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Kleines günstiges Aufgussgefäß bis 50ml gesucht


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Da ich in nächster Zeit etwas mit meinen Tees experimentieren möchte, suche ich ein möglichst kleines und günstiges Aufgussgefäß. Ich habe zwar eine 80ml mini Kanne, die  aber aufgrund des hohen Reinigungsaufwands eher ungeeignet ist. Am liebsten wäre mir ein schlichter Shibo oder ein(e?) mini Gaiwan....

Hat da jemand einen Vorschlag?

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Ich hab 'nen fast neuen, recht kleinen Gaiwan, nix besonderes, wenn wohl auch etwas mehr als 50 ml. Hab ihn bisher nur zwei, dreimal verwendet, und nicht wirklich Verwendung dafür. Wird wohl eher so 70-80ml haben. Wenn du bis Montag Zeit hast, kann ich dir Fotos schicken.

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Gast
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    • Von frenchcopper
      Hallo, mein als Unterwegs-Set gedachtes Braugefäss ist angekommen. (https://www.amazon.de/gp/product/B07QCSV2F3?ie=UTF8&psc=1&linkCode=ll1&tag=kaffee-tee-21&linkId=2bf29cfa3ba795fc4ea0844665c40475&language=de_DE&ref_=as_li_ss_tl
      Jetzt (hatte aufgrund der langen Wartezeit auch Zeit mich mit der materie zu beschäftigen) frage ich mich:
      was ist das genau? Gaiwan, Shibo?
      Hauptmerkmal ist natürlich das doppelwandige Titan: sehr gut zum anfassen, aber man kann natürlich nicht von "aussen" vor- oder nachwärmen.
      Ich will jetzt nicht gleich noch mehr Kännchen usw. kaufen, aber: wie weit komme ich mit dem Ding?
      Soweit ich das verstehe, kommen Tonkannen hauptsächlich bei Puh err, Olongs, Schwarzem Tee zum tragen. Ich will auhc haupstächlich grüne Tees erstmal machen. Spricht hier was für den zusätzlichen zwingenden Erwerb eines "echten" Gaiwans, oder eines Shibos?
      Was mir auffällt, ist (durch die nicht mögliche "Aussenerhitzung") daß bei grossen Pausen zwischen den Aufgüssen natürlich Tee und Innenseite dann relativ abgekühlt sind.  Ist es in so einem Falle absoluter Standard das Brühgefäss von aussen zu erwärmen? Beim normalen Gaiwan würde doch aber auch dann das Wasser in selbigen "reinschwappern"?
      Mach ich hier ein Problem, was es so gar nicht gibt?  Gute Kannen kosten ja und ich will erstmal üben.
      Wäre interessiert, was ein Teekenner zu diesem Brauteil sagt. Wie weit komme ich damit?
      (kurze Anmerkung: bin GongFu Neuling und aufgrund einer kaputten Espressomaschine einerseits, der räumlichen Nähe zu "Teewald" andererseits ziemlich angefixt von der Materie und sehr interessiert auch hochwertige Tees gut zu brühen. Hab hier schon einiges gelesen, natürlich viele Videos von Teekontor Kiel, Mai Leaf usw. geschaut und bin vom Espressotrinken durchaus geschult in der Aromaerkennung. Das nichtwissen um Gong Fu und die jahrelang immer mal praktizierte "westliche" Brauart, hat mich bis jetzt nie zum teetrinker werden lassen, aber jetzt scheint ein Knoten geplatzt zu sein;-))
    • Gast
      Von Gast
      Hallo Tee-Liebhaber,
       
      wie in meinem Vorstellungsthread angekündigt bin ich ja blutiger Anfänger, dessen Fragenbombardement nun Eurer heimeliges Forum heimsucht . Für den Einstieg bietet das Forum natürlich bereits einen enormen Fundus an Informationen, was man braucht und worauf grundsätzlich zu achten ist (vielen Dank an all die aktiven Mitglieder ), aber nach den ersten eigenen Schritten öffnet sich ja erst einmal das Tor der großen Unwissenheit, die ich hoffe, zumindest einen Teil bereinigen zu können.
      Ich habe mich entschieden, für meine Fragen nur einen Thread zu eröffnen. Vielleicht wird das ja auch eine Art Tee-Tagebuch? Andere Leser stolpern zudem vielleicht auf ähnliche Fragen. Zumindest war häufig mein Problem, dass man bei der anfänglichen Recherche auf etwas gestoßen ist, das auf den ersten Blick uninteressant, da schon zu tief in der Materie schien, ein paar Tage später aber genau diese Frage selbst aufkam und die Info dann in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar war
      Bevor Diskussionen hier dann zu umfangreich werden, können wir diese ja auslagern?
       
      Ich fang mal jetzt einfach mal an:
      Ich habe nach dem vielen Lobgesang gleich zu Beginn einen kleinen Gaiwan besorgt und bereite den Tee nicht nach westlicher Methode zu. Als bequemes Mittelding hat sich auch die Opa-Methode herausgestellt und ich habe einen Tee aus dem lokalen Handel (einen Pai Mu Tan (~6,50 €/100 g) [ich schreib mal immer die Preise dazu, da diese ja zumindest eine grobe Richtung angeben, von welcher Qualität der Tee ist]), der sich damit sehr lecker trinken lässt - besser als westlich aufge"kocht" oder nach gong-fu-cha. Mir ist bewusst, dass sich Tees je nach Zubereitung unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen offenbaren und gong-fu-cha - wie auch an dem (günstigeren?) Pai Mu Tan zu sehen - nicht das Optimum sein muss.
      Der Gaiwan ist der kleine, innen glasierte (oder Porzellan?) Ton-Gaiwan, der mit 120 ml Füllmenge angepreisen wird. Die Füllmenge, habe ich schnell herausgefunden, bezieht sich auf bis obenhin gefüllt. Tatsächlich füllt man ja auf etwa die Höhe der Deckelkante. Das sind dann in dem Gaiwan etwa 80 ml, und darauf möchte ich meine Mengenangaben beziehen. Ich habe noch einen zweiten Gaiwan (auch so ein Allerwelts-Standard-Ding), der etwas mehr als doppelt so viel fasst, da rechne ich dann hoch.
      Bislang bereite ich v.a. einen Pi Lo Chun (10 €/100 g) im Gaiwan zu und einen Pouchong (11 €/100 g). Ich gebe dafür bspw. 3g in den vorgewärmten Gaiwan und lasse diese im ersten Aufguss bei 80°C (Wassertemperatur VOR dem aufgießen, also kühler beim Ziehen) ca. 20 s ziehen. Die Zeit rechne von 1. Wasserkontakt bis zur vollständigen Leerung des Gaiwan (bis es nur noch tröpfelt).
      Das Wasser koche ich nicht auf und lasse es abkühlen, sondern erhitze mittels Temperatureinstellung am Wasserkocher nur bis zur Zieltemperatur. Dies am Rande, da es da ja schiere Glaubenskriege zu geben scheint. Das Wasser ist Brita-gefiltert.
      Der erste Aufguss ist ein wahr gewordener Traum: so wollte ich Tee schmecken . Jedoch ist der zweite Aufguss immer ein etwas abruptes Aufwachen aus dem Traum: die Tees sind deutlich herber (adstringent? den Unterschied muss ich noch erlernen), die süße Fruchtigkeit des Pi Lo Chun ist wie weggeblasen, das Blumige des Pouchong wird krautig/grasig. Dabei soll doch eben jener 2. Aufguss der Tee des guten Geschmacks sein? Auch die Halbierung der Ziehzeit des ersten Aufgusses für den zweiten bewirkt nur, dass der Tee nicht ganz so herb ist, filigrane Aromen scheinen aber schon ausgewaschen zu sein
      Ich habe auch schon mit anderen Temperaturen experimentiert (z.B. 90°C, was dann tatsächlich 80°C im Gaiwan entspricht (=empfohlene Temperatur der Shops für die Tees) [mir ist klar, dass höhere Temperatur mehr Bitterkeit bedeutet, wollte aber auf die empfohlene Temperatur eingehen]) und höheren als auch niedrigeren Teemengen und veränderte Ziehzeiten. Als Faustregel rechne ich die prozentuale Erhöhung der Teemenge um auf die Verringerung der Ziehzeit (also z.B. bei 4g statt 3g nur 15 s statt 20 s)., bin aber aus Testgründen auch deutliche Extreme (extrem kurz oder extrem lang ziehen lassen) eingegangen.
      Bei manchen Videos (v.a. asiatischer Herkunft) auf Youtube habe ich gesehen, dass bei den helleren Teesorten (weiß, grün) der Deckel beim Ziehen nicht ganz geschlossen wird, und zwischen den Aufgüssen auch heruntergenommen wird (damit der Tee nicht auskocht). Auch das habe ich probiert: ohne Deckel zwischen den Aufgüssen kommt mir dabei tatsächlich angenehmer vor (nur angenehmer, das grundsätzliche "Problem" bleibt bestehen). Kühlt dann aber der Tee/Gaiwan nicht zu sehr aus? Ich brauche ja so 5-15 min bis zum nächsten Aufguss und ein warmes Gaiwan ist doch besser für den nächsten Aufguss? Oder eben genau nicht, da der ausgekühlte Tee nicht so sehr nachzieht?
      Ist die empfohlene Aufgusstemperatur des Herstellers/Shops auch für Gong-fu-cha anwendbar, obwohl sie für die westliche Methode angegeben ist? Ich kenne auch das Brewing Chart von Mei Leaf, die Werte weichen aber teils erheblich von den Empfehlungen ab - sind ja aber auch nur Richtwerte.
      Selbstverständlich geht Probieren über Studieren, insbesondere in der Genußwelt - wer weiß außer mir schon, was und wie mir etwa schmeckt oder gefällt. Bevor ich mich aber "verrenne" und falsche Schlüsse folgere, würde ich mich freuen, ein bisschen Hifestellung zu bekommen. Sind die Tees vielleicht einfach nix, wobei ich mir das in der Preisklasse nicht vorstellen mag. Habe ich doch bewusst schon nicht das billigste Kraut genommen.
      So, jetzt wurde der Text schon länger als gedacht, mehr dann im weiteren Verlauf 
      Vielen Dank
    • Von Wastl
      Hallo, ich bin relativ neu was Gaiwans angeht, deswegen wollte ich fragen ob es in Ordnung ist, einen Porzellan-Gaiwan mit Spülmittel sauberzumachen, oder ob sich sonst das Spülmittel negativ auf den Geschmack auswirken könnte…
      lg wastl
    • Von Changchan
      Hallo,
      ich konnte ein Set, bestehend aus einer Aufgußkanne sowie 6 der gezeigten Schale gebraucht erwerben.
      Zustand ist wirklich top. Nun würde mich interessieren, ob dieses jemand hier identifzieren kann und etwas zu Hersteller, Herkunft (anhand der Schriftzeichen wohl eher Japanisch) und Preiskategorie? Der Verkäufer konnte leider nicht viel dazu sagen.
      Vielen Dank 🙂





    • Von Joaquin
      Das Forum Tee-Aufgussgefässe ist mit der Zeit gewachsen. Um es übersichtlicher zu gestallten, wurde es nun aufgeteilt in:
      Tee-Aufgussgefässe allgemein
      Allgemeine Tee-Aufgussgefässe, welche in kein anderes Tee-Aufgussgefässe-Forum gehören. Henkelteekannen - Kleinvolumig (Yixing, Chaozhou usw.)
      Henkelteekannen. Kleinvolumige Teekannen aus Yixing, Chaozhou, Nixing, Jianshui usw. oder aus anderen Materialien oder Herstellungsorten. Kyūsu
      Kyūsu, das traditionelle, japanische Aufgussgefäß. Regulär bekannt als Seitengriffteekanne. Gaiwan
      Gaiwan, das chinesische Aufgussgefäß.
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