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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Lauretana habe ich jetzt auch getestet. Der angegebene ph oder dh Wert hält dem eigenen Test mit Teststreifen nicht stand, mit dem ganzen anderen pseudowissenschaftlichen Quatsch will ich erst gar nicht anfangen. Zum Glück kommt es ja nur auf den Geschmack an. Lauretana macht zwar meinen Matcha etwas intensiver, aber bei Blättertee kein Unterschied zu meinem Wasserfilterwasser (derzeit vom DM). Zudem ist Lauretana völlig überteuert.



Als pures Trinkwasser schmeckt es ganz gut, aber für Sportler ist so mineralarmes Wasser nicht gut.


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Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

hab ich lange eigentlich fast immer so gemacht, und bei tastings mach ich es auch noch so. mittlerweile nehm ich für "normal" zubereiteten tee (also ausserhalb von tastings) aber auch wasser, das

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

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Das stimmt. Den esoterischen Schnickschnack ignoriere ich einfach. Ich nehme es auch fast nur zum Matcha, wie du schon sagst, es ist schon ziemlich teuer. Ich kaufe auch meist nur Einzelflaschen deswegen. Für andere Tees eher nicht im Einsatz, da gibt es andere Alternativen.

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Ich muss sagen, dass ich fast komplett dem Wiener Leitungswasser in den letzten Monaten entsagt habe. Ich nutze es nur noch zum casual Tee trinken, wenn ich einfach nur eine Tasse und einen Beutel nutze und zum reinen Wasser trinken unter Tage, aber für meine besonderen Kännchen und Tees nutze ich nur noch Lauretana, meiner Meinung nach das Beste was ich bis Dato finden konnte und bin voll zufrieden.  :thumbup:


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Inzwischen auch erste Testläufe mit Black Forest Still hinter mich gebracht. Bei Matcha merke ich keinen Unterschied, aber mit Blättertee verträgt sich das Wasser richtig gut. Könnte zu meinem Teewasser werden, da es günstiger ist und hier auch als 1.5L PET Flasche zu kaufen gibt.


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LAURETANA – Das leichteste Wasser Europas entspringt im über 4600 m hohen Monte Rosa Massiv, strömt unterirdisch in tiefen Windungen kristallinen Gesteins zur 1050 Meter hoch gelegenen artesischen LAURETANA Quelle und wird in Graglia im Piemont, Italien, frei fliessend, abgefüllt. http://www.lauretana.de/index/de/home/herkunft



In Bayern werden 92% des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen. Meistens ist die Qualität des Grundwassers so gut, dass es unbehandelt in das Leitungsnetz gegeben werden kann. zur Quali: http://www.lfu.bayern.de/wasser/grundwasserqualitaet/index.htm und weiter:



Je nach Hydrogeologie der Region findet man Trinkwässer mit unterschiedlichen Konzentrationen an Wasserinhaltsstoffen, wie beispielsweise Härtebildner oder anderen Mineralstoffen, vor. Im Rahmen der zulässigen Grenzwerte der TrinkwV 2001 können sich Trinkwässer also deutlich unterscheiden. Ein Beispiel hierfür ist die Trinkwasserhärte. In Bayern schwankt diese regional zwischen weichem Wasser im Bayerischen Wald und hartem Wasser des Muschelkalkgebietes in Unterfranken. Neben diesen hydrogeologisch bedingten Parametern beeinflussen auch andere regionale Faktoren wie z.B. die Landbewirtschaftung die genaue Zusammensetzung des örtlichen Trinkwassers. http://www.lfu.bayern.de/wasser/trinkwasserbeschaffenheit/index.htm



Aber wieviel im Gegensatz zum Lauretana?

Bearbeitet von ChaShiFu
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  • 3 Wochen später...

Woran kann es liegen, dass ein Wasser einen süßen Geschmack hat? Welche Stoffe im Wasser sorgen für diesen Effekt? Ich hatte letztens ein Wasser getrunken, leider habe ich vergessen, wie es hieß, welches fast so geschmeckt hat, als wäre es mit Süßstoff gesüßt worden o___0?! 



Nun frage ich mich, was solch einen Effekt hervorrufen kann. Zwar war dieses Wasser sonst sehr neutral und leicht, vor allem weich, aber die Frage ist schlussendlich ob sich solch ein Wasser am Ende für einen Versuch mit Tee eignen würde?



Seltsamerweise hatte ich dieses Wasser schon vor langer Zeit einmal getrunken, da hatte es diesen "Süß" Effekt nicht gehabt?


Bearbeitet von VanFersen
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Wasser war bis vor kurzem auch für mich immer noch eines der größten Probleme bei der Teezubereitung. Ich wohne in einem Gebiet mit extrem hartem Wasser, dazu kommt, dass die Leitungen hier im Wohnhaus schon ziemlich alt sind. Und das schmeckt man. Dieses Leitungswasser ist mir ein Graus. Es schmeckt säuerlich und hat einen undefinierbaren Nachgeschmack. 

Zu Anfang bin ich auf Volvic umgestiegen. War auch schon eine erhebliche Verbesserung. Aber ich mag Wasser aus Plastikflaschen nicht. Das bekommt bei Lichtlagerung auch einen unangenehmen Geschmack. Dann bin ich auf Mondquelle umgestiegen. Pur hat mir das Wasser auch sehr gut geschmeckt, aber meine Grüntees haben an Charakter verloren. 

Zur Zeit benutze ich eine Mischung aus Filter-Leitungswasser und Mondquelle, bisher die beste Lösung für mich. 

Zur Zeit spiele ich mit der Überlegung eines stationären Wasserfilters mit einem EVA-Filter. Soll angeblich auf Quellwasserqualität kommen. Bin aber noch dabei Informationen zusammeln... und ich hoffe dieses Filtersystem noch auf einer Messe zu sehen und vorher das Wasser testen zu können. 

Das Lauretana hab ich hier noch nicht gesehen. Zum Testen würde es mich ja schon mal reizen.

 

@VanFersen

Mein Erklärungsansatz wäre, durch welche Gesteine  ist das Wasser geflossen, das du getrunken hast?

 

Sulfat-Wässer, die durch Gestein mit viel Gips geflossen sind, schmecken je nach Höhe der Sulfatkonzentration süßlich bis bitter.

 

Wenn du es allerdings vorher noch nie hattest, kann dieses Phänomen auch auftreten, wenn Hemmstoffe im Mund weggespült werden. Dazu zählen u.a. auch Saccharin und Aspartam. 

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  • 3 Wochen später...
  • 2 Monate später...

Was kostet eigentlich dieses Lauretania-Wasser? Das soll ja ziemlich gut für Tee sein. Geht auch das von Volvic? Bisher habe ich nur Leitungswasser verwendet und das ist hier in NRW aus dem Rhein sehr kalk-haltig! Ich muss den Wasserkocher deshalb wöchentlich entkalken, wenn ich sehr empfindlich wäre vielleicht noch öfter.


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Ich weiß jetzt gerade gar nicht, was ich immer für das Lauretana zahle... :unsure: Wegen dem Transport muss ich den Wasserkauf immer etwas mehr organisieren. Es ist aber eher in der oberen Hälfte des Preissektors zu finden.



Volvic hat - soweit ich mich erinnere - eine Wasserhärte von ca. 3.5° dH, ansonsten rechne die Gesamthärte doch mal aus. Die Analysen stehen ja auf der Flasche. Ich persönlich nutze Volvic nicht und finde es auch nicht sonderlich gut, ich ziehe neben Lauretana v.a. (je nach Teesorte) Black Forest und ein türkisches Wasser vor. Bei manchen chin. Tees habe ich mit dem Hausbrunnen ganz gute Erfahrungen gemacht, aber ich nutze es wegen der Härte nie pur. Kommt, wie gesagt, auf den Tee an.


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von Volvic kann ich nur abraten. Das bringt in Bezug auf Teezubereitung nichts. 


Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. Hab ich vom HIT-Getränkemarkt.


Ich hab aber auch jetzt einen Sechserpack Black Forest Wasser bei EDEKA ergattert und später dann auch bei HIT im Laden entdeckt. Im Getränke-Shop hatten sie es nicht.


Werde es testen, wenn ich Zeit und Lust habe.


Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.


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von Volvic kann ich nur abraten. Das bringt in Bezug auf Teezubereitung nichts. 

Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. Hab ich vom HIT-Getränkemarkt.

Ich hab aber auch jetzt einen Sechserpack Black Forest Wasser bei EDEKA ergattert und später dann auch bei HIT im Laden entdeckt. Im Getränke-Shop hatten sie es nicht.

Werde es testen, wenn ich Zeit und Lust habe.

Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.

Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich, Charyu.

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Bisher hab ich "PureLife" von Nestle (Zedern Quelle) für guten Oolong benutzt. 

Seit ich die Doku "Bottled Life" im Fernsehen gesehen habe, kommen Nestle-Produkte per se nicht mehr für mich in Frage!!!

>https://www.youtube.com/watch?v=9f9Ko_hLHYk

Nach Lauretania hab ich gesucht, hab's aber nirgends gefunden.

Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, 

Ich suche auch immer noch nach Lauretana. In unseren Edeka-Läden gibt's das nicht. HIT ist in meinen Breitengraden völlig unbekannt: Black Forest ist allerdings kein Problem; habe ich auch schon versucht, fand es ganz ok, konnte aber zu meinem Brita-Wasser keinen signifikanten Unterschied feststellen. Das kann natürlich auch an meinen (altersbedingt) völlig verbrauchten Geschmacksknospen liegen  :D

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Ich meide auch PureLife von Nestle eben wegen dieser und anderer Berichte. Es gibt ja hinreichend Alternativen, das möchte ich auch nicht indirekt unterstützen. Zur Qualität bzw. zur Eignung von PureLife als Teewasser kann ich daher nichts sagen.



Für die, die Lauretana nicht im normalen Supermarkt finden, würde ich wirklich einen Abstecher in diverse Bioläden empfehlen. Was den Preis angeht muss ich nächstes Mal schauen wie es damit aussieht. Ich denke, da gibt es deutliche Schwankungen.


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Ich habe Lauretana (sic!) ganz normal auch im Edeka und bei HIT bekommen, ebenso Black Forest. Ansonsten findet man Lauretana oft auch in Bioläden oder "alternative" Läden, vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich, Charyu.

Bioläden, alternative Läden in Troisdorf  :lol:

Außerhalb Troisdorfs nennt man diese Stadt auch Trostlos.

Solcherart Läden sind verschwunden. 

Hier gibt es eine menge Hofläden (Verkauf direkt ab Hof) und einige Wochenmärkte. Da ist Gemüse etcetera pp. wesentlich frischer.

Hauptsächlich dominieren hier die Großmärkte. Es muss ja immer reichlich und billig sein.

Ansonsten ist, glaub ich, Kölsch in rauen Mengen wichtiger.  :rolleyes:

Ist hier im Ballungsgebiet Köln-Bonn ja auch nicht so schwierig, wenn man den Nerv in Kauf nimmt, nach Bonn oder Köln einkaufen zu fahren. Da ich aber genügsam bin ;) reicht mir ALDI SÜD und das Mittagessen in der Kantine.  ^_^

Das Filmchen (Nestle) konnte ich mir nicht ansehen. Dazu reicht meine momentane Internetverbindung nicht aus. Bin ja im Moment froh, wenn ich hier zu Hause überhaupt ins Internet komme. (WLAN).   Seit die hier am Sendemast am rumfummeln sind, funktioniert Hinten und Vorn nichts mehr richtig. "Et is, wie et is" un "Et hätt ja noch immer jut jegangen". :rolleyes:  

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Seit ich die Doku "Bottled Life" im Fernsehen gesehen habe, kommen Nestle-Produkte per se nicht mehr für mich in Frage!!!

>https://www.youtube.com/watch?v=9f9Ko_hLHYk

"Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt."

Nun gut!

Wer trotzdem Interesse hat, sich die Vorgehensweisen von Nestle mal zu Gemüte zu führen, kann dies heute Abend um 20:45 Uhr auf Einsfestival tun.

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Kennt jemand von euch Grander Wasser?



Das Wasser soll angeblich belebt werden. Ich hab von denen eine DVD mit sehr überzeugende Erfahrungsberichte aus verschiedenen Bereichen:


Tierhaltung, Bäckereien, Bewässerung in der Landwirtschaft, Hotelerie, Schwimmbäder



Eine Bekannte von mir hat sich das einbauen lassen. Ziemlich kostspielige Angelegenheit !


Es verändert zwar den Kalkgehalt nicht, wirkt sich aber lt. ihren Erfahrungen positiv im gesamten Haushalt aus.


Die Wäsche ist weicher auch ohne Weichspüler. Kalkablagerung in Bad und Küche lassen sich leichter entfernen.


Sie benutzt fast keine Putzmittel mehr. Am verblüffendsten war der Wasserkocher.....den weissen Kalkbelag hat sie


einfach mit einem feuchten Lappen herausgewischt !!!



Meint ihr dass sich das auch für die Zubereitung von Tee eignen würde?


Wäre fast ein Test wert und ich hol mir mal ein paar Liter zum Vergleich mit unserem Leitungswasser.


Der weitere positive Nebeneffekt: kein lastiges Wasser filtern mehr, meine Garten würde es mich auch danken.



Allerdings trinke ich aus sportlichen Aspekten kein Leitungswasser, weil meines Erachtens zu wenig Mineralstoffe.


Fürs Teewasser ist der Britafilter im Einsatz. Also dann eine teure Anlage einbauen lassen ?


Bearbeitet von Moni_F
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    • Von JuliusHgn
      Hi, 
      Wasser ist ja gerade im Zusammenhang mit Tee ein großes Thema, aber natürlich auch so. 
      Wir haben in Berlin wirklich sehr hartes Wasser und viel Kalk. Wenn man das Wasser nicht filtert, kann man den Wasserkocher alle 2 Wochen sauber machen. 
      Durch Zufall bin ich auf die Wasserfilter von Maunawai gestoßen und mit dem Filter eigentlich sehr zufrieden. 
      Ich finde den auf jeden Fall besser, als die ganzen Britta Filter etc. 
      Ich finde es aber sehr schwer zu dem ganzen Thema Informationen zu finden, da es dazu viel Affilliate Seiten gibt und einem schnell "erklärt" wird, wie schlimm unser Leitungswasser doch ist. 
      Kennt sich jemand hier mit den gesundheitlichen Aspekten von gefiltertem Wasser aus? 
    • Von Gyro
      Grundsätzlich scheint es ja so zu sein, dass Tees und Infusionen entweder mit kochendem (100° C) oder mit heißem Wasser (80° C) infundiert werden sollen. Wenn ich mich richtig erinnere wird für Schwarztee 100° C empfohlen und für Grüntee 80° C.
      Besteht da tatsächlich ein Unterschied, und wie ist der begründet? Geht es da um Geschmack? Gibt es eine Faustregel?
      Mich interessiert Euer Wissen und Eure Meinung dazu.
      Danke.
    • Von Molo
      Hallo zusammen 
       
      Als Neuling in diesem Forum sage ich zuerst einmal ein herzliches Hallo in die Runde, beigefügt an eine etwaige Entschuldigung falls dieses Thema schon so behandelt wurde, ich es jedoch übersehen habe.
      Zuerst zu meiner Backgroundstory: Als starker Raucher war mein Alltag sehr fest ritualisiert und bestimmt durch die Glimmstängel. Dies wollte ich ändern und durch neue Rituale/Zeremonien ersetzen. Dabei erinnerte ich mich an eine Zeit vor 10 Jahren wo ich regelmässig bewusste Auszeiten mit der Zubereitung und Konsum von Tee durchführte.  Diese Erinnerung nahm ich als Einladung um das Rauchen durch bewusstes Tee trinken zu ersetzen. Hierfür befinde ich mich nun schon seit knapp drei Wochen (Rauchfrei!) in einem Steinhäuschen tief in den Schweizerbergen abseits der irdischen Verlockungen (Tee selbstverständlich nicht gemeint, wenn man dies überhaupt als eine Verlockung bezeichnen kann ). seit drei Wochen zelebriere ich nun jeweils morgens eine Matcha-Zeremonie und am Abend eine Sencha-Zeremonie (jeweils in kurzer Form und nicht in der mehrstündigen, traditionellen Variante ). Tags durch begleitet mich der Mate. (Koffeinkonsum wohl eher ausgeprägt bei mir  ). Die Lust nach Rauch in der Lunge ist zwar noch da, doch habe ich mich schon lange nicht mehr so energetisch und ausgeglichen gefühlt. In zwei Wochen geht es zurück in die Zivilisation. Hierfür möchte und werde ich meine täglichen Teezeremonien ausweiten. Was auch bedeutet, dass weitere Utensilien rund um meine täglichen Teeauszeiten hinzukommen werden. Bevor ich nun jedoch (zu viel) Geld in Dinge investiere, welche ich in einer Form schon zuhause habe, dachte ich Frage mal lieber bei routinierten Teegenossen nach.
      Die erste Frage dreht sich um das Warm halten von Wasser um die 60C°-80C°. Ohne das ich einen Wasserkocher benötige, welcher Strom frisst nur um das Wasser warm zu halten. In der Hoffnung das jemand hier ähnliche Erfahrung bereits gemacht hat, ohne das ich einen Thermostat für die Wassertemperatur kaufen muss. 
      Vor meiner Abreise in die Bergen stolperte ich in einer Brockenstube über eine Eisengusskanne mit Stövchen (Platz für ein Teelicht), welche ich ohne gross nach zu denken gekauft habe (Dachte mir dabei nur: "oh wie praktisch und schick. so etwas hatte ich noch nie. Will. Ich. Kaufen!"). Die steht nun bei mir zuhause und wartet auf mich. Jedoch ist meine aktuelle Überlegung nicht den Tee dort drin warm zu halten, sondern Wasser welches ich im Vorfeld aufgekocht habe.
      Ich fand weder im Forum noch im Internet die explizite Fragestellung bzgl. Wasser in einer Eisengusskanne mit Stövchen warm zu halten. Oha... mir fällt auf das ich sehr weit ausgeholt habe um die erste Frage zu formulieren (gebe mir Mühe, dass es bei der zweiten Frage nicht so lange dauert ).
      Frage 1: Wie warm haltet sich bzw. wird das Wasser in einer Eisengusskanne, gibt es hierbei etwas zu beachten? 
      Nach weiteren Recherchen im Internet stolperte ich über die Warnung, dass man bei Eisengusskannen darauf achten sollte, dass sie innen nicht beschichtet sind. Daher die nächste Frage. Juhu, habe mich dieses mal kurz gehalten 
      Frage 2: Wie erkenne ich eine mögliche Beschichtung in der Kanne? Hatte noch nie eine Eisengusskanne. Sieht oder/und spürt man das?
      Leider kann ich nicht sagen aus was für einer Manufaktur bzw. Fabrik diese kommt. Kann ich erst überprüfen, wenn ich zuhause bin.
       
      Je nach Antwort werde ich mir wohl einen Wasserkocher für kleine Wassermengen zu tun. Mit der Eisengusskanne könnte ich eben guten gewissen den grossen brauchen, da ich so gleich das Wasser für den Matcha und danach den Mate warm halten kann. Doch hierfür habe ich keine Frage, da ich schon sah, dass es extra Wasserkocher für kleine Mengen gibt. Bei Empfehlungen habe natürlich immer zwei offene und dankbare Ohren.
      Ich bedanke mich bei allen die sich die Mühe machten bis hierhin zu lesen um schlussendlich nur zwei (ich korrigiere dreieinhalb) Fragen  vorzufinden. 
       
      Ich wünsche allen einen erfüllten Sonntag und einen Tee der in der perfekten Länge ziehen konnte.
       
      Es grüsst herzlich,
       
      Molo
       
    • Von Mandalorian
      Hallo zusammen und Guten Abend!
      Ich lese bereits seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe mich die letzten Wochen hart um die Theorie gekümmert.
      Ich bin 40 Jahre und immer ein absoluter Kaffee Junkie gewesen. Ich habe in meinem Leben bzw. an meiner Lebensweise aber in den letzten Jahren viele Dinge geändert. Seit vergangenem Oktober habe ich meinen Kaffee Konsum stark heruntergeschraubt (Max 3 Becher am Tag)und bin vermehrt auf Tee umgestiegen. Bisher habe ich nur Beuteltee (primär Kräuter mit schärferer Note) getrunken aber trotzdem Gefallen daran gefunden und Lust auf mehr bekommen.
      Das Thema Tee begeistert mich und ich möchte gern tiefer in die Welt eintauchen. Heute war ich im lokalen TG Geschäft und habe mir voller Euphorie eine kurze Beratung geben lassen und zwei Teesorten mitgenommen (Japan Sencha Nr. 700 und Darjeeling Orange Valley TGFOP Nr. 222). Ich möchte erst einmal anfangen und fand das mit diesen beiden Tees auch sehr sinnvoll.
      Hänge aber immer noch Inder Theorie weil mir Utensilien fehlen um den Tee zubereiten zu können. 🙄
      Das Angebot erschlägt mich und viele Threads verwirren mich und ich bräuchte mal Rat. 

      Habe von Hario die Zen mit 300ml gefunden, welche mir für meine Zwecke zusagt (viel Unterschiedliches probieren mit unterschiedlichen Blattgrössen). Dazu hätte ich mir jetzt noch eine separate einfache Glas Ausschankkanne genommen um mehrere Aufgüsse machen zu können. Parallel würde ich mir noch einen günstigen Gaiwan gönnen um alternativ zubereiten zu können. 
       
      Zu guter letzt würde ich mir noch ein Teethermometer dazu nehmen.
      Haltet ihr meinen Plan für das jetzige Stadium für sinnvoll? Ich möchte noch nicht allzuviel Geld ausgeben und mich erst einmal langsam einleben und probieren.
      Danke und viele Grüße aus Dortmund 
      der Mandalorianer
    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      mir ist ja vor allem wichtig, dass Tee rückstandsfrei hinsichtlich Pestiziden ist (entsprechende Zertifikate werden von vielen Händlern beigebracht oder eben klassisch "Bio") und möglichst fair produziert und gehandelt wird. Zudem schätze ich weiches Wasser. Das ist so die Grundlage meines Teekonsums.
      Denn meine Zubereitungsformen sind einfach nicht auf eine Formel zu verdichten. Angesichts der zahlreichen Tee-Kulturen, die es auf der Welt gibt, und meiner individuellen Notwendigkeiten/Wünsche hinsichtlich situativer Teezubereitungen, schwanken meine Zubereitungsformen immens.
      So habe ich in den USA meinen Tee immer ganz anders gekocht als in den verschiedenen Städten in Deutschland, England oder Österreich, in denen ich länger gelebt habe (etwas weniger lang war es in der Türkei und Georgien). Ich trinke offenbar - es liegt ganz sicher am Wasser vor Ort (auch wenn ich es filtere) - in jeder Stadt mehr oder weniger andere Sorten Tee und bereite ihn entsprechend anders zu. Das wird auch immer durch die Speisen, die ich zudem in diesen Städten zu mir nehme, zusätzlich beeinflusst.
      Aber ich verändere meine Zubereitung auch noch hinsichtlich anderer Faktoren: Trinke ich Tee draußen oder drinnen? Zu welcher Jahreszeit? Mit welchen Menschen (Kollegen, Freunde, Familie - oder allein)? Morgens, mittags, abends, nachts? Mit welcher Wirkungsabsicht (belebend, beruhigend, gesundheitsfördernd, einfach nur so...)? Zu den Mahlzeiten oder zwischendurch? Das beeinflusst nicht nur die Art meiner Zubereitung, sondern auch die Art des verwendeten Tees, des Trink- oder Transportgeschirrs.
      Da ich jetzt gerade, die Lockdowns lassen grüssen, meine Haushalte zum Teil "fusioniere", habe ich eine Menge Kannen und Schalen zusammengetragen.  Es gibt offenbar gewisse "Cluster": Ich hätte es nicht gedacht, aber wenigstens hinsichtlich der Quantität sind Glas- und Eisenkannen wohl meine Favoriten. Glas nehme ich für Früchte- und Kräutertees und Tees, die einfach schön zu betrachten sind, wenn sie im Wasser schwimmen. Glas ist auch super zu reinigen. Und die Kosten sind auch nicht zu hoch. Dann habe ich allein drei 0,3l Eisenkannen, eine 0,7 und einen Testsubin. Die Eisenkannen sind meine "Arbeitspferde", vor allem die kleinen Kannen, da ich - im Unterschied zu vielen, die hier posten - gerne Tee in kleinen Kännchen aufgieße, ihn in der Kanne behalte und dann aus einer kleinen Schale trinke. Die Eisenkannen speichern die Temperatur sehr gut und ich finde sie auch schön. Einige sind jetzt so 15 Jahre alt oder älter. Sie riechen nicht und haben nur in einem Fall an der Tülle etwas Rost. Er stört mich aber nicht. Ich habe auch mit den Besonderheiten der Emaille in den Kannen zu leben gelernt. Der Tetsubin dient nur der Aufbewahrung heißen Wassers.
      (EIGENTLICH wollte ich hier mal einen Langzeitvergleichstest von einer 0,3l IWACHU Teekanne und einem baugleichen Nachbau aus China posten. Aber da Eisenkannen hier im Forum ja in der Regel erheblich schlechter wahrgenommen werden als Tonkannen - eine Meinung, die ich überhaupt nicht teile - und angesichts der generellen Skepsis gegenüber Massenprodukten aus China, denke ich, dass ich eine Diskussion meiner Überlegungen und Erfahrungen erst in einem Moment größter Gelassenheit meinerseits posten kann 🙂 . Auf den warte ich jedoch selbst schon seit geraumer Zeit. Zudem braucht das Schreiben hier zumindest für mich immer etwas Zeit. Möglicherweise ahne ich aber auch, dass Eisenkannen ohnehin unter den Teetrinker:innen hier einen so schlechten Ruf haben, dass die von mir wahrgenommenen Unterschiede und Gemeinsamkeiten eigentlich gar nicht ins Gewicht fallen, mein Vergleich daher die Meinung nicht mehr abrunden wird).
      Dann habe ich eine 250ml Tonkanne (China), eine 200ml Shiboridashi (Japan) und ein hübsches 150ml Kännchen (Taiwan). Ich hatte noch ein paar mehr, aber ich zerschlage schönes Porzellan gerne (häßliches überlebt, wie die chinesische Tonkanne...). In der Shibo bereite ich gerne hochwertigeren Grüntee zu, wenn ich Besuch bekomme, in der kleinenn Kanne Pu-Erh (jedoch seltener, ich mag den doch recht charakteristischen Geschmack nur dann und wann). Die chinesische Kanne verwende ich eigentlich gar nicht mehr. Weitere Kannen aus glasierter Keramik (ich hatte einige sehr hübsche von ZERO) verschenke ich seit geraumer Zeit an Freunde und Familie, da diese Kannen zumindest bei mir immer tropften. Was das einzige ist, was mich an Kannen stört!
      Hinsichtlich des Tees, den ich aufgieße, habe ich nach dem Blick auf die kleinen Teepackungen, die bei mir herumstehen, rein quantitativ mehr Grüntee und Oolongs in Auswahl. Ich weiß aber, dass ich in anderen Ländern gerne auch mehr Schwarztee trinke. Ich mag morgens eher den frischen Geschmack des Grüntees und - je später der Tag - um so stärker kann der Tee oxidiert sein. Und: Je dunkler die Tasse umso kälter das Wetter. Gaba kenne ich erst seit ein paar Wochen (bei Oolongs), das scheint die Zeit des Teekonsums deutlicher in den Abend zu verlängern. Ich mag an Tees offenbar jeden und alles. Preislich bleibe ich aber in der Regel klar unterhalb der Schwelle von 150€/Kilo. Es gibt sicher mal irgendeinen handgefalteten Grüntee oder so, der wahrscheinlich mehr gekostet hat, aber so einen trinke ich nur ganz selten. Ich vergreife mich manchmal leider, wenn ich in einem anderen Land Tee kaufe und im Kopfrechnen einen falschen Preis umrechne, und kaufe dann auch mal so einen Tee. Für "Haustee", den ich zu wenigstens 60% trinke, bleibe ich aber deutlich unter der Schwelle von 50€/Kilo.
      Neben meinem Eingangsstatement kann ich abschließend bilanzieren, dass ich seit über 30 Jahren sehr gerne mehrfach täglich preiswerten Tee offenbar meist aus ramponierten Eisenkannen trinke - und mir das wirklich von Herzen Freude bereitet. Ich bin sehr gerne hier und profitiere von den Erfahrungen und geschmacklichen Vorlieben, die in den Postings anderer User deutlich werden, denn ich dachte sehr lange, ich würde viel zu viel Geld für Tee und Zubereitungskram ausgeben. Aber offenbar bin ich hinsichtlich meiner Ansprüche deutlich unterhalb der Schwellen, die für richtige Teekenner:innen zu einem kultivierten Genuss dazugehören. Doch habe ich dank dieser Einblicke nun angefangen, viel intensiver über Tee nachzudenken. Vielleicht sind meine Geschmacksnerven ja auch noch nicht zu ruiniert, um wirklich guten Tee in den kommenden Jahren geniessen zu können und mir hier entsprechenden Appetit zu holen! Die Hinweise auf diverse Online-Händler haben mein Spektrum immerhin schon immens bereichert.
      (Ich schreibe nur selten, dann aber leider immer zu lang. Wer es bis hierhin geschafft hat: "Danke!")
      LG Stefan
      (Ich habe gerade nachgeschaut: Ich habe auch drei in Papier gewickelte Pus, die wohl etwas teurer waren. Aber die liegen eigentlich nur so herum, da ich immer nur ganz wenig Puerh trinke - und wohl auch ganz ohne auskommen könnte. Aber manchmal schmecken sie halt doch. Das ist wie mit gutem Whiskey...)
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