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Empfohlene Beiträge

Hallo,

dies ist mein erster Beitrag. Gelesen habe ich schon viele.

Bisher habe ich Kräutertees getrunken. Pfefferminze, Brennnessel und Kamille. Für mein tägliches Frühstück bisher Kaffee (in letzter Zeit eher Pfefferminze und Brennnessel) würde ich gerne auf einen gesunden Grüntee umsteigen. Nun bin ich gestern mal bei Tee Geschwendner bei uns in der Innenstadt gewesen und habe mir meinen ersten Grüntee mitgenommen.

Es ist der Nr. 716 Japan Gyokuro Kukicha Bio. Den habe ich mir vorher im Netz schon rausgesucht und mich auch nicht beraten lassen, da es dort im Geschäft schon recht voll war.

Jetzt habe ich im Netz gelesen, dass eine Trinkmenge von 300 ml max. ausreichend sei!? Die Dosierungsanleitung ist immer auf einen Liter berechnet. Umrechnen kann ich das natürlich selber. Aber mich würde interessieren, ob man tatsächlich nur 300ml trinken sollte?

Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?

Vllt. mag mir jemand helfen.

Herzliche Grüße

Lavendel

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vor 2 Stunden schrieb Lavendel:

Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?

Ja, so ist das wohl gemeint. Wohl bekomms mit dem "aufgetauten Spinatwasser", wie es ein Kommentar auf der Webseite von TG so nett beschrieb. 😀 Wobei ich nicht weiß, ob die Originalgebrauchsanweisung mit mit 11 g pro Liter nicht für einen einmaligen Aufguß gedacht ist.

Bearbeitet von Manfred
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vor 5 Stunden schrieb Lavendel:

Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?

Ach, ich würd experimentieren, wie's dir selbst am besten schmeckt.
Nur dass du es weisst: traditionell würde man Gyokuro mit ca. 5-8g auf 50ml bei ca. 45° 2 Min. ziehen lassen ... was ein ziemlich extremes Gebräu ergibt.
Was TG empfiehlt sind westliche Aufgussparameter ... so schmeckt den meisten Anfängern der Tee auch besser.

Um individuellere Resultate pro Aufguss zu erhalten, würde ich eine 1dl Kanne empfehlen, und dann bei ca. 1,5-2g pro dl mit 60° die ersten 3 Aufgüsse etwa so lange ziehen lassen: 90 Sekunden, 20-30 Sekunden, 120 Sekunden, danach für den letzten Aufguss mit der Temperatur auf 90° hoch und 5 Min ziehen lassen.

Hach, ich möchte auch wiedermal auf diese Weise einen Sencha, Darjeeling FF o.ä. süffeln ... das Resultat kann so schon sehr lecker sein ... wie lange ist das her ... ich brauch mal meine Steinkanne zurück, ein guter, lokaler Teefreund hat die schon etwa ein Jahr ausgeliehen. 😅

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 13 Stunden schrieb Manfred:

Ja, so ist das wohl gemeint. Wohl bekomms mit dem "aufgetauten Spinatwasser", wie es ein Kommentar auf der Webseite von TG so nett beschrieb. 😀 Wobei ich nicht weiß, ob die Originalgebrauchsanweisung mit mit 11 g pro Liter nicht für einen einmaligen Aufguß gedacht ist.

Gestern habe ich ihn nach Verpackungsanweisung zubereitet. Er schmeckt köstlich. Zart, mild, leicht süßlich und ein Hauch nach Naturwiese. Vllt. werden meine Geschmacksnerven in den nächsten Tagen besser und ich schmecke noch andere Dinge heraus. Vielen Dank. Ich habe tatsächlich auch nur einen Aufguss gemacht.

 

vor 10 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Ach, ich würd experimentieren, wie's dir selbst am besten schmeckt.
Nur dass du es weisst: traditionell würde man Gyokuro mit ca. 5-8g auf 50ml bei ca. 45° 2 Min. ziehen lassen ... was ein ziemlich extremes Gebräu ergibt.
Was TG empfiehlt sind westliche Aufgussparameter ... so schmeckt den meisten Anfängern der Tee auch besser.

Um individuellere Resultate pro Aufguss zu erhalten, würde ich eine 1dl Kanne empfehlen, und dann bei ca. 1,5-2g pro dl mit 60° die ersten 3 Aufgüsse etwa so lange ziehen lassen: 90 Sekunden, 20-30 Sekunden, 120 Sekunden, danach für den letzten Aufguss mit der Temperatur auf 90° hoch und 5 Min ziehen lassen.

Hach, ich möchte auch wiedermal auf diese Weise einen Sencha, Darjeeling FF o.ä. süffeln ... das Resultat kann so schon sehr lecker sein ... wie lange ist das her ... ich brauch mal meine Steinkanne zurück, ein guter, lokaler Teefreund hat die schon etwa ein Jahr ausgeliehen. 😅

Diese Vorgehensweise werde ich liebend gerne mal ausprobieren. Das hört sich total spannend und frei an. Vielen Dank.

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  • Joaquin änderte den Titel in Grüner Tee Zubereitung - der Anfang

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    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      ich heiße Stefan und bin neu im Forum.
      Tee trinke ich bewusst seit ungefähr 35 Jahren, vielleicht etwas länger. Ich habe in dieser Zeit in sehr vielen verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, seit 15 Jahren aber lebe ich in Wien und Berlin. Ich bin sehr offen für die Vielfalt des Tees und schätze leckeren Tee, wenn er richtig zubereitet ist, egal wie sehr die Zubereitung sich von europäischen Gewohnheiten auch unterscheiden mag.
      Tee trinke ich in allen denkbaren Variationen. Es lag und liegt immer am Ort, dem Wasser, der Jahreszeit und den sonstigen Speisen - und natürlich dem Teeangebot - welchen Tee ich wo und wie selbst zubereitet und getrunken habe. Seit ca. 15 Jahren trinke ich meist Grüntee, Oolong und Kräuter/Früchtetees. Ich mag die Nuancen, wenn Grüntee immer mehr in Richtung Schwarztee geht. Puerh-Tee (schreibt man den hier so?) schätze ich ebenfalls, trinke ihn aber seltener. Hingegen ist der frische Duft einen guten Grüntees einfach immer etwas, was meinen Teedurst weckt.
      Hinsichtlich meiner Speisegewohnheiten bin ich sehr schlicht, ich zähle nicht zu den Menschen, die rund 2000 unterschiedliche Gerichte oder mehr kennen. Kochen kann ich wahrscheinlich selbst nur ein Dutzend Gerichte maximal, ich esse einfach lieber als dass ich koche. Umgekehrt habe ich in den unterschiedlichsten Ländern sicher viele unterschiedliche Tees kennengelernt. Ich trinke jedoch nur Tee, der entweder von mir selbst oder von gleichgesinnten Teekenner:innen zubereitet wird. Ich nehme auch gerne Wasser, Tee und Geschirr mit, wenn ich für mich oder andere irgendwo Tee zubereite. In normalen Restaurants oder Cafes trinke ich so gut wie nie Tee, auf keinen Fall; wenn "Tee" darin besteht, in sprudelnd heißes Wasser einen Teebeutel zu werfen.
      Für mich ist es wichtig, dass Tee ökologisch angebaut (oder wenigstens rückstandfrei ist) und möglichst fair angebaut/gehandelt wird. Da gibt es ja zum Glück in den letzten Jahren eine Menge Angebote. Seit geraumer Zeit kaufe ich keinen anderen Tee mehr. 
      Preislich habe ich von preiswerten Bio-Tees bis hin zu besonderen Raritäten alle möglichen Sorten im Schrank stehen. Ebenso sieht es beim Geschirr aus, von preiswerten Glaskannen aus dem schwedischen Möbelmarkt bis hin zu handgetöpferten Kännchen aus Fernost ist alles da. Es sind ja bei mir ein paar Jahrzehnte an Spontankäufen zusammengekommen. Ich mag Eisenkannen und einfache Glaskannen sehr, wenn es um einfachen Haustee geht, den ich über den Tag verteilt trinke; erstere, weil sie nicht kaputt gehen, letztere, weil sie schnell ersetzt werden können, wenn sie kaputt gehen.
      Jeder Tee, jedes Geschirr, jede Zubereitungsform hat m. E. seine Nachteile und Vorteile. Das ist ja das Schöne, dass man bei Tee niemals auslernt und immer neue Aspekte entdecken kann.
      Eine Sache aber hasse ich: TROPFENDE KANNEN! Die wandern, so schön sie auch sein mögen, nach zwei Wochen nach hinten aufs Regal und werden dann weiterverschenkt. Es gibt eine Menge Menschen, die sich darüber freuen und die regelmäßig bei mir nachfragen...
      Ich habe hier im Forum schon etwas in vielen älteren Postings gelesen und bin dankbar, dass berufenere Teekenner:innen als ich so viele schöne Worte kennen, um verschiedene Tees in ihren Vor- und Nachteilen zu beschreiben. Das war schon sehr hilfreich. Gegenüber einem Nachbarn etwa konnte ich anmerken, dass mein güner Darjeeling nicht etwa labberig sei, sondern mich - sinngemäß - hinsichtlich seiner blumigen Noten geschmacklich "nicht sonderlich überfordere". Das ist prima, denn ich mag diesen Tee, auch wenn er halt einfach labberig schmeckt. Aber ordentlich dosiert, erkaltet und mit Zitrone versetzt, ist er im Sommer halt sehr erfrischend im Garten. Dort kann ich schlichtweg auch nichts trinken, was mich überfordern würde! 🙂
      Ich denke also, dass ich hier von den klugen Gedanken anderer immens profitieren werde und lasse mir gerne viele Dinge erklären, die ich sonst nicht verstehe. Viele haben hier wunderbare Einblicke in die wissenschaftlichen Dimensionen des Tees und kennen alle möglichen Aspekte, die mir verborgen geblieben sind. Das ist auch der Grund, weshalb ich hier nicht nur mitlese, sondern mich auch angemeldet habe: Ich kann endlich Dinge fragen, die jemand beantworten kann. Vielleicht, wenn ich mal verstanden habe wie man hier Bilder einstellt, poste ich auch mal Fotos von meinen Sachen oder so.
      Liebe Grüße
      Stefan
       
    • Von Andi2211
      Hallo
      Nachdem ich nun schon einige Male aromatisierten Grüntee getrunken hab, wollte ich mich nun mal an "richtigen" Grüntee herantasten.
      Ich dachte .... ok, schaun wir halt mal was es so gibt ... und nun mein Problem ... ich wußte nicht, dass es sooooo viele Grüntees gibt.
      Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung für mich, welchen ich für den Anfang am Besten nehmen kann und wie man ihn richtig zubereitet.
      Vielen Dank für eure Hilfe
      LG Andi
    • Von Mölki
      Hallo liebe Teeliebhaber!
      Entschuldigt dass ich hier sofort mit einer Frage reinplatze nach meiner Anmeldung, aber ich bräuchte wirklich ein bisschen Hilfe.
      Ich trinke grünen Tee seit vielen Jahren wegen seiner gesundheitlichen Vorteile und habe seit einigen Monaten angefangen regelmäßig Bio Sencha Uchiyama Tee von einem bestimmten Hersteller zu kaufen. Der Tee besteht aus losen Blättern und von recht großer Quantität.
      Vor kurzem sind mir aber immer wieder Knöllchen zwischen den Blättern aufgefallen. Ich bin mir leider nicht sicher ob es einfach zusammengeknüllte Blättchen sind, kleinere Reste oder doch was Schlimmeres... Hatte halt Angst dass es sich womöglich um irgendeinen Mäusedreck oder Kot von Insekten handeln könnte. Leider hab ich für sowas absolut kein Auge.
      Ich kochte die Knöllchen mehrmals mit heißem Wasser auf um zu gucken ob sie sich auflösen, was aber nicht der Fall war, aber danach konnte ich sie dann auseinanderdrücken.
       
       Der Gedanke dran macht mich völlig krank...🤢 Es steht noch drauf dass man es mit nur 75 grad aufgießen sollte(wie es beim grünen Tee sein soll), also keine Warnungen dass man es mit brühendem Wasser aufgießen muss um ein "sicheres" Produkt zu erhalten.
       
      Aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären der sich mehr damit auskennt und sagen ob das normal sein kann oder eher nicht. Ich habe ein paar Bilder, welche leider nicht die beste Qualität haben, ich versuche noch welche zu machen wenn es nötig ist, aber viel besser geht es wohl nicht mit meinem Teil.
       
      Vielen Dank schon im vorraus und liebe Grüße
      Mölki
       



    • Von Moritz
      Servus,
      bin heute auf folgende Seite gestoßen: https://www.sho-cha.com/teeshop/matchano2#wiremo-widget-60b896ea5d2330167e5d6821
      Klingt alles sehr schön und gut. Ich wundere mich allerdings über den Preis. Grundpreis 33,33 € pro 100g kommt mir für einen importierten Premium Matcha recht wenig vor. Das reizt mich allerdings schon ein wenig. Was meint ihr? Kann das was sein?
      Ich suche einen relativ milden-süßlichen Matcha, dieser spricht mich da schon sehr an.
      Grüße
    • Von Joaquin
      Der Teebeutel ist eine sehr praktische Art, um Tee schnell zuzubereiten. Ein Teebeutel, heißes Wasser und ein Glas reichen da völlig aus. Auf der anderen Seite sind Teebeutel bei Teekennern verpönt, geradezu verhasst. Ihnen haftet dort der Makel der billigen, industriellen Massenware an. Aber ist dem wirklich so und kann man das so generell behaupten?
      Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Teebeuteln und auch die dort verwendeten Tees und dessen Qualität sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich also, die Teebeutel genauer zu betrachten.
      Durch unterschiedliche Konstruktionen und Größen versucht man dem Tee im Teebeutel zu mehr Volumen für seine Geschmacksentfaltung beim Aufgießen zu verhelfen. Hier tauchen vermehrt, neben dem bei uns bekannten Zweikammerbeutel bzw. Doppelkamerteebeutel, der Pyramiden-Teebeutel auf. Auch verwendet man zum Beispiel in England viel größere Teebeutel oder runde in Irland.
      Gleichzeitig wird bei einigen Teebeuteln, neben dem so genannten Dust (Staub – feine Reste) der Teeproduktion, auf bessere Qualität des Tees geachtet. So werden unter anderem Stängel aussortiert, Tips (feine Blattspitzen und Knospen) verwendet, bis hin zu größeren Blatteilen.
      Im folgenden Video untersuchen wir vier Teebeutel. Einen Schwarztee in einem klassischen Zweikammerbeutel, einen Schwarztee in einem englischen Teebeutel, einen Pyramiden-Teebeutel mit einer Grüntee-Kräutermischung und einen Pyramiden-Teebeutel mit Grüntee aus Japan. Eines wird dabei schnell klar, Teebeutel ist nicht gleich Teebeutel.
      Weiterführende Informationen: TeeWiki - Teebeutel
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