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TeeTalk

Preisunterschiede Modelle von Tachi Masaki bei Yuuki Cha & Hojo Tea


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Mir sind extreme Preisunterschiede aufgefallen bei Modellen von dem gleichen Künstler. Kann mir die jemand erläutern? Der Verwendete Ton ist doch der gleiche, die Siebe sind handgestochen und Unikate scheinen auch beide zu sein?

 

Beispiel

ab 30 Euro:

https://www.yuuki-cha.com/teaware/japanese-teapots/marugata-muji-banko-yaki-teapot

https://www.yuuki-cha.com/teaware/japanese-teapots/hiramaru-muji-banko-yaki-teapot

https://hojotea.com/item_e/available.htm ( Strg+f-Suche "tachi Masaki")

Hier gehen ähnliche Modelle ab 110 Euro los?

 

 

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Ob das bei Tachi Masaki auch so ist, kann ich nicht sagen, ich möchte aber zu bedenken geben, dass manche Künstler verschiedene Qualitäten anbieten. Meister Fugetsu hat bspw. eine "einfachere" Serie, deren Kännchen sich so im Bereich 150 € bewegen, und eine "höherwertigere" Serie im Bereich 300 €.

Die einfacheren Stücke sehen stilistisch ähnlich aus und werden halt von seinen Schülern gemacht, die teureren sind Meisterstücke, auch aus anderem Ton.

 

 

-alles weitere nochmal gelöscht, muss ich erst nochmal überprüfen-

Bearbeitet von goza
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so, jetzt nochmal in Ruhe ein paar Kannen verglichen:

die Kanne bei yuuki-cha (https://www.yuuki-cha.com/teaware/japanese-teapots/marugata-muji-banko-yaki-teapot) scheint die gleiche wie hier bei Artistic Nippon zu sein: https://www.artisticnippon.com/product/Banko/tachi_masaki/round-plain2.html

auch hier ist preislich ein Unterschied festzustellen.

Weswegen ich vorhin nochmal "zurückgezogen" hatte, war, da mir aufgefallen ist, dass Masaki scheinbar unterschiedliche Stempel verwendet; vgl. z.B. mit dieser Kanne: https://www.artisticnippon.com/product/Banko/tachi_masaki/shideibackhandle.html

Auch ist hier der Übergang von Tülle zu Kannenkörper anders ausgearbeitet, glatt gestrichen statt einer gezogenen Fuge. Dies ist zB bei den Fugestu-Meister- vs. "Standard"-Kannen auch so. Bis auf die erst genannte Kanne haben alle anderen Kannen bei A.N. auch den anderen Stempel, und sind dann auch ohne Tobikanna, was einen höheren Preis rechtfertigen würden, teurer.

 

Diese widerum ist mit Tobikanna, hat den "ersten" Stempel, auch die Fuge, und ist auch preislich wiederum im Verhältnis günstiger:

https://www.sazentea.com/en/products/p145-masaki-marugata-biri-kyusu.html

 

Ob es aber nun nur bspw. frühere und spätere Stücke, oder eben unterschiedliche Serien sind, kann ich jetzt aber nicht weiter herausfinden.

Es spräche aber spontan nichts dagegen, die 38 € Kanne von yuuki-cha zu nehmen...

vor 1 Stunde schrieb linda_leniem:

und Unikate scheinen auch beide zu sein

das würde ich dann aber bezweifeln.

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Danke für die ausführliche Antwort und das Hinweisen auf die "Nähte". Du hast mir sehr geholfen ! Auf die habe ich gar nicht geachtet! Ich hätte für mich als Einsteiger auch eher zu der günstigen tendiert, um die beschriebene Wirkung des Banko Tons auf den Geschmack auszuprobieren(Bitterkeit, (See)grasgeschmack reduziert). Wenn jetzt allerdings das halbe Forum aufgeschrien hätte "anderer Ton, deswegen günstiger" wärs natürlich Quatsch. 

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  • Gleiche Inhalte

    • Von dancingLeaves
      Liebe Teebegeisterte,
      ich habe eine handwerklich außergewöhnliche Banko Kyusu (180ml)von Meister Iroku abzugeben, sowie auch einen dazu passenden (mineralisch) Wasserkühler (200ml) aus dem Studio Tozan. Da die Bilder nicht gerade herausragende Qualität aufweisen füge ich auch noch Links zu den Produktseiten an:
      Kyusu: https://www.thes-du-japon.com/index.php?main_page=product_info&cPath=2_127_9&products_id=851
      Yuzamashi: https://www.sunday.de/yuzamashi-kuehler/yuzamashi-banko-tozan-gross.html
      Sowohl Yuzamashi als auch Kanne sind in super Zustand, in der Kanne wurde überwiegend Kabusecha (hauptsächlich Okimidori) getrunken. Der gut ausgesuchte Ton glättet den Geschmack ohne zu verwässern und trägt zu einem langen Nachgeschmack bei.
      Preise: Kyusu 95€ , Yuzamashi 15€.
       
      Bei Interesse schreibt mich gern an - würde mich freuen wenn die guten Stücke in glückliche und sie wertschätzende Hände gelangten!
      Bis dahin!
      Durchhalten auch bei Schmuddelnovemberwetter!
      dancingLeaves
       



    • Von dancingLeaves
      Hallo ihr Lieben, 
      ich bin dabei etwas Platz im Tee(utensilien)regal für eine Sado Kyusu von Hojotea zu machen. Abzugeben habe ich das folgende Modell:
      https://www.thes-du-japon.com/index.php?main_page=product_info&cPath=2_127_9&products_id=851
      Der Ton ist von guter Qualität, macht die Textur des Tees sehr cremig (ich habe überwiegend Kabusecha daraus getrunken, aber auch ein paar sehr leckere Experimente mit jungem Sheng Pu Erh damit gemacht). Selbst wenn das Wasser härter ist (ich hatte die Kanne einmal in meinem Heimatdorf in Thüringen verwendet, überraschen die Ergebnisse. Sonst habe ich die Kanne aber immer nur mit dem hervorragenden Wasser aus Halle Saale verwendet, sodass ich de Kanne angesichts der relativ kurzen Nutzung (bin für Kabusecha wieder auf Porzellan umgestiegen) beinah als neuwertig beschreiben würde. 
      Den Originalpreis kann man bei Thes du Japon einsehen. Wer Interesse an der Kanne hat kann ja mal in sich gehen, was ihr/ihm der Spaß wert wäre - ich freue mich über jedes ernstgemeinte Gebot!
       
      Beste Grüße und einen guten Start in die Woche
      dancingLeaves
       
      PS: Fragen zur Kanne beantworte ich jederzeit gern!  
    • Von Jansky
      Hallo,
      Ich bin neu in dem ganzen Tee Thema^^
      Ich habe mir bei Tee Kontor Kiel dieses kleine Banko Kännchen gekauft und 2 verschiedene Oolong Tee´s.
      Ich muss sagen ich bin super happy damit habe mir schon einige videos von Teelix usw. angeschaut bzgl. richtige Temperaturen ziehzeiten usw.
      Jedoch was ich noch nicht ganz verstanden habe ist ob ich nun mit dem Banko kännchen nur Oolongs machen sollte oder ob man ohne bedenken auch Grüntees usw. aufbrühen kann.
       
      Wäre für ne kurze info echt dankbar.
    • Von coalis
      Hallo,
      seit kürzerem interessiere ich mich verstärkt für japanische Tees und möchte in Zukunft gerne verschiedene Sorten von Sencha, Kabuse-cha und Gyokuro durchprobieren. Wegen des hohen Koffeingehalts trinke ich davon lieber kleine Mengen, also habe ich mir neulich vor Ort eine kleine Kyusu gekauft.  Das Modell scheint es in Japan sehr häufig zu geben, die Kyusu sieht nämlich genau so aus:
      http://www.yuuki-cha.com/teaware/japanese-teapots/tetsu-banko-teapot
      Bisher habe ich damit ein paar wenige Aufgüsse an Sencha zubereitet. Jetzt wollte ich eine weitere Kyusu kaufen, allein schon um mal etwas größere Mengen zubereiten zu können. Ich hatte dafür bereits eine schwarze Tokoname Kyusu auf sunday.de ins Auge gefasst, wobei mir dann auffiel, dass sunday sehr spezifische Angaben zu den Kannen macht. Zum Beispiel geben sie an, dass Banko-Kyusus am besten für Gyokuro und Kabuse-cha geeignet seien, schwarze Tokoname ist angeblich geeignet für alle Teesorten. Beim Querlesen im Forum habe ich oft gelesen, dass es nicht gut sei, verschiedene Teearten in einer Kyusu zuzubereiten, da sonst der Geschmack verfälscht wird.
      Bei mir im Schrank wartet bereits eine frisch geliefertes Yamashita Gyokuro Probeset von Maikotea. Ich traue mich aber fast gar nicht mehr, sowas wie den Yashiki no Cha in meiner Kyusu zuzubereiten, da dort drin schon der ein oder andere Sencha zubereitet wurde. Habe ich mir die Kyusu für Gyokuro bereits "verhunzt"? Wieviele getrennte Kyusus sind denn überhaupt sinnvoll? Jeweils eine für Sencha, Gyokuro und Kabuse-cha, oder kann man Kabuse-cha und Gyokuro in der selben Kanne machen? Ich finde das Thema etwas kompliziert, Sencha ist ja auch nicht grade ein homogenes Feld. Wenn ich z.B. in einer Kyusu mehrere Liter einer Sencha-Sorte zubereitet habe und dann eine Sorte mit sehr anderem Charakter darin zubereite, dann habe ich den Geschmack meiner neuen Sorte doch auch wieder verfälscht. Ich möchte mir auch ungerne eine Kyusu pro Teesorte zulegen. Ich überlege auch, mir eine Porzellan-Kyusu zuzulegen. Die sollte ja keinen Geschmack aufnehmen und ich könnte damit auch fermentierte Teesorten zubereiten.
      Wie ist denn eure Erfahrung mit den Ton-Kyusus? Wie stark trennt ihr die Kyusus für verschiedene Teearten?
      Viele Grüße
    • Von digitalray
      Als kleines aber feines Geschenk gab's für mich dieses Jahr eine Banko Yuki, bzw Houhin. 
      Wirklich ein tolles Ding aus Mie. 
      18-8 Edelstahl Eisen stand mit dabei auf nem Zettel (dieses Grading kann durch diverse Edelstahl Moleküle entstehen) 
      Trocken ist es silbern, nass dann braun (purple clay). 
      Da es Massenware aus Mie ist, also typischer Banko Eisen Ton, war es recht günstig, dafür qualitativ verlässlich. 
      Habs gerade ausprobiert und ja, der Sencha wird wirklich besser. 
      Interessanter, vielfältiger, keine Bitterkeit (Eisen bindet wohl die Tannine liest man über Banko Ton auf japanischen Seiten), und das Wohnzimmer riecht unheimlich intensiv nach umami wie noch nie zuvor in der Intensität. 
      Ja, das Ding kann was und wenn man es beim richtigen Händler kauft in Japan und nicht beim EU Japan Import Händler kostet es auch nur ein Fünftel wie die meisten anderen Banko Houhins auch  obwohl es das selbe ist. 
      Ich bin erstmal begeistert, vor allem für den preis. 
      Ich dachte ja glas oder porzellan wäre das non plus ultra in sachen Neutralität und reinem Aroma, aber was der Banko Ton hier noch rausholen kann an Potential bzw Wärme, Vielfalt und Intensität der Aromen hätte ich nicht geahnt. 
      Knall grüner Aufguss, auch noch beim fünften, wie noch nie zuvor
      begeistert hat mich vor allem, dass der erste Aufguss der ja oft ein wenig bittersüß herüber kommt, hier total sanft und weich war, ohne scharfe Kanten.




      bzw ich muss etwas korrigieren, der Banko Eisen Ton ist wohl Massenware, das Kännchen ist von Touyama Kiln, ist also doch was persönliches und kein Fabrikding (der Ton aber wohl schon, aber da bin ich wie gesagt eher d'accord, als beunruhigt in Japan, vor allem wenn es ne bekannte Firma aus Mie ist).
      witzig auch: 
      der Sencha hat als ich ihn wegtun wollte, original wie Iglo Spinat geschmeckt, total anders als sonst immer, unheimlich rund und lecker und total nach Eisen.
      Das war wohl wirklich der Eiseneffekt, der die Tannine bindet und noch einen Eisengeschmack dazu gibt.
      Ich las übrigens auch, dass man das Banko Kännchen unbedingt nach einiger Zeit reinigen muss, da die Tannine auf Dauer als Patina hängen bleiben und dann der Eiseneffekt verloren geht. Konnte ich auch schon auf reddit in nem Thread sehen, dass das der Fall ist.
      Die Japaner empfehlen hier Küchenbleiche in lauwarmem Wasser über Nacht.
      Ich habs mal ganz genau nachgeschaut, das heisst im Klartext:
      Sodium hypochlorite (chlorine type), surfactant (alkylamine oxide), sodium hydroxide
      und das wäre dann übersetzt:
      NaOCl Aktivchlor
      NaOH Natronlauge
       
      Die beiden Sachen findet man hier ja auch im Supermarkt als Aktivchlor, und die Natronlauge.. weiss ich jetz nich so recht.
       
      Das uns bekannte Natron, z.b. Kaisernatron hat eine etwas andere Summenformel.

      Kaiser Natron
      NaHCO3
      Natriumhydrogencarbonat
       
      Das ist wohl absolut nicht das selbe, hilft sicher auch, aber in Japan ist wohl die Küchenbleiche mit Aktivchlor üblich um die Banko Kännchen zu reinigen, einerseits wegen den Aromen und der Hygiene, auf der anderen Seite durch die Natronlauge wohl um die Patina zu lösen.
      vllt. kann @Manfred als Chemiker uns ja hier ein wenig weiterhelfen.
      das  surfactant (alkylamine oxide) hat für mich jetzt keinen effektiven Beitrag geleistet, ich glaube das war eher so ein Bindemittel oder so was, das man nicht unbedingt braucht, das aber in der Küchenbleiche mit drin ist.
      im Betreff sollte es übrigens Happa Houhin, nicht Happy Houhin heißen
      aber die Autokorrektur am Handy hat mal wieder eingesetzt.
      Leider kann ichs nicht mehr editieren.
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