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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Die Nachricht oben bezüglich Volvic war ein herber Rückschlag für mich. Aus naheliegenden Gründen möchte ich es nicht mehr verwenden.
Jetzt scheint es aber in Ö nicht ganz so einfach zu sein einen Ersatz zu finden. Das häufig erwähnte Black Forest gibt es hier einfach nicht.

In einem Akt der Verzweiflung habe ich Lauretana probiert, aber ich finde damit verliert der Tee, und dabei geht es bei mir primär um Grüntee, gewaltig.

Es wird hier bestimmt auf individuelle Vorlieben ankommen, aber ich würde mich trotzdem darüber freuen wenn ich eine Empfehlung bekommen könnte, auf welche Parameter ich wert legen sollte. Alleine ein geringes Hydrogencarbonat scheint mich nicht glücklich zu machen:

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Mein Leitungswasser ist mit 6°-16° dH nicht zu gebrauchen. Wasserfilter möchte ich falls möglich vermeiden.

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@Lateralus Wenn du einen Türkenladen in der Nähe hast, schau mal ob du da ein türkisches Bergquellwasser kriegst, da kann man auf ausgezeichnetes Wasser für Tee stossen. Sonst das Mineau aus der Gräfin-Katharina-Quelle gibts bei euch auch nicht? Oder von Lidl das Saskia aus der Kirkel Quelle?

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Hoppala, hier geht es ja von einem Extrem ins andere... ^_^

Ich habe grundsätzlich schon gute Erfahrungen mit Flaschenwasser gemacht, allerdings habe ich hier ein ganz anderes Problem: das Plastik.

Ich versuche Plastik in jeglicher Form im Zusammenhang mit Tee zu vermeiden. Das gelingt leider nicht immer (s. Wasserfilter) aber es ist erwiesenermaßen ein Unterschied, ob man Einweg-PET Wasser verwendet, oder z.B. Wasser aus Mehrweg-PET, oder eben einen Wasserfilter. In Einweg-PET Flaschen ist die Plastikkonzentration deutlich höher als in den anderen genannten Alternativen. Deshalb kommen mir Einwegflaschen nicht ins Haus, nur Glas. 

Hier ist nun wieder das Problem, dass ich kein für Tee geeignetes Flaschenwasser in Glas gefunden habe. Unser tägliches Trinkwasser ist für eine gesunde Mineralstoffversorgung stark mineralisch, das ist aber nichts für Tee. Deswegen mineralisiere ich mein gefiltertes Wasser nur leicht in Tongefäßen.

Ich habe mir vor ein paar Monaten von einem englischen Töpfer einen Pitcher, gemacht aus englischem Küstenton, zugelegt. Das Ergebnis ist ganz wunderbar für Grüntees aller Art. Er macht das Wasser zart und weich.

Bearbeitet von Anima_Templi
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Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Die Sache mit dem Kunststoff ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Danke @Anima_Templi du hast gerade mein Problem noch komplizierter gemacht 😉

@GoldenTurtle ich bin nun etwas verwirrt was das Hydrogencarbonat betrifft. Einerseits hat das von dir erwähnte Mineau 203 mg/l aber hier wird erwähnt, dass man eher geringere Werte unter 100 mg/l anstreben sollte: 

 

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Zum Thema Plastik: Es gibt für die Brita-Filter auch Karaffen aus Glas. Die Filter selbst und die Filterhalterung sind bei diesen Modellen zwar aus Kunststoff, aber das gefilterte Wasser läuft dann in einen Glaskrug. Und die Auswahl an Mineralwasser in Glasflaschen ist doch mittlerweile wieder recht groß. Schonmal Plose probiert? Wenn das Flaschenwasser dann doch wieder zu „leicht“ ist, hilft es meistens, nach dem Kochen einen Schuss Leitungswasser hinzuzugeben, dann hat das Teewasser auch gleich die richtige Aufgusstemperatur für Grüntee. Als Alternativen kommen ein Umkehrosmosefilter oder ein Destilliergerät in Frage. Auch hier kann das Teewasser anschließend bei Bedarf durch gezielte Zugabe einer kleinen Menge Leitungswasser wieder „mineralisiert“ werden. 

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vor 5 Stunden schrieb teewelt:

Es gibt für die Brita-Filter auch Karaffen aus Glas. Die Filter selbst und die Filterhalterung sind bei diesen Modellen zwar aus Kunststoff, aber das gefilterte Wasser läuft dann in einen Glaskrug. 

Meinst du dieses Modell? Das ist ja leider nur die Spar-Version was den Filter betrifft - für den großen Filter hab ich bislang leider noch kein Glas-Gefäß gefunden. An sich zwar auch nicht schlimm, weil das Wasser ja nur ein paar Minuten darin verbringt und dann in Ton umgefüllt wird, aber wann immer man Plastik vermeiden kann ist das natürlich gut!

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  • 2 Monate später...

Hallo Wasserfans! 

Ich brühe fast nur japanischen Grüntee. Wenn mal einen schwarzen, dann bin ich recht gnadenlos mit Leitungswasser zufrieden, obwohl das hier im Münsteraner Kreuzviertel doch auch erstaunlich hart schmeckt (Wasserkocher verkalkt nach 5 Tagen...).

Ich hatte früher mal den Brita Maxtra Filter, war da aber noch kein Teekonsument, daher wollte ich nun mal die Bellima Filterfächer testen. Ich muss sagen, dass sie das Wasser zwar 'leichter' machen, es schmeckt deutlich süßlicher, aber ein richtig leckeren Grüntee ergab es nicht :/

Obwohl ich hier und andernorts viel über möglichst weiches Wasser für guten Tee lese, bin ich nach einigen Experimenten verschiedener Mineralwässer nun langfristig bei der Bergischen Waldquelle für Tee hängen geblieben. Kann ich wirklich mal empfehlen! Da ich es so regelmäßig nutze, habe ich immer einen guten Vergleich, wenn ich mal Sorten wechsle. Für Matchas ginge es sicher weicher, aber viele japanische Tees fand ich mit sehr weichen Wassern lasch. Habt Ihr da ähnliche Erfahrungen? (Vielleicht entsteht ein Großteil dieser Geschmacksurteile auch Gewohnheit.)

Der Vorteil an der Bergischen Waldquelle: Ich bekomme es hier um die Ecke in grünen (!) Glasflaschen und muss nicht regelmäßig auf Kunststoff zurückgreifen. Mittlerweile habe ich aber manchmal einen etwas säuerlichen Touch im Geschmacksbild. Da muss ich mal noch auf die Suche nach der Ursache...

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Hallo @Zip,

das scheint jedenfalls eine mehr als brauchbare Alternative zu Brita-Filterwasser zu sein. Dass das in Glasflaschen abgefüllt ist, ist zweifellos ein zusätzliches Plus.

Da ich es nicht verkostet habe (ich schau' mich aber mal danach um), mal eine vorsichtige Einschätzung anhand der Inhaltsanalyse: als Teewasser gehört es mit der doch relativ kräftigen Mineralisierung von 159,1 mg/l (gering ist diese Mineralisierung nur im Vergleich mit Mineralwässern allgemein) noch in den oberen Bereich. Für empfindliche Grüntees vielleicht schon zu viel (das ist noch einiges mehr als Volvic), aber ich könnte mir da durchaus ein interessantes Zusammenspiel mit manchen Oolongs vorstellen.

Wenig überraschend liegt dann auch der Hydrogencarbonatwert (85,0 mg/l) hart an der oberen Grenze dessen, was für Grüntees noch zuträglich ist. Auch da deutlich über Volvic - von Black Forest (18,3 mg/l) oder gar Lauretana (4,7 mg/l - das ist freilich mir persönlich schon zu 'dünn') ganz zu schweigen. Der Natriumgehalt ist, auch wenn das Wasser für Säuglingsernährung geeignet ist, für ein Teewasser relativ hoch (6,0 mg/l). Black Forest hat derzeit 1,1 mg (es waren auch schon mal 0,6 - also ein Zehntel des Bergischen); Lauretana und Saskia / Quelle Kirkel liegen auch in dem Bereich. Geschmacklich ist das jetzt nicht so tragisch, schließlich gab es mal Zeiten, wo man den Teeaufguss eigens mit einer Prise Salz aufgepeppt hat. Speziell zarte Grüntees neigen da allerdings dazu, ihre 'Transparenz' zu verlieren und 'suppig' zu werden.

Den Grund des "säuerlichen Touchs" würde ich speziell im doch heftigen Sulfatgehalt von strammen 20 mg/l vermuten (Black Forest 2,9 mg/l, Lauretana 1,5 mg/l, Saskia 1,2, selbst Volvic hat nur 9,0 mg/l). Das ist vermutlich Schwefelsäure was Du da schmeckst :devil:. Natürlich in sehr geringer Konzentration - der Grenzwert für Trinkwasser liegt bei 250 mg/l ...

_()_

 

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Ich bin letztens zufällig bei einem kleinen Bioladen gewesen und habe mir dort eine Flasche Hornberger Lebensquell gekauft.
Werte sind mg/L: Natrium 1,0 Kalium 1,6 Magnesium 2,1 Calcium 4,8 Chlorid 1,5 Sulfat 8,0 Hydrogencarbonat 18,4 Kieselsäure 7,5 Nitrat 4,1 Nitrit/Uran nicht nachweisbar
Wasserhärte 1,1 dh elektrischer Widerstand 17.200 Ohm 

Das Wasser stammt aus dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und kostete mich 1,50 €  für 1L.
Wenigstens habe ich jetzt ein brauchbares Wasser gefunden, nachdem ich in einigen Supermärkten nichts gefunden habe.^_^

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Am 22.11.2020 um 13:21 schrieb SoGen:

Da ich es nicht verkostet habe (ich schau' mich aber mal danach um), mal eine vorsichtige Einschätzung anhand der Inhaltsanalyse:

Hei @SoGen,

Danke für Deine ausführliche Einschätzung!
Mh, das regt mich durchaus an, mal wieder Alternativen mitzunehmen, wenn ich nach Wasser Ausschau halte. Vielleicht erliege ich da zu schnell meiner eigenen Gewohnheiten :D

Lassen sich solche geringen Konzentrationen an Mineralien (Schwefelsäure) wirklich geschmacklich filtern? Das wäre ja erstaunlich. Klar, dass sich das Gesamtbild durch die Mineralisierung ändert, erkenne ich auch, aber dass die Zunge sowas bemerken soll, überrascht mich dann doch ^^

Du nutzt als Referenzen Black Forest und Lauretana, welche ich beide schon mal getestet habe. Black Forest scheidet leider aus, weil's das hier nur in PET gibt, war geschmacklich glaube ich aber total passabel, wenngleich etwas 'weich' bei den stärker beschatteten Tees. Lauretana ist mir definitiv zu 'lasch', zumal ich den Kirstall-Hokuspokus (sry falls ich da etwas pauschal wertend bin) des Empfehlungsgebers Emoto auf der Verpackung nicht einladend finde, aber das ist ein anderes Thema ;)

Welches Wasser nutzt Du zur Zeit und für welche Tees?

Am 22.11.2020 um 17:04 schrieb Macarona:

Ich bin letztens zufällig bei einem kleinen Bioladen gewesen und habe mir dort eine Flasche Hornberger Lebensquell gekauft.

Das habe ich auch schon mal getestet, war für Matchas super, meine ich! Mh, bin heute nachmittag noch mal einkaufen und werde mir wohl eine Reihe Wässer mitnehmen müssen xD Danke für die Impulse!

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vor 7 Stunden schrieb Zip:

Welches Wasser nutzt Du zur Zeit und für welche Tees?

Ich hatte mich vor einer Weile für Black Forest entschieden - aufgrund der Abfüllung in Glasflaschen. Zuvor hatte ich ein von REAL vertriebenes, von der mineralischen Zusammensetzung sehr ähnliches Wasser aus Thalfang am Erbeskopf (Hunsrück). Aus lokalpatriotischen Gründen und wegen des (für mich) kurzen Transportwegs; die Quelle ist ca. 45 km Luftlinie von meiner Teestube. Leider nur PET (wie auch das Saskia). Saskia / Quelle Kirkel benutze ich, wenn ich mit dem Auto verreise - lässt sich besser im Kofferraum verstauen und ist bruchsicher. Die zeitaufwendige und nervige Suche nach einem brauchbaren Teewasser vor Ort tue ich mir im Urlaub nicht mehr an, auch wenn man da durchaus nette Entdeckungen machen kann. Z.B. vor vier Jahren in der Bretagne 'Menez Are', fast so weich wie Lauretana (0,34° dH) aber mit dem dreifachen Mineralstoffgehalt (28,3 mg/l). Ist zum einkaufen halt ein wenig weit ...

An Tee trinke ich fast ausschließlich (zu ca. 90%) Grüntee - der Rest ist Oolong (vielleicht 9%) und selten mal ein weisser  oder eine Kuriosität :lol: wie Pu. Die Grüntees wiederum sind zu ca. 90% aus China, der Rest aus Japan - selten mal ein Koreaner.

_()_

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vor 15 Stunden schrieb SoGen:

Aus lokalpatriotischen Gründen und wegen des (für mich) kurzen Transportwegs

Hehe, vielleicht zieht es mich auch unbeswusst zur Bergischen Waldquelle, weil ich ursprünglich aus dem Oberbergischen Kreis stamme :D

Habe gestern noch mal Hornberger und Plose zum Testen eingesteckt, heute morgen dann aber doch wieder das etwas 'härtere' Bergische in der Tasse gehabt, irgendwie reizt mich das. Die gestrigen Aufgüsse mit dem deutlich leichterem Hornberger waren mir irgendwie zu süßlich, die Textur zu dünn. Erstaunlich, dass es solch einen Unterschied macht. Wenn ich so an meinen Freundeskreis denke, würden die wahrscheinlich arg stutzen, wenn ich plötzlich mit der Mineralwasserflasche für einen Tee ankomme... ^^ Aber seit ich den Unterschied geschmeckt habe, geht Leitung echt nur noch für stärker oxidierte Tees.

Selbst wenn ich daheim bin, wo aus der Leitung angeblich Quellwasser-ähnliche Qualität fließen soll und kein Wasserkocher aufgrund der Weichheit bislang je entkalkt werden musste, schmecken mir meine Grüntees mit Leitungswasser dort echt nicht so gut. Vielleicht auch Gewöhnung...

vor 16 Stunden schrieb SoGen:

Die Grüntees wiederum sind zu ca. 90% aus China

Das klingt verlockend, bei mir ist es genau andersherum :D Wobei ich aus China bislang nur klassische Sorten im Kännchen hatte, außerdem mal ein paar weiße und so testhalber drei Oolongs. Wenn Du eine aktuelle Empfehlung für einen schmackhaften chinesischen hast, lass uns gerne mal darüber austauschen!

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Heute bei mir im Kännchen: Landpark Bioquelle

Ein Bio-Mineralwasser, was meiner Wahrnehmung geschmacklich der Bergischen Waldquelle, sehr ähnelt. Für den Shincha heute mittag wirklich gut! Das Werbevideo auf der Homepage ist für ein Wasser allerdings schon nahezu ironisch episch aufgetragen xD https://www.landpark-bioquelle.de/

Die Angaben:

Natrium: 5,1mg               Chlorid: 15mg
Kalium: 2,1mg                 Sulfat: 9mg
Magnesium: 3,6mg        Hydrogencarbonat: 171mg
Fluorid: 0,16mg
Nitrat: <0,3mg

Prost!

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vor 2 Stunden schrieb Zip:

Die Angaben:

Natrium: 5,1mg               Chlorid: 15mg
Kalium: 2,1mg                 Sulfat: 9mg
Magnesium: 3,6mg        Hydrogencarbonat: 171mg
Fluorid: 0,16mg
Nitrat: <0,3mg

Ich vermute mal, die Werte stammen vom Flaschenetikett. Weil mir bei Deinen Angaben der Calciumwert fehlt und der Hydrogencarbonatwert mir erst einmal die Augenbrauen hochgezogen hat, habe ich auf der Webseite nachgeschaut. Die Abweichungen zu Deinen Angaben sind minimal, 100% konstante Werte kann man bei Quellwasser auch nicht erwarten - das ändert sich mit jeder neuen Analyse geringfügig.

Jedenfalls - ich komme da auf einen Härtegrad von gut 9,5° dH. Also 'weich' (das hört bei deutschen Wasserwerken bei 7° dH auf) ist das nicht mehr. Mineralstoffgehalt 272,3 mg/l. Das ist so ziemlich das Doppelte von dem, was das auch nicht gerade 'leichte' Volvic hat. Hauptsächlich Hydrogencarbonat und das oben erwähnte Calcium (61,2 mg/l). Chlorid- und Natriumwert weisen auf eine salzige, der Sulfatwert auf eine bittere Geschmacksnote hin. Und Calcium, um es nochmals aufzugreifen, auf eine metallische.

Zusammenfassend - ich für meinen Teil wäre eher skeptisch, das als Teewasser einzusetzen und war daher von Deiner Rezension etwas überrascht. Aber vielleicht würde mich ja auch das Wasser im Einsatz überraschen :trink_tee:Jedenfalls - Dein Geschmack entscheidet - zumindest für Dich.B)

Danke für's Teilen.

_()_

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vor 18 Stunden schrieb SoGen:

ich für meinen Teil wäre eher skeptisch, das als Teewasser einzusetzen und war daher von Deiner Rezension etwas überrascht

Ja, ich bin da offenbar entweder noch nicht genug an feinere, weiche Wässer gewöhnt, oder habe eine für Teegenießer*innen eher ungewöhnliche Neigung zu härteren oder stärker mineralisierten Wassern Oo Danke für die Einordnung!

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Mit den Tees von Yutaka-Tee bin ich seit letzter Woche versuchsweise auf Plose umgestiegen. Zugegeben mache ich mit diesem sehr leichten Wasser leckere Aufgüsse.

Ich merke eine persönliche Tendenz, bei eher kräftigeren Tees und Brühvorhaben (viel Blatt, längere Ziehzeiten) leichtes Wasser, das mir pur eher zu 'lasch' und süßlich schmeckt, zu nutzen und für feinere Tees und leichte Brühvorhaben eher stärker mineralisierte Wässer. Mh, mal schauen, ob ich da konsequent bleibe :D Vielleicht finde ich nächste Woche ja auch die merhfach gelobte Saskia Quelle Kirkel mal! 

Hier noch die Angaben von der Plose Website: http://www.acquaplose.com/de/eigenschaften/analyse/

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vor 2 Stunden schrieb Zip:

versuchsweise auf Plose umgestiegen

Plose ist nicht ganz so 'dünn' wie Lauretana, aber immer  noch im sehr leichten Bereich. Der Unterschied zwischen beiden liegt vor allem im deutlich höheren Magnesiumgehalt (das 5-fache) und Calciumgehalt (mehr als das Doppelte) des Plose, das entsprechend auch mehr Hydrogencarbonat und damit letzlich einen höheren  Härtegrad hat als das Lauretana. Der allerdings mit 0,72° dH immer noch in einem Bereich ist, wo man auf niedrigstem Niveau herummäkelt.

Vom Mineralienprofil ist das (von einem 'Ausreißer' beim Kalium abgesehen) sehr ähnlich wie ein gewisses Wasser, für das ich nicht schon wieder Schleichwerbung machen möchte - weil man das Zeug nur in PET-Flaschen kriegt. Also, wenn man nicht sehr aufs Geld schauen muss, ist das eher eine Notlösung. Jedenfalls - auch, was Mineralgehalt und Härtegrad angeht, sind die nicht sehr unterschiedlich.

Wobei der hohe Sauerstoffgehalt des Plose dabei jetzt nicht berücksichtigt ist. Ein mit (Luft-)Sauerstoff durchmischtes Wasser (bzw. wässriger Teeextrakt) wirkt sich nach meiner Wahrnehmung positiv auf die Aromen des Tee aus. Wieviel von dem Sauerstoff im Plose allerdings dann in der Tasse noch ankommt, ist freilich eine andere Frage. Ich persönlich gebe da nicht viel drauf ...

Jedenfalls - Dankeschön für Deinen Erfahrungsbericht.

_()_

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      Hallo,
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      Hierzu habe ich einige Fragen:
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      Vielen Dank! 
    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
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