Oolong Tee

Blauer Tee 烏龍茶 - Der Tee, dessen Oxidierung der Teeblätter zwischen grünem und schwarzem Tee liegt und oft nur Oolong oder Blauer-Tee genannt wird.

178 Themen in diesem Forum

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    • Etwas zur Abkühlung: Der fast letzte Rest des Takenouchi Sencha Saemidori der diesjährigen Pflückung. Gefällt mir auch on, äh, under the rocks ziemlich gut
    • Diese Blätter wirken auf mich irgendwie surreal! 😁 Für die meisten Leute ist doch gut wenn ein wilder Sheng schon jung nicht ganz so superbitter ist, aber sie werden ja auch mit der Reife etwas freundlicher. Also vom 17er Kunlu von EOT hab ich auch was, aber war der wirklich auch von alten Bäumen?!? Falls nicht, könnte das natürlich eine Erklärung sein. Weil die alten, wilden, weit abgelegenen Bäume (nicht die teuren alten Bäume direkt im Dorf, aber die sind ja auch keine Wilden meinte ich) wachsen ja im Schatten des tiefen Waldes und sollten allein deshalb schon etwas milder sein als jene wilden Qiao Mu, die an der prallen Sonne wachsen.
    • 2020 Kunlu Ancient Tree Wild (EoT) Schon beim Öffnen des Samples fällt neben einem intensiven Duft nach gerösteten Maronen, der mich an einen Long Jing erinnert, vor allem die Farbe des Tees ins Auge: Neben den für Yesheng üblichen sehr dunklen, fast schwarzen Blättern strahlen einen fast schon Neongrüne Blätter an (kommt auf dem Foto nicht so extrem rüber - aber ist halt auch nur eine simple Smartphone-Kamera von 2016). Sehr grüne Teile sind an sich bei Yeshengs durchaus üblich, aber hier fehlen die sonst meist ebenfalls vorhandenen braun-orangenen Parts, so dass das Tee-Material etwas wie ein Duplex-Druck wirkt. Leider ist es aber im Vergleich zu den Vorgängern deutlich kleinteiliger (für die Session habe ich die schönsten Blätter genommen), da es sich hier aber nur um ein Sample handelt, kann man das natürlich nicht verallgemeinern. Zum Tee hat David bereits geschrieben, dass er etwas zahmer als die 2017er oder 2016er Version ist, weshalb ich auch nicht zimperlich bei der Dosierung war - und in der Tat muss ich David hier zustimmen: Was die Bitterkeit betrifft ist der Tee seinen Vorgängern deutlich unterlegen. Im Vergleich zum 2017er ist der Tee auch weniger fruchtig, kann dafür mit leichten Röst- und Nuss-Noten aufwarten, an das Qi des 2016er kommt er aber nicht heran. Daher muss ich gestehen, dass der Tee für mich nicht an seine Vorgänger herankommt, auch wenn es defintiv ein schöner Yesheng ist, an dem Freunde von einer gepflegten Bitterkeit ihre Freude haben, ohne dass Gäste die ein Schälchen mittrinken möchten einem gleich davon laufen (vielleicht).
    • Ich fahre Zug und lese gerade diesen alten Beitragsstrang. Da könnte ich mir sofort einen DC aufgießen. Aber meine Box ist längs leer und aktuell sind Heichas drin. Also ein ganz anderes Thema. Aber Dancongs sind immer mit auf meiner Liste, dank auch dieser Box damals.
    • Danke, @Shibo Das war's heute Abend kommt wohl der zweite Teil dran, vielleicht in Kombination mit dem 1980er Qingxin DongDing von Chen HuanTan
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