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  3. Wie man so anderenorts mitbekommt, ist in den meisten Foren etwas Flaute aufgrund der aktuellen Umstellungen. Vollzeit, 24 Stunden lang und das tagein tagaus mit dem Partner oder auch noch den Kindern, innerhalb der selben vier Wände, außerhalb der Urlaubszeit zusammen zu sein, stellt wohl die meisten vor ungewohnten Herausforderungen und einem ungeahntem Zeitaufwand nebst Zeitmanagement. Viele Erwachsene sehnen sich in dieser Situation nach ihrer Arbeit, geöffneten Schulen, Horte, Kindergärten usw. weil sie jetzt erst realisieren, was der andere Partner evtl. den ganzen Tag zu Hause so alles stemmen muss und wie viel Arbeit einem auch die anderen Institutionen wie Schule und Kindergarten über den ganzen Tag so abnehmen Aber das ist sicher nur ein Teil der Betrachtung. Man braucht auch ungewöhnlich viel Zeit um sämtliche Supermarktketten nach Toilettenpapier (neuerdings auch Hefe) abzusuchen
  4. Es scheint mir wohl auch in den Anfangszeit der Teeimporte nach Europa bereits so gewesen zu sein, dass die Bedeutung des Wortes Tee stark kontextabhängig gebraucht worden ist. Einerseits gibt es eine Literatur damaliger gelehrter, namentlich genannter oder auch anonymer Autoren mit Veröffentlichungen wie: "Drey Neue Curieuse Tractätgen / Von dem Trancke Cafe, Sinesischen The, und der Chocolata, Welche nach ihren Eigenschaften / Gewächs / Fortpflanzung / Praeparirung / Tugenden und herrlichen Nutzen / sehr curieus beschrieben" (eine Übersetzung einer anonymen englischen Veröffentlichung aus dem Jahr 1686) oder Johann Sigismund Elsholtz' "Diaeticon..." aus dem Jahr 1682. In diesen Texten ist mit der Bezeichnung Tee der Trank aus den Blättern der Teepflanze und das Gewächs selbst gemeint. Da geht es beispielsweise um die belebende Wirkung durch das Koffein und botanische Beschreibungen. Interessant für mich, dass das englische Buch von "Sinesischem The" spricht. Entweder ein Hinweis darauf, dass auch Aufgüsse aus anderen Pflanzen mit "The" bezeichnet wurde oder nur eine Abgrenzung in Bezug auf Japan und andere bis dahin bekannte Anbaugebiete. Andererseits heißt es in den Erinnerungen des Stralsunder Studenten Johann Christian Müller für die 1730er Jahre, dass man sich nachmittags zum "Tee" begeben habe. Gleichwohl, so die Schilderung, wurde meist Kaffee oder ein anderes heimisches Getränk gereicht. Ich liebe einfach die Vielfalt des Sprachgebrauchs.
  5. Also etwa 7 weil Sev nur zu 3/4 als Teetrinker zählt, weil er regelmässig was am Shou rumzunörgeln hat, und Flamingo hat so viel abgenommen, dass er nur noch als halbe Portion durchgeht, dafür hatte Nanny seine bessere Hälfte dabei, jedoch mit komischen Hüten, also ungefähr 7.
  6. Ja, aber ich habe dabei wieder einmal bemerkt weniger ist mehr. Ich denke max. 5 Teilnehmer ist gut, auch wegen der Bildschirmdarstellung, und die Gespräche sind auch übersichtlicher, wir waren etwa 7.
  7. @seika Genau diesen Gedanken hatte ich auch nach dem Lesen von Teelix' Post. Interessant, dass der alte Hase und der Neuling hier die selbe Vermutung teilen: Ab einem gewissen Punkt ist doch jedes spezifische Forum mehr oder weniger gesättigt. Die allermeisten Themen wurden in irgendeinem schon bestehenden Thread entweder angeschnitten oder sogar ausgiebig diskutiert. Und wenn sich hier nichts dazu finden lässt, ist die Wahrscheinlichkeit heutzutage groß, dass die Weiten des www eine Antwort parat halten. Natürlich wird auch vieles neu aufgerollt, aber, wie du schon sagtest, werden sich wohl mehr und mehr Kernmitglieder aus solchen Diskussionen ausklinken. Ich finde den WTihieT Thread klasse. Der erfüllt hier doch ganz gut die Funktion der Hauptfrequenz und es ist selten länger als ein paar Tage still dort. Mir gefällt auch, dass es dort ab und zu ins Off Topic abdriftet, das hält eben die Kommunikation aufrecht (apropos, sorry @Paul für's OT) Eine Beobachtung finde ich noch ganz spannend: Auf TeaChat, das ja ebenso wie hier eine bunte Mischung aus oberflächlichen und sehr detaillierten Themen beinhaltet, ist es ebenfalls ruhig geworden. Allerdings sind von dort viele Kernmitglieder auf teaforum.org migriert bzw. haben es soweit ich weiß sogar gegründet. Das Forum ist also neu, das Wissen der Mitglieder allerdings nicht, im Gegenteil. Dort wird recht rege diskutiert und der Anteil an sehr spezifischen und vertiefenden Themen ist gefühlt höher. Ein Zeichen dafür, dass es immer tiefer in den Kaninchenbau gehen kann, wenn der Wille und die Zeit da ist. Nun sei nicht gesagt, dass der Weg in die Tiefe der einzig richtige wäre. Das teilweise fast neurotisch wirkende Auseinanderklamüsern von nur marginal relevanten Sachverhalten, das dort von Zeit zu Zeit an den Tag gelegt wird, kann schon beim Lesen ermüdend wirken. Da kann ich wiederum auch verstehen, wenn jemand, der eigentlich etwas zum Thema beisteuern könnte, schlicht keinen Bock auf solche Spirenzchen hat und lieber in wissendem Schweigen seinen Tee trinkt.
  8. Da mag etwas dran sein. Ich bin gestern mehr oder weniger durch Zufall auf den ersten Seiten des Tee Utensilien Fadens gelandet und habe mich von da aus ein wenig durchgeklickt. Der Eindruck, das früher mehr diskutiert wurde, hat sich mir da schon ein wenig aufgedrängt. Damals war hier im Forum weder in der Tiefe noch in der Breite das Wissen zu bestimmten Dingen, wie z.B. Teekeramiken, vorhanden. Vieles wurde erst durch den Austausch erarbeitet. Einfache Begriffe oder Fragen haben dann seitenlange Diskussionen nach sich gezogen, die eigentlich für alle sehr lehrreich waren. Mittlerweile ist der Wissenstand hier im Forum so wie durch das Internet auch der vieler Neulinge gefühlt exponentiell gewachsen. Vieles, was damals zu anregenden Diskussionen geführt hat, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Sich x-mal über das gleiche Thema oder den gleichen Tee vom gleichen Blickwinkel aus zu unterhalten, kann mit der Zeit zu Desinteresse führen. Ich denke, dass das keine spezifische Entwicklung in diesen Forum ist, sondern auch für andere Bereiche gelten dürfte. Auch auf die Gefahr hin, das es arrogant rüber kommt, aber schau dir oder schaut euch einfach mal die Entwicklung des Wissenstandes in Sachen Pu Erh oder auch anderen Tees hier im Forum an. Von Pu Erh, was ist das?, bis hin zu sehr detailliertem Fachwissen, was einzelne Lagen, Verarbeitungsschritte und Produzenten angeht. Neulinge oder nicht so interessierte User mag das überfordern und für die Experten mag eine Diskussion unterhalb dieses Standards müssig sein. Bitte nicht falsch verstehen, das soll jetzt kein Vorwurf an irgendwen sein, sondern viel mehr ein Erklärungsversuch. Mich selbst möchte ich da auch nicht von ausnehmen. Als ich diesem Forum beigetreten bin war die Lernkurve ziemlich steil und ein Austausch eigentlich zu fast allen Themen spannend und bereichernd. Das hat sich mittlerweile (leider?) stark differenziert. Um wieder auf den Anfang meines Posts zurückzukommen, wenn ich ehrlich bin vermisse ich die Atmosphäre aus den Anfangszeiten schon ein wenig. Aber mir ist auch klar, dass sich weder die Zeit noch die eigene Entwicklung (in Sachen Tee) zurückdrehen lässt. Ich glaube nicht, dass man hier von individueller Schuld sprechen sollte. Klar, das Forum kann man sich als die Summe seiner Mitglieder vorstellen, aber meiner Meinung nach gibt es darüber hinaus noch andere Faktoren, die es beeinflussen. Wie oben angesprochen, Zeit zum Beispiel.
  9. Gestern
  10. @Teeknospe Hi danke! ja damit ist Ehrenfeld in Bochum gemeint. Freue mich auch, ich wusste nicht, dass es in Bochum auch ein Teehandler gibt, der hochwertige authentische Tee aus Asien handelt. Interessant! @SoGen Hi danke! Praktizierst du immer noch Zazen oder generell buddhistische Meditation? Als ich letztes Jahr zuerst erfahren hat, war das der Nagel auf den Kopf. Aber ich habe nicht geschaft, mich dazu motivieren, immer regelmäßig zu meditieren. Bzgl. Dado, hier ist z.B. ein Youtubevideo: https://youtu.be/5AmYjztNe4A Dado ist mir auch kaum bekannt, da ich erst hier über Tee gelernt habe. Das scheint auch sehr philosophsich zu sein, und mit vielen Tugenden und Werten für jeden Schritten verbunden zu sein. Andersseits scheint das mehr Merkmale bezüglich der hirarchischen Etiquetten zu enthalten. Vielleicht finde ich bald eine nutzbare Literatur darüber
  11. Also ich persönlich trinke derzeit tatsächlich verhältnismäßig einfach wenig Tee, weil ich momentan nicht so gut zur Ruhe komme, und das obwohl auch ich derzeit im Home-Office bin. Das ist aber ein Problem, dass ich schon über die letzten 3-4 Monate habe. Momentan bessert es sich sogar langsam wieder. Tatsächlich hatte ich aber schon vor der Krise den Eindruck, dass die Kommunikation hier im Forum leider etwas einschläft (woran ich ja auch, wie jeder andere derzeit etwas inaktivere Nutzer, mitschuld bin). Ehrlich gesagt kann ich aber auch nicht klar identifizieren woran es liegt, dass immer mehr von uns scheinbar inaktiver werden. Vielleicht hat es in der Zeit zuvor zu viele Diskussionen, die das ein oder andere Gemüt der zaghafteren Sorte säuerlich verstimmt haben. Schade wäre das schon, aber irgendwie hat sich in letzten Jahren in meinen Augen insgesamt eine große "Mimimi"- Kultur im Internet aber auch im echten Leben ausgebreitet. Und das ähnlich schnell und drastisch, wenn nicht sogar schneller als das Corona-Virus. *hust* Ich hoffe es geht euch allen derzeit trotz aller Umstände gut. Liebe Grüße, Felix
  12. Ich habe zwar kein Mini Tuo Chas aber Dragon Balls. Die sind ja ähnlich gross. Ich lasse die ersten zwei ein wenig länger ziehen. Wenn die Blätter dann offen sind kann man normal weiter machen. Alternativ könntest du den Tee vorher bedämpfen damit er einfacher aufgeht.
  13. Ich mache etwas mehr home office muss aber weiterhin auf Kundenbesuch. Letzten Sonntag hatten wir ein online Teetreffen via Skype unter anderem mit @nannuoshan und@GoldenTurtle . War irgendwie noch witzig. Abgesehen davon komme ich aber kaum zum Teetrinken weil im gleichen Haushalt ein 7-jähriges, hyperaktives Kind lebt.
  14. @GoldenTurtle Das mache ich auf jeden Fall! Könnte aber noch ein wenig dauern, mir ist momentan eher nach Grüntee und vor allem Darjeeling zumute. P.S. Auch deine Frage bezüglich Jianshui und Oolong habe ich nicht vergessen. Kurzes Zwischenfazit: Bisher keine wirklich zufriedenstellenden Ergebnisse mit grünem Oolong und Dancong. Mit dunklem Oolong (stark oxidiert, gelagert oder stark geröstet) werde ich noch mehr experimentieren.
  15. @Shibo Erzähl doch mal von deinen Eindrücken zu den TGY's.. Auch zu den jungen 18ern, aber die mit leichterer Röstung ohne Holzkohle, letzterem würde ich ungeöffnet noch ein Jahr Ruhe gönnen. PS: Ein Bild von einem korrekten Vollkornbrot mit korrektem Käse und Detailinformationen schadet auch nicht. 😁✌️ Mmmmh, sieht ansprechend aus! 👍 Immer wieder bemerkenswert, wie die Geschmäcker auseinandergehen, kenne den diesjährigen Jahrgang noch nicht, aber der ist bislang zumindest stets relativ konstant meiner Erfahrung nach, mich haut der jetzt nicht aus den Socken, nett, filigran, für mich aber zu nett. Machen wir doch wiedermal eine Verkostung mit einem spezifischen Tee, den mehrere von uns haben, das wär doch wiedermal cool, so lange her seit dem letzten Mal. Vorschläge? Ich meine ein separates Thema zu einem spezifischen Tee, zu dem dann mehrere von uns die Meinungen dazu schreiben.
  16. Wenn es schon Schwarztee mit indischer Herkunft, dann würde ich mal Vahdam-Tee empfehlen.
  17. Nun nochmal mit minimal höherer Dosierung (5,5g statt 5g auf 120ml) und vor allem höherer Temperatur zubereitet. Ich benutze kein Thermometer, aber es werden ca. 85, in den späteren Aufgüssen 90 Grad Celsius gewesen sein. So gefällt er mir deutlich besser. In der letzten Session bei 75-80 °C Aufgusstemperatur hatte der Tee einen etwas seifigen Geschmack, der mich sehr gestört hatte. Davon ist jetzt so gut wie nichts mehr zu merken. Stattdessen ein erfrischendes Mundgefühl: Mentholig kühlend, leicht. Das Aroma ist gemüsig-süß: Zucchini, Artischocke, gekochte Möhren. Trotz dem hochwertig wirkenden Blattgut (das Foto ist mir leider nicht gut gelungen) für mich eher ein Alltagstee. Gefällig und erfrischend, aber weniger fesselnd und komplex als sein gelber Verwandter... welcher durchaus ähnliche Geschmacksrichtungen anschlägt, aber einen viel kräftigeren und intensiveren Grundcharakter besitzt.
  18. @teekontorkiel hat ein paar wunderbare Pus zu super Preisen im Angebot! Zum Beispiel diesen, oder diesen, oder diesen.... Allesamt tolle Tees!
  19. Ok. Vielen Dank Hatte in Sachen Pu bis jetzt nur von TKK gehabt. Haben mir von dort sehr gefallen. Bei DTH ist bis jetzt der zweite Händler bei dem ich Pu bestellt habe. Habe aber bis jetzt noch nicht probiert. Bei Chensi oder Pu-erh.sk oder so habe ich bis jetzt noch nicht bestellt. Was aber irgendwann noch kommt.
  20. @mamba, da hat @Paul Recht! Genau dieses "Assortment" hatte ich mir am Anfang meiner Pu-Trinker Zeit gekauft... Diese Tuos haben qualitativ mehr mit hochwertiger Komposterde als mit Tee zu tun.. 🤢 Öffne Deinen Säckel lieber für besseres...
  21. Du bist gut beraten, wenn Du das wegschmeißt und Dir was anständiges kaufst!
  22. Das z.B.: https://dragonteahouse.biz/chang-yun-premium-mini-tuo-cha-puer-assortment-18-pcs/
  23. Es hängt davon ab, was für ein Tee es ist. 3-5 Minuten dürfte für die meisten Tees viel zu lang sein, vor allem, wenn Du mehrmals aufgießen möchtest.
  24. @teewelt Die Töpferei liegt am Berg Hiko, in der Präfektur Fukuoka. Von Koishiwara aus etwa eine halbe Stunde mit dem Auto über die kurvenreiche Bergstraße 500. 🤪 P.S. Google Maps einfügen funktioniert nicht
  25. Hallo, Wie bereitet ihr eure Mini Tuo Cha's zu? Mir wären so einige richtungsführende Hinweise hilfreich. Insbesondere der erste Aufguss und die Ziehzeiten. Wenn ich einen Mini Tuo Cha von 5-8 g habe, soll ich die ersten Aufgüsse um die 3-5 min ziehen lassen damit er aufgeht und die letzten Aufgüsse kürzer? Oder soll ich ihn aufbrechen oder ganz lassen? Und welche Wassermengen für einen Aufguss nehmt ihr? Welche Parameter wählt ihr und was könnt ihr mir empfehlen?
  26. Mit etwas Verzögerung auch von mir ein herzliches Willkommen und mein Beileid zur Obstipation Deines Teapets. Ich trinke Tee seit meiner Teenagerzeit, aber auch bei mir hat erst der Zugang zum Dharma vor etwa 30 jahren und das Zazen da ein Tor zu einer ganz anderen Erfahrungsdimension geöffnet. Ich praktiziere keinen traditionellen Stil beim Teetrinken, lasse mich aber durchaus von Chado, Gongfu Cha und insbesondere Senchado inspirieren. Dado ist für mich noch unentdecktes Neuland - kennst Du dazu Literatur (Deutsch, Englisch, notfalls Französisch)? _()_
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