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Hallo,

neulich bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, dass Plastik nicht mit Wasser in Berührung kommen sollte, schon gar nicht, wenn es kocht. Und da ist mir doch gleich aufgefallen, dass selbst Wasserkocher im oberen Preissegment alle Kunststoff am Deckel haben oder auch noch eine Gummidichtung zwischen Glasgehäuse und Metallboden.

Was denkt die Community dazu? Gibt es Modelle, die zumindest im Inneren plastikfrei sind?

Bearbeitet von KlausO
Rechtschreibung im Titel
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Ich habe einen von Russell Hobbs aus Edelstahl mit Temperatursteuerung und bis zum Deckel kommt da kein Wasser, wobei da auch erPlastik verarbeitet ist in meinen Augen ...

Ganz ohne heutzutage ist vermutlich eine intensivere Suche je nach Preislimit ...

https://www.amazon.de/Russell-Hobbs-21040-70-Elektronische-Temperatureinstellung/dp/B00MGADV62/

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  • KlausO änderte den Titel in Elektrischer Wasserkocher ohne Plastik?
vor 12 Stunden schrieb Manfred:

Also mein temperaturgeregelter Wasserkocher ist vollständig aus Plastik, und es hat keinen Einfluß auf den Geschmack. Aus meiner Sicht ist das nur ein esoterisches Thema.

Oh, da erhebe ich aber mal Einspruch!

vor 2 Stunden schrieb KlausO:

Warum ist der Link so lang?

Das musst du Jeff Bezos fragen, weshalb er so gerne im Produktlink festhält, mit welchem Suchbegriff der Artikel ursprünglich gefunden wurde.
Nee, also, von meiner Arbeit her versteh ich das schon - das ist ein partieller Ersatz dafür, wenn Cookies deaktiviert sind, um trotzdem etwas auswerten zu können.

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Nun - ein esoterisches Thema ist das mE nicht, auch wenn ich @Manfred insofern recht gebe, dass die geschmackliche Beeinflussung des Wassers durch Plastik für die meisten Menschen subliminal ist. Nicht in jedem Fall - aber es kommt natürlich auf die Qualität des Plastiks an. Kleine Anekdote als praktisches Beispiel: als erstes Flaschenwasser zur Teezubereitung (lang, lang ist's her) habe ich seinerzeit Volvic verwendet. Das gab es (immerhin in einer Stadt mit ca. 80.000 Einwohnern) nur im einzigen Bio-Laden der Stadt - und natürlich in Glasflaschen. Nachdem der Abfüller auf Plastikflaschen umgestellt hatte, war der Geschmacksunterschied deutlich. Das Wasser schmeckte eindeutig saccharin-artig süßlich - offensichtlich nach den durch Abbau der dem PVC zugesetzten Weichmacher entstandenen Phenylverbindungen. Die verwendeten Plastikflaschen waren allerdings auch wirklich miese Qualität - deutlich dünner und weicher als die heute üblichen. In Frankreich damals allerdings Standard.

Und dann spielen nicht zuletzt auch gesundheitliche Fragen eine Rolle ...

vor 15 Stunden schrieb silbernadel:

Gibt es Modelle, die zumindest im Inneren plastikfrei sind?

Zum Beispiel meines: Fellow Stagg EKG. Die Firma hat ja auch @Lateralus schon verlinkt, das da gezeigte Gerät ist freilich nur ein Wasserkessel - für den elektrischen Wasserkocher der Firma muss man schon das Doppelte hinlegen.

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    • Von HJ0001
      Hallo, 
      Ich trinke eine Vielzahl verschiedener Teesorten, von Schwarztee über Grüntee (chinesisch und japanisch) und Oolong bis hin zu Masala Chai und typischen britischen Teesorten. 
      Aktuell benutze ich für weniger feine Teesorten Leitungswasser, in das ich aufgrund des Härtegrades von etwa °dH 14 vor dem Kochen etwas Natrium gebe. Für feinere Tees benutze ich Vio, da es auf diversen Seiten zumindest für Oolong empfohlen wird. Soweit ich das sehe, scheint es insgesamt ähnlich tauglich für eine Vielzahl von Teesorten zu sein wie Black Forest, und kostet auch etwa gleich viel Geld (korrigiert mich bei beiden Aussagen, falls ich falsch liege). 
      Als gleichwertig wurden auf diesem Forum und ein paar anderen Webseiten die Mineralwasser Real Quality und LIDL Saskia eingestuft. Real Quality existiert jedoch nicht mehr, und Saskia wird soweit ich sehe in keiner Region Deutschlands mehr aus der Quelle Kirkel bezogen. 
      1. Gibt es aktuell weitere (idealerweise preisgünstigere) Alternativen zu Vio und Black Forest? 
      2. Falls nicht, lohnt es sich, Black Forest zu testen, oder ist Vio tatsächlich nicht nur für Oolong, sondern auch für andere Teesorten so gut geeignet wie Black Forest? 
      Vielen Dank! 
    • Von Roberts Teehaus
      😄🙏
      Wir freuen uns sehr, im Rahmen unserer Kooperation mit Vanillekiste einen Gastbeitrag von Vanillekiste zu veröffentlichen – mit wunderbar schmackhaften Rezepten von Tee und Vanille – vielen herzlichen Dank.
      🤍🍩☕
       
      Mit Tee genussvoll durch das ganze Jahr
      Bei uns in Europa wird eher die Winterzeit als Tee-Zeit betrachtet, doch kann man Tee das ganze Jahr über genießen. Südliche Länder, wie z.B. die Türkei, trinken traditionell ihren Tee (Çay) auch bei hochsommerlichen Temperaturen, was für eine gesunde Abkühlung sorgt. Eine große Bandbreite an unterschiedlichen Tees gibt es bei unserem Kooperationspartner Roberts Teehaus, dessen Tees wir an dieser Stelle wärmstens weiterempfehlen möchten.
      Tee kann mehr!
      Doch Tee kann nicht nur getrunken, sondern auch wunderbar dazu verwendet werden, beim Backen und Kochen dem entsprechenden Gericht einen besonderen Touch hinzuzufügen. Wir haben ein süßes Rezept für einen Schwarztee-Kuchen ausprobiert und hierzu den Ostfriesentee verwendet. Je nach Geschmack, Vorrat und Laune können natürlich auch andere Schwarzteesorten verwendet werden, z. B. Ceylon Up Dimbula, etc. Und auch für die Genießer, die es herzhaft lieben, haben wir etwas mitgebracht – ein Rooibos-Rollgerste-Risotto mit Rooibostee und Vanille.
      Tee in der Küche
      Beim Backen gibt Tee den Gerichten nicht nur einen außergewöhnlichen Aromakick und eine wunderbare Farbe, sondern macht jeden Kuchenteig auch ganz besonders saftig und fluffig”. Auch zum Kochen können wir die Verwendung von Tee wärmstens empfehlen, weil er einerseits ein besonderes Aroma abgibt, andererseits aber den Geschmack der verwendeten Gemüse und Gewürze nicht überdeckt, sondern diesen lediglich etwas “umschmeichelt” und teilweise sogar hervorhebt. Das Backen und Kochen mit Tee jedenfalls ermöglicht einzigartige und ausgefallene Kreationen, sodass man auch kulinarisch erfahrene Gäste bekochen und immer wieder aufs Neue überraschen kann! Warum also nicht einfach einmal in einem Rezept das Wasser durch Tee ersetzen? Wer mit Experimentierfreude zu Werke gehen möchte, kann dafür alle möglichen Teesorten in Betracht ziehen. Eine sehr tolle Auswahl bietet Roberts Teehaus.
      Große Auswahl!
      Vom klassischen Schwarztee bis hin zum japanischen Grüntee und weiteren ausgefallenen Sorten findet man hier in jedem Fall eine qualitativ hochwertige Auswahl, was großen Appetit auf ein warmes, aromatisches Getränk macht – gleichzeitig uns aber ebenso auf neue Ideen bringt und zu kreativen Experimenten in der Küche inspiriert! Für alle, die sich für den Anfang nicht entscheiden können, gibt’s bei Roberts Teehaus auch ein tolles Probierpaket mit 15 unterschiedlichen Teesorten.
      Schwarzteekuchen
      Ein aromatischer Teekuchen mit unserer Bourbon-Vanille – das hört sich nach der perfekten Kombination an. Wir konnten es somit nicht abwarten und haben für Euch direkt das Rezept ausprobiert und gebacken!

      Zutaten:
      100 ml kalter Schwarztee Earl Grey Classic, Ostfriesentee oder Ceylon Op Dimbula von Roberts Teehaus 1 Vanilleschote 100 g Zucker 1 EL Vanillezucker 2 EL Kakaopulver etwas Backpulver 80 g gemahlene Mandeln 80 g Mehl 2 Eier Und so einfach wird gebacken:
      100 ml Schwarztee zubereiten und abkühlen lassen. Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren. Den kalten Tee mit einrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig nun in eine gefettete Form füllen und bei einer Temperatur von etwa 175 Grad für 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, dekorativ mit Puderzucker bestreuen.  
      Rooibos-Rollgerste-Risotto
      Wir haben uns auch an ein herzhaftes Gericht herangewagt – inspiriert von Eva Derndorfer’s “Mandelbaum’s kleine Gourmandisen: Vanille” – haben wir ein Rooibos-Rollgerste-Risotto gezaubert. Auch dieses köstliche Ergebnis kann sich echt sehen (und schmecken) lassen!
      Zutaten:
      1 kleine Zwiebel 200 g Kürbis Butternut (ohne Schale und Kerne) 100 g Rollgerste 1 Stückchen Butter 1 EL Rapsöl Das Mark einer Vanilleschote 1 TL Voatsiperifery-Pfefferkörner 150 ml Gemüsebrühe 150 ml Rooibostee aus Rooibos Super Grade Long Cut von Roberts Teehaus etwas Salz 50 ml süße Sahne Und so wird zubereitet:
      Die Zwiebel hacken, den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Rollgerste waschen und abtropfen lassen. (Kürbis-Tipp: Wenn der Kürbis vorher einige Minuten am Stück angekocht wird, lässt er sich leichter schneiden und bearbeiten). Die Zwiebel in Butter und Öl anschwitzen und das Vanillemark hinzufügen. Die Rollgerste sowie den Pfeffer hinzufügen und mit dem Rooibostee und der Gemüsebrühe aufgießen. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Kürbis hinzufügen. Wenn die Gerste sowie der Kürbis weich sind, können die Pfefferkörner entfernt werden. (Tipp: Wer nicht suchen möchte, kann die Pfefferkörner vorher in einen Teebeutel geben) Zum Schluss mit Salz abschmecken, die Sahne hinzufügen und vor dem Servieren noch etwas ziehen lassen.  
      Ihr habt eigene Ideen für die gemeinsame Verwendung von Tee und Vanille in Euren Kreationen? Lasst es uns gerne wissen – wir freuen uns! 🤗


    • Von Roberts Teehaus
      Koch- und Backrezepte mit Tee für den Winter

       
      🍵 Ach, endlich hat man ein bisschen Zeit zum Experimentieren in der Küche! Draußen ist es kalt und in der Küche so schön heimelig warm! Besonders der eher trübe November und die Adventszeit sind ideal dafür, mal etwas Neues auszuprobieren. Keine Sorge, kompliziert sind unsere Rezepte wirklich nicht, denn es soll ja auch Spaß machen. Verwenden Sie beim Kochen in jeden Fall hochwertigen Tee und nicht irgendeinen! Denn Hand aufs Herz: An Ihre herrliche Bratensoße lassen Sie bestimmt auch keinen minderwertigen Wein … 🍷

      Kuchen mit Ceylon Tee

      ☕ In der Türkei backt man gerne mit Tee, zudem wurde der historische Nikolaus in der Türkei (Kleinasien) geboren. Warum also nicht zum nächsten Nikolaustag – zum 6. Dezember – zu seinen Ehren einen köstlichen Kuchen backen?

      Und für die Weihnachtstage oder für einen Sonntag im Advent stellen wir Ihnen „krosse Gänsebrust vor, verfeinert mit einer Rooibostee-Glasur“.

      Und zum Nachtisch kabbeln sich die Kinder dann um eine herrliche Creme aus Ostfriesentee und Sahne. Sicher, dieser Nachtisch ist durch das Koffein sehr anregend, daher können Sie für die Kinder den Ostfriesentee auch hervorragend durch Rooibostee ersetzen. Rooibos ist sehr aromatisch, dabei frei von Reizstoffen und besticht durch seine wunderbare Farbe.

      Wir geben es ja zu: Schlankmacher-Speisen sind das nicht gerade… Aber Sie genießen Schlemmereien ja nicht dauerhaft und gerade in der Winterzeit wärmt ein üppigeres Essen schön von innen – zudem: Mit einem kleinen Spaziergang danach wird es kaum ansetzen. 😊

      Schmackhafter Nikolaus-Kuchen mit Ceylon Tee

      Sie brauchen:

      ·         150 g Butter

      ·         250 ml Ceylon Tee

      ·         3 Eier

      ·         300 g Zucker

      ·         350 g Mehl

      ·         2 EL Kakao

      ·         1 TL Backpulver

      ·         100 g gemahlene Mandeln (etwas davon für die Backform beiseitelegen)

      ·         ein wenig Butter zum Einfetten der Form

      ·         Puderzucker als Topping zum Bestäuben des fertigen Kuchens

      Und so wird gebacken:

      ☕ Eine große Tasse Ceylon Tee kochen: Hierzu zwei Teelöffel lose Blätter mit 250 ml sprudelnd kochendem Wasser übergießen - drei bis fünf Minuten ziehen lassen.

      Die Butter in nicht allzu kleine Würfel schneiden und anschließend im noch heißen Tee schmelzen – abkühlen lassen. 🧈

      Alle Eier und den Zucker per Stabmixer oder Rührgerät (Schneebesen) hellschaumig schlagen und Mehl, Backpulver, Kakao und gemahlene Mandeln hinzugeben.

      Idealerweise füllen Sie den Teig nun in eine Nikolaus-Backform (erhältlich im Online-Handel), die Sie mit Butter einfetten und mit etwas gemahlenen Mandeln ausstreuen. Auf diese Weise haftet nichts an. Alternativ geben Sie den Teig in eine Kasten- oder Springform.

      Nun den Kuchen bei ca. 175 - 200 Grad (je nach Ofen) eine knappe Stunde auf mittlerer Schiene backen. Mit einem Holzstäbchen die Gar-Probe machen. Wenn Ihr Kuchen fertig und abgekühlt ist, nehmen Sie die Form ab und streuen durch ein Sieb Puderzucker darüber – gleich frisch gefallenem Schnee. ❄

      Am besten genießen Sie dazu einen schönen kräftigen Ceylon Tee, türkisch-stark zubereitet, in den entsprechenden kleinen wunderschönen tulpenförmigen Gläsern.

      Krosse Gänsebrust mit Rooibostee-Glasur

      Für 4 Personen brauchen Sie:

      ·         1 Gänsebrust mit Knochen (mind. 1 kg an Gewicht)

      ·         2 unbehandelte Orangen (am besten Bio)

      ·         2 Limetten

      ·         6 EL loser Rooibostee

      ·         3 EL Honig

      ·         Ein paar Chiliflocken oder etwas Cayenne-Pfeffer oder einige Tropfen Tabasco

      ·         Salz

      ·         frisch gemahlener Pfeffer

      Tipp: Bei Verwendung von tiefgekühlter Gänsebrust lassen Sie diese langsam im Kühlschrank auftauen. Planen Sie plus/minus ca. 24 Stunden ein.

      Und so wird zubereitet:

      👨‍🍳 Den Backofen ausdrücklich nicht vorheizen, damit der Braten nur langsam größerer Hitze ausgesetzt wird. Das Fleisch unter fließend kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Nun die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen, salzen und pfeffern. Braten Sie die Gänsebrust mit der Haut nach unten in einer großen Pfanne kräftig 5-10 Minuten goldbraun an.

      Nun geben Sie das angebratene Fleisch mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech mit höherem Rand, bzw. in einen Bräter/feuerfeste Form. Stellen Sie das Ganze in den Ofen und heizen Sie Ihren Backofen auf 170 Grad. Zirka 2,5 – 3 Stunden bleibt die Gänsebrust in der Backröhre. Wichtig: Gießen Sie immer wieder etwas Flüssigkeit an, wenn diese verdampft ist. Hierzu können Sie Gänsefond aus dem Glas nehmen, oder auch Instant-Hühnerbrühe. Ihr Braten soll am Ende schön goldbraun und kross sein, beim Anstechen darf kein Saft mehr austreten.

      Die Glasur:

      🍊 Orangen gründlich abspülen und abtrocknen. Reiben Sie erst die Schale einer halben Apfelsine ab und pressen Sie dann beide aus. Füllen Sie ca. 250 ml Orangensaft zusammen mit den Rooibos-Teeblättern in einen Topf und lassen Sie die Mischung kurz aufwallen. Zehn Minuten ziehen lassen und in einen kleineren Topf abseihen. Mit Honig und dem Saft der ausgepressten Limetten mischen und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen (Achtung - sehr scharf!). Bei mittlerer Hitze ohne Deckel auf die Hälfte einkochen lassen, erst danach die abgeriebene Orangenschale hinzugeben.

      Ist die Gänsebrust noch zu blass? Dann geben Sie für die letzte halbe Stunde der Garzeit noch einmal richtig Power mit 200 Grad. Aber Vorsicht, den Braten dabei nicht zu dunkel werden lassen! Das Finale: Zehn Minuten vor Ende der Bratzeit bestreichen Sie die Haut der Gänsebrust mithilfe eines Küchenpinsels mit der Glasur. Aus dem Ofen nehmen - ist der Braten gar, lösen Sie das Fleisch vom Knochen, und schneiden Sie es in Scheiben. Wenn noch Glasur übrig ist, beträufeln Sie damit die Bratenscheiben.

      Dazu passen am besten der klassische Rotkohl oder Grünkohl und natürlich…? Kartoffel-Klöße! 😊

      Möchten Sie anschließend nur einen leichten Nachtisch, essen Sie einen Obstsalat. 🍇

      Möchten Sie aber „die volle Packung“ – dann machen Sie sich eine

      Ostfriesische Tee Creme

      Für 4 bis 6 Portionen brauchen Sie:

      ·         250 ml starken Ostfriesentee

      ·         6 Blatt weiße Gelatine

      ·         3 EL Zucker

      ·         1 Päckchen Vanillezucker

      ·         etwas Rum-Aroma

      ·         500 ml sehr kalte Sahne

      Und so wird zubereitet:

      ☕ Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Zwei Teelöffel Ostfriesentee mit 250 ml kochendem Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und in eine kleine Schüssel abseihen. Zucker, Vanillezucker und nach Gusto ein paar Tropfen Rum-Aroma hinzugeben.

      Nun die Gelatine gut ausdrücken und die Blätter in dem heißen, gesüßten, starken Tee auflösen. Alles etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die kalte Sahne zu Schlagsahne verarbeiten. Wenn der Tee zu gelieren beginnt (im Kühlschrank geht es schneller!) heben Sie die Schlagsahne unter. Kostprobe: Ist Ihnen die Crème süß genug? Wenn Sie es süßer möchten, rühren Sie vorsichtig noch etwas Puderzucker unter. Das Ganze für mindestens zwei Stunden kaltstellen, zum Beispiel schön angerichtet in kleinen Teetassen, Teegläsern oder Glasschälchen. Direkt vor dem Servieren nach Lust und Laune die Portionen noch mit ein bisschen braunem Zucker oder fein gemahlenem braunen Kandis verzieren (Krümelkandis).

      🍽 Ja, und zu guter Letzt: Guten Appetit, lassen Sie es sich schmecken! 😊👌

      💚 Herzlichst, Roberts Teehaus 🍵

    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
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