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Ein weiterer Genießer gesellt sich an den Tisch


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(erst mal an den virtuellen Teetisch setzen)


So, hallo zusammen, ihr Teefreunde und Teegenießer!


Da ich neu in eurer Teerunde bin, möchte ich mich kurz vorstellen. Seit Längerem schon lese ich in diesem Forum mit, viele Beiträge hier sind sehr interessant, und ich habe schon einige nützliche Dinge über das (wohl unerschöpfliche) Thema Tee erfahren dürfen.


Ich selbst heiße Dominik, bin 24 Jahre alt und komme aus Regensburg.


Seit etwa einem Jahr beschäftige ich mich nun eingehender mit Tee, nachdem ich davor v. a. öfter mal eine Tasse Yerba Mate (damals ausschließlich als normalen Aufguss und noch nicht in der traditionellen Weise) getrunken habe.


Inzwischen habe ich mich hauptsächlich durch die verschiedenen japanischen Grüntee-Sorten getrunken (mein bisheriger Favorit war dabei übrigens ein Kabusecha von Chanoka aus Uji, gekauft bei einem Berliner Onlineshop), aber auch mal einen Lung Ching (schmeckt mir auch gut), einen Gunpowder, einen südkoreanischen Grüntee aus Seogwang und andere probiert.


Auch Schwarztee trinke ich gerne, je nach Laune einen stärkeren Assam, einen Ceylon, einen leichteren Darjeeling oder einen würzigen Keemun. Nur nepalesischer Schwarztee hat mich geschmacklich bis jetzt noch nicht so überzeugt.


Sehr gut schmeckt mir auch Bai Mu Dan, von dem ich gerne viele Aufgüsse trinke – auch wenn sie am Ende nur noch wenig Aroma besitzen und andere sie vielleicht als heißes Wasser bezeichnen würden.


Was Oolong und Pu-Erh anbelangt, habe ich bisher wenig Erfahrung. Ein relativ grüner Oolong aus Anxi, den ich zu Hause habe, gefällt mir allerdings sehr mit seinem blumigen Aroma – das ist eben etwas ganz anderes als etwa ein Sencha, und diese Abwechslung zwischendurch mag ich.


Ihr seht also: Ich bin, was Tee anbelangt, sehr vielseitig interessiert. Es ist einfach eine wunderbare Vielfalt, und für mich stellt es eine Art Kunst dar, all dies aus einer einzigen Pflanzenart hervorzubringen. Ich hoffe, hier in diesem Forum noch viel von dieser geschmacklichen Vielseitigkeit kennenlernen zu dürfen und allgemein Neues zu lernen.


Edited by Ryokucha
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hallöchen! :)

war dir der nepal zu herb, oder warum hat er nicht geschmeckt?

Ich würde nicht sagen, dass er mir überhaupt nicht schmeckt. Den für mich besten Geschmack bekomme ich mit Wasser hin, das etwas abgekühlt ist. Dann hat er eine gewisse Ähnlichkeit zu einem First Flush Darjeeling; wobei mir aber der Darjeeling eben besser schmeckt und ich ihn deshalb dem Nepaltee vorziehe.

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Das wäre gut möglich. Da ich kein Fränkisch kann, bin ich mir da allerdings nicht so sicher. Ich weiß auch bei chinesischen Begriffen nie genau, wie sie am besten zu transkribieren sind. Da weißer Tee jedoch auch als bái chá bezeichnet wird, finde ich Bai Mu Dan passend. Was der chinesischen Aussprache am nächsten kommt, kann ich nicht sagen. Sprechen Chinesen eher mit fränkischem oder mit hochdeutschem Akzent? ;)


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Stimmt!



Die Sinologen hier im Forum mögen mich korrigieren, falls ich daneben liege. Aber so wie ich es kenne, gibt es zwei relativ etablierte Methoden, chinesische Schrift in unser Alphabet zu transkribieren.


Die alte ist die "Wade-Giles-Umschrift". In der werden hart ausgesprochene Konsonanten mit einem ' gekennzeichnet. Beispiele aus Bayern: "P'assau" aber die Wagner-Festspiele gibt es in "Payreuth" - der berühmte See ist der "T'egernsee" und der große Fluss ist die "Tonau". Weil bei Pai Mu Tan keine ' vorkommen, spricht man den Tee also "Bai Mu Dan".



Die neue Umschrift heißt Pinyin - da schreibt man auch Bai Mu Dan wenn man Bai Mu Dan meint.

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hallo und willkommen,

in anbetracht deines namens und der tatsache, dass du schon einige japaner getrunken hast,

:

war auch ein Tama-ryokucha dabei?

in meine tasse fand erst einer den weg, aber der war (ist eigentlich noch) sehr fein und süffig ^^

Nein, ein Tamaryokucha war bisher nicht dabei. Aber das Aroma, das ja häufig als beeren- oder auch zitrusartig beschrieben wird, und der angeblich nussig-mandelartige Nachgeschmack würden mich schon mal interessieren.

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Hallo Dominik,

daß Dir der Tee aus Nepal nicht schmeckt, finde ich seltsam. Aus Nepal kommen Spitzentees, die deutlich weniger kosten als Tees aus Darjeeling. Wenn Du bisher nur zwei, drei nepalesische Tees probiert hast, würde ich Nepal noch die ein oder andere Chance zu geben. Den hier kann ich zum Beispiel sehr empfehlen, ein erstklassiger Tee:

http://www.teespeicher.de/Schwarztee/Nepal-und-Sikkim/No146-Nepal-second-flush-Golden-Himalayan-Shangri-La::419.html

Ich finde, er verträgt sogar einen zweiten Aufguß, auch wenn man keine Wunder erwarten sollte.

Aber es muß einem ja auch nicht alles schmecken.

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