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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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@goza: Da hast du ja tief in den Katakomben gewühlt. Schlussendlich hat mich e-Aqua nicht überzeugt. Zusammen mit @Manfredund @miig hatte ich 2018 mal erste Tests gemacht. 

Einige Monate später zog ich um und die Wassertests lagen auf Eis. Im Moment wechsle ich zwischen Wasser aus dem Hahn und Volvic. Bin damit aber noch nicht glücklich, weshalb ich hier still mitlese und Notizen mache. Mit Black Forest wurde ich erst recht nicht glücklich. Das betont mir die Bitterkeit zu sehr.

Crimson Lotus Tea hatten letzte Woche zwei Gäste zum Thema Wasser

Das Video ist fürs Wochenende oder spätestens Ostern vorgesehen. Der Name Truth Serum ist halt ne Ansage.

Wie handhabt ihr das mit dem Quellwasser? Für wie viele Tage könnt ihr an der Quelle abfüllen, beziehungsweise wie lange hält sich das selbst abgefüllte Quellwasser?

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Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

Das Wasser ist angekommen. Einen Tee konnte ich bereits damit trinken. Allerdings möchte ich erst einmal nichts dazu schreiben weil mir eine Idee kam:   Wenn mehrere Leute aus dem Forum zum sel

Der Mineraltest Testwasser: Leitungswasser (Kalzium 22,3  Natrium 5  Kalium 0,4  Magnesium 5,7  Chlorid 5,5  Sulfat 29  pH 7,7  °dH 4,4), ViO, Bad Brambacher, Volvic Testtee: Darjeeling Firs

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@Getsome dass du nach 4 Jahren bestimmt eigene Erkenntnisse gesammelt hast, hab ich mir schon gedacht, aber ich wollte deinen Beitrag als Brücke zu meinem Statement anführen.

Bei Flaschenwasser hab ich mich jetzt auf Celtic eingeschossen. Black Forest suche ich hier überall vergeblich, auch nicht auf Nachfrage erhältlich.

vor 7 Stunden schrieb Getsome:

Wie handhabt ihr das mit dem Quellwasser? Für wie viele Tage könnt ihr an der Quelle abfüllen, beziehungsweise wie lange hält sich das selbst abgefüllte Quellwasser?

das wiederum wäre meine Frage gewesen, wenn ich wirklich mal Wasser irgendwo zapfen könnte.

Filtert ihr es (wohl nicht direkt aus der Quelle), aber womöglich wenn aus einem Teich? Wenn ja, wie - Kaffeefilter gegen grobe Partikel usw.?

Oder nur einmal aufkochen? Für die jap. Tees müsste ich dann die Prozedur anpassen, da ich da nur bis zur Zieltemperatur erhitze, aber bspw. 50°C tötet ja mal nix.

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vor 47 Minuten schrieb goza:

das wiederum wäre meine Frage gewesen, wenn ich wirklich mal Wasser irgendwo zapfen könnte.

Filtert ihr es (wohl nicht direkt aus der Quelle), aber womöglich wenn aus einem Teich? Wenn ja, wie - Kaffeefilter gegen grobe Partikel usw.?

Oder nur einmal aufkochen? Für die jap. Tees müsste ich dann die Prozedur anpassen, da ich da nur bis zur Zieltemperatur erhitze, aber bspw. 50°C tötet ja mal nix.

und auch @GetsomeIdeal ist natürlich eine Quelle, bei der du das Wasser nicht aufbereiten musst und nicht abkochen. Ein Teich ist eine Supersache, wenn man Wasser z.B. im Sahel benötigt, für Tee würde ich solches jedoch nur bedingt empfehlen.

Bei einer Quelle: wenn es sich nur um Sand oder Sternchen handelt, reichen ein paar Lagen Baumwolltuch oder ein Kaffeefilter (letzterer ändert jedoch m.E., den Geschmack des Wassers). Dann aufkochen, wenn man auf "Nummer sicher" gehen möchte. BTW: um alle Bakterien abzutöten wären mehrere Minuten notwendig, 3 um genauer zu sein und bei Höhenlagen noch länger. Bei gutem Quellwasser ist dies jedoch nicht notwendig, das kann man i.d.R. auch direkt trinken. Auf die gewünschte Zieltemperatur erhitzen sollte kein Problem darstellen. Mir persönlich schmecken die jap. Grüntee besser, wenn ich das H2O aufkoche und dann in der Samashi herunterkühle - ist jedoch eine persönliche Vorliebe und ich vermute alle Wege führen hier zum Ziel. Noch was: leichte Verfärbungen und Gerüche entfernt auch der Britta-Filter.

Ansonsten (Teich, unsicherer Brunnen, etc.) filtern mit einem Keramikfilter, z.B. von Katadyn (und dann am besten den Saugfilter mit Schlauch: Filterkerze in Wasser ca. 1,5m über die Abfüllflasche hängen und so lange saugen bis Wasser heraustropft - dauert dann schon eine Weile). Doch wenn eine Quelle so behandelt werden muss, würde ich mir die Verwendung des Wassers für Tee gut überlegen; streng genommen müsste man das Wasser (in den Subtropen und Tropen zwingend) mit z.B. mit Micropur Forte behandeln = Chlor & Silberionen. Aber dann schmeckt das Wasser auch nach einem Durchlauf durch den Britta-Filter nur mehr trinkbar; aber das war es dann schon.

ad Haltbarkeit @Getsome: Ich fülle bei mir das Quellwasser in 5L-Glasflaschen vom Baumarkt. Ohne Zusätze ist es ca. 3-max. 4 Tage haltbar (im Hochsommer auch kürzer). Für längere Zeit kann man das Quellwasser mit Silberionen haltbar machen. Das normale Micropur wäre da z.B. zu nennen, das versuche ich jedoch zu vermeiden - die Quelle ist bei mir zum Glück nur 7 Minuten entfernt.

*Steinchen

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vor 3 Stunden schrieb Anima_Templi:

Dann wäre ich aber schon längst tot... 😉

Wie lange bunkerst du dein Wasser?

Wahrscheinlich passt du bei den 3 wichtigsten Dingen penibel auf, dann hält Wasser natürlich auch viel länger. a) kein Licht, b) keine Wärme, c) total entkeimtes Behältnis (kein Bakteriennährboden durch minimale für das Auge unsichtbare Verschmutzungen)? - aber das ist mir zu mühsam so ganz genau aufpassen zu müssen und ich denke vielen geht es genauso. Und wir Menschen gewöhnen uns auch an Bakterien; halten also viel mehr aus, als uns die Experten da so empfehlen. Stimmt: so schnell ist man nicht 💀. Aber unter normalen nicht ganz so keimfreien Bedingungen bleibe ich bei den 3-4 Tagen. Bei extremer Sauberkeit sind natürlich auch 3 Monate+ drinnen; aber da muss alles 100% keimfrei sein und in den Kühlschrank unter Lichtabschluss.

@gozaDa hast du vollkommen recht. Der Britta ist bei der Quelle bei mir der Pferdefuss. Muss leider sein bei 11°dh. Aber inzwischen habe ich ein paar Tricks auf Lager 😃

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1 Woche: nicht schlecht! Dürfte ein tolles Tongefäß sein. Was Spezielles? Mit oder ohne Glasur? 😃 Ist es vielleicht das mit dem genialen englischen Küstenton von dem ich irgendwo von dir in letzter Zeit einmal gelesen habe?

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Diese Mizusashi hält ca. 5L Wasser, wurde im Anagama gebrannt und hat nur außen Spuren des Ascheanfluges. Innen ist sie komplett unglasiert, da der Ton Mineralien in das Wasser abgeben soll.

Der Krug aus dem "genialen" englischen Küstenton ist leider nicht mehr in Gebrauch, da er zum einen nicht dicht ist und zum anderen sehr stark "aussalzt". Der Geschmack des Wassers wird jedenfalls nicht positiv beeinflusst, wenn es längere Zeit in dem Krug verweilt. Ein Experiment, welches leider fehlschlug. Zum Glück ein kostengünstiges... ;)

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Ich habe in Burkina Faso in einem Dorf Tonkrüge gesehen in denen das Wasser auch wesentlich länger hielt als in jedem anderen Behältnis, ebenso in der ZAR, davon habe ich sogar ein kleines Behältnis (1L). Weshalb konnte man mir damals nicht erklären. Ich vermute der Ton reagiert so mit dem Wasser, dass Erreger weniger Chancen haben. Kannst mir die Bezugsquelle schreiben; auch als PN, wenn es dir lieber ist. Danke.

Schade das mit dem Küstenton, klang so vielversprechend. Es hat mich jedoch auf eine Idee gebracht, die ich demnächst Mal poste.

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Wow! Die sehen ja auch alle noch super aus - leider allesamt ausverkauft. Ich nehme an das Wasser schöpft du mit einer Schöpfkelle? Sind alle Reduktionsgebrannt, wie ich gesehen habe. Denkst du so eine Mizusashi harmoniert mit meiner Akitsu Mumyoi Samashi/Kyusu-Kombi (Oxidationsbrand)? Meine Redux-Samashi kollidierte leider ziemlich mit der Kyusu und deshalb bestellte ich noch die Samashi bei Akira.

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  • 4 Wochen später...

Hoppla, da scheinen ja einige Posts verloren gegangen zu sein mit dem Serverproblem. Das stand mehr, wenn ich mich richtig erinnere @Joaquin.

Zum Thema Britta Wasserfilter und der nicht ganz so tolle Geschmack nach dem Filtern @doumer. Mein erster Versuch mit Steinen aus dem Bach war gut. Inzwischen hat sich der Geschmack mit ganz normalen, ausgesuchten Steinen von der Donau gesteigert; soll ja auch was für das Auge sein. Die Steine befinden sich in einem zweckentfremdeten Bierglas (vor 1. Nutzung 10 Minuten abgekocht, danach 1x/W sollte reichen). Das zuvor gefilterte Wasser lasse ich eine Viertelstunde mit den Donausteinchen stehen. Es schmeckt deutlich besser danach. Danach in den Kocher, aufgegossen und abgegossen: der Ashahina Gyokuro schmeckt vorzüglich 😁

Eine Mizusashi benötige ich also nicht mehr unbedingt, doch gefallen tut sie mir schon sehr, sehr gut 😊

Mein Fundstück der Woche, ein Wasserhärterechner der mit deutschen, französischen, englischen Härtegraden sowie TDS bzw. ppm (USA & Co) und mval/L funktioniert. Vielleicht ganz brauchbar: https://www.wasserhaerte.net/calculator/show 

DSC9045_FilterWasserDonauSteine.png

DSC9048_WasserDonauSteine.png

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      Toko
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