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Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

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5L!?! Pu(h). Ich habe neulich gehört, gemäss neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sei zu viel zu trinken genauso schädlich wie zu wenig.

5 Liter am Tag sind bei mir nicht ungewöhnlich - typischerweise davon 3,5 - 4 Liter Tee. Das kann nicht schädlich sein, denn mit 43 Jahren wachse ich noch (nämlich nach oben durch mein Haupthaar hindurch).

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Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

Dein Geschmack ist kein geeichtes Instrument das immer die gleichen Ergebnisse unter den gleichen Bedingungen liefert. Auch hast Du immer Unterschiede in Deiner Zubereitung, egal wie genau Du arbektes

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@Gero



du trinkst ja nicht nur 5L+ pu am tag bzw. hast getrunken über die letzten Jahrzehnten. Wenn du dich beim Rest auch gut ernährst, kein Thema. Wenn halt ein paar unterernährte Tibeter von Klein auf Kanister weise pu trinken und dann mit 40 Fluorose haben hängt das wahrscheinlich mit den billig pus zusammen als auch der nicht grade tollen Ernährungssituation. auch das Wort "Jahrzehnte" möchte ich hier noch mal unterstreichen B)


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Ich sehe das auch eher locker. Es wird vor allem Möglichen gewarnt, teilweise zu recht, teilweise ist es Panikmache. Ja, das meiste ist irgendwie ungesund, zumindest wenn man es in großen Mengen zu sich nimmt. Es ist sicherlich möglich, sich möglichst risikoarm zu ernähren, aber es macht keinen Spaß. Ich bin durchaus für eine vernünftige Ernährung, aber Genuss ist auch wichtig (ich habe die Deutschen nie verstanden, dass sie so wenig Wert auf Lebensmittel und hochwertige Ernährung legen). 



Wenn ich Berichte von über 100-jährigen lese, deren Geheimnis man auf die Spur kommen möchte, wird natürlich auch immer die Ernährung betrachtet. Die kann durchaus unterschiedlich sein (vom Gesundheitlichen her), oder die Leute haben auch mal Zeiten durchgemacht, bei denen das mit der Ernährung nicht so war, wie es sein sollte (Krieg z. B.), aber sehr viele werden damit zitiert, dass sie Spaß am Leben und auch am Essen haben. 



Ich muss nicht uralt werden, und wenn ich ein Leben lang Ernährungsweise X folgen muss und nur Wasser trinken soll, dann möchte ich gar nicht so alt werden. ;) 


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@jinx und Gero



ich teile eure philosophie was das angeht. wenn mich dann doch jemand mal fragt, wie es nun denn da so gesundheitlich ausschaut, verweise ich erst immer auf das rechtliche mienenfeld und danach werden negative und positive bekannte Aspekte erklärt, sodass wir einen Balance habe und der Fragende hoffentlich selbst irgendwann versteht, dass er weder mit dem einen oder anderen seine Lebensspanne weder drastisch verlängert noch verkürzt


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@Jinx

So so ein paar Regeln für eine gesunde Ernährung, gerade wenn es ums Alt werden geht, gibt es aber schon. So gibt es unter anderem keine wirklich alten Menschen, die ein großes Übergewicht haben. Die Dreistelligen die ich bisher in den Medien gesehen habe, sahen alle recht mager aus.

Ich bin der Letzte, der das anzweifeln will. Ich wundere mich nur, dass jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, deren Verzehr schädlich ist, meist erst in großen Mengen. Es ist schon richtig, dass man vor dem Verzehr großer Mengen dieser Lebensmitteln warnt oder dazu aufruft, nicht täglich Fleisch über offenem Feuer zu grillen. Aber andererseits kommt - völlig gesetzeskonform - der allergrößte Mist in den Handel, der nur durch massiven Einsatz von Chemie und dubiosen Inhaltsstoffen überhaupt die Optik von Essen hat und der nur durch Berge von Geschmacksstoffen genießbar ist. Das Zeug ist definitiv ungesund (bei häufigem Verzehr drohen Mangelerscheinungen, Übergewicht, Diabetes) und wirkt preisgünstig (ist es natürlich nicht, da es aus normalerweise unverkäuflichen Resten zusammengedengelt wurde). Da würde ich mir mal ein ähnliches Engagement bzw. Warnhinweise wünschen, aber das geht natürlich nicht, denn dann jault die Industrie wieder auf, die den Kram ja verkaufen will.

Was das Erreichen eines hohen Alters angeht, so haben sich die Leute bestimmt halbwegs vernünftig ernährt in ihrem Leben, aber die Faktoren, die dazu führen, sind mit Sicherheit vielfältig. Die meisten leben - so weit ich das verfolge - z. B. nicht in Großstädten, sondern auf dem Land oder in kleineren Ortschaften. 

Bearbeitet von Jinx
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Ich hab mal in einem Altenheim gearbeitet, und ich habe schon dicke 100-jährige Frauen rumkutschiert…allerdings sind mir noch keine extrem Dicken (BMI 35+) in dem Alterssegment untergekommen.


Meine Urgroßtante E. († 108) war auch nicht gerade eine Elfe, und meines Wissens hat sie keine besondere Ernährungsweise gepflegt. Ihr Bruder, mein Urgroßvater, nahm sich mit nicht ganz 101 das Leben. Er ertrug den Gedanken nicht, ein Pflegefall zu werden. Seine Gesundheit nahm erst in den letzten Jahren seines Lebens ab, er war noch lange erstaunlich fit. Und temperamentvoll. Meinem Cousin wollte er einmal wörtlich die Ohren abreißen, als er erfuhr, daß er gemein zu mir gewesen war. Ich war sein ganz besonderer Liebling, da ich (angeblich) so wie seine jüngere Schwester bin. Tante F. war eine Lebedame, die früh verstarb. Wir haben von ihr nur ein einziges Foto, und optisch besteht tatsächlich Ähnlichkeit.


Opa W. hatte eine Eigenschaft, die ich ebenfalls habe, nämlich den Hang, immer dasselbe zu essen. Ich esse zwar nicht jeden Tag dasselbe, aber meine Lieblingsgerichte in einem regelmäßigen Turnus. Und genauso wie Opa W. esse ich am liebsten Eier (die von Papas Hühnern sind die besten) und Bitterschokolade. Und wer weiß, vielleicht reiße ich auch noch mal jemandem die Ohren ab.


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Das trifft sich gut, Schildkröten haben nämlich gar keine Ohren - sie hören zwar schon, aber nur durch zwei Löcher raus.



Was ich noch anmerken wollte, ich meinte gar nicht, dass 5 L Tee ein Problem seien, sondern die neuesten Erkenntnisse gehen dahin, dass von 5 L Wasser bereits abgeraten wird.



David hat übrigens einen interessanten Link zum Thema Gesundheit in seiner Signatur.



Ich habe noch ein Video, das mich inspiriert hat, das noch weit darüber hinaus geht - soweit, dass Spezialisten von einer anderen Lebensform sprechen. Wenn jemand interessiert ist, schicke ich gerne den Link.


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Amalie, du hast gute Chancen alt zu werden. Die größte Wahrscheinlichkeit für ein hohes Alter liegt in den Genen. Hatten die Vorfahren ein langes Leben, hat man selbst die besten Chancen auch ähnlich alt zu werden.


Sport und Ernährung spielen eine untergeordnete Rolle. Das Problem ist, dass der statistische Nachweis hier nicht so einfach zu erbringen ist. Man stirbt dann wahrscheinlich gesund und nicht krank ;)


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  • 5 Monate später...

Ich bin zwar immer noch ein Fan vom Wiener Wasser, aber nicht mehr so sehr von den alten Leitungen in den hiesigen Altbauten hier. Daher bin ich in letzter Zeit, nicht weil es unbedingt notwendig gewesen wäre, aber weil mir danach war, auf Lauretana und Volvic umgestiegen, zwar wird dies keine Dauerlösung sein, da es auf die Zeit gesehen, zu teuer wird, aber mir schmecken beide Wasser unheimlich gut und passen perfekt zur Tee-Zubereitung. Ein anderes Wasser, dass extrem leicht ist und fast wie Regenwasser schmeckt eignet sich auch wunderbar zum Tee-Zubereiten: Pineo Natural ;)


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Ich bin zwar immer noch ein Fan vom Wiener Wasser, aber nicht mehr so sehr von den alten Leitungen in den hiesigen Altbauten hier. 

da ich auch in einem asbachuralt haus wohne (1898), hatte ich mich wegen der alten wasserleitungen mal erkundigt: im inneren werden die nach einiger zeit mit einer mehr oder weniger dicken kalkschicht überzogen, und man muss da weniger sorge haben, als man denkt.

morgens nutze ich das erste wasser aus der leitung zum spülen, danach dann kann ich es sehr gut zur teezubereitung, bzw. auch als trinkwasser einsetzen. schmeckt deutlich besser, als das wasser was man kaufen kann, besonders wenn es in plastikflaschen abgefüllt ist.

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@GoldenTurtle: Nö warum sollte ich. Nein, ich hab soviel mit Wasser herumhantiert, dass ich mit der Zeit die richtigen Wässerchen zur Teezubereitung gefunden habe. Darum nehme ich auch diese Sorten, da sie entweder A: am leichtesten sind und B: durch ihre Zusammensetzung am Besten zum Genuss von Tee geeignet sind. 



Wie schon oft erwähnt, halte ich von Britawasser garnichts. Ich hatte mich intensiv damit beschäftigt, aber dieses Wasser was nach dem Filtern entstand, egal ob es der 5 - 10 oder ein späterer Durchlauf war, war einfach furchtbar in meinen Augen und vor allem aus der Sicht der "Verkostung" keine Option. Wie schon damals erwähnt killed das Britawasser alle feinen Nuancen und hebt nur die max. 3 dominantesten hervor. Normalerweise schmecke ich (wenn man alle 3 Aufgüsse, die ich zu Verkostungen nutzte zusammenfasst) an die 10, oft weitaus mehr Nuancen aus einem Tee heraus. Mit Britawasser, waren es am Ende nur 3. Alles was fein war und die jeweiligen Sorten so besonders gemacht hat, ging durch Brita unter. Und ich habe alles so gemacht wie man sollte ;) keine Sorge ich kenn mich aus :)



Auf jeden Fall, bleibt es jedem selbst überlassen. Mir liegt dieses Wasser nicht besonders, daher bleibe ich entweder beim Wiener Leitungswasser oder den genannten derzeit optimalsten Kauf-Wassersorten: Volvic, Lauretana und Pineo Natural ;)



@Key: Im Grunde werde ich auch zu 99% beim Wiener Wasser bleiben, aber im Moment hatte ich Lust auf eine kleine Abwechslung, spätestens in ein paar Wochen, wenn man Vorrat zu Ende ist, werde ich wieder zum Wiener Wasser wechseln. Am Ende muss ich sagen, ist es eher eine Sache der Lust und Laune, da jedes dieser drei Wasser am Ende weder schlechter noch besser, als das Wiener Wasser ist :)


Bearbeitet von VanFersen
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Ach ja, da habe ich gar nicht mehr daran gedacht gehabt (dass dir britagefiltertes Wasser nicht passt <- Anmerkung für die Neuleser)


Hab gefragt, weil ich eben von anderen weiss, dass diese gekauftes Wasser mit bereits relativ wenig Kalzium etc. noch durch den Filter jagen.



Ich habe aber noch eine andere Frage.


Neulich, in einem Liquidationsgeschäft, gab es bei uns Brita Filter zu einem relativ günstigen Preis,


aber da habe ich etwas interessantes bemerkt - es gab Brita Filter made in Germany und Brita Filter made in UK.


Ich habe 2 6er-Packs made in Germany genommen, und wohl auch die meisten hier haben made in Germany.


Vielleicht war es bei dir made in UK?!? Weil, könnte mir vorstellen, wenn in einer anderen Fabrik produziert,


auch die Inhaltsstoffe von einer anderen Quelle stammen könnten, und folglich auch der resultierende Geschmack etwas unterschiedlich sein könnte.


Bearbeitet von GoldenTurtle
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Ausgangspunkt ist wieder mal ein Besuch im teehaus.cöln. Herr Volkmann bot mir einen Tee zum probieren an. Er war der „Mingjian Dong Pian Winter Sun“. Ein Tee, den ich bereits auf seiner Homepage entdeckt hatte, der mir der Beschreibung nach für mich nicht so interessant zu sein schien.


Doch ich muss sagen, ich war sehr überrascht. Eine Fülle geschmacklicher Varianz. Im Verlauf des weiteren Gesprächs kamen wir aufs Wasser zu sprechen, dass er für die Zubereitung verwendet. Kölner Wasser sei für die Teezubereitung qualitativ höherwertiger Tees einfach zu schlecht. Deswegen nehme er, auch zum Testing,  Quellwasser aus der Eifel, das ihm in 5-Liter Ballonflaschen nach Köln frei Haus geliefert würde. Leider hab ich nicht weiter nachgefragt, da ich davon ausgegangen bin, das ich es in Google mit Sicherheit finden würde. Herausgekommen sind diese beiden Links:


·        http://www.eifel-quellwasser.de/


·        http://www.nachtigall-wasser.de/index.php



Ich vermute mal, der Lieferant ist der, der unter dem ersten Link zu finden ist.


Leider wird Troisdorf nicht beliefert. Da wir aber näher an der Eifel sind als Köln, dachte ich, ich finde was im hiesigen Getränke-Shop.


Nun ja, fehlanzeige. L


Da hab ich mich dann dazu entschlossen folgende Wässer zum Testen mit dem „Mingjian Dong Pian Winter Sun“ einzukaufen:



·        Lüner-Quelle, D- Lüneburg: „ViO“ STILL


·        Noé-Quelle, D- Erfstadt: REWE „ja!“ STILL


·        Quelle Clairvic, F-63530 Volvic: Danone “Volvic” NATURELLE


·        Quelle: Gerolsteiner Naturell, D-54567 Gerolstein/Vulkaneifel


·        Zedern-Quelle, D-21521 Aumühle: Nestle „Pure Life“ STILL



Dann noch 2 von ALDI SÜD (um die Ecke):



·        Quellort: SCORZÉ – Venedig – Italien: “San Benedetto” mit KOHLENSÄUREZUSATZ


·        St. Lambertus-Quelle, Wolfhagen: „AQUA CULINARIS“ STILL



Und natürlich das Troisdorfer Leitungswasser.



Zubereitung: 300ml Glaskyusu, 3,6g Tee, 90°C, 2 Min. (bei jedem Aufguss)



Kurz und gut, die Wässerchen brachten beim selben Oolong unterschiedliche Geschmackserlebnisse.


So hatte ich den Eindruck unterschiedliche Oolong zu probieren. Mal dumpfer, mal klarer im Geschmack, mal mehr, mal weniger Aufgüsse dabei heraus geholt, mal mehr, mal weniger Unterschiede bei den einzelnen Aufgüssen, mal mehr, mal weniger geschmackliche Varianz und Fülle. Rückstände im jeweils zuvor von Rückständen befreiten Wasserkocher von keinen bis hin zu Rückständen der unterschiedlichsten Art (von Kalk bis hin zu Mineralablagerungen).



Das war für mich eine unerwartete Erkenntnis über die große Streubreite vom Empfinden der Qualität eines Tees.



Für mich haben sich 2 Wässerchen herauskristallisiert, mit denen ich weitere Oolong ausprobieren werde.



Zedern-Quelle, D-21521 Aumühle: Nestle „Pure Life“ STILL


Für mich hat dies Wässerchen im 2. und 3. Aufguss die größte Geschmacksvarianz herausgeholt, dafür hatte der Tee nicht die Kraft für viele Aufgüsse.


 


Quellort: SCORZÉ – Venedig – Italien: “San Benedetto” mit KOHLENSÄUREZUSATZ


Für mich hat dies Wässerchen zwar nicht diese Geschmacksgewalt aus dem Tee herausgeholt, wie das erste, doch viel mehr Aufgüsse mit gleichbleibender Qualität. Hier werde ich nochmals einen Versuch mit höherer Einwaage starten.


 


Alles in Allem hat es wohl wenig Zweck eine allgemeine Empfehlung auszusprechen, da Geschmacksempfinden individuell ist. Aber vielleicht regt Euch mein Beitrag dazu an mal selbst zu experimentieren und auszuprobieren, welches Wässerchen  euch für welchen Tee so liegt und dies hier zu berichten.



PS.: Für shu Pu Erh bleibe ich aber jedenfalls ganz klar beim Troisdorfer Leitungswasser. Damit schmeckt er mir doch noch am besten.



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Bekommt Ihr in Troisdorf nicht auch das Wasser aus der Wahnbachtalsperre? Die beliefert zumindest uns hier im westlichen Teil des Landkreises - und mit dem Wasser bin ich äußerst zufrieden! Zum Vergleich habe ich bei der Arbeit Wasser aus einer Umkehrosmosefilteranlage, was auch angepriesen wird als "so rein wie Gletscherschmelzwasser". Allerdings tendiere ich inzwischen bei Mehrfachaufgüssen immer mehr zu Leitungswasser als zum Osmosewasser. Ein Wasser kann doch auch "zu rein" sein für meinen Geschmack. Am Donnerstag wurde ich von einem Seminarteilnehmer drauf angesprochen: er hatte festgestellt, dass die ersten Aufgüsse mit Osmosewasser sehr intensiv ausfallen, spätere Aufgüsse aber flacher. Wenn man bedenkt, dass sehr weiches Wasser die Extraktion der Aromen aus dem Tee begünstigt, erscheint das logisch: Anfangs wird der Tee schneller ausgelaugt als mit Leitungswasser. Wie ein Langstreckenläufer, der anfangs zu schnell läuft und zum Schluss nur noch langsam kriechen kann.


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Am Donnerstag wurde ich von einem Seminarteilnehmer drauf angesprochen: 

hatte eben bei FB auch mit einem eurer seminarteilnehmer geschrieben: es wurde wohl auch von einem teilnehmer mal "eifel-quellwasser" mitgebracht.

weisst du da evtl. was von?

Bearbeitet von Key
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Beim Stöbern in der Getränkehandlung von Marktkauf bin ich auf die 5-Liter-Kanister Aqua Purania gestoßen. Das ist Wasser aus Tschechien und wird meist für Wasserspender benutzt. Die von mir berechnete Wasserhärte liegt bei 3,6°dH.


Durch meine Nähe zu Frankreich benutze ich auch noch verschiedene französische Wasser.


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für 90% meiner Tees benutzte ich relativ weiches Quellwasser (Nongfu Spring, 1000 Inseln See, Hangzhou) zu Longjing Tee sollte ein etwas härteres Quellwasser (Hupao aus den Teebergen rund um Longjing Dorf) verwendet werden.



Mir persönlich is es zu hart, Aufguss ferfärbt sich (grün zu dunkel gelb) was sichtbar wird, wenn man den Aufguss in einer Edelstahl Thermoskanne warm stellt.



Im Dorf meiner Schwiegereltern ist das Wasser noch härter als das von Hupao und beim Edelstahlthermoskannen Test verfärbt sich ein Grünteeaufguss zur Optik eines Schwartees mit dunkel roten Farbtönen.



Habt ihr auch schon Quellwasser (hart vs. mittel vs. weich) Erfahrungen sammeln können?


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Bekommt Ihr in Troisdorf nicht auch das Wasser aus der Wahnbachtalsperre? 

Ja, Gero. Aber das ist ein Gemisch mit Rheinuferfiltrat, wie z.B. in Bad Godesberg, welches ich im Büro zur Verfügung habe.

Reines, zu Trinkwasser aufbereitetes Wasser aus  Wahnbachtalsprerre ist wohl zu weich und Mineralarm für den menschlichen Verzehr. So jedenfalls stand es noch vor einigen Jährchen auf der Homepage der Troisdorfer Wasserwerke.

Irritierend finde ich aber, dass zum Troisdorfer Wasser noch Kalkmilch hinzugegeben wird. http://www.stadtwerke-troisdorf.de/uploads/media/Trinkwasseranalyse_2013.pdf

Dass hinterläßt dann diese lästigen Kalkablagerungen im Wasserkocher.

Nichtsdestotrotz ist das Wasser das beste Teewasser was ich in meinem Leben aus der Leitung gezapft habe.

Ich habe aber festgestellt, dass man aus gutem Oolong bei Verwendung anderen Wassers weitaus mehr Aromen und je nach Wässerchen andere herausholen kann. 

Zudem finde ich das einem Oolong die Zubereitung mit Wasser, das einen gewissen Mineralgehalt hat, recht gut tut. 

Ein optimales Wasser dazu gibt es wohl nicht. Aber schön zu wissen, dass man aus Tee aus einer Tüte unter Verwendung unterschiedlichen Wassers geschmacklich recht unterschiedliche Tees servieren kann. Und wie ich lese, unterscheiden die sich dann nicht nur im Geschmack.

Und Wasser aus der Eifel ist nicht unbedingt das selbe. Gerolsteiner kommt aus der Vulkaneifel. Mir schmeckt der Tee damit trotzdem nicht.

Das mit der Verwendung von Osmosewasser zum Teetesten verstehe ich schon. Eine gewisse gebietsübergreifende Basis beim Testing sollte schon gegeben sein. Die Gefahr besteht bei der Methode allerdings, dass die Kundschaft Qualität und Geschmack, wie von TG angegeben, unter Verwendung des eigenen Leitungswassers nicht nachvollziehen kann. Dafür gibt es dann ja das gute Bad Godesberger; Bonner und hier das gute Troisdorfer Pfund, dass, so hoffe ich, an örtliche Wasserqualitäten angepasst ist.

Ich empfinde das Teewasser mittlerweile als ein sehr schwieriges und komplexes Thema, wenn man es theoretisch angeht.

In der Praxis probiert man einfach aus und entscheidet sich für das, was einem zusagt. Oder man nimmt das was man kriegt und sucht den passenden Tee dazu (ich sach nur: Ostfriesenmischung Sorte Holzbeize   :ph34r: ). 

Aber interessant ist das Thema schon!

PS.: Lässt sich die Queen ihr Teewasser nicht aus einer bestimmten Quelle im schottischen Hochland einfliegen!?

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  • 4 Wochen später...

Von brita-Wasser halte ich auch gar nix, ganz furchtbar zu Tee. Hatte ich das nicht schon mal hier geschrieben? Pet-peeve ;)

Interessant, Teewasser ist ja ein Thema, mit dem ich mich schon lange intensiv beschäftigt habe. Und interessant zu sehen, dass andere dieselben Wässerchen wie ich nehme. Das Haus, in dem ich z. Z. lebe, ist ca. 60 (?) Jahre alt. Um die Leitungen mache ich mir nicht so einen Kopf, die haben ihre dicke Kalkschicht schon. Das Wasser hier ist aber leider sehr hart. Das eigene Brunnenwasser zu eisenhaltig, und vielleicht von der Qualität nicht so gut (Rückstände).

Ich nehme - je nach Tee - Lauretania, Black Forest und oder ein Wasser, welches ich in 5l-Kanistern beim Türken kaufe. Da sich der Name (und der Preis :( ) kürzlich geändert hat, müsste ich nachsehen; will jetzt nichts falsches schreiben. Es ist aber ein weiches Quellwasser, Pinar.... Ich nutze es auch zum Kochen manchmal. Dashi und Reis werden mit gutem Wasser viel besser.

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    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
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      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

    • Von HJ0001
      Hallo,
      wie bei meinen bisherigen Fragen geht es auch hier im Prinzip wieder um Teesiebe. 
      In Japan wird ja meist für grünen Tee ein recht grobes Keramiksieb verwendet, wie beispielsweise in einer Kyusu. In China hingegen wird für Gongfu Cha ein sehr, sehr feines Stoffsieb verwendet wie auf diesem Bild:

      Neben diesen feinen Stoffiltern werden in China anscheinend aber auch diese recht groben Siebe verwendet:

      Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Werden sowohl schwarzer als auch weißer und grüner Tee in China traditionell mit einem solchen Stoffilter gesiebt?
      2. Warum wird in China ein solch feiner Filter verwendet, in Japan aber grobe Keramiksiebe? Hat das rein kulturelle, oder auch praktische Gründe? 
      3. Für welchen Tee bzw. zu welchem Anlass wird in China ein Bambusfilter wie oben verlinkt verwendet statt die feinen Stoffilter? Ist das einfach die praktischer Alltagsvariante? 
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      5. Auf diversen Websites gelesen, dass zu feine Filter gesunde Partikel des Grüntees stoppen und auch den Geschmack etwas trüben. Ist das tatsächlich war? Falls ja, wie erklärt sich die Verwendung sehr feiner Filter in China? 
      Vielen Dank! 
    • Von miig
      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von QLONKER
      Hallo Community
      Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. 
      Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. 
      Hier meine Webseite: <Link entfernt>
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