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Frauen sind die besseren Pflücker ... und wie die Mehrzahl der Teetrinker, denen Tee fast nichts kosten darf, ihren zu niedrigen Lohn diktiert


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Zitat

Teepflücken ist das Abknipsen eines Triebes aus Teespitze und zwei Blättern vom Teebusch zwischen Zeigefinger und Daumen. Es ist eine Arbeit für Frauen, die Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Sorgfalt erfordert, die jedoch auch anstrengend und eintönig sein kann.

Am 2.8.2021 um 11:02 schrieb GoldenTurtle:

dass Frauen geschickter, schneller und sorgfältiger sind ... es hört sich vielleicht wie ein Scherz an, aber es gab mal Vergleichstests, wobei (erfahrene) Pflücker und Pflückerinnen in männliche und weibliche Teams aufgeteilt wurden, wobei die Pflückerinnen stets gewannen.

Dies ist ein heikles Thema auf vielfältige Weise - und dennoch habe ich keine Angst davor Dinge anzusprechen.

Diejenigen, die Missstände lieber nicht ansprechen als sich möglicherweise die Finger daran zu verbrennen, diejenigen sind letztlich mitverantwortlich dafür, dass Missstände fortbestehen können.

Mit keiner Silbe sagte ich etwas in die Richtung, dass es gut wäre, die Arbeit der Frauen (die sie ja nur machen, weil sie sonst keine bessere Alternative haben) durch zu niedrige Bezahlung auszubeuten.
Im Gegenteil: In dem ich darauf hinwies, dass Frauen "geschickter, schneller und sorgfältiger sind", fordere ich für jene auch eine bessere, fairere Entlöhnung.

Aber das Problem geht tiefer: noch grössere Mitverantwortung tragen jene, die nur möglichst billige Tees kaufen (und das sind die meisten) - diese ultraniedrigen Preise, die sich die Leute gewohnt sind für Tee zu zahlen (nämlich fast nix), diese Preise stammen noch aus Zeiten der Unterdrückung und Ausbeutung, die ja eigentlich vorbei sein sollten, doch wenn die Mehrzahl der Menschen stets nur superbillige Tees kauft, zwingen sie den Lohn für Pflückerinnen auf ein extrem niedriges Niveau, sonst könnte man diesen superbilligen Tee ja gar nicht produzieren.

Wie wir wissen, kriegen bspw. in China die Pflücker/innen der teureren First Flush Grüntees wesentlich mehr für diese Arbeit, als bei späteren, für den wenig zahlenden Massenmarkt bestimmten Pflückungen (man könnte vereinfachend sagen, der Lohn der Pflückerinnen rechnet sich prozentual aus dem Ertrag).

Für wen Tee fast nichts kosten darf, der fördert menschenausbeuterische (als auch auf verborgenen Wegen unökologische) Produktionen.

Die Lösung ist jedoch nicht, dass man über die Politik mehr Lohn fordert, sondern dass einem selbst Tee etwas wert ist, dass es einem nicht mehr egal ist, wenn jemand weit weg fast nichts dafür kriegt - und bei Premium-Produktionen ab geschätzt etwa 5€ auf 100g kann man relativ sicher sein, dass ein grösserer Teil davon bei den Pflückerinnen ankommt, als bei einem 1€ auf 100g Tee - denn letztlich, wenn Teebauern und Factories für hochwertigere Produkte auf breiterer Ebene mehr kriegen, wenn es denen besser geht, dann haben sie auch mehr Wertschätzung für ihre Arbeit, dann bedeutet ihnen die Arbeit und ihr Produkt weit mehr, und dann werden ihnen auch ihre Arbeiter zunehmend wichtiger und sind obendrein motiviert dazu, dem Kunden ein ganzheitlich gutes Produkt zu liefern (hingegen jemand der dich ausbeutet - ist dir dessen Gesundheit wichtig?).

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Bearbeitet von GoldenTurtle
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Am 10.8.2021 um 14:19 schrieb GoldenTurtle:

Zeiten der Unterdrückung und Ausbeutung, die ja eigentlich vorbei sein sollten

Erst einmal danke, @GoldenTurtle, dass Du nochmals auf dieses Problem hinweist. Das Thema ist für den Konsumenten nicht ganz leicht zu überblicken, weil die Situation von Land zu Land und zum Teil auch von Region zu Region noch einmal sehr unterschiedlich ist. In den ehemaligen Kolonialländern lässt sich ein Teil der Misere auch als ein unschönes Überbleibsel aus der Vergangenheit interpretieren. Nur dass heute nicht mehr die "Kolonialherren", sondern große Unternehmen mit ihrer Marktmacht Preise diktieren, die letztendlich dazu führen, dass die Familien der Menschen, die auf den Teeplantagen arbeiten, hungern müssen. Die großen (deutschen) Teeimporteure tragen dabei eine ebenso große Verantwortung, wie die Plantagenbesitzer in den Produktionsländern, die ebenfalls ihren Profit auf Kosten der Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter machen. Die Frauen sind von der Ausbeutung besonders betroffen, da sie fast überall für das Pflücken des Tees verantwortlich sind, das besonders anstrengend ist und besonders schlecht entlohnt wird. Die Männer haben meist andere Jobs und werden etwas besser bezahlt, müssen dabei weniger hart arbeiten.

Wie angedeutet, ist es für den Konsumenten nicht ohne weiteres möglich zu erkennen, unter welchen Bedingungen ein Tee produziert wurde. Die gängigen Siegel (Rainforest, Fairtrade...) sind leider oft auch nur ein Anhaltspunkt und keine Garantie, da vor Ort nicht unbedingt alles so umgesetzt wird, wie es nach den Bedingungen der Siegel eigentlich sein sollte.

Für die Region Darjeeling ist die Studie von Benjamin Luig, Edle Tees für Hungerlöhne, eine gute Informationsquelle, die online als PDF verfügbar ist:

https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/EdlerTee_web.pdf

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vor 3 Stunden schrieb teewelt:

Nur dass heute nicht mehr die "Kolonialherren", sondern große Unternehmen mit ihrer Marktmacht Preise diktieren, die letztendlich dazu führen, dass die Familien der Menschen, die auf den Teeplantagen arbeiten, hungern müssen.

Aber (!!!) der Kunde ist König und steuert durch die Nachfrage den Handel und dadurch indirekt letztlich auch die Produktion als auch deren Bezahlung.
Wenn nicht die Mehrheit der Teetrinker "Billig, billig, billig!" auf ihr Fähnlein geschrieben hätten, indem sie stets nur extrem billige Tees kaufen, wenn es beim Einkauf weniger um billig als mehr um Qualität und Nachhaltigkeit gehen würde, dann könnten und würden auch die grossen Unternehmen (kostendeckend) mehr darauf achten, was dann wiederum der Produktion als auch einer besseren Entlöhnung zugute kommen würde.

Die Gesamtheit der Kunden hat viel mehr Macht als sie es meint. Wenn die Nachfrage nach Billigtees plötzlich runtergeht und die Nachfrage nach Premiumtees steigt, wird sich der Handel als auch die Produktion darauf ausrichten - es wäre ganz einfach. Aber dieses immer den grossen Unternehmen die Schuld für alles geben, das ist schlicht Unsinn und bringt nichts - die grossen Unternehmen sind die Stimme der Mehrheit des Volkes und vertreten deren Interessen.

Das was man heute kauft, das fördert man dadurch in der Zukunft.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Hmm... wie gesichert ist denn der Zusammenhang zwischen hochpreisigen Tees und guten Löhnen? Ich hab gehört, dass in China der Wohlstand schon so hochgegangen ist, dass die Teearbeiter(innen) besser bezahlt werden müssen, weil sie sonst einfach in Fabriken arbeiten.

Aber wenn ich an die Modebranche denke, da sind ja teure Labels nicht automatisch eine Garantie dafür, dass Arbeiter besser bezahlt werden.

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@miig Ein Beispiel mit echten Zahlen aus China aus diesem Video:

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Wie man davon ebenfalls ableiten kann, wird bei den schlechterbezahlten Tees der Ernten, die für den wenigzahlenden Massenmarkt bestimmt sind, wesentlich schneller und entsprechend unvorsichtiger geerntet - zu Beginn des Frühlings ist man jedoch darauf bedacht, das Pflückgut intakt und optisch einwandfrei zu ernten.

vor 12 Stunden schrieb miig:

Aber wenn ich an die Modebranche denke, da sind ja teure Labels nicht automatisch eine Garantie dafür, dass Arbeiter besser bezahlt werden.

Klar ist es keine Garantie, aber dennoch ist die Wahrscheinlichkeit tendenziell viel höher, dass das Produkt aus qualitativ hochwertigerer und besser bezahlter Arbeit stammt, als wenn man bspw. ein T-Shirt in einem 1€ Shop kauft.

Nur wenn man einen angemessenen Preis für ein Produkt zahlt kann ein fairer Anteil an die Arbeiter weitergehen.

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vor 12 Stunden schrieb miig:

wie gesichert ist denn der Zusammenhang zwischen hochpreisigen Tees und guten Löhnen?

Gesichert ist da gar nichts. Helfen würde ein Lieferkettengesetz, das seinen Namen auch verdient - da wohl kein Teeimporteur in Deutschland über 1.000 Beschäftigte hat (derzeit liegt die Marge sogar bei > 3.000 Beschäftigte), greift das hier nicht. Ohne dieses windige Schlupfloch, das das Gesetz von vorneherein zu einem Papiertiger gemacht hat - besser gesagt machen sollte - ginge bei uns nur noch Tee mit entsprechender Zertifizierung über den Ladentisch. Die selbstverständlich nicht zum Nulltarif zu haben ist, wenn das nicht nur ein schöner Aufkleber zur Gewissensberuhigung sein soll - die Kosten trägt der Endverbraucher. Dass ein hoher Preis alleine, ohne gesetzliche Vorgaben, eine gerechtere Entlohnung der Arbeitskäfte vor Ort garantiert, ist nicht mehr als ein frommer Wunsch um nicht zu sagen Selbsttäuschung. So funktioniert Kapitalismus nicht.

_()_

 

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Ich sehe, es ist notwendig - in Deutschland will man alles stets mit noch mehr Gesetzen lösen - aber das funktioniert nicht.
Hier geht es nun nicht nur um Tee, sondern um die gesamte Wirtschaft.

Mein Manifest gegen die "Geiz ist geil"-Mentalität
Oder: wie eine ganze Nation sich gegenseitig in die Armut sparen kann

Geschrieben von Güldonius Y. Kroetokovski (möglicherweise handelt es sich hierbei um ein Pseudonym)
Dieser Beitrag darf kann sollte muss zwingend in Zeitungen veröffentlicht werden.

Seit Menschengedenken gilt sparsam sein als etwas nobles ... doch mit kaum etwas anderem schadet man der Wirtschaft und dem eigenen Land mehr.
Viele meinen, wenn sie ein Schnäppchen gemacht haben, hätten sie so etwas wie ein Gewinn für sich herausgeschlagen, doch letztlich ist das Gegenteil der Fall.

Wenn man für etwas wenig zahlt, muss ein anderer für sein Geld mehr arbeiten,
und wenn alle stets das Günstigste kaufen, trifft diese Konsequenz alle - alle müssen immer mehr arbeiten für immer weniger Geld.

Die Wirtschaft könnte ganz anders viel besser funktionieren: Die Wirtschaft blüht davon auf, dass viel Geld ständig hin und her fliesst - je schneller und je mehr, desto besser.
Nehmen wir als vereinfachendes Beispiel ein kleines Dorf: Ein Bäcker und ein Fischhändler kaufen stets voneinander ihre Erzeugnisse.
Und viel davon. Und edles. Und ... keiner wird davon arm! Im Gegenteil.
Je mehr sie gegenseitig kaufen, desto schneller kommt das Geld zurück, und desto mehr können sie mit dem gleichen Geld immer wieder kaufen.
Das Geld nutzt sich dadurch nicht ab, es stört das Geld nicht, wenn es ständig den Besitzer wechselt - was das Geld stört, wenn jemand darauf hockt oder knausert.
Wenn man spart und nur auf Schnäppchen aus ist, verunmöglicht man dieses Aufblühen der Wirtschaft und unterstützt schlechte Entwicklungen.
Aber ja, es müssten alle mitmachen.
Gemeinsam hätte man eine positive Entwicklung in der Hand.
Die Zeitungen müssten dieses einfache System publizieren und alle müssten mitmachen und die Wirtschaft des Landes würde heilen.
Klar, es würde nicht darum gehen, dass nun alle völlig überteuerte Luxusprodukte kaufen - worauf man meiner Meinung nach achten sollte:
Qualität und Kundenservice, diese Punkte sollten einem mehr wert sein. Wenn man darauf achtet, fördert man gute Entwicklungen.

Spirituelle Hintergründe:
Egoismus hingegen schadet einem letztlich selbst - das wusste bereits Salomon.
All die Wege zu ergründen, wie Sparsamkeit einem letztlich selbst schadet, wie man sich bspw. durch die vom Produzenten erzwungene Sparsamkeit durch ungesündere Erzeugnisse selbst ins Fleisch schneidet - das wäre schon eine Wissenschaft für sich.
Aber auch die Chinesen haben ein erwähnenswertes Sprichwort, welches heutzutage wohl kaum noch Beachtung findet, dass das Leben und die Erde wie eine wunderbare Festtafel sei, aber alle Menschen viel zu lange Essstäbchen hätten - nun könnten sich die Menschen Hölle oder Himmel auf der Erde selber erschaffen: die Hölle, wenn alle nur für sich selbst schauen, weil sie mit den viel zu langen Essstäbchen das herrliche Essen gar nicht in den eigenen Mund kriegen, und den Himmel, wenn die Menschen das Glück und Wohl des Nächsten höher achten als sich selbst.
Der Meister lehrte sogar explizit, dass Geiz etwas böses ist, und: "Gebt, und ihr werdet bekommen. ... Nach dem Maß, mit dem ihr gebt, werdet ihr zurückbekommen."
Er verstand sogar die Wirtschaftskreisläufe in unheimlicher Tiefe, gleich auf ganze Nationen bezogen.

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vor 36 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ich sehe, es ist notwendig - in Deutschland will man alles stets mit noch mehr Gesetzen lösen - aber das funktioniert nicht.
Hier geht es nun nicht nur um Tee, sondern um die gesamte Wirtschaft.

Naja, man kann eben nicht mal schnell die gesamte Wirtschaft umkrempeln :) Ich würde auch davon ausgehen, dass die Mehrzahl der Teehändler und -produzenten kommerziell wirtschaften und denken. Und da wird immer das Problem sein, dass man die Kosten soweit drückt, wie es irgendwie geht. Warum sollte man die Personalkosten erhöhen, wenn es nicht sein muss?

Das ist eben die, wie @SoGen sagte, kapitalistische Marktlogik. Und, da ist nunmal mehrheitlich die Nachfrage nicht da. Schauen wir doch Fleisch an - Bio-Fleisch ist wahrlich nicht leidfrei, aber definitiv besser als konventionelles. Wie groß ist der Marktanteil von Bio-Fleisch? Ich weiß es nicht, aber er ist gering...

Wenn es einen europäischen Markt gäbe für fair gehandelten China-Tee, dann hätten wir längst eine Infrastruktur dazu. Das wächst schnell nach, wenn sich werte verschieben. Man kann sich ja die Craft-Trends anschauen, bei denen Puerh und Oolong ja auch ein bisschen mitmachen, mit Handarbeit, Premium und diesen Labels. Da tut sich einiges, weil das eben ein Wert ist. Aber wie groß ist der Fairtrade-Tee-Markt?

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vor 3 Stunden schrieb GoldenTurtle:

in Deutschland will man alles stets mit noch mehr Gesetzen lösen - aber das funktioniert nicht.

Sorry, aber was Du da referierst, funktioniert schon mal gar. Das sind bestenfalls Tagträumereien oder Stoff für eine Sonntagspredigt und mehr wird daraus auch nicht. Schau Dir mal die von @teewelt verlinkte Studie an. Nur ein kurzes Zitat daraus:

Zitat

Auch heute noch besteht zwischen der Höhe der ausgezahlten Löhne und der Produktivität der Plantagen kaum ein Zusammenhang: Höhere Umsätze auf den Plantagen
führen nicht per se zu einer Steigerung der Löhne.

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vor 22 Stunden schrieb miig:

Naja, man kann eben nicht mal schnell die gesamte Wirtschaft umkrempeln

Nicht die Wirtschaft, sondern die Mentalität der Mehrheit der Käufer ist das Problem - der Rest, das was die Mehrheit meint was das Problem sei, ist nur unsichtbare Kausalität ihrer eigenen, geizigen Mentalität, wie oben detaillierter ausgeführt.

vor 20 Stunden schrieb SoGen:

Sorry, aber was Du da referierst, funktioniert schon mal gar.

Hehe, du wolltest eigentlich, dass der Satz das Gegenteil aussagt ... wenn dir da nicht im entscheidenden Moment möglicherweise etwas oder jemand in deine Überlegungen dazwischengefunkt hätte ... aber genau, es funktioniert ganz und gar ... es wird lediglich ein paar Jahre dauern, bis die Gesellschaft dies als Ganzes verstehen wird.

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Am 12.8.2021 um 12:29 schrieb GoldenTurtle:

Qualität und Kundenservice, diese Punkte sollten einem mehr wert sein. Wenn man darauf achtet, fördert man gute Entwicklungen.

Nachtrag hierzu ... mit Qualität meine ich Ganzheitlichkeit:

- es tut mir gut (bio), und dadurch ist es tendenziell auch nachhaltiger produziert

- es ist gut für jene, die es produzieren (faire Entlöhnung)

Labels in Richtung von bio & fair ist schon ein richtiger Weg. Bravo an alle, die das schon jetzt unterstützen. Je mehr mitmachen, desto mehr Produktionen und Angebote werden darauf ausgerichtet und dadurch wird es auch günstiger werden.

Jedoch hat man auf vielfältige Weise mehr davon, wenn man z.B. statt eines angenommen üblichen, billigen 200g Fleischstückes zum gleichen Preis ein 100g Fleischstück aus natürlicher Produktion konsumiert:

- erstens ist es für einen selbst gesünder, weniger fleisch zu essen

- i.d.R. wird es schmackhafter sein, ein grösserer Genuss

- und man hat ein besseres Gefühl dabei (nachhaltig, bessere Haltung, zufriedenere Arbeiter und gesünder für einen selbst)

Was man heute kauft, dessen Produktionsweise fördert man dadurch in der Zukunft.

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Kauft Ihr denn auch bei einem Teehändler,der fair Tee mit den Teeanbauern handelt ??

Ich hab da seit längerem einen tollen Shop. Happy Tea Bar in Münster : :winken:

Schaut ihn Euch doch auch mal an : Ich kaufe sehr gerne und auch immer auf Vorrat dort ein. Toll auch als schönes Geschenk für Eure Lieben !!

https://www.happyteabar.de/shop/tee-kraeuter-and-blueten/

 

Hier ein kleiner Text von den Inhabern von Happy Tea Bar für Euch :

Persischer Tee, sprich Tee aus dem Iran ist hier eher unbekannt und selten zu bekommen. Dabei hat gerade der Norden Irans ein super Klima für wunderbare aromatische Tees. Der Export wird allerdings von dem Mullahregime sehr, sehr, sehr! reglementiert und eingeschränkt. Das führt dazu, dass es viele kleine Plantagen für den Eigenbedarf und die Region gibt. Dort wird der Tee überwiegend per Hand verarbeitet. D.h. die Welk- Roll- Trocken- und Fermentierungsprozesse laufen nicht maschinell beschleunigt und somit schonender ab. Das schmeckt man: Persische Tees sind sehr aromatisch und haben wenig Gerbstoffe. Wir kaufen direkt bei den Bauern, die organisch anbauen und zahlen bewusst einen höheren Preis, um eine faire Zusammenarbeit aufzubauen. Wir möchten mit unserem Teeprojekt mit euch die persische Teekultur genießen und die Menschen dort unterstützen.

 

Und hier noch ein paar Fotos für Euch – von meinen persönlichen Lieblingen : :love:

Persischer Schwarztee mit Safran – Persischer Bergtee -  Persische Orangenblüte

 

 

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