Zum Inhalt springen

Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?


T(ea)mo

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen in die Tee-Talk-Runde!

Mich würde interessieren, welches Wasser Ihr zum Tee bereiten gebraucht?

Normales Leitungswasser?

Gefiltertes Leitungswasser? Wenn ja, welcher Filter? Umkehrosmose?

Gekauftes Wasser in Flaschen? (falls ja, welches)

Ich persönlich nutze normalerweise nur normales Leitungswasser, bei meinen "Lieblingstees" nutze ich auch gerne ein gekauftes Wasser. (Lauretana Hochquellwasser) :)

Bin gespannt, welches Wasser Ihr so nutzt :)

Link zum Beitrag
  • Antworten 423
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

Top-Benutzer in diesem Thema

Beliebte Beiträge

Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit

Tiefe beim Tee bedeutet für mich, wenn ein Tee mich zum Denken, gar zur inneren Einkehr anregt, die Hektik der Welt vergessen lässt, und z.B. die Komplexität der Aromatik zu mir spricht. Oder die Wirk

Dein Geschmack ist kein geeichtes Instrument das immer die gleichen Ergebnisse unter den gleichen Bedingungen liefert. Auch hast Du immer Unterschiede in Deiner Zubereitung, egal wie genau Du arbektes

Veröffentlichte Bilder

Ich nutze normales Leitungswasser. Lauretana habe ich auch mal probiert, aber damit fehlte mir etwas im Tee. Filter waren mir zu umständlich, und das Wasser schmeckte zwar ein wenig anders, aber nicht besser.

Manche Leute meinen ja, es sei klug, heißes Wasser aus der Leitung zu nehmen, weil es schneller kocht. Ich mag das nicht, denn heißes Wasser steht normalerweise lange im Heizkessel und ist sauerstoffarm. Ich nehme nur das kalte, und auch das läuft einen Augenblick, bis das ganze Wasser durch ist, das in den Leitungen stand.

Link zum Beitrag

Alles ohne Britta Wasserfilter kommt mir inzwischen nicht mehr in meinen Teewasserkocher. Seit ein paar Wochen teste ich mal wieder Volvic, aber ebenfalls durch den Wasserfilter gejagt. Scheint einen Tick besser zu sein als gefiltertes Leitungswasser bei mir zu sein, da es fast um die Hälfte weicher ist als unser Leitungswasser.



Ich vermisse das Wasser aus Kyoto... ;(


Link zum Beitrag

Auch bei Brita mit Maxtra gelandet. Darüber gab es hier doch mal einen Thread. Unser Leitungswasser (mittel) schmeckt mir zwar auch, aber gefiltert hat noch weitere Vorteile für den Wasserkocher selbst (und andere Geräte wie Luftbefeuchter, falls man sowas braucht) ... das Wasser schmeckt gefiltert auch irgendwie süsser und zarter. Ich musste mich am Anfang etwas daran gewöhnen, schätze es inzwischen aber!



Hihi, Volvic noch durch den Brita Filter! Das werden die gar nicht gern hören :D nee habe gelesen es habe extrem wenig Calcium. Es gibt eine Seite wo man die Werte praktisch aller Mineralwasser nachschauen kann. Grad geguckt, es ist: http://www.mineralwaters.org ... Es gab doch noch ein anderes Wasser aus Asialäden mit noch weniger  ... jmd von hier hat doch 5x 4L Boxen davon gekauft, und dann war es doch nicht so doll, oder wie war die Geschichte?



Mir hat z.B. Henniez Naturel bei einem Test eines Spitzentees sehr gut gefallen, obwohl es nicht soo wenig Calcium hat - vielleicht lag es aber auch am Tee.



Wichtig in diesem Thread zu vermerken finde ich, dass bspw. destiliertes Wasser nicht die Lösung ist - so schmeckt Tee auch nicht, das Wasser braucht schon eine gewisse Mineralisation.


Bearbeitet von GoldenTurtle
Link zum Beitrag

WIENER LEITUNGSWASSER - RULED :D!!!


Aber ohne Spaß, ich nehme wirklich nach langem testen nur noch unser Quellwasser, das aus der Leitung kommt. 


Ich hab so viele Wässerchen ausprobiert von Iclandic Water, Fidji, Volvic und was es sonst noch alles gibt, die Liste


ist sehr lang. Und am Ende sogar eine Zeit lang den Brita Filter. Ergebnis = Das Wasser beim Brita ist nicht neutral


und fügt am Ende sogar einen erheblichen säuerlichen Eigengeschmack hinzu. Nur unser Leitungswasser hat die 


Ergebnisse erzielt die ich mir gewünscht habe. Nun wird dir das sicher nicht viel bringen, wenn du nicht in Österreich


lebst. Aber auf Brita würde ich verzichten. Da gibt es Wasser die man kaufen kann, die um Ecken besser sind. 


Geht zwar ins Geld, aber das muss man sich dann eben fragen: ob man Qualität möchte oder eher sparen will ;)


Link zum Beitrag

Ich glaube, bei der ganzen Beurteilung um analytische Details fehlt ein wichtiger Aspekt, und das ist der Punkt Gewohnheit - man hat sich schlicht daran gewöhnt, wie sich bspw. ein Shincha im gewohnten Wasser entfaltet. Man hat zu viele verschiedene Tees darin kennengelernt, und sich selbst damit im Geschmack weiterentwickelt, als dass man seine geschmackliche "Herkunft" nun so einfach ablegen könnte.



Als ich mit Brita anfing, mochte ich zu Beginn das alte Resultat lieber als das neue. Unterdessen schätze ich es aber sehr. Ich war ganz am Anfang etwas zwischen erstaunt und enttäuscht - das Resultat und der Unterschied waren ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich verstehe dich in dem Punkt ziemlich genau Klaus ("zu fad") - aber, das zu fad kann mit der Zeit dem Tee auf verborgene Weise mehr Raum geben. Das ist auf jeden Fall meine mystische Ansicht der Dinge. Das Wasser selbst geht etwas mehr in den Hintergrund, und der Tee selbst tritt etwas mehr zu Vorschein. Allerdings stellt sich mir noch eine ganz andere Frage - wie kommst du in Böblingen zu Bodenseewasser?!? Habt ihr die Leitungen so weit gezogen? Das wäre wiedermal typisch! Deutschland pumpt noch den ganzen See leer, und das nur, weil du so viel Tee trinkst! ^_^


Bearbeitet von GoldenTurtle
Link zum Beitrag

ich benutz auch gefiltertes Leitungswasser, weil das schlichtweg zu hart aus der Leitung kommt hier. Da ist nach zwei, drei gekochten Litern Wasser schon eine Schicht im Wasserkocher, das ist wohl nix für die Tonkannen. Aber letztlich bindet / überdeckt das vor allem viele Geschmacksnuancen.


Hab früher für besondere Tees noch manchmal 'Black Forest' - Flaschenwasser benutzt, aber das ist mir mittlerweile ZU mineralstoffarm, da schmeckt der Tee schon zu dünn. Mach ich aber nichtmehr, weil ich wegen der Plastikflaschen skeptisch bin, und Wasser aus Frankreich oder anderen Ecken Deutschlands benutz ich nicht aus Umweltschutzgründen.. ist mir zu ressourcenintensiv wenn das hier hergekarrt wird.


Link zum Beitrag

In meinem Fall hat es nichts mit Gewohnheit zu tun. Im Grunde dachte ich mir auch, dass es besser gehen kann, tut es aber bisher nicht. Wie gesagt habe ich um den Daumen gepeilt ca. über 10 Wässerchen ausprobiert und am Schluss Brita. Ich bin eigentlich mit einem sehr positiven Gefühl an Brita heran getreten, aber was eben nicht ist, ist eben nicht. Hier geht es auch nicht um Geschmack oder nicht Geschmack. Sicherlich es schmeckt mir auch nicht wahnsinnig, da unser Wasser eben einfach besser ist und warum auf weniger gutes Wasser umsteigen, wenn man es besser haben kann. Ist so als hätte man das best gewürzte Gericht vor seiner Nase, an dem alles passt und dann salzt man noch wie dumm nach :D



Zurück zum Thema. Bei Brita ging es am Ende einfach nicht mehr darum, dass es nicht schmeckt, was auch der Fall war. Denn dieser ionisierte säuerliche Geschmack ist schon sehr dominant. Und mit diesem Geschmack scheint auch das "Hauptproblem" weiter zu gehen und da wurde der Brita Filter für mich restlos uninteressant. Denn ein seltsamer Geschmack ist eine Sache, aber Nuancen untergraben ist wieder eine andere.



Ich verkoste japanische Tees und für mich muss in diesem Fall eines gegeben sein und zwar, dass man so viel wie möglich herausschmecken kann ohne das Fremdeinwirkungen den Geschmack verfremden oder sogar Nuancen untergraben. 



Im Schnitt kann ich (und da reden wir nur vom flüssigen Zustand) ca. meist an die 10 Nuancen aus einem Sencha herausfiltern. Mal etwas mehr, mal etwas darunter, aber über 5 sind es immer. Das Brita Wasser hat mit allen Tests die ich gemacht habe die Nuancen bei allen Sorten im Schnitt immer auf Max. 3 Hauptnuancen runter reduziert und alle feinen Nuancen, die aber den Sencha so einzigartig machen, wurden so von den dreien überschattet, dass außer diesen Nuancen nichts mehr zu schmecken war. Am Ende hat das Brita Wasser in allen Tests nur die starken Nuancen gefördert und alle weiteren untergraben und das war jedes Mal der Fall. 



Ich hatte 4 unterschiedliche Senchas so getestet, einmal mit Wiener Leitungswasser und dann mit Birta Wasser. Und da ist es für mich keine mehr, ob es sich um Geschmack oder nicht Geschmack handelt. Denn wenn Nuancen untergehen, ist etwas nicht in Ordnung und darum kommt Brita für mich einfach nicht mehr in Frage. 


Link zum Beitrag

 ... jmd von hier hat doch 5x 4L Boxen davon gekauft, und dann war es doch nicht so doll, oder wie war die Geschichte?

Die Geschichte war, dass ich mit dem Cristaline-Wasser schließlich meine Blumen gegossen habe :D  (click)

...und darum kommt Brita für mich einfach nicht mehr in Frage. 

Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht (siehe hier) und schwöre auf den Brita-Filter. Der Dortmunder Wasserversorger betont zwar immer, wie weich unser Wasser ist, aber bei meinem Duschkopf im Badezimmer muss ich trotzdem regelmäßig mittels Einlegen über Nacht in Essigwasser die Kalkablagerungen entfernen. Mein Wasserkocher hingegen (inzwischen über 2 Jahre in Betrieb), der ausschließlich mit gefiltertem Wasser gefüllt wird, erstrahlt von innen im glänzenden Edelstahl wie neu.

Im Schnitt kann ich (und da reden wir nur vom flüssigen Zustand) ca. meist an die 10 Nuancen aus einem Sencha herausfiltern. Mal etwas mehr, mal etwas darunter, aber über 5 sind es immer. Das Brita Wasser hat mit allen Tests die ich gemacht habe die Nuancen bei allen Sorten im Schnitt immer auf Max. 3 Hauptnuancen runter reduziert und alle feinen Nuancen, die aber den Sencha so einzigartig machen, wurden so von den dreien überschattet, dass außer diesen Nuancen nichts mehr zu schmecken war. Am Ende hat das Brita Wasser in allen Tests nur die starken Nuancen gefördert und alle weiteren untergraben und das war jedes Mal der Fall. 

Herzlichen Glückwunsch zu deinen Geschmacksnerven Fersi, aber das kann ich nicht; ist mir persönlich zu sophisticated  :rolleyes:

Beste Grüße

Link zum Beitrag

Aha, du warst das also. :)



Mir kommt einfach die eine Sache seltsam vor - das mit dem säuerlichen Geschmack. Da kann doch was nicht stimmen! Ist bei mir eher das Gegenteil - das Wasser wirkt eher süsslicher.


Bist du dir ganz sicher Fersi, dass du wirklich Brita mit den richtigen Maxtra Filtern getestet hast?


Oder hattest du ein altes Modell mit anderem Filter, oder vielleicht Generika?


Und, hast du den Filter auch geschüttelt im Wasser vor dem Einsetzen, und auch nicht mit den ersten ca. 4 Litern getestet?


Die sollte man weggiessen - nicht aus gesundheitlichen, sondern aus geschmacklichen / optischen Gründen (angeblich gut für die Pflanzen).


Link zum Beitrag

zum brita wasser: hier brauche ich keinen wasserfilter, da das leitungswasser einfach gut ist.



bei freunden, die rheinwasser bekommen (sehr hartes wasser), hab ich wasser aus britafilterung pur (also ohne tee) probiert: das hat grausam geschmeckt. 



was ich machen würde, wenn ich hartes leitungswasser hätte, weiss ich nicht.



vermutlich würde ich meine alltagstees, also die oft getrunkenen, an das ungefilterte leitungswasser anpassen. zu den anderen tees hab ich keine idee...



ruhrwasser ist klasse!


Link zum Beitrag

Bist du dir ganz sicher Fersi, dass du wirklich Brita mit den richtigen Maxtra Filtern getestet hast?

Oder hattest du ein altes Modell mit anderem Filter, oder vielleicht Generika?

Und, hast du den Filter auch geschüttelt im Wasser vor dem Einsetzen, und auch nicht mit den ersten ca. 4 Litern getestet?

Die sollte man weggiessen - nicht aus gesundheitlichen, sondern aus geschmacklichen / optischen Gründen (angeblich gut für die Pflanzen).

Das Teil war Brand Neu und mit nagelneuem Maxtra Filter, 100% kein Generika.

Und ich hab mich penibel, sogar über penibel an die Anleitung gehalten. Ich hab das Teil geschüttelt und erst nach 10mal abgießen, das Wasser benutzt zum Tee verkosten. Ich hatte auch keine Kohlepartikel im Wasser, es war vollkommen klar und rein, nur der Geschmack war nicht fein.  ;)

Bearbeitet von VanFersen
Link zum Beitrag

Das habe ich eigentlich auch von dir erwartet.



Vielleicht hast du es zu gut gemacht! :)



Na gut, die Geschichte bleibt wohl ein Rätsel. Vielleicht ist wiener Wasser nicht geeignet zum Brita Filtern.


Wien scheint ja eine relativ anständige Stadt zu sein, vielleicht komm ich mal mit meiner Kanne vorbei und schau mir das aus der Nähe an.


Link zum Beitrag

müssten echt mal alle zu fersi und den vergleich machen :)

glaube immer noch das fersi sich so sehr ans wiener wasser gewöhnt hat, mit all seinen eigenheiten, dass er nichts anderes mehr akzeptieren kann. aber kann auch gut sein, dass ich mich irre.

fersi schick uns doch mal ein paar flaschen! :D

Mein Aufenthalt in Wien ist nun auch schon wieder länger her. Es war eine Exkursion mit der Uni von einer Woche, und das Programm war so dick, dass ich mich um Teeentdeckungen nicht kümmern konnte. Allerdings erinnere ich mich immer gern an den Kaffee in Wien zurück; da habe ich sogar in Kaffeehäusern Kaffee bestellt, der wirklich hervorragend schmeckte. Das lässt durchaus auf gutes Wasser schließen, da Wasser den Kaffeegeschmack ebenfalls beeinflusst.

Link zum Beitrag

Wie schon gesagt, ich bin mir sogar wirklich sicher, dass es nichts mit "Gewohnheit" zu tun hat. Denn ob einem etwas schmeckt / lieber ist oder nicht, ist eine Sache. Aber ob Nuancen einfach untergraben werden, ist wieder eine andere und da hat es im Grunde nicht viel am Hut mit "mögen oder nicht mögen". Im Grunde hab ich sogar sehr viel Hoffnung in den Brita Filter gesteckt. Nach den ganzen "Wassertests" war ich am Ende zwar recht zufrieden mit meinem Wienerwasser, da ich durch dieses Wasser, da es dank der Qualität so gut ist, viel bei Tees herausschmecken konnte und kann, aber ich hatte immer noch die Hoffnung, dass es vielleicht sogar noch besser als das gehen kann. Aber bisher war es nicht so. Wie gesagt im Gegenteil. Ich war richtig geschockt, als ich den Brita Filter getestet habe. Ich dachte zuerst mit dem Filter stimmt etwas nicht. Aber dann hab ich sogar die Kartusche gewechselt und ich musste feststellen, dass es nicht daran lag, sondern wirklich am Filter selbst. 



Der Geschmack wäre mir eigentlich gleich gewesen, an den hätte ich mich gewöhnen können, aber was mich am Ende abgebracht hat vom Brita Filter, war wirklich die Tatsache, dass aus z.B. 3 Hauptnuancen und 5 Nebennuancen auf einmal nur 3 Hauptnuancen wurden und der Rest war einfach nicht mehr schmeckbar. Und da hat es für mich keinen Bezug mehr auf "schmeckt mir das Wasser oder nicht, wenn es gefiltert ist". Denn wenn ich auf einmal 5 Nuancen von 8 nicht mehr herausschmecken kann, dann stimmt etwas mit dem Wasser nicht.



Außerdem hatte ich mich echt gewundert, denn ich hatte von dem Brita Wasser wirklich mehr Transparenz erwartet. Denn nach allem was ich gehört hatte, dachte ich immer, durch das filtern, würde das Wasser geschmacksneutral sein, aber am Ende hat es mehr an Eigengeschmack bekommen, als mir lieb war.



Ich hatte sogar Versuche gestartet, das Wasser 2mal zu filtern, aber dadurch wurde das ganze nur schlimmer, anstatt besser. Aber wer damit wirklich gut fährt und glücklich ist, den möchte ich dieses System nicht madig reden. Aber ich kann nur sagen, was ich für Erfahrungen gemacht habe ;) 


Link zum Beitrag

Ich hatte früher einen Brita-Filter und mehrfach die unangenehme Erfahrung gemacht, dass es richtig kratzte im Hals und - empfindliche Gemüter mögen die folgende Passage überlesen - sogar im Rachen schleimlösend zu wirken schien - so dass ich ziemlich schnell wieder von der Nutzung abkam und das Gerät verschenkt habe.



Das Leitungswasser hier ist einfach furchtbar, aber nachdem mein komplettes Tee-Set ja bereits hin ist, habe ich vermutlich genug Zeit, mir eine passende Alternative zu suchen.  ;) 



Derweil gibt es eben Wasser aus der Leitung und dazu natürlich weniger preisintensive Tees. :mellow:

Link zum Beitrag

Ähnliches mit den Nuancen dachte ich zu Beginn tatsächlich auch zu bemerken, aber ich glaube im Endeffekt, diese Nuancen waren gar nicht vom Tee, sondern entweder vom Wasser, oder wohl am ehesten aus der Kombination entstanden. Unterdessen erscheint mir der Tee mit gefiltertem Wasser "reiner", "purer" und "direkter".




Chano was ist denn mit deinem Tee-Set passiert?

Link zum Beitrag

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von SoGen
      Eine Empfehlung für Forenmitglieder mit Netflix - Zugang: die Serie 'Die Wurzeln des Geschmacks' (O-Ton Mandarin mit deutschen Untertiteln). Auch, wenn man kein sonderliches Interesse an regionaler chinesischer Küche hat (bislang je 1 Staffel Chaoshan, Yunnan und Gansu), so ist doch zumindest Folge 10 der Staffel 1 dem Tee gewidmet. Auch, wenn (oder gerade weil) die Zubereitung ziemlich zeit- und arbeitsaufwendig ist, macht das Rezept neugierig. Selbst ausprobieren dürfte hierzulande allerdings am Fehlen der wichtigsten Zutat scheitern: frische Teeblätter ...
      _()_
    • Von Sonea
      Huhu,
       
      ich trinke sehr gerne Eistee. Jedoch würde ich gerne einen haben der nur mit Stevia gesüßt wird und zudem würde ich gerne den Müll reduzieren.
      Ich habe gelesen, dass es auch Grünteeextrakt gibt. Kann man den einfach im kalten Wasser auflösen lassen?

      Oder wie geht das und welcher eignet sich gut für nen Eistee und ist günstig?


      Vielen Dank
      Liebe Grüße
      Sonea
    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

    • Von HJ0001
      Hallo,
      wie bei meinen bisherigen Fragen geht es auch hier im Prinzip wieder um Teesiebe. 
      In Japan wird ja meist für grünen Tee ein recht grobes Keramiksieb verwendet, wie beispielsweise in einer Kyusu. In China hingegen wird für Gongfu Cha ein sehr, sehr feines Stoffsieb verwendet wie auf diesem Bild:

      Neben diesen feinen Stoffiltern werden in China anscheinend aber auch diese recht groben Siebe verwendet:

      Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Werden sowohl schwarzer als auch weißer und grüner Tee in China traditionell mit einem solchen Stoffilter gesiebt?
      2. Warum wird in China ein solch feiner Filter verwendet, in Japan aber grobe Keramiksiebe? Hat das rein kulturelle, oder auch praktische Gründe? 
      3. Für welchen Tee bzw. zu welchem Anlass wird in China ein Bambusfilter wie oben verlinkt verwendet statt die feinen Stoffilter? Ist das einfach die praktischer Alltagsvariante? 
      4. Wie wird Schwarztee in Indien bzw. Großbritannien traditionell gesiebt? Ich habe mich etwas informiert und überall nur normale Küchensiebe (wie man sie auch für Mehl verwendet) bei der Zubereitung gesehen. Ist das tatsächlich das, was man traditionell verwendet?
      5. Auf diversen Websites gelesen, dass zu feine Filter gesunde Partikel des Grüntees stoppen und auch den Geschmack etwas trüben. Ist das tatsächlich war? Falls ja, wie erklärt sich die Verwendung sehr feiner Filter in China? 
      Vielen Dank! 
  • Neue Themen


×
×
  • Neu erstellen...