringenz.
      Es sind auch Aromen vorhanden, die ich nicht einordnen kann, in einer geschmacklich warmen milden Richtung.
       
      Dieser Tee wurde in den nachfolgenden Aufgüssen jedes Mal ein bisschen herber, frischer, adstringierender und grasiger. 
      Die Blumigkeit hat sich auch langsam verabschiedet.

      Ab den 3 Aufguss hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals.
      4 Gute Aufgüsse und die letzten 2 waren schon sehr schwach.

      Interessanter ordentlicher Alltagstee der geschmacklich von warmer zu frischer Richtung sich entwickelt.
      Gut zum nebenher trinken, aber ein bisschen von diesem Tee wird dabei verpasst.
      Ich vermute die kräftige feinherbe Richtung würde sich eher bei westlicher Aufguss Methode entwickeln, bei mir ist ein milder Tee herausgekommen.
      Preislich ist dieser Tee ganz in Ordnung.

      Westlich:
      Dieses Mal verwende ich nur 1/3 also 0,5g damit dieser Tee mir nicht zu stark aufgegossen wird und verlängere die nachfolgenden Aufgüsse um 1Min.

      2Min
      Der Aufguss riecht leicht nussig und ist heller als beim Gongfu-Aufguss.
      Dieses Mal schmeckt dieser Tee auch nicht herb und kräftig, sondern nach milden Grüntee mit etwas Haselnuss dabei. Gute Intensität für mich, die Menge war passend.
      3min
      ein bisschen grasig und die Haselnüsse schmecken etwas unreif und es ist frischer geworden.
      Irgendwie speziell und es sind Aromen dabei, die ich nicht zuordnen kann.
      Nachhall ist bei dieser Aufguss Methode auch lang anhalten und angenehm.
      Minimale Adstringenz

      Ab dem 3 Aufguss ist es etwas grasiger, herber und schwächer geworden.

      Interessant das dieser Tee für diese Aufguss Methode gut brauchbar ist, sogar nach Haselnuss schmeckt und der zweite Aufguss nicht schwächer als der erste ist.
      Vielleicht muss ich den 3min beim ersten Aufguss ziehen lassen damit dieser herb und kräftig wird. 
      2 günstigere Grüntees sind noch übrig, die ich erst mal durch Haben möchte, bevor ich mit den hochwertigeren Tees anfange, ToH Gunpowder und Japan Bancha von TG .
       



    • Von Macarona in Macarons und Tee
         1
      Das neue Jahr fange ich in China mit einem Jadewings Superior Bio (5,80-6,00 €/100g) von dem Teekontor Speyer an.
      Eigentlich kostet dieser Tee 6,00 € pro 125g aber ich habe den in einem Laden in St. Martin letztes Jahr im Herbsturlaub gekauft und dort kostete es 7,50 € pro 125g.
       
      Der Beschreibung nach sind es leicht gedrehte Blätter und der Tee hat einen milden leicht bekömmlichen Geschmack.

      Dem Aussehen nach sehen die Blätter auch zusammen gedreht und gekrümmt aus.
      Ich kann noch nicht richtig erkennen, ob die Blätter etwas kleiner sind als bei anderen Tees oder es Blattstücke sind und die deswegen etwas kleiner wirken.
      Insgesamt sind die größeren Stücke etwas kleiner als bei den anderen chinesischen Tees, die ich hatte und nur sehr wenige sehr kleinteilige Stücke sind dabei.
      Wenige kleine Asttücken sind auch dabei und der Tee sieht etwas blass aus, silbrig grün und ein paar Blätter die gelblich grün sind.
       
      Der Tee riecht nur leicht nach grünen Tee und ein bisschen eine Richtung die ich nicht zuordnen kann.🤔
      Feucht riecht es etwas geröstet und nicht so wirklich nach grünem Tee.
      Ich verwende 1,5 gram für meinen vorgewärmten Gaiwan und meine 2 weißen Porzellanschalen,
      es kann sein das die Tonschalen bei den vorherigen Tees etwas beeinflusst haben.

      60 Sekunden 70Grad

      Kaum kleine Partikel sind in dem Schälchen gelandet und der Aufguss ist in Richtung eines minimal schmutzigen gelb, welches leicht in die grünliche Richtung geht,
      als würde ein neutrales Gelb mit etwas braun und ein Hauch grün gemischt werden.
      Aufguss riecht kaum nach etwas.
      Der Tee ist minimal grasig und schmeckt anders als Nebeltee, aber ähnlich grobe Aromen
      und auch ein bisschen feine Aromen im Hintergrund die nicht so sehr in die Sencha Richtung gehen.
      Etwas Adstringenz kommt im Abgang zum Vorschein.

      20 Sekunden 75 Grad Gaiwan ist mir abgekühlt

      Der Aufguss sieht dieses Mal etwas intensiver und ein bisschen grünlicher aus.
      Schmeckt etwas intensiver mit einem Hauch blumigkeit und geröstet im Abgang.
      Sehr schwach kommt der Geruch vom Hojicha als Geschmack im Abgang durch.
      Also nicht diese seltsamen Aromen nach Kräutern, sondern die Röstaromen bei den ersten Aufgüssen dabei waren.
      Feine Aromen sind etwas weniger raus zu schmecken und Adstringenz wie vorher.
      Diese feuchten Teeblätter riechen jetzt nach Hojicha nur, ohne den stechenden Geruch dabei zu haben, etwas weniger stark und bisschen anders.

      30 Sekunden 75 Grad schon wieder ist der Gaiwan abgekühlt 
      Diesmal sind viele Partikel in dem Schälchen gelandet.
      Röstaromen sind stärker geworden und mehr im Vordergrund, die Grüntee Aromen sind intensiver als die Röstaromen.
      Blumigkeit ist minimal stärker geworden, die feinen Aromen sind schwächer geworden und sehr im Hintergrund.
      Geschmacklich noch mild und die Adstringenz ist wie vorher.

      40 Sekunden 70Grad
      Ein bisschen grasiger geworden und die Röstaromen sind schwächer geworden und wieder im Hintergrund,
      die Adstringenz ist etwas stärker geworden.
      Feine Aromen sind kaum noch raus zu schmecken und die Grüntee Aromen sind schwächer geworden.

      1min
      Grüntee ist weniger raus zu schmecken und es ist etwas herber grasiger geworden.
      Kaum Röstaromen, Adstringenz wie vorher.

      1min 30
      Grüntee ist kaum noch herauszuschmecken und minimal pikant ich habe ein Gefühl von ein bisschen schärfe auf der Zunge.
      Noch Grasiger geworden, etwas in richtig feucht gewordener Tee und Adstringenz ist wie vorher.

      2min 75 Grat
      etwas pikanter geworden, schmeckt noch weniger nach Tee und ist demnach aufgebraucht.
      Kaum noch Adstringenz.


      Zwischenfazit:
      Ich finde diesen Tee als Alltagstee ganz in Ordnung, aber nicht ganz so interessant vom Geschmack wie Nebeltee,
      weil der Geschmack nach frischem grünen Tee etwas schwächer ausgeprägt ist und dieser Tee geschmacklich in eine etwas andere Richtung sich bewegt.
       
      Ergänzung
      Für die Fotos habe ich meinen Monitor anders eingestellt und mithilfe des Kalibrierungsprogramm von Paint Shop Pro 2020 und mit der Internetseite Simpelfilter.de kalibriert,
      mit dem ich auch die Fotos bearbeite.
      Meistens habe ich bei meinem Monitor die wärmere Lese Einstellung eingestellt die Farben etwas verfälscht, zum Fotobearbeiten schalte ich das um.
      Vorher hatte ich die sRGB Einstellung ein paar mal verwendet.
      Am Anfang musste ich lernen die Fotos zu bearbeiten und habe nicht an meine Monitor Einstellung gedacht.
      Ich weiß nicht mehr ab welchen Tee ich von Lese auf sRGB gewechselt bin.
      Ich schneide unwichtige Teile weg damit es weniger Speicher braucht und helle zu dunkle Fotos auf und verringere die Sättigung weil mein Smartphone die Farben zu intensiv abspeichert.



  • Gleiche Inhalte

    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von PatchFace
      Moin! Ich bin auf der Suche nach einem Onlineshop, in dem ich gute Kannen finde. Ich suche speziell eine kleine Kanne für eine Person und werde darin hauptsächlich Japanischen Grüntee trinken! Desertieren suche ich dazu eine Kanne für Großblättrigen Tee. 
      bin relativ neu in dem Gebiet besitze zur Zeit einen Gaiwan und ein Glaskännchen von den Tea-addicts. 
       
      Danke für eure Zeit! 😊😊
×
×
  • Neu erstellen...