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  1. Letzte Stunde
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Lateralus Toller Tee! Der Tenkaichi ist für mich unweigerlich mit Erinnerungen an das Ippodo eigene Café verknüpft, wo ich ihn zum ersten Mal probieren konnte. Ein Kritikpunkt, dem ich persönlich in der Regel keine allzu große Bedeutung beimesse, mich ihm aber auch nicht komplett entziehen kann, ist vielleicht das Aussehen der Blätter. Da gibt es auch schöneres. Bei mir heute während der Arbeit von zu Hause aus im Bizen-yaki Becher ein Kamairi-cha aus Amakusa. Das Blatt ist vergleichsweise kleinteilig, hatte mich ein wenig überrascht. Erinnert vom Aussehen an einen (tief)bedampften Tamaryoku-cha, die Aufgußfarbe geht auch mehr ins grünliche. Vom Duft her aber eindeutig pfannengeröstet.
  3. Today
  4. Temial-Teegerät

    Ein Tausendsassa! Oder: die Marketingabteilung war ausgesprochen findig und hat TemialThomas nach dem Abbild SoGens geschaffen optisch so ausgewählt, dass er einem Teetalkmitglied ähnlich sieht, der sich mit der Materie auskennt und darüberhinaus tiefergehende kulturelle Kenntnisse zum besten gibt. Demnach eine gute Wahl, zudem einer der wenigen Teetalker mit Gesicht (ob es seines ist, weiss man nicht). Dass die Temial Videoreihe Teatalk heisst, schließt den Kreis. Definitiv gut gemacht, da können sich alle, die hier regelmässig reinplatzen und Unterstützung für ihr Business suchen, ein paar Scheiben abschneiden.
  5. Gestern
  6. Ein liebes Hallo

    Danke für eure Willkommensworte! Ich habe mal nachgeschaut, meine losen Tees sind: Weiß (alle China): White Grace (Name von Tree of Tea, darin steckt White Cui Min) Ya Bao Fancy White Peony Grün, Japan: Gyokuro Asahi Gabalong Genmaicha Grün, China: Chun Me Sencha Mandarin Spring (wieder Tree of Tea, drin soll Dao Ren Feng sein) Bis auf Gabalong und Chun Me schmecken sie mir bisher alle ziemlich gut! Ich konnte noch nicht festlegen, ob mir Japan oder China besser schmecken, ich mag beides ... ^^ @Stiefelkante, ich probier mich aktuell wild durch ... Es gibt so viele Sorten. Aber die weißen sind tatsächlich aktuell alle aus China. Was aber eher Zufall denn Absicht ist.
  7. Wie bewertest du denn die Risiken / Nachteile des Ionentauschers? https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/hygiene/wasserhygiene/trinkwasser/dezentrale_trinkwasseraufbereitung.htm Eine erhöhte Natrium-Belastung des Trinkwassers, die nach Ionenaustausch ggf.den vorgegebenen Grenzwert der TrinkwV (200 mg/l) überschreitet Eine Absenkung des pH-Wertes durch die Umwandlung von zugehöriger in aggressive Kohlensäure infolge einer Zerstörung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts und einer damit verbundenen Metall- und Kalkaggressivität. Dieser Nachteil kann nur durch Nachdosieren geeigneter Korrosionsinhibitoren, meist spezielle Phosphate, wieder ausgeglichen werden. Bei längerer Verweildauer des Wassers im Austauscherbett muss mit einer vermehrten Keimbelastung gerechnet werden. Demzufolge sollte bei jedem Regenerationsprozeß das Ionenaustauscherharz mit desinfiziert werden. Das gleiche gilt auch für Vorratsbehälter, Geräte und Anlagen mit längeren Standzeiten. Bei einer Erschöpfung des Austauschermediums ist mit einem „Durchbrechen“ des Ionenaustauschers zu rechnen. In diesen Fällen findet eine erhöhte Rückgabe von Ionen an das Trinkwasser statt. Bei Filterpatronen in Haushaltsgeräten gibt es über diesen Zeitpunkt keinen Hinweis. Durch den Ionenaustausch kann es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht auch zu einer unerwünschten Entfernung von Mineralstoffen, vornehmlich von Magnesium, kommen. Durch die nicht recyclebaren beladenen Filterpatronen aus Kleingeräten kommt es zu einer unnötigen Abfallbelastung und Materialverschwendung. Bei der Regeneration des Ionenaustauschers mit Natriumchlorid gelangt eine große Menge Regeneriersalz in die Kanalisation und damit in die Flüsse und Seen (pro Einfamilienhausanlage meist mehr als 100 Kilogramm Salz pro Jahr). Habe auch gerade noch das hier gefunden: Ionenaustauscher funktionieren über ein chemisches Verfahren und dienen der Wasserentkalkung. Durch Spezialharzkügelchen wird der Kalk gebunden, Magnesium- und Kalzium-Ionen werden durch Natrium-Ionen ersetzt. Vorsicht bei verschiedenen Grunderkrankungen: Bei Bluthochdruck wird beispielsweise natriumarmes Trinkwasser empfohlen. Die Spezialharzkügelchen müssen durch Kochsalzlösung (NaCl) regelmäßig regeneriert werden. Ionenaustauscher zur Wasserenthärtung sollten grundsätzlich DVGW-zertifiziert sein. http://www.wasseranalyse-trinkwasseranalyse.de/trinkwasser/wasserfilter/ionenaustauscher Und ich leide an Bluthochdruck und nehme Medikamente dagegen ein. Ganz schön komplexe Thematik.
  8. Temial-Teegerät

    Das klingt doch recht interessant und die Produktentwicklung scheint ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Die Maschine in natura zu befummeln wäre irgendwie interessant, ich hoffe das erledigt wirklich @KlausO. Denke aber bitte daran, "...führe uns nicht in Versuchung..." Da wären noch so einige Fragen, wie sieht es mit den Bröseln und Staub (im Kaffee Bereich "fines") aus, wie effektiv ist der Filter in der Hinsicht. Um die Frage nochmals aufzufassen, wie Individualisierbar sind die Einstellungen? Wenn ich Tee vom Händler Z nehme und für mich Dosiere, kann ich das Gerät in Wasservolumen, Temperatur und Zeitauch für Aufgüsse n+1 einstellen oder wie stark ist die Einschränkung? Wie sieht es mit Verschleisteilen aus, z.B. Dichtungen. Bin ich selbst in der Lage oder wird das gleich ein Garantiefall wegen Eingriffs in die Maschine? Könnte für einige ein wirklich nettes Spielzeug sein.
  9. Temial-Teegerät

    Gerade auf das mehrfache Aufgießen wird sehr viel Wert gelegt. Auf den Sachets wir angegeben, wie oft die entsprechende Teesorte eingeben werden kann und das wird auch auf dem Anzeigefenster des Gerätes angezeigt.
  10. Temial-Teegerät

    Nicht nur das. Kann das Gerät mehrfach Aufgießen mit entsprechenden Parametern (denke ich nicht). Hat das Gerät entsprechende Speicherplätze für eigene Rezepte oder muss ich es immer wieder anpassen. Kann ich jederzeit eingreifen und den Brühvorgang stoppen oder verlängern. Kann ich die Temperatur jederzeit anpassen. Es sind aber die Fragen jene wir uns stellen. Relevant ist mehr was für die Zielgruppe wichtig ist. Denkt jemand der sich dieses Gerät kauft wirklich darüber nach ob und wie der Tee mehrfach aufgegossen werden kann und wohin das Wasser verschwindet, oder geht es ihm eher um das Lifestyle Feeling einen Teebereiter zu haben der für ihn ein Getränk zubereitet, was seinem gewünschten und gelebten Image entspricht. Ich sehe die Klientel nicht hier in den aktiven dieses Forums, diese entschleunigen wollen und auch eine gewisse Lebensansicht teilen. Es gibt einige die Tee trinken, sich von der Teebeutelmasse abheben und nicht eben jenes Bohei haben wollen, welches wir hier diskutieren und trotz allem Aufwand so lieben. Einen Tee einmal aufgießen ist einfach (ich denke, dass bedient die Maschine), einen Tee mehrfach aufgießen und die Zeiten und Temperatur anpassen, da liegt die Kunst der wir so viel Zeit widmen. Der Mann versteht sein Handwerk, hat uns alle in Sicherheit scheinen lassen und alles ausspioniert...
  11. Temial-Teegerät

    Haha.....das mit SoGen hatte ich auch gedacht.
  12. Solange das Calcium sich noch im Wasser befindet, in welcher Form auch immer, wird es Dir den Teegeschmack verderben. Wenn Du damit keinen Tee zubereiten willst, ist es eine andere Sache. ich fürchte aber, daß auch diese Kalk-Mikrokistalle die Wirkung von Seife herabsetzen, während Natrium im Wasser der Seifenwirkung keinen Abbruch tut.
  13. Temial-Teegerät

    Während NamasteHannah sich anderthalb Minuten ihren Yogadehnübungen widmen kann, hat TemialThomas nach seiner Teezermonie vermutlich um einiges länger Zeit, um sich seiner Meditation zu widmen. Ihr wisst schon, während in Villa Riba schon getanzt wird, muss in Villa Bajo noch geputzt werden und so. Wie sieht es eigentlich am Südpol aus? Niemand verrät, wo das Aufweckwasser verbleibt und wie leicht sich das Gerät von Blättern befreien lässt. Ausserdem: @SoGen, das bist doch du!?
  14. Hallo! Wir bauen ein Haus und überlegen, welche Anti-Kalk-Gerätschaften wir aufgrund der 18° Wasserhärte verbauen lassen. Klassisch wäre ein Ionentauscher. Hier würden wir dieses Gerät nehmen: https://www.gruenbeck.de/de/produkte-branchen/produkte/enthaertungsanlagen/kalkschutz/softliqsc23/ Wir haben uns das vom Installateur anbieten lassen und er meinte, warum wir das denn unbedingt wollen, ein Gerät, das auf natürlicher Basis ohne Chemie funktioniert, sei besser. Er empfiehlt das hier: https://www.watercryst.com/de/ks-geraet/biocat_ks_4000.html Völlig verschiedene Verfahren. Der Ionentauscher nimmt Calcium und Magnesium aus dem Wasser - lässt also wirklich den Kalk verschwinden, verändert dadurch aber auch die Zusammensetzung des Trinkwassers und macht es reicher an Natrium. Der Biocat belässt den Kalk im Wasser und sorgt lediglich für eine Krisallisation des Kalks, so dass sich dieser leichter weg putzen lässt und die Leitungen nicht schädigt. Bisher war ich immer fest davon ausgegangen, dass für das Thema Tee, weicheres Wasser besser ist, also Ionentauscher bearbeitetes Wasser. Aber ist dem so? In Verbindung mit dem Biocat wiederum ließt man, dass es besser sei, Kalk als Geschmacksträger im Wasser drin zu lassen und lediglich die Kristallierung durchzuführen. Ich bin jetzt ziemlich verwirrt und weiß nicht, welchen Weg wir einschlagen sollen. Nachhaltig günstiger ist auf jeden Fall die Biocat Lösung. Preislich wäre das die erste Wahl. Aber irgendwie habe ich da meine Zweifel. Inwiefern das Natrium angereicherte Wasser gesünder zum trinken ist, weiß ich aber auch nicht. Was meint ihr?
  15. Yixing ein par Kännchen des Abends

    @Alexander Müller Gib Mal was über die Kannen preis, mehr wird es scheinbar nicht.
  16. Vorstellung

    Hi Doris, willkommen im Teetalk!
  17. Ein liebes Hallo

    Hallo Tessa, willkommen bei uns!
  18. Temial-Teegerät

    Mal am Rande, bei mir steht ein KVA (Kaffeevollautomat) auch wenn er keine 600€ und mehr kostet, sondern ein bescheidenes Modell, der aber guten Kaffee macht und das auch noch schnell. Perfekt für unter der Woche. Hatte auch die Senseo, Kaffee nicht Luftdicht und immer fad. Danach die Dolce Gusto (Kapselmaschine) guter Kaffee, viel Plastikabfall. Jetzt den KVA mit Fair Trade Bohnen vom Händler des Vertrauens, das auch das Umwelt Bewusstsein bedient wird. Daneben steht eine Espressomashine mit Handhebel, entspannt, leise, alle Parameter werden selbst bestimmt. Perfekt für Tage mit Zeit, wird aber nur am Wochenende angeworfen, da es aufwändig ist. Vorheizzeit von 30 Minuten. Dafür schmeckt der Espresso anders, besser, nie gleich, immer auf der Suche nach dem perfekten Shot. Im Kaffee Bereich gibt es auch Coldbrew, wie bei Tee, dann noch der gute alte Filter Kaffee in verschiedenen Varianten, der traumhaft sein kann, wenn er von jemandem zubereitet wird, der es versteht. Was ich hier von Kaffee im Tee Forum erzähle Soll auf folgendes heraus, die Maschine wird verkauft werden. Vorwerk hat eine entsprechende Klientel (ich oute mich, habe einen Kobold), der Service ist meist hervorragend und die Produkte haben eine sehr gute Haltbarkeit. An den meisten Tagen finde ich keine Zeit mir auch nur ein Kännchen Tee zu machen. Wenn es gut läuft, dann am Morgen zwischen Aufstehen und aus dem Haus gehen eine kleine Session mit Gyokuro. Wenig aufgüsse, verträgt auch Zeihzeiten neben der Norm und ist für mich unkritisch. Das neben dem ganzen Trubel mit Frau und zwei Kindern. Hier ist ein Punkt an dem solch ein Produkt die Nische finden kann und mit annehmbaren Ergebnissen Punkten kann. Auch in der Gastronomie kann solch ein Produkt manche Nische finden. Ich liebe es bei Tee wie auch Espresso die Parameter selber in der Hand zu haben, doch gibt es Momente in denen eine Maschine, die gleichbleibende und annehmbare Ergebnisse liefert einfach Punkten kann. Es wird auch die Lifestyle und Foodies geben, die eben jenes Produkt suchen und rein maschinell Tee trinken werden. Auch die Menschen, denen nichts an der Kanne für Tee vorbei führt. Beides die Extreme, dazwischen verschwimmt es zu grau. Ich bereite mein Essen auch lieber in guten Gusseisen zu, meiner Frau ist eben jenes zu schwer und sie nimmt lieber Alu mit Beschichtung. Ich habe gerne mit Gasherden gearbeitet, Induktion ist aber doch etwas angenehmer für mich, leider konnte ich keine Gaskochstelle in meine Küche planen, wäre toll gewesen. Aber seit ich Induktion habe, macht kochen wieder richtig Freude. Was ich nach dem ganzen Geschwafel sagen will, die Zeit bewegt sich weiter, vieles muss heute maschinell sein, da viele es erwarten. Deswegen wird die gute alte Kanne Tee nicht sterben. Nur weil es Smarthome gibt, muss es nicht jeder haben, ich nehme gerne den Schlüssel und drücke lieber die Türklinke, anderen ist es zu doof. Die Welt verändert sich, vieles was heute möglich ist, erscheint wie Magie. Ich drücke auf den Knopf, das Auto öffnet sich. Ich habe mein Smartphone (gut, ich jetzt nicht, aber viele, hab nämlich keine Mobiltelefon) und Wärme schon einmal die Kaffeemaschine vor. Auch wenn ich vieles nicht benötig, empfinde ich es teils interessant was alles möglich ist, oder was manche als Maschine nutzen. Ich verstehe auch nicht die Existenz von der Thermomix, hat aber viele Freunde gewonnen. Ich muss aber auch nicht alles verstehen, darunter fallen Lampen mit fest verbauten Leuchtmittel, damit ich noch mehr Abfall produziere... Ich bin mit 35 Jahren jetzt schon für viele technischen Neuerungen zu alt oder benötige diese nicht. Von Zeit zu Zeit finden aber auch technische Neuerungen ihren weg zu mir. Wir haben einen Touch Wasserhahn, man berührt ihn, er geht an, man berührt ihn, er geht aus. Braucht man nicht, ist aber eine Spielerei die das Leben einfacher machen kann, wenn auch für viele sinnloser Luxus. Es dachte auch niemand das die Kröte den Tee entsagt... Ich hoffe ihr findet den Punkt auf den ich hinaus wollte.
  19. Temial-Teegerät

    Ah! Danke @paxistatis für das Video. Es ist gar nicht schlecht gemacht, finde ich. Natürlich wird sehr viel gegrinst und es werden schlimme Gusseisen-Utensilien verwendet. Aber die manuelle Zubereitung wird insgesamt realistisch repräsentiert. Klar, man muss eigentlich nicht mit dem Thermometer und dem Timer rummachen, aber bei vielen anderen Maschinen wird nur davon geredet, dass die manuelle Zubereitung fast unmachbar kompliziert ist - hier ist das doch ganz schön dargestellt, dass es kein totales Hexenwerk ist. Wenn man Anfänger ist, wird man tatsächlich genau so am Teetisch sitzen. Klar - es geht ja den Nerds auch ums handgemachte. Ich finde zwar nicht, dass maschinengemachtes gar so seelenlos ist, wie @nemo dies schreibt, aber die Analogie zum Selbstgekochen ist m.E. schon treffend. Für mich ist es gar nicht das Ziel, den Tee jedesmal gleich zuzubereiten - die Fluktuationen sind ein großer Teil des Spaßes. Aber wenn ich nicht viel Zeit hab, dann schmeiß ich nen Liter Wasser auf 10g Schwarztee, lass das 5-10min ziehen und füll es ab. Da könnte man dann auch auch einen Temial nehmen. Man macht ja nicht jeden morgen eine Stunde Gong Fu Cha. Dennoch natürlich sehr niedlich, und werbemäßig geschickt dargestellt, wie man sieht, dass die Namaste-Hannah noch Zeit für Yogaübungen hat, wärend der Temial-Thomas brühen muss. Nachtrag: Vorwerk verdient auch ein anerkennendes Kopfnicken dafür, dass die ausgelieferten 10 Tees alle ohne Aromastoffe sind.
  20. Im arte läuft jetzt ne Geo Reportage über japanischen Grüntee. Unter anderem mit Kazuo Watanabe, ich schaus mir an
  21. Temial-Teegerät

    Ich muss irgendwie immer häufiger an die Geschichte des Ziehbrunnens von Zhuangzi denken. So auch beim Lesen dieses Themas. Ich bevorzuge z.B. auch Selbstgekochtes, das ruhig jedes Mal ein wenig ander schmecken darf, und nicht wie Convenience Food oder Essen im McD*-Stil immer gleich (langweilig) schmeckt. Liegt vielleicht auch dran, dass ich nicht an die eine in jeder Situation "perfekte" Zubereitung glaube, die durch eine Handvoll Parameter ständig und jederzeit wiederholbar wird. Aber klar, jedeR wie er/sei mag...
  22. Temial-Teegerät

    Wir hatten vor 35 Jahren, in unsere ersten gemeinsamen Wohnung eine Krupps 3 Kammer Teemaschine. Die habe ich Morgens immer vor dem Duschen gefüllt. Fand ich damals auch Toll, raus aus dem Bad, Tee fertig, ab zum Arbeiten. Heute, Tasse, Dauerteefilter, japanischen Krümmeltee (meistens Gyokuro), Wasser 55°, 60sec. Ziehzeit, Frühstück richten und einpacken. Tee trinken, lecker da Qualität, ab zum Arbeiten.
  23. Temial-Teegerät

    @paxistatis Ausser dem Teetrinkertyp A und B gibt es noch einige weitere Typen. Auch wenn man sich die Geschichte seines eigenen Teewegs in Erinnerung ruft, so haben viele ihre Phasen, gerade wenn man über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg Tee trinkt, was auch damit zusammenhängt, dass man erst im Laufe der Zeit gewisse Tees und Möglichkeiten sie zuzubereiten und zu genießen finden konnte. Heute ist ja durch das Internet vieles einfacher zu entdecken. Doch ich versuche es mal einfacher zu halten. Es gibt auch bei den Teetrinkern Leute, die gerne Tee trinken und sich da etwas Besonderes wünschen, für sich, für ihre Gäste. Auf viele wirken Kannen altbacken, andere finden es anscheinend wirklich zu aufwendig, sich mit Teezubereitung zu beschäftigen oder brauchen das gewisse etwas, um es hip und modern zu finden. Sehr viele trinken Tee, weil sie keinen Kaffee mögen oder vertragen. Nicht gerade wenige stellen sich auch hier im Forum damit vor, dass sie auf Tee gekommen sind, weil sie etwas Gesundes trinken möchten. Wenn das Drumherum dann auch noch schick aussieht und man etwas programmieren kann, dann passt es in diese Zeit. Selber habe ich einige Menschen von sich erklären hören, warum sie diese oder jene Kaffeemaschine haben. (Viele erklären sich ja immer gleich selbst, wenn ich erwähne, dass ich Tee bevorzuge.) Eine Senseo-Maschine produziert ein dunkles Gebräu, das bestimmt Koffein enthält, aber guten Kaffee macht sie definitiv trotz aller Beteuerungen nicht. Für die, die es nicht kennen: Hier ist das Kaffeepulver vorgemahlen in einem Päd, ähnlich einem Teebeutel. Viele empfinden es als praktisch, einfach nur aufs Knöpfchen drücken zu können. Ich habe auch die Aussage gehört, dass man Kaffeeconnaisseur sei, weshalb man schliesslich die Cafissimokapseln von Tschibo hat. Den Preis für den Tee in den Sachets finde ich jetzt nicht besonders unangemessen hoch, Probeeinheiten vom guten Teehändler kosten auch etwas mehr, als normalgroße Verkaufseinheiten, auch wenn ich jetzt zu der Qualität der Tees selber gar nichts sagen kann. Vergleicht man die Kaffeekapselpreise, ist man da um ein Vielfaches darüber. Das hier ist ein Kommentar, den ich unter dem von mir oben verlinkten Beitrag las, was es gut auf den Punkt bringt, warum man zu so einer Maschine greift: "Ich hab mir bereits einen vorbestellt und freue mich riesig. Abends den Tee für Morgen Früh rein, Uhrzeit einstellen und nach dem aufstehen mit perfekt gebrühtem Tee empfangen werden. Vor allem die richtige Temperatur und die exakte Ziehzeit sind entscheidend, das bekommt man mit der Hand oft nicht hin. Auch das Aufwecken macht keiner oder das mehrfache Aufgießen, da der Aufwand dafür zu groß wäre. Das Gerät hat so viel Potential das von vielen gar nicht erkannt wird. Wenn man sich mit der Thematik auseinander setzt, erkennt man schnell, dass es nicht einfach nur ein Wasserkocher ist." Die Mutter eines Freundes überraschte mich Anfang der 90er mit einem Tee aus ihrer Teemaschine. Das fand ich ganz schön schräg, was es alles gibt. Das war allerdings ganz normal mit Knöpfchen zu bedienen und irgendwo konnte man die Ziehzeit einstellen. Für sie hatte das Gerät den großen Vorteil, dass ihr Mann ihr morgens den Tee schon ziehen lassen konnte, bis sie aus dem Bad kam. Ähnlich, wie es der obige Teminalkunde als Vorteil beschreibt. Es geht seltsamerweise keiner auf das genutzte Wasser ein. Empfiehlt Vorwerk selber gefiltertes Wasser oder stilles Mineralwasser? Geschmäcker und Ansprüche sind sehr verschieden und so eine Maschine ist eher nicht für die meisten der Teetalker hier erfunden. Ähnlich wie @KlausO habe ich auch schon gedanklich Listen erstellt, wie ich 600€ in Tee anlegen könnte. Meine Prioritäten habe ich da anders gewählt und das liegt nicht nur darin, dass ich mein Yoga nicht in der kurzen Ziehzeit schaffe.
  24. Temial-Teegerät

    Okay, ihr habt mich überzeugt. Ich versuche einen Termin für Pu-Erh mit der Maschine zu bekommen.
  25. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @seika hat mich animiert meinen Gyokuro Tenkaichi von Ippodo aus dem Kühlschrank zu fischen. 1.AG ist brutal süß, nur leicht gemüsig und eine ganz dezente Herbheit die ganz gut passt. 6,25g, 60°C, 50ml, 90s und der 2. AG mit: 60°C und 15s Wie immer wird die Farbe beim 2. AG dem Namen Grüntee eher gerecht.
  26. Temial-Teegerät

    Bei diesem Video ist doch schön zu sehen, welche Wünsche mit dieser Maschine verkauft werden. Man ist jung und dynamisch, kleidet sich im Partnerlook und ist damit verbunden, stylisch, hat eine angemessene Wohnsituation usw. Muss der Kunde nicht haben, aber wenn er die Maschine kauft, dann kauft er auch die Werte und Seensüchte die damit verbunden sind. Und jetzt nicht lustig machen, denn das selbe wird auch bei den traditionellen Tees und deren Werbung gemacht, wenn auch etwas anders. Habe da auch nie eine unaufgeräumte, potthässliche Wohnung gesehen, klischeehafte Harz IV Empfänger oder alte Leute, außer man will mit einem altem, asiatischem Menschen die Lebensverlängernde Wirkung von Tee verkaufen Trotzdem, hier wird die Zielgruppe schon recht deutlich
  27. Temial-Teegerät

    Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen: Zum Thema gibt es auf Youtube weitere Videos: Ein sogenannter Teatalk, gibt mehrere Folgen, hab mir nicht alle angeschaut, aber vielleicht will es ja der ein oder andere machen Ansonsten @Joaquin stimme dir da zu, jeder will es anders
  28. Temial-Teegerät

    Was ich hier ansonsten bei der Thematik noch sehe ist, wie selbst Technik affine Menschen, bei ihrem geliebte Hobby gewisse Automatisierungen schon quasi verteufeln. Wo wir schon beim Auto sind, nehme ich dazu gerne den deutschen Autofahrer. Das Auto selbst darf Unsummen kosten aber ein Automatikschaltgetriebe? Auf gar keinen Fall Hat sich in den letzten Jahren zum Glück etwas gewandelt, aber es ist schon fast peinlich wie sehr das Schalten mit der Hand, quasi als Symbol der Motorkraftbändigung angesehen wird ohne die man sich der Männlichkeit geraubt fühlt. Was nützen einem die zig Pferdestärken, wenn man sie nicht per Schaltung individuell dosieren kann? Ein Pferd muss man ja auch kräftig an den Zügeln zu bändigen wissen Beim Tee ist es eher das Spirituelle und weniger das Maskuline, aber ebenso wie der Autofahrer will man am Ergebnis selbst "schrauben", verfeinern, experimentieren usw. Und auch da gibt der ein oder andere an Hardware Unsummen aus um diese händisch bedienen zu können/dürfen/müssen. Gerade die Hobbyisten, geben für das "richtige" händische Handwerk oft viel mehr aus, wie jemand der sich das ein oder andere Lifestyle-Gerät kauft und damit zufrieden ist. Daher ist oft das Argument des Preises gar keines. Wir wissen doch alle, das die Bedürfnisse und Kriterien für jeden anders gewichtet und verteilt sind. Was für den einen keinen Sinn macht ist für den anderen mehr als sinnvoll. Und selbst das kann sich morgen für den ein oder anderen, wieder ändern
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