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Erfahrungen mit Wasserfiltern


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Hi, 

Wasser ist ja gerade im Zusammenhang mit Tee ein großes Thema, aber natürlich auch so. 

Wir haben in Berlin wirklich sehr hartes Wasser und viel Kalk. Wenn man das Wasser nicht filtert, kann man den Wasserkocher alle 2 Wochen sauber machen. 

Durch Zufall bin ich auf die Wasserfilter von Maunawai gestoßen und mit dem Filter eigentlich sehr zufrieden. 

Ich finde den auf jeden Fall besser, als die ganzen Britta Filter etc. 

Ich finde es aber sehr schwer zu dem ganzen Thema Informationen zu finden, da es dazu viel Affilliate Seiten gibt und einem schnell "erklärt" wird, wie schlimm unser Leitungswasser doch ist. 

Kennt sich jemand hier mit den gesundheitlichen Aspekten von gefiltertem Wasser aus? 

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vor 4 Stunden schrieb JuliusHgn:

Hi, 

Wasser ist ja gerade im Zusammenhang mit Tee ein großes Thema, aber natürlich auch so. 

Wir haben in Berlin wirklich sehr hartes Wasser und viel Kalk. Wenn man das Wasser nicht filtert, kann man den Wasserkocher alle 2 Wochen sauber machen. 

Durch Zufall bin ich auf die Wasserfilter von Maunawai gestoßen und mit dem Filter eigentlich sehr zufrieden. 

Ich finde den auf jeden Fall besser, als die ganzen Britta Filter etc. 

Ich finde es aber sehr schwer zu dem ganzen Thema Informationen zu finden, da es dazu viel Affilliate Seiten gibt und einem schnell "erklärt" wird, wie schlimm unser Leitungswasser doch ist. 

Kennt sich jemand hier mit den gesundheitlichen Aspekten von gefiltertem Wasser aus? 

Das ist ein wirklich interessantes Thema. Bin auch auf der Suche nach einem guten Filter. Münchens Wasser ist auch sehr hart. Ich habe allerdings bei einigen Filtern etwas Bedenken wegen Keimbildung uä. 

Maunawai schaue ich mir gleich mal an 

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Da kann ich folgendes Video eimal in die Runde werfen:

Ist zwar kein spezifisches Tee Video, sondern Kaffee, aber dennoch sehr interessant.

Grade die Kaffee Experten experimentieren/brauen viel mit Wassermixturen rum... Ist vielleicht eine youtube Suche wert, wobei man erwähnen sollte, dass Tee und Kaffee nicht unbedingt die selben Ansprüche haben müssen. (<- ergo eigenes Experimentiern angesagt)

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Seit etwa zweieinhalb Jahren nutze ich einen Britta-Filter und habe damit den Geschmack des jeweiligen Tees deutlich verbessert (Münchener Leitungswasser, sehr kalkhaltig). Doch auch dieses gefilterte Wasser hinterlässt im Wasserkocher leichte Kalkspuren. Probehalber habe ich mir daher die Wasserfächer von Bellima gekauft. Seitdem strahlt der Metallboden meines Wasserkochers ungetrübt und der Tee -so meine ich- schmeckt noch eine Spur feiner.

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@Paul hab mal kurz drübergesurft: zunächst muss ich sagen, dass ich froh bin Tee zu trinken und kein Kaffee, haha! So wie meine Tetsubins aussehen müsste ich mir vermutlich jährlich eine neue Kaffeemaschine kaufen 😂

Aber zurück zum Thema: auch wenn ich nicht alles im Detail angeschaut habe (vor allem das hin- und hergerechne ist mir zu viel Eierschaukeln) bestätigt das doch meine Erfahrungen mit Brita-Filtern - man erhält kein Wasser mit 0 Gesamthärte (was für Tee aber ohnehin nicht taugen würde) und trotzdem ist rein gefiltertes Brita-Wasser zu flach für meinen Geschmack, da der Teil gefilterte Teil eben maximal gefiltert wird und es etwas saurer wird - daher besser mit etwas ungefiltertem Wasser mischen. Nett ist auch der Hinweis, dass Aktivkohle nur Kosmetik ist - das verdeutlicht, wie wenig sinnvoll Maunawai und Co sind, da nur ein winziger Teil des Filters überhaupt gegen Kalk hilft.

Da ich mich aber dagegen wehre, Wasser zu kaufen, das extra abgefüllt und durch die Gegend gekarrt wird, bleibt mir (da ich in einer Region mit hartem Wasser wohne) auch nur das Filtern und hab diverse Systeme getestet (u.a. auch ein identisches System zu Maunawai - da gibt es ja zich Anbieter mit dem selben System nur mit anderem Namen, scheint eine Art Franchrise-Produkt zu sein) und kann @JuliusHgn folgenden Tipp geben: Maunawai und Co sind Mist und Geldverschwendung (andere eigentlich tolle Systeme filtern hingegen zu wenig Kalk) und sofern du kein wohlhabender Hausbesitzer bist und somit die Möglichkeit hast, einen Filter am Festwasseranschluss zu installieren ist die einzig sinnvolle Variante das Wasser mit Brita (oder BWT) zu filtern, um den Kalk (Alkalinität) zu reduzieren und durch Mischung mit etwas ungefiltertem Wasser trinkbar bzw. für Tee brauchbar zu machen, da für Tee ein zu flaches Wasser meiner Meinung nach nicht taugt (wobei ich für Neulinge evtl. dazu sagen muss, dass sich das auf Puerh bezieht, alle anderen Tees sind mir egal und da könnte ein härteres Wasser das ich verwende und vor dem die Kaffee-Jungs schreiend davonlaufen würden evtl. etwas zu hart sein - das kann man aber über das Mischungsverhältnis variieren). Das ganze mit gutem Quellwasser ist DEUTLICH zu bevorzugen und solltest du in einer Region mit weichem Wasser wie Hessen wohnen hast du evtl. den Jackpot und kannst das Quellwasser ungefiltert nutzen - das ist absolut unschlagbar. Bemüh ggf. mal die Suche, dazu wurde im Forum schon einiges geschrieben...

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Zum Thema Brita... ja stimmt, bei einer frischen Filterpatrone (wir reden hier nur über das Maxtra-Format, d.h. die länglichen, und nur originale) sagt die dH-Messung fast 0 und ich kann das "zu flach" bestätigen, und generell finde ich den Einfluß der Wasserhärte deutlich merkbar.

Auch fürs Kaffeemachen ist das nix, so verschneide ich das Wasser in der Kaffeeküche auf Schicht (osmosegefiltert, NIX mehr drin, immer 0 dH) so, daß 7 dH rauskommen, das hat sich als das Optimum erwiesen - lustigerweise bestätigte auch befreundeter Braumeister diesen Wert.

Das Enthärtergranulat in den Brita-Maxtra-Patronen läßt halt leider bei Benutzung kontinuierlich in der Wirkung nach, so daß zumindest bei mir (mit meinem Verbrauch zuhause und 18 dH aus der Leitung) nach 1-2 Monaten schon wieder über 12 dH aus dem Filter kommen und es damit sehr schwierig ist, irgendwie in der Gegend von dH 7 zu bleiben.

 

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Am 23.4.2022 um 11:26 schrieb doumer:

ist die einzig sinnvolle Variante das Wasser mit Brita (oder BWT) zu filtern, um den Kalk (Alkalinität) zu reduzieren und durch Mischung mit etwas ungefiltertem Wasser trinkbar bzw. für Tee brauchbar zu machen

@doumer Würdest du das "etwas" bitte näher erläutern und eine Angabe zum ungefähren Mischungsverhältnis machen?

Ich verwende Brita-Wasser in der Regel pur oder nachdem es einige Zeit im unglasierten Tonkrug verbracht hat - muss aber gestehen, dass ich da nicht wirklich einen Unterschied wahrnehme. Von daher stehe ich weiteren Experimenten aufgeschlossen gegenüber :)

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@doumer Ich muss dir, das erste Mal überhaupt, widersprechen. Maunawai und Lotus Vita (den Filter den ich benutze) sind kein Mist. Ich habe mich die letzten Jahre mit verschiedenen Varianten beschäftigt, auch Brita + Mischen + Tonkrug etc. und für mich liefert Lotus Vita klar das beste Ergebnis (Geschmack, Textur etc.).

Wir haben hier auch sehr hartes Wasser und mit Lotus Vita Wasser muss ich meinen Wasserkocher (Stagg EKG) nie entkalken. Wahrscheinlich gibt es noch bessere Methoden (gibt es immer), aber für mich ist diese sehr simpel (Handhabung und Kosten) und liefert zufriedenstellende Ergebnisse. Ganz wesentlich bei diesem Thema ist sicherlich die Qualität, des Wassers aus dem Wahn.

PS: Ich nutze seit 3 Jahren Lotus Vita und habe in der Zwischenzeit, auch als Referenz, andere Methoden getestet.

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Bei den üblichen Netzkaufhäusern gibt's für ein paar Euro prima Wasserhärte-Testkits: Wasser in einen Meßbecher und solange Testlösung eintropfen, bis ein Farbumschlag erfolgt. Der kommt schlagartig und die Anzahl Tropfen gibt dann die Gesamthärte in dH an --> Schluß mit der Raterei! Man weiß dann genau, welche Wirkung der jeweilige Filter (bzw. in welchem Alterungszustand noch) liefert, und was aus dem Hahn bzw. in den Kocher kommt.

Und zur Mischung für den gewünschten Härtegrad genügt eine simple Dreisatzrechnung. Ich geb zu, daß ich nur mit dem (konstant) 0 dH - Filter auf Schicht genaues 7 dH-Wasser mische, aber für das konstante Nachmessen beim mit der Zeit immer mehr nachlassenden Brita-Filer zu faul bin und nur gelegentliche Kontrollen zur "Eichung des Gefühls" mache. Ich mische halt die ersten 2-3 Wochen so 1/2 bis 1/3 ungefiltertes Wasser dazu (ansonsten schmeckt alles wie bekannt nach eingeschlafenen Füßen), und danach immer weniger, bis der Kocher merklich stärker verkalkt, dann wird eine neue Patrone spendiert.

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Am 22.4.2022 um 17:38 schrieb Golden Hill:

Seit etwa zweieinhalb Jahren nutze ich einen Britta-Filter und habe damit den Geschmack des jeweiligen Tees deutlich verbessert (Münchener Leitungswasser, sehr kalkhaltig). Doch auch dieses gefilterte Wasser hinterlässt im Wasserkocher leichte Kalkspuren. Probehalber habe ich mir daher die Wasserfächer von Bellima gekauft. Seitdem strahlt der Metallboden meines Wasserkochers ungetrübt und der Tee -so meine ich- schmeckt noch eine Spur feiner.

Habe die auch Mal benutzt, hatte kurz überlegt: sind sogar günstiger geworden, habe damals eine Packung für 10 Euro gekauft. Leider im Vergleich zubrita eine sauteure Angelegenheit, da ja eigentlich ein Filter pro Kochgang erforderlich ist(d.h. Die 30 Filter sind eben keine Monatspackung, bei uns Flüssen 4-5l pro Tag durch den Kocher)

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@TeeStövchen das kommt natürlich sehr auf das Wasser an, mit dem die das Brita-Wasser schneidest: das Quellwasser, das ich nutze ist sehr hart und recht eisenhaltig weshalb ich bei Puerh etwas mehr dazu gebe als bei anderen Tees - meist so ~1/3 ungefiltert bei anderen Tees maximal 1/4. Versuch einfach mal mit einem viertel und schau, wie es dir gefällt - dann entsprechend mehr oder weniger, so hab ich mich auch rangetastet :) 

@enjoi okay, fairerweise hätte ich sagen müssen, dass es bei mir für den angedachten Zweck der Kalkreduktion nicht ausreichend war: da nur das winzige Filter-Pad, das in den eigentlichen (kosmetischen) Filter gelegt wird gegen Kalk taugt (man vergleiche die Größe des Pads mit einer Brita-Kartusche) war das schon nach 1 - 2 Wochen so ausgelaugt, dass die Kalkreduktion nicht mehr nennenswert/ausreichend war (bei einem deutlich teureren Preis als Brita, wo eine Kartusche locker 1 Monat hält). Wo du aber sicher Recht hast, ist dass das Ausgangswasser mit für das Endergebnis entscheidend ist: bei den Tests um das richtige Mischungsverhältnis zu finden hab ich u.a. auch 100% gefiltertes Quellwasser probiert und das war eindeutig besser als 100% gefiltertes Leitungswasser. Und inzwischen sehe ich das auch etwas anders als früher: das Wasser darf lieber etwas zu hart als zu weich sein, da Shengs davon (für meinen Geschmack) durchaus profitieren...

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Kleine Anmerkung (noch aus meinem "Kaffeewissen"): es gibt die Kalziumhärte und die Magnesiumhärte.

Kalziumhärte schlecht (das ist der ausgefällte Kalk, also das Calzit), Magnesiumhärte gut (geschmacklich), zumindest beim Kaffee war das so. die Kunst wäre also das kalzium rauszubekommen, ohne das Magnesium rauszunehmen, denn das zu weit enthärtete Wasser (olaso ohne Magnesiumcarbonat und ohne Calziumcarbonat) löst dann wiederum aus unseren Pflanzenzutaten zu viel Bitterstoffe, Säuren o.ä. unerwünschtes.

Deshalb kommt man imho mit Härtestäbchenmesung nicht weit. Besser ist es Wässer zu kaufen, wo wenig Kalzium, aber doch etwas Magnesium drinne ist. Ich hab zum Glück gutes Wasser hier, so daß ich derlei derzeit nicht benötige. Die Wasserreinigung mit Binchotan würde mich allerdings interessieren: bringt das was? Und tut es wirklich das alleinige "eintunken" so eines Kohlestückchens in ein Gefäss?

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  • 2 weeks later...
Am 2.5.2022 um 16:44 schrieb frenchcopper:

"eintunken"

Da gibt es tatsächlich einige sachen, die einen laut Youtube einen Effekt auf das Wasser haben sollen:

https://www.youtube.com/watch?v=lh1sgLNY9Vk

https://www.youtube.com/watch?v=fvhNov7-TJQ

https://www.youtube.com/watch?v=bldOGx5kHWM (so ca. ab 3:00)

Ich muss allerdings gestehen, das ich grade dem 2. Video sehr skeptisch gegenüberstehe...

Allerdings habe ich die Dinge zugegebenermaßen auch noch nicht probiert, was nicht meine Meinung nicht unbedingt zur Qualifiziertesten macht.

 

Edited by FireStream
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