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Assam Tee

Assam Tee (Schwarztee) aus dem gleichnamigen Anbaugebiet in Nordostindien.


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    • Der heutige Tag steht im Zeichen des Gushu Lao Mansa 2020. Damit schließe ich die Mansa Trilogie von pu-erh.sk ab.  Angefangen hatte ich mit dem Huangpian Mansa 2020 (Gushu) der sich vor allem durch seine Aprikosengeschmack charakterisiert. Der Mansa 2020 war dagegen von Kräutern geprägt. Man darf gespannt sein was der Lao Mansa (Gushu) 2020 auf Lager hat: Der Tee in der angewärmten Kanne riecht nach beidem, Kräuter und Frucht. Beide werden nach dem Waschgang von Wald und dunklem Gras abgelöst. So ab Aufguss drei Sind Wald, Gras, Frucht und Kräuter auszumachen. Zuerst fällt auf, dass der Tee dezent aufträgt, insbesondere wenn man das Alter von ungefähr 1,5 Jahren berücksichtigt. Nicht bitter, schweißtreibend oder überwältigend. Er ist wärmend und angenehm. Die Blätter müssen sich erst noch öffnen, weshalb die ersten zwei Aufgüsse nur das Mundgefühlt vermitteln: kräftige Flüssigkeit, rund beim Schlucken und anschließendem Speichelfluss bei gleichzeitigem leicht trockenem Gaumen. Mir gefällts, aber der Tee bricht mit der Erwartungshaltung an jungen Sheng. Das galt schon für den Mansa 2020. Was nicht heißen soll, dass der Tee kraftlos ist, das merkt man zum einen durch die anhaltende Wärme und sobald man den Tee mal 20 Sekunden ziehen lässt. Denn dann wird der Aufguss für mich unangenehm kräftig. Die Kräuter werden mit steigender Aufgusszahl kräftiger und die Frucht verblasst. Ohnehin ist die Frucht beim Trinken nicht auf der süßen, sondern auf der herben Seite. Ein Hauch Süße kommt trotzdem, vor allem auf den Zähnen, zur Geltung. Weder Frucht noch Kräuter sind als eine bestimmte Frucht oder ein bestimmtes Kraut zu identifizieren.  Beim Schreiben fällt mir auf, dass mir dieser Tee von den drei Mansas am besten gefällt und anders als beim Mansong, kann ich die Preisregion zumindest nachvollziehen. Das liegt vermutlich and er Wirkung des Tees. Ich bin heute morgen mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht und trotzdem stören sie mich jetzt nicht mehr und ich kann den Tag anpacken.  Nachtrag: Nach dem Schreiben ließ ich einen der Aufguss abkühlen, der hatte in abgekühlter Form minimal Blumigkeit zu bieten. Den Rest der Probenpackung werde ich heute Abend im Gaiwan brühen. Mal sehen, ob sich noch etwas ändert. Nachtrag2: Es hat sich was verändert. Das letzte Stück war dicht gepresst, die ersten 4 Aufgüsse waren dementsprechend schwach. Ichversuche solche Teestücke aus den Teebesprechungen herauszuhalten, wo immer möglich. Dieses Stück hat mir einen dieser irrationalen Teemomenten beschert. Denn im gesamten Mundraum, an den Zähnen und ein klein wenig an den Lippen, sammelt sich eine cremige Frucht. Nach sieben Aufgüssen habe ich pausiert und konnte 15 Minuten später immer noch die Frucht schmecken. Das mag ich einfach. Es ist ein irrationaler Teemoment, weil ich nicht weiß warum es mir so sehr gefällt. Ein super Abschluss für die Teeprobe und eine schöne Teeüberraschung.    
    • @doumer mit dem Back to Back Eintrag im Schatzkästlein. Schön gesagt!
    • 2019 Naka von prSK Nach fast 2,5 Jahren wird es endlich Zeit, die Notiz zu diesem Tee zu aktualisieren, denn zwischenzeitlich hat sich einiges getan! Wer den Tee vor 2 Jahren ganz frisch kennen gelernt hat, hat sich vermutlich gewundert, wie zahm dieser für einen Naka (那卡) ist - schließlich ist die Region nicht gerade für subtile Tees bekannt. Jetzt startet der Tee die Session mit einer intensiven, fast schon scharfen Bitterkeit, wie man es eher von einem Naka erwartet - und selbst mit einem 50ml Zini (bei guten Tees braucht es nicht einen großen Humpen voll) hat der Tee genügend Qi, dass es einem den Hut lupft - ein ganz anderer Eindruck! Auch wenn der Tee nicht wirklich rauchig ist, hat er gewisse Röstnoten, die auf eine etwas rustikalere Verarbeitung als z.B. bei den Shengs von Yu schließen lässt - mancher mag das als Makel interpretieren aber wie z.B. auch bei dem 2019er Naka Qiaomu stehe ich total darauf: es gibt dem Tee eine gewisse Wildheit, den Geschmack von Freiheit - etwas ganz anderes als die Rauchigkeit vom üblichen Factory-Sheng, die nur nach Aschenbecher und Großstadt-Depression schmeckt. Klasse Tee - erwähnenswert ist auch wie voll die Textur ist, nicht unbedingt selbstverständlich bei einem Naka - ich muss unbedingt auch mal die anderen Nakas von Peter aktualisieren...
    • @KlausO Ich werde mir dort einen Shibo bestellen, in den eine Tasse passt. Eine Tasse will ich nur. Ein zweites Set mit zwei Tassen kann ich mir ja dazu kaufen noch. Aber die Tasse muss in die Kanne jeweils. Aber bin froh, ein paar Alternativen gefunden zu haben.
    • Ach, ich würd experimentieren, wie's dir selbst am besten schmeckt. Nur dass du es weisst: traditionell würde man Gyokuro mit ca. 5-8g auf 50ml bei ca. 45° 2 Min. ziehen lassen ... was ein ziemlich extremes Gebräu ergibt. Was TG empfiehlt sind westliche Aufgussparameter ... so schmeckt den meisten Anfängern der Tee auch besser. Um individuellere Resultate pro Aufguss zu erhalten, würde ich eine 1dl Kanne empfehlen, und dann bei ca. 1,5-2g pro dl mit 60° die ersten 3 Aufgüsse etwa so lange ziehen lassen: 90 Sekunden, 20-30 Sekunden, 120 Sekunden, danach für den letzten Aufguss mit der Temperatur auf 90° hoch und 5 Min ziehen lassen. Hach, ich möchte auch wiedermal auf diese Weise einen Sencha, Darjeeling FF o.ä. süffeln ... das Resultat kann so schon sehr lecker sein ... wie lange ist das her ... ich brauch mal meine Steinkanne zurück, ein guter, lokaler Teefreund hat die schon etwa ein Jahr ausgeliehen. 😅
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