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Welche japanischen Grüntees haben viel Koffein?


Aladin86

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Hallo liebe Teefreunde

Ich bin ein leidenschaftlicher Grüntee Trinker seit über 10 Jahren. Ich bevorzuge japanische Senchas mit viel Koffein. Gyokuro ist mir leider zu teuer, deshalb trinke ich Sencha!

Ich lege viel wert auf Koffein und ich mag auch den herben Geschmack! 

Welche japanischen Tees mit viel Koffein könnt ihr mir empfehlen ausser Gyokuro? 

Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüsse aus Kroatien 😉

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  • Joaquin änderte den Titel in Welche japanischen Grüntees haben viel Koffein?

@Aladin86 es gibt natürlich auch preisliche Alternativen zum Gyokuro.
Konacha “Gyokuro ko” “Ko” sind kleine Krümel oder Bröckel: diese Teesorte entsteht aus kleinen, fast pulverartigen Blätterteilen, die während der Herstellung von Gyokuro aussortiert werden. z.B. https://maikotea.jp/de/produkt/konacha-gyokuro-ko-100g/
Karigane (Kukicha) “Tenka-ichi”
 Karigane wird aus Stängeln, Blättern und Pulver von Gyokuro und Sencha hergestellt, die während des Verarbeitungsprozesses aussortiert werden. z.B. https://maikotea.jp/de/produkt/karigane-kukicha-tenka-ichi-100g/
Leider hat die Bestellung aus Japan zur Zeit einen Hacken, der Versand nach Europa ist sehr teuer geworden.

Deutsche Beispiele:
https://www.kobu-teeversand.de/gruentee-konacha-shizuku-nr.1-200g-beutel.html
https://www.teehandel-kolodziej-shop.de/search?q=karigane

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@Aladin86 Es gibt ein paar grundsätzliche Dinge, die es bei deiner Frage zu verstehen gibt:

- Blattknospen (Buds) haben Koffein, aber noch nicht vollständig entwickelt

- Zu reife Blätter hingegen haben schon wieder einiges an Koffein verloren

- Ebenso geht Koffein durch eine starke Verarbeitung verloren

D.h. grundsätzlich bist du mit einer üblichen Pflückung (2 Leaves and a Bud) gut bedient (wobei das Bud wie gesagt noch etwas weniger Koffein enthält als die beiden Leafes).

Und wenn du es auf japanische Grüntees abgesehen hast, dann auf solche mit einer milden Dämpfung, z.B. ein Asamushi oder ein Chumushi, aber kein Fukamushicha.

vor 3 Stunden schrieb KlausO:

es gibt natürlich auch preisliche Alternativen zum Gyokuro.
Konacha

Konacha ist preislich gesehen bestimmt interessant, was die (eher mildere) Aromatik angeht, aber Aladin hat nach einem Tee mit viel Koffein gefragt, und dabei ist man mit Konacha nicht gut bedient.

vor einer Stunde schrieb Teest:

Kroatien wäre klimatisch sehr gut zum Selbstanbau geeignet.

Tee ist grundsätzlich eine subtropische Pflanze - und auch Kroatien hat kein subtropisches Klima.
Höchstens ein speziell für nördlicheres Klima gezüchteter Kultivar (aber dieses "nördlich" ist von uns aus gesehen immernoch südlich, d.h. Tessin/Norditalien und südwärts), da könnte der Sotschi Kultivar gedeihen, aber auch nur dann gut, wenn es dort beständig viel Luftfeuchtigkeit gibt, und der Tee von diesem Kultivar soll zudem damals auch nicht für Begeisterungssprünge gesorgt haben, insofern ist auch diese Empfehlung etwas bedenklich, u.a. auch weil:

vor einer Stunde schrieb Teest:

Da könntest du dann das gesamte Koffein nutzen, das in den Blättern ist.

Tee unverarbeitet zu konsumieren ist mMn nicht empfehlenswert, weder geschmacklich, noch gesundheitlich (könnte unverarbeitet mehr auf den Magen schlagen). Ja, es gibt sehr primitiv verarbeitete Weisstees, aber diese sind in der Regel auch aus sehr milden Kultivaren, der dafür geeignet sind.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

@Aladin86 Es gibt ein paar grundsätzliche Dinge, die es bei deiner Frage zu verstehen gibt:

- Blattknospen (Buds) haben Koffein, aber noch nicht vollständig entwickelt

- Zu reife Blätter hingegen haben schon wieder einiges an Koffein verloren

- Ebenso geht Koffein durch eine starke Verarbeitung verloren

D.h. grundsätzlich bist du mit einer üblichen Pflückung (2 Leaves and a Bud) gut bedient (wobei das Bud wie gesagt noch etwas weniger Koffein enthält als die beiden Leafes).

Und wenn du es auf japanische Grüntees abgesehen hast, dann auf solche mit einer milden Dämpfung, z.B. ein Asamushi oder ein Chumushi, aber kein Fukamushicha.

Konacha ist preislich gesehen bestimmt interessant, was die (eher mildere) Aromatik angeht, aber Aladin hat nach einem Tee mit viel Koffein gefragt, und dabei ist man mit Konacha nicht gut bedient.

Tee ist grundsätzlich eine subtropische Pflanze - und auch Kroatien hat kein subtropisches Klima.
Höchstens ein speziell für nördlicheres Klima gezüchteter Kultivar (aber dieses "nördlich" ist von uns aus gesehen immernoch südlich, d.h. Tessin/Norditalien und südwärts), da könnte der Sotschi Kultivar gedeihen, aber auch nur dann gut, wenn es dort beständig viel Luftfeuchtigkeit gibt, und der Tee von diesem Kultivar soll zudem damals auch nicht für Begeisterungssprünge gesorgt haben, insofern ist auch diese Empfehlung etwas bedenklich, u.a. auch weil:

Tee unverarbeitet zu konsumieren ist mMn nicht empfehlenswert, weder geschmacklich, noch gesundheitlich (könnte unverarbeitet mehr auf den Magen schlagen). Ja, es gibt sehr primitiv verarbeitete Weisstees, aber diese sind in der Regel auch aus sehr milden Kultivaren, der dafür geeignet sind.

Du hast echt viel Ahnung 👍 Aber welcher Sencha hat jetzt am meisten Koffein oder hab ich die Antwort übersehen? 

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