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Tee in der Literatur/Poesie


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https://www.shuitang.ch/blogs/news/sommerpause-3-bis-15-august-2020

Erst jetzt erreichte mich diese Nachricht, die doch etwas an mein Gemüt rüttelte.

Das Shui Tang hat sich vor mir verschlossen. 

Nun, da ich mich auf den Weg dorthin machen wollte, nach so langer Zeit, wo ich diesen Ort immer wieder aus der Ferne beobachtete.

Gerade auch hatte ich mir das Buch "Blätter vom Teeweg" wieder hervorgeholt, dessen Beiträge ich schon im blog damals las.

Ich werde vor der verschlossenen Tür stehen, vielleicht an Paris denkend ( Maison des trois thés).

Heute mache ich mich dafür auf den Weg nach Berlin zu einem Teeort, der mir auch sehr ans Herz gewachsen ist.

 

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Nun also zur Besprechung von Sei Shonagon und ihrem Kopfkissenbuch, erschienen bei Manesse, und jetzt wird es wichtig: übersetzt und neu herausgegeben von Michael Stein, mit Kommentierung (!), Persone

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vor 7 Stunden schrieb GoldenTurtle:

@Krabbenhueter Ach, du bist in guter Gesellschaft, mit William standen Diz und ich mal um etwa Mitternacht vor dem Laden und es war frecherweise auch zu!

:kopfandiewand: da weiß ich nicht, ob ich jetzt so einfach darüber lachen kann.

"... Oft ist es einfach ein Verlust, der den Schmerz auslöst, oder etwas, das sich nicht erfüllt..."

"...Entweder man muss den Wunsch aufgeben oder es klappt..."

Zitat aus ihrem Buch, gerade gelesen. :|

Aber ich hatte einen schönen Tag und interessante Tees.

 

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  • 2 Wochen später...
vor 1 Stunde schrieb Krabbenhueter:

am Ziel, wenn auch ohne Erfolg.

Mein Beileid. Ging mir übrigens vor einigen Jahren (das Shuitang existierte da noch gar nicht) bei Madame Tseng genau so - Betriebsferien 🥺. Dammann Frères an der Place des Vosges war kein wirklicher Ersatz. Damals war der Gesundheitshype mit weißem Tee auf dem Höhepunkt - als man mir einen mit Kirsche aromatisierten Yin Zheng (der noch ein wenig mehr kostete als ein unverhunzter) andienen wollte, machte ich, dass ich da wieder 'rauskam ...

_()_

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@Krabbenhueter Ach, das ist ja traurig.
Wie lange bist du denn noch hier?
Vielleicht schaffen wir es in den kommenden Tagen mal noch auf ne kurze Runde.
Aber auch Diz und Gabriele sind nicht dafür zu haben, sind im Ausland.
@theroots aber vielleicht auf ne Runde bei mir im Garten an einem der nächsten Nachmittage?

@Krabbenhueter Geh nochmal dorthin!
Ich habe mit Menglin darüber geschrieben, sie macht heute Nachmittag für dich auf! 😘

 

 

PS: Der letzte Nachtrag @Krabbe hab ich etwa 20 Minuten später gepostet, nur hat das Forum die Beiträge zusammengenommen.
Ich hoffe Krabbe bemerkt, dass da noch ein Nachtrag kam. 😁
Na, besser noch ne PM obendrauf.

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vor 1 Stunde schrieb Krabbenhueter:

_20200804_170426.JPG

Da sage ich mal, optimal das heutige schlechte Wetter genutzt! 👍
Ich war noch immer nicht dort 😁 ... sehe aber auf deinem Bild, dass auch Keramik zum Kauf angeboten wird ... was interessantes / edles von den Erzeugern der ausgestellten Exponate? Hast du von den zum Verkauf stehenden Objekten auch eine Aufnahme gemacht?

vor einer Stunde schrieb Krabbenhueter:

Ich verzweifel am Bilder Hochladen!!!

App Lit Photo ... die Standardfunktion compress reicht.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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  • 2 Monate später...

Nach "Krabbenhueters Lehr und Wanderjahren" in Zürich, mal wieder ein wenig Literatur gefällig?

Auch in diesem Jahr verleiht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Deutschen Buchpreis. Longlist haben wir schon hinter uns. Einige Dickschiffe wie Seethaler und Witzel  hat es gleich in der ersten Kurve rausgehauen. Nun sind wir mit der Shortlist schon fast vor dem Ziel. Nichts dabei, was die Lebenszeit lohnt für's lesen?

Doch eins: Christine Wunnicke: Die Dame mit der bemalten Hand, Roman. Berenberg Verlag, Berlin 2020

Um was geht's?

1764 - Der Forschungsreisende Carsten Niebuhr aus Göttingen, der letzte Überlebende einer sechsköpfigen Gruppe, ist auf der Insel Elephanta. Dort trifft er den Meister Musa einen Astrolabienbauer aus Jaipur  und dessen Diener. Man hofft auf ein Schiff, das die Gestrandeten aufnimmt und rettet.

In der Wartezeit redet man mehr schlecht als Recht auf Arabisch miteinander. Spannend, klug und sehr unterhaltend für den der Augen hat zu lesen und Ohren zu hören.

Klasse!

Gleich von Christine Wunnicke  noch zwei hinterher:

Nagasaki, ca. 1642. Novelle, Edition Epoca, Zürich 2010. Die Geschichte einer homoerotischen Beziehung zwischen einem Samurai der nicht mehr kämpft und einem Dolmetscher der Ostindien-Kompanie, Abel van Rheenen. Ost trifft West, und so gut hat man das in diesem Genre noch nicht gelesen. Für alle, die den Letzten Samurai als Buch und als Film für einen fürchterlichen Scheiß hielten: Nagasaki von Frau Wunnicke ein absolutes Muß!

Der Fuchs und Dr. Shimamura, Berenberg Verlag, Berlin 2015, Für mich das Beste der drei Bücher. Dr. Shimamura ein Neurologe und Psychologe aus Japan reist durch die Provinz und erforscht die Besessenheit durch Fuchsgeister. Das führt ihn auch nach Europa. Er kehrt heim und stirbt.

Alle drei Bände haben um die 150 Seiten. Eine große Kunst in diesem Rahmen Geschichten zu erzählen.

Frau Wunnicke beherrscht sie.

 

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Um einmal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren, Sven Regener hätte meines Erachtens nach dereinst einmal einen grösseren Buchpreis verdient, bspw. für sein Werk "Neue Vahr Süd". Auch wenn im ganzen Buch mehr Alkohol getrunken wird als man es für möglich hält, ein frivoler Umgang mit dem Thema Nikotinsucht getrieben wird ("wie schaffen die Anderen das bloss das Rauchen nicht zu vergessen"), die chaotischsten WG-Zustände, das Recht des Stärkeren, als auch die zweifelhaftesten, oberflächlichsten Gefühlsduseleien zelebriert werden, und obendrein das Ende nicht gerade erheiternd ist, ist es doch in seiner menschlichen Intensität und Einfühlsamkeit, gerade was das Ziel des gegenseitigen Verständnisses anbelangt, für mich auf einer Ebene mit Meisterwerken wie "Jeder stirbt für sich alleine" aus einer anderen Epoche. Karikaturistische Intimitäten der und Zusammenprälle von Ideologien der untergehenden Kommunisten, Punks (von den Kommunisten im Buch als Lumpenproletariat bezeichnet), Hooligans, der in sich geschlossenen Welt der Bundeswehr, und noch vielem weiteren, ach was sag ich, auf jeden Fall aus dem direkt anschliessenden Nachfolgewerk "Der kleine Bruder" entstammt dieser Ausschnitt:

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Ich sags euch, der ist auch intuitiv auf der Suche nach Shou!

Franky Lehmann, die alte Socke ... na vielleicht zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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  • 2 Wochen später...

Ichschmeissmichwech ... Danke für den Tip. Peinlich, peinlich, peinlich ... Gott sei Dank, ich bin nicht so (wie es in der "frommen Helene" heisst ;)).

War mir Anlass, mal etwas auszuprobieren - ein ganz relaxter Nachmittagstee zur Begleitung eines Hörspiels. Es hat einigen Spass gemacht - der Begleiter, der irgendwie auch schön komplementär zum Hörspiel schmeckte (u.a. eine tiefe Honignote), war ein Lao Shou Mei vom Spezialisten (für weißen Tee) Jubaitang (Pflückung 2012, Pressung und aromadichte Verpackung 2019) - natürlich aus Fuding in Fujian. Der war für 11 Aufgüsse gut und hielt damit bis zu den letzten 5 Minuten des Hörspiels durch. Womit ich mich jetzt womöglich im Internet als Teesäufer geoutet habe. Sei's drum, ich lass' es mal so stehen ...

_()_

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