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    • Sehr interessante Studie. Ich habe da mal ein wenig quer gelesen und gerechnet. Ich finde interessant, dass der Tee nicht mit reinem Wasser extrahiert wurde, sondern mit folgender Zusammensetzung: "acetonitrile/water/acetic acid 79:20:1". Wenn 80% Acetonitril eingesetzt wird, würde ich vermuten, dass viel mehr vorwiegend apolare Myotoxine gelöst werden als bei reiner Extraktion mit Wasser, immerhin ist Acetonitril selbst deutlich apolarer als Propan-2-ol oder Pyridin. Außerdem wurde 90 Minuten in einem Shaker extrahiert. Das Verhältnis von 1g Tee auf 10ml Lösungsmittel ist auch schon relativ stark angesetzt. Mich würde wundern, wenn wirklich diese Konzentrationen nach einer 10s langen Extraktion mit Wasser in einer Tasse landen. Viel entscheidender ist aber folgendes: Ich hoffe ich vertue mich da jetzt nicht, aber wenn ich das hier: „roughly 1000 μg/kg found by us in dry tea leaves“ richtig interpretiere, ist die Konzentration auf das trockene Blatt bezogen. Ich mache mal eine kleine Beispielrechnung anhand des lang diskutierten Patulins vor: Gemessen wurde 1,169 mg/kg. Wenn nun zur Zubereitung 6g Tee nimmt, ist in diesem 7 µg Patulin zu vermuten. Der EU-Grenzwert für Fruchtsäfte liegt bei 50 µg/kg. Wenn man also 1 Liter Saft trinkt, nimmt man so viel Patulin (50 µg) auf, wie nach ca. 7 Pu Erh Sessions. Der LD50-Wert (oral, Maus) liegt bei 17 mg/kg Körpergewicht, also auf einen 80 kg Menschne bezogen so 5-6 Dimensionen größer als der berechneten Wert. Weiterhin darf auch nicht vergessen werden, dass wieder andere Metaboliten wie Asperglaucid ("raw (mean concentration 6596 μg/kg) and ripened (6799 μg/kg)“) auch positive Wirkungen haben: "diverse biological activities, including anti-inflammatory, antibacterial, antioxidant, and anticancer properties". Zur Toxizität habe ich da jetzt auf die schnelle nichts gefunden. In Tierversuchen wurden Ratten aber 1 mg zur Tumortherapie injiziert. Die Konzentration sollte also nicht toxisch sein.   Schön ist aber auf jeden Fall zu hören, dass man sich besonders bei Pu Erh um Aflatoxine keine Sorgen machen muss: "All the tested extracts inhibited the production of aflatoxin B1, whereas they did not inhibit mycelial growth of A. flavus. Considering the highest inhibitory effect of Puer tea extract on aflatoxin production, a semiquantitative RT-PCR was designed to detect its impacts on the expression of genes responsible for the regulation of aflatoxin synthesis."  (War in dem Paper zitiert. Falls jemand nen Link dazu haben will: https://sci-hub.tw/10.1111/lam.12073) Wenn meine Interpretation der Daten stimmt, dann brauch man sich um die Ergebnisse dieser Studie überhaupt keine Sorgen machen.     Ich will mich jetzt aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ist nicht gerade mein Fachgebiet. 😅
    • Eigentlich sollte man diese Live-Teekurse von Nanny auch in Sprachforen für Italienisch-Anfänger posten, schliesslich wird die italienische Aussprache der deutschen Sprache in Perfektion zelebriert ... es ist geradezu ein Kurs für sich ... damit sollte man sich im nächsten Italienurlaub bereits schon gut durchschlagen können.
    • Zunächst mal Danke für's Abtrennen - ich hatte schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass der Vorstellungs-Thread von @Konfusius durch den Link auf die Studie so ins offtopic abdriftete. Als jemand, der Heicha bzw. speziell Pu lediglich trinkt, wenn er mal von einem Händler mit einer einschlägigen Probe bedacht wird (man sollte für seine Geschmacksurteile grundsätzlich Revision zulassen), ist die Studie inhaltlich von eher nachrangigem Interesse für mich. Bemerkenswert war sie für mich vor allem, weil sie den für mich etwas nervigen Gesundheits-Hype um Pu Erh etwas konterkariert (und von daher auch Konfusius' gesundheitliche Bedenken nicht gänzlich unberechtigt erscheinen lässt). Die geballte Ladung an solchen Claims (natürlich mit Studien unterfüttert) z.B. hier. Übrigens sonst - nach Mailkontakt zu urteilen - ein durchaus sympathischer Händler. _()_
    • Ah ... Dr. Fungi Zid, ähm, ich meine, Dr. Funky Diz, es ist mir eine Ehre.
    • Ich möchte nicht falsch verstanden werden,daher noch ein paar Worte mehr: Ich trinke Puer-Tee und halte ein gesundheitliches Risiko bei dem von mir konsumierten für sehr gering. Mir ging es zum einen um die Konklusion, zu der ich im Abstrakt keine Herleitung gefunden habe (wenn sie jemand parat hat, freue ich mich über einen Hinweis), und die suggeriert, man kann Schimmel und seine Gifte mit einem einfachen Aufguss restlos auswaschen. Zum anderen: Im schlimmsten Fall probiert das dann noch jemand mit einem so richtig durchschimmelten Bing, wie es hier ja auch schon mal diskutiert wurde. Von so einem Befall spricht das Abstrakt natürlich nicht. Aber falsche Schlussfolgerungen passieren schnell und können hier gefährlich sein.
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