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Empfehlung für Grüntee-Geschenkset gesucht


Empfohlene Beiträge

Hallo allerseits,

ich suche nach der Idee für einen guten Einsteiger-Grüntee-Mix. Können einzelne Sorten sein oder ein fertiger Mix. Was würdet ihr empfehlen, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen?

Über den Geschmack der Beschenkten weiß ich so gut wie nix. Nur dass sie Tee sehr gerne mögen und aus Sri-Lanka kommen (dass Sri-Lanka nicht viel mit grünerm Tee u tun hat, sit mir klar, aber mit dem schwarzen Tee ist das paar eh gut versorgt und den grünen trinken die auch gerne).

Preislich wäre cih bereit 75-100 € auszugeben.

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Grüss dich!

Für einen Überblick über chinesische Grüntees ist man mit diesem Set doch sehr anständig bedient. Chinesische Grüntees haben aromatisch ein wesentlich breiteres Spektrum als japanische Grüntees und deshalb finde ich sie grundsätzlich interessanter und abwechslungsreicher für Anfänger. Eigentlich hätte ich dir geraten noch etwas abzuwarten, ob das Set nicht gegen Frühling hin noch runtergesetzt wird, das Problem dabei ist nur, dass es jetzt schon fast ausverkauft ist. Etwas günstiger ist das kleinere Probierset von TE ... aber dieses enthält nicht nur weniger Sorten, sondern auch nur je 10 statt 20g. Aber auch mit deren Grüntees habe ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

PS: Die Händlerin von TE ist leider nicht auf dem Forum vertreten, Nannuoshan hingegen schon und morgen voraussichtlich sogar auf Teerunde bei mir.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 13 Stunden schrieb linda_leniem:

Von Tee Kontor Kiel  gibt es doch auch Pakete :)

Dieses von @Teelix zusammengestellte Set z.B.
Ich selbst habe mit Grüntees von TKK nur eben keine Erfahrung und darum im vorangehenden Beitrag nur Sets von Händlern erwähnt, mit deren Grüntees ich gute Erfahrungen gemacht habe.
Mit Geli und ihrem Mann hingegen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht!
Sehr nette Leute, waren auch schon bei mir auf Teerunde.

Auch dieses Set ist empfehlenswert, von ST kenne ich etliche Grüntees.
Die Verpackung schnappt sich mit Leichtigkeit den Spitzenplatz, was für Anfänger möglicherweise einen beachtlichen Mehrwert darstellt,
jedoch ist die Samplegrösse mit 40-50g pro Sorte doch sehr gross,
10g hingegen finde ich sehr wenig - 20g erachte ich bei einem Grüntee-Sampleset als ideal.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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    • Von SoGen
      Heute in der Schale: der letzte Rest der vorjährigen Mingqian-Pflückung eines Yang Xian Xue Ya (阳羡雪芽), gesourced und bezogen von DTH (105 $/250 gr). Also Zeit, ihn vorzustellen, bevor die Erinnerung verblasst. Dass dies nun hier und nicht im WTIHIET-Thread geschieht hat seinen Grund darin, dass sich dieser Tee hierzulande doch eher selten in einer Teeschale findet; bei Recherchen zu diesem Tee ist die Vorstellung hier dann vielleicht etwas einfacher zu finden.
      Die grünen Tees der 'Ostküste' (was für mich konkret Zhejiang, Jiangsu und das im Hinterland gelegene Anhui bedeutet) sind zu recht weltberühmt, wobei diese Bekanntheit über den Inlandsmarkt hinaus vor allem von zwei Faktoren abhängt: ausreichend Anbauflächen, um deutlich über den lokalen Bedarf hinaus zu produzieren sowie eine gute Anbindung an überregionale Märkte. Interessant (nicht zuletzt auch hinsichtlich Preis-/Leistungsverhältnis) sind nun durchaus auch die Tees, die es mangels Masse nur selten auf den internationalen Markt schaffen. Bezeichnenderweise findet man sie oft in der Nähe alter Handelszentren, unter deren urbaner Bevölkerung sie wohl in erster Linie ihre Abnehmer finden. Beispiele sind etwa der Yu Hua Cha aus der Nähe Nanjings und auch der hier vorgestellte Tee: Yang Xian ist der alte Name des Zentrums der Keramikindustrie Jiangsus (mit Bedeutung weit über die Provinzebene hinaus): Yixing. "Xue Ya" würde ich mal mit "Schneeknospen" übersetzen - wobei der Tee gar nicht so recht danach ausschaut:

      Die weißen 'Spots' sind dünn gesät - aber, auch wenn man es wegen der Verarbeitung zu einem flach gepressten Tee (bianxing cha) dem Blatt nicht ansieht, hat es doch einiges an Flaum, das sich im Aufguss als 'milchige' Trübung zeigt - wenn auch schwächer als etwa bei einem Bi Luo Chun. Das abgearbeite Blatt (letztes Bild) zeigt sorgfältige Handpflückung nach Maojian-Standard (Knospe und 1. Blatt).

      Nun hätte es natürlich nahe gelegen, den Tee in Yixing-Keramik aufzugießen - ich denke mal, in seiner Heimat tut man das auch. Da meine Yixings jedoch alle auf unterschiedliche Oolong-Typen (Wuyi, Fenghuang, Anxi) eingefahren sind, habe ich davon Abstand genommen. Zum Einsatz kam also mein Standard Banko-Set von Yamamoto Taisen, der mit dieser etwas ungewöhnlich geformten Kyusu offensichtlich auf chinesische Formen anspielt.

      Weitere Aufgussparameter: 10 gr auf ca. 160 ml, Temperatur um die 75° C (für die Aufgüsse 4 - 6 leicht angehoben). Blanchieren bei ca. 60° C, 6 Aufgüsse: 20'', 30'', 50'', 1'20'', 2', 3'. Bis auf das Gewicht alles nur ungefähre Angaben - der Atem misst nicht so genau wie eine Stoppuhr, aber zumindest für mich ist er hinreichend.
      Verkostungsnotizen:
      Trockenes Blatt: unbestimmt blumiger Duft.
      1. Aufguss
      Nase: weisse Lilien ("Friedhofsblumen", um ganz unschuldig meine Schwiegermutter zu zitieren) - einschließlich des typischen wachsartigen Grundtons.
      Geschmack: hat erstaunlich wenig mit der Ankündigung durch die Nase zu tun. Füllig, gemüsig - Anklänge von Chicorée ohne Bitterkeit (ein Oxymoron, ich weiss ...), weißer Spargel.
      Abgang: anhaltende, leichte Süße. Kein hui gan, aber mit leichten, minzigen Obertönen. Was mich zu der Theorie inspiriert hat, dass dies Anlass zur Namensgebung war -  ein wenig wirkten diese Obertöne schon wie kleine Schneeflöckchen auf Teeknospen.
      2. Aufguss
      Nase: verstärkt Wachs - hier steht übrigens ein ernstzunehmender Grenzpfahl für die Dosierung. Bei Überdosierung beginnt das schon sehr unsubtil nach Schuhcreme zu duften.
      Geschmack: Gemüsesuppe - keine Minestrone, sondern eine klare, komplex strukturierte Gemüseconsommée.
      Abgang: erste, edelbittere Noten, die den Abgang ergänzen. Die 'Minzigkeit' ist weg, der Schnee geschmolzen.
      3. Aufguss
      Nase: baut jetzt merklich ab, hellere Noten ('Obertöne') fehlen
      Geschmack: leichte Zunahme der bitteren Noten - ein Prozess, der sich in den folgenden beiden Aufgüssen verstärkt. In gleicher Weise wird der gemüsige Geschmack zunehmend grundtöniger.
      Abgang: die Süße ist verschwunden, es bleibt ein angenehmes Mundgefühl. Leichtes Taubheitsgefühl der Wangeninnenseite, angeregter Speichelfluss.
      4. Aufguss
      Nase: leicht, undifferenziert gemüsig.
      Geschmack:  siehe vorheriger Aufguss
      Abgang: siehe vorheriger Aufguss - die leichte Adstringenz der Wangen weitet sich auf den gesamten Mundraum aus.
      5. Aufguss
      Nase: schwach
      Geschmack: siehe 3. Aufguss
      Abgang: siehe vorheriger Aufguss
      6. Aufguss
      Nase: leichte Noten von weißer Asche (kann man so was riechen? Ich schon ...).
      Geschmack: die Grundtöne 'verholzen' - saftiges, junges Holz. Was es mE lohnend macht, dem Tee so weit auf den Grund zu gehen.
      Abgang: gefühlt hat sich die Adstringenz über die Speiseröhre  bis in den Magen ausgebreitet, ohne dass dieser protestieren würde (und ich bin da durchaus empfindlich). Die Speichelproduktion ist deutlich zurückgegangen, ohne dass sich die Schleimhäute trocken anfühlen würden. Bei einer Kombination mit Essen würde ich zu einer Verwendung als Digestif raten.
       
       
       
       
    • Von JaquiMars
      Hallo ihr Lieben,
      ich bin neu hier und verzweifelt auf der Suche nach einer Tee-Sorte. Er stand als Mitbringsel allein in der Küche im Büro, niemand wollte ihn und ich liebe ihn abgöttisch. 
       
      Er neigt sich langsam dem Ende und ich würde ihn gerne Nachbestellen ohne gleich nach Taiwan zu reisen
      Vielleicht kennt die Sorte von euch Kennern ja jemand, ich wäre sehr dankbar. 

    • Von Adriana
      Hallo zusammen,ich hätte da mal eine Frage zu grünem Tee : Ich hab schon mehrfach gelesen, dass man sich , wenn man gerne Grünen Tee trinkt zumeist entweder für Japanischen oder Chinesischen entscheidet…..und dann sich zumeist einer Linie treu bleibt. Was hat das für ein Hintergrund ?? Gibt’s da jeweils verschiedene Anbauvarianten /Verarbeitungsprozesse ?? dass der Tee aus Japan oder China jeweils bestimmte Geschmackskomponenten aufweisst,die die andere Linie nicht aufweisst ??   Was sind das für Kriterien ??   Ich teste mich bisher bunt durchs Sortiment der verschiedensten Anbieter um verschiedene Tees und Geschmacksrichtungen etc. kennen zu lernen….habe aber bisher nur bei den Japanischen Grüntees schon Lieblinge gefunden. Aber weshalb gerade bei denen kann ich nicht sagen. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine….ich kann es nicht anderst beschreiben.    
    • Von Paul
      Noch 13 Tage bis Weihnachten - und noch kein Geschenk?
      OH JAMMER OH NOT, WEH MIR ARMES WÜRSTCHEN ,WAS SOLL ICH TUN, WOHER KOMMT MIR HILFE?
      Keine Sorge; beim schauen nach Teeutensilien war ich auf der Seite unseres Mitglieds Lukasz und bin ins Schwärmen geraten ob der Keramik die er da versammelt hat. Eine wunderbare Auswahl an Cups, Bechern und Kannen.
      https://teekeramik.com/produkt/shino-cup-90ml/
      https://teekeramik.com/produkt/echizen-keramik-teebecher-180-ml-6/
      https://teekeramik.com/produkt/bizen-teebecher-150ml-5/
      Und kein Stress mit dem Zoll, keine Einfuhrsteuer, und garantiert bis zum Fest da.
      Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah!
    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      ich heiße Stefan und bin neu im Forum.
      Tee trinke ich bewusst seit ungefähr 35 Jahren, vielleicht etwas länger. Ich habe in dieser Zeit in sehr vielen verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet, seit 15 Jahren aber lebe ich in Wien und Berlin. Ich bin sehr offen für die Vielfalt des Tees und schätze leckeren Tee, wenn er richtig zubereitet ist, egal wie sehr die Zubereitung sich von europäischen Gewohnheiten auch unterscheiden mag.
      Tee trinke ich in allen denkbaren Variationen. Es lag und liegt immer am Ort, dem Wasser, der Jahreszeit und den sonstigen Speisen - und natürlich dem Teeangebot - welchen Tee ich wo und wie selbst zubereitet und getrunken habe. Seit ca. 15 Jahren trinke ich meist Grüntee, Oolong und Kräuter/Früchtetees. Ich mag die Nuancen, wenn Grüntee immer mehr in Richtung Schwarztee geht. Puerh-Tee (schreibt man den hier so?) schätze ich ebenfalls, trinke ihn aber seltener. Hingegen ist der frische Duft einen guten Grüntees einfach immer etwas, was meinen Teedurst weckt.
      Hinsichtlich meiner Speisegewohnheiten bin ich sehr schlicht, ich zähle nicht zu den Menschen, die rund 2000 unterschiedliche Gerichte oder mehr kennen. Kochen kann ich wahrscheinlich selbst nur ein Dutzend Gerichte maximal, ich esse einfach lieber als dass ich koche. Umgekehrt habe ich in den unterschiedlichsten Ländern sicher viele unterschiedliche Tees kennengelernt. Ich trinke jedoch nur Tee, der entweder von mir selbst oder von gleichgesinnten Teekenner:innen zubereitet wird. Ich nehme auch gerne Wasser, Tee und Geschirr mit, wenn ich für mich oder andere irgendwo Tee zubereite. In normalen Restaurants oder Cafes trinke ich so gut wie nie Tee, auf keinen Fall; wenn "Tee" darin besteht, in sprudelnd heißes Wasser einen Teebeutel zu werfen.
      Für mich ist es wichtig, dass Tee ökologisch angebaut (oder wenigstens rückstandfrei ist) und möglichst fair angebaut/gehandelt wird. Da gibt es ja zum Glück in den letzten Jahren eine Menge Angebote. Seit geraumer Zeit kaufe ich keinen anderen Tee mehr. 
      Preislich habe ich von preiswerten Bio-Tees bis hin zu besonderen Raritäten alle möglichen Sorten im Schrank stehen. Ebenso sieht es beim Geschirr aus, von preiswerten Glaskannen aus dem schwedischen Möbelmarkt bis hin zu handgetöpferten Kännchen aus Fernost ist alles da. Es sind ja bei mir ein paar Jahrzehnte an Spontankäufen zusammengekommen. Ich mag Eisenkannen und einfache Glaskannen sehr, wenn es um einfachen Haustee geht, den ich über den Tag verteilt trinke; erstere, weil sie nicht kaputt gehen, letztere, weil sie schnell ersetzt werden können, wenn sie kaputt gehen.
      Jeder Tee, jedes Geschirr, jede Zubereitungsform hat m. E. seine Nachteile und Vorteile. Das ist ja das Schöne, dass man bei Tee niemals auslernt und immer neue Aspekte entdecken kann.
      Eine Sache aber hasse ich: TROPFENDE KANNEN! Die wandern, so schön sie auch sein mögen, nach zwei Wochen nach hinten aufs Regal und werden dann weiterverschenkt. Es gibt eine Menge Menschen, die sich darüber freuen und die regelmäßig bei mir nachfragen...
      Ich habe hier im Forum schon etwas in vielen älteren Postings gelesen und bin dankbar, dass berufenere Teekenner:innen als ich so viele schöne Worte kennen, um verschiedene Tees in ihren Vor- und Nachteilen zu beschreiben. Das war schon sehr hilfreich. Gegenüber einem Nachbarn etwa konnte ich anmerken, dass mein güner Darjeeling nicht etwa labberig sei, sondern mich - sinngemäß - hinsichtlich seiner blumigen Noten geschmacklich "nicht sonderlich überfordere". Das ist prima, denn ich mag diesen Tee, auch wenn er halt einfach labberig schmeckt. Aber ordentlich dosiert, erkaltet und mit Zitrone versetzt, ist er im Sommer halt sehr erfrischend im Garten. Dort kann ich schlichtweg auch nichts trinken, was mich überfordern würde! 🙂
      Ich denke also, dass ich hier von den klugen Gedanken anderer immens profitieren werde und lasse mir gerne viele Dinge erklären, die ich sonst nicht verstehe. Viele haben hier wunderbare Einblicke in die wissenschaftlichen Dimensionen des Tees und kennen alle möglichen Aspekte, die mir verborgen geblieben sind. Das ist auch der Grund, weshalb ich hier nicht nur mitlese, sondern mich auch angemeldet habe: Ich kann endlich Dinge fragen, die jemand beantworten kann. Vielleicht, wenn ich mal verstanden habe wie man hier Bilder einstellt, poste ich auch mal Fotos von meinen Sachen oder so.
      Liebe Grüße
      Stefan
       
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