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Ein paar Anfängerfragen


Salad Fingers
Gehe zur Lösung Gelöst von Gongfu,

Frage

Hey,

ich bin jetzt schon ein paar Wochen dabei und habe viel über Tee gelesen. Ein paar Fragen konnte ich allerdings nicht selbst beantworten, darum hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. ;)

 

1) Teemenge

Am Anfang habe ich alles nach Bauchgefühl gemacht. Aus einem chinesischen Grüntee mache ich im Laufe des Tages i. d. R. drei Aufgüsse mit ca. 300ml. Meine Freundin hat mir nun eine Teewaage geschenkt und ich war etwas schockiert... Ich nehme im Durchschnitt nur 1 bis 1,3 Gramm Tee für diese ca. 900ml. Und der Geschmack ist (für mich) mehr als ausreichend und ein vierter Aufguss müsste noch möglich sein.

Im Internet lese ich teilweise von Teemengen von über 5 Gramm pro 100ml.

Habe ich nur einen total komischen Geschmack oder habe ich da was falsch verstanden?

 

2) asiatische Zubereitung

Mittlerweile habe ich mir bei Nannuoshan auch eine Gaiwan und entsprechende Tassen sowie einen Pincher bestellt. Bei der asiatischen Zubereitung sehe ich ständig, dass die Aufgüsse sehr viel kürzer sind als bei der westlichen Zubereitung (z.B. 30 Sekunden statt 2 bis 3 Minuten). Fehlt dadurch nicht die Zeit, die das Wasser benötigt, um die Aromen etc. aus den Teeblättern zu ziehen?

 

3) In meinem Teeladen wurde mir einmal ein Drachenbrunnentee und einmal "Lung Ching" verkauft. Laut meiner Recherche handelt es sich um denselben Tee. Stimmt das?

 

4) Schwarztees

Mir wurde gesagt, dass Schwarztees nur einmal aufgegossen werden sollten, da durch das kochend heiße Wasser die Inhaltsstoffe schon beim ersten Aufguss zum größten Teil an das Wasser abgegeben werden.

Der Schwarztee in meinem Teeladen kostete ca. dasselbe wie die meisten Teesorten, die ich bereits habe (~15 € / 100g). Ist Schwarztee damit nicht mindestens dreimal teurer als Grüntee, wenn es um die Menge des Tees geht, die ich am Ende konsumieren kann? Da ich Schwarztee zwar ziemlich lecker finde, aber für mich im Vergleich zum Grüntee nur eine nette Alternative darstellt, wäre das für mich ein KO-Kriterium, da ich ein wenig aufs Geld achten muss.

 

Vielen Dank im Voraus!

 
 
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  • Lösung

Hey! Fragen stellen ist schon mal gut!
Bei der Teemenge ist das gut, was du gern hast. 1g auf 900ml würde man wohl eher "Western Style" nennen, 5g pro 100ml eher "Gong Fu". Das sind verschiedene Styles des Teetrinkens - beide sind legitim - beide haben Vor- und Nachteile. Bei ner hohen Ratio wie 5g zu 100ml oder höher macht man aber sehr sehr kurze Ziehzeiten wie du bei 2) angemerkt hast. Dadurch dass man dann mehr Tee genommen hat "fehlt auch nicht die Zeit" um einen genussvollen Aufguss zu bekommen. Noch dazu kann man dann einige Infusionen sogar bis zu 10 hinbekommen.
zu 3) Jein - würde aber generell von Long Jing oder ähnlichem von lokalen Teegeschäften abraten. Selbst online würde ich persönlich davon abraten. Da kriegt man meiner Meinung nach nur Schrott - bleib lieber bei japanischem Grüntee was Grüntee angeht.
zu 4) Es gibt auch chinesische Schwarztees mit Gong Fu-Tradition die oftmals aufgegossen werden. Bessere chinesische Schwarztees können durchaus öfters aufgegossen werden. Indische Schwarztees werden in der Regel wohl eher nur einmal aufgegossen und eher "Western Style" getrunken.

Generell kann man sagen dass du mit 15€/100g vor allem in Europa nicht wirklich guten Tee bekommen wirst. Der Tee hat ne lange Reise unternommen und wurde dazwischen öfters mal weiterverkauft und so weiter. Kann man für das Geld was besseres als Teebeutel bekommen? Ja definitiv. Kann man wirklich gute Tees bekommen? Ich bin da eher skeptisch.
Wenn du wirklich ernsthaft in dieses Hobby einsteigst wirst du merken, dass du deine Erwartungen und dein Budget dementsprechend anpassen musst.
Wenn du wirklich ernsthaft Tee-Hobbyist sein möchtest und dazulernst wird möglicherweise ein Zeitpunkt kommen, an dem du gerne eine Woche keinen Tee trinkst, dafür aber am Wochenende einen wirklich guten Tee trinken kannst wenn es das Budget nicht anders erlaubt (0,15€/g mal 6 Wochentage die man gespart hat sind 0,9€/g da kriegt man schon gutes Zeug wenn man weiß wo ;) )
Das soll dich aber nicht abschrecken. Alle müssen mal irgendwo anfangen und es muss auch nicht jeder Teemeister oder ernsthafter Tee-Hobbyist werden.
Tee ist für alle da! In allen Formen!

 
Bearbeitet von Gongfu
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Bei der Teemenge solltest du dir keine Sorgen machen. Wenn es dir so schmeckt, ist es gut. Bei der Teezubereitung kannst du im wesentlichen drei Parameter variieren, die Teemenge (bzw genauer: das Verhältnis von Teemenge zu Wasser), die Aufgußtemperatur und die Ziehzeit. Offenbat hast du für dich da das Optimum gefunden, dann würde ich es auch nicht ändern.

Was den Schwarztee betrifft, bei mir nehme ich die gleiche Teemenge wie bei Grüntee. Aber der Schwarztee kommt in die 1 l-Kanne und wird einmal aufgegossen, und der Grüntee kommt in die kleine Kanne und wird mehrmals aufgegossen. Für mich bleibt sich das gleich.

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Hi du Anti-Wurst-Finger ;)

Wichtigster Punkt: @Manfred hat 100% Recht - lass dir von niemandem sagen, wie du deinen Tee trinken sollst. Was dir gefällt, ist ok.

Dazu: (1) und (2) hängen eng zusammen. Die Teemenge pro Mililiter ist viel höher, deswegen sind die Aufgüsse so kurz. Sonst wäre der Tee viel zu stark. Auf diese Art erhältst du sozusagen nicht den einen, großen Aufguss, sondern mehrere kleinere Aufgüsse, die dafür aber individueller sind und bei den meisten Tees eine Entwicklung zeigen.

Diese Art zu trinken ist nur so richtig geeignet, wenn man ein wenig Zeit dafür hat. Aber sie kann einen tieferen Einblick in den Tee bieten als der eine große Aufguss, der auch oft "western style" genannt wird.

(2b) Die Tees müssen aber dafür auch geeignet sein. Viele Tees auf dem westlichen Markt sind vor allem dazu geeignet, den einen großen Aufguss zu machen.

(3) Jaein. Grundsätzlich bedeuten die Namen das gleiche. Es ist aber nicht ein Tee, sondern eine Bezeichnung für Tee. Es gibt wahrscheinlich tausende verschiedene Long Jing / Lung Ching / Drachenbrunnen-Tees. Alle möglichen Qualitätsstufen sind dabei.

(4) Siehe (2b) ;) Höhere Teequalitäten erlauben oft mehr Aufgüsse. Größere Blätter erlauben mehr Aufgüsse. So als Faustregel. Größere Blätter lassen ihre Essenz nicht so schnell frei wie kleingeschnippelte und sind somit nicht so gut für "western style"-Aufgüsse geeignet. Die meisten Tees in üblichen Teeläden werden kleingeschnippelt sein, um zur Kundschaft zu passen. Der Großteil der Leute will Tees, die für einen großen Aufguss geeignet sind.

 

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Normalerweise mische ich mich schon lange nicht mehr in solche Diskussionen ein (alles ist dazu gesagt und per Suchfunktion zu finden) @miig, aber

vor 12 Stunden schrieb miig:

... - lass dir von niemandem sagen, wie du deinen Tee trinken sollst. Was dir gefällt, ist ok.
 

da käst mir doch das Hirn!

"Was Dir gefällt, ist ok." sagte der Staatsanwalt zum Massenmörder.:yahoo:

Entschuldige, die kleine Übertreibung - soviel Spaß muß sein - hättest Du recht mit dieser Meinung wäre ich heute noch ein Teekampagne-trinker und hätte nie erfahren, wieviel Spaß ein Pu-erh machen kann der mehr als 1 € pro Gramm kostet.

Mal abgesehen von Sokrates/Platon, die einiges zu: Was Dir gefällt, ist ok. gesagt haben - muß man aber nicht wissen oder lesen, weil das hieße ja Zeit aufwenden und iiiigittiigitt: lernen - haben sich auch moderne Pädagogen schwer den Kopf zerbrochen über die Frage was lernen eigentlich sei ( es ist schade daß so ein kluger Kopf wie @Soltrok nicht mehr im Forum ist, er hätte dazu einiges Erhellendes sagen können).

Ich meine man ist oft gut beraten, wenn man nicht nur auf sein "Bauchgefühl" hört sondern auch darauf was andere in der Vergangenheit und der Gegenwart dazu gesagt/geschrieben haben.

Bleiben wir beim Tee: @Salad Fingers falls Du was lernen willst, fang bei der Terminologie an: z. B. gibt es einen Unterschied zwischen Hong cha und Hei cha!

Finden kannst Du solche Informationen hier: https://teapedia.org/de/Hauptseite

Ich trinke viel und gerrne Hong chas; z. B.: https://www.pu-erh.sk/product/red-wine-21-cake/

den habe ich nach Gong fu cha gestern 12 x aufgegossen. (2,5 gr/100ml) und da wäre noch mehr gegangen.

Das wichtigste aber @Salad Fingers such Dir ein besseren Teeladen:)

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@Paul Danke, du hast es geschafft, dass ich tatsächlich mal wieder aus der Deckung komme (auch wenn ich erst einmal mein Passwort zurücksetzen musste ☺️). 

@Salad Fingers Mir gefällt es, wie du deine Erfahrungen und Verwunderungen uns mitteilst. Das war so ziemlich einer des wesentlichsten Gründe für mich damals dem Forum beizutreten. Ich denke, dass du keinen komischen Geschmack hast, sondern noch ganz am Anfang stehst und hier viel Neues entdecken kannst. Somit finde ich den Einwand von Paul sehr wichtig. Wenn Tee ein Hobby wird, sollte man offen für Neues sein. Und ich sehe bei dir tatsächlich die Neigung mehr erfahren zu wollen, sonst hättest du nicht deine Fragen gestellt. Und das sind ganz typische Fragen, wie sie wahrscheinlich alle Anfänger haben. Mir erging es damals ganz genauso. Ich war irritiert als ich zum ersten mal las, dass für 100 ml Gyokuro 10 Gramm Tee verwendet werden müssen und das bei einem Tee, der teilweise mehr als 30€ pro 100 Gramm kostet. Daneben wollte ich nach dem Kauf meines 1. Gyokuros eigentlich bei japanischen Tees abbrechen. Es lag aber nicht an mir, sondern an der Qualität des Tees und der Kompetenz des Verkäufers, von dem ich den Tee erwarb. Ich habe trotzdem nicht aufgegeben, langsam begonnen und zunehmend mehr ausprobiert, so lange es finanziell mir passte (die Preise fand ich am Anfang auch abschreckend). Tatsächlich hat meine Teeexplorationszeit so ca. 15 Jahre gedauert und ich kann nur jedem empfehlen langsam zu beginnen, sich Zeit zu nehmen, nicht jeden Hype mitzugehen, aber offen für Neues zu sein. Auch finde ich, dass als Teeanfänger eine gewisse Mündigkeit notwendig ist, denn leider sind in diesem Bereich viele Personen unterwegs mit überzogenen Selbstkonzepten und Kompetenzzuschreibungen. Wer Paul kennt, weiß, dass er eine spitze Zunge hat, aber ein kluger und teeerfahrener Kopf ist, der die Sachen gut auf den Punkt bringt (das gilt aber auf für @Manfred und @miig). Schau dir Pauls' Seiten unbedingt an und du musst ja nicht sofort kaufen. Tee kann man sich auch schenken lassen. Gerade bei den hochpreisigeren Tees würde ich empfehlen diese nicht einfach nur zu trinken, sondern ein kleines gemütliches Event damit zu gestalten. 

Wichtig finde ich es zu Beginn vertrauenswürdige Shops zu finden. Im Forum findest viele Tipps zu Teeshops, die nicht nur High-End-Produkte verkaufen. Vor allem am Anfang merkt man, dass ein 5/6€-Tee häufig schon eine ganz andere Nummer als ein 2€ Tee ist. Somit würde ich empfehlen sich moderat bei den Preisen zu steigern. Bei vertrauenswürdigen Shops steigt die Qualität häufig mit dem Preis (ist nicht immer so, aber häufig). Den höchsten zusätzlichen Nutzen sehe ich vor allem bei Tees bis zu ca. 10 €. Bei allem darüber wird es schon sehr speziell. Meine Frau sagt immer: "Was du nicht kennst, kannst du auch nicht vermissen." Mir ist der Satz zwar etwas zu pessimistisch, denn er verleitet zu begrenzter Offenheit, aber es ist wichtig sich nicht zu sehr an den High-End-Standard zu gewöhnen. 

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vor einer Stunde schrieb Paul:

da käst mir doch das Hirn!

"Was Dir gefällt, ist ok." sagte der Staatsanwalt zum Massenmörder.

... da fehlt nur der Zusatz; "... solange Du damit niemand anderem schadest."

Optimal ist natürlich, wenn man sich auch selbst nicht schadet, mit dem was man tut (oder in dem Fall trinkt) - aber letztlich hat miig doch recht, die Leute dürfen trinken was sie wollen und was ihnen schmeckt, das ist nicht unser "Bier". Und teure Tees sind obendrein nicht unbedingt besser als preiswerte, oft ist das bereits in China ordentlich "Geschäftlemacherei".

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Danke für die schnellen Antworten!

Die Neugierde ist definitiv groß. Ich habe mir auch schon das Buch "Einfach besser(en) Tee trinken" von Jens Denning gekauft und lese ständig irgendwas nach. Auch bei Teapedia.

Mit dem Verhältnis Wasser/Tee werde ich mal herumexperimentieren. Ich habe gerade mal 1,5 Gramm Halmari Assam auf 300ml genommen, also ca. 5 Gramm auf 1 Liter. Ich fand es nicht zu stark. Bei den grünen Tees werde ich auch mal mit der Dosis hochgehen. ;)

Einen anderen Teeladen suchen wird schwierig. Ich kenne keinen guten in der Umgebung. Vielleicht könnt ihr mir ja einen empfehlen? Ich wohne in der Nähe von Bünde. Ansonsten bleibt mir wohl nur die Onlineshops des Teekontors in Kiel und Nannoushan. ;)

@Paul

Den Unterschied zwischen Hong cha und Hei cha kenne ich glaube ich schon! Ich dachte, der deutsche Begriff Schwarztee würde sich auf den "roten Tee" beziehen. Einen "schwarzen Tee" habe ich bis jetzt noch nicht getrunken.

Bearbeitet von Salad Fingers
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vor 6 Stunden schrieb Paul:

"Was Dir gefällt, ist ok." sagte der Staatsanwalt zum Massenmörder.:yahoo:

Wir haben uns da abgesichert. Die Nutzungsbedingungen des Teetalk sind so gestaltet, dass wir nicht für Massenmorde, die aus unseren Tee-Empfehlungen resultieren, verantwortlich gemacht werden können.

vor 5 Stunden schrieb Soltrok:

Aber mir ist es wichtig die Neugierde positiv zu verstärken. 

Sehr wahr. Es gibt ja schließlich so eine große, phantastische Welt jenseits der üblicherweise bekannten Standard-Tees.

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vor 7 Stunden schrieb Manfred:

Damit meint Paul gewiß: Such dir einen teureren Teeladen. 🤣

@Manfred teuer ist so eine Sache; der zitierte Hong Cha von Peter kostet 29 cent/gr im 357 gr Bing. Das ist für einen Roten Tee schon sehr ordentlich; aber 2,5 gr  (75 cent !) bringen ca. 1,2 l erstklassiges Getränk und 1-2 Std Spaß je nach Tringgeschwindigkeit. Da kenne ich die ein oder andere teurere Art seine Zeit rumzubringen:)

@Soltrok recht herzlichen Dank für Dein Ausführliches - schön daß es Dich noch gibt!

vor einer Stunde schrieb miig:

Wir haben uns da abgesichert. Die Nutzungsbedingungen des Teetalk sind so gestaltet, dass wir nicht für Massenmorde, die aus unseren Tee-Empfehlungen resultieren, verantwortlich gemacht werden können.

:D

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vor 4 Stunden schrieb Salad Fingers:

 

Einen anderen Teeladen suchen wird schwierig. Ich kenne keinen guten in der Umgebung. Vielleicht könnt ihr mir ja einen empfehlen? Ich wohne in der Nähe von Bünde. Ansonsten bleibt mir wohl nur die Onlineshops des Teekontors in Kiel und Nannoushan. ;)

 

Ich persönlich kann dir noch Siam Tee bedenkenlos empfehlen, das ist gute Qualität zu gutem Preis, die Thomas da anbietet.

Vielleicht wäre der Adventskalender etwas für dich mit einem Querschnitt durch alles hindurch?

 

Oder auch den Hamburger Teespeicher.

 

Ich habe zu Anfang viel ausprobieren müssen und einige Fehlkäufe getätigt, bis ich meine Ecke gefunden hatte.

Aus der ich ab und zu gerne ausbreche, meistens aber doch wieder hin zurückkehre, denn auch die Ecke ist größer als gedacht 😉

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Danke nochmal für die Antworten!

Ich habe mir die Onlineshops mal genauer angeguckt und würde gerne neben Nannuoshan auch mal beim Teekontor Kiel bestellen. Auf den ersten Blick scheinen mir die Preise im Teekontor deutlich gemäßigter zu sein.

Folgendes würde ich mir bestellen:

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/oolong/klassischer-oolong-tee/oolong-schnupperpaket-3x-50g?c=122

(um mir mal einen kleinen Einblick in die Welt des Oolongs zu verschaffen)

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/china-taiwan/gruentee-china/taiwan-schnupperpaket-3x-50g?c=122

(der ist aber extrem günstig!?)

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/china-taiwan/jiangshan-mao-feng?number=TG0237-100&c=21

 

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/china-taiwan/china-anji-bai-cha-premium-grade-a?number=TW0057-50&c=21

 

Bei meiner Nannuoshan-Bestellung kommt auch noch ein Xingren Ziang dazu:

https://www.nannuoshan.org/collections/oolong-tea/products/xing-ren-xiang-1?variant=33553226236035

 

Irgendwelche Anregungen und/oder Kommentare dazu?

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vor 6 Stunden schrieb Salad Fingers:

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/china-taiwan/gruentee-china/taiwan-schnupperpaket-3x-50g?c=122

(der ist aber extrem günstig!?)

 

Irgendwelche Anregungen und/oder Kommentare dazu?

Den Yin Xiang hat Macarona in ihrem Blog mal reviewt (eine von den ersten Teeverkostungen im Blog).

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Die Bestellungen sind endlich angekommen. :)

Vielen Dank für den Tipp mit dem Teekontor Kiel. Habe bis jetzt nur den Jiangshan Mao Feng probiert, aber ich merke schon einen gewaltigen Qualitätsunterschied zu "meinem" Teeladen.

Das Paket war auch mit sehr viel Liebe gepackt. Man merkt, dass die Leute ihre Arbeit mögen. Besonders gespannt bin ich auf die Formosa Oolongs. 🥰

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vor 12 Stunden schrieb Gongfu:

1g auf 900ml würde man wohl eher "Western Style" nennen

1 Gramm Tee auf 900ml Wasser würde ich als Homöopathie bezeichnen. Wenn man da etwas schmeckt, könnte es genauso gut auch ein Placebo-Effekt sein. Ursprünglich gemeint war aber wohl 1 Gramm auf 300ml und dann drei Mal aufgegossen, was ja auch schon recht sparsam dosiert ist.

vor 12 Stunden schrieb Gongfu:

würde aber generell von Long Jing oder ähnlichem von lokalen Teegeschäften abraten. Selbst online würde ich persönlich davon abraten. Da kriegt man meiner Meinung nach nur Schrott - bleib lieber bei japanischem Grüntee was Grüntee angeht.

Im vergangenen Jahr gab es bei Nannuoshan ziemlich guten Long Jing. Tatsächlich ist es in Deutschland nicht ganz einfach, einen halbwegs anständigen Long Jing zu finden - die Chinesen trinken die wirklich hervorragenden Qualitäten lieber selbst.

vor 12 Stunden schrieb Gongfu:

Generell kann man sagen dass du mit 15€/100g vor allem in Europa nicht wirklich guten Tee bekommen wirst.

Bei einigen Händlern bekommt man für diesen Preis schon sehr anständigen Tee, den man mit Genuss trinken kann. Die echten Spitzentees kosten dann mehr. Aber die wird man ja auch nicht täglich literweise in sich hineinschütten.

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Moin,

ich hoffe ich darf hier noch ein/zwei kleine Anfängerfragen anhängen, will nicht noch einen "Anfängerthread" extra öffnen. Habe hier einen ca. 6 Jahre alten OVP Kagoshima Kabusecha aus meinem Schrank, der ist voll lecker und meine Teeliebe ist neu erblüht. Der hat ein tolles Umami, schmeckt sogar kalt. Ausserdem hab ich noch Kubicha und Japan Sencha Ogasa, die mochte ich aber nicht so.

Die westliche Methode mit weniger Tee, schmeckt mir auch besser, bei mehr Tee wie angegeben, allerdings in TL gemessen und aus Versehen etwas mehr Ziehzeit war der zu bitter. Mein Material ist ein Temperaturwasserkocher mit 50°,70°,80°,90°,100° Einstellung, eine ca. 1l Porzelanteekanne mit Deckel und ein Feinsieb.

Wie mache ich denn mehrere Aufgüsse? Haben die die selbe Ziehzeit und Tempertur wie der erste oder muss ich da variieren? Momentan hab ich beim Kabusecha 70°C und 90 Sec.

Ist es ratsamer eine Tasse statt Kanne zu nehmen? So zum probieren am Anfang?

 

 

 

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Hallo @Grinsekatze,

Also als ich damals mit Grüntee begonnen habe, habe ich auch mit einer 1Liter-Kanne gestartet.

Du kannst auch damit einen 2. Aufguss machen, allerdings solltest du den ersten Aufguss dann nur so 2-3 min ziehen lassen, den 2. dann bis zu 1 min. um halbwegs gute Ergebnisse zu bekommen. Mehr als 2 Aufgüsse zu machen, lohnt sich bei der Wassermenge idR nicht.

Generell lässt sich aber sagen, dass du die besten Ergebnisse für Mehrfachaufgüsse eben letztenendes doch mit der asiatischen Methode bekommst. Hier ist es anfangs dann aber wichtig, auf kurze bzw genauere Ziehzeiten zu achten. Mit der Zeit entwickelt man dann aber ein Gefühl dafür. Empfehlen würde ich dir für Grüntees nach asiatischer Methode eine Kanne von etwa 200-250ml für den Anfang.

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vor 11 Stunden schrieb Grinsekatze:

ich hoffe ich darf hier noch ein/zwei kleine Anfängerfragen anhängen

Ich weiss ja nicht ob das erlaubt ist, nach 6 Jahren Registration noch Anfängerfragen zu stellen. 😋

Empfehlen würde ich dir bei guten japanischen und chinesischen Grüntees auf 60° zu gehen - ich finde i.d.R. das Resultat davon in Bezug auf die verschiedenen Komponenten des Tees ausgeglichener, harmonischer, ein in sich stimmigeres Gesamtbild ergebend und auch filigrane Details kommen so besser zur Geltung, während bei 70 oder 80° die Bitterkeit oft bereits etwas überbetont wird und feine Nuancen zu überdecken beginnt.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Am 25.12.2021 um 02:46 schrieb Teelix:

Du kannst auch damit einen 2. Aufguss machen, allerdings solltest du den ersten Aufguss dann nur so 2-3 min ziehen lassen, den 2. dann bis zu 1 min. um halbwegs gute Ergebnisse zu bekommen. Mehr als 2 Aufgüsse zu machen, lohnt sich bei der Wassermenge idR nicht.

 

 

Auch wenn auf der Packung 1 1/2 min Ziehzeit steht? Hab ja etwas Angst das der dann bitter wird.

Son kleines Kännchen schaff ich mir noch an.

 

@GoldenTurtle

Damals hab ich nur Matcha getrunken und es dann wegen des Preises sein gelassen und jetzt ebend wieder da aus der Abtstinenz. 😉

60°C wird schwer ohne Thermometer, habe in einem Teeladen die Faustregel bekommen das 100°C Wasser nach 15 min warten 70°C hat...theoretisch wäre man dann nach 20 min Wartezeit bei 60°C...evtl. weiß das jemand?

 

Danke euch schonmal für die Tipps 🙂

Bearbeitet von Grinsekatze
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vor 8 Minuten schrieb Grinsekatze:

Auch wenn auf der Packung 1 1/2 min Ziehzeit steht?

Vergiss erstmal, was auf der Packung steht. Probier selber aus, welche Dosierung und Zubereitung dir passt.

vor 9 Minuten schrieb Grinsekatze:

Hab ja etwas Angst das der dann bitter wird.

Daher die niedrige Temperatur

vor 9 Minuten schrieb Grinsekatze:

60°C wird schwer ohne Thermometer, habe in einem Teeladen die Faustregel bekommen das 100°C Wasser nach 15 min warten 70°C hat...theoretisch wäre man dann nach 20 min Wartezeit bei 60°C...evtl. weiß das jemand?

Wie schnell Wasser auf eine bestimmte Temperatur abkühlt, hängt auch davon ab, wieviel Wasser abkühlen muss. So ein kleines Kännchen voll kühlt schneller von 100C auf 60C, als 2 Liter im Wasserkocher.

Die klassischste Methode wäre wohl auf die Blubberbläschengröße beim Aufkochen zu achten (google mal nach Shrimp eyes, crab eyes etc.), oder mit Umfüllen in kältere Gefäße (Stichwort Yuzamashi bei den Japanern). Pro Umfüllen geht die Temperatur ca. 10C runter.

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Danke nochmal für die ganzen Antworten!

 

Ich habe zu Weihnachten einen 100€-Gutschein vom TeeKontor Kiel geschenkt bekommen. 🥰

Vielleicht könnt ihr mir helfen, da ein paar passende Tees zu bestellen. Es soll nicht das billigste sein, aber auch nicht unbedingt das teuerste.

 

Was ich noch gerne hätte:

- chinesischer Felsentee

- Duck Shit Oolong

- einen von Zikaden gebissenen Tee

- einen chinesischen Schwarztee

- einen Einsteiger PuErh (falls es sowas gibt)

 

Für Vorschläge bin ich sehr dankbar!

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vor 2 Stunden schrieb Salad Fingers:

Für Vorschläge bin ich sehr dankbar!

Möglicherweise hat ja Geli @teekontorkiel etwas Zeit, um Dich zu beraten. Sie kennt das Sortiment am besten und wird Dir sicherlich auch keine Ladenhüter andrehen. Vielleicht per PN? Wobei der Laden ja auch ausdrücklich Unterstützung und Beratung per Email (info@tee-kontor-kiel.de) als Service anbietet.

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    • Von Brewlessordinary
      Hallo ! 
      Das ist mein erster Post hier,deswegen verzeiht wenn ich nichts im Forum dazu gesucht habe. Mein Einstieg in die Teewelt klappt ganz gut. Kleines Glaskännchen ( 200 ml ) , einen Shibori und  Fellow Wasserkocher. Für den Anfang habe ich mir einen reifen Pu-Err und einen Oolong gekauft. 
      Da ich aber mengenmäßig nicht so viel trinke wie Aufgüsse möglich sind , stellt sich mir die Frage: Wie lagere ich den Tee am sinnvollsten und wie lange kann man das ? 
       
    • Gast
      Von Gast
      Hallo Tee-Liebhaber,
       
      wie in meinem Vorstellungsthread angekündigt bin ich ja blutiger Anfänger, dessen Fragenbombardement nun Eurer heimeliges Forum heimsucht . Für den Einstieg bietet das Forum natürlich bereits einen enormen Fundus an Informationen, was man braucht und worauf grundsätzlich zu achten ist (vielen Dank an all die aktiven Mitglieder ), aber nach den ersten eigenen Schritten öffnet sich ja erst einmal das Tor der großen Unwissenheit, die ich hoffe, zumindest einen Teil bereinigen zu können.
      Ich habe mich entschieden, für meine Fragen nur einen Thread zu eröffnen. Vielleicht wird das ja auch eine Art Tee-Tagebuch? Andere Leser stolpern zudem vielleicht auf ähnliche Fragen. Zumindest war häufig mein Problem, dass man bei der anfänglichen Recherche auf etwas gestoßen ist, das auf den ersten Blick uninteressant, da schon zu tief in der Materie schien, ein paar Tage später aber genau diese Frage selbst aufkam und die Info dann in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar war
      Bevor Diskussionen hier dann zu umfangreich werden, können wir diese ja auslagern?
       
      Ich fang mal jetzt einfach mal an:
      Ich habe nach dem vielen Lobgesang gleich zu Beginn einen kleinen Gaiwan besorgt und bereite den Tee nicht nach westlicher Methode zu. Als bequemes Mittelding hat sich auch die Opa-Methode herausgestellt und ich habe einen Tee aus dem lokalen Handel (einen Pai Mu Tan (~6,50 €/100 g) [ich schreib mal immer die Preise dazu, da diese ja zumindest eine grobe Richtung angeben, von welcher Qualität der Tee ist]), der sich damit sehr lecker trinken lässt - besser als westlich aufge"kocht" oder nach gong-fu-cha. Mir ist bewusst, dass sich Tees je nach Zubereitung unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen offenbaren und gong-fu-cha - wie auch an dem (günstigeren?) Pai Mu Tan zu sehen - nicht das Optimum sein muss.
      Der Gaiwan ist der kleine, innen glasierte (oder Porzellan?) Ton-Gaiwan, der mit 120 ml Füllmenge angepreisen wird. Die Füllmenge, habe ich schnell herausgefunden, bezieht sich auf bis obenhin gefüllt. Tatsächlich füllt man ja auf etwa die Höhe der Deckelkante. Das sind dann in dem Gaiwan etwa 80 ml, und darauf möchte ich meine Mengenangaben beziehen. Ich habe noch einen zweiten Gaiwan (auch so ein Allerwelts-Standard-Ding), der etwas mehr als doppelt so viel fasst, da rechne ich dann hoch.
      Bislang bereite ich v.a. einen Pi Lo Chun (10 €/100 g) im Gaiwan zu und einen Pouchong (11 €/100 g). Ich gebe dafür bspw. 3g in den vorgewärmten Gaiwan und lasse diese im ersten Aufguss bei 80°C (Wassertemperatur VOR dem aufgießen, also kühler beim Ziehen) ca. 20 s ziehen. Die Zeit rechne von 1. Wasserkontakt bis zur vollständigen Leerung des Gaiwan (bis es nur noch tröpfelt).
      Das Wasser koche ich nicht auf und lasse es abkühlen, sondern erhitze mittels Temperatureinstellung am Wasserkocher nur bis zur Zieltemperatur. Dies am Rande, da es da ja schiere Glaubenskriege zu geben scheint. Das Wasser ist Brita-gefiltert.
      Der erste Aufguss ist ein wahr gewordener Traum: so wollte ich Tee schmecken . Jedoch ist der zweite Aufguss immer ein etwas abruptes Aufwachen aus dem Traum: die Tees sind deutlich herber (adstringent? den Unterschied muss ich noch erlernen), die süße Fruchtigkeit des Pi Lo Chun ist wie weggeblasen, das Blumige des Pouchong wird krautig/grasig. Dabei soll doch eben jener 2. Aufguss der Tee des guten Geschmacks sein? Auch die Halbierung der Ziehzeit des ersten Aufgusses für den zweiten bewirkt nur, dass der Tee nicht ganz so herb ist, filigrane Aromen scheinen aber schon ausgewaschen zu sein
      Ich habe auch schon mit anderen Temperaturen experimentiert (z.B. 90°C, was dann tatsächlich 80°C im Gaiwan entspricht (=empfohlene Temperatur der Shops für die Tees) [mir ist klar, dass höhere Temperatur mehr Bitterkeit bedeutet, wollte aber auf die empfohlene Temperatur eingehen]) und höheren als auch niedrigeren Teemengen und veränderte Ziehzeiten. Als Faustregel rechne ich die prozentuale Erhöhung der Teemenge um auf die Verringerung der Ziehzeit (also z.B. bei 4g statt 3g nur 15 s statt 20 s)., bin aber aus Testgründen auch deutliche Extreme (extrem kurz oder extrem lang ziehen lassen) eingegangen.
      Bei manchen Videos (v.a. asiatischer Herkunft) auf Youtube habe ich gesehen, dass bei den helleren Teesorten (weiß, grün) der Deckel beim Ziehen nicht ganz geschlossen wird, und zwischen den Aufgüssen auch heruntergenommen wird (damit der Tee nicht auskocht). Auch das habe ich probiert: ohne Deckel zwischen den Aufgüssen kommt mir dabei tatsächlich angenehmer vor (nur angenehmer, das grundsätzliche "Problem" bleibt bestehen). Kühlt dann aber der Tee/Gaiwan nicht zu sehr aus? Ich brauche ja so 5-15 min bis zum nächsten Aufguss und ein warmes Gaiwan ist doch besser für den nächsten Aufguss? Oder eben genau nicht, da der ausgekühlte Tee nicht so sehr nachzieht?
      Ist die empfohlene Aufgusstemperatur des Herstellers/Shops auch für Gong-fu-cha anwendbar, obwohl sie für die westliche Methode angegeben ist? Ich kenne auch das Brewing Chart von Mei Leaf, die Werte weichen aber teils erheblich von den Empfehlungen ab - sind ja aber auch nur Richtwerte.
      Selbstverständlich geht Probieren über Studieren, insbesondere in der Genußwelt - wer weiß außer mir schon, was und wie mir etwa schmeckt oder gefällt. Bevor ich mich aber "verrenne" und falsche Schlüsse folgere, würde ich mich freuen, ein bisschen Hifestellung zu bekommen. Sind die Tees vielleicht einfach nix, wobei ich mir das in der Preisklasse nicht vorstellen mag. Habe ich doch bewusst schon nicht das billigste Kraut genommen.
      So, jetzt wurde der Text schon länger als gedacht, mehr dann im weiteren Verlauf 
      Vielen Dank
    • Von ILikeCoffee
      Hallo ihr Teeverrückten!
      Ich komme mit einer vielleicht eher ungewöhnlichen Ausgangssituation zu euch: Ich habe noch nie Tee getrunken. Zumindestens nicht bewusst – vielleicht vor 5 Jahren mal einen Beuteltee oder so, aber das wars.
      Dafür bin ich in Sachen Kaffee absolut top unterwegs. In entsprechenden Foren würde ich mich mit durchschnittlich knapp 1000 Beiträgen pro Jahr als sehr aktiv bezeichnen, im Thema Kaffee stecke ich also tief drin. Handfilter, penibelst eingesteller Espresso – ich bin dabei.
      Da ich aus Forenerfahrung weiß, dass Anfänger gerne… naja nennen wir es mal unkluge Kaufentscheidungen treffen, wende ich mich einfach direkt an euch.
      Was will ich?
      Meinen Horizont der hochwertigen Heißgetränke erweitern. Wie gesagt, ich habe keine Ahnung wie guter Tee oder verschiedene Teesorten schmecken, ich bin jedoch offen für alles und möchte die Welt der hochwertigen Tees kennenlernen.
      Eh ich mir das Erlebnis mit schlechtem Tee aus dem Supermarkt versaue (ich nehme mal an, das ist bei Tee nicht anders als bei Kaffee?), will ich es richtig angehen und möchte mich deshalb einmal quer durch die Welt der traditionellen, hochwertigen Tees testen.
      Was besitze ich?
      Temperaturgesteuerter Schwanenhalskocher, diverse hochwertige Glaskaraffen in verschiedensten Größen, massig Tassen und Gläser, Feinwaage mit Timer, gutes aufbereitetes Wasser, eine große Portion Lernwillen.
      Was wäre mein Plan?
      Schritt 1: Hochwertigen Tee bestellen. Eine meiner Kaffee-Quellen bieten auch chinesischen Tee im Preisbereich von 15-50€/100g an, 11 Sorten auch in kleinen 7g Kugeln.  Mein Plan wäre bei der nächsten Kaffeebestellung einfach diese 11 Kugeln mit zu bestellen und mich durchzutesten.
      Tee - Good Karma Coffee
      Schritt 2: Eine 200ml Glaskanne als Brühgefäß verwenden, eine Untertasse als Deckel passt drauf. Nach Brühzeit X durch ein Sieb in eine andere Karaffe umfüllen und von da aus servieren – dann die Teeblätter wieder zurück in Kanne 1 und das Ganze für X Aufgüsse wiederholen.
      Schritt 3: Wenn mir das Geschmacksprofil von Tee grundsätzlich zusagt, mich tief in Literatur, Videos etc. stürzen, evtl traditionelle Gefäße kaufen, und so weiter – also die Fortbildung vom Kaffeenerd zum Kaffee- und Teenerd antreten.
      Was sind meine Fragen?
      Passt dieser Plan so oder habe ich mit dieser Art der Zubereitung irgendwelche Nachteile gegenüber dem Aufguss in traditionellen Gefäßen? Also reicht das für den Anfang oder benötige ich für Top Ergebnisse direkt spezielles Equipment, welches ich noch nicht besitze?

      Könnte mal jemand bitte kurz über die Teesorten im Link oben drüber schauen, ob das nach einem vernünftigen Plan klingt oder ich lieber bei einer anderen Quelle bestellen sollte? Ist das ein guter Überblick oder fehlen da sehr wichtige Sorten?
       
      Vielen Dank fürs Durchlesen und sorry für die vielen Fragen!
       
    • Von Mandalorian
      Hallo zusammen und Guten Abend!
      Ich lese bereits seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe mich die letzten Wochen hart um die Theorie gekümmert.
      Ich bin 40 Jahre und immer ein absoluter Kaffee Junkie gewesen. Ich habe in meinem Leben bzw. an meiner Lebensweise aber in den letzten Jahren viele Dinge geändert. Seit vergangenem Oktober habe ich meinen Kaffee Konsum stark heruntergeschraubt (Max 3 Becher am Tag)und bin vermehrt auf Tee umgestiegen. Bisher habe ich nur Beuteltee (primär Kräuter mit schärferer Note) getrunken aber trotzdem Gefallen daran gefunden und Lust auf mehr bekommen.
      Das Thema Tee begeistert mich und ich möchte gern tiefer in die Welt eintauchen. Heute war ich im lokalen TG Geschäft und habe mir voller Euphorie eine kurze Beratung geben lassen und zwei Teesorten mitgenommen (Japan Sencha Nr. 700 und Darjeeling Orange Valley TGFOP Nr. 222). Ich möchte erst einmal anfangen und fand das mit diesen beiden Tees auch sehr sinnvoll.
      Hänge aber immer noch Inder Theorie weil mir Utensilien fehlen um den Tee zubereiten zu können. 🙄
      Das Angebot erschlägt mich und viele Threads verwirren mich und ich bräuchte mal Rat. 

      Habe von Hario die Zen mit 300ml gefunden, welche mir für meine Zwecke zusagt (viel Unterschiedliches probieren mit unterschiedlichen Blattgrössen). Dazu hätte ich mir jetzt noch eine separate einfache Glas Ausschankkanne genommen um mehrere Aufgüsse machen zu können. Parallel würde ich mir noch einen günstigen Gaiwan gönnen um alternativ zubereiten zu können. 
       
      Zu guter letzt würde ich mir noch ein Teethermometer dazu nehmen.
      Haltet ihr meinen Plan für das jetzige Stadium für sinnvoll? Ich möchte noch nicht allzuviel Geld ausgeben und mich erst einmal langsam einleben und probieren.
      Danke und viele Grüße aus Dortmund 
      der Mandalorianer
    • Von Toni
      Hallo an alle,
       
      mein Name ist Toni und ich bin neu hier im Forum und würde auch gerne in die wunderbare Welt des grünen Tees eintauchen.
      Ich bin jetzt zum grünen Tee gekommen, da ich vor zwei Monaten bei einem Sesshin war. Im Hofladen gab es da diesen vakuumverpackten Tee und ich dachte, ich probiere ihn mal aus. Nun kam leider eine Corona-Erkrankung und die damit verbundenen Geruchs- und Geschmacksverluste dazwischen, so dass ich ihn erst vor ein paar Tagen ausprobieren konnte. Und ich muss sagen, ich bin begeistert, wie toll grüner Tee schmeckt, wobei ich ihn sicherlich noch nicht richtig zubereitet habe.
      Ich habe die letzten zwei Tage so viele Kommentare gelesen, bzw auf den verschiedensten Seiten quer gelesen, aber ich habe das Gefühl, je mehr man versucht Wissen zu sammeln, umso verwirrender wird es. Auf 10 verschiedenen Seiten habe ich zehn verschiedene Methoten zu überbrühen, bzw der Ziehzeit gefunden. Ich wollte euch nun fragen, ob ihr vielleicht ein paar gute Links habt, wo ich eventuell ein paar basics finde, bzw. was eventuell gute Tees zum Anfang sind. Ich wollte eigentlich, nachdem ich einiges hier gelesen habe, mal bei TdJ bestellen, aber das sind ja so viele verschiedene Sorten, wo ich gar nicht so recht weiss, wo ich anfangen soll. Auch verschiedene Fragen zu Ziehzeiten schwirren mir gerade so im Kopf rum, muss man die Aufgüsse direkt hintereinander machen etc.
      Heute habe ich mal probiert und habe den 1. mit 75 ° und 1: 30 und den zweiten mit 65 ° und 15 sec. Ich fand ihn gar nicht schlecht, wobei ich mir als ,,Anfänger'' jetzt nicht sicher bin, ob meine Wahrnehmung geschmacklich jetzt richtig ist. Der Tee, den ich habe, heisst Sencha Megumi No.1 Hoshino.
      Ich denke, ich habe mehrfach gelesen, dass da jeder seinen eigenen Geschmack finden muss, und man etwas experimentieren muss, aber vielleicht habt ihr ja ein paar Basics für mich.
       
      Herzliche Grüße
       
      Toni
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