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  1. Letzte Stunde
  2. Viele Fragen zu Oolong

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht, aber ich verstehe nicht ganz warum: Es ist sehr einfach Sencha zu lange ziehen zu lassen, um ihn bitter werden zu lassen. Gleiches gilt für Assam/Darjeeling. Warum werden Oolongs, welche ja im Prinzip genau zwischen den beiden oben genannten liegen, nie bitter egal wie lange ich sie ziehen lasse?
  3. Grüntee Neuling

    Ich mach das, da meine Liebste auf weißen Tee steht ... ... ABER: Große Mengen/Kannen aufzubrühen - also der "Western Style" ist mit japanischen Tees schwierig / teuer (... oder auch unmöglich). Anders, als in Friesland werden in Japan zumeist verhältnismäßig große Teemengen mit eher geringe Wassermengen (150 - 200ml) sehr kurz (60 - 120 Sekunden) und bei geringen Temperaturen aufgebrüht. Dadurch wird ein sehr teurer Tee bezahlbar, da ausreichend Aroma für mehrere Aufgüsse im Tee verbleibt. Als Bonus kommt hinzu, dass sich das Geschmackserlebnis je nach "Stehdauer" der aktuellen Tasse, und natürlich von Aufguss zu Aufguss ändert. Ich finde es übrigens immer noch unglaublich, wie sehr der Geschmack eines Tees von der Aufgieß-Temperatur abhängt. Umgekehrt bedeutet dies, dass man einen guten Sencha (aber auch viele andere Tees) mit zu geringer Tee-Dosis, zu heißem Wasser und/oder zu langer (zu kurzer) Ziehdauer sehr schnell an die Wand fahren kann. Der Tee geht auch dann schnell kaputt, wenn man die Kanne mit dem (abgegossenen) Tee etwas länger stehen lässt. Man sollte also robuste Tee-Sorten nehmen, die für so etwas gemacht sind. Ich persönlich liebe ganz unkompliziert meinen Thermos mit Tee und einem ordentlichen Koffein-Kick. Dafür nehme ich aber z.b. einen einfachen Ostfriesen (z.B. Grünpack) oder ein Earl-Grey-Tee, gern auch mal mit etwas Zucker (damit dass Koffein besser aufgenommen werden kann). Die hier - zuweilen etwas exaltiert dargestellten - besonderen Tee-Geschmacks-Erlebnisse lassen sich nicht "nebenbei" realisieren, und schon gar nicht in einer 1L-Teekanne. Wohltemperiertes Wasser vorausgesetzt (<-- gar nicht so einfach zu realisieren) hat mir in meiner Uni-Zeit folgendes Utensil weitergeholfen: https://de.nannuoshan.org/products/tea-taster-set Leider habe ich leider keine Ahnung, wo man das in Deutschland bekommt - mir ist das Geschirr dann leider irgendwann an der Uni weggekommen :-/ Liebe Grüße - Tosch
  4. Today
  5. Tea for the Tillerman

    Ja, natürlich bin ich ein Cat Stevens Fan (Yussuf Islam Fan). Ich bin aber auch ein großer Tee Fan. Ich lasse den Tee in mich rein laufen wie Wasser in ein leck geschlagenes Schiff läuft. Und wenn dir dieser Ausdruck bekannt vor kommt dann bis du auch ein Charles Bukowski Fan. Hallo Bok, die Antwort heißt: Nein. Bin mit keinem Tillerman aus USA vewandt. (Soweit ich weiß.) Gruß aus Ostwestfalen - The Tillerman
  6. Tea for the Tillerman

    .... wohl eher großer Cat Stevens-Fan ^^ Welcome a board! Hab den Cat als Jugendlicher übrigens oft und gern zum Tee gehört :-)
  7. Gestern
  8. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Dank der Rabattaktion von TaiwanTeaCrafts.....noch ne Tüte Buntes
  9. Seogwang

    Hmm... was für Grüntees magst du denn? Eine gewisse Bitterkeit ist nicht untypisch, auch wenn 70°C schon eine recht milde Temperatur sind.
  10. Grüntee Neuling

    Nein, weissen Tee kannst du sowohl als auch.
  11. Grüntee Neuling

    naja es antwortet keiner mehr seit 2 Tagen nee Klaus darum geht's garnicht mehr. Mache jetzt immer alles frisch. Die Frage ist ob ich weißen auch so gut auf 500ml westlich aufgießen kann wie schwarzen, oder ob das eher schlecht ist wie beim grünen. Siehe Anfang dieses kompletten Beitrages.
  12. Grüntee Neuling

    @benni was ist vorbei . Also den weissen Jasmintee würde ich nur frisch trinken.
  13. Grüntee Neuling

    okay jetzt is scheinbar vorbei
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Joscht super schönes Kännchen
  15. Seogwang

    Ich weiß, das Thema ist schon etwas älter... aber ich habe mir aufgrund der vielen Empfehlungen auch einen Seogwang von TG besorgt und bin nicht so ganz zufrieden. Mein Problem ist, dass er nach dem ersten Aufguss zwar sehr gut riecht, auch stark nach Umami, doch beim Geschmackstest dann nicht besonders voll schmeckt und auch eine bittere Note aufweist. Die Diskrepanz zwischen Geruch und Geschmack hat mich schon überrascht. Aufgegossen habe ich mit 70° für 60s bei 12g auf 200ml. Das ist schon hoch dosiert, ich weiß, aber auch bei halbierter Menge ein ähnliches Ergebnis...
  16. Letzte Woche
  17. Chaxi in Europa

    Nicht Europa... aber einfach zu schräg ums nicht zu posten. http://teamasters.blogspot.com/2018/10/washington-and-tea-part-2.html
  18. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Yi Wu "Yi Bi Village" Autumn 2017 - Yunnan Sourcing Mild, floral, regelrecht süffig, harmonisch. Ich fühlte mich sehr umschmeichelt und habe radikal die Ziehzeit verdoppelt, um vielleicht noch etwas mehr vorzukitzeln. Aber denkste, ein sehr standhafter Tee, er wurde noch harmonischer, nur noch ausgewogener, als würde man nur noch weiter die Tür öffnen, aber es hätte gereicht, durch den Spalt zu schauen. Nach 8 Aufgüssen machte ich Schluß. Wieder so ein Tee, um Freunde nicht zu verschrecken. Und das meine ich durchaus in einem sehr positiven Sinne. 250g für 25,91, also nach Zoll und Handlungskosten ca. 28€. Ein sehr sehr guter Kurs. Die Blätter kamen ins neue Kännchen von Jan Pávek. Das kann sich schon mal bekannt machen. Ca 130ml. Das Kännchen ist toll. Die Schälchen von ihm, nun, sie werden auch ihren Zweck erfüllen. Sie sind mir zu gefällig. Ich habe bei Pávek direkt bestellt und werde nun auf ein unter 100ml-Kännchen lauern.
  19. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    China Sencha im Teebeutel. Sehr leckerer, erfrischender Tee. Hätte ich ihn mit getrunkenen Augen geschlossen, so wär ich wohl nicht drauf gekommen, um welche Art Getränk es sich hierbei handelt. Aber zum Glück sind wir keine Tee-Snobs, und genießen auch die einfachen Dinge.
  20. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist wohl wahr Wie gesagt, die saure Note muss nicht zwangsweise negativ sein und Tees in dieser Phase nicht schlecht – grundlegend bedeutet die Phase für mich wie gesagt, dass eher untypische Merkmale auftreten können, die i.d.R. nicht langfristig erhalten bleiben.
  21. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    ...naja, Du bist eh so´n "Knüppel in der Kanne-Typ" mit Deinen 7g Tee in der 100ml Kanne wenn man bei so was mal mit dem Volumen spielt und der vermeintlichen "Säure" mal etwas Raum gibt, kann das durchaus interessant werden... wie gesagt, kenne ich das Wort zwar, kann aber im Grunde keinen mir bekannten Tee da zuordnen.
  22. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @tobias: das ist von Tee zu Tee ganz unterschiedlich - untrinkbar sollte dadurch aber kein Tee werden! Typisches Beispiel für mich ist diese saure Note, die bei manchen semi-aged Shengs zu finden ist - die tritt meist erst nach einer gewissen Zeit zu Tage und ist nicht immer wirklich angenehm. Nach einer gewissen Zeit verschwindet diese dann aber auch wieder - bis dahin ist es für mich die awkward Phase. Andere Tees gehen eine Zeit lang total auf Tauchstation, um dann nach einer gewissen Zeit wieder zu aufzuwachen - verallgemeinern kann man sagen, dass es sich dabei um eine evtl suboptimale Phase handelt, die jedoch nichts über die langfristige Entwicklung des Tees aussagt - ähnlich wie die Pupertät nicht zwangsweise eine Vorschau auf den späteren Charakter eines Menschen ist
  23. Pfefferminztee

    Meine Eltern pflanzen Minze bei sich im Garten. Der Ertrag ist zwar nicht übermäßig viel, aber das was es hergibt wird mit heißem Wasser aufgegossen. Kann ich jedem empfehlen, auch wenn es jetzt nur die "gewöhnliche" Minze ist. Gefällt mir persönlich viel besser als als der fertige Pfefferminztee aus dem Laden. Ich wusste allerdings auch nicht dass es so viele spezielle exotische Pfefferminzsorten gibt. Muss ich mal ausprobieren.
  24. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    ...@doumer: kannst Du mal ein bisschen beschreiben, wie Du Tees empfindest, die Du in der "awkward Phase" siehst? Trinke ja schon lange pu und habe den Begriff gerade in der englischen Blogger-Szene schon öfter gelesen, kann aber von mir nicht behaupten, diese Phase so genau zuordnen zu können. Auch wenn ich Tees kenne, die ich irgendwie etwas unzugänglicher finde, so hab´ ich eigentlich keinen, der mir als untrinkbar, oder ungenießbar vorkommt.
  25. Grüntee Neuling

    sooo mal ein kleines Fazit. Funktioniert super gut mit dem schwarzen Tee in der Uni und ist sehr lecker. Bin fleißig am rumprobieren. Die zweite Ladung die ich in der Uni mache ist etwas doof, weil das Wasser in der Thermos Kanne 10 Grad zu gering ist. Wie ist das denn wenn ich da weißen nehme? geht das gut wie beim schwarzen oder is das wieder son Krisenfall wie beim grünen? auf 500ml natürlich. den fand ich erstmal nett von der Beschreibung https://www.sunday.de/weisse-jasmintees/jasmin-silver-needles-first-grade-mt-taimu.html
  26. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Abend landete dann noch der 2012er Yiwu Long Bing von Chuan Pu im Kännchen: Inzwischen ist der Tee deutlich in der "awkward phase" und eine etwas saure Note macht sich bemerkbar. Der hongchaarrtige Grundcharakter des Tees bleibt aber nach wie vor erhalten und kommt in dem Schiefer-Kännchen auch sehr gut zur Geltung. Im weißen Hanus-Schälchen sieht man auch schön das dunkle Orange des Aufgusses.
  27. Das Treffen mit Peter Stanik und den anderen Teilenhmern Ende September hat für mich so manches verändert: Zum einen haben mir die oben von @Anima_Templi abgebildeten Schälchen sehr gefallen und ich dachte mir, dass die doch auch wunderbar zu meinem Ton-Porzellankännchen von Jan Pavek passen würden. Inzwischen habe ich auch zwei wunderbar passende Schälchen von selber Machart und aus dem selben Ton-Porzellangemisch von Jan in der selben Größe gefunden, die eine interessante dezente Craquele-Glasur aufweisen. Diese nutze ich je nach Lust und Laune alternativ zum Gaiwan, vor allem in Verbindung mit dem unglasierten Pitcher von Jan. Zum anderen hab eich bei Peter zum ersten mal eine "nasse" Art der Teezubereitung kennen gelernt habe, die mir gefällt und mit der ich nun auch experimentiere. Der Pitcher dient vor allem als zusätzliche Variable die im Zusammenspiel zwischen Tee, Teekanne und Teeschale als weiterer Multiplikator, und macht es leichter Größenunterschiede zwischen den anderen Schälchen, die ich sonst so Nutze, und den Kännchen auszugleichen (die fest zugeordneten Schälchen/Gaiwane sind vom Volumen her natürlich aufeinander abgestimmt!). Bei den übrigen Schälchen haben sich in letzter Zeit vor allem zwei herauskristallisiert, die zwar nicht neu sind aber über die ich sonst noch nichts geschrieben habe (und auf Grund der Vergleichbarkeit bleibe ich bei meinen Blogeinträgen immer bei den selben Keramik-Kombinationen), daher möchte ich diese an dieser Stelle kurz vorstellen. Als erstes eine weiße Hagi-Teeschale von Martin Hanus: Relativ große und schwere Teeschale mit einer sehr dicken, "schaumig"-wirkenden, weißen Hagi-artigen Glasur. Wird je nach Lust und Laune mit verschiedenen Kännchen als Alternative zu den zugeordneten Schälchen/Gaiwanen verwendet und ist da bei recht unkompliziert da groß genug und neutral im Geschmack. Wenn mal keine Zeit für "richtiges" Teetrinken ist, nutze ich die Schale auch gerne, um einfach ein Paar Teeblätter reinzuwerfen und ein zwei Aufgüsse mit zu machen - quasi "Bowl Tea" in klein. Und als zweites ein wirklich besonderes Schälchen: Es stammt von der 1822 gesunkenen Dschunke "Tek Sing", deren Wrack von Mike Hatcher wiederentdeck und 1999 eine Vielzahl an Stücken geborgen wurde, die 2000 vom Auktionshaus Nagel in Stuttgart versteigert wurden. An sich war die Aktion eigentlich ein Unding, da Hatcher nicht nach den Regeln der Archäologie gearbeitet hat und durch das zerschlagen von ca. 600000 Stücken für eine künstliche Verknappung gesorgt hat, aber da ich dieses spannende stück vor ein paar Jahren gefunden habe, dachte ich mir, es wäre besser das Schälchen seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen und es zum Teetrinken zu nutzen, als dass es irgendwo in einer staubigen Vitrine versauert. Da das Schälchen wie man sieht recht mitgenommen ist, hielt sich auch der Invest auch in Grenzen - ein Schälchen von zeitgenössischen Künstlern aus Osteuropa sind auch nicht günstiger. Das Schälchen ist aber nicht nur auf Grund seines Alters und seiner Geschichte so spannend, sondern auch wegen der einzigartigen Oberfläche: Die Lange Zeit unter Wasser hat diese so verändert, dass man nur noch erahnen kann, dass es mal Porzellan war – zumal sich die Farbgebung gravierend ändert, wenn das Schälchen nass wird! Allerdings ist das kein Schälchen für die neutrale Beurteilung eines Tees - es fühlt sich eher wie ganz feiner Sandstein an und hat daher auch deutliche Auswirkungen auf den Tee und verstärkt deutlich den mineralischen Charakter eines Tees. Das ist genau so wie ein sehr offenporiges Schälchen nicht für jeden Tee geeignet, bei einem kräftigen Sheng aber durchaus auch passend.
  28. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Puh, endlich Wochenende (wenn auch nur 1 Tag) und somit endlich wieder Zeit für Tee – und zwar für den 2018er Yiwu Gao Shan Zhai von Yu, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample! Sehr weich und elegant mit subtiler Yiwu-Süße und schöner Textur und voller zurückhaltender Kraft - Qi ist definitiv vorhanden aber wie der Geschmack von eher subtilem, entspannendem Charakter. Qualitativ über jeden Zweifel erhaben, für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu freundlich aber wer elegante, ruhige Shengs mag kommt hier voll auf seine Kosten!
  29. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Herzliche Teegrüße aus Bali, ein Land voller Herzensgüte. Ein traumhafter Urlaub geht zu Ende. Ab Mitte der Woche kann ich wieder Nachrichten und Fragen in gewohnter Manier beantworten.
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