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Die Nachricht oben bezüglich Volvic war ein herber Rückschlag für mich. Aus naheliegenden Gründen möchte ich es nicht mehr verwenden.
Jetzt scheint es aber in Ö nicht ganz so einfach zu sein einen Ersatz zu finden. Das häufig erwähnte Black Forest gibt es hier einfach nicht.

In einem Akt der Verzweiflung habe ich Lauretana probiert, aber ich finde damit verliert der Tee, und dabei geht es bei mir primär um Grüntee, gewaltig.

Es wird hier bestimmt auf individuelle Vorlieben ankommen, aber ich würde mich trotzdem darüber freuen wenn ich eine Empfehlung bekommen könnte, auf welche Parameter ich wert legen sollte. Alleine ein geringes Hydrogencarbonat scheint mich nicht glücklich zu machen:

IMG_5118.thumb.jpg.2523291e697242828fb360c4dcc0c4a8.jpg

 

Mein Leitungswasser ist mit 6°-16° dH nicht zu gebrauchen. Wasserfilter möchte ich falls möglich vermeiden.

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@Lateralus Wenn du einen Türkenladen in der Nähe hast, schau mal ob du da ein türkisches Bergquellwasser kriegst, da kann man auf ausgezeichnetes Wasser für Tee stossen. Sonst das Mineau aus der Gräfin-Katharina-Quelle gibts bei euch auch nicht? Oder von Lidl das Saskia aus der Kirkel Quelle?

bearbeitet von GoldenTurtle

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Meine Parameter sind da ganz klar: Flaschenwasser ist bei Tee grundsätzlich nicht zu empfehlen. Es sei denn die Leitungswasserqualtät ist total unter aller Kanone. Dann muss man halt mit abgestandener Salzplörre vorlieb nehmen

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Hoppala, hier geht es ja von einem Extrem ins andere... ^_^

Ich habe grundsätzlich schon gute Erfahrungen mit Flaschenwasser gemacht, allerdings habe ich hier ein ganz anderes Problem: das Plastik.

Ich versuche Plastik in jeglicher Form im Zusammenhang mit Tee zu vermeiden. Das gelingt leider nicht immer (s. Wasserfilter) aber es ist erwiesenermaßen ein Unterschied, ob man Einweg-PET Wasser verwendet, oder z.B. Wasser aus Mehrweg-PET, oder eben einen Wasserfilter. In Einweg-PET Flaschen ist die Plastikkonzentration deutlich höher als in den anderen genannten Alternativen. Deshalb kommen mir Einwegflaschen nicht ins Haus, nur Glas. 

Hier ist nun wieder das Problem, dass ich kein für Tee geeignetes Flaschenwasser in Glas gefunden habe. Unser tägliches Trinkwasser ist für eine gesunde Mineralstoffversorgung stark mineralisch, das ist aber nichts für Tee. Deswegen mineralisiere ich mein gefiltertes Wasser nur leicht in Tongefäßen.

Ich habe mir vor ein paar Monaten von einem englischen Töpfer einen Pitcher, gemacht aus englischem Küstenton, zugelegt. Das Ergebnis ist ganz wunderbar für Grüntees aller Art. Er macht das Wasser zart und weich.

bearbeitet von Anima_Templi

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Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Die Sache mit dem Kunststoff ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Danke @Anima_Templi du hast gerade mein Problem noch komplizierter gemacht 😉

@GoldenTurtle ich bin nun etwas verwirrt was das Hydrogencarbonat betrifft. Einerseits hat das von dir erwähnte Mineau 203 mg/l aber hier wird erwähnt, dass man eher geringere Werte unter 100 mg/l anstreben sollte: 

 

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vor 18 Minuten schrieb Lateralus:

du hast gerade mein Problem noch komplizierter gemacht 😉

War nicht beabsichtigt.. ^_^ Ich fand es wichtig, dies anzusprechen.

Ich bin sicher, dass Du für Dich eine praktikable und akzeptable Lösung finden wirst.

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Zum Thema Plastik: Es gibt für die Brita-Filter auch Karaffen aus Glas. Die Filter selbst und die Filterhalterung sind bei diesen Modellen zwar aus Kunststoff, aber das gefilterte Wasser läuft dann in einen Glaskrug. Und die Auswahl an Mineralwasser in Glasflaschen ist doch mittlerweile wieder recht groß. Schonmal Plose probiert? Wenn das Flaschenwasser dann doch wieder zu „leicht“ ist, hilft es meistens, nach dem Kochen einen Schuss Leitungswasser hinzuzugeben, dann hat das Teewasser auch gleich die richtige Aufgusstemperatur für Grüntee. Als Alternativen kommen ein Umkehrosmosefilter oder ein Destilliergerät in Frage. Auch hier kann das Teewasser anschließend bei Bedarf durch gezielte Zugabe einer kleinen Menge Leitungswasser wieder „mineralisiert“ werden. 

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vor 5 Stunden schrieb teewelt:

Es gibt für die Brita-Filter auch Karaffen aus Glas. Die Filter selbst und die Filterhalterung sind bei diesen Modellen zwar aus Kunststoff, aber das gefilterte Wasser läuft dann in einen Glaskrug. 

Meinst du dieses Modell? Das ist ja leider nur die Spar-Version was den Filter betrifft - für den großen Filter hab ich bislang leider noch kein Glas-Gefäß gefunden. An sich zwar auch nicht schlimm, weil das Wasser ja nur ein paar Minuten darin verbringt und dann in Ton umgefüllt wird, aber wann immer man Plastik vermeiden kann ist das natürlich gut!

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    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
    • Von nick
      Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“
      Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche.
      Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“
      Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert.
      Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen?
      Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat.
      Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja.
      Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
    • Von mamba
      Hallo,
      Wie bereitet ihr eure Mini Tuo Cha's zu?
      Mir wären so einige richtungsführende Hinweise hilfreich. Insbesondere der erste Aufguss und die Ziehzeiten. 
      Wenn ich einen Mini Tuo Cha von 5-8 g habe, soll ich die ersten Aufgüsse um die 3-5 min ziehen lassen damit er aufgeht und die letzten Aufgüsse kürzer? Oder soll ich ihn aufbrechen oder ganz lassen? Und welche Wassermengen für einen Aufguss nehmt ihr?
      Welche Parameter wählt ihr und was könnt ihr mir empfehlen?
    • Von Harry Caterpillar
      Hi,
      Weiss jemand welche Wasserhärte bzw Leitfähigkeit man in Japan für Senchas verwendet?
      Gibt es da sowas wie einen Optimalbereich?
       
      Viele Grüße
      Harry
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