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Hallo, Profis!

Ich habe viel darüber gelesen, was ihr so benutzt, was ihr für Einsteiger empfehlt, welche Vorteile diese und jene Gefäße haben usw. Was mir speziell bei Yixing-Kännchen nicht ganz klar ist: Brauche ich eine? Und wenn ja, warum? 😄 – Im Forum habe ich viele Meinungen zu ähnlichen Fragen gefunden, allerdings betreffen die idR andere Tees als meine. (Ich hoffe, ich hab die für mich relevanten Diskussionen nicht einfach nur übersehen.)

Ich trinke gerne chinesische Grüntees, Oolong, weißen, roten (bzw. Schwarz-) oder auch mal gelben Tee. Pu Erh ist nicht so mein Fall. Bisher benutze ich einen Gaiwan und bin damit auch sehr zufrieden. Trotzdem überlege ich mir, ob ich mir ein Yixing-Kännchen leisten soll. Allerdings ist mir nicht ganz klar, ob das bei den Tees, die ich so trinke, überhaupt sinnvoll ist. Was meint ihr?

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Meine Meinung: Nein, man braucht keine Yixing.

In Preisklassen, in welchen man einen hochwertigen Porzellan-Gaiwan kriegt (~ 50-100€), kriegt man bei Yixing noch lange nichts lohnenswertes - und man ist zum gleichen Preis mit einer schlechten "Yixing" wesentlich schlechter dran als mit einem gutem Porzellan-Gaiwan.

Yixing lohnt sich mEn erst ab einer gewissen Preisklasse von mehreren hundert € ... aber auch wenn der Preis "stimmt", heisst das nicht automatisch, dass man dann auch wirklich etwas anständiges kriegt. Es ist eine Frage der Connections vom Händler. Also korrekter ausgedrückt: Ab dieser Preisklasse kann es sich lohnen.

Vor wenigen Tagen habe ich mit Teefreund F. und einer sehr teebegeisterten, jungen Anfängerin aus Paris, die aber in verschiedenen Gourmetbereichen tätig ist, das erste Mal gemeinsam den 800er von Jeep verkostet ... Teefreund F. hat hierzu eigens seine himmelblaue Duanni Yixing mitgebracht (über die mlc Jie Connection) ... und es war vortrefflich, aber die Kanne hat, wenn ich es recht in Erinnerung habe, auch ordentlich im 4-stelligen Bereich gekostet.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Ich gebe @GoldenTurtle recht, dass man unter 100€ mit einem Gaiwan besser dran ist.

z.B.: eine F#1 Hongni pre '77 oder auch eine moderne Chen Yu Fang kriegt man schon für 300€,
man muss nicht 4-stellige Summen ausgeben für eine lohnenswerte Yixing-Kanne.

PS: Bezüglich der von dir erwähnten Teesorten kann man von Yixing bis Tokoname so einiges verwenden.

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vor 59 Minuten schrieb enjoi:

dass man unter 100€ mit einem Gaiwan besser dran ist

Nachtrag hierzu:

Zu billig sollte der Gaiwan aber auch nicht sein, denn Porzellan ist nicht gleich Porzellan.
Das Problem ist, dass wohl die Meisten nur sehr billige Porzellan-Gaiwane kennen, weil die meisten Händler nur sehr billige Produktionen anbieten, da der Versand ja auch noch ordentlich auf den Preis schlägt.
Für einen Gaiwan aus gutem Porzellan muss man mMn lokal mit mind. €50 rechnen.
Porzellan Gaiwane gibt es in China in gewaltigen Massenproduktionen, die im Grosshandel in China umgerechnet so um die 2, 3€ kosten. 
Wie in einer Diskussion irgendwo mit @Anima_Templi, wobei es um Porzellan Tassen ging, gibt es jedoch unerwartete Unterschiede beim Porzellan, und zwar tatsächlich auch was die Auswirkung auf den Geschmack betrifft.
Wenn ein lokaler Händler nun einen Gaiwan für 10, 20, 30€ anbietet, dann kann der ursprünglich fast nichts gekostet haben, die Lieferkosten waren bestimmt höher.
Möglich, dass nun irgendwelche Händler den Preis ihrer billige Gaiwane erhöhen, damit sie sachunverständigen Kunden hochwertiger erscheinen.
Es gibt aber auch anständige, grössere Produktionen, aber die kosten in China aber bereits um die 20, 30€ ... und diese würden logischerweise (Versand, Zoll etc.) bei einem hiesigen Händler mindestens €50+ kosten.
Um auf Nummer sicher zu gehen, dass man wirklich anständiges Porzellan hat, unterstützt man am besten eine Künstler-Produktion, z.B. von einem namhaften Jingdezhen Produzenten, sowas gibts im Porzellan Bereich auch tatsächlich schon im zweistelligen Bereich.

Unterdessen verstehe dies auch noch aus einem anderen Blickwinkel, denn damals dachte ich, Porzellan ist gleich Porzellan: 

Am 18.8.2019 um 11:57 schrieb GoldenTurtle:

Ich habe aber das Gefühl, wenn ich z.B. betrachte, was ich z.B. über Atong in Erfahrung gebracht habe, dass er meistens nur ganz simpel im Porzellangaiwan aufgiesst, obwohl er die unglaublichsten Yixing Kannen und was auch immer zur Verfügung hätte - um den Tee ganz echt und ungeschminkt zu erleben - und auch wenn ich meine eigene Entwicklung verfolge, sehe ich gewisse Parallelen.

PS: Hab zur multimedialen Untermalung gerade ordentlich im Archiv gekramt ... hier die Aufnahme an einer Teerunde vor etwa 5 Jahren:

20170210_173105_.thumb.jpg.54b676d8fce25f68a905f47b733ff409.jpg

Ein sehr hochwertiger, japanischer Kakiemon Porzellan Gaiwan aus Arita - diesen hat sich mlc vor Ort für sich selbst gekauft, kostete direkt beim Produzenten umgerechnet etwas um die €400, wenn ich es recht in Erinnerung habe.

20170210_173116_.thumb.jpg.5c26893fa9735dbcbab894beb0c0c966.jpg

Und noch etwas dazu:

 

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Ich verweise mal kurz auf folgendes Video und frage mal nach (eine Teekanne ist nämlich erstmal nur ein Raum der Wasser und Blätter hält ->Rest ist seeeehr Subjektiv):

Warum glaubst du das du eine brauchst/ warum stellt sich dir die Frage?

Gefällt dir dein Gaiwan nicht? Gegen Verbrennungen kann man mit Übung was tun...Sei dir bewuss, dass ein Gaiwan mit am einfachsten zu säubern ist. (Shibos könne abhilfe schaffen bei Verbrennungen)

Magst du die Ästetik eines kleinen Kännchens? Bevor du 300+ Eumel ausgibst, guck erstmal im europäische/asiatischen Raum, da gibt es auch schöne kleine Kännchen zu günstigeren Preisen -> Der Yixing Markt lebt vom Mytos und der Knappheit. Hab z.B mit der hier gute Erfahrungen gemacht:https://www.chenshi-chinatee.de/de/yixing-zhuni-longdan-mini-teekaennchen-80-ml.html ob das eine "waschechte" yixing kanne ist, will ich gar nicht beurteilen, ich mag einfach das Handling.

Thema Einfluss auf den Geschmack: Das Ding kann keinen Wein aus Wasser machen: statt auf sowas zu hoffen besseren Tee kaufen. Die Einflüsse auf den Geschmack sind debattierbar/feintuning (Youtube einfach mal absuchen)

 

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Da kann ich @FireStream im Grundsatz nur beipflichten. Einen interessanten Artikel, der dies etwas ausführt, findet man hier. Je mehr man sich mit einer Materie auseinandersetzt, desto mehr neigt man m.E. auch dazu, sich irgendwo zu verrennen. Das aktuelle Thema ist ein Klassiker. Wenn ich höre, dass beim Einsatz von an sich neutralen Gefässen trotzdem einen Unterschied bemerkbar sein soll, der nicht etwa auf profane Erklärungen wie eine unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit (und schon da hätte ich u.U. Zweifel) zurückzuführen ist, sondern auf eine eigentliche Interaktion des Materials, dann beweist dies für mich nur, wie sehr (und offensichtlich unbewusst) der Mensch sämtliche Eindrücke einfliessen lässt. Ein Grossteil der hier oft beschriebenen Effekte haben m.E. daher ganz andere Ursachen. ;) 

 

Bearbeitet von theroots
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Am 27.4.2022 um 18:59 schrieb FireStream:

Magst du die Ästetik eines kleinen Kännchens? Bevor du 300+ Eumel ausgibst, guck erstmal im europäische/asiatischen Raum, da gibt es auch schöne kleine Kännchen zu günstigeren Preisen -> Der Yixing Markt lebt vom Mytos und der Knappheit.

Ich hab in den vergangenen Jahren offline und online immer wieder ein ähnliches Phänomen mitgekriegt - Leute kaufen sich am Anfang günstige Kännchen, die sie mit der Zeit kaum mehr beachten/schätzen. Dann haben sie irgendwann 5, 6 Kännchen und sind mit keinem richtig zufrieden - aber mit dem Geld, was sie für die 5, 6 Kännchen ausgegeben haben, hätten ein richtig tolles gekriegt.

Statt dass sich die Leute billige "Yixings" kaufen (und wer weiss, was man sich damit möglicherweise alles einhandelt), gehen sie zum Testen besser an eine Teerunde, ein Teeseminar oder in einen guten Teeladen, der die Töpfer auch wirklich kennt, und wo man sowas mal gemeinsam probieren kann.

Am 27.4.2022 um 18:59 schrieb FireStream:

Thema Einfluss auf den Geschmack: Das Ding kann keinen Wein aus Wasser machen: statt auf sowas zu hoffen besseren Tee kaufen. Die Einflüsse auf den Geschmack sind debattierbar/feintuning (Youtube einfach mal absuchen)

Wenn man richtig gute Künstler-Kannen kennt ist diese Aussage zwar eine Untertreibung, aber dennoch relativierend gar nicht so schlecht, wenn man meint, ein schlechter Tee werde durch eine gute Kanne gut.

vor 1 Stunde schrieb theroots:

Ein Grossteil der hier oft beschriebenen Effekte haben m.E. daher ganz andere Ursachen.

Das empfinde ich als sehr/zu stark vereinfachte Aussage.
Ja, es gibt Kopfkino und Einbildungskraft, jedoch gibt es auch in Parallelblindverkostungen deutlich erkennbare Unterschiede.
Oder in anderen Worten - du warst zu lange nicht mehr an unseren Teerunden, wird mal wieder Zeit!

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Nachtrag hierzu:

vor 3 Stunden schrieb theroots:

beim Einsatz von an sich neutralen Gefässen trotzdem einen Unterschied bemerkbar sein soll, der nicht etwa auf profane Erklärungen wie eine unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit (und schon da hätte ich u.U. Zweifel) zurückzuführen ist, sondern auf eine eigentliche Interaktion des Materials, dann beweist dies für mich nur, wie sehr (und offensichtlich unbewusst) der Mensch sämtliche Eindrücke einfliessen lässt.

Wie die vergangenen Monate gezeigt haben ist Neutralität eine Illusion (wem es egal ist, der unterstützt es - wie der Meister gesagt hat; "Wer nicht gegen mich ist, der ist für mich.").
Und genauso beim Tee - weder unterschiedliche Wässer, noch Glas oder Porzellan sind beim Brühen neutral.
Man vergleiche hierzu veranschaulichend den Duft an einem Glasdeckel mit demjenigen an einem Porzellandeckel - daran ist relativ einfach zu erkennen, dass eine unterschiedliche Interaktion stattfindet.

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vor 18 Stunden schrieb FireStream:

Ist Wertschätzung wirklich eine Preisfrage?

Langfristig gesehen ist es eine Qualitätsfrage - aber Qualität hat ihren Preis und ganz besonders bei Yixing.
Und wenn es einem nur um die Funktion geht, muss es doch nicht genau Yixing sein!

Weil Yixing vor etlichen Jahren von einigen asiatischen Teetrinkern gepriesen wurde, wollen fast alle Teetrinker Yixing,
dies hat auch mit der asiatischen Herdenmentalität zu tun, stets der Meinung irgendeines Meisters zu folgen.
Aber die Meisten wollen dabei ein Schnäppchen machen!
Und Schnäppchen und Yixing - das ist in der Teewelt vielleicht der grösste Widerspruch überhaupt.
Stell dir nur vor, Millionen von Chinesen wollen Yixing - das ist nix mit Schnäppchen, gar nix.
Schnäppchen gab es vielleicht mal, vor vielen Jahren.

Die Chinesen haben dafür ein Sprichwort: "Es ist zu gut um wahr zu sein."
Im Westen kennt man dieses Sprichwort auch, aber der Sinn wird oft genau andersherum verstanden.
Während im Westen die Bedeutung dieses Spruchs oft schnäppchengläubig ist,
im Stil von "ich habe halt unglaubliches Glück gehabt",
bedeutet dieser Spruch in China effektiv, dass daran etwas nicht stimmt.

Wie kommt man zu einer echten, gesundheitlich unbedenklichen Yixing?
(wie hier ausgeführt sind glänzende Yixing-Fälschungen als gesundheitlich bedenklich einzustufen)

Wichtig zu verstehen: Etliche Händler, auch in Europa, auch in Deutschland, bieten Yixing Kannen aus unzuverlässigen Quellen an - sie kaufen selbst z.B. auf irgendeinem billigen, mehr oder weniger noname-Shop auf einem asiatischen Internet-Marktplatz.

1. Nur bei einem Händler kaufen, der den Töpfer/Töpferbetrieb davon persönlich kennt und direkt von diesem bezieht (oder von einem zuverlässigen, hiesigen Importeur weiterverkauft, der diesen persönlich kennt).
Wenn der Händler nur den angeblichen Namen des Töpfers weiss - das bedeutet nichts, weniger als nichts!
Mit zusammenhanglosen Töpfer-Namen wird nur so umhergeworfen.

Yixing ist ein derart grosser Fälschermarkt (das Verhältnis ist geschätzt etwa 100:1, und das ist noch optimistisch), dass man nicht um diesen Punkt herum kommt, um sicher gehen zu können.

2. Selbst Händler mit solch vertrauenswürdigen Quellen sind oft Gemischtwarenläden, d.h. sie bieten einerseits teurere Kannen aus zuverlässigen Quellen an, aber andererseits für die sparsamere Kundschaft billigere Kannen aus unzuverlässigen Quellen.

Bonus: eine glänzende Yixing-Fälschung kann man nur manchmal an den Scherben erkennen, wenn eine andersfarbige, äussere Farbbeschichtung erkennbar ist (eine echte Yixing hat keine solche andersfarbige Beschichtung), aber wie ich vor einiger Zeit erfahren habe gibt es Fälschungen, bei welchen der gesamte Ton z.B. dunkelrot oder dunkelbraun gefärbt wurde, vor dem Töpfern - d.h. der ganze Ton wurde mit Farbe gemixt.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Nein, braucht man nicht.

Es braucht überhaupt keine unglasierten Kannen, aber braucht man überhaupt Tee?

Im Ernst: unglasierte Gefäße sind faszinierend und können Spaß machen, aber wenn du nicht hochkonzentriert Tee trinkst und feine Nuancen auskosten und austesten willst, ist es nicht so wichtig, ob du welche hast. Wenn du dich an so etwas probieren willst, würde ich eine gute Tonkanne aus japanischem oder gar europäischem Ton empfehlen. Da ist der Preisaufschlag für den berühmten Namen wesentlich geringer und somit lohnen sich auch Fälschungen nicht so.

Ob Yixing-Ton wirklich etwas magisches hat, das kein anderer Ton bietet, ist eine schwierige Frage, die nur subjektiv zu beantworten ist. Ich gehör eher zu den Skeptikern...

Bearbeitet von miig
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    • Von doumer
      Nach reiflicher Überlegung ist die Wahl letztlich auf dieses Kännchen gefallen, auch wenn die Größe zum alleine trinken perfekt ist (< 50ml ist schon sehr speziell) und sie wunderbar gießt - aber da sie größentechnisch genau zwischen das Mini-Kännchen von Pan Jun und dem neuen von Wang Jian Fang fällt, ist das vermutlich am sinnvollsten ... und im Gegensatz zu den anderen ist sie auch noch recht ansehnlich was Patina betrifft  
      Das Kännchen wurde von She Rong Fei (佘荣飞) aus "Old Zhuni" gefertigt - damit ist kein Hua Long Shan oder Zhao Zhuang Zhuni gemeint, sondern Zhuni was 20 Jahre gelagert wurde (Zhuni muss nach dem Verarbeiten für längerere Zeit gelagert werden, damit es die nötige Elastizität für die Weiterverarbeitung bekommt) - es stammt aus seiner eigenen Herstellung/Unternehmen Fu Gui Jin Sha (富贵金砂). Präzise gearbeitet und ordentlicher Ton - was will man mehr. Mit dabei ist eine Kise, eine Stoff-Hülle und ein Zertifikat (und nein, die Punkte sind keine Tee-Flecken sondern in das Papier eingearbeitete Goldfarbe - sehr chinesische Ästhetik). Neupreis lag bei 289$ zzgl. Versand, top in Schuss und gut gepflegt, daher wäre meine Preisvorstellung 220€ - bei Interesse einfach kurz eine PN. 




      Als zweites Stück ist noch ein Jian Zhan/Ware Schälchen von Jin Chang You (金长有) im Angebot - die Größe ist mit 70-80ml prima und es liegt schön schwer-wertig in der Hand, ist mir um ehrlich zu sein aber zu fancy... Preisvorstellung 35€ zzgl. Versand.



    • Von Globetrotter
      Hallo in die Runde,
      verkaufe eine Yixing Kanne aus Zhisha Ton. Füllmenge ohne Tee sind 190ml - 195ml.
      Leider verwende ich die Kanne viel zu selten. Es wurden bisher nur dunkle Oolongs aus dem Wuyishan in der Kanne gebrüht. ca. 10x
      Ich möchte gerne 250€ haben. Tausch gegen andere Utensilien (z.B. weiß/blaue Gaiwan, kleinere Zisha Kannen, dunkles Teebrett, Sets von Teetassen, etc...) wäre auch möglich.
      Der Neupreis bei Cha Dao in Frankfurt waren 275€.
      Versand erfolgt nur Versichert und mit Vorkasse. Eine persönliche Abholung/Begutachtung in Hamburg ist natürlich auch möglich.




    • Von GoldenTurtle
      Ich bin etwas skeptisch, Yixing ist es mMn nicht, es hat eine Lackierung, und Yixings haben sowas nicht.
      PS: Zum Thema Yixing hatten wir neulich aber eine interessante Diskussion, ein Teefreund hat in einer Yixing einen Maojian Grüntee gebrüht, weshalb ich ihn dann etwas fragend gemustert habe, was dann aber rauskam ist, dass traditionell Yixing Teekannen eigentlich nur für Grüntee und irgendwann dann auch für Rottee verwendet wurden, aber die heutig so hippe Verwendung für Oolong und Pu'Er eigentlich als neumodischer Firlefanz zu betrachten ist, wobei viele "Teekenner" im Westen aber steif behaupt würden, dass für Grüntee Yixing gar nicht passt wegen der Porösität der Kannen und so. So schnell kann aus einem neumodischen Trend das Denken entstehen, etwas sei schon immer so gewesen.
    • Von Konfusius
      Hallo,
      kann mir hier aus dem Forum vielleicht jemand etwas zu dem abgebildeten Kännchen sagen? Habe es vor einigen Jahren mal günstig erstanden, mir persönlich erscheint es eher hochwertig, es ist präzise gefertigt, der Deckel sauber eingeschliffen etc.
      Weiß vielleicht jemand wie alt es ist?
       
      vielen Dank schon mal,
      Gruß Konfusius

      Bin mir nicht sicher, wie man mehrere Bilder hochladen kann!
       


      Aha, jetzt hat es geklappt!
    • Von Joaquin
      Versuche mich gerade ein wenig schlau zu machen, was das Thema Yixing Teekannen anbelangt und hänge nun an unterschiedlichen Quellen fest. So langsam glaube ich sogar, die wissen oft selbst nicht oft es sich um Ton oder Lehm handelt, was wohl auch an den Übersetzungen liegen mag.
      Wird bei Yixing der besondere Ton oder Lehm gefördert? Werden die Yixing Teekannen aus Ton oder Lehm hergestellt?
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