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Hallo



Man sagt ja, der erste Aufguss sei für den Feind, der zweite für den Freund. ^^ Allerdings mag ich den ersten Aufguss mehr als den zweiten, wenn ich Tee trinke. Der Geschmack ist einfach intensiver für mich und erinnert mich an pure Natur.



Leider kriege ich den Geschmack beim zweiten Aufguss von Seogwang nicht raus. Der erste schmeckt sehr intensiv, der zweite kaum. Jemand der wenig Tee trinkt würde glauben er trinke Wasser.



Ich koche nicht auf Liter, sondern auf eine Tassengröße und nehme zwei - drei Löffel von dem Teegschwendnerlöffel. 80 Grad Waser und zwei Minuten Ziehzeit.



Habt ihr vielleicht Tipps für mich, z.B Erhöhung der Temperatur oder Verkürzung der Ziehzeit??


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Mir schmeckt der Seogwang besser bei 70°C im ersten Aufguss.


Für den zweiten Aufguss dann 80-85°C aber nur noch eine Minute Ziehzeit.


Der zweite Aufguss schmeckt dann ganz anders, aber immernoch intensiv.



Der Trick ist, bei verschiedenen Temperaturen andere Aromen aus den Teeblättern zu extrahieren. Daher den ersten Aufguss bei niedrigerer Temperatur, damit die 80°-Aromen für den zweiten Aufguss übrig bleiben.


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Gast Gast195

Der Trick ist, bei verschiedenen Temperaturen andere Aromen aus den Teeblättern zu extrahieren. Daher den ersten Aufguss bei niedrigerer Temperatur, damit die 80°-Aromen für den zweiten Aufguss übrig bleiben.

auf den gedanken bin ich noch garnicht gekommen, danke dafür :)

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Danke für den Tipp!!



Ich werde das jetzt mal mit Sencha ausprobieren. 90 Grad kommen mir dafür zu heiss vor! Ich will den mal mit 75 eine Minute ziehen lassen und den zweiten Aufguss mit 90 für nur 30 Sekunden!


bearbeitet von Erza

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Gast
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    • Von 1stone
      Hallo,
      ich bin dabei mich in die Thematik grüner Tee zu vertiefen. Folgenden Artikel habe ich dabei gefunden, der die gesundheitliche Wirkung der einzelnen Aufgüsse analysiert: https://www.gruenertee.com/zubereitung/aufguesse/
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      mit etwas Abgangsnote und wenn ich die Ziehzeit anpasse wird er eben bitter. Ich bereite die drei Aufgüsse wie folgt zu:
      Aktivierung: mit 60° heißem Wasser für 5 Sekunden bedeckt und dann abgekippt
      1. Aufguss: 6g auf 380ml bei 60° für 120 Sekunden
      2. Aufguss: 65° für 100 Sekunden
      3. Aufguss: 70° für 80 Sekunden bzw. 100 Sekunden

      Dies ist der Tee den ich benutze: https://www.teegschwendner.de/tee-shop/japan-gyokuro

      Jetzt stellen sich mir als Laie folgende Fragen bei der Problematik:
      - ist die Gesamtmenge an Wasser für die drei Aufgüsse zu hoch?
      - ist der Gyokuro für so viele Aufgüsse nicht hochwertig genug? (vllt auch im Bezug auf die Wassermenge)
      - muss ich die Teemenge erhöhen damit noch was beim dritten Aufguss ankommt?
      - ist meine Zubereitung allgemein Quark?

      Vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen. 😅
    • Von nemo
      In letzter Zeit hatte ich bei einem jungen Sheng mehrfach Sessions, in denen der Aufguss ungewohnt trübe war. Das hat mich an den Beitrag hier erinnert und ich würde gerne nachfragen, ob jemand dem Rätsel, bzw. dessen Lösung etwas mehr auf die Spur gekommen ist.
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      Da das Blattgut eher fest gepresst ist, hatte ich teilweise größere Stücke in der Kanne hatte, um die Blätter nicht unnötig zu zerbrechen. Vielleicht enthielt es im Inneren Brösel und Krümel, aber richtig aufgefallen ist mir da auch nichts.
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      Wisst ihr, gibt es Geschmacklich,  einen Unterschied zwischen höheren Kannen wie dieser hier (https://yunnansourcing.com/collections/yixing-pottery/products/jin-hei-gang-clay-rong-tian-yixing-teapot-130ml) im Vergleich zu so einer (https://yunnansourcing.com/collections/yixing-pottery/products/jin-hei-gang-clay-fang-gu-yixing-teapot-110ml) ?
       
      Würde mich über eine Antwort freuen :3
      Philipp
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