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Hallo zusammen,



wir haben herausgefunden, dass man den letzten Gyokuro-Aufguss nicht einfach wegwerfen muss, sondern man einen tollen Salat daraus machen kann. Wirklich. Klingt komisch, ist aber super lecker:



Zutaten

  • Die feuchten Blätter des letzten Gyokuro-Aufgusses.
  • 1 TL Sojasoße oder Tamari
  • 1/5 TL Reisessig (optional)
  • einige Tropfen Sesamöl (optional)


Zubereitung eines Gyokuro-Salates

  1. Fülle die feuchten Blätter deines letzten Gyokuro Aufgusses in eine Schüssel (es sei denn, ihr möchtet aus der Teetasse essen).
  2. Füge zwei Teelöffel Sojasoße, einen Teelöffel Reisessig (optional) und ein paar Tropfen Sesamöl (optional) dazu.
  3. Mische die Blätter und das Dressing mit Essstäbchen (oder einer Gabel).
  4. Genieße deinen Schattentee-Salat.


Das etwas andere Geschmackserlebnis

Mich erinnert der Gyokuro-Salat an Baby-Spinat mit asiatischem Einfluss. Daher kannst du ihn hervorragend mit Sushi-Reis kombinieren oder auch andere Zutaten beifügen. Angebratene Sesam-Tofuwürfel, Cherrytomaten, ein wenig geraspelte Orangenschale… und schon hast du einen neuen Salat kreiert: ganz persönlich, gesund und vor allem Lecker.



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Guten Appetit!


 


Was macht ihr mit eurem Tee nach dem letzten Aufguss? Habt ihr weitere Ideen?



P.S. Ich bin noch neu hier im Forum und hoffe, hier passt der Artikel gut hin. Im Gyokuo-Abschnitt habe ich keine Rezept-Ideen gefunden. Sonst freu ich  mich über eure Hinweise.


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Hallo Grünteefan,

das ist ja eine leckere Idee! Ich freu mich darauf, das demnächst mal mit dem Shincha-Gyo auszuprobieren, den ich noch habe.
Nimmst du geröstetes Sesamöl oder ungeröstetes?

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Ich habe ungeröstetes Sesamöl genommen - extra-virgin.

Du kannst auch Gomasio über die Blätter streuen. Das sind geröstete Sesamsamen mit Salz gemischt. Ist ein typisches japanisches Tischgewürz.
 

Bin gespannt, wie es dir schmeckt.

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Moin

Das diverse Teesorten als Gewürz und ähnliches verwendet werden können war mir bewusst, jedoch als Salat das ist für mich eine Überraschung, insbesondere das dieser ja auch noch zu schmecken scheint.

Danke für diese Neuigkeit.

Grüsse

Teematikus

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Übrigens: Habe es auch mal mit Sencha probiert. War aber jetzt nicht die Offenbarung. Vielleicht auch unfair, wenn man den Salat mit Gyokuro schon getestet hat ;)

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Ja, ich habs heut also getan!
Mit dem Shincha von Salat Gschwendner war das sehr interessant, auch wenn mir ein wenig der 'Biss' gefehlt hat. Aber ich werd das mal wieder machen, danke für den Tip!

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Wer nicht vegan unterwegs ist: Gyokuro-Blätter nach dem letzten Aufguss ins Rührei geben. Noch ein paar Tropfen Sesamöl in die Pfanne zum Ei - super!


vegane Variante: auf einen Block Seidentofu die Gyokuro-Blätter häufen, mit gomashio bestreuen und dann versuchen, das ganze mit Stäbchen zu essen. Viel Glück!



Sencha-Blätter sind ja deutlich herber im Geschmack - die kommen gut als eine Zutat unter mehreren im Salat (Gurke zum Abmildern, geraspelte Möhre für die Süße und Sencha-Blätter dazu).


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Bieten die Japaner meistens auch in Restaurants an, die die sich wirklich auskennen. Meist serviert man dann die feuchten Blätter mit Sojasoße und ein wenig Reiswein dazu. Oder nur Sojasoße :)


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Und ich dachte, nur ich wäre so verrückt, den Gyokuro nach dem letzten Aufguß als Salat zu essen... mein Tipp: wer es (ein wenig) scharf mag, streut etwas(!) Shichimi Togarashi darüber, eine andere Variante ist ein Hauch Sancho (japanischer Bergpfeffer) - beide Gewürze sollte es in guten Asiashops geben.



Die Idee mit dem Ei ist gut - wird nachher gleich probiert...


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    • Von cml93
      Neu im Sortiment: Meister Yamashitas diesjähriger Wettbewerbs-Gyokuro, der, wie letztes Jahr, den Kansai-Wettbewerb gewonnen hat. Auf der Versteigerung wurde der Tee für 3000€/ kg versteigert. Dazu auch noch andere Gyokuros ab sofort im Shop:
      www.yutaka-tee.de

      Mit Shinki-san, der den Teeanbau seit ein paar Jahren von seinem Großvater übernommen hat und erfolgreich den 1. Platz beim Kansai-Wettbewerb verteidigen konnte.

      Zusammen mit Meister Toshikazu Yamashita.
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      YO, Kennt jemand einen Gyokuro der tiefengedämpft ist für min. 120 Sekunden, also Fukamushi? Finde im Internet komischerweise nur Gyos mit asa oder chu dämfpung? Hat das einen speziellen Grund warum Gyokuro seltenst tiefengedämpft ist oder ist der einfach nur selten? Habe mir seit langem mal wieder Gyokuro gekauft und war wieder hin und weg von dem Geschmack. Da ich bisher nur positives gehört habe von Fukamushi würde ich gerne mal beides zusammen probieren, habe bisher aber nix im Internet gefunden. Kennt jemand was? Gruß
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      Hallo zusammen,
      Bei Thés du Japon sind seit einigen Tagen die Gyokuros von 2019 verfügbar. Leider habe ich ein paar Tage zu früh bestellt und meine Gier mit Sencha und Schwarztee gestillt  Hat von euch schon jemand zugeschlagen? Wäre sehr interessiert an Tasting notes und Meinungen, um mir die Auswahl für die nächste Bestellung zu erleichtern. Besonders der Hoshun und der Yamakai klingen spannend. 
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    • Von Diz
      Guten Morgen
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      Der Gutschein-Code lautet: Hoshino
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      Diz
    • Von Joaquin
      Roberts Teehaus hat mich gebeten seinen Gyokuro Asahi durch unsere versierten TeeTalk-Mitgliedern zu testen. 
      Im folgenden führe ich kurz die Beschreibung dieses aus der Shopseite auf
       
      Dieser Gyokuro Asahi kann online bei Roberts Teehaus geordert werden und wird zur Zeit zu 500g für 73,50 Euro oder als 1kg zu 132,50 Euro angeboten. Laut Shopseite kommt dann noch der Versand hinzu, wobei am einem Bestellwert von 100,- Euro der Versand kostenfrei ist und im Ausland sich der Versand um 5,90 Euro verringert.
       
      Prüfmethode:
      Aus dem herkömmlichen Handel wurde den Probanden für die Tests, zwei weitere Gyokuro Tees an die Seite gestellt. Ein Tee war eher im niedrigen Preissegment angesiedelt, wogegen der andere hochpreisiger Natur war. Damit lagen den Testern drei Gyokuro Tees zur Blindverkostung vor, welche zwar unterschiedlich gekennzeichnet waren, von denen die Tester aber weder Hersteller, Produktname, noch Preis kannten. Die Proben waren zudem für jeden Probanden individuell, unterschiedlich und/oder gleich gekennzeichnet, was mögliche Absprachen über die Tees, entgegen wirken sollte. Einzig durch den gut verwahrten Schlüssel wurde ersichtlich, welche Probe von welchem Probanden, zu genau welchem Tee gehörte.
       
      Zubereitung:
      Damit auch niemand im Netz recherchiert, ob gewisse Angaben zur Dosierung, schon einem gewissem Produkt zugeordnet sind, wurde keine Anleitung zur Zubereitung mitgegeben. Hier sollte man mit der eigenen Gewohnheit und Erfahrung die Tees zubereiten und somit zu den eigenen bisher gemachten Erfahrungen setzen. 

       
      Trockener Tee (Duft):
      Der Duft wurde weitestgehend als süß, nussig und würzig mit Röstaromen bezeichnet. Er wurde dabei als äußerst positiv bewertet. Dabei wurde er mal als trockenes, eingelagertes Heu und sehr tief beschrieben oder auch ohne etwas Talgiges und grasiges dabei.

       
      Aufguss (Optisches Erscheinungsbild und Duft):
      Die Farbe des Aufgusses wurde mit einem „tollen“ satten grün-gelb und bei einigen sogar neongrün angegeben. 

       
      Geschmack (Ergebnisrelevant):
      Der Geschmack wird ebenso wie der Geruch als süß und nussig beschrieben und in den verschiedenen Aufgüssen wandelbar. Umami war bei einigen zu schmecken und manch einer schmeckte sogar intensiv Schokolade und Heu heraus. Für den einen überhaupt keine Bitterkeit, für den anderen dagegen schon. 

       
      Fazit und Ergebnis:
      Die Tester waren überwiegend recht kritisch, aber im Ganzen auch durchaus fair. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Tee recht unterschiedlich und dann wiederum auch sehr ähnlich wahrgenommen wurde. Dieser Tee scheint geradezu zum Experimentieren mit unterschiedlichen Temperaturen und Ziehzeiten einzuladen und offenbart dabei jedem ein etwas anderes Geschmackserlebnis.
      Als Fazit bleibt, dass dieser Gyokuro Asahi zu einem Gut tendiert und in der Abschlussnote eine bemerkenswerte 2,3 bekommt.

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