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Es ist schon eine Weile her, seit meinem letzten Verkoestigungsbericht hier im Forum. Und auch dieser Tee ist schon lange aufgebraucht. Aber besser spaet denn nie, denn dass, was er in mir bewegt hat, ist es meiner Meinung nach wert ein paar Worte darueber zu verlieren.



Schon auf den ersten Blick faellt die eher ungewoehnliche Verpackung auf. Eine kleine rote quadratische Pappschachtel, die sich beim Oeffnen als ein gefaltetes Blatt Papier (origami) entpuppt. Auf diesem finden sich Zubereitungsanweisungen sowohl in japanisch als auch auf englisch.



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Hersteller dieses tokusen (besonderen Auswahl) tsubokiri-cha ist die in Kyōto, genauer gesagt Gion, ansaessige Firma Gion Tsujiri. Irgendetwas war mit dieser Firma, dass war mir Bewusst, als ich den Tee gekauft habe. Aber erst, als ich meiner Frau diesen Tee vorsetzte, klaerte sich die Sache auf. „Du trinkst so viel Tee, und kennst Gion Tsujiri nicht?“ Das sass! Mein Hirn arbeitete auf Hochtouren, doch bevor mir irgendetwas gescheits zur Verteidigung einfiel, bekam ich noch eine Schippe drauf.  „Erinnerst du dich an deinen ersten Matcha Parfait, an dieses Cafe in Kyōto? Der, der dir nicht geschmeckt hat und du danach zu McDo…“ Jetzt wurde es ein wenig peinlich. Aber so ist das ja meistens, wenn man mit seinen Jugendsuenden konfrontiert wird. Zu gute halten will ich mir selber, dass es a) schon sehr lange her ist, gefuehlt fast aus einem anderen Leben, und B) es mein erster Kontakt mit Matcha war. Ausserdem war noch Azuki (suesse Bohnen) in dem Parfaeit, und auf die kann ich auch heute immer noch gut und gerne verzichten.



Und so schliesst sich nach ueber 10 Jahren ein Kreis, der mich, einen Matcha Parfait, verschmaeht und stehengelassen in einem von Gion Tsujiri betriebenen Teehaus/Cafe namens Saryo in Kyōto mit diesem Tee auf die ein oder andere Weise verbindet.



Bevor ich zum Tee selber komme, noch ein paar Worte zur Geschichte Gion Tujiris, denn die ist, wie ich finde, durchaus erwaehnenswert. Alles begann 1860 als Tokujiro Miyoshi, der erste Tsujiriemon, zu dieser Zeit begann Uji-Tee selber herzustellen und zu verkaufen Durch den Umzug der Firma von Uji nach Gion, einem Stadteil Kyōtos, erhielt der Firmenname dann den Zusatz Gion. Auch heute noch wird der Tee auf eigenen Plantagen im Sueden Kyōtos angebaut.



Ganz interessant vielleicht, weil das in einem anderen Thread mal zur Sprache kam, Tokusaburo Miyoshi, der III., eroeffnete 1899 im damals von Japan besetzen Taiwan in Taipei ein Teegeschaeft unter dem Namen „Tsujiri“. Er galt aufgrund seines im Einflusses beim Generalgouvernment als eine Art Volksgouverneur. Zu seinem Leben und seinem Wirken auf Taiwan sind diverse Buecher geschrieben worden, die sich sicherlich lohnen zu lesen.



Zurueck zum Tee. tsubokiri (壺切) nennt sich ein jaehrlich zum Winterbeginn stattfindendes Tee-Ereignis (茶事 = chaji) in der Teezeremonie. Wenn ich nicht absolut falsch liege, stellt es in der ocha no yu den Jahreswechsel bzw. Neujahr dar. Der im Fruehling gepflueckte Tee (Shincha) wurde damals in Teebehaelter (茶壺 = chatsubo) gefuellt, welche mit japanischem Papier versiegelt und ueber den Sommer an einem kuehlen Ort gelagert wurden. Diese Teebehaelter wurden in einer jaehrlich stattfindenen aufwendigen Prozession als Tribute an den Shōgun von Uji nach Edo (heute Tōkyō) transportiert. Zu Winterbeginn Anfang November wurden die Siegel der Behaelter geoeffnet, und der Tee herausgeholt. Dieses aufbrechen der Siegel nennt man auf japanisch tsubokiri, was diesem Tee seinen Namen gab, naemlich tsubokiri-cha. Ist also ein kuradashi (蔵出し).



Da ich (noch) keine chatsubo besitzte musste aushilfsweise eine Natsume herhalten, welche dann feierlich geoeffnet wurde. Trararam … Deckel ab. Der Blick, den sie auf die Blaetter freigab, liess mich einen Augenblick Inne halten. Es ist schon eine Weile her, dass meine Augen ein solch wildes Blatt zu sehen bekamen. Wild heisst hier, ein fuer mein Empfinden relativ hoher Stengelanteil (die hellen Stellen) und auch die nadelfoermig gerollten Blaetter sind etwas breiter, als ich das von anderen Uji-Tees in dieser Preisklasse gewohnt bin. Fuer den optischen Eindruck gibt es einen Minuspunkt.



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Bei der Zubereitung habe ich mich an die Anweisungen auf der Packung gehalten, 4g auf 100ml 75 heisses Wasser und 90 Sek. Ziehzeit. Das Ergebnis war eine hellgruene Tassenfarbe die ein leichtes fuer mich nicht definierbares Aroma verstroemte. Im Mund zeigte sich der Tee leicht fruchtig, ein wenig suesslich aber mit einem vollen Koerper. Letzeres koennte ein Hinweis auf die Reifung sein. Im Abgang kroch ausserdem ein wenig der Duft junger Triebe die Nase hinauf, so wie eigentlich nur bei guten Shinchas.



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Der zweite Aufguss wurde sofort abgegossen und erst hier zeigte sich der Tee fuer mich von seiner Schokoladenseite. Nussige Aromen, erst fiel mir nur Mandeln ein, doch je laenger ich an der Tasse schnupperte desto mehr formte sich vor meinem geisten Auge aus den Mandeln Marzipan. Diese Assoziation ist mir bei einem Sencha bisher noch nicht gekommen. Auch im Geschmack wies er nun eine nussige Note auf, dazu eine leicht cremige Textur. Die Balance aus Suesse und Herbe empfand ich als sehr ausgewogen.



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Insgesamt habe ich vier Aufguesse gemacht, wovon der zweite fuer mich der mit Abstand beste war. Jedoch wiesen auch die folgenden Aufguesse noch diese herrliche Mandelnote auf.



Auf eine Bewertung dieses Tee moechte ich ganz bewusst verzichten. Angesichts der Diskrepanz zwischen optischem und gustativem Eindruck wuerde mir dies auch sehr schwer fallen. Vielmehr hat dieser Tee in mir eine Erinnerung an einen sehr bewegten Zeitabschnitt meines Lebens geweckt, und in Sachen Teegeschichte und –kultur gewisse Anregungen fuer kuenftige Nachforschungen gegeben. Dafuer bin ich ihm einfach nur dankbar.


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Wow das ist echt eine sehr beeindruckende Geschichte! Das muss wirklich ein Erlebnis sein wenn man Tee von der selben Firma zu trinkt bei der man es vor vielen Jahren angefangen hat.

Ich hoffe dieses Ereignis ist bei mir auch mit so vielen Erinnerungen verbunden ( hab aber noch Zeit daher ich noch nicht so lange dem Tee verfallen bin)

Habe ich das richtig verstanden : ein tsubokiri-cha ist also ein shincha der über den Sommer eingemottet wird um ihn dann "feierlich" im Winter zu trinken? :)

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Ja, das siehst du richtig. :) Heute spielen, denke ich, wohl hauptsaechlich kommerzielle Gruende eine Rolle. So hat man neben dem Hauptgeschaeft im Fruehling zur Shincha-Zeit noch eine kleine Nebensaison im Oktober. 


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hattest du schon mal andre kuradashis (länger gelagerte)?


mich wundert der betont süßlich/nussige charakter bei deinem, liegt das am shincha als ausgangstee?



mein gyokuro kuradashi hat kaum süße. eher eine melange aus spinat, sojasosse und bratenfond, die richtig explosionsartig im mund kommt und meiner freundin schon zu aufdringlich ist.


ich trinke ihn mittlerweile auch sehr selten, seit ich den süffig-süßen geschmack der guten shincha etc kennenlernte.


bearbeitet von phoobsering

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Ist eine gute Frage, woran das liegt. Das es an der Lagerung liegt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiss. Fakit ist, ein solch intensives Mandel/Marzipan-Aroma hatte ich bisher noch bei keinem anderen Gruentee. Der Yame Gyokuro, den ich derzeit im Anbruch habe im Vergleich aber viel weniger herb und duftet eher nach gruenem Seetang.



Viele Kuradashis habe ich bisher noch nicht getrunken. Im letzten Jahr habe ich mir noch zwei andere gekauft, wovon der Yame schon das zeitliche gesegnet hat. Der andere, ein Kabuse Fukamushi Tamaryokucha-Blend aus vier verschiedenen Kultivaren liegt noch in der Tiefkuehltruhe. Der Yame Kuradashi wurde bei -30℃ gelagert und hat so geschmeckt, wie man das von einem Shincha erwartet.



Vor ein paar Tagen hatte ich eine Probe von einem gelagerten Hojicha (ich meine es waeren 3 Jahre gewesen) in der Tasse. Der schmeckte so, wie manche hier Pu Erh beschreiben.  ;) Habe ihn aber glaube ich auch etwas ueberdosiert. 



Wie lange wurde denn dein Gyokuro gelagert?


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Waere interessant zu erfahren. Ist nur mein subjektiver Eindruck, aber waehrend der Shincha-Zeit habe ich nur Gyokuros in Laeden gesehen, die sowieso das ganze Jahr ueber diese anbieten. Die Haendler hier vor Ort, bei denen ich oefter einkaufe, haben Gyokuro nur im Herbst im Programm.



Ich habe heute den anderen Kuradashi probiert, weil mir die Frage, ob das Mandel/Marzipan-Aroma an der Lagerung liegen koennte, keine Ruhe gelassen hat. 



Vorab ein paar Infos zum Tee:



Typ: mushi-sei Tamaryoku-cha


Herkunft: Kumamoto


Kultivar: Saemidori, Yabukita, Okuyutaka, Okumidori


Beschattung: 7-10 Tage bei mind. 75% Lichtfilterung


Ernte: Anfang Mai (ichiban-cha)


Lagerung: von Ernte bis 1. Oktober (ca. 5 Monate)


Alter der Teebaeume: nicht aelter als 25 Jahre


Ertrag pro Anbauflaeche: weniger als 500kg pro 10a



So detaillierte Informationen wuerde ich mir oefter wuenschen. :)



Zubereitet habe ich den ersten Aufguss genau nach der Empfehlung auf der Packung mit 5g auf 120ml 70℃ heissen Wasser und 2min Ziehzeit.



Der Duft der Infusion ist dem Tsubokiri-cha sehr aehnlich. Auch hier nehme ich ganz leicht eine Mandel-Note war. Im Mund zeigt er sich sehr mild und fast schon lieblich.



Den zweiten Aufguss bei 90℃ habe ich sofort abgegossen. Das Marzipan ist nun noch staerker. Erwartet habe ich bei der Dosierung eine gewisse Herbe, doch davon ist nicht zu schmecken. Stattdessen eine ausgepraegte Suesse, wie ich sie eigentlich nur von Gyokuros kenne.



Der dritte Aufguss war aehnlich wie der zweite, auch hier ueberwiegte die Suesse. Ueberrascht hat mich, dass trotz der langen Ziehzeit im ersten Aufguss und der Tatsache, dass dieser Tee beschattet wurde, ich kaum Umami geschmeckt habe.



Ein paar weitere Versuche werde ich noch machen, als Zwischenfazit wuerde ich aber schon mal festhalten, dass auch dieser Kuradashi ein Marzipan-Aroma aufweist, dass dem des Tsubokiri-cha sehr aehnlich ist. Insgesamt scheint der Tamaryoku-cha aber lieblicher zu sein. Gefaellt mir sehr gut. Fuer den Preis ein toller Tee.



Zum Abschluss ein paar Bilder und Infos zu den Utensilien, die ich hierfuer verwendet habe. Die Porzellankanne ist von Kōransha und die Schale im Kohiki-Stil hat Junichi Tōgami gefertigt. Wenn man genau hinschaut, sieht man sogar seinen Fingerabdruck. ^_^



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Auch wenn es nicht auf der Packung stand, das Aussehen der Blaetter und der zweite Aufguss verraten diesen Tamaryoku-cha eindeutig als Fukamushi.



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Seika, ein wundervoller und lebendiger Bericht! Du verstehst es, Teeraritäten aus dem Hut zu zaubern und ich gebe zu, dass ich ein wenig neidisch bin. Meine Wunschliste ist jedenfalls um mindestens einen Tee länger ...


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wirklich ein expliziter Bericht, schön zu lesen und anzuschauen.


der Tama sieht wirklich exakt so aus wie meiner, auch ein mushi-sei (ist das nicht sogar die bezeichnung fukamushi für tamaryokucha?)


wenn ich das untere bild aufm monitor habe, glaub ich fast ihn zu riechen. (wenngleich deiner als kuradashi sicher noch ne schippe drauf legt)

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Danke. Es freut mich, wenn euch die Berichte gefallen.



@ luke


Abgesehen von der Tatsache, dass er gelagert wurde, ist ein Fukamushi Tamaryoku-cha in Kumamoto vermutlich genauso oft anzutreffen wie ein Ostfriesentee in Ostfriesland.  ;) Erinnere mich im Oktober nochmal, dann ist wieder kuradashi Zeit.  :) 



@ phoobsering



Wie meinst du das? Bei Tamaryoku-cha wird grundsaetzlich nach der Art, wie der Oxidationsprozess gestoppt wird unterschieden, also entweder klassisch/chinesisch durch direkte Erhitzung (kamairi-sei) oder durch Bedampfung (mushi-sei). Bei letzterem kommt es genau wie bei Senchas auf die Laenge der Bedampfung an, kurz = asamushi, normal = futsumushi, lang = fukamushi. Diese Informationen werden einem aber leider oft vorenthalten. Einen kamairi-cha erkennt man aber 2 Meilen gegen den Wind. ;)


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Aber der springende Punkt ist doch die Lagerung und der dadurch entstandene Mandel/Marzipangeschmack. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


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Ja, ja, seika zeigt uns wiedermal wie der japanische Hase läuft! Hast du dir für den Bericht Ferien genommen?  :D



Aber, du gehst schon beim 2. Aufguss auf 90° rauf? Das mache ich höchstens beim allerletzten Aufguss. Ich habe dann jeweils das Gefühl, dass ich dem Tee damit ein K.O. verpasse, und ihn aussauge wie ein Vampir, und danach geht aber gar nix mehr gscheites, darum verzichte ich der Freundlichkeit halber dem Tee gegenüber meist darauf, und lass ihm eine gewisse Würde. Du hingegen machst so einen ganz kurzen, zweiten Aufguss - machen das noch andere?


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Aber der springende Punkt ist doch die Lagerung und der dadurch entstandene Mandel/Marzipangeschmack. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Mir sind zu viele unbekannte Faktoren im Spiel, als dass ich das an der Lagerung festmachen wuerde. Es koennte genauso gut andere Gruende haben. Der dritte Kuradashi aus Yame hatte dieses Aroma nicht, das spricht nicht gerade fuer die Lagerung als Grund.

Ja, ja, seika zeigt uns wiedermal wie der japanische Hase läuft! Hast du dir für den Bericht Ferien genommen?  :D

Aber, du gehst schon beim 2. Aufguss auf 90° rauf? Das mache ich höchstens beim allerletzten Aufguss. Ich habe dann jeweils das Gefühl, dass ich dem Tee damit ein K.O. verpasse, und ihn aussauge wie ein Vampir, und danach geht aber gar nix mehr gscheites, darum verzichte ich der Freundlichkeit halber dem Tee gegenüber meist darauf, und lass ihm eine gewisse Würde. Du hingegen machst so einen ganz kurzen, zweiten Aufguss - machen das noch andere?

So ungefaehr, Ferien von den Ferien sozusagen. Der erste Bericht ist uebrigens vom November letzten Jahres.

90℃ im zweiten Aufguss mache ich durchaus oefter. Uji-Tees trinke ich z.B. gerne heiss und kurz, soll heissen: erster Aufguss bei 80-85℃ und 40-60 sek., zweiter dann mit 90℃ und sofort abgiessen. Meist bleibt noch ein wenig Kraft fuer einen dritten Aufguss, aber mehr ist dann auch nicht drin. Fukamushis hingegen setzte ich generell etwas niedriger an, da mir die sonst oft zu intensiv werden. Zweiten Aufguss liegt da meist bei 80℃.

In dem Fall hier habe ich mich einfach an die Empfehlung des Herstellers gehalten.

bearbeitet von seika

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