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Teequalität lässt nach?


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Habt ihr mal erlebt, dass Tee, den ihr regelmäßig kauft, deutlich lascher riecht und schmeckt als zuvor? Ich hole öfter Japan Sencha extra fine (Teegschwendner) und der riecht normal richtig intensiv gut. Die letzten zwei Male aber (zwischen diesen beiden Malen lag etwa ein halbes Jahr) roch er nur sehr, sehr schwach bis garnicht und schmecken tat er auch nicht. Jetzt zb ist dieses zweite Mal ind vorhin habenich eine Tasse getrunken. Langweilig. Ich dachte erst, der Tee wäre alt, aber das wäre dann ja zweimal hintereinander und somit eher unwahrscheinlich. Außerdem las ich, dass Tee wohl ziemlich lange haltbar ist. Was könnt ihr mir dazu sagen? Danke im Voraus. 

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Sencha verliert sehr schnell seine Frische und Geschmack, man sollte schon seinen Sencha, Kabusecha, Gyokuro, Matcha schnell verbrauchen. Zumal die nicht offen in großen Kanistern gelagert wetden sollten. Da ist ein halbes Jahr in etwa so, wie für unsereins ein 3/4 Leben gelebt zu haben...

Ich zieh wenn ich es drauf anlege 100g Sencha binnen ca. 1 Woche durch, wie ich jetzt nach einiger Abstinenz festgestellt habe, ich war ein wenig erschrocken, aber ich hab auch Nachholbedarf :) und bin Kaffee-abstinent seit ein paar Wochen...

Bearbeitet von Katori
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Geschrieben (bearbeitet)

Ah, das ist sehr gut zu wissen, war mir nicht bewusst. Aber dann ist das alles ja ein reines Glücksspiel, weil man nie weiß, wie alt das Zeug ist. Ich mein, son Laden hat quasi kaum Kundschaft, hat aber massig solcher Kanister mit massig Tee drinnen. Die Wahrscheinlichkeit, frischen Tee zu erwischen, ist doch praktisch Null. Wie ist das denn, wenn man den Tee bestellt? Wie wird er da gelagert und wie lange?

Bearbeitet von Raxes
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vor 48 Minuten schrieb Salad Fingers:

Das wären fast 15 Gramm pro Tag und das bei einem Grüntee... Pass bitte auf Deinen Magen auf

Das schwankt bei mir schon sehr, ich war auch schon bei 24g :ph34r: schlecht würde mir nur auf nüchternen Bauch werden, aber den Konsum muß ich schon etwas runterfahren, ne Woche ist viel zu kurz für 100g aber es war so lecker...

@Raxes ich kann nur versiegelte Sencha und andere japanische Tees empfehlen, binnen 4-6 Wochen sollte man 100g schon verbrauchen, weil der Luftsauerstoff dem Tee schon arg zusetzt. Ich bestelle auch hauptsächlich nur online. Teegeschäfte gibt es hier nicht mehr, ohnehin hatten die leider keine guten Qualitäten die man hier bevorzugt.

 

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Hallo @Raxes!

Zu den Teeläden verschickt Tee-Gschwendner die meisten Tees in Kunststoffbeuteln, die ein Kilo Tee enthalten und die einen recht guten Aromaschutz bieten. Die Tees werden im Laden in Metalldosen umgefüllt, in die ebenfalls ein Kilo Tee passt - zumindest bei den üblichen Sorten. Von den voluminöseren Sorten geht entsprechend weniger in die Dosen und meistens werden diese Sorten in Beuteln geliefert, die dann die Menge Tee enthalten, die jeweils in die Dose passt, bei den weißen Tees zum Beispiel 300 Gramm. Es wird also normalerweise immer der Inhalt eines Beutels komplett in eine Dose gefüllt, sobald die Dose leer ist. Wie lange der Tee in der Dose bleibt, hängt davon ab, wieviel Tee von der jeweiligen Sorte in der betreffenden Filiale verkauft wird. Diese Art, den Tee im Laden anzubieten, ist unter dem Gesichtspunkt der optimalen Frische des Produkts sicher nicht die beste Option. Versiegelte Packungen zu verkaufen wäre vorteilhafter. Für viele Kunden von Teegeschäften gehört es beim Kauf allerdings mit dazu, den Tee im Laden auch sinnlich erleben zu können. Das heißt, dass sie den Tee abgewogen bekommen möchten und ihn auch sehen oder daran riechen wollen. Schwierig ist das vor allem bei den empfindlicheren Tees oder wenn bestimmte Sorten nicht häufig genug verkauft werden. Ich empfehle Dir Deinen Teehändler darauf anzusprechen, dass der von Dir gekaufte Sencha die letzten Male einen weniger frischen Eindruck gemacht hat. Er müsste wissen, wann der Tee geerntet und abgepackt wurde und wie lange er bei ihm im Laden stand. Vermutlich wird er Dir einen Ersatz anbieten, wenn Du ihm sagst, dass Du mit Deinem Tee nicht zufrieden warst.

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vor 18 Minuten schrieb teewelt:

Diese Art, den Tee im Laden anzubieten, ist unter dem Gesichtspunkt der optimalen Frische des Produkts sicher nicht die beste Option. Versiegelte Packungen zu verkaufen wäre vorteilhafter. Für viele Kunden von Teegeschäften gehört es beim Kauf allerdings mit dazu, den Tee im Laden auch sinnlich erleben zu können. Das heißt, dass sie den Tee abgewogen bekommen möchten und ihn auch sehen oder daran riechen wollen.

Genau das ist wohl das Problem und deswegen kaufe ich in diesem Laden auch nichts mehr.

Es ist natürlich nachvollziehbar, dass sich solche Läden nach der breiten Masse richten, um möglichst hohe Gewinne zu erzielen, aber den Verlust an Qualität wäre mir das definitiv nicht wert.

Lieber bei einem Händler kaufen, der den Tee richtig lagert und auf diese Spielchen verzichtet. Das gilt vor allem bei empfindlichen Tees wie japanischen Grüntees.

Bearbeitet von Salad Fingers
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Ich habe auch gute Erfahrung gemacht Grüntees im Kühlschrank zu lagern, dadurch schmecken diese länger frisch und verändern sich langsamer. :)
Dann ist auch für Sencha mehr Zeit, um diesen zu genießen und abwechselnd andere Sorten zu trinken.
Nicht das die letzten Teerunden mit demselben Tee, alles andere als Genuss sind,
weil es schon zu oft dieser Tee war und es dadurch nicht mehr schmeckt, aber der Tee muss aufgebraucht werden.

Bearbeitet von Macarona
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@Ron und @Teefanatiker: so funktioniert Marketing nicht, die Mods werden euch bestimmt in Kürze bannen und sämtliche Werbung löschen.
Und ihr wisst nicht, mit was für Teetrinkern ihr es hier zu tun habt - die meisten hier würden solche Mischungen nur unter Zwang trinken.
In der Gourmetwelt zählen pure Produkte, Terroirnoten, persönliche Freundschaften zwischen Händlern und kleinen Produzenten und Nachhaltigkeit.
Ich empfehle euch hier erstmal ein paar Wochen richtig einzulesen und einige besprochene Tees zu bestellen und vergleichend zu verkosten, wenn ihr richtig in die Teewelt einsteigen wollt.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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    • Von Wurmtee
      https://www.mdpi.com/2072-6643/14/14/2949/htm
      Hallo, was ich gut finde an dieser neuen Untersuchung aus diesem Monat ist, es wird nicht wieder ein isolierter Stoff genommen, eigentlich immer EGCG, damit die Menschen schön Pillen kaufen. Hier wird versucht, der Zusammenhang der Hauptkomponenten von grünem Tee, EGCG, Koffein, Theanin und Arginin darzustellen bei der Verbesserung von depressiver Stimmung bzw. Stressreduzierung und Angstzuständen. 
      Gut, man kann bei den Tierversuchen der japanischen Mäusen nicht das Wohlfühlgefühl messen, das ich als Mensch bei meinem Matcha empfinde, was zur Stimmungsaufhellung beiträgt, aber es gab auch eine Gruppe mit 81 gesunden erwachsenen Menschen eine doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Studie  😉
      Das Mischungsverhältnis ist vielleicht für den einen oder anderen interessant, der grünen Tee auch aus gesundheitlichen Gründen gegen Stress oder zur Stimmungsaufhellung trinkt.
      Abstrakt Übersetzt:
      "In Bezug auf die stressreduzierende Wirkung von grünem Tee fanden wir heraus, dass die Summe von Koffein (C) und Epigallocatechingallat (E) im Verhältnis zur Summe von Theanin (T) und Arginin (A), den Hauptbestandteilen von grünem Tee, oder dem CE steht /TA-Verhältnis, ist wichtig. Die Ergebnisse zeigten, dass depressionsähnliches Verhalten, Nebennierenhypertrophie als typische Stressreaktion und Gehirnentzündung bei Mäusen unterdrückt wurden, die mit Grüntee-Komponenten mit CE/TA-Verhältnissen von 2 bis 8 gefüttert wurden Npas4, das bei Angst und Depression reduziert ist, wurde bei Mäusen, die grünen Tee mit einem CE/TA-Verhältnis von 4 konsumierten, auf dem gleichen Niveau wie Kontrollen gehalten und 4.7 verringerte Anfälligkeit für subjektive Depressionen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der tägliche Verzehr von grünem Tee mit einem CE/TA-Verhältnis von 4–5 zur Verbesserung der depressiven Stimmung beiträgt."
      Abstrakt Original:
      "Being in a prolonged depressed state increases the risk of developing depression. To investigate whether green tea intake is effective in improving depression-like moods, we used an experimental animal model of depression with lipopolysaccharide (LPS) and clarified the effects of green tea on the biological stress response and inflammation in the brain. Regarding the stress reduction effect of green tea, we found that the sum of caffeine (C) and epigallocatechin gallate (E) relative to the sum of theanine (T) and arginine (A), the major components of green tea, or the CE/TA ratio, is important. The results showed that depression-like behavior, adrenal hypertrophy as a typical stress response, and brain inflammation were suppressed in mice fed green tea components with CE/TA ratios of 2 to 8. In addition, the expression of Npas4, which is reduced in anxiety and depression, was maintained at the same level as controls in mice that consumed green tea with a CE/TA ratio of 4. In clinical human trials, the consumption of green tea with CE/TA ratios of 3.9 and 4.7 reduced susceptibility to subjective depression. These results suggest that the daily consumption of green tea with a CE/TA ratio of 4–5 is beneficial to improving depressed mood."
      Ein angenommenes Mischungsverhältnis der Hauptzutaten ist auch interessant für mich als Laie, übersetzt:
      "Zum Beispiel hat hochwertiger Matcha-Tee aufgrund seines hohen Gehalts an Theanin und Arginin ein CE/TA-Verhältnis von 1 bis 3 [ 4]. Sencha mittlerer Qualität, der reich an Catechinen und Koffein ist, hat ein CE/TA-Verhältnis von 4–6 [ 10 ]. Von minderwertigem Bancha, das weniger Theanin enthält, wird angenommen, dass es ein CE/TA-Verhältnis von 7–10 hat."
       
    • Von iron-arhat
      In der Ausgabe 11/2020 (darf kostenlos heruntergeladen werden) der   "Global Tea Hut" werden Kriterien beschrieben, die einen feinen Tee definieren.
      Zum einen bezüglich des Anbaus: (S.19)
      1. Vom Samen gezogen
      2. in biodiversem Umfeld angebaut
      3. Ausreichend Platz zur Entwicklung
      4. Anbau ohne Agrochemicalien
      5. Ohne Bewässerungssysteme
      6. Achtsamer Umgang mit den Pflanzen
       
      Zum anderen, das Mundgefühl: (S.27/28)
      1. "Spritzt" an den Gaumen (je schneller der Tee an den Gaumen spritzt und zum oberen Gaumen fließt, desto höher die Qualität des Tees)
      2. Er fließt von selbst nach hinten (je höher die Qualität desto leichter fließt er im Mund nach hinten, niedrige Qualität bleibt eher im vorderen Bereich)
      3. Schluckt sich fast "von selbst" (es sollte keinerlei Anstrengung benötigen um den Tee zu schlucken)
      4. Tee von hoher Qualität ist weich, rund, dick und strukturiert (Feiner Tee fühlt sich im Mund  an wie Öl oder Milch)
      5. Feiner Tee "kleidet" den Mund (der Tee soll eine weiche, angenehme Schicht im gesamten Mund hinterlassen, niedrige Qualität verbleibt nur im vorderen Teil des Mundes)
      6. Wohltuend im Hals (wie das Mundgefühl, soll auch das Gefühl im Hals sein, niedrige Qualität kann zu Halskratzen oder Trockenheit führen)
      7. Speichelfluss (guter Tee regt den Speichelfluss an, niedrige Qualität hinterlässt einen trockenen Mund)
      8. Aroma steigt bis in die hintere Nasenhöhle und bleibt dort für längere Zeit
      9. Hui gan - minzig kühler Atem (in etwa, wie wenn man nach dem Zähneputzen Ausatmet - dieses saubere, kühle Gefühl ist bei hochwertigem Tee deutlich und langanhaltend)
      10. Cha Qi - tiefe und entspannende Wirkung (damit ist nicht gemeint, dass man keine Wirkung des Koffeins spüren sollte, sondern bezieht sich eher auf subtilere Wirkungen - jedenfalls sollte man sich nicht überdreht oder unwohl fühlen, das würde auf schlechte Qualität hindeuten)
       
      Ich habe alles mal vereinfacht und verkürzt übersetzt, bitte lest auch den Originaltext, wenn Ihn möchtet - dort ist alles ausführlicher beschrieben.
      Jedenfalls habe ich seit der Lektüre meine ganze Teesammlung auf diese Kriterien überprüft, teils mit ziemlich ernüchterndem Ergebnis.
      Interessant finde ich, dass Geschmack dabei keine Rolle spielt - Geschmack ist ja sowieso subjektiv. Ich habe zum Beispiel Tees, die schmecken eindimensional ausgedrückt eher "nicht so gut", erfüllen aber mehr der Kriterien als Tees die "viel besser" schmecken.
      Ein auffälliges Beispiel war z.B. ein Ancient Snow Shan Big Leaves Sheng Pu Erh - ein vietnamesischer Tee von alten Bäumen, biodivers angebaut - geschmacklich total unauffällig, jedoch mit wunderbarem Mundgefühl und einem fantastischem Cha Qi - man fühlt sich dermaßen wohl, warm und entspannt nachdem man diesen Tee getrunken hat, einfach toll.
      Was sagt ihr zu diesen Kriterien? Habt Ihr Tees, die wirklich alle davon erfüllen? Wenn ja, lasst hören
    • Von Lavendel
      Hallo,
      dies ist mein erster Beitrag. Gelesen habe ich schon viele.
      Bisher habe ich Kräutertees getrunken. Pfefferminze, Brennnessel und Kamille. Für mein tägliches Frühstück bisher Kaffee (in letzter Zeit eher Pfefferminze und Brennnessel) würde ich gerne auf einen gesunden Grüntee umsteigen. Nun bin ich gestern mal bei Tee Geschwendner bei uns in der Innenstadt gewesen und habe mir meinen ersten Grüntee mitgenommen.
      Es ist der Nr. 716 Japan Gyokuro Kukicha Bio. Den habe ich mir vorher im Netz schon rausgesucht und mich auch nicht beraten lassen, da es dort im Geschäft schon recht voll war.
      Jetzt habe ich im Netz gelesen, dass eine Trinkmenge von 300 ml max. ausreichend sei!? Die Dosierungsanleitung ist immer auf einen Liter berechnet. Umrechnen kann ich das natürlich selber. Aber mich würde interessieren, ob man tatsächlich nur 300ml trinken sollte?
      Oder beziehen sich die 300ml auf einen ersten Aufguss und ich kann dann noch wahlweise einen zweiten bzw. dritten Aufguss machen?
      Vllt. mag mir jemand helfen.
      Herzliche Grüße
      Lavendel
    • Von Mölki
      Hallo liebe Teeliebhaber!
      Entschuldigt dass ich hier sofort mit einer Frage reinplatze nach meiner Anmeldung, aber ich bräuchte wirklich ein bisschen Hilfe.
      Ich trinke grünen Tee seit vielen Jahren wegen seiner gesundheitlichen Vorteile und habe seit einigen Monaten angefangen regelmäßig Bio Sencha Uchiyama Tee von einem bestimmten Hersteller zu kaufen. Der Tee besteht aus losen Blättern und von recht großer Quantität.
      Vor kurzem sind mir aber immer wieder Knöllchen zwischen den Blättern aufgefallen. Ich bin mir leider nicht sicher ob es einfach zusammengeknüllte Blättchen sind, kleinere Reste oder doch was Schlimmeres... Hatte halt Angst dass es sich womöglich um irgendeinen Mäusedreck oder Kot von Insekten handeln könnte. Leider hab ich für sowas absolut kein Auge.
      Ich kochte die Knöllchen mehrmals mit heißem Wasser auf um zu gucken ob sie sich auflösen, was aber nicht der Fall war, aber danach konnte ich sie dann auseinanderdrücken.
       
       Der Gedanke dran macht mich völlig krank...🤢 Es steht noch drauf dass man es mit nur 75 grad aufgießen sollte(wie es beim grünen Tee sein soll), also keine Warnungen dass man es mit brühendem Wasser aufgießen muss um ein "sicheres" Produkt zu erhalten.
       
      Aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären der sich mehr damit auskennt und sagen ob das normal sein kann oder eher nicht. Ich habe ein paar Bilder, welche leider nicht die beste Qualität haben, ich versuche noch welche zu machen wenn es nötig ist, aber viel besser geht es wohl nicht mit meinem Teil.
       
      Vielen Dank schon im vorraus und liebe Grüße
      Mölki
       



    • Von Joaquin
      Der Teebeutel ist eine sehr praktische Art, um Tee schnell zuzubereiten. Ein Teebeutel, heißes Wasser und ein Glas reichen da völlig aus. Auf der anderen Seite sind Teebeutel bei Teekennern verpönt, geradezu verhasst. Ihnen haftet dort der Makel der billigen, industriellen Massenware an. Aber ist dem wirklich so und kann man das so generell behaupten?
      Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Teebeuteln und auch die dort verwendeten Tees und dessen Qualität sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich also, die Teebeutel genauer zu betrachten.
      Durch unterschiedliche Konstruktionen und Größen versucht man dem Tee im Teebeutel zu mehr Volumen für seine Geschmacksentfaltung beim Aufgießen zu verhelfen. Hier tauchen vermehrt, neben dem bei uns bekannten Zweikammerbeutel bzw. Doppelkamerteebeutel, der Pyramiden-Teebeutel auf. Auch verwendet man zum Beispiel in England viel größere Teebeutel oder runde in Irland.
      Gleichzeitig wird bei einigen Teebeuteln, neben dem so genannten Dust (Staub – feine Reste) der Teeproduktion, auf bessere Qualität des Tees geachtet. So werden unter anderem Stängel aussortiert, Tips (feine Blattspitzen und Knospen) verwendet, bis hin zu größeren Blatteilen.
      Im folgenden Video untersuchen wir vier Teebeutel. Einen Schwarztee in einem klassischen Zweikammerbeutel, einen Schwarztee in einem englischen Teebeutel, einen Pyramiden-Teebeutel mit einer Grüntee-Kräutermischung und einen Pyramiden-Teebeutel mit Grüntee aus Japan. Eines wird dabei schnell klar, Teebeutel ist nicht gleich Teebeutel.
      Weiterführende Informationen: TeeWiki - Teebeutel
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