Empfohlene Beiträge

Besonders schön, wie er dann anfängt über Kartoffeln und Weizen zu sprechen...


Ich sehe zwei Probleme:


1. Die Preisgestaltung in Europa


2. Die Standards in den Anbauländern



Es gibt ja keine großartige Kontrolle oder Regulierung vom Staat bzw. die Arbeiter wehren sich nicht.


Und den Firmen ist es egal, weil sie haben ja die grundlegende Versorgung gewährleistet, mehr braucht man nicht zu tun.


Zumindenst nicht, bis irgendwann mal was größeres passiert und es in die Medien kommt, dann heißt es, man wusste davon ja nichts usw.


Solange sich hierzulande oder dortzulande niemand dafür einsetzt, wird es so bleiben. :(


Es tut mir leid, aber solch ein Thema regt mich immer auf.


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Also ich habe mir die Sendung auch angesehen und möchte mal ein wenig Luft loslassen. Diese Reportage reiht sich ja wunderbar in all diese Nachhaltigkeitsdokus ein. Die schlechten Arbeitsbedingungen kann ich noch ganz gut nachvollziehen und diese empfand ich auch als das einzig halbwegs Interessante, aber eigentlich keine Neuigkeit, an der Doku. Der Aspekt mit den Pestiziden regt mich aber total auf.



Grundsätzlich wurde doch in einem Nebensatz berichtet, dass die vier Pestizide (ich glaube es waren vier) im Büntingtee im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen stehen. So ist es doch bei Tee, dass die gesetzlichen deutschen/europäischen Richtlinien besonders streng sind. Also ich bin dafür kein Experte, aber wenn ich an die Ergebnisse von Ökotest aus dem Jahr 2003 & 2008 und die der Stiftung Warentest aus den Jahren 2006 und ich glaube von vor 2 Jahren denken, so waren dort weitaus stärker belastete Tees, die aber zum großen Teil ebenfalls im Rahmen der gestzlichen Vorgaben waren. Sicherlich sind Pestizide gesundheitsschädlich, aber in einem bestimmten Rahmen für mich akzeptabel. (okay, das ist eine zu subjektive Bewertung, ich habe auch großes Verständnis für diejenigen, die versuchen Pestizide zu vermeiden oder zu verringern, ist ja auch nicht verkehrt). Was mich aber an der Doku so aufregt ist diese journalistische Panikmache. Es werden irgendwelche Fakten (in diesem Fall Anzahl an Pestiziden und deren potenziellen Auswirkungen vor allem nicht mal von Tees aus Kenia) berichtet, aber nicht die höhe der gemessenen Rückstände, keine Relationen und vor allem keine Vergleiche aufgestellt. Mir kam da sofort ein bunter Salatteler in den Sinn, der aus vielen Gemüsesorten besteht (besonders jede Komponente aus einem anderen Garten/Gewächshaus) und vermutlich ein extremerer Pestizidcocktail ist als der dort getestete Tee.



Generell nehme ich zunehmend eine dichotome mediale Aufbereitung der gesundheitlichen Wirkung von Tee bei Personen war, die dem Tee nicht so nahe stehen. Auf der einen Seite wird er als ein Wundermittel gegen viele Krankheiten gesehen und auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die sich an die Gesundheitsgefärdung durch Pestizide erinnern. Wäre ja mal interessant sogenannte Präkonzepte zum Tee wissenschaftlicher zu erheben:-) Eigentlich ein schönes Thema: Subjektive Theorien zum Tee:-) 


bearbeitet von Soltrok

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Im Oktober:
 

03.10., 16.30 Uhr, NDR

Landpartie: Ostfrieslands Küste. Nordsee mal anders

Wellen, Watt und Weite: das ist die Küste Ostfrieslands. In dem Urlaubsparadies geht Heike Götz, die Moderatorin der Sendung, mit dem Fahrrad auf Entdeckungsreise. [...] Zu Ostfriesland gehören natürlich auch Tee, Teestuben und köstlicher Kuchen. Gestärkt geht es auf ins Wattenmeer. Das UNESCO-Weltnaturerbe lädt immer wieder zu ganz besonderen Entdeckungstouren ein.

08.10., 18.30 Uhr, N24

Tee - Türkei - Tradition: Caykur auf dem Weg zur Weltmarke
 
21.10., 05.14 Uhr, phoenix
Imperium: Die letzten Tage von Peking
Der Anschlag auf das älteste Imperium der Erde kam aus Europa: Im 19. Jahrhundert führte England riesige Mengen Tee aus China ein. Die Chinesen waren jedoch nicht bereit, ihr Reich für den Handel mit britischen Industrieprodukten zu öffnen. Daraufhin überschwemmten die Briten das Riesenreich mit billigem Opium, mit der Absicht, das Land zu ruinieren. Als sich Widerstand regte, erschienen britische Kanonenboote vor der chinesischen Küste. In drei Feldzügen fügten die Engländer dem Reich der Mitte schmachvolle Niederlagen zu. Aus der Sicht moderner Historiker sind die so genannten Opiumkriege der Anfang vom Ende des chinesischen Kaiserreichs gewesen
 
24.10., 14.30 Uhr, hr
Mit dem Zug durch Indiens Blaue Berge
Im Südwesten des indischen Subkontinents beeindrucken die Nilgiris, die "Blauen Berge", durch ihre unberührte, wildromantische Landschaft. Auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern ist es im Sommer angenehm kühl. Hier leben noch wilde Elefanten und Wasserbüffel. Dank der hohen Niederschlagsmenge gedeihen Teebüsche in den weiten Gebirgstälern besonders gut. Herrliche Teeplantagen prägen daher das Bild der Nilgiris. Früher wurde der Tee mit der Nilgiri Mountain Railway abtransportiert. Doch hauptsächlich wurde die Strecke für britische Kolonialherren und indische Adlige gebaut.
 
24.10., 19.45 Uhr, Super RTL
Disney Jessie: Teeparty mit Hindernissen
Luke ist wütend auf Jessie. Nachdem sie ihn im Park äußerst fürsorglich behandelt hat, steht er wie ein Weichei da. Jessie sieht ein, dass ihr Verhalten unangebracht war und möchte sich entschuldigen. Sie schlägt vor, gemeinsam mit Luke Paintball zu spielen. Währenddessen entdeckt Zuri ihre Leidenschaft für Tee und gönnt Jessie damit keine ruhige Minute. :D
 
30.10., 13.05 Uhr, arte
360° - Geo Reportage: Die Teebahn von Darjeeling
Seit über 100 Jahren kämpft sich eine Dampflok regelmäßig die steilen Berge des Himalaya hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaya-Bahn im Jahre 1881. "360° - Geo Reportage" begleitet den Heizer Chandra Mangar Bamadur und zeigt, was für eine große Rolle eine kleine Bahn im Leben der Menschen spielen kann.
 

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30.10., 13.05 Uhr, arte

360° - Geo Reportage: Die Teebahn von Darjeeling

Seit über 100 Jahren kämpft sich eine Dampflok regelmäßig die steilen Berge des Himalaya hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaya-Bahn im Jahre 1881. "360° - Geo Reportage" begleitet den Heizer Chandra Mangar Bamadur und zeigt, was für eine große Rolle eine kleine Bahn im Leben der Menschen spielen kann.

Habe ich gesehen, kann man gut gucken! Tee spielt zwar nur ne Nebenrolle, aber das macht ja nix.

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Im November
 

01.11., 05.15 Uhr, RTL living

Voxturs: Taiwan

Und das sind die Voxtours Themen in Taiwan: [...]

3. Tee: Das wertvollste Grün im Hochland - Tee hat für die Taiwaner eine ganz besondere Bedeutung. Er verlängert das Leben, sagen sie. Voxtours ist Gast beim lokalen 'Tee Festival'. Erfahrene Tester bestimmen hier Taiwans besten Tee.

01.11., 10.30 Uhr, phoenix (Wdh. 15.11., 03.10 Uhr)

Imperium: Die letzten Tage von Peking
Der Anschlag auf das älteste Imperium der Erde kam aus Europa: Im 19. Jahrhundert führte England riesige Mengen Tee aus China ein. Die Chinesen waren jedoch nicht bereit, ihr Reich für den Handel mit britischen Industrieprodukten zu öffnen. Daraufhin überschwemmten die Briten das Riesenreich mit billigem Opium, mit der Absicht, das Land zu ruinieren. Als sich Widerstand regte, erschienen britische Kanonenboote vor der chinesischen Küste. In drei Feldzügen fügten die Engländer dem Reich der Mitte schmachvolle Niederlagen zu. Aus der Sicht moderner Historiker sind die so genannten Opiumkriege der Anfang vom Ende des chinesischen Kaiserreichs gewesen

02.11., 23.00 Uhr, tagesschau24 (Wdh. 09.11., 18.30 Uhr)

Bitterer Tee

Tee - das beliebteste Getränk der Welt. Früher Luxusprodukt, heute ist er in jedem Discounter günstig zu haben. Nahezu unberührt von neuen Getränketrends steigt sein Verbrauch in Deutschland stetig an. Tee sei gesund und mache fit, sagt man. Doch hält das Image der Wirklichkeit stand? NDR Autor Michael Höft fragt nach. Seine Recherchetour beginnt im Supermarkt und führt ihn bis nach Kenia, dem inzwischen größten Teeproduzenten der Welt.

05.11., 14.15 Uhr, SWR

Eisenbahn-Romantik: Nilgiri Mountain Railway

Im Südwesten des indischen Subkontinents beeindrucken die Nilgiris, die "Blauen Berge", durch ihre unberührte, wildromantische Landschaft. Auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern ist es im Sommer angenehm kühl. Dank der hohen Niederschlagsmenge gedeihen Teebüsche in den weiten Gebirgstälern besonders gut. Herrliche Teeplantagen prägen daher das Bild der Nilgiris.

08.11., 06.15 Uhr, arte
Reisen für Genießer: Portugal - Lissabon
Die jahrhundertealte Seefahrertradition Portugals hat den Reichtum des Landes begründet. Architektonisch findet sie ihren Widerhall im Manuelinischen Stil, ganz besonders im Lissaboner Stadtteil Belém. Die Liebe der Portugiesen zu Gewürzen, Pfeffer, Zimt und Kaffee zeugt noch immer von der glorreichen Vergangenheit. Ein besonderer Meilenstein in der kulinarischen Geschichte des Landes war die Ankunft des "Chai" aus Indien im Hafen von Lissabon. Diese wurden schon bald in ganz Europa zum Exportschlager - unter der Bezeichnung "Tee", da die Kisten mit dem Buchstaben "T" für "Transport" versehen waren.

10.11., 07.10 Uhr, ARD

Willi wills wissen: Was sorgt für gute Besserung?
Viele bekommen jedes Jahr ein- oder zwei Mal einen grippalen Infekt. Der Kopf brummt, die Nase läuft und oft muss man sich mit Fieber ins Bett legen. Au weia! [...] Zusammen mit dem Kräuterwastl ist Willi auf Kräuter-Entdeckungstour im Mangfalltal. Beim Pflücken erfährt der Reporter, dass z.B. der Löwenzahn als Tee bei Verdauungsproblemen hilft. [...] Weiter geht's zu einer Firma in Neumarkt in der Oberpfalz. Bevor Willi einen Blick in die Produktion von Erkältungssaft wirft, muss er erst mal bei der Ernte mit anpacken und Unkraut aus dem Ampferkraut-Feld jäten. Im Saft sollen neben dem Ampferkraut schließlich nur die erforderlichen vier weiteren Zutaten sein: Holunderblüte, Schlüsselblume, Eisenkraut und Enzianwurzel. Joachim Erler erklärt Willi, dass alle Kräuter mit gereinigtem Wasser vermengt werden und dann mehrere Tage lang ziehen müssen. Funktioniert ja wie beim Tee! Jetzt noch Sirup und Kirschsaft für den Geschmack hinzu - und fertig ist der Erkältungssaft.

10.11., 13,00 Uhr, NDR

die nordstory: Ostfriesen zwischen Dollart und Ems: Das Rheiderland

Im Rheiderland ist das Land flach, der Himmel weit, die Menschen sind typisch. Es liegt dort, wo der Horizont noch seinen Namen verdient. Zwischen Dollart und Ems stehen die Häuser erhöht auf Warfen, weil fast die gesamte Region unter dem Meeresspiegel liegt. Die Kirchtürme sehen aus wie Leuchttürme. In den kleinen Gassen findet man noch den Dorfschmied, den Fährmann und den Postboten, der noch Zeit für eine Tasse Tee hat.

10.11., 16.30 Uhr, WDR (Wdh. 16.11., 09.30 Uhr)

Würste, Kräuter und der liebe Gott: Geschichten aus der Markthalle
Wie es dem muslimischen Feinkosthändler inmitten von Trüffeln und anderen Versuchungen dennoch gelingt zu fasten, wie die Familie Frieser am Stand gegenüber als Familienunternehmen ihre Kunden nicht nur bedient, sondern auch unterhält und weshalb der Japaner Kinya Terada nicht mehr Hedgefond-Manager sein wollte, sondern als Buddhist feinsten Tee zelebriert und Messern den meisterhaften Schliff verleiht, davon erzählt die Reportage "Würste, Kräuter und der liebe Gott".

11.11., 11.15 Uhr, EinsPlus (Wdh. 12.11., 08.15 Uhr)

Gewürze, Tee und scharfe Curries

Sri Lanka, Land des Ceylon-Tees, hat außer dem Spitzentee noch mehr für Feinschmecker zu bieten. Wegen der Gewürze kamen die ersten Europäer auf die Insel. Muskat, Vanille, Zimt: Alles das gedeiht hier prächtig - zum Würzen herrlicher Curry-Gerichte und für die ayurvedische Medizin. Auch Obst und Gemüse gibt es im Überfluss, dank des tropischen Klimas. Die Filmautorin Nina Thomas hat eine Gruppe von Teemeistern aus Frankfurt bei ihren Erlebnissen auf der Insel begleitet und den Köchen in die Töpfe geguckt.

19.11., 18.25 Uhr, arte

fernOst - Von Berlin nach Tokio: Durch den Iran und Turkmenistan

Der Urmiasee - er ist etwa zehnmal größer als der Bodensee - im Nordwesten Irans versalzt zusehends und trocknet aus. Kaum eine Tier- oder Pflanzenart kann in diesem Gewässer überleben. Nachdem das Filmteam dieses ökologische Katastrophengebiet durchquert hat, erreicht es die Stadt Tabriz, die bekannt ist für die Produktion von Perserteppichen. Auf dem Basar von Tabriz hängt nicht nur der Teppichhandel von einem einzigen Mann ab, dem Teeboten, der die Seele des Marktplatzes ist; denn ohne Tee kommt kein Geschäft zustande.
 

25.11., 02.45 Uhr, SWR

Tee statt Tiger: Tasmaniens koloniales Erbe

Tasmanien - Australiens südlichster Zipfel. Ein einsames, sturmgepeitschtes Eiland. Ein Rest vom Urkontinent Gondwanaland. 1803 streckte das Britische Empire endlich die Hand aus nach der Insel. [...] 49 Siedler, Sträflinge und Soldaten unter dem Kommando eines Leutnant John Bowen sollten eine erste Siedlung gründen, den Anspruch der Krone zementieren. Je größer die Entfernung von der alten Heimat, desto inbrünstiger haben die Kolonisten versucht, sie zu kopieren. Das belegen die Dörfer entlang des Heritage Highway: Ross, Cleveland, Evandale ... Rosenrabatten und Gewächshäuser, Tante-Emma-Läden und Teestuben: Tasmanien - ein Idyll? Ein verpflanztes vielleicht; und ganz sicher kein ungetrübtes. Denn die Kolonisatoren haben ihre "Heimat fern der Heimat" oft genug auf Kosten der Natur erschaffen.

28.11., 18.15 Uhr, NDR

Typisch! Von Kalkutta nach Hamburg: Mister Chaterjees Teegeschäft

Der Geruch fernöstlicher Gewürze und außergewöhnlicher Teemischungen hat die Sogkraft eines Magneten, eh man sich versieht, steht man im Teehaus Shila in der Wandsbeker Chaussee im Herzen Eilbeks: ein freundlicher Blick aus braunen Augen, man fühlt sich sofort willkommen im Geschäft, dazu ein Becher Indian-Mint-Lemon-Tee - der gehört ebenso dazu, wie der einladende Blick von Herrn Ajoy W. Chatterjee, in Bengalen geboren, in der Nähe von Kalkutta. Dort hat er auch seine Export-Importfirma, die mit Indiens feinsten Teesorten den europäischen Markt erschließt.

1970 ist Mister Chatterjee nach Hamburg gekommen, als Sohn eines Apothekers, er studierte hier Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften - nebenbei lernte er Deutsch. Nach seinem Abschluss fing er bei einem Teehandel in der Speicherstadt an, dort suchte man jemanden, der sowohl Englisch wie Bengalisch aber auch Deutsch sprach. Im "Herzen des Tees", wie er sagt, lernte er das Handelsgeschäft und machte sich anschließend in Hasselbrook selbständig und eröffnete 1982 sein Teehaus Shila. Jetzt hat er fünf Mitarbeiter und unterhält als indisch-deutsche "Tea Connection" direkte Verbindungen nach Kalkutta und ersteigert auf Teeauktionen beste Ware. Durch seine engen Geschäftsbeziehungen zu den Teeplantagenbesitzern und die von ihm garantierte Abnahme ihrer Ernten nimmt er Einfluss auf den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln in bestem ökologisch-nachhaltigem Sinn. Inmitten seiner Tees und "Shila's ayurvedischen Kräutermischungen" berät Mister Chatterjee auch gern mal einen Stammkunden, der eine kleine Teekanne aus Ton sucht.

29.11., 14.30 Uhr, hr

Malaysia - Vielvölkerstaat unterm Halbmond
Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-, Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia. Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen Feste.

30.11., 12.45 Uhr, NDR

Rooibos - roter Tee aus Afrika

250 Kilometer nördlich vom legendären Kap der Guten Hoffnung liegt das Rooibos-Gebiet. Nur hier, am Rand der Cedarberge, herrschen die weltweit einmaligen Bedingungen, die der Tee für sein Gedeihen braucht: heiße Sommer, regnerische Winter und sandigen Boden mit einer besonderen Mischung von Mineralien. Das kleine Städtchen Clanwilliam mit seinen 6.000 Einwohnern ist das Zentrum des Rooibosgebietes. Fast alle Bewohner der Region leben von der Teeproduktion. Der Pflücker Gert Paulse arbeitet sich täglich mit einer Sichel auf der Teeplantage durch die grünen, ginsterartigen Büsche. Bis zu 1.000 Kilogramm erntet er an einem Tag.

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Hallo michdal, vielen Dank für die Fleissarbeit.

Darf ist das von meinem Tee-Blog verlinken oder evtl. sogar zitieren?

Ich kann dich auch gerne mal als Teetrinker in meinem Blog vorstellen.

LG

Bert

Klar, das ist kein Problem. Aber trotzdem danke, dass du nachfragst. Kannst ja zusätzlich noch auf diesen Thread verlinken, dann bekommt der Tee Talk auch noch ein paar Hits. :)

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So, hier noch ein paar Schmankerl aus diversen Service-Sendungen der letzten Zeit, die nicht in den Monatsübersichten auftauchen und noch über Mediatheken abrufbar sind. Schnellsein lohnt sich also. ;)
 
1. Frag Stellplfug: Wenn der Tee-Genuss getrübt wird (mex, hr)

Der ÖkoTest-Chefredakteur über Rückstände in Tees und ab wann es gefährlich wird. Dazwischen ein Beitrag über Pestizide in grünem Tee.

2. Gesunder schwarzer Tee (Visite, NDR)

Die Wissenschaft hat mal wieder herausgefunden, dass Tee gesund ist. ^_^

3. Tee oder Kaffee - Ein historisches Experiment (Hauptsache gesund, MDR)

Seltsame Versuche des Schwedenkönigs Gustav III.

4. Teeladen Paper & Tea (Abendschau, rbb)

Besuch in dem Berliner Teeladen. Da muss ich dringend mal hin. :blink:

5. Japanischer Teekessel (Lieb & Teuer, NDR)

Ein hübscher Flohmarktfund wird vom Experten Marcus Oertel ausführlich besprochen.

bearbeitet von michdal

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28.11., 18.15 Uhr, NDR

Typisch! Von Kalkutta nach Hamburg: Mister Chaterjees Teegeschäft

Lief eben, kann ich nur empfehlen, sehr sympathisch der Herr Chaterjee. Hätte auch gern, wie er, 20 Tonnen Tee im Keller liegen. :D

bearbeitet von michdal

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Lief eben, kann ich nur empfehlen, sehr sympathisch der Herr Chaterjee. Hätte auch gern, wie er, 20 Tonnen Tee im Keller liegen. :D

Hab's gerade gesehen, gefiel mir auch sehr gut, wird Dienstag, 03.12.13 um 13:00 Uhr  wiederholt.

Der Beitrag hat mich zu einem Posting in der Musikecke inspiriert, der allerdings nichts mit Tee zu tun hat  ;)

Aber was, um Himmels Willen willst du mit 20 Tonnen Tee anfangen? :lol:

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Im Dezember:



01.12., 18.40 Uhr, KiKa


Beutolomäus und die vergessene Weihnacht: Der Zimt-Tee


Beutolomäus und der Weihnachtsmann sind in Hochstimmung. Weihnachten steht kurz vor der Tür und die ersten Wunschzettel der Kinder treffen schon bei ihnen ein. Die Vorbereitungen für das Fest der Feste sind im vollen Gang, als dem Weihnachtsmann auffällt, dass sein geliebter Zimttee leer ist. Möglichst schnell will er neuen Tee besorgen. Doch merkwürdigerweise sind alle Teeläden in der Stadt geschlossen, nirgendwo gibt es mehr Zimttee zu kaufen.



02.12., 17.05 Uhr, ServusTV (Wdh. 03.12., 01.45 Uhr)


Moderne Wunder: Tee


Die Dokumentation gibt einen Einblick in die Produktion einer der größten Teebeutelfabriken der Welt, Lipton in Suffolk. Hier werden eine Million Teebeutel pro Stunde hergestellt - also erstaunliche 24 Millionen Teebeutel pro Tag. Teebeutel sind jedoch eine relativ späte Erfindung. 1908 wurde diese Idee zufällig entdeckt, weil ein amerikanischer Teehändler seine Teeproben immer in kleinen seidenen Beutelchen verschickte.



03.12., 04.50 Uhr, RTL2


Gut zu wissen: Ommm - Buddhisten in Deutschland


Tee-Zeremonie, Räucherstäbchen und der Glaube an das Nirvana - rund 250.000 Buddhisten leben in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Glaubensanhänger sind Deutsche. Sie haben ihren christlichen Glauben abgelegt, um den Lehren von Siddhartha Gautama und seiner sanften Religion zu folgen. In "Gut zu wissen" wird Dominik Bachmair diesmal zu Gast bei einer buddhistischen Familie sein und ihre Gewohnheiten und Bräuche kennen lernen.



03.12., 11.15 Uhr, arte (Wdh. 10.12., 07.45 Uhr)


fernOst - Von Berlin nach Tokio: Durch den Iran und Turkmenistan


Der Urmiasee - er ist etwa zehnmal größer als der Bodensee - im Nordwesten Irans versalzt zusehends und trocknet aus. Kaum eine Tier- oder Pflanzenart kann in diesem Gewässer überleben. Nachdem das Filmteam dieses ökologische Katastrophengebiet durchquert hat, erreicht es die Stadt Tabriz, die bekannt ist für die Produktion von Perserteppichen. Auf dem Basar von Tabriz hängt nicht nur der Teppichhandel von einem einzigen Mann ab, dem Teeboten, der die Seele des Marktplatzes ist; denn ohne Tee kommt kein Geschäft zustande.



03.12., 13.00 Uhr, NDR


Typisch! Von Kalkutta nach Hamburg: Mister Chaterjees Teegeschäft


Der Geruch fernöstlicher Gewürze und außergewöhnlicher Teemischungen hat die Sogkraft eines Magneten, eh man sich versieht, steht man im Teehaus Shila in der Wandsbeker Chaussee im Herzen Eilbeks: ein freundlicher Blick aus braunen Augen, man fühlt sich sofort willkommen im Geschäft, dazu ein Becher Indian-Mint-Lemon-Tee - der gehört ebenso dazu, wie der einladende Blick von Herrn Ajoy W. Chatterjee, in Bengalen geboren, in der Nähe von Kalkutta. Dort hat er auch seine Export-Importfirma, die mit Indiens feinsten Teesorten den europäischen Markt erschließt.


1970 ist Mister Chatterjee nach Hamburg gekommen, als Sohn eines Apothekers, er studierte hier Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften - nebenbei lernte er Deutsch. Nach seinem Abschluss fing er bei einem Teehandel in der Speicherstadt an, dort suchte man jemanden, der sowohl Englisch wie Bengalisch aber auch Deutsch sprach. Im "Herzen des Tees", wie er sagt, lernte er das Handelsgeschäft und machte sich anschließend in Hasselbrook selbständig und eröffnete 1982 sein Teehaus Shila. Jetzt hat er fünf Mitarbeiter und unterhält als indisch-deutsche "Tea Connection" direkte Verbindungen nach Kalkutta und ersteigert auf Teeauktionen beste Ware. Durch seine engen Geschäftsbeziehungen zu den Teeplantagenbesitzern und die von ihm garantierte Abnahme ihrer Ernten nimmt er Einfluss auf den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln in bestem ökologisch-nachhaltigem Sinn. Inmitten seiner Tees und "Shila's ayurvedischen Kräutermischungen" berät Mister Chatterjee auch gern mal einen Stammkunden, der eine kleine Teekanne aus Ton sucht.



03.12., 17.15 Uhr, phoenix (Wdh. 05.12., 18.00 Uhr)


Bitterer Tee


Tee - das beliebteste Getränk der Welt. Früher Luxusprodukt, heute ist er in jedem Discounter günstig zu haben. Nahezu unberührt von neuen Getränketrends steigt sein Verbrauch in Deutschland stetig an. Tee sei gesund und mache fit, sagt man. Doch hält das Image der Wirklichkeit stand? NDR Autor Michael Höft fragt nach. Seine Recherchetour beginnt im Supermarkt und führt ihn bis nach Kenia, dem inzwischen größten Teeproduzenten der Welt.



04.12., 15.35 Uhr, 3sat


Indiens wilde Schönheit: Im Dschungel der Ghats


Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. [...] Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von dort aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft.



10.12, 16.10 Uhr, ARD


Verrückt nach Meer: Auf dem Basar von Akabar


In Jordanien lässt es sich Deck-Kadett Christian an seinem Geburtstag am Strand von Aqaba gut gehen, während Kapitän Hansen auf dem Markt verzweifelt nach einem Geschenk sucht. Jule und Lutz verschlägt es nach Petra - und vor dem monumentalen Portal der Felsenstadt den Atem. Familie Paul ist zu Gast bei den Beduinen des Wadi Rum. Neben Tee gibt es auch eine typisch jordanische Modeberatung.



12.12., 18.30 Uhr, N24


Tee - Türkei - Tradition: Caykur auf dem Weg zur Weltmarke

 

12.12., 19.45 Uhr, BR

Dahoam is Dahoam: Der Ganz-im-Glück-Tee

 

13.12., 21.00 Uhr, 3sat

makro: Indonesien - Reifeprüfung für ein Riesenland

In den vergangenen Jahren übertraf Indonesiens Wirtschaftswachstum mit rund sechs Prozent alle Erwartungen. Fast unbemerkt hat sich der größte muslimische Staat der Welt im Schatten von Brasilien, Indien und Südafrika vom Entwicklungs- zum Schwellenland gemausert. Grundlage sind reiche Rohstoffvorkommen: Erdgas, Kohle, Gewürze, Tee, Kautschuk.

 


14.12., 05.20 Uhr, phoenix

Imperium: Die letzten Tage von Peking

Der Anschlag auf das älteste Imperium der Erde kam aus Europa: Im 19. Jahrhundert führte England riesige Mengen Tee aus China ein. Die Chinesen waren jedoch nicht bereit, ihr Reich für den Handel mit britischen Industrieprodukten zu öffnen. Daraufhin überschwemmten die Briten das Riesenreich mit billigem Opium, mit der Absicht, das Land zu ruinieren. Als sich Widerstand regte, erschienen britische Kanonenboote vor der chinesischen Küste. In drei Feldzügen fügten die Engländer dem Reich der Mitte schmachvolle Niederlagen zu. Aus der Sicht moderner Historiker sind die so genannten Opiumkriege der Anfang vom Ende des chinesischen Kaiserreichs gewesen


 

15.12., 16.00 Uhr, SF1 (Wdh. 21.12., 12.20 Uhr)

Chinas wilder Fluss: An den Ufern des Mekong

Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heisst er Lancang Jiang, «wilder Fluss». Das Leben hier ist hart und entbehrungsreich: Die Bauern leben von Mais, Weizen und Kartoffeln. Seitdem französische Missionare im 19. Jahrhundert hier in der Region entlang des tibetischen Lancang Jiang wirkten, wächst auch Wein am Fluss. An den Ufern des Flusses - ihn immer wieder kreuzend - zog sich noch bis in die 1960er-Jahre ein alter Handelspfad hin, auf dem meist zu Pferd wichtige Güter transportiert wurden. Heute kennt man diesen Weg als Chamagudao - den alten Teehandels-Pferdeweg. Die Älteren in Yunnan erinnern sich noch an die Zeit, als tatsächlich Tee durch Berge und Täler transportiert wurde.

 

20.12., 13.25 Uhr NickToons

Power Rangers Samurai: Das Tengen-Tor

Bei einer Teezeremonie geschieht es: Jayden bricht zusammen. Es stellt sich heraus, dass Octoroo Jaydens Tee vergiftet hat, um zu erfahren, welches Symbol die Versiegelungskraft aktiviert. Octoroo arbeitet mit dem Nighlok Arachnitor zusammen, dessen Ziel es ist, Meister Xandred den Thron streitig zu machen. Da taucht Deker auf und entführt Jayden... :lol:

 


28.12., 12.00 Uhr, ZDFinfo


Auf der legendären Teeroute (3/5): Geheimnisse des ewigen China


Gadana ist eine der wenigen Frauen im Beruf des Karawanenführers. Sie wurde einst von einem reichen Händler aus Peking angeheuert, um eine Ladung Tee auf traditionelle Weise, das heißt mit einer Pferdekarawane, zu transportieren. Sie spricht mit Leidenschaft über ihren Beruf - wohl wissend, dass es ihn bald nicht mehr geben wird. Eine wichtige Station auf der Reise ist der berühmte Pferdemarkt von Dali.




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12.12., 18.30 Uhr, N24

Tee - Türkei - Tradition: Caykur auf dem Weg zur Weltmarke

Wer hat's gesehen? Also diese Teescheren als Hilfsmittel zum pflücken haben mich irgendwie beeindruckt  ;)

Angeblich ernten sie jetzt damit 500kg/Tag statt wie früher 30kg ohne dieses Werkzeug. Das hat natürlich mit "two leaves and a bud" rein gar nichts mehr zu tun, aber darauf kommt es bei türkischem Tee ja wohl auch nicht an  :)

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ich wuerde mich sogar zu einer ganz pauschalen Aussage hinreissen lassen:  "mind. 80% des in Deutschland getrunken Tees wurden maschinell, z.B. Heckenschere geerntet"



Mir stellt sich die Frage ob man dass einfach akzeptiert und sein Angebot an die Nachfrage nach maschinell-, und dem damit verbundenen meist minderwertigen Blattgut anpasst oder rentiert es sich die Nachfage mittels Aufklaerung zu beeinflussen?



Warum ist Jasmintee so beliebt? Woraus besteht >90% des in D erhaeltlichen Jasimtees?



Warum kauft man "Winterabendwohlfuehltraum im Beutel" anstatt einfach nen reinen Biotee? - der Preis kann es nicht sein (P/g ~ =), ich tippe eher auf erfolgreiches Marketing :-(



Naja ich mach weiter auf http://academy.hubspot.com/certification/

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ich wuerde mich sogar zu einer ganz pauschalen Aussage hinreissen lassen:  "mind. 80% des in Deutschland getrunken Tees wurden maschinell, z.B. Heckenschere geerntet"

Mir stellt sich die Frage ob man dass einfach akzeptiert und sein Angebot an die Nachfrage nach maschinell-, und dem damit verbundenen meist minderwertigen Blattgut anpasst oder rentiert es sich die Nachfage mittels Aufklaerung zu beeinflussen?

Der Preis spielt dabei sicher eine Rolle. Es gibt nun mal eine große Nachfrage nach günstigem Tee. Mit "two leaves and a bud" kommt man da als Geschäftsmann nicht weit. Eine grobe Maschinenernte ist die einzig logische Konsequenz. Das Risiko, mit einer Kampagne neue Käuferschichten zu rekrutieren, ist sicherlich ungleich höher, als mit einem etablierten Produkt zu einem konkurrenzlos günstigen Preis am Markt zu erscheinen. Aber anstatt die "Minderwertigkeit" dieser Tees zu beklagen und nach Auswegen zu suchen, sollten wir uns vielleicht lieber eingestehen, dass wir uns (hier im Forum) mit einem Segment des Teehandels beschäftigen, das immer Nische bleiben wird. Und vielleicht ist das auch gut so.

bearbeitet von michdal

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hmm, ich bin mir da nicht so sicher, dass der meiste tee den man hier trinkt, mit erntemaschinen oder anderen hilfsmitteln geerntet wurde.

auf japan mag das zutreffen, aber die tees von dort sind trotz maschineneinsatz ja bekanntlich ausgesprochen gut und meist hochpreisig. man kann diese ernteart also nicht grundsätzlich als schlechter einstufen. die akribischen, technikverliebten japaner, wo eine erntehilfe viele yen pro tag kostet, haben das gut gelöst.

in sri lanka, darjeeling, und auch in assam und den nilgiris wird (soweit ich das weiss) überwiegend händisch geerntet, in afrika ist es ebenfalls noch weit verbreitet, ich glaube in china auch.

maschinen sind teuer, arbeitskräfte in den genannten ländern rel. preiswert.

hab dazu seit einiger zeit bereits ein posting fast fertig, wobei es auch noch um "blends", also teemischungen geht.

muss mal gucken, wie ich dazu komme, es fertig zu machen.

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Im Januar:

05.01., 06.15 Uhr, 3sat
makro: Indonesien - Reifeprüfung für ein Riesenland
In den vergangenen Jahren übertraf Indonesiens Wirtschaftswachstum mit rund sechs Prozent alle Erwartungen. Fast unbemerkt hat sich der größte muslimische Staat der Welt im Schatten von Brasilien, Indien und Südafrika vom Entwicklungs- zum Schwellenland gemausert. Grundlage sind reiche Rohstoffvorkommen: Erdgas, Kohle, Gewürze, Tee, Kautschuk.

09.01., 01.00 Uhr, hr

Der Zauber des Tees

Kenner sagen, Tee sei auf magische Weise lebendig. Damit ist nicht nur der Geschmack gemeint, der in unzähligen Variationen Menschen auf der ganzen Welt in den Bann zieht. Tatsächlich hat der Tee einen ganz besonderen Zauber: Er bringt Genießer rund um den Globus dazu, den Tagesablauf zu unterbrechen, innezuhalten und den Alltag für eine gewisse Zeit zu vergessen. Er ist gesellschaftliches Ereignis, aber auch fernöstliches Ritual, und er folgt anderen Handelsgesetzen als vergleichbare Waren - der Tee entzieht sich der Börse und will sofort nach der Ernte in seinen Ursprungsländern verarbeitet werden, nur so entfaltet er seinen unvergleichlichen Geschmack. Der Film erzählt die Geschichte einer Pflanze, die das Leben ganzer Völker verändert hat.

09.01., 16.15 Uhr, 3sat
Die Teeroute: Geheimnisse des ewigen China

Die oft lange Abwesenheit der Männer prägt das Leben der Frauen des "Teevolkes" entscheidend. Auf dem Weg entlang der Teestraße gibt es auch ein Volk, in dem die Frauen die Zügel in der Hand halten: Bei den Naxis teilen sich Frauen und Götter die Macht. Der dritte Teil der fünfteiligen Dokumentationsreihe "Die Teeroute" zeigt, dass Tee nicht nur das Leben der Männer in China bestimmt.

09.01., 17.45 Uhr, 3sat
Die Teeroute: Auf dem Dach der Welt
Yaks übernehmen die letzte Etappe der Reise. Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius und die dünne Luft sind auch für die Menschen eine Kraftprobe. Die traditionelle Reise des Tees, von der Liebhaber behaupten, erst sie mache den Tee zu einem vollkommenen Genuss, findet in Lhasa ihr Ende. Der letzte Teil der fünfteiligen Dokumentationsreihe "Die Teeroute" führt nach Lhasa.
 
10.01., 15.25 Uhr, 3sat
Marokko: Berge, Wüste und Tee
Im Hohen Atlas, wo die Berge zum Teil über 4.000 Meter hoch sind, besucht Wasiliki Goutziomitros eine Schweizerin, die in einem kleinen Berberdorf eine Pension führt. Die Berber dort führen ein einfaches Leben. Noch einfacher allerdings ist das Leben der Nomaden in der Wüste. Wasiliki Goutziomitros wird in der Sahara mit einem herzlichen "Salem aleikum" empfangen. Nie wird der Zauber Marokkos für die Moderatorin spürbarer als an jenem Abend in der Wüste, zusammen mit der Nomadenfamilie am Feuer, bei Tee und Couscous.
 
16.01., 17.45 Uhr, 3sat
Chinas Schätze: Schattenboxer, Teetester und das Qi
In der Provinz Yunnan finden sich die Ursprünge des größten flüssigen Schatzes Chinas - des Tees. In einem Dorf, buchstäblich am Ende der Welt, liegt der Ausgangspunkt der sagenumwobenen Tee-Route, auf der die kostbaren Blätter den Weg nach Westen fanden.

21.01., 07.45, arte
Ausralien: Auf Schienen durchs Outback
Es geht durch die Atherton Tablelands. Auf dem fruchtbaren Hochland wurde früher Tabak angebaut, heute wachsen hier Kaffee, Tee, Zitrusfrüchte, Mangos und Avocados.
 

21.01., 12.50 Uhr, arte

360° - Geo Reportage - Indiens Dschungelbuchklinik

Die Tierärztin Phulmoni Gogoi hat einen Anruf bekommen. Ein Sambar, auch Pferdehirsch genannt, ist auf den Reisfeldern aufgetaucht. Dorfbewohner haben ihn eingefangen. Gogoi muss nachsehen, wie es dem Tier geht, und es an einen Ort bringen, an dem es sicher ist - vor allem vor den Menschen. Die Tiere geraten immer wieder mit der Zivilisation in Konflikt, denn im dicht besiedelten Indien ist nur wenig Lebensraum für sie geblieben. Überall säumen Hütten die Straßen, wird Reis oder Tee angebaut. Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg.

25.01., 12.15 Uhr, NDR

Iran: Vom Elburs-Gebirge zum Kaspischen Meer

Drei Mal im Jahr ernten: Wovon jeder Bauer in Europa träumt, ist am Kaspischen Meer die Wirklichkeit. Dank des besonderen Klimas gedeihen hier Palmen, exotische Früchte, Gemüse aller Art, Reis, Tee, und Tabak.

25.01., 18.0 Uhr, MDR

Ostwärts: Ostalgie an der Russischen Riviera

Der Lada tuckert voll bepackt Richtung Norden. Entlang der Küste kommt Julia an den Sehnsuchtsorten der ehemaligen DDR-Bürger vorbei. Was Rimini für die Wessis, war den Ossis Sotschi. Nicht umsonst heißt die Küste hier Russische Riviera. Doch es ist Herbst geworden: Die Hochsaison ist lange vorbei und es tummeln sich nur noch Sanatoriumsgäste an den Stränden. In Solochaul hatte vor gut hundert Jahren ein Visionär eine Idee: Er pflanzte ein paar aus Georgien mitgebrachte Teekrümel an. Bis heute die nördlichste Teeplantage der Welt. Der Tee trinkt sich am besten grün und mit einem Löffel Kastanienblütenhonig.

bearbeitet von michdal

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      Da ich seltenst mal einen Grünen trinke, würde ich diese gerne abgeben.
      -2014 Wild Bai Mu Dan - Wild White Peony  10g
      -2016 Crystal White Long Jing 10g
      -2016 Lu Shan Yun Wu - Mountain Lu Misty Tips 10g
      -Three Cups Fragrance - Premium Grade 5g (schon geöffnet und 5g verwendet, wieder verschweißt)
       
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    • Von miig
      Vorwarnung: Bin etwas getriggert grade, eine polemische Wutrede folgt. (Wirklich!)  Zarte Gemüter, bitte diese überlesen.  Ansonsten - wer hier polemisch antworten möchte, sei dazu eingeladen, das in diesem Thread zu tun, ich hab schließlich damit angefangen. Was folgt, denke ich mir nahezu jedes Mal, wenn die gesundheitlichen Vorzüge von Tee gepriesen werden, und jetzt sitz ich hier und kann... nein, das wär doch zu theatralisch, ich geb es zu. Ach, was solls:

      Ich bin ja mittlerweile sehr skeptisch, wenn nicht gar etwas zynisch bei solchen Dingen. Es ist ja wirklich eine gute Sache, dass hinsichtlich Tee geforscht wird, aber jedesmal, wenn gesundheitliche Vorzüge beschrieben werden, seh ich schon den nächsten Scharlatan dieses Zeug in sinnverzerrenden Zitaten auf seine Homepage klatschen, um irgendwelche Wundermittelchen oder Wundertees zu vermarkten und kranken, gutgläubigen oder sonst irgendwie anfälligen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
      @digitalray: Bitte sei mir nicht böse wenn ich die von dir zititerte Untersuchung als Anlass nehme. Dein Post ist sehr interessant und lesenswert, und ich bin dankbar dafür, dass du das geteilt hast. Ich hoffe sehr, dass diese beiden Dinge nicht vermischt werden.
       
      Gänzlich unabhängig davon, die neue Studie, die garantiert bald vielfach in einschlägigen "Publikationen" *hust* zitiert werden wird, sagt folgendes:
      Ich mein, ich bin medizinischer und naturwissenschaftlicher Voll-Laie, aber was bedeutet das denn "mit Übergewicht assoziierte Bakterien"? Man müsste halt mal wissen, was das für Bakterien sind, welche Mechanismen da im Spiel sind, wie diese funktionieren, was da noch alles dranhängt. Womöglich haben diese Wechselwirkungen mit ganz anderen Mechanismen, was dann für verschiedene Menschen gut bzw. schlecht sein kann? Hat jemand, der sich gut ernährt, überhaupt diese mit Übergewicht assoziierten Bakterien?
      Ich hab das nachsichtige Lächeln von Psychologen und Ärzten mittlerweile gut verinnerlicht, das quasi automatisch auf den Gesichtern auftaucht, wenn man sagt, "da gibt es eine Studie, welche besagt, dass...". In dem vorliegenden Falle sind es Mäuse, die durch Zwangsernährung fett gemacht wurden, also vermutlich ohnehin schon mehr oder weniger todkrank sind. Wieviel sagt das für einen Menschen aus, der sich ansatzweise vernünftig ernährt?
       

       
      Und dann ist ja eine Low-Fat-Diät keinesfalls automatisch eine gesunde, und High Fat nicht zwangsläufig eine schädliche Sache.  Siehe das French Paradox: Es hängt eben auch vom persönlichen Typ und von der Art der Fette ab. Isst man mediterran, mit viel hochwerigem Gemüse in frischem, selber zubereitetem Essen und öfter mal einem extra Schuss guten Olivenöls, oder ernährt man sich von Fritten und Tiefkühlpizza? Beides "High Fat".
      Was man doch wohl noch sagen darf: Die meisten Menschen im Westen essen zu viel und zu hoch verarbeitetes und bewegen sich viel zu wenig. Selbst wenn Tee dazu beiträgt, eine der damit einhergehenden Begleiterscheinungen, nämlich die von Übergewicht, zu reduzieren, so hat dieser Lebensstil trotzdem eine Vielzahl schädlicher Auswirkungen, was davon völlig unberührt bleibt.
      Dann stellt sich noch die Frage, wie stark diese ganzen, statistisch nachgewiesenen Effekte bei normalem Teekonsum dann tatsächlich sind. Ich erinnere mich noch an eine Studie, die wissenschaftlich belegt hat, dass Pu-Erh-Konsum die Fettverbrennung ankurbelt - um 1-2%. Sprich: Ja, der Effekt ist durch wissenschaftlich seriöse Studien nachgewiesen. Und trotzdem - in der Praxis ist der Effekt völlig irrelevant. Somit ist die Aussage "Puerh trinken hilft beim Abnehmen" zugleich wissenschaftlich belegt und eine komplete Verschaukelung der Konsumenten. Um noch polemischer zu werden: Ist mir egal, dass ich den Link zu der Studie nicht hab, ich versteh sowieso schon das Abstract nicht. Und nein, Wunderheiler Nr. 27 (m/w) welcheR in einem von Affiliate-Links strotzdenden Artikel von den fantastischen Wirkungen des Teetrinkens fabuliert, versteht es garantiert auch nicht!
       
      Dazu kommt dann noch die Versuchung, sich bezüglich ungesundem Essen weniger zurückzuhalten im Wissen, man trinke ja viel Tee. Der Effekt ist z.B. bei Fahrradhelmen und Airbags nachgewiesen. So, wenn es meine Ansicht stützt, dann verweise ich doch wieder gern auf Untersuchungen als Beweise. Ganz toll...

       
      Bitte versteht mich nicht falsch - ich will da nicht zynisch klingen. Es ist toll, wenn hier darüber gesprochen wird, und ich danke jeder Person, die hier Resultate, Erkenntnisse, und Meinungen teilt. Aber zu oft, wenn die gesundheitlichen Auswirkungen von Tee gepriesen werden, geschieht dies in einem schmierigen Kontext, der manipulativen Zwecken dient und innerhalb einer knochentrocken kalkulierten Strategie den Blick auf tieferliegende Probleme verstellt. Deswegen steigt mein Blutdruck meistens bereits, wenn ich sowas lese... sollte ich wohl schnell mal einen Tee dagegen trinken.
    • Von Paul
      Ich weiß nicht, ob folgender Blog schon irgendwo gelistet ist, aber lesenswert ist er allemal!
      https://teamedicineblog.wordpress.com/
       
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