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Hab's auch grad  gesehen!  Der wahrscheinlich erste Fall von Industriespionage der Geschichte!  

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Schätze Südostasiens

Ungefähr ab der neunzehnten Minute geht es hier kurz um Tee in Myanmar, etwa als Teeblättersalat. Auch die Fertigung der für Myanmar typischen Cheroots in Manufakturen zeigt diese Doku (was mit Tee natürlich nichts zu tun hat :P).

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Am 22.1.2017 um 20:46 schrieb TeeStövchen:

Wen es interessiert:

Dienstag, 24.01.17 WDR-Fernsehen um 21:00 Uhr: Quarks & Co: Wie gesund ist Tee wirklich? mit Ranga Yogeshwar

Wie gesund ist Tee wirklich?
24.01.2017, 43:20 Min. WDR
Nach Wasser ist er das beliebteste Getränk weltweit: Tee. Jede Sekunde werden auf der Welt etwa 120 000 Tassen davon getrunken. Immer wieder gepriesen: Seine heilende Wirkung. Aber wie heilsam ist Tee wirklich? Wo kommt er eigentlich her – und wie trinkt ihn die Queen?
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-wie-gesund-ist-tee-wirklich-100.html

 

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Am 23.07.2017 ist eine Doku im Discovery Channel zu sehen, The Tea Explorer. Vielleicht hat ja jemand hier das Glück den Sender empfangen zu können (ich gehör leider nicht dazu).

http://www.cbc.ca/documentarychannel/m/docs/the-tea-explorer

Canadian explorer Jeff Fuchs calls himself a “tea junkie,” a man addicted to the second most popular drink on earth (water is the first). Jeff is a true tea aficionado — recently named one of the top ten “tea influencers” in the world — and his lifelong search for the perfect cup of tea takes him on a journey along the ancient Tea Horse Road.

The Tea Explorer follows Jeff as he travels from the tea forests of south-west China over the Himalayas and down through the magnificent Kali Gandaki Gorge into Kathmandu, where the old tea traders once carried their leaves to market on the backs of mules. The Tea Explorer is a grand adventure through a forgotten part of history, revealing a fascinating and hidden world of tea. 

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Nicht im Fernsehen, aber auf Netflix sah ich heute einige Folgen der Serie "Japanese Style Originator". Während die Serie etwas gewöhnungsbedürftig ist (Pseudo-Show mit "lustigen" und "lehrreichen" Einlagen), so gefiel mir in Folge 4 doch der längere Abschnitt zu Japantee ca. ab Minute 40 recht gut. Für Pros sicher zu Basic, aber hübsch gemacht.  Thumbs up von mir.

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Danke für den Tip, @Magic Jenny. Echt sehenswert!

Ich wusste die Antwort auf die Geheimfrage gleich mal nicht -_-.

  "Darum ist mein Produkt besser als die anderen." - Klassiker :lol:

bearbeitet von miig

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vor 18 Minuten schrieb miig:

Ich wusste die Antwort auf die Geheimfrage gleich mal nicht -_-.

Ist aber schon bedenklich, wenn 5 Japaner unterschiedlichen Alters nicht wissen, was Gyokuro ist, oder?  😱

bearbeitet von Magic Jenny

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Hmm, ja irgendwie schon. Was Gyokuro und Bancha sind, wusste ich (natürlich o.O). Aber die erste Geheimfrage konnte ich nicht beantworten. Ich mein, einerseits kommt mir der Gedanke, dass halt auch nicht jeder Italiener / Franzose ein Weinexperte ist. Andererseits hast du schon Recht, die jungen Japaner trinken anscheinend eher Kaffee, und einiges althergebrachte geht verloren.

Bin grad an der Stelle, wo die Erwachsenen die Kinder nachvertonen.. das ist schon herrlich schräg :D

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vor 9 Stunden schrieb miig:

Bin grad an der Stelle, wo die Erwachsenen die Kinder nachvertonen.. das ist schon herrlich schräg :D

So schräg, dass es fast schon wieder gut ist, stimmt. Vielleicht weil es Gaijins 外人 sind?  :ph34r:

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Abgebrüht - das bittere Geschäft mit dem Tee  (ZDF)

Diese Sendung wurde heute ausgestrahlt. Hier ist der Link zur ZDF-Mediathek.

Die Aussage zum Assam Mangalam von TeeGschwendner (ab 26:17 Min.) hat mich doch ein wenig schockiert.... diesen Tee habe ich früher regelmäßig getrunken.

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-abgebrueht---das-bittere-geschaeft-mit-dem-tee-100.html

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vor 1 Stunde schrieb Helmi:

Abgebrüht - das bittere Geschäft mit dem Tee  (ZDF)

Diese Sendung wurde heute ausgestrahlt. Hier ist der Link zur ZDF-Mediathek.

Danke. Die miserable Durchsetzung der durch die Sigel gesetzten Normen nervt mich kolossal. In Deutschland gibt es einen festen Stamm an Kunden die bereit sind für Sigel mehr Geld zu bezahlen gerade weil sie an die Botschaft glauben. In den gezeigten Fällen kann man nicht mal argumentieren es sei ja Fortschritt zu erkennen und man sei bemüht.

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Hatten wir nicht neulich einen der Jungs im Forum, die den Film für das ZDF gemacht haben, und der dringend Besucher für die Teeverkostung am Anfang gesucht hat? ;)

Aber nicht nur Fernsehen kann doof, Zeitung auch: 

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46483/Tee-hat-die-gleiche-Komplexitaet-wie-Wein

Ein durchschnittlich dummes Interview, wie man es im Magazin der Süddeutschen Zeitung gewohnt ist (Die Zeitung selbst ist erheblich besser!). Ärgerlich wird es aber erst dann, wenn man sich ein wenig auskennt und sich mal den shop von Frau Henrietta Lovell anschaut:

https://www.rareteacompany.com/

Zwei Sorten Pu'er Tee, die die meisten hier im Forum nicht mit der Zange anfassen würden und bei den Oolongs treibt es einem allein vom Anschauen die Tränen in die Augen. Da sind wir doch "korrektere" Tees gewohnt.

Falls Frau Lovell wirklich das Noma mit Tee versorgt, Herzlichen Dank.

Denkt man nun aber es geht nicht schlimmer - es geht immer noch schlimmer:

"Johannes Waechter hat nach dem Gespräch mit Henrietta Lovell alle Teebeutel, die er noch hatte, aufgeschnitten und in schicke Dosen umgefüllt. Ein erster Schritt!"

Johannes Waechter ist übrigens der "Teefachmann" der das Gespräch mit Frau Lovell geführt hat - er ist dazu extra nach London geflogen.

Das hätte er besser und billiger haben können!

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vor 17 Stunden schrieb Helmi:

Die Aussage zum Assam Mangalam von TeeGschwendner (ab 26:17 Min.) hat mich doch ein wenig schockiert.... diesen Tee habe ich früher regelmäßig getrunken.

Vielen Dank, dass du uns auf diese Dokumentation aufmerksam gemacht hast. Für mich waren die Siegel noch nie eine Garantie für bessere Arbeitsbedingungen auf den Teeplantagen. Wie im Dokumentarfilm erwähnt, dienen die Label für Fairtrade etc. wohl hauptsächlich dem Marketing. Man spielt mit dem Gewissen und der Leichtgläubigkeit der Verbraucher, die sich leider oftmals durch wohlklingende Formulierungen und farbenfrohen Fotoaufnahmen täuschen lassen, manchmal vielleicht auch täuschen lassen wollen.

Hier übrigens eine Stellungnahme von TeeGschwendner zu der gezeigten Dokumentation. Allerdings ohne allzu große Aussagekraft. Man will auch weiterhin auf die zweifelhaften Zertifikate vertrauen. Natürlich.

bearbeitet von Timo

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vor 2 Stunden schrieb Timo:

Für mich waren die Siegel noch nie eine Garantie für bessere Arbeitsbedingungen auf den Teeplantagen. Wie im Dokumentarfilm erwähnt, dienen die Label für Fairtrade etc. wohl hauptsächlich dem Marketing. Man spielt mit dem Gewissen und der Leichtgläubigkeit der Verbraucher, die sich leider oftmals durch wohlklingende Formulierungen und farbenfrohen Fotoaufnahmen täuschen lassen, manchmal vielleicht auch täuschen lassen wollen.

Da würde ich gerne ergänzen: Der Idealfall wäre selbstverständlich, dass mit Vergabe des Siegels alles perfekt funktioniert. Die Chance darauf ist aber so gering, dass man bei Siegelvergaben oder anderen Qualitätssicherungen eher von einem Prozess ausgehen sollte. In diesem Sinne ist es mir erst einma lieber, dass von 30 Cent Fair Trade Aufschlag 5 Cent bei den Bauern ankommen. Damit haben sie immer noch mehr als vorher. Dann muss das Ziel aber immer bleiben besser zu werden und aus den 5 Cent eben die 30 Cent zu machen. 
Wenn das funktioniert ist der Marketingansatz auch kein Problem mehr. Verkäufer brauchen zertifizierte Ware, weil die Kunden danach verlangen und müssen deshalb in die mit dem Siegel verbundenen Normen investieren. Das wird insgesamt nicht immer zur vollsten Zufriedenheit geschehen, aber man verändert insgesamt die Produktionsbedingungen. Bei Kaffee und Bananen hat das bisher ok bis gut geklappt (über die Masse gesehen) und in Deutschland hat der Bio-Trend zu einer massiven Veränderung im Warenangebot und der Nachfrage geführt.

Damit ist nicht ausgesagt ob das nun gut oder schlecht ist. Die Mechanik kann funktionieren. Dazu darf es den Beteiligten aber nicht egal sein, wie im Beitrag.

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Zwar steht der Tee nicht direkt im Mittelpunkt dieser Sendung, aber da ich die Reihe sehr gerne mag und sie sich wunderbar mit feierabendlichem Teegenuss verbinden lässt, möchte ich auf die heutige Folge der Arte-Serie "Magische Gärten" hinweisen. Thema sind die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto.

Zitat aus der Beschreibung: "Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie: Monochromie, Steine und einfache Pflanzen. Die Anlage rund um einen Haupt- und 23 Nebentempel ist von einer Ringmauer eingefasst; drei Tore ermöglichen den Zutritt. Durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Teezeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei."

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

ich hatte diesen Film "Abgebrüht- Das bittere Geschäft mit dem Tee Edel und exquisit: Die Deutschen entdecken die feine Teekultur. Für erstklassige Blätter zahlen Kunden hierzulande hohe Preise. Doch die indischen Teepflücker leben in bitterer Armut." aufgenommen und gestern angeschaut.

Ehrlich gesagt, ich bin zwischen sprachlos und sauer. Die Teepflücker verdienen unter dem Mindestlohn von glaube ich 3,70€ pro Tag, etwa 1,90€ und leben ich absolut schlimmsten Verhältnissen. Und der ober Hammer diese Plantagen sind "Fairtrade, UTZ, Rainforest" zertifiziert.

Wer verdient hier und macht den Reibach? Am Schluß geht es auch um den Einsatz von Pestiziden und zwar vor Ort und dann in Deutschland. Alles sehr bedenklich. Alle großen Deutschen Teefirmen sind mit dabei.

Den Link gibt es hier http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73934

bearbeitet von KlausO

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Geschrieben (bearbeitet)

@KlausO Ja, das mit dem Fairtrade ... eben leider scheinbar sogar nachgewiesenerweise nur ein weiteres unzuverlässiges Label, das den Menschen dabei hilft ein gutes Gefühl zu haben, ohne genau hinschauen zu müssen.

Ich habe nebenbei gerade einen Kaffee getrunken, für welchen der Bauer den 7-fachen Fairtrade-Minimalpreis erhalten hat (@T-Tester Geisha Betulia aus Kolumbien von Wittwer). Der Kaffee tut auch spürbar gut. Gestern habe ich hingegen in einem Restaurant bei einer Geburtstagsfeier (ich gehe sonst nur selten in Restaurants) einen Kaffee getrunken, bei welchem ich geneigt war, den Ausführungen von Proust und Goethe über das schwarze Gift zuzustimmen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Huh, ich dachte Teekampagne hätte ein bisschen mehr Ehre als das. 

 

Was mich auch überrascht ist wie freizügig die großen deutschen Teefirmen mit den Pestizidien umgehen. Wenn ich mich daran erinnere wie oft wir unsere Päckchen aus den Pestizidienlabor abholen mussten während die da solche Tees anbieten fühlt man sich ein bisschen verarscht vor. Werden die nicht von Behörden kontrolliert?

 

Allerdings sind Pestizidien "nur" eine problematische Sache während die Arbeitszustände dort wirklich unerträglich sind. 

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@Quorton

vor 14 Minuten schrieb Quorton:

Allerdings sind Pestizidien "nur" eine problematische Sache während die Arbeitszustände dort wirklich unerträglich sind.

so ging mir es gestern Abend auch. Ja das mit den großen Teefirmen hat mich auch sehr verwundert.

vor 15 Minuten schrieb Quorton:

Huh, ich dachte Teekampagne hätte ein bisschen mehr Ehre als das. 

:winken-traurig:

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vor 2 Stunden schrieb Quorton:

Huh, ich dachte Teekampagne hätte ein bisschen mehr Ehre als das. 

Offen gesagt habe ich nie so recht verstanden, wie die zu ihrem Gutmenschen-Ruf gekommen sind. Wobei der sukzessive Austausch der Chinabüsche gegen ertragreiche Sinensis-Assamica-Hybriden sicher nicht denen alleine anzulasten ist - aber diese 'Kampagnen' haben mE eine wichtige Rolle gespielt bei der Mutation eines (raren und teuren) Spitzenprodukts zu mediokrer Massenware.

_()_

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