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  1. Paul

    Paul

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    • Von iron-arhat
      Seid gegrüßt,
      nachdem ich hier schon länger mitgelesen habe und nun immer tiefer ins Tee Thema eintauche, möchte ich mich hier kurz vorstellen. Ich bin 30 Jahre alt und trinke seit etwa 5 Jahren bewusst Tee Angefangen hats mit japanischem Grüntee, vor allem Sencha und Gyokuro, ab und zu gibts auch mal Tamaryokucha oder Kabusecha. Vor einem Jahr etwa habe ich mir eine sehr schöne Seitengriffkanne inkl einiger Schalen von Petr Novak gegönnt. Der Kontakt zu ihm hat dann dazu geführt, dass ich mich mit Pu Erh Tees beschäftigt habe - die Teesammlung wuchs also   Seit kurzem beschäftige ich mich nun auch mit Oolongs, besonders die Wuyi Rock Oolongs habe es mir angetan.
      Dann hebe ich mal die Teeschale in die Runde
       
    • Von Dirk
      Nachdem ich bereits eine Frage gestellt habe, sollte ich mich wohl auch mal vorstellen.
      ich heiße Dirk, bin Ende 40, komme aus Mannheim und bin seit Anfang 2021 weitgehend zum Tee umgestiegen. Früher habe ich hauptsächlich Kaffee und Cola getrunken. Das habe ich aber mittlerweile fast komplett aufgegeben, den Kaffee, weil ich ihn in letzter Zeit nicht mehr so gut vertragen habe und die Cola, weil sie mir generell zu ungesund ist. Tee habe ich früher nur sporadisch getrunken, vor allem aber auf Reisen (dort wo es eine Teetradition gibt, in "Kaffeeländern" habe ich mich eher auf Kaffee konzentriert) .
      Ich reise sehr gerne und zwar insbesondere in Asien (aber nicht nur). Dadurch habe ich auch teilweise recht unterschiedliche Arten der Teezubereitung kennen gelernt, z.B. Grüntee und Pu Erh (unter anderem) in China, (Masala) Chai in Indien, Teh Tarik in Malaysia oder auch Marokkanischer Minztee und andere Tees aus Nordafrika, aber auch englische und ostfriesische Zubereitungen. Zuhause habe ich ihn aber weiterhin nur sporadisch gemacht. Das hat sich dann Anfang des Jahres mehr oder weniger plötzlich so ergeben, ich weiß auch nicht mehr, was der letzte Ausschlag war.
      Möglicherweise hängt es damit zusammen, dass ich mich seit zwei Jahren sehr für Japan interessiere (vor der Pandemie hatte ich geplant 2020 nach Japan zu reisen) und mal einen guten japanischen Sencha probieren wollte, nachdem ich zuvor nur die Billigvariante aus dem Supermarkt kannte. Ich habe mir dann erstmal einen Sencha und eine Kyusu im Netz bestellt. So kam irgendwie eines zum anderen. Ich habe mittlerweile mehrere japanische Grüntees probiert und mir auch schon ein Matchaset besorgt. Da ich auch weiterhin gerne verschiedene Teesorten und Zubereitungen probiere, habe ich aber auch einige ein paar Assam und Darjeeling, chinesische Grüntees und Oolong gekauft. Demnächst würde ich gerne Pu Erh probieren. Aus einer Teekanne sind mittlerweile drei geworden und ich überlege, ob ich meine Kaffeemaschine verkaufen soll (wobei, man hat ja doch manchmal auch Gäste). So langsam merke ich, dass das etwas wird, in das ich mich hineinsteigern könnte, auch wenn mein Vorrat im Vergleich zu den meisten hier, noch etwas bescheiden sein dürfte.
    • Von it is me
      Hallo zusammen,
      ich bin neu hier und trinke gerne Tee 😉. Wohnhaft in Karlsruhe und interessiert am gemeinsamen Teetrinken mit Menschen aus der Nähe.
      Bis dahin eine entspannte Zeit
    • Von blickwinkel
      Hallo zusammen,
      nachdem ich nun mitbekommen habe, dass es einen Bereich zum Vorstellen gibt, hol ich das nun direkt nach.
      Standard-Tee hab ich quasi schon immer von familienwegen getrunken. Bei einer China-Reise vor 15 Jahren hab ich angefangen, mich ins Thema zu vertiefen und hab übrigens gar nicht so einfach guten Tee dort bekommen (aber immerhin eine Teeplantage besucht). Ich blieb trotzdem eher der funktionale Teetrinker, der am Morgen und Nachmittag seine Batterien füllt und sich sonst ab und zu einen guten Tee gönnt - hierbei haben die Empfehlungen meiner lokalen Teehändlerin (Nan Yi) immer sehr geholfen. Da ich aber keinen hartgesottenen Magen habe, konnte ich nie viel Tee - v.a. grünen und weißen - trinken.
      Das änderte sich, seit ich mich erneut an Puerhs herangetraut habe, nachdem ich vor einigen Jahren keine gute Erfarhungen gemacht habe. Das ist halt auch einer der großen Vorteile von Shou oder gealterten Tee: sie sind meistens gut bekömmlich. Nachdem dadurch die letzte Hürde gefallen ist, ist mein Teegenuss rapide gestiegen (und meine Ersparnisse entsprechend gesunken). Auch gealterte Weißtees vertrage ich deutlich besser als die jungen Ernten. Zum Glück hat Nan Yi, aber auch zB. Nannuoshan gute gelagerte Weißtees, sonst sind die ja nicht so einfach hierzulande zu bekommen (auf meine YS-Lieferung aus China wart ich seit fast 2 Monaten).
      Ich bin immer wieder fasziniert, wie kleine Änderungen meinen Geschmack vom gleichen Tee beeinflussen. Diese Einladung zum Erkunden nehme ich gerne an. Überhaupt ist Tee für mich mittlerweile ein wichtiger Erkenntnisweg zur Welt, zu mir selbst .. aber jetzt werde ich zu philosophisch... In letzter Zeit finde ich es spannend zu merken, welche Wirkung der Tee hat - vom Korpergefühl bis zum "Cha Qi". Beim Geschmack achte ich gerne, ob und wie er sich mit jedem Aufguss ändert, v.a. den Nachhall finde ich interessant mitzubekommen.
      Vielleicht noch kurz zu mir: Ich bin gebürtiger Wiener, der über Forschungs-Umwegen über Rostock nach Berlin gekommen ist und seit ca 4 Jahren hier lebt.
      Interessanterweise habe ich bis vor einigen Monaten nie daran gedacht, übers Internet mich in unterschiedlichen Quellen (Shops, Blogs, Youtube usw) vertiefen. Mir reichte es von guten lokalen Teehändlern Empfehlungen zu erhalten. Nun tun sich durch die Internetrecherchen schon Welten auf, wobei ich aber meine Basis dadurch immer mehr schätze. Ich merke auch, dass mich das ab und zu von meiner eigentlichen Beziehung zum Tee wegführt. Kurz gesagt, will ich eigentlich mehr Zeit mit meinem Tee verbringen, als über neuen Tee zu recherchieren. Er hat sich ja die Zeit und den Raum verdient. Und irgendwie ist Teetrinken ja wie ein Gespräch - auch wenn ab und zu small talk drinnen ist, möchte ich mich lieber in ein Gespräch vertiefen und gut zuhören... Aber jetzt höre ich besser auf, bevor ich abschweife. Ich schätze die profunden Meinungen, aber auch die Alltagserfahrungen hier im Forum und freu mich schon, weiter aktiv zu sein - sicher mal mehr und mal weniger.
      So long,
      Samer
    • Von Benedicta
      Salvete omnes!
      Nachdem hier in der Ostschweiz die Teetrinker nicht so dicht gesät sind und ich im "wirklichen" Leben mit meiner Teeleidenschaft ein bißchen allein dastehe, freue ich mich auf den Austausch mit Euch besonders.
      Obwohl meine Eltern und Großeltern schon lange losen Tee trinken, bin ich erst als Studentin dazu gekommen, und damals auch nur sporadisch. Meine Zurückhaltung galt vor allem dem Koffeingehalt. Erst als ich in der Schweiz ankam, brauchte ich ein "Laster" und bin auf Tee verfallen. Mit Tabak wollte ich nicht anfangen und Alkohol vertrage ich kaum. In Tee aber kann man sich herrlich reinsteigern. Das waren dann hauptsächlich Tees aus "normalen" stationären Teeläden wie Gschwendner. Ich habe mich auf breiter Basis in die Thematik eingetrunken und habe dabei auch aromatisierte Tees nicht übergangen. Eine Zeitlang habe ich wenig verdient und habe dabei auch die unteren Preisgrenzen in Supermärkten ausgelotet. Mittlerweile kann ich mir bessere Tees leisten, wobei ich mich allmählich vortaste. Aromatisierte Tees kaufe ich nur noch ausnahmsweise, gewissermaßen als Rückfälle in alte Gewohnheiten. Momentan zieht es mich besonders zu grünen und weißen Tees (ich habe da meine Gesundheit im Verdacht; mein Körper liebt Antioxidantien).  Ich trinke aber grundsätzlich querbeet. Pu-erhs habe ich bislang hauptsächlich mangels Gelegenheit noch kaum getrunken. Mir scheint, daß es da ein bißchen Anleitung braucht. Ich denke aber, daß mir das ebenfalls gefallen wird.
       
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