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    • Ich zumindest weiß nicht mehr, sorry. Schließe mich dem von Shibo gesagten aber voll und ganz an.
    • Heute mal etwas anderes: Kamairi-Cha from Gokase von TdJ Das Hauptmerkmal eines Kamairicha ist meiner Meinung nach die Cremigkeit - mehr als bei jeder anderen Oolong-Sorte, die ich kenne, wobei ich zugegebenermaßen bei Nicht-Pus kaum mehr als interessierter Laie bin. Daher habe ich auch keine Ahnung, welche Auswirkung der verwendete Kultivar hier hat - laut Florent handelt es sich hier um eine Kreuzung mit Pflanzen aus dem Kaukasus in den frühen (19hundert)20ern, der sich vor allem durch ein besonders intensives Frucht-Aroma (im speziellen dunkle Trauben) auszeichnet. Intensives Aroma, durchaus fruchtig, kann ich auch bestätigen, im Geschmack zeichnet sich aber für mich eine eher florale Note ab, die in den ersten Aufgüssen in Verbindung mit der Cremigkeit und einer leichten Nussigkeit aber gut harmoniert und irgendwie "kühl" wirkt, nicht unbedingt frisch sondern eher wie kühles Calpis. Auch sehr schön: der Tee hält (zumindest in der Dosierung) auch sehr viel länger durch als ein Sencha, 8-10 Aufgüsse sind schon drin - wobei man natürlich ab dem 4. Aufguss etwas Abstriche machen muss, insbesondere die schöne Cremigkeit geht deutlich zurück. Und: der Tee ist von 2017 (war bis vor kurzen noch ungeöffnet) schmeckt aber noch 1A!
    • wenn das Kriterium "flache Kanne mit großer Öffnung" ist, würde ich zu einer wie oben gezeigten Yamada Yutaro greifen. warum? weil das einer der wenigen Tokoname-Künstler ist, der mit noch ungeblendetem Ton arbeitet (eher orangenem statt rotem Hon-Shudei) ich habe enorm gute Erfahrungen mit meiner Hon-Shudei-Kyusu von Fugetsu gemacht (Achtung: von ihm gibt es auch Kannen aus (Nicht-Hon-)Shudei), der macht aber keine flachen Kannen. Ito Gafu wäre auch ein Künstler, der für seinen Ton gelobt wird, hab aber spontan auch keine flachen Modelle gefunden. Der Tokoname-Ton schlechthin soll ja aus der Yamada-Familie kommen (Achtung: der Yutaro von oben hat damit nix zu tun), der aktuelle Künster ist So(u) Yamada, Enkel des geehrten Jozan III, der angeblich genug Ton für die nächsten Generationen beiseite geschafft hat, aber neuere Modelle sind erstaunlich rot, was auf Eisenoxid-Beimischung hinweist.
    • Hossa! Wie lange nutzt Ihr Eure Matchabesen so? Ich bereite derzeit ca. alle zwei Tage einen Matcha (usucha) zu und reinige alles danach per Hand mit Wasser. Alles super, aber ich merke, dass sich bei der Nutzung doch recht zügig Grüntee am Bambusbesen festsetzt und er an Spannung verliert. Meinen vorigen Chasen hatte ich viel zu lange im Einsatz. Die Neuinvestition hat sich allein für die Schaumbildung schon gelohnt. Nun überlege ich, ob sich nicht auch geschmacklich Färbungen ergeben, wenn ich nicht mal gelegentlich einen neuen Besen ins Haus bringe. Wie lange halten Eure Chasen (Plural?) bei Eurer Nutzung und habt Ihr Tips für eine gründliche Reinigung?
    • Oder vielleicht die ersten Corona-Symtome? 🥵
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