Key

CTC-tees: gut oder schlecht, oder...

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hallo TeeTalker,



hab ja gerade über die CTC-methode zur schwarzteeherstellung einen artikel gepostet.



teilweise bekommen teetrinker eine halbe spontanohnmacht, wenn sie an diese eher für den massenmarkt und teebeutel gedachten reisswolftees denken, andere berichten von wirklich guten qualitäten bei CTC.



wie sind eure erfahrungen mit diesen tees?


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Hallo Key,



erstmal vielen Dank für den guten und nicht einseitigen Blogeintrag zu dem Thema!


Auch wenn ich lieber Blatttees als Broken oder CTC trinke, finde ich doch, dass CTC auch seine Berechtigung hat. Am Blatttee gefällt mir unter anderem gut, dass ich über die Ziehzeit  ziemlich genau das Ergebnis beeinflussen kann. CTC erscheint mir da binär: entweder noch nicht aufgegossen oder gleich maximal kräftig. Das ist aber für viele Teetrinker genau das, was sie wollen. Wenn man sich die Teegewohnheiten der Briten und Iren ansieht, wird da ohnehin typischerweise soviel Milch in den Tee gegeben, dass die Feinheiten eines Blatttees untergingen. Da ist die Wuchtigkeit eines CTC genau das richtige, um auch einem Milchtee zuverlässige Würze zu geben.


Einige Teeanbau-Regionen (das meiste von Afrika) ist so auf CTC festgelegt, dass den meisten Teegärten die Erfahrung in klassischer Teeproduktion fehlen. Das führt dazu, dass bei einigen Herkünften CTC sogar die bessere Wahl sein kann. Ich kenne einen CTC aus Burundi, der schlägt die meisten Schwarztees aus Afrika, die ich sonst probiert habe und gefällt mir soager besser als Blatttees aus der Türkei. Wenn man einen guten CTC kürzer als 1 Minute ziehen lässt, kann der auch ohne Milch sehr lecker sein.


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persönlich denke ich auch, dass es abhängig von der Situation ist, welchen Tee ich grade trinken möchte. Einen, der mit der orthodoxen Methode geerntet wurde oder einen der mit der CTC Methode geerntet wurde. wenn es schnell gehen soll (im Büro oder ähnlich) dann gerne auch mal einen Beutel, somit meistens CTC. Das geht schnell und ich weiß worauf ich mich einlasse, wenn ich grob die Ziehzeiten und Wassertemperatur einhalte.


Dann erwarte ich auch nicht in geschmackliches Neuland zu treten sondern nur meinen Teedurst nachgehen zu können.


Ich gebe geroha recht, Blatt-Tee kann ich viel genauer auf meine Bedürfnisse hin zubereiten, dafür brauche ich dann aber auch etwas Zeit und Muße.


Somit möchte ich eigenlich nicht die eine Art vertäufeln oder schreiben, dass nur die eine oder andere Ernteart die einzig richtige ist.... wie bereits geschrieben, rein subjektiv meine Meinung.


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Wenn ich mal richtig Lust auf einen extrem kräftigen Tee habe, dann CTC.


Allerdings nur mit etwas Sahne..., denn ich bin eher der "mild-trinker".



Wenn man 'nen CTC (z.B. O`Sullivans Favorite vom TG) etwas zu lange ziehen läßt, 


dann verglüht einem der Zahnschmelz - das hält mich meist ein wenig vom CTC ab.


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