VanFersen

Eure neuste Tee-Anschaffung

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Ich hab seit einer ganzen Weile 15$ Dragon Rewards beim DTH, wo unser SoGen ja so gerne herumkurvt ... da hab ich mich entschieden diese endlich einzulösen und 100g von ihrer hauseigenen Selektion des Lao Cong Shui Xian Yancha zu testent, der angeblich auch noch aus dem Zhengyan Kerngebiet - bei dem Preis herausfordernd zu glauben, allerdings führt Shui Xian in Wuyi auch ein deutlich weniger gefragtes Schattendasein im Vergleich zu den Si Da Ming Cong, aber auch noch andere Sorten ausserhalb dieser vier erfreuen sich grösserer Beliebtheit als Shui Xian, insofern wer weiss, es kommt mir jetzt aber auch nicht so sehr darauf an ... die Bestellung eigentlich nur um das Guthaben mal aufzubrauchen und zu schauen wie die Qualität ihrer Selektion heutzutage so ist - das letzte Mal hatte ich etwa 2014 nonpareille Qualitäten von verschiedenen Tees ihrer eigenen Selektion getestet, schlecht war es nicht, aber geradezu berauschend würde ich es auch nicht nennen, dafür relativ preiswert.

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Falls der stark gebacken ist muss der natürlich noch zwei, drei Jahre bei mir lagern bevor ich ein Feedback gebe. 😁

bearbeitet von GoldenTurtle

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Eine Mini-Bestellung bei Chris. Weil ich zuletzt vom 6FTM Sheng so begeistert war, habe ich mir im Rahmen der Rabattaktion nochmal ein Trio an Großsamples gegönnt. Die Erwartungen sind hoch :trink_tee:

1x HongKong Storage Brick
1x Tulin Tuocha, dessen Vorgänger hier im Forum glaube ich viele Fans hatte
1x Tianmuhu Bai Cha, weil ich gerne vergleiche und den schwarzen Tee aus Jiangsu schon daheim habe

 

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Der Zoll meinte es gut mit mir, weshalb heute gleich zwei Pakete mit grünem Aufkleber bei mir eingetroffen sind.

Eine Bestellung von Thes du Japon mit 2020er Fukamushi Sencha aus Nearai, dessen Beschreibung meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Außerdem Kuriositäten wie Goishicha und Batabatacha (endlich! die will ich schon lange probieren). Weil ich in letzter Zeit häufig auch abends am Schreibtisch sitze, kommen dazu noch Kuki-Hojicha und Kyo-Bancha, welche der gemeine Student ob ihrer Einfachheit und des relativ geringen Koffeingehalts sorgenfrei in solchen Momenten nebenher konsumieren kann.

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Vor Platzprobleme stellte mich dann das gleichzeitige Eintreffen zahlreicher 20g Samples von Farmer Leaf (ein Kaufstopp ist nun eindeutig angebracht):

  • Mae Hong Son Moonlight White (Thailand) 2020
  • Lafu Spring 2020
  • Lao Man E Shengtai 2020
  • Meng Noy 2020
  • Naka Gushu 2020
  • Nannuo 2020
  • Ao Ne Me 2020
  • Ao Ne Me Neglected Gardens Spring 2018
  • Mangjing Spring 2019

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PS: Gut, wir haben den etwa 2015 an einer Teerunde verkostet, womöglich wurde die Rezeptur dieses japanischen Shou-Imitats mittlerweile noch verbessert, aber damals heimste dieser Tee bei Diz zu Hause nicht wenige Aaah's und Oooh's ein, aber nicht aus Begeisterung, sondern aus blankem Entsetzen über die beinahe vollkommene Schrecklichkeit des Geschmacks. Der Tee mutierte für eine gewisse Zeit lang sogar zur Aufnahmeprüfung für Neulinge, was wir aus reiner Nächstenliebe aber nur androhten und niemals in die Tat umsetzten. Für mich war das ganz klar der schlechteste jemals an Teerunden verkostete Tee des vergangenen Jahrzehnts.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Nur Mädchen in eurer Teerunde?:yahoo:

Ich finde ihn sehr hübsch und besonders erfrischend im Sommer. Ein feiner Tee, nur leider etwas teuer.

Aber vielleicht haben Sie euch was anderes angedreht, ihr seid ja sehr leichtgläubig ihr Schweizer.

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vor 40 Minuten schrieb Paul:

Ich finde ihn sehr hübsch und besonders erfrischend im Sommer. Ein feiner Tee

Da muss unterdessen viel passiert sein, wir hatten möglicherweise einen aus der Alpha Entwicklungsphase.
Du kannst dir nicht vorstellen wie grässlich der Tee war. Etwa wie wenn du verrottenden Kompost aufgiessen würdest.
Selbst der härteste HK Schimmeltee (z.B. der gerne erwähnte 01er Changtai Hao Red) ist ein Witz dagegen, geradezu eine angenehm schmeckende Wohltat.
So weit ich mich erinnere hat Diz dieses Goishicha Muster von einem jap. Lieferanten, möglicherweise bereits 2014, zu Testzwecken geschenkt bekommen.

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Na  @GoldenTurtle nun mach mal halblang, wir wollen doch Neulinge nicht mit "Onkel Kröts Schauergeschichten" erschrecken?

hierum geht es: https://www.thes-du-japon.com/index.php?main_page=product_info&cPath=1_130_114&products_id=728

Teemenge : 2g (1/2 Stück)

Wassermenge : 120ml

Temperatur : 100°C

Ziehzeit : 30 Sekunden

wenn man ihn so zubereitet (selbstverständlich in einer sauberen Kanne:)) ist überhaupt nichts dabei, hell, klar, eine leichte Zitronennote - sehr hübsch.

Wer weiß was ihr getrunken habt!

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Hehe... wahrscheinlich das gleiche. Diese saure Note, die durch die Fermentation kommt, ist für manche Leute völlig unerträglich :( Fand diese Tees auch durchaus lecker. @Shibo, bin gespannt auf deine Eindrücke!

 

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@GoldenTurtle ich stimme Paul und miig zu - schöner, erfrischender Tee aber durch die saure Note etwas völlig anderes. Wenn man einem Tee-Neuling einen super-bitteren Kunlu oder Bulang vorsetzt oder einen 20+ Jahre alten Sheng wird man in den meisten Fällen auf wenig Gegenliebe stoßen, da es sich (wenn man von bereits vorhandenen Neigungen evtl. absieht) letztlich doch um ein "Acquired taste" handelt - beim Goishicha werden halt selbst gestandene Pu-Veteranen wieder zum blutigen Anfänger ;)
Im übrigen ist die Alpha-Phase im 18. Jahrhundert gewesen, glaube daher nicht, dass du davon ein Muster hattest und dich damit rausreden kannst. Aber: Als Pu-Head ist man ja doch geneigt, etwas höher zu dosieren (... anyone else? :ph34r:) und das kommt beim Goishicha definitiv nicht gut, da man dann über das Ziel hinausschießt und aus der erfrischenden Zitronen-Note eher Sauerkraut-Saft wird.

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vor 2 Stunden schrieb doumer:

Im übrigen ist die Alpha-Phase im 18. Jahrhundert gewesen

Ach ja?! Das sind News für mich. Die machen das also deutlich länger als die Chinesen Shou?! Haben die Chinesen womöglich letztlich bei den Japanern die Schnellfermentation vom Tee abgeguckt? Das wär ja mal ne Story. Aber wie lange die Chinesen schon gewisse andere Heicha Sorten schnellfermentieren (+-) weiss ich jetzt zugegeben auch nicht.

vor 2 Stunden schrieb doumer:

Aber: Als Pu-Head ist man ja doch geneigt, etwas höher zu dosieren (... anyone else? :ph34r:) und das kommt beim Goishicha definitiv nicht gut, da man dann über das Ziel hinausschießt und aus der erfrischenden Zitronen-Note eher Sauerkraut-Saft wird.

Das ist eine interessante Randnotiz ... hmmm, sauer wär ja noch gegangen, aber es hat einfach nur übel geschmeckt.

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vor 21 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ach ja?! Das sind News für mich. Die machen das also deutlich länger als die Chinesen Shou?!

Vorab: Ich denke Shu und Goishicha sind nicht wirklich vergleichbar - Shu ist ja explizit geschaffen worden, um schnell alten Sheng imitieren zu können und hat daher keine Tradition wie das Sheng-Vorbild, Goishicha ist eher wie Sheng (im Hinblick auf Tradition) auch wenn der Prozess sicherlich eher an Shu erinnert. 
Laut diesem Artikel von Florent (TdJ) gibt es Goishicha schon seit ca. 400 Jahren - 18. Jahrhundert hatte ich irgendwie (wohl von anderer Stelle) noch im Kopf, war also sogar noch zu kurz gegriffen ;) 

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Ja, Doumer, da stimme ich dir ganz und gar zu. Ich finde, Batabata-Cha erinnert viel mehr an Shu. Bin jetzt grad nicht mehr in den Details drin, aber ich glaub, ein wesentlicher Unterschied liegt auch in der Art der Fermentation. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird Go-Ishi-Cha unter Sauerstoffausschluss fermentiert, was dann zur Milchsäurebildung und dem säuerlichen Geschmack führt, ähnlich wie bei Sauerkraut.

Shu hingegen wird (wie Batabatacha) nicht ohne Sauerstoff fermentiert, und ist auch deshalb ganz anders.

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vor 2 Stunden schrieb miig:

Shu hingegen wird (wie Batabatacha) nicht ohne Sauerstoff fermentiert, und ist auch deshalb ganz anders.

Besser! 👍

vor 2 Stunden schrieb miig:

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird Go-Ishi-Cha unter Sauerstoffausschluss fermentiert, was dann zur Milchsäurebildung und dem säuerlichen Geschmack führt

Weshalb irgendwer immer solche doofen Ideen haben muss?!

Ich hasse auch Gaba Oolongs, womöglich ist Buttersäure und Milchsäure aromatisch im Endprodukt auf einer ähnlichen Frequenz - für mich auf jeden Fall zwei höchst unliebsame Piratensender.

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Um mal wieder zum Thema zurückzukehren:

Nada, ich übe mich trotz verlockender Emails in Genügsamkeit.

PS: Allerdings ist heute ironischerweise gerade eine bereits schon vor einer Weile georderte Order von Lucy angekommen, u.a. mit ein paar interessanten Weisstee Mustern. Bei uns ist es heute fast 30°, da wollte ich eigentlich einen schönen Shou machen, aber bei den Weisstees ...

Für Teefreund S., der ein erklärter Gegner jeglichen Kitsches ist, möchte ich hier ganz besonders den herzerwärmenden Wrapper des Weisstees anpreisen, den ich in Kürze zu verkosten vorhabe:

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Es ist ein Shou Mei (immerhin fast ein richtiger Shou, zumindest orthografisch), interessanterweise von einem kleinen Boutique-Weissteeproduzenten in Fuding, der auf Shou Mei und Gong Mei Pressungen aus den höchsten Teegärten dort spezialisiert ist. D.h. ein Sourcer, vergleichbar mit all den Jungs in Yunnan.

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vor 6 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Wieso denn? Ich hab überhaupt nix gegen sie. Dies ist der ursprüngliche Begriff im Englischen für eine Hündin - ordinär viel mehr wer es ordinär versteht.

Kein Hundebesitzer, im Übrigen auch kein englischer Muttersprachler (außer es ist ein ordinäres .........) würde seine Hündin als Bitch bezeichnen. 

Wenn Du Dir den entsprechenden Wikipedia-Eintrag durchliest, wirst Du feststellen, dass dieser Begriff vollumfänglich despektierlich zu verstehen und einfach total daneben ist. Man muss beileibe kein Hundebesitzer sein, um das zu verstehen. Ganz dünnes Eis...!

bearbeitet von Anima_Templi

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Ich wusste tatsächlich nicht, dass das bereits seit 1400 als Schimpfwort verwendet wird. In dem Sinne ist meine Verwendungsweise auf etwa das 12. Jahrhundert zurückzudatieren und keineswegs despektierlich gemeint.
Da wir allerdings im Deutschen beheimatet sind, hätte ich traditionellerweise ja auch seine Dobermännin sagen können, denn noch bevor man Frau sagte, sagte man ja ordinärerweise Weib (und dann auch noch das Weib), aber noch früher sagte man Männin. Also der Dobermann, die Dobermännin. Glänzend gelöst - give me five, gute alte Tradition!

Übringens bin ich früher hin und wieder mit einem Dobermännchen gassi gegangen, das war vielleicht eine Urgewalt der Natur, und selbst die frechsten Rotzbengel zeigen was richtiger Respekt bedeutet, nur leider sind die so überzüchtet (also nicht die Rotzbengel, ja gut, die möglicherweise auch), dass es im Alter von Lucy (die wird ja jetzt etwa 8 oder 9 sein) leider nicht so mehr witzig ist - die mögen dann kaum noch, weil sie für ihre Grösse ein viel zu kleines Herz haben.

Insofern finde ich es gut, dass es Lucy gemütlich nimmt und Scott die Drecksarbeit machen lässt.

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Mit dem vorangehenden Beitrag scheine ich das Forum irgendwie blockiert zu haben. Um das Forum wieder zu deblockieren entschuldige ich mich hiermit bei sämtlichen auf die digitalen Füsse Getretenen, es war alles rein scherzhaft und luftigleicht und mit keinerlei boswilliger oder despektierlicher Absicht gemeint! ✌️

@topic: Noch ein Bild des Blattguts des zuvor erwähntenen, am heutigen Nachmittag fertig aufgegossenen 16er Shou Mei, das für mich zumindest ziemlich interessant anzusehen und zu durchforsten war:

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bearbeitet von GoldenTurtle

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Dann wollen mir mal die Kröte beruhigen und zum Thema zurückkehren ...

DTH, mein Hauptlieferant für grünen Tee, hat dieses Jahr verstärkt den Auslandsvertrieb für top grades einheimischer Marken übernommen - es scheint mittlerweile ein genügend großer Stamm an nicht-sinophonen Auslandskunden zu existieren, die daran interessiert sind.

Hier drei special grades (teji, 特级) von 2020er Mingqian-Pflückungen. In der Mitte ein Anji Bai Cha der Marke Tian Xiang, die zur Zhejiang Tea Group gehört. Dieser Konzern hat diverse Handelsmarken - so ist z.B. 'Camel' im wesentlichen Massenware, mit der der nordafrikanische Markt bedient wird, unter Gande Longxin wird Tie Guanyin aus Fujian verkauft, Shi Feng ist (natürlich) die Marke für Longjing (unter der aber auch Anji Bai Cha angeboten wird), während unter Tian Xiang der (einzige) rote Tee Zhejiangs, der Jiu Qu Hong Mei verkauft wird - sowie eben Anji Bai Cha.

camel.jpg.7010f3ce057d22208204cebec2d6d571.jpggandelong.jpg.b7d49878c47fc3aea9720cad9c4628bf.jpgshifeng.jpg.e21b0e465e9632e5203c28d141d113c4.jpgtianxiang.jpg.138b7038031c893e96b135eb7eff77ee.jpg

Rechts ein Dongting Bi Luo Chun, links ein Huang Shan Mao Feng, beide von EFUTON, mittlerweise dem größten Internet-Einzelhändler für Tee in China, dazu hier ein (englischsprachiger) Artikel, wenn's interessiert.

DSCN1469.thumb.JPG.c771fd89ce8582dc1a3caeb6b601a2d7.JPG.

Packungsgröße jeweils 125 g, hatte jeweils 2 Stück geordert. Auf drei Bestellungen verteilt, zur Zollersparnis. Die zweite Dose Huangshan Maofeng kommt noch mit der dritten Bestellung, zusammen mit einer Abfüllung von DTH selbst, einem Jinjiang Huiming (ebenfalls aus Zhejiang). Die ist immerhin seit Mittwoch wenigstens schon mal in Frankfurt - nachdem sich der Spediteur über einen Monat Zeit für den Transport von Shanghai nach Frankfurt gelassen hatte. Nennt sich Express Mail Service ...

Gute Nerven braucht man derzeit bei Bestellungen in China schon. Die ersten Verkostungen diese Woche haben mich glücklicherweise dafür entschädigt.

_()_

 

 

 

bearbeitet von SoGen

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