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  1. Letzte Stunde
  2. @Zip Beide Male ging es darum, dass ich irgendwann eine klare Geschmacksassoziation zu einem anderen Lebensmittel bekam. Rotes Pesto hat für mich im Tee nichts zu suchen, Aprikosen dürfen gerne mal rein. Vielleicht könnte man auch sagen, ich habe den Tee besser verstanden und einordnen können. Ich finde es nicht so unüblich, dass sich in so einem Fall die Meinung zu oder über etwas verstärkt oder verändert. Dabei würde ich auch nicht sagen, dass ich eine Nuance erst entdeckt habe. Beim Geschmack von solchen Tees ist es ja nicht so, dass er sich wie ein Lied aus den Geräuschen
  3. Sorry, da war ich zu ungenau - mit dieser Trockenheit war definitiv Adstringenz gemeint und nicht die "Trockenheit" von Weinen o.ä.
  4. Moment, da habe ich evtl. zu konkretisieren um Missverständnisse auszuschliessen; mit Trockenheit meinst du nicht zufällig Adstringenz, Gerbstoff, Tannin? Man beschreibt dies gerne mit pelzig, klebrig, rau auf der Zunge. Oder war es eine klare, wie soll ich sagen, eher luftige Trockenheit? (wovon ich sprach) Doumer beschrieb, ich meinte es waren die 2019er von ZSL, als fast durchwegs sehr adstringent. Am Rande bemerkt wird dieser Eigenschaft beim Wein als eine von nur drei Faktoren eine lange Lagerfähigkeit beigemessen. Möglicherweise war dies das bewusste Ziel von Zheng bei betreffe
  5. Heute
  6. Ich schreib beim nächsten Mal einfach den Namen aus Bei den ersten drei Aufgüssen war es noch subtil und nicht negativ. Danach sehr negativ weil zu dominierend.
  7. Es gibt Aufgusskannen mit integriertem Glasfilter, durch die der Tee abgegossen werden kannn. Solche Kannen würde ich durchaus empfehlen, zum Beispiel: https://yunnansourcing.com/collections/teawares/products/grandpa-style-glass-cha-hai-with-built-in-strainer Zum Thema „Tee und Metall“ möchte ich zitieren, was Gero in einer alten Diskussion hier im Forum geschrieben hat: „Ich denke, dass die Bedenken bezüglich des Aufeinandertreffens von Tee auf Metall aus der traditionellen chinesischen Elemente-Lehre stammen. Es gibt zum Beispiel Teemeister, die von Metallsieben beim
  8. Danke für die Vorstellung. Habe es gerade bestellt, so dass der Nikolaus nächste Woche auch was für mich im Sack hat. _()_
  9. Hehe, vielleicht zieht es mich auch unbeswusst zur Bergischen Waldquelle, weil ich ursprünglich aus dem Oberbergischen Kreis stamme Habe gestern noch mal Hornberger und Plose zum Testen eingesteckt, heute morgen dann aber doch wieder das etwas 'härtere' Bergische in der Tasse gehabt, irgendwie reizt mich das. Die gestrigen Aufgüsse mit dem deutlich leichterem Hornberger waren mir irgendwie zu süßlich, die Textur zu dünn. Erstaunlich, dass es solch einen Unterschied macht. Wenn ich so an meinen Freundeskreis denke, würden die wahrscheinlich arg stutzen, wenn ich plötzlich mit der Mineralwa
  10. Die Fixierung des Oxidationsgrades und die Röstung (die neben geschmacklicher Modifikation auch die Funktion hat, den Tee haltbarer / lagerfähig zu machen) sind zwei völlig verschiedene Arbeitsabschnitte - chu zhi 初製 ('Anfang [der] Herstellung', ) und jia gong 加工 ('Hinzufügen [von] Arbeit', Nachbearbeitung - dazu gehört u.a. auch das Beduften oder Würzen). Wobei beide durchaus unterschiedlich intensiv ausgeführt werden können und das jia gong unbestritten auch entfallen kann. Beim (gewokten) Grüntee hingegen ist die Verarbeitung mit Hitze idR (es gibt auch mit Nachröstung bearbeitete Grün
  11. Einen frohen ersten Advent zusammen! Bei mir beginnt der Tag wieder mit einem Gyokuro, da habe ich momentan drei im Vergleich. Heute der "Gyokuro Bio Ikuta Premium" von @teekontorkiel. Zugegeben, nach meiner gestrigen Dröhnung mit Gyokuro, Matcha, Kabuse und spätnachmittags noch mal einen Aufguss von ersterem, bin ich heute mit der Dosierung etwas zaghafter unterwegs: 2TL auf ca. 230ml bei 60°C für 1min, der Tag ist ja noch jung ;) Der Ikuta Premium ist sehr angenehm, wie ein Schokobonbon nach dem Essen, wenn man noch ein bisschen Kräuter vom Hauptgang schmeckt und sich dann salzig
  12. Solche Abkürzungen generell vermeiden? Ich wäre sehr dafür Bei mir war gerade wieder der diesjährige DaXueShan Yesheng von Yu Jinsong in der Schale. An früherer Stelle schrieb ich ja schon, dass er ein paar Sessions brauchte, um mich dann aber um so mehr von sich zu überzeugen. Geschmacklich zeigt er sich von Anfang an sehr breit, ohne herausstechende Geschmacksspitzen. Die verschiedenen Nuancen gehen schön fließend in einander über und stehen nicht wie bei anderen Tees separiert nebeneinander. Ausschlaggebend dafür, dass mir der Tee irgendwann gefiel, war die plötzliche Erk
  13. Was Abkürzungen anbelangt, TE steht eigentlich schon für tea-exclusive, hmmm, was machen wir da bloss? Vielleicht TEN und TEX? Das ist ein sehr die Geschmäcker scheidendes Thema, ich nenne es gerne "Champagner-dry", im deutschen Weisswein spricht man häufig von "bone-dry", also knochentrocken, was als edel gilt bei den Gourmets, aber wenn sie ehrlich wären, mögen es die meisten doch lieber süsser. War dieser dry-touch für dich eher positiv oder negativ? @topic: Hab Durst! Ein Tee muss gebraut werden!
  14. Nach so einem "LiteraturDickschiff" wie Middlemarch (ich hoffe doch der ein oder andere hat es gekauft/ausgeliehen) mal was Tee-iges? GONG FU CHA, Die Chinesische Teezeremonie, Tina Wagner Lange, Maurice K. Grünig, Judith Gmür-Stalder 1. Auflage: 2019, 416 Seiten, 59,00 EUR, AT Verlag, CH Aarau https://at-verlag.ch/buch/978-3-03902-067-6/GONG_FU_CHA.html Eigentlich wollte ich die Besprechung mit dem Satz: "Teebücher sind selten" beginnen, allein Google bringt 118.000 Ergebnisse in 0,45 sek. Gute Teebücher sind selten - ist auch problematisch, weil dann die Diskussion
  15. Moment, Moment, diese "Röstung" ist derart leicht, dass es, wie beim Grüntee, fehlerhaft ist von einer Röstung zu sprechen, weil dadurch keinerlei Röstaromen entstehen. Korrekterweise müsste es "erhitzen" und nicht "rösten" genannt werden. Eine Röstung mit wahrnehmbaren Röstaromen ist beim Oriental Beauty hingegen wie erwähnt äusserst selten. Gar nicht schlecht die Überlegungen. 👍 Aha, das ist aber ne ganze Menge! Wolltest du uns diese etwa verheimlichen? Was gibts denn schönes?
  16. Gestern Abend gab es den dritten Tee des 2020er Line-Ups von Wojtek: Naka Qiao Mu. Das Ausgangsmaterial stammt hier nicht von alten Bäumen, sondern von Pflanzen, welche ca. 50-70 Jahre alt sind. Für Naka-Verhältnisse sehr freundlich, süß-fruchtig. Die Bitternis ist nur ein Hauch, da könnte auch für meinen Geschmack ein wenig mehr gehen. Qi ist da, aber sehr verhalten, was in Anbetracht des Ausgangsmaterials auch vollkommen ok ist. Der Geschmack wandelt sich über die Aufgüsse kaum, gleichbleibend freundlich und lecker. Das einzige Manko ist hierbei, dass er für einen unkompl
  17. Der erste Halbsatz ist richtig, wenn man das "höchst" streicht und hinter "selten" ein "leicht" einfügt. Der Rest ist schlicht eine Fehlinformation. https://what-cha.com/products/taiwan-oriental-beauty-oolong-tea https://www.abbeytea.co.uk/tea-shop/oolong-tea/oriental-beauty-oolong https://www.the-english-tearoom.de/en/store/tea/formosa-charcoal-roasted-oriental-beauty-bai-hao https://www.jioufen-teahouse.com.tw/en/products?view=adm_product&pid=395&filter_cat=104 usw. usf. ... _()_
  18. @GoldenTurtle Das ganze hat nichts mit Black Friday zu tun. Der Einkauf war für letzte Woche, Freitags geplant. Ich konnte aber geschäftlich nicht frei nehmen. Die Schlange vor dem Teeladen hängt mit den Coronabestimmungen zusammen. Max. 8 Personen, inklusive Personal. Ich Versuche gerade auch lokale Händler zu unterstützen. Auf den Oolong bin ich nur gekommen, weil im Regal eine original verschweißte rote Tüte lag. Aber 130g für einen mir unbekannten Tee ist mir zu kritisch. PS: PuErh kamm in letzter Zeit von @Diz und @teekontorkiel. Oolong auch von @teekontorkiel und, vielleic
  19. Gestern
  20. Also die ganze Geschichte muss man noch einmal von Anfang an rekapitulieren. Da geht also unser Klaus am Black Friday Tee kaufen, Vorräte wohlgemerkt, und das auch noch für die ganze Familie, und dann wundert er sich über die endlos lange Schlange vor dem Laden, wohl weils aufs Kilo gerade 5g umsonst gibt, aber dem nicht genug. Er bombardiert uns geradezu mit Fehlinformationen, und nicht nur Klaus, der von Fermentation spricht, nein auch der Hinrichs hats auf uns abgesehen und packt das Ding in eine Schwarztee Tüte. Bei dem Dickicht an Verirrungen und Verwirrungen ist es unserem SoGen auc
  21. Ich hatte mich vor einer Weile für Black Forest entschieden - aufgrund der Abfüllung in Glasflaschen. Zuvor hatte ich ein von REAL vertriebenes, von der mineralischen Zusammensetzung sehr ähnliches Wasser aus Thalfang am Erbeskopf (Hunsrück). Aus lokalpatriotischen Gründen und wegen des (für mich) kurzen Transportwegs; die Quelle ist ca. 45 km Luftlinie von meiner Teestube. Leider nur PET (wie auch das Saskia). Saskia / Quelle Kirkel benutze ich, wenn ich mit dem Auto verreise - lässt sich besser im Kofferraum verstauen und ist bruchsicher. Die zeitaufwendige und nervige Suche nach einem brauc
  22. Hi, wie kommst du denn genau darauf, dass da eine Reaktion stattfindet? Ich mein, es dauert eh nicht lange, bis so ein Edelstahlsieb eine dünne Schicht Tee anlegt, die dann eventuell auftretende Reaktionen verhindern dürfte. Zudem ist das Sieb ja nur ein echt kleiner Teil der Kanne. Ich würde schwer davon ausgehen, dass bei einem doppelblinden Direktvergleich höchstens Hightech-Laborequipment zuverlässig einen Unterschied feststellen kann. Wenn du mich fragst - nimm eine glasierte / gläserne Kanne mit feinem Edelstahlsieb, und du bist für alles gerüstet, ohne konkrete Nachteile
  23. Ich schätze mal, ""Schöne Dame aus dem Osten" ist schlicht eine Übersetzung von Dongfang Meiren. Wenn das in Diebenga verkauft wird, muss man ja nicht unbedingt die englische Übersetzung "Oriental Beauty" bemühen. Herkunft Nordwest-Taiwan (also kein Hochland-Oolong), Xinshu oder Pinglin (insbes. Wenshan) sind die 'klassischen' Anbaugebiete; Qingxin Dapong der klassische Kultivar, der dann zu etwa 50-60% oxidiert wird - also relativ stark. Der echte Dongfang Meiren wird im Juni / Juli gepflückt, wenn er von kleinen Zikaden (Chaxiaoluyechan) befallen wurde und dadurch geschmacksverändernde
  24. Aha! Wohl eine Anspielung auf X.?! Scheinen mir ja ausgefuxte Typen zu sein, diese Hinrichs.
  25. Vielen Dank. I'm Moment bereite ich meinen Tee wie von Dir beschrieben zu, einfach in einer Kanne zubereiten und dann durch ein Sieb gießen. Ich habe auch einige traditionelle chinesische und japanische Kannen mit Tonfilter, welche aber nur für grünen Tee geeignet sind. Deiner Antwort nach ist ein integrierter Glasfilter wohl keine anternative. Ich werde mit dann wohl einfach eine kleine Glaskanne besorgen und den Tee direkt durch ein Sieb in die Tasse gießen.
  26. Bei mir war heute der ZSL 2020 Ma Hei von TE im Kännchen. Hatte ich als Probe zu meiner letzten Bestellung erhalten. Mein erster ZSL und auch noch sehr jung. Normal dosiert (ca. 5g/100ml) in meinem neuen, innen unglasierten Jiri Duchek Kännchen. Der erste Aufguss tatsächlich sehr spannend mit einer schönen Bitternote und süßen Komponente und völlig überraschend einem Grüntee-Charakter. Sehr leichte Textur im Mund. Der zweite und, vor allem dritte, Aufguss völlig anders. Trockenes Mundgefühlt, viele Bitternoten und der Grüntee-Eindruck hat sich in einen leicht blumig-würzigen Geschmac
  27. Das Aufbrühen von Tee mit nur einer Kanne - also mit einem Teefilter oder Teesieb, in dem die Teeblätter ziehen und das nach dem Ende der Ziehzeit aus der Kanne herausgenommen wird - ist immer nur ein Kompromiss. Geschmacklich wirst Du das beste Ergebnis erzielen, wenn Du Deinen Tee mit der Zwei-Kannen-Methode zubereitest. Dabei gibst Du die Blätter in die Aufgusskanne und gießt den Tee nach dem Ziehen in die Servierkanne oder direkt in einen Becher um. Für diese Art der Zubereitung benötigst Du zwei etwa gleich große Kannen oder eine Kanne und einen von der Größe dazu passenden Becher und ein
  28. Es war nur die Alttagstees meiner Familie. Der Taiwan Oolong heißt "Schöne Dame aus dem Osten". Er ist fermentiert und geröstet, ich trinke ihn gerade.
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