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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Nach langen Tests kann ich zufrieden berichten, dass das Braunschweiger Leitungswasser - porentief rein, das kann man nicht mal entkalken 🥰 - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Sauberkeit teuer gekauften Nestlé-Wassers zumindest annähernd zu erreichen weiß, weshalb ich dabei bleiben werde.

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  • 3 Monate später...
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Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

hab ich lange eigentlich fast immer so gemacht, und bei tastings mach ich es auch noch so. mittlerweile nehm ich für "normal" zubereiteten tee (also ausserhalb von tastings) aber auch wasser, das

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

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Meist mein Leitungswasser, ist zwar nicht so perfekt weich, wie in der Innenstadt, aber noch gut genug. Ab und zu geh ich auch ein paar Höhenmeter rauf und fülle ne große Flasche mit etwas Bachquellwasser, also frisches Wasser aus der Natur ist mir im Grunde am liebsten. Achja die Flasche faßt 5l.

Am 24.3.2021 um 11:03 schrieb Anima_Templi:

Dann wäre ich aber schon längst tot... 😉

Und wie :D das letzte Quellwasser was ich hatte, war über ein halbes Jahr in der Flasche :D und ich hab es auch ohne aufzukochen getrunken.

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  • 2 Wochen später...
Am 7.12.2020 um 13:43 schrieb Zip:

auf Plose umgestiegen

...bin ich nun. habe ich zufällig Anfang der Woche im Discounter gefunden ("dann geh doch zu..."), wo es es als (einzige) Alternative und im Gegensatz zu Volvic in Glasflaschen gibt. Eure Wunderwässer (Lauretana, Black Forest) konnte ich hier immer noch nirgends auftreiben. 1,17 €/Flasche und ich muss nicht mehr extra für Glasflaschen in den Getränkemarkt fahren.

ich trinke gerade den letzten Rest des Ukiha Shiraore damit - I like.

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Also ich bin jetzt schon eine Weile mit 'Tausendwasser Naturelle' aus der Nationalparkquelle (Nationalpark Saar-Hunsrück) Hattgenstein von der Fa. Schwollener recht zufrieden. Quellort und Firmensitz sind 45 Straßenkilometer von meinem Getränkehändler im Nachbarort entfernt (also kurze Lieferwege), gibt's in Glas (in Plastik aber leider auch), keine Nachschubprobleme. Zusammensetzung sehr ähnlich wie Black Forest, das ich lange genutzt habe.

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  @teewelt

 

wie stellst du denn dein destilliertes Wasser selbst her?

ich bin mit Plose gerade sehr zufrieden, mein Optimierungsdrang hat sich aber deswegen noch nicht gelegt. Die Glasflaschen waren mal ein guter Schritt in die richtige Richtung, es fühlt sich aber immer noch nicht richtig an, Wasser extra heranzukarren, wo es doch keine 2 Meter weiter aus dem Wasserhahn käme.

ich würde daher gern mal mit eigenem hergestellten Wasser experimentieren wollen. Bei den Kaffeenerds (siehe auch Thread oben) gibt es sogar je nach Bohne und Zubereitungsmethode (Filter, Maschine, Espresso etc.) verschiedene Rezepturen. Eine recht einfache Prozedur ist zunächst mal diese hier:

https://www.baristahustle.com/blog/diy-water-recipes-the-world-in-two-bottles/

Dafür braucht es nur Natron und Bittersalz, keine ominösen Beutelchen (wie im Thread oben).

ich würde aber gern einfach nur mit Leitungswasser + destilliertem Wasser spielen wollen.

Dazu hab mir jetzt mal die aktuellen Daten meines örtlichen Wasserwerks besorgt:

17°dH
Ca 88 mg/l
Mg 20 mg/l
K 1,2 mg/l
Na 8,3 mg/l
SO4 6,8 mg/l
NO3 14 mg/l
Cl 13,4 mg/l
SiO2 3,6 mg/l
HCO3 unbekannt

Mit 1 Teil Leitungswasser und 9 Teilen destilliertem Wasser käme ich auf Plose-ähnliche Werte, die da wären:

1,1°dH
Ca 2 mg/l
Mg 1,4 mg/l
K <0,2 mg/l
Na 1,1 mg/l
SO4 3,4 mg/l
NO3 1 mg/l
Cl <0,4 mg/l
SiO2 5,8 mg/l
HCO3 14 mg/l

wäre das Wasser dann noch unbedenklich (Thema destilliertes Wasser sei unverträglich, gar giftig)?

dazu bräuchte ich aber auch eine annehmbare Quelle für destilliertes Wasser. Nicht-lebensmittel-geeignetes dest. Wasser aus der Drogerie mag zwar vielleicht nicht giftig sein, aber der nicht-lebensmittel-echte Plastikkanister ist halt dann das andere mit seinen unbekannten Diffusionen ins Wasser...

vor 23 Minuten schrieb goza:

Nicht-lebensmittel-geeignetes dest. Wasser

Nachtrag: dest. Wasser kann natürlich nie irgendwo als Lebensmittel-geeignet bezogen werden. Mir ging es hier um Keimfreiheit und kontrollierte Reinheit usw. ohne Gifte.

Das Baumarktwasser für Autobatterien ist da sicher nicht unbedenklich

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vor 1 Stunde schrieb goza:

Thema destilliertes Wasser sei unverträglich, gar giftig

Halb so wild. Kuckstu hier: https://www.spektrum.de/frage/darf-man-destilliertes-wasser-trinken/615244

vor 1 Stunde schrieb goza:

bräuchte ich aber auch eine annehmbare Quelle für destilliertes Wasser.

Tischgeräte für den Haushalt gibt es schon unter 100 € (ob die was taugen vermag ich freilich nicht zu sagen). Das sind dann Verdampfer, Osmosegeräte sind deutlich teurer. Kapazität meist 4 Liter, wobei die für einen Liter ca. eine Stunde brauchen. Für die vier Liter verbrauchst und bezahlst Du dann 3 Kilowattstunden, grob 1 €.

Rein zur Information - mein Ding wär das nicht ...

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vor 13 Stunden schrieb goza:

 

vor 13 Stunden schrieb goza:

wie stellst du denn dein destilliertes Wasser selbst her?

Ich habe dafür ein Destilliergerät, ähnlich wie dieses:

https://www.amazon.de/dp/B07GGW7KTS/ref=redir_mobile_desktop?_encoding=UTF8&aaxitk=26c841bf56221458ca0fffc56303cc4b&hsa_cr_id=7002571040702&pd_rd_plhdr=t&pd_rd_r=9635817c-6e79-4741-adbd-fe6075c7a57e&pd_rd_w=x8TbK&pd_rd_wg=NRX95&ref_=sbx_be_s_sparkle_td_asin_0_title

Geschmacklich finde ich Wasser, das mit solch einem Gerät destilliert wurde, für die meisten Tees sehr gut. Der einzige Nachteil ist für mich an dieser Methode, dass sie jetzt nicht extrem energiesparend ist, weil das Wasser ja gekocht (verdampft) und dann wieder abgekühlt (kondensiert) werden muss. Vermutlich ist es von der Ökobilanz her trotzdem besser als Flaschenwasser. Ich benutze im Destilliergerät keinen Aktivkohlefilter, weil ich der Meinung bin, dass destilliertes Wasser nicht noch zusätzlich gefiltert werden muss. Je nachdem verwende ich das Wasser entweder pur oder gebe nach dem Kochen wieder ein kleines bisschen Leitungswasser dazu - die meisten Grüntees, die ich trinke schmecken mir aber mit purem destilliertem Wasser zubereitet gut.

Alternativ habe ich als Teewasser meistens noch das Flaschenwasser von Black Forest zu Hause, das ich sehr "leicht" finde. Etwas kräftiger mineralisiert ist das Mineau-Wasser aus der Gräfin-Katharina-Quelle in Wöpse, das mir als Teewasser ebenfalls gut gefällt. Das Mineau-Wasser ist meiner Meinung nach der beste Allrounder, da es auch für Tees, die mit zu leichtem Wasser fade schmecken, geeignet ist. Dieses Wasser gibt es aber nur in Plastik-(Mehrweg-)Flaschen. Lauretana und Plose finde ich für viele Tees schon zu leicht - außerdem sind die Quellen nicht in Deutschland, was einen längeren Transportweg zur Folge hat.

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ja, ne, so ist mir das auch zu kompliziert. noch ein Gerät kann ich in der Küche nicht brauchen. ich dachte halt, statt Wasserkästen kauf ich 'nen 5l-Kanister dest. Wasser und kipp im Wasserkocher noch etwas Leitungswasser dazu.

vor 45 Minuten schrieb GoldenTurtle:

das wär ja wie wenn man Tee im Labor herstellen würde

das passiert bei mir jeden (Arbeits-)Tag ;) nicht so, wie Gale Boetticher in Breaking Bad seinen Kaffee gekocht hat, aber ich arbeite halt in einem Labor (entgegen landläufiger Meinung hat das nicht immer was mit Chemie, Medizin und weißen Kitteln zu tun) und mach untertags Tee im Büro :)

Bearbeitet von goza
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      (Ich schreibe nur selten, dann aber leider immer zu lang. Wer es bis hierhin geschafft hat: "Danke!")
      LG Stefan
      (Ich habe gerade nachgeschaut: Ich habe auch drei in Papier gewickelte Pus, die wohl etwas teurer waren. Aber die liegen eigentlich nur so herum, da ich immer nur ganz wenig Puerh trinke - und wohl auch ganz ohne auskommen könnte. Aber manchmal schmecken sie halt doch. Das ist wie mit gutem Whiskey...)
    • Von silbernadel
      Hallo,
      neulich bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, dass Plastik nicht mit Wasser in Berührung kommen sollte, schon gar nicht, wenn es kocht. Und da ist mir doch gleich aufgefallen, dass selbst Wasserkocher im oberen Preissegment alle Kunststoff am Deckel haben oder auch noch eine Gummidichtung zwischen Glasgehäuse und Metallboden.
      Was denkt die Community dazu? Gibt es Modelle, die zumindest im Inneren plastikfrei sind?
    • Von Lavendel
      Hallo,
      dies ist mein erster Beitrag. Gelesen habe ich schon viele.
      Bisher habe ich Kräutertees getrunken. Pfefferminze, Brennnessel und Kamille. Für mein tägliches Frühstück bisher Kaffee (in letzter Zeit eher Pfefferminze und Brennnessel) würde ich gerne auf einen gesunden Grüntee umsteigen. Nun bin ich gestern mal bei Tee Geschwendner bei uns in der Innenstadt gewesen und habe mir meinen ersten Grüntee mitgenommen.
      Es ist der Nr. 716 Japan Gyokuro Kukicha Bio. Den habe ich mir vorher im Netz schon rausgesucht und mich auch nicht beraten lassen, da es dort im Geschäft schon recht voll war.
      Jetzt habe ich im Netz gelesen, dass eine Trinkmenge von 300 ml max. ausreichend sei!? Die Dosierungsanleitung ist immer auf einen Liter berechnet. Umrechnen kann ich das natürlich selber. Aber mich würde interessieren, ob man tatsächlich nur 300ml trinken sollte?
      Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?
      Vllt. mag mir jemand helfen.
      Herzliche Grüße
      Lavendel
    • Von HJ0001
      Hallo, 
      Ich trinke eine Vielzahl verschiedener Teesorten, von Schwarztee über Grüntee (chinesisch und japanisch) und Oolong bis hin zu Masala Chai und typischen britischen Teesorten. 
      Aktuell benutze ich für weniger feine Teesorten Leitungswasser, in das ich aufgrund des Härtegrades von etwa °dH 14 vor dem Kochen etwas Natrium gebe. Für feinere Tees benutze ich Vio, da es auf diversen Seiten zumindest für Oolong empfohlen wird. Soweit ich das sehe, scheint es insgesamt ähnlich tauglich für eine Vielzahl von Teesorten zu sein wie Black Forest, und kostet auch etwa gleich viel Geld (korrigiert mich bei beiden Aussagen, falls ich falsch liege). 
      Als gleichwertig wurden auf diesem Forum und ein paar anderen Webseiten die Mineralwasser Real Quality und LIDL Saskia eingestuft. Real Quality existiert jedoch nicht mehr, und Saskia wird soweit ich sehe in keiner Region Deutschlands mehr aus der Quelle Kirkel bezogen. 
      1. Gibt es aktuell weitere (idealerweise preisgünstigere) Alternativen zu Vio und Black Forest? 
      2. Falls nicht, lohnt es sich, Black Forest zu testen, oder ist Vio tatsächlich nicht nur für Oolong, sondern auch für andere Teesorten so gut geeignet wie Black Forest? 
      Vielen Dank! 
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