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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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Also,dass die weiteren Nuancen von Wasser kommen wage ich extremst zu bezweifeln. Denn es ist ja nicht so das 1. Das Wasser einen Eigengeschmack hätte und am wichtigsten und somit 2. habe ich nun schon an die hundert Tees mit dem Wiener Wasser getestet und wenn diese "feineren Nuancen" vom Wasser kommen würden, dann würden es auch immer die Selben "feinen Nuancen sein", aber es sind immer andere und sehr vielschichtige, wenn du fleißig meine Berichte gelesen hast, wird dir dies auffallen ;)


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Das Wasser keinen Eigengeschmack hätte, das wäre mir neu. Und auch Dein 2. Argument erscheint mir nicht schlüssig.


Für mich ist es nicht verständlich, wieso Wasser mit unterschiedlichen Tees immer wieder die gleichen Nuancen erzeugen sollte. Das würde ja heißen, dass Du immer die gleichen Geschmacksträger hast. De facto ist aber so, dass der Geschmack durch eine Vielzahl von Komponenten bestimmt wird, die auf ganz unterschiedliche Weise mit den im Wasser gelösten Stoffen wechselwirken können.


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Mit dem Wasser ist das so ´ne Sache: entweder man arrangiert sich mit Leitungswasser, wenn dies einigermaßen in Ordnung ist, oder, man begibt sich auf die teilweise sehr mühselige Suche nach einer Alternative. Ich hatte mal ne Zeit, da hab ich die ganzen handelsüblichen, stillen Wässer der Reihe nach durchprobiert und bin dann bei "Vio" gelandet. Das hatte vergleichsweise wenig Calcium-Carbonat, was meiner Meinung nach ausschlaggebend für einen schlechteren Geschmack ist. Ansonsten sollten Mineralien schon enthalten sein, da das Wasser so süßer und lebendiger schmeckt.



Da ist dann auch das Problem mit den Britta-Filtern (ich benutze selber einen): das Substrat in den Kartuschen ist ein Ionentauscher, das heißt, es werden alle Teilchen mit einer Eigenladung, sprich Ionen, aus dem Wasser gefiltert. Das ist zwar zum einen der Kalk, aber auch alles andere, wie z. B. Natrium, Magnesium, etc.. Übertrieben gesagt, ist das Wasser danach so steril, das es fast wie tot schmeckt. Nach den ersten 10 Litern gibt sich das dann, da die Kapazität des Ionentauschers leicht nachlässt und sich die Menge an Mineralien auf einem guten Mittelmaß einpendelt.



Bei einer neuen Kanne wollte ich mal eine Geschmackstest machen und habe die Kanne ganz am Anfang mit kochendem Wasser aufgegossen und das Wasser dann probiert: es waren noch Reste von losem Ton in der Kanne (sichtbar in der Tasse), dass Wasser hat aber richtig süß und angenehm geschmeckt. 


Bearbeitet von Tobias82
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Hallo miig,



vorhin hat sich mal wieder gezeigt, wie begrenzt so manche Aussage auch sein kann: die letzten 2 Jahre war ich mit meinem Wasserfilter sehr zufrieden, dass Wasser war auch extrem hart in der letzten Wohnung. Seit einem Monat wohnen wir in einer anderen Gemeinde mit anderer Trinkwasserversorgung: nach dem letzten Beitrag wollte ich doch mal die Probe machen und hab´ mit normalem Trinkwasser einen Aufguss zubereitet. Der hat spontan besser geschmeckt, muss das in der nächsten Zeit mal genauer beobachten.   nichtsdestotrotz bin ich von dem Britta-System überzeugt...



Darf ich fragen, welche Tees Du trinkst/mit dem Britta-Wasser zubereitest?


Bearbeitet von Tobias82
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Ein paar von Euch haben mein hiesiges Leitungswasser ja beim Treffen im Mai erlebt. Da gab es zumindest keine Beschwerden.


Irgendwann kam mal eine Studie raus, die es zum 3.weichsten Wasser Deutschlands erklärte. Ist das auch gut für Tee? Jedenfalls sind mir bisher nur bei ganz wenigen Tees Unterschiede zum Osmosewasser bei der Arbeit aufgefallen. Daher bin ich mit unserem Wasser sehr zufrieden.


Die letzten Tage war ich in Schwerin - da ist ungefiltertes Leitungswasser echt gruselig.



unernster Modus ein:


Vielleicht sollte ich über die Kleinanzeigen mal ein paar Flaschen unseres Wassers versteigern.


unernster Modu aus.


Bearbeitet von geroha
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  • 2 Wochen später...

So, ich habe es getan und mir einen Wasserfilter (Brita) gekauft. Das Leitungswasser in Hamburg ist für eine Großstadt alles andere als schlecht (kein Vergleich mit dem Gruselwasser in Heidelberg), aber in meiner Wohngegend hat es den Härtegrad mittel bis hart. Das ist für meinen britischen Thermoskannentee (für unterwegs) herzlich egal, aber für japanische Grüntees und auch Oolongs doch nicht das Richtige. Ich habe mit verschiedenen stillen Wassersorten experimentiert, und keins war so, dass ich es dauerhaft hätte für meine Edeltees verwenden wollen. Die einen hatten Eigengeschmack und das ganz neutrale war geschmacklich praktisch nicht da (wäre es nicht nass gewesen, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass da Wasser ist). Für den Tee fand ich das auch nicht so optimal. Nun probiere ich es eben mit dem Filter. 


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Willkommen im Club!


Hier haste mal nen 1000er Stapel Maxtra Filter, die kriege ich immer von Brita per Lastwagen. :)



Nee, aber mein Tipp: mind. die ersten 5 Liter zu den Pflanzen, und danach dem Ding eine bis zwei Wochen Zeit geben, damit es sich an dich und du dich an "es" anklimatisieren kannst ...


Bearbeitet von GoldenTurtle
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Willkommen im Club!

Hier haste mal nen 1000er Stapel Maxtra Filter, die kriege ich immer von Brita per Lastwagen. :)

Nee, aber mein Tipp: mind. die ersten 5 Liter zu den Pflanzen, und danach dem Ding eine bis zwei Wochen Zeit geben, damit es sich an dich und du dich an "es" anklimatisieren kannst ...

Vielen Dank! ;) Ich bin mal neugierig, wie weit ich mit meinen  vier Kartuschen kommen werde.

Das mit der Akklimatisierung ist übrigens nicht tragisch; ich hatte so einen Filter schon mal, als ich in Gegenden mit richtig schlechtem Leitungswasser wohnte. 

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Hallo miig,

[...]

Darf ich fragen, welche Tees Du trinkst/mit dem Britta-Wasser zubereitest?

Hallo Tobias,

entschuldige bitte, das hat jetzt etwas gedauert. Ich trinke viel Phoenix-Oolongs sowie chinesische und japanische Grüntees, und immer mal wieder einen Sheng-Pu Erh, absteigend in dieser Reihenfolge, und bereite mangels Frischwasserquelle alle mit Brita-Wasser zu.

Ich hab hier gar keine Wahl, was den Filter angeht: Ohne ihn bilden sich schwimmende Flecken auf dem Tee und der Wasserkocher kriegt schnell eine Kalkschicht. An Yixing-Geschirr wäre unter diesen Voraussetzungen garnicht zu denken, das wär' ja in kurzer Zeit ruiniert.

Zum Glück ist das Wasser hier nicht mehr so extrem hart wie an meinem alten Wohnort, da war so eine Kartusche nach zwei Wochen durch, während der ich jeden Tag ca. anderthalb Liter Wasser gefiltert hab. Danach hat schon der Wasserkocher wieder eine Schicht bekommen. Hier jetzt hält so eine Kartusche ziemlich genau die geplanten vier Wochen.

Ich nehme an dass mit richtig frischem, weichem Quellwasser schon ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen wäre. Das Ergebnis mit purem Leitungwasser gibt hier ein durchaus interessantes Ergebnis. Um meinen Beitrag von vor zwei Wochen etwas genauer auszuführen, schildere ich mal meinen Eindruck:

Sehr weiches Wasser gibt einen sehr feinen Geschmack und zarte Nuancen können sehr gut wahrgenommen werden. Allerdings wird der Aufguss dann verhältnismäßig kontrastarm und kann fad wirken. Bei hochwertigen Grüntees und grünen Oolongs passt das oft sehr gut.

Mehr Mineralien (wenn z.B. der Filter schon eine gewisse Sättigung erreicht hat, oder eben das Wasser von Grund auf anders ist) bewirken dann eine intensivere, interessantere Tasse, überdecken dann jedoch zunehmend die zartesten Noten. Das stecken Tees um so besser weg, je kräftiger der Grundcharakter ist. Meine heißgeliebten Dan Congs vertragen schon ein bisschen mehr Mineralien, und die Felsentees können nochmal mehr ab, bevor ich es wahrzunehmen glaube dass sie deutlich an Charakter verlieren.  Zwischendrin gibt es wohl viele verschiedene, interessante Kombinationen, die zu verschiedenen Tees, Stimmungen und Geschmäckern besser oder schlechter passen können.

Da gibt es auch interessante Variationsmöglichkeiten: Ich habe meinen Favoriten, einen Huang Zhi Xiang der gehobenen Klasse mit in den Urlaub genommen und der kam so anders raus dass ich erstmal dachte, ich hätte mich bei der Teeauswahl vergriffen. Er war nicht deutlich besser oder schlechter, sondern hat ein signifikant anderes Profil entwickelt, das sich auch während mehreren Zubereitungen ziemlich  genau gehalten hat. Seitdem hab' ich das ein paarmal probiert und bin zum Teil beeindruckt, welch neue Facetten da noch zu entdecken sind. Somit bin ich schon der Meinung dass es nicht nur besseres und schlechteres Wasser gibt, sondern auch noch unterschiedliche Wassercharaktere, je nach Zusammensetzung, und dass dies sich auch auf den Tee auswirken kann.

OT: So, jetzt noch kurz mit dem Hund raus, und dann aber schnell ins Bett -_-

Bearbeitet von miig
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Das hatte vergleichsweise wenig Calcium-Carbonat, was meiner Meinung nach ausschlaggebend für einen schlechteren Geschmack ist. Ansonsten sollten Mineralien schon enthalten sein, da das Wasser so süßer und lebendiger schmeckt.

Der Calcium- und der Magnesiumgehalt bestimmt die Härte des Wassers. Daher müsste deine Beobachtung schon richtig sein, Tobias.

Wurden eigentlich schon Marken, außer VIO, genannt? "Volvic" und "Blackforest still" sind auch noch weiches Wasser. Ich meine auch noch "Vittel", bin mir aber nicht sicher.

Bisher habe ich immer das Lidl Wasser für Tee verwendet. Allerdings haben die, offensichtlich schon etwas länger, den Quellort gewechselt. Das Wasser ist nicht mehr ganz so weich und kommt jetzt aus der Quelle "Jessen", anstatt "Kirkel".

Das heißt, ich müsste mich mal nach Alternativen umschauen.

Verwendet jemand Wasser von einem Discounter? Volvic und co. sind mir nämlich auf Dauer zu teuer, um damit Tee zu kochen.

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Verwendet jemand Wasser von einem Discounter? Volvic und co. sind mir nämlich auf Dauer zu teuer, um damit Tee zu kochen.

Hab ich schon gemacht. Da waren gute und weniger geeignete dabei. Wenn du eins findest, das dir geschmacklich zusagt, spricht nichts dagegen, das auch zu verwenden, denke ich.

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In "Kirkel" waren, meine ich, insgesamt wenig Mineralien drin. Daher kann es gut sein, dass es "fad" geschmeckt hat. Ähnlich wie Stefan würde ich auch vermuten, dass viele Mineralien ( nur welche?...) eine gewisse "Süße" im Wasser hervorrufen. "Rheinfels Quelle" hatte ich als süßes Wasser in Erinnerung.

Unerklärlich ist für mich der Geschmacksunterschied von Volvic und Vittel. Beides sind weiche Wasser und schmecken doch deutlich anders. Vittel schmeckt wie Leitungswasser (Ruhrgebiet, zählt noch als weiches Wasser). Volvic schmeckt, finde ich, deutlich runder - besser.

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Von wegen Leitungswasser: ich hab´ ne Zeit im Vogelsberg in Hessen gewohnt. Das Gebiet gilt als einer der großen erloschenen Vulkane und hat


einen sehr geringen Kalkanteil, da Basalt im Boden. Das Wasser ist so extrem weich, dass ich nach drei Jahren (!!!) nicht einmal den Wasserkocher


entkalken musste. Das war die Anfangszeit mit Tee... 



Darum hat anfangs jedes andere Leitungswasser so extrem kalkig und hart geschmeckt, dass ich direkt auf Flaschenwasser umgestiegen bin...


Jetzt, wiederum zwei Jahre später muss ich feststellen, dass Leitungswasser (so um die Härte 11°) auch seine Vorteile hat und der Tee deutlich


voller schmeckt. 



Leider zeigt sich das auch in den Kännchen, wo ich heute zum ersten Mal eine weiße Kalkspur entdeckt habe und ich mich jetzt frage, ob ich lieber


volleren Geschmack haben, oder meine Kännchen ( :wub: ) vor dem Kalk schützen will. Wie sind Eure Erfahrungen mit Ablagerungen in der Kanne?



@miig: es scheint wirklich einen Unterschied zu machen, welche Sorte Tee ich mit welchem Wasser zubereite. Bin allerdings noch nicht soweit, eindeutige


Unterschiede schmecken/benennen zu können. Wir werden sehen...


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Leider zeigt sich das auch in den Kännchen, wo ich heute zum ersten Mal eine weiße Kalkspur entdeckt habe und ich mich jetzt frage, ob ich lieber

volleren Geschmack haben, oder meine Kännchen ( :wub: ) vor dem Kalk schützen will. Wie sind Eure Erfahrungen mit Ablagerungen in der Kanne?

Unglasierte Kännchen habe ich nie mit Leitungswasser aus dem Hahn verwendet. Vorher nahm ich stilles Mineralwasser, heute gefiltertes Wasser. 

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Jetzt, wiederum zwei Jahre später muss ich feststellen, dass Leitungswasser (so um die Härte 11°) auch seine Vorteile hat und der Tee deutlich voller schmeckt. 

Wir kommen gemeinsam dem Mysterium von Fersi immer mehr auf die Spur. Ich habe dazu aber auch positives in die andere Richtung zu berichten: ich kann besser die Teemenge erhöhen, ohne dass es so schnell zum Overkill kommt wie mit ungefiltertem Wasser. Ich meine negative Entwicklungen entstehen mit gefiltertem Wasser erst später. Es ist eine tiefere Reinheit.

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In verschiedenen Blogs und anderen Quellen aus dem Internet ließt man öfter über die Bedeutung von Wasser auf den Geschmack von Tee. Bisher habe ich


immer nur nach dem Kriterium "je weicher, desto besser" die Wasserqualität beurteilt, in letzter Zeit zeigt sich doch immer deutlicher, wie vielseitig der Einfluss


von verschiedenen "Wässern/Qualitäten" auf den Tee ist.



Hab von ´nem Nachbarn mal so alte Pökeltöpfe aus Steingut bekommen und darin das Wasser für den Wasserkocher aufbewahrt. Eventuell wäre das eine 


Möglichkeit, dass Wasser mit dem Filter zu entkalken, aber über die alten Töpfe aus Ton dem Wasser Mineralien zurück zu führen. Hilft vielleicht nicht bei feinem, grünen Oolong, aber für pu´s könnte das geeignet sein...



Hat jemand Erfahrung mit Wasser in Tongefäßen? 

Bearbeitet von Tobias82
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mit tongefäßen und steingut hab ich auf dem gebiet keiner erfahrung aber mich erinnert es an die kanistergeschichte. angeblich sollen sich ja die schwebstoffe incl. kalk nach ein paar tagen unten absetzen und wenn der kanister groß genug ist immer schön von oben abschöpfen. habs oft in china gesehen, hier findet mans höchsten noch als regentonne


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Ok... bei Kalk ist das mit den Schwebstoffen so ne Sache, da der ja meist in gelöster Form vorliegt. Durch abkochen kann man wohl eine


gewisse Menge ausfällen, die sich dann absetzt... 



was nimmst Du für Wasser bei Euch in Worms? Wie verhält es sich bei den Steintees die Du zur Zeit trinkst? 


Bearbeitet von Tobias82
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ich trinke eigentlich nur noch aus dem brita filter tee. alles andere wäre sensorischer selbstmord. 



wasserkästen will ich nicht schleppen, weil meine frau allein trinkt pro tag im grandpa style 5L. benutze aber annamax nach dem tollen test der hier vor ein paar monaten gemacht wurde. kommt mir sogar noch ticken besser vor als brita original filter. felsentees oder steintees trinke ich nur sproradisch. habe in den letzten wochen durch einige zufälle meine kaum vorhandene liebe zu shu pu neuentdeckt.


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meine frau allein trinkt pro tag im grandpa style 5L.

...

benutze aber annamax nach dem tollen test der hier vor ein paar monaten gemacht wurde. kommt mir sogar noch ticken besser vor als brita original filter.

5L!?! Pu(h). Ich habe neulich gehört, gemäss neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sei zu viel zu trinken genauso schädlich wie zu wenig.

Annamax? Ist das der von DM?

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kaum pu, nur wenn ich es extra vorher eine schriftliche Einladung mit bitte für terminfindung verschicke. ansonsten Jasmin und andere grüntees, manchmal auch hongcha oder leichte oolongs. (chauvi-modus an) mädchentees eben (chauvi-modus aus) :P



wo es im Einzelhandel annamax filter gibt weiss ich gar nicht. habe sie bisher nur über ebay bezogen


Bearbeitet von chenshi-chinatee
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    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
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      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

    • Von HJ0001
      Hallo,
      wie bei meinen bisherigen Fragen geht es auch hier im Prinzip wieder um Teesiebe. 
      In Japan wird ja meist für grünen Tee ein recht grobes Keramiksieb verwendet, wie beispielsweise in einer Kyusu. In China hingegen wird für Gongfu Cha ein sehr, sehr feines Stoffsieb verwendet wie auf diesem Bild:

      Neben diesen feinen Stoffiltern werden in China anscheinend aber auch diese recht groben Siebe verwendet:

      Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Werden sowohl schwarzer als auch weißer und grüner Tee in China traditionell mit einem solchen Stoffilter gesiebt?
      2. Warum wird in China ein solch feiner Filter verwendet, in Japan aber grobe Keramiksiebe? Hat das rein kulturelle, oder auch praktische Gründe? 
      3. Für welchen Tee bzw. zu welchem Anlass wird in China ein Bambusfilter wie oben verlinkt verwendet statt die feinen Stoffilter? Ist das einfach die praktischer Alltagsvariante? 
      4. Wie wird Schwarztee in Indien bzw. Großbritannien traditionell gesiebt? Ich habe mich etwas informiert und überall nur normale Küchensiebe (wie man sie auch für Mehl verwendet) bei der Zubereitung gesehen. Ist das tatsächlich das, was man traditionell verwendet?
      5. Auf diversen Websites gelesen, dass zu feine Filter gesunde Partikel des Grüntees stoppen und auch den Geschmack etwas trüben. Ist das tatsächlich war? Falls ja, wie erklärt sich die Verwendung sehr feiner Filter in China? 
      Vielen Dank! 
    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
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