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The English Tearoom Adventskalender


Anima_Templi

Empfohlene Beiträge

Nummer 11: China Milky Oolong (schon mal gut  ;) )



Die trockenen Kugeln duften sehr intensiv nach Milch, aber nicht unangenehm. Ich habe bisher nur einen zum Vergleich probiert, und der war deutlich subtiler.


Der erste Aufguss (ultrakurz und heiss) bringt vor allem diesen Milchduft als Geschmack in meinen Becher, so wie ich es wollte. Lecker.


Der Zweite schmeckt schon etwas grüner, aber in Kombination mit der Milch echt interessant und lecker. Die Milch klingt noch lange nach.  :)


Nach dem dritten Aufguss kommt der Tee noch deutlicher raus. Tee und Milch liegen bezüglich Intensität jetzt etwa gleich auf.


Vierter: Wieder etwas mehr Tee, aber die Milch ist noch da, vor allem im Nachhall.


Aufgüsse 5 - 9 zeigen das gleiche Muster. Erstaunlich wie viel Ausdauer der Tee hat, will sagen, wie lange sich die Milchnote hält.


War mal eine nette Abwechslung die obendrein noch lecker geschmeckt hat! Das Milcharoma ist übrigens sehr natürlich und hat keine "künstliche" Note.


Bei der Ausdauer gehen die 6,50€ pro 50 Gramm, m.E. mehr als in Ordnung. Ein Tipp für alle die mal etwas besonderes suchen!  :)

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Nummer 12: Ronnefeldt Good Vitality



Ein aromatisierter "Fürchtetee" ;)  mit Johannisbeergeschmack.


Zutaten: Hibiskus, Apfelstückchen, süße Brombeerblätter, Kolanuss, Holunderbeeren, Aroma Johannisbeersaftkonzentrat, Orangenschale.



Schmeckt besser als ein Beutel-Früchtetee, deutlich nach Johannisbeere. Leider keine grosse geschmackliche Tiefe, etwas flach, aber absolut trinkbar.


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Alles in allem scheint´s Du bisher den Teeweihnachtskalenderfürmädchen erwischt zu haben; ;) falls es Dich nach was deftigem gelüstet eine shu-Probe habe ich für Dich immer übrig.



Ernthaft, finde ich es bewundernswert mit welchem Durchhaltevermögen Du die Türchen aufmachst und auch trinks! Ich wäre schon längst ausgestiegen - ihr seid halt belastbarer ihr jungen Leute.


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Hallo Paul,



wenn ich hier schon gross ankündige mich durch einen Teekalender zu süffeln, dann muss ich auch bis zum bitteren Ende durchhalten! ^_^ Grosse Klappe, nix dahinter; dass lass ich mir nicht nachsagen...! ;) (Wobei ein


Wenn dann wieder mal ein Ronnefeldt Pröbchen dabei ist, erinnere ich mich einfach an die schönen Momente die ich mit dem Kalender hatte. :)


Auf Dein Shu-Angebot komme ich gerne zurück! Es wird mal wieder Zeit dass ich Shu eine Chance gebe. Ist schon lange her dass ich zuletzt einen versucht habe.



Ich hoffe ich kann Dir Teetechnisch auch etwas gutes tun! :)


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wenn da deftiger pu-erh hinter einem türchen gewesen wäre, was hätten dann wohl die teetrinkerInnen gemacht?

im harmlosesten fall, den tee als verdorben im laden reklamiert, schlimmstenfalls das gesundheitsamt und den verbraucherschutz eingeschaltet und mitgeteilt, dass "kompost" als tee verkauft wird... ;)

gut, dass wir nicht in den usa sind, denn da wäre dann direkt auf millionenschweren schadensersatz geklagt worden. :D

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Ich hoffe ja immer noch, dass einer von deren Pu-Erh Tees auch im Kalender ist!  ^_^  



Nummer 13: The English Tearoom Mary Grey



Bestandteile: Schwarzer Tee, Orangenschale, Aroma von Bergamotte, Zitrone und Orangen.



Ein "Teeweihnachtskalenderfürmädchen-Earl Grey"  ;)


Das schreibe ich, weil es im Prinzip ein extrem abgeschwächter Earl Grey ist. Das meine ich nicht mal negativ. 


Der Teegeschmack kommt schön mit durch und hält sich mit der Bergamott-Note in Waage. Leider schmecke ich so rein gar nichts von der Orange.


Für die Teefreunde, denen Standard Earl Grey oftmals zu kräftig mit Bergamotte-Öl versehen ist, aber ein Versuch wert!


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Heute gibt es wieder eine Doppelverkostung.



Im Tütchen Nummer 14: Willie´s Cacao Schokolade, Peruvian Gold


Wieder eine mit 70% Kakaoanteil. Die Schokolade soll ein besonders ursprüngliches Geschmackserlebnis liefern, also genau das an Geschmack liefern, was der Bohne durch den Boden gegeben wurde.


In diesem Falle sind das deutliche Noten von Rosinen und Pflaumen und genau die schmeckt man auch, nebst der Bitternis, bedingt durch den hohen Kakaoanteil.


Sehr interessant und lecker! Hier der Link zur Seite des Herstellers, click.



In Nummer 15 war der English Tea Room Imperial Blend; eine Grünteemischung.



Bestandteile: Grüner Tee*, Ingwer*, Zitronenschalen*, Lemongras*, Aroma, Ringelblumenblüten*.


* = aus ökologischer Landwirtschaft



Der Grüntee geht unter. Lemongras und Zitronenschale prägen das Geschmacksbild. Auch von den Blüten merk ich nicht wirklich was.



Frisch und nett, aber auch nicht mehr.


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Das Gute an einem Teekalender mit hohem Ronnefeldtanteil ist, dass man sich über die potenziellen Highlights viel mehr freut und diese dann auch mehr zu schätzen weiss....  ;)



Nummer 16: China Iron Goddess of Mercy (Tie Guan Yin)



Eigentlich trifft es sich gerade jetzt wunderbar, dass dieser Tee mit im Kalender ist. Hatte ich doch vor kurzem erst, chenshi-chinatee´s wirklich fabelhaften TGY in meiner Tasse.  :)


Die Messlatte steckt dementsprechend hoch und ich bin gespannt, wie sich der TGY vom English Tea Room im Vergleich schlägt.



Am trockenen Blattgut fällt auf, das es deutlich kleiner und brüchiger ist. Die Kugeln sind nicht so schön gerollt.


Im vorgewärmten Gaiwan ist ein blumige Orchideennote vorherrschend beim Duft. Bei chenshi.chinatee´s TGY, war es vor allem ein leckerer, cremiger Duft, der mich begeistert hat.



Der erste Aufguss scheint erst einmal recht subtil, bis dann auf einmal, KAWUMM, im Nachhall eine belegende, cremige Süsse hervortritt. Es ist weniger Geschmack, es ist das Mundgefühl welches hier begeistert. Schmeichelnd, Sirup- und Honigartig ist es.


Dazu ein feiner, blumiger Hint im Geschmack.



Nummer 2: Ähnlich wie der Erste. Das süsse Mundgefühl ist noch etwas intensiver geworden. Eine Cremigkeit ist da, aber diese ist mit weniger Nuancen verbunden, im Vergleich zum Tee von Chris. Zwischen den einzelnen Schlucken lasse ich mir Zeit, um den Nachhall voll auskosten zu können. Das lohnt sehr! :) 



Nummer 3: Wiederum ein leckeres Mundgefühl. Geschmacklich ist mir aber immer noch etwas zu brav, zu subtil. (Sollte mich das viele geröstete Zeug und der ganze Pu-Erh etwa vollkommen verdorben haben, so dass ich diese Leichtigkeit nicht mehr wirklich zu schätzen weiss?!  :unsure: ) Was ich sehr positiv finde ist die liebliche Adstringenz. Lieblich deshalb, weil ohne jede Bitternis oder Säure, sondern nur von der Süße herkommend.



Nummer 4 (heisser gebrüht mit 95°C): Die Süsse ist nun reduziert. Dafür ist er nun grüner und floraler. Der den Mund belegende Nachhall ist weniger, aber immer noch da.



Nummer 5: Trotz langen Ziehens hat er stark abgebaut. Da bin ich jetzt schon ein wenig erstaunt. So abrupt habe ich das bisher selten erlebt.



Fazit: Der Tee bietet viel Süsse, mit sehr subtilen Aromen. (Etwas zu subtil für meinen Geschmack  ^_^ ). Der TGY von Chris hat ein breiteres Aromaspektrum, diese MEGAGUTE Cremigkeit und er hält etwas länger durch.


Wenn man dann noch die Preise vergleicht, ist der Fall für mich klar.  ;)  Aber auf alle Fälle gehört der TGY vom English Tea Room, zu den besseren seiner Vertreter auf dem Markt. 


Diejenigen, die weniger Intensität im Aroma schätzen, sollten sich nicht scheuen ihn zu probieren!  :)

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Wieder ein orthodoxer Tee, Froide!  :)



Nummer 17: China Jade Green - Bioqualität und Fairtrade



Geerntet wurde dieser Tee in der Provinz Hubei, einer Gegend die, laut deren Aussage, bekannt ist für nachhaltige Landwirtschaft und Biodiversität. Angepriesen ist er als süß, köstlich, einfach zuzubereiten und echter Preis-Leistungs Winner.



Ich habe 6 Gramm Tee auf 500ml verwendet und bei 80°C zwei Minuten gebrüht, wie auf der Packung angegeben.


Geschmacklich ist er ganz leicht nussig, nicht wirklich mehr. Eine feine Süße ist mit dabei, ja.


Ich finde ihn zu mild. Er hat mir zu wenig Charakter.


Da trinke ich lieber einen Bi Lo Chun oder Mao Feng. 


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Nummer 18: The English Tea Room Own Blend; Earl Grey Citrus



Speziell für deren Geschäft kreiert, soll diese Schwarzteemischung aus China und Ceylon für all diejenigen Earl Grey Liebhaber gedacht sein, die es gerne etwas "zitroniger" mögen.



Zutaten: Schwarzer Tee, natürliche Essenzen von Bergamotte, Zitrone und Limone.



Der Körper ist sehr leicht für einen Earl Grey. Er ist wirklich zitroniger und frischer! Und mit Zitrone meine ich Zitrone, und nicht Bergamotte!


Der erste Earl Grey den ich trinke, der mir ohne Milch besser gefällt als mit. Eine feine Abwechslung vom üblichen Earl Grey Alltag! 


Bearbeitet von Anima_Templi
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Nummer 19: The English Tea Room Regency Blend



Zutaten: Grüner Tee, Weisser Tee, Schwarzer Tee, blaue Kornblumenblüten, rote Kornblumenblüten, Sonnenblumenblüten, natürliches Aroma.



Diese Kunterbuntmischung hat gewonnen! Zumindest bei mir. Schlicht und ergreifend weil der Tee mich in die Vergangenheit katapultiert hat.


Ich bin wieder 6 Jahre alt und an einem heissen Sommertag, bei meinem Fast-Nachbar zu Besuch. Wir tollen durch seinen Garten und durchsuchen die Gartenlaube nach interessanten Utensilien, bauen Lager, suchen unter Steinen nach Kriechtieren.


Seine Mutter kommt aus dem Haus, in der Hand das grosse Tablett. Darauf zwei Gläser, eine Flasche Sprudel und eine Flasche des selbst gemachten Hollersaftes. Pur eine süße Sünde (wehe die Mutter hat uns beim Pur-trinken erwischt), gemischt mit dem Sprudel die ideale, gesunde Erfrischung, für zwei wagemutige kleiner Abenteurer, die die Welt entdecken.


An diesen göttlichen Trunk erinnert mich dieser Tee.


Ich genieße nun und schweige!  :)

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Heut gibt es wieder eine Doppelverkostung.



Nummer 20: Zwei Mandelkekse, wieder gemacht von der Island Bakery auf der Isle of Mull, Schottland.


Sind lecker, aber sehr marzipanig. Muss man mögen; mir schmeckts!  :)



Dazu gibt´s die Nummer 21: The English Tearoom Georgian Blend



Bestandteile: Weisser Tee, rote Rosenblüten, rosa Rosenknospen, blaue Lavendelblüten, Nanaminze.



Im trockenen Zustand ist der Lavendelduft fast erschlagend, gebrüht jedoch schon viel dezenter. Im Geschmack dominiert die Nanaminze, mit einem Hauch von Lavendel und Rosen im Nachhall. Von der Intensität der Aromen genau richtig. 



Zwei Aufgüsse sind laut Tütchen möglich, also hab ich noch ein zweites Mal gebrüht. Der Geschmack ist ein wenig subtiler, aber ist grundsätzlich vergleichbar mit dem ersten Aufguss. 


Ich find den Blend lecker und absolut trinkbar. Die Minze reisst´s für mich raus!  :)


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Ich habe einen Tee übersprungen.... Nummer 22 war ein weiterer Gewürztee, also "Chai", und darauf hatte ich so gar keine Lust...



Nummer 23 ist wieder ein Ronnefeldt: Christmas Punch



Zutaten: Apfelstückchen, Hibiskus, Hagebuttenschale, Nelke, Aroma, Mandelstückchen, Orangenschale, Kardamom, Zimtstückchen.



Ich muss sagen, riechen tut er sehr lecker, aber in der Tasse schmeckt er sehr säuerlich. Mit ein wenig Honig gesüsst, schmeckt es dann aber doch ganz passabel.


Tee Nummer 22 werde ich noch zeitnah versuchen.


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