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Bei 1:49 seh ich was von 90-120 Sekunden. Das wird vermutlich die üblichere Zeit sein :D
(Bei Kalt- oder Warmaufgüssen kann man aber durchaus Ziehzeiten von mehreren Stunden erreichen, aber das ist jetzt nicht grade Standard, für Gyo schon garnicht.)

Bei Maiko steht doch auch:

Let the tea infuse for about 2 minutes.

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Soll ich meinen ersten nach deren Empfehlung zubereiten oder eher lieber nicht?

Ich würde dir raten: Lieber nicht. Sehr gute Gyokuros sind für eine solche Zubereitung zwar geeignet (aber teuer), dennoch muss man ein so "konzentriertes" Ergebnis auch mögen. Und dies ist bei Anfängern sehr selten der Fall. Falls dir irgendwann ein gutes Produkt in die Hände fällt, ist diese Zubereitung aber ein Versuch wert. 

Für den Anfang würde ich dir zu einem 100ml Aufguss mit 5-7g bei 50-55° sowie 60-90 Sek. raten. Ausgehend davon, kannst du die Zubereitung das nächste Mal optimieren. Den zweiten Aufguss würde ich ziemlich zügig abgiessen, d.h. spätestens nach 10 Sekunden. Danach kannst du wieder etwas länger ziehen lassen.

Bearbeitet von theroots
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Im beschriebenen Fall würde ich auch zu einer Reduktion der Einwaage raten und eher Richtung hochwertiger Sencha dosieren.



Übrigens sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die Dosierung gerade bei hoch dosiertem, klassisch zubereitetem Gyokuro im Tee höher ausfällt.



Ich mache es meist so: 10g auf 100ml. Wenn ich Gyokuro kaufe, dann eigentlich nur ab einem gewissen Qualitätsgrad. Oft in 10g-Päckchen, die dann zur Gänze in einem Shiboridashi mit 100ml Volumen (=leer gemessen!) landen. Da der Tee zum einen Platz wegnimmt und zum anderen die Teeblätter Wasser absorbieren und später die aufgequollenen Blätter die Shibo so sehr ausfüllen dass weniger Platz für Wasser bleibt, daher erhält man weniger als 100ml. Im beschriebenen Fall sind das meistens 60 bis 75ml Tee, die Konzentration liegt also im Endeffekt wesentlich höher als 1g auf 10ml Wasser.



Die Ziehzeit bestimme ich, in dem ich die Blätter beim ersten Aufguss beobachte. Wenn sie sich ungefähr zu 1/3 geöffnet haben gieße ich ab. Erfahrungsgemäß sind das zwischen 100sec und etwas mehr als 2min, je nach Tee. Den 2. Aufguss gieße ich zügig ab, meist ca. 20 bis 30sec. Usw.



Aber dieses Vorgehen würde ich nur ab einer gewissen Güte empfehlen und auch nicht beim allerersten Gyokuro :)



Nichtsdestotrotz, lass es dir munden, Jackie :thumbup:


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Ich würde dir raten: Lieber nicht. Sehr gute Gyokuros sind für eine solche Zubereitung zwar geeignet (aber teuer), dennoch muss man ein so "konzentriertes" Ergebnis auch mögen. Und dies ist bei Anfängern sehr selten der Fall. Falls dir irgendwann ein gutes Produkt in die Hände fällt, ist diese Zubereitung aber ein Versuch wert. 

Für den Anfang würde ich dir zu einem 100ml Aufguss mit 5-7g bei 50-55° sowie 60-90 Sek. raten. Ausgehend davon, kannst du die Zubereitung das nächste Mal optimieren. Den zweiten Aufguss würde ich ziemlich zügig abgiessen, d.h. spätestens nach 10 Sekunden. Danach kannst du wieder etwas länger ziehen lassen.

danke euch und toll beschrieben,halte mich daran :)

so,Gyokuro Zeremonie abgeschlossen :) habe mich an die Empfehlung von theroots gehalten und die Temperatur war bei jedem Aufguss konstant 54°bei 5gr Tee.

1. 60 Sek richtig lecker,flischig,süss,gras alles da volles Aroma,war das jetzt das Umami?Wenn ja dann weiß ich es jetzt :) richtig Bombe

2. 10 Sek im Vergleich zum ersten mehr bitter aber noch an der Grenze.Was mir beim zweiten Aufguss auffiel wa das es trüb war in der Schale,habe nicht aufgepasst wie es im ersten war

3. 30 Sek war immer noch etwas bitter aber die süße war im Vergleich zum zweiten deutlicher und die Schale trüb

4. 45 Sek richtig lecker wie der erste Aufguss und das trübe in der Schale fing auch deutlich abzunehmen

5. 60 Sek wie ungefähr 4,es war angenehm,richtig light

6. 1:20 Geruch ganz fein und Geschmack eher wässrig

im ganzen eine tolle und positive Gyokuro Zubereitung bzw Erfahrung,werde mal beim nächsten 50° bei gleicher Menge probieren und je nach Geschmack die Zeiten etwas ändern...

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Wenn ich das hier so lese, sind die Empfehlungen doch sehr traditionell Japan lastig.


Ich würde ja gern mal so einen zubereiteten Gyokuro von Euch probieren. Ich krieg das aber nicht so hin, das es mir mundet. Ehr: pfui bäh!


Und ich verwende nun wirklich Qualitäten im mittleren Segment und aufwärts.



Mein Einstig in die Welt des Gyokuro war allerdings einer, der eine Zubereitungsbeschreibung hierzu noch nicht kannte. :D


Meine Einwaage ist dabei wesentlich niedriger als die traditionell angegebene. (steigert sich aber mit zunehmender Gewöhnung)



Ich verwende zur Zubereitung eine Shiboridashi (80ml (90ml bis oberer Rand)).


In die vorgewärmte Shibo kommen dann 2g Gyokuro (mittlerweile dosiere ich nicht abgewogen, sondern nach Augenmaß, welches das Volumen und nicht das Gewicht berücksichtigt). 


Ziehzeit: 1. Aufguss 60 sec., weitere Aufgüsse umgehend nach dem Aufgießen. Wobei das Abgießen bis auf den letzten Tropfen, abhängig davon, wie stark der Tee gequollen ist, schon eine merkliche Zeit (im Sekundenbereich) in Anspruch nimmt. Diese Zeitspanne erhöht sich dann um jeden weiteren Aufguss.



Meine Stellschraube ist die Aufgusstemperatur (zwischen 45°C und 70°C) abhängig vom verwendeten Gyokuro und dann ab dem 3. Aufguss ansteigend (abhängig von der Geschmacksintensivität). 



Ziel ist das Erreichen des Ergebnisses, dass ich von meinen ersten Brühversuchen von Gyokuro her kenne.


1. Aufguss: Farbe: durchsichtig hell, nichts von grün; Geschmack: reine Teesüße (nicht mit Rüben-, Rohr- oder Fruchtzucker vergleichbar); Mundgefühl: samtig/sämig.


2. Aufguss: Farbe (je nach verwendetem Gyokuro) ein helles bis dunkleres intensives grün (wie man es von jap. Grüntees eben so kennt); Geschmack: ausgesprochen Facettenreich abhängig vom verwendeten Gyokuro unterschiedlich, wobei eine ausbalancierte Herbe im Hintergrund erwünscht ist; Mundgefühl: wie man es von einem guten Sencha gewohnt ist. 


3. Aufguss: eigentlich wie der 2. Aufguss. Geschmacklich treten hier allerdings andere Facetten in den Vordergrund und der Facettenreichtum nimmt ab. Die ausbalancierte Herbe wird dominanter.


Ab dem 4. Aufguss hole ich noch die restlichen Inhaltsstoffe eines grünen Tees heraus, so lange bis er nicht mehr schmeckt. Dabei steigere ich die Temperatur von Aufguss zu Aufguss sukzessive bis 70°C.



Bei dieser geringen Einwaage fällt natürlich der höhere Koffeingehalt eines Gyokuro nicht ins Gewicht. Der Kick und das Herzrasen fallen weg. Der geschmackliche Facettenreichtum eines Gyokuro ist für mich allerdings so besser erkennbar (was auch sicherlich wesentlich vom verwendeten Wasser abhängig ist).


Für die Unterscheidung verschiedener Gyokuro ist für mich der 2. Aufguss entscheidend. 



Soweit die Beschreibung, wie ich einen Gyokuro genießen kann. 



Mein Fazit: Wie jetzt der Einzelne seinen optimalen Gyokuro zubereitet ist, wie beim Lesen des Themas, beim bisherigen Gesamtüberblick zu erkennen, ehr die Entscheidung eines "einsamen Reiters in der Wüste".


Der Eine mag es kräftig - deftig, ein Anderer ehr die leisen Töne. :)


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  • 1 Monat später...

Warum wird Gyokuro denn in so geringen Mengen getrunken wie ein Schnaps? Da trinkt man morgens ja mehr Kaffee.....



Ich hatte mir schon einen Liter Wasser heiß gemacht als ich die Anleitung von Maiko zur Zubereitung von Gyokuro gelesen habe.... da war ich erstmal baff.



Sie schreiben, man solle 40-60° heißes Wasser herstellen, 2 Teelöffel oder 8-10 Gramm pro Person an Tee benutzen und 40ml Wasser pro Person benutzen. Verstehe ich nicht wirklich. 10 Gramm Tee und dann davon 40ml flüssigen Tee herstellen??



Wieviel Gyokuro darf man denn guten Gewissens trinken? Mit so Kleinstmengen kann ich absolut nichts anfangen und habe auch keine Lust, mich dafür morgens zu lange hinzustellen, wenn ich dann sowieso noch einen Sencha dazu machen muss, um auf eine gute Menge Flüssigkeit zu kommen.....


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Warum wird Gyokuro denn in so geringen Mengen getrunken wie ein Schnaps?

Diese Frage beantwortest du ja schon selbst, wenn du darüber erstaunt bist, dass trotzdem so viel Tee nötig ist. ;)

Gyokuro wird traditionell sehr stark aufgegossen, so dass ein Extrakt entsteht, das eigentlich nur bei besonderen Anlässen serviert wird. So die Grundidee, die jedoch wenigen hier wirklich zusagen wird und m.E. auch nur mit wirklich guten sowie entsprechend teuren Produkten schmackhaft ist. 

Wenn es dir schmeckt, kannst du einen Gyokuro auch wie einen Sencha (u.U. aber dennoch kühler) aufgiessen, oder gar direkt einen Liter zubereiten. Das hat zwar nichts mit dem Geschmack zu tun, den ein Gyokuro bei bestimmungsgemässer Zubereitung hat, aber wenn dir dies von der Zubereitungsmethode oder vom Geschmack mehr zusagt, spricht nichts dagegen. 

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Ich finde, der Tee schmeckt so gut.

Das ist die Hauptsache. Grade bei einem preisbewussten Produkt ist dies ohnehin meist die bessere Option. Ich giesse alle "Alltags-Gyokuros" eher nach Sencha-Art auf, ggf. aber mit etwas mehr Tee, kühlerem Wasser und dafür längerer Ziehzeit. Also etwas zwischen traditionellem Gyokuro und Sencha. 

Bearbeitet von theroots
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Das ist die Hauptsache. Grade bei einem preisbewussten Produkt ist dies ohnehin meist die bessere Option. Ich giesse alle "Alltags-Gyokuros" eher nach Sencha-Art auf, ggf. aber mit etwas mehr Tee, kühlerem Wasser und dafür längerer Ziehzeit. Also etwas zwischen traditionellem Gyokuro und Sencha. 

Das handhabe ich ähnlich.

Ich glaube, manchen schmeckt auch ein guter, traditionell zubereiteter Gyokuro einfach nicht. Aber vielleicht kannst du es mal probieren, Verdana, nur mal zum Testen :)

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Sie schreiben, man solle 40-60° heißes Wasser herstellen, 2 Teelöffel oder 8-10 Gramm pro Person an Tee benutzen und 40ml Wasser pro Person benutzen. Verstehe ich nicht wirklich. 10 Gramm Tee und dann davon 40ml flüssigen Tee herstellen??

allerdings ist gyokuro kein tee den man 1 mal mit 500 ml wasser aufgießt und dann weg wirft wie nen tee beutel. von daher sind diese "kleinen" mengen schon sehr gut durchdacht.

gute grün tees , oolongs kann man auch gerne mal 4-5 mal aufgießen mit kurzer ziehzeit.

so wie ich das verstanden habe sollte man die teeblätter aber nicht von morgens bis spätabends rumliegen lassen, jetzt steht man natürlich vor einem problem wenn man aus 4-5 aufgüssen dank der großen kanne 2,5 liter rausholen würde. das trinkt man ja nicht mal eben in 2 stunden.

bei Pu-erh tee kann man ja anscheinend auch 10+ aufgüsse rausholen. da kommt dann also auch schon bei ner kleinen yixing kanne mit 120-150ml einiges zusammen :)

ich machs zurzeit auch immer so das ich für mich alleine ein houhin nehme (190ml bis an rand ohne tee), da kommt dann der tee rein (1 EL sencha oder kabusecha) 3/4 voll gemacht mit wasser. daraus mache ich dann relativ kurze aufgüsse (10-20 sekunden) und steigere mich mit jedem aufguss um ein paar sekunden.

so kann man dann auch aus nem sencha , kabusecha oder gyokuro auch am morgen oder wenn man abends nichtmehr soviel tee trinken möchte ein paar aufgüsse (auch direkt hintereinander zubereitet) rausholen und diese in einen größeren behälter schütten.

wenns nur um den morgendlichen kaffee ersatz geht würde ich nen matcha empfehlen

da ist der gyokuro irgendwie etwas "schade" für, die blätter kann man übrigens auch essen :)

Bearbeitet von Marc Marc
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Also ich mache es nun so, dass ich den Tee zu je 500ml mit der hochgerechneten Quantität an Teeblättern aufsetze. Selbst bei 500ml Wasser bekomme ich den Tee nicht komplett unter Wasser in meine Mono Filio Kanne. Man muss schon die ganze Zeit mit der Kanne hin und her schwenken....



Davon mache ich drei Aufgüsse und trinke morgens somit 1,5 Liter Gyokuro. Ich werde aber mal meinen Arzt fragen, ob das zu viel des Guten ist wegen des hohen Koffeinanteils. 



Mein Gyokuro wird so natürlich ruck zuck aufgebraucht sein, da ich ein Vielfaches von der Sencha Menge brauche, um die gleiche Menge an Tee herzustellen. Inwiefern das dann ein Alltagsgetränk am Morgen wird, bleibt abzuwarten. Das wird ja noch teurer als die Nespresso-Kapseln.  :)



Vielleicht muss ich doch  mal eine japanische Teekanne kaufen. Auf der anderen Seite hätte ich glaube ich wenig Spaß mit so kleinen Portiönchen.....ich trinke am Tag gut und gerne 4 Liter Tee (aber bei weitem nicht nur Grüntee). Ich habe sozusagen Tee im Blut, denn es ist für mich Ersatz für Alkohol, für Softgetränke sämtlicher Art - neben Tee gibt es für mich nur Mineralwasser und frisch gepressten Orangensaft.


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das koffein vom tee geht ja weniger aufs herz aber



4g gyokuro haben um die 100-140mg koffein


bei 2 g matcha kommt man etwa auf 82mg "koffein"



wenn man teeblätter allerdings mit niedriger temperatur aufgießt kommt auch weniger koffein raus. ist mit ein grund warum grüner tee bitter wird wenn man ihn zu heiß/lang ziehen lässt. falls du mal ne koffein tablette zerkaut hast wirst du wissen das koffein sehr bitter ist.



wenn du jetzt allerdings für deine 500ml kanne 40-50g gyokuro aufbrühst wirds mit dem koffein gehalt dann allerdings schon extrem. aber auch die trinkst du ja nicht aufeinmal.



aber Gyokuro als "wasserersatz" über den tag ist einfach etwas schade und auch teuer. da würde ich dir eher empfehlen mal 3-4 löffel (bambuslöffel) matcha in ne 1,5 liter wasserflasche zugeben. das nehme ich manchmal mit zur arbeit. kann man auch mit ingwer tee mischen.


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hab heut mal den gyokuro von meiko (Higashi-yama)  probiert im banko hohnin.



war ganz gut, und hat auch nach gyokuro geschmeckt. dieses leicht "dicke" oder "ölige" mundgefühl war auch da.


also schon nen deutlicher unterschied zum sencha von meiko.



den kann man defintiv öfters trinken :D hab erstmal 5g tee auf 100ml wasser dosiert. und beim 2ten versuch bin ich auf 5g tee und hab in etwa 60ml wasser zugegeben und direkt 2 aufgüsse in meiner schale gesammelt.



die 12-13€ die ich im sale für 100g bezahlt habe ist er schon wert. aber da ist meine ich noch viel raum nach oben.


muss man wahrscheinlich tiefer in die tasche greifen.




ich brauche aber defintiv bald mal wieder nen oolong. :) hoffe die yuuki-cha bestellung trifft bald ein oder das sample paket von cha-shifu.

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Ich bin begeistert von Gyokuro Tee aber werde wohl mit meiner großen mono Filio Kanne nicht glücklich damit. Unter 500ml Wasser ist an eine Zubereitung nicht zu denken. Und 500ml heißt, man kocht auf jeden Fall 2 Liter Tee, um die teuren Blätter nicht zu verschwenden und vier Aufgüsse zu machen.... 12 Teelöffel Gyokuro sind ja dann weg. 



 Was für Kannen bieten sich hier vielleicht alternativ an?


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 Was für Kannen bieten sich hier vielleicht alternativ an?

gucken aus welchem material (Tokoname , banko , was ganz neutralem.)  du sie willst.

und dann halt möglichst klein. ne mini kyusu , nen kleines hohnin (meins hat 10euro bei yuuki-cha gekostet)

bei meiko gibts ja extra sets für gyokuro.

http://www.maiko.ne.jp/english/gyokuro.htm

http://www.maiko.ne.jp/english/shopping/tea_ware1.htm

http://www.yuuki-cha.com/teaware/japanese-teapots

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@Verdana330: es gibt durchaus auch in Deutschland eine ganze Reihe seriöser Teehändler die auch vernünftige Japankännchen im Sortiment führen. Bei Geschirr finde ich einen persönlichen Besuch, soweit das möglich ist, am besten. Kännchen, Schalen etc. müssen nicht nur farblich und designmäßig gefallen, sondern sollten auch gut in der Hand liegen. Die Oberflächen sind sehr unterschiedlich in der Beschaffenheit und es ist total schön über eine Auswahl an Teekeramik zu steiche(l)n und sie ganz real zu befühlen. Lasse Dich beraten, auch was das innere Sieb anbetrifft etc..

Wie ich sehe lebst Du in Köln, da würde ich Dir beispielsweise das Teehaus Cöln empfehlen. Die sind kompetent und erfahren. Solltest Du dort einen Besuch einplanen, dann bitte grüße Helmut oder Marc ganz herzlich von mir.  ;)

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das mit dem "anfassen" stimmt allerdings. :) auch die optik ist wichtig bei sowas.


man spart sich auch gegebenfalls natürlich ärger mit dem zoll und eine sehr lange lieferzeit (bei geschirr kommt man ja schnell über die zollfreibetrags grenze für die märchensteuer)



preislich lohnt es sich allerdings in japan zubestellen. meiko , yuuki-cha , hibiki-an , thes du japan.




ich hab eben mal nen versuch gestartet mit 5g shincha und 5g gyokuro im tokoname kyusu mit etwa 250ml wasser.


ich nenns mal interessant ^^ der gyokuro wirkt hier irgendwie wie ein geschmacksverstärker für den shincha...


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Ich finde ja auch die Yakishimei Shibo- oder Houhinsets für Gyokuro oder das Kyotoyaki-Pendant bei o-Cha.com recht nett, teilweise alles ineinander stapelbar und du hast gleich die passende Yuzamashi und 2 Tassen dazu. Auch in Japan, logischerweise.



Da fluktuiert der Preis aber oft u.a. wegen der Dollarbindung (vermute ich) und zwischendurch gibt es Prozente, wenn sie um €40 (Yakishimei) kosten ist das OK. http://www.o-cha.com/teapots/


Bearbeitet von seti17
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