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Um den Brita-Thread nicht weiter zu verunreinigen, hier mal ein neues Thema für die Bellima-Filter. ^_^



Laut Herstellerangaben wirkt der Fächer - wie andere Filter auch - gegen hartes Wasser, Kalkablagerungen und Schwermetalle. Was ihn für mich interessant macht: Er kommt ohne Silberpartikel aus und ist vollständig biologisch abbaubar.



In einem anderen Thread gab es ab hier schon eine kleine Diskussion, wie wirksam die Fächer wirklich sind. Eure weiteren Erfahrungen würden mich aber interessieren.



Mein Probierpaket ist heute angekommen. Da ich selten einen ganzen Liter Wasser (offizielle Gesamthärte 14-18) aufkoche, habe ich ein nur ein Drittel des Filters hinzugegeben. Der erste Brühversuch mit einem empfindlichen Schwarztee gelang gut, es kam ein klarerer Aufguss heraus, der auch intensiver roch. Geschmacklich konnte ich aber keine wesentlichen Unterschiede feststellen. Nachher werde ich den Versuch noch mit grünen und Oolong-Tees streng nach Gebrauchsanleitung mit einem vollständigen Filter wiederholen.


bearbeitet von michdal

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interessant, da ich mich gerade so ein klein wenig mit wasseraufbereitung für tee beschäftige.



wir haben hier einen durchschnitt bei der wasserhärte von 8,7/mittel, und ich hatte überlegt, testweise mal gefiltertes wasser zu probieren, nur erscheint mir der aufwand (für das womöglich kurzzeitige probieren) zu gross bei den brita filtern.



bin gespannt, zu welchen ergebnissen du kommst mit bellima.




vom gefühl her, tendiere ich am ehesten zu bambuskohle.


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bin gespannt, zu welchen ergebnissen du kommst mit bellima.

Habe mich kurzfristig entschlossen, den Versuch etwas professioneller aufzuziehen und zumindest die Härteveränderung mittels Titration genauer zu bestimmen.

vom gefühl her, tendiere ich am ehesten zu bambuskohle.

Wie läuft da der Filtervorgang ab?

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Hier die Ergebnisse meines Filtertest, durchgeführt mit dem Tetra Test GH:


  • Leitungswasser (heiß/kalt): 15° dH
  • Kochwasser (1l) mit einem Bellima-Filter: 12° dH
  • Kochwasser (1l) mit zwei Bellima-Filtern: 10-11° dH

Der Filter reduziert Kalkablagerung im Kocher deutlich, auch in der Tasse sind nach dem Überbrühen keine Schlieren mehr zu erkennen, der Aufguss ist klar. Aber nicht jeder Schwarztee regiert gleich gut auf das Filterwasser: Feinere Tees schmecken nach meinem subjektiven Empfinden etwas "verwaschen".



Zwei Filter auf einen Liter wirken sich nicht negativ auf den Wassergeschmack aus, wie vermutet worden war. Ich probiere es gerade an einem Oolong, der immer noch schmeckt, allerdings auch extrem nachbittert, wozu er mit nur einem Filter nicht neigte. Wie die Testergebnisse zeigen, lohnt es ohnehin nicht, zwei Bellimas zu gebrauchen, da die Veränderungen nur marginal sind .



Zusammenfassend muss ich sagen, ich hatte mir etwas mehr vom Bellima versprochen. Die mäßigen Verbesserungen bei der Gesamthärte, die Krabbenhueter bereits andeutete, haben sich bestätigt. Der Fächer eignet sich demnach vor allem für mittelhartes Wasser, was der Hersteller im übrigen fairerweise auch so angibt. Außerdem gelingen nicht alle Tees gleich gut. Auf der Habenseite kann man die guten Umwelteigenschaften notieren, die so vermutlich kein anderer Filter bieten kann. Ich bleibe dran und werde noch einige weitere Tees mit Bellima testen. Besonders auf die Grüntees bin ich gespannt.


bearbeitet von michdal

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Und kein Geruch im Wasser?

Doch, das aufgekochte Wasser hatte einen kalkigen bzw. kreideartigen Geruch, der tatsächlich nicht sehr angenehm ist. Aber das ist bei mir (auch ohne Filtereinsatz) der Normalzustand, ich würde es auf den hohen Härtegrad zurückführen.

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Leider bin ich umgezogen und habe mich damit von der Wasserqualität her verschlechtert. Bisher hatte ich immer mein Wasser mit dem Bellima Wasserfilterfächer  aufbereitet (ich bin gegenüber Brita kritisch eingestellt, wegen der Silberpartikel). Nun reicht die Filterleistung der Bellima Wasserfilterfächer leider nicht aus: Ich habe immer noch die unschöne Haut auf der Teeoberfläche und der Geschmack ist dumpf und es gibt sogar noch einen kleinen Chlorgeschmack.



- könnt Ihr mir einen mit Bellima vergleichbaren biologischen, aber stärkeren Filter empfehlen?


- subjektiv hilft es etwas, wenn ich statt einem Filterfächer zwei in das Wasser tue: stimmt das objektiv? (Weiß dass jemand?)



Danke für Eure Antworten.


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Nicht kleckern klotzen!

http://aqapur.de/

Ein Teefreak (ein Bekannter von mir ) hat sich das einbauen lassen.

Ich bin froh, daß ich meine Quelle im Wald habe!

Danke, aber leider funktioniert der Link nicht. Außerdem suche ich eine nicht technische, sozusagen mobiel Lösung.

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Bei mir funktioniert der Link, mobile Lösungen  - nicht so ganz einfach.

Umzug?

Wenn ich auf den Link klicke öffnet sich der Browser mit folgender Meldung: "Forbidden. You don't have permission to access / on this server.

Additionally, a 403 Forbidden error was encountered while trying to use an ErrorDocument to handle the request."

Wie dem auch sei - ja, ich werde in der nächsten Zeit sozusagen von einer schlechten Wasserqualität zur nächsten ziehen. Gibt es da als Alternativen für mich also nur Bellima oder Brita? Also schwache Leistung gegen Silberpartikel?

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Hatte mal einen Wasserfilter aus 'nem Discounter..., da waren Kohlepatronen drin.


Also runde Plasikhülle (wenn das kein Ausschlußkriterium ist(?)) und innen ein Beutelchen Aktivkohle.


Auf der Packung stand nix von "Silber..." drauf.



Evtl. mal nach den preiswerten Lösungen schauen/ suchen...?!?


bearbeitet von Jokum

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Ich bin mir nicht sicher, ob Aktivkohle allein gegen das Kalkproblem hilft. 


Aus meiner Erinnerung hätte ich gesagt, die gelösten Kalkteile zeigen sich davon unbeeindruckt. Gefiltert wird aber in der Regel vor dem Erhitzen.


bearbeitet von T-Tester

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An dieser Stelle hatten wir schon mal eine kurze Diskussion zum Bellima. Da ging es auch um die Zwei-Filter-Variante.


Ach ja, und ich habe selbst schon mal einen Thread mit Testergebnissen über Bellima veröffentlicht. :P


Könnte ein Mod diesen Thread mit meinem mergen?

Themen zusammen geführt

bearbeitet von KlausO
Themen zusammen geführt

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Nachdem ich nun noch ein wenig gegoogelt habe, und mehrere Blogeinträge zur Bambuskohle gelesen habe, habe ich mir diese mal bestellt. Wenn das alles stimmt, was man so liest, sollte die Bambuskohle für mich die optimale Lösung sein - und zudem noch umweltfreundlich. Da ich die Bambuskohle aus China bestellen musste - bin gerade selbst im Ausland und hier gibt es sie nicht - wird es etwas dauern, bis ich sie bekomme. Aber sobald ich sie habe, werde ich berichten.


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Nicht kleckern klotzen!

http://aqapur.de/

Ein Teefreak (ein Bekannter von mir ) hat sich das einbauen lassen.

Ich bin froh, daß ich meine Quelle im Wald habe!

Also, ich habe das mit der Umkehrosmose ausprobiert. Das entfernt meiner Meinung nach zu viele Mineralien. Ich fand, daß der Tee im Hals kratzt, und meine Freundin beobachtete dasselbe bei ihrem Kaffee. Ich habe ihr in Mainz (sehr schlechtes Wasser, Gesamthärte 18) so eine Anlage eingebaut. Um Tee zu kochen, mische ich dort aber 50 % Osmosewasser mit 50 % Britawasser (wobei das Britawasser bei so hartem Ausgangswasser auch noch recht mineralhaltig ist).  Dann ist der Tee dort gut zu trinken.

Für normales Wasser ist die Umkehrosmose aber Overkill, ich benutze das zuhause nicht.

@Ahasja: Was wurde denn aus der Bambus-Kohle? Es fällt mir schwer zu glauben, daß sie die Wasserhärte reduziert.

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Die Bambuskohle war in vielerlei Hinsicht ein Flopp: 1.) Natürlich ändert sie nichts ander Wasserhärte, sondern 2.) sie macht das Wasser sogar basisch. Meiner Ansicht nach also nicht geeignet zur Zubereitung von Teewasser.


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sag mal ahasja, wann bemerkst du dein eigenes problem? :)



eigentlich findet jeder teetrinker i-wann eine lösung fürs teewasser, aber du nicht. :)



man kann krankheiten probleme pflegen...


bearbeitet von Key

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Key, solange es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, ist man auf der Suche. Ich finde es ist eher ein Problem, wenn man nicht auf der Suche nach dem neueren und besseren ist (zumindest im Bereich Tee). Daher würde ich die Bezeichnungen "Problem" und "Krankheiten" klar zurückweisen.


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