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  1. Anima_Templi

    Anima_Templi

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    • Von Joaquin
      Wir hatten hier schon Tee, bzw. ein Aufgussgetränk aus der Tabakpflanze und auch eine Diskussion darüber, wie gut das Rauchen von Tabak und Trinken von Tee zueinander passt, aber das Rauchen von Tee?
      OK, wer es mag. Hat so ein wenig was von einem Joint
      Smokable Tea: An alternative Way To Chill Out | food.curated. | Reserve Channel
      https://www.youtube.com/watch?v=CqFX3bM5N7w
      Wird so etwas auch traditionell in Asien gemacht oder sind das hier nur die verrückten Westler, die auf solche Ideen kommen?
    • Von goza
      Wieso braucht's so ein Thema?
      Eigentlich gar nicht 🙃 - aber wenn Tee trinken alleine nicht mehr reicht und man sich in Ausgangssperre-Zeiten beschäftigen muss, werde ich erfinderisch. Life is a challenge.
      Die Aufgabe: zwei Tees vergleichen, die sich in so wenig Parametern wie möglich unterscheiden. Im Idealfall nur 1 Unterschied, wird nicht immer möglich sein, aber x-beliebige Tees zu vergleichen, macht auch nicht so viel Sinn.
      Das Ziel: den Unterschied genau untersuchen zu können, frei von weiteren Beeinflussungen. Es geht nicht darum, welcher Tee besser ist, sondern nur um den unterschiedlichen Parameter.
      Im 1. Quercheck habe ich zwei Cultivare - Yabukita vs. Okumidori - unter die Lupe genommen.
      Es handelt sich um Kabusechas des gleichen Teegartens (Tomizawa aus Mashiki, Kumamoto), Ernte früher Mai 2018.


       
      Der Testaufbau: 2 Shiboridashis gleicher Größe und Form (weitestgehend), Zubereitung nach Anleitung. 3g Tee auf 100ml, 60°C, 3x jeweils 60s.
       

       
      Ich hatte die Tees schon mal jeden für sich in der Tasse. Die Zubereitungsempfehlung fand ich gut zutreffend (ich würde lediglich etwas höher dosieren und dann den zweiten Aufguss zeitlich kürzer halten), weswegen ich mich auch diesmal daran hielt. 
      Während ich mich mit ein paar Tagen Pause zwischen den Tees nur schwer auf Unterschiede festlegen konnte, könnten sie im direkten Vergleich kaum deutlicher sein.
      Den Yabukita würde ich als äußerst gefällig beschreiben: der Geruch der angewärmten Blätter vor dem ersten Aufguss ist geprägt von einer fruchtigen Süße und lässt schon viel umami erahnen. 
      Der erste Aufguss bestätigt die Charakteristik: viel "Tomatigkeit" (süße Kirschtomaten), nur wenig Grasigkeit, schön cremig vom Gefühl her.
      In den weiteren zwei Aufgüsse bilden sich noch leckere Fruchtnoten (Richtung Pfirsich) aus, er wird aber auch deutlich herber und grasig. Im spätestens 4. Aufguss (trotz 75°C) ist alles rausgeholt.
      Wäre der Yabukita eine helle Vollmilchschokolade, hat der Okumidori als Schokolade bestimmt 80% Kakaoanteil.
      Schon die angewärmten Blätter zeigen eine tiefergehende Würzigkeit und Komplexität auf.
      Der erste Aufguss präsentiert sich gediegen mit nobler - noch nicht ganz so -  dunkler Schokolade, begleitet von einem popcornartigen Geruch.  Umami ist hier nicht ganz so dominant vorhanden, aber umspielt immer wieder den Gaumen.
      Die Kakaonote zeigt sich v.a. im zweiten Aufguss im Nachgeschmack. Durch eine tiefere Grünfärbung der Tasse erkennt man auch optisch, dass der Tee hier seinen Höhepunkt gefunden hat und alle einzelnen Komponenten (Grasigkeit, vegetal, Würze, Süße) sehr gut zusammenspielen.
      Insgesamt hält er auch etwas länger durch. Der 4. Aufguss ist hier nicht nur ein Hauch seiner selbst, sondern durchaus noch Grüntee mit Geschmack.
      Wie gesagt, das soll keine Wertung sein, den Okumidori empfinde ich als "erwachsener" und komplexer, den Yabukita nicht minder qualitativ, aber geschmacklich "einfacher", dafür weiß man aber auch sofort, was man bekommt.
      Habt ihr ähnliche - oder gar abweichende - Erkenntnisse?
      Haut auch raus mit euren 1:1-Tests! 🧐
    • Von Adriana
      Hallo 
      Könnt Ihr mir bitte schreiben,wie man einen Tee nennt,der solch gedrehte Blätter hat....und gibt es den nur bei Oolongs oder auch bei anderen Teearten ??
      Finde diese gedrehten Blätter,die sich dann ganz entfalten hochinteressant. 


       
    • Von Loop82
      Hey Sorry das ich so naiv frage...
      Ich trinke jetzt seitdem diese blöde Teemaschine, von nest** rauskam, losen sencha (auch andere aber sencha am liebsten) aus verschiedenen regionen.
      Die Maschine hab ich ziemlich fix verschenkt... ein graus
      Und bei jeder Tasse frage ich mich, ob es was aussmacht wenn ich die kleinen Teeblätter, die halt doch noch mit durchs sieb geflogen sind, mit trinke...
      Meistens mach ichs einfach, aber hin und wieder erwische ich mich wie ich das Grünzeug in der Tasse lasse...
      Ich find auch nichts genaues im Netz oder bin einfach zu doof zum suchen, auch hier im Forum habe ich nichts gefunden...
      Was meint ihr?
    • Von TeaPhil
      Guten Abend liebe Kollegen des außergewöhnlichen Tees!
      Erst kürzlich habe ich zwei Silver Needle aus unterschiedlichen Orten Chinas erhalten und möchte euch von meinen GANZ SUBJEKTIVEN Eindrücken teil haben lassen.
      Der erste Tee kommt aus der Provinz Yunnan und kostet etwa 8€ / 50g.
      Der zweite Silver Needle stammt aus seiner, sowie ich weiß, Ursprungsstadt Fuding und kostet mit 15€ / 50g fast das Doppelte.

      Ich persönlich liebe diese Art von Tee nicht zu stark zu dosieren. Etwa 2g Tee auf 100ml (kleiner Gaiwan) Wasser.
      Mit der Temperatur und Ziehzeit habe ich mich die ersten Male echt mal spielen müssen. Dabei habe ich herausgefunden, dass mir der Tee zwischen 85 und 90°C am Besten schmeckt. Ziehen lasse ich ihn in ganz klassisch also, dass sich die Knospen im Wasser "aufstellen" und zu tanze bzw. zu sinken beginnen. Das geschieht bei genannter Temperatur nach ca. 4 Minuten.
      Gießt man kühler auf, verlängert sich auch die Ziehzeit. Der Tee schmeckt dadurch sehr aromatisch und extrem süß. Ich war erstaunt wie süß und lieblich ein Tee überhaupt schmecken kann. Sehr lecker! Mir fehlt beim Abgang aber das gewisse etwas und habe es deshalb mit mehr Temperatur versucht.
      Gießt man heißer auf, verkürzt sich die Ziehzeit und der Tee wird weniger süß, dafür kommen vor allem beim Abgang mehr die "dunklen" Geschmacksrichtungen, wie feuchte Erde sowie eine leichte schärfe hervor.
      Mit den 85-90°C habe ich für mich also so ein Mittelding gefunden, das mir sehr gut schmeckt.
      Nun meine Frage an euch, wie bereitet Ihr eure Silver Needle Tees zu und mit welcher Ziehzeit und Temperatur macht ihr die Folgeaufgüsse?
       



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