VanFersen

Yixing Kanne - Welcher Tees für welche Kanne?

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Ich würde auch mal per E-Mail bei Herrn Thamm nachfragen: die Auswahl ist sehr vielseitig was Form, Tonart und Größe der Kannen angeht.


Aus meinem Empfinden heraus gibt es sogar Kannen aus ähnlichem Ton, die unterschiedlich verarbeitet wurden, was sich auf den Geschmack


des jeweiligen Tees auswirkt. Als Beispiel sehr hart gebranntes Duani und eher die poröse Variante... persönliche Einschätzung...


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Hallo liebe Tonfetischisten  :thumbup:



Erstens mal Danke @all für die bisherigen Infos!


Ich bin ja eigentlich ein ziemlicher Purist, was Tee betrifft.


Trotzdem bin ich offen, neues dazuzulernen.



Neulich bin ich dann auf die Aussage gestossen, dass man alten, gelagerten


Taiwan Oolong gar nicht richtig ohne poröse Tonkanne aufgiessen könne (geschmacklich gesprochen).


Das kann will ich natürlich nicht unbeachtet lassen.



Da es in dem Thema aber ein bisschen ein Hinundher gab,


würde ich mich über ein paar zusammenfassende, persönliche Erfahrungen


von euch zu folgenden Tee-Sorten freuen, welcher Ton sich konkret dafür besonders eignet, 


ob porös oder nicht, und ob Grösse oder Form der Kanne eine Rolle in eurer Erfahrung spielten:



- grünlicher, jüngerer Sheng


- alter Sheng


- alter, gelagerter Oolong




Und bei diesen, ob es sich wirklich lohnt, eine Tonkanne zu verwenden (und falls ja, welche [wie oben]):



- Fenghuang Oolong


- Wuyi Oolong


- Taiwan Hochland Oolong



Thx much! 


Ein Lernender.


bearbeitet von GoldenTurtle

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bei puerh muss man sehr aufpassen - der prägt u.u. eine tonkanne nachhaltig. dafür hab ich ein kleines separates kännchen, vermutlich yixing.



ansonsten kommt in meine gebrauchstonkanne alles an oolong rein was ich habe:




 

wenn ich den tee wechsel, spül ich sie ein, zwei mal mit heissem wasser durch. da hab ich sogar schon eine zeit lang mal so schwarz-grünen (leicht oxidierten) FF DJ drin zubereitet (schmeckte aber nicht). danach wieder mehrmals heiss durchgespült - fertig.

 

man muss also nicht zwangsläufig so viele yixing-kannen haben.

 

eine interessante kanne hab ich jetzt bei chris gesehen:

 

image.jpg


ist das auch ne kanne, die für oolong geeignet ist?


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man muss also nicht zwangsläufig so viele yixing-kannen haben.

Sag dies nicht zu laut, du nimmst mir die Argumente!  :lol:

Aber stimmt natürlich schon, theoretisch könnte man sich mit sehr wenigen arrangieren. Hinsichtlich der von Kröti erfragten genaueren Spezifikationen lasse ich aber besser die Experten sprechen. :)

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Danke Key für die Tonkannen These 1 nach Key, wie ich sie mal nennen will. :thumbup:


Diese war ja schon zuvor erkennbar vertreten, aber trotzdem gut,


dass diese nun als erstes auf diese Frage hin  erwähnt ist, auch für Google-Durchgangsbesucher. 


Von hier aus lässt sich gut erweitern, sollte es irgendwann mal von Nöten sein.


Also du packst in die gleiche Kanne "atomgrüne" TGY und Hochland Oolong, 


als auch gelagerte, fast schon Pu'Er ähnliche Oolong?


Oder spedierst du die grünlicheren Oolong gar nicht mit der Tonkanne?


 

Trotzdem würden mich auch die detaillierteren Thesen interessieren.


Fersi hatte ja eine detailliertere Liste gepostet (was oder wer war denn


eigentlich die Quelle[n] dieser Angaben?),


woraufhin Gero geschrieben hatte, dass diese überhaupt nicht seinen


Erfahrungen entspreche, dann aber auch nicht sonderlich konkret wurde.


Dies hat mich u.a. für diese zusammenfassende Anfrage persönlicher Erfahrungen motiviert.


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http://www.teetalk.de/topic/2596-yixing-kanne-welcher-tees-f%C3%BCr-welche-kanne/page-2#entry33530

und klar nimmst du jeweils eine gesonderte Kanne fuer Shu und evtl. 2 fuer Sheng und eine weitere fuer dunkle Anhua Liubao und Futees sowie 3 fuer dunkle Oolongs Dancong, Wuyi und eine fuer Altes.

Damits nicht langweillig aussieht hat es wunderebare Jianshui Sachen und fuer die grueneren und weisseren Tees eignen sich Celadon oder Dehua.

Stark gepresstes liebt eine hohe Wassersaeule und bei einem zarten Gruenen ist es umgekehrt, so du siehst warum ich mit meinen 18+ Kannen noch durchaus Platz fuer Neuanschaffungen habe zumal wir noch gar nicht die verschiedenen Yixing S5einsorten durch gegangen sind :-)

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Von hier aus lässt sich gut erweitern, sollte es irgendwann mal von Nöten sein.

Also du packst in die gleiche Kanne "atomgrüne" TGY und Hochland Oolong, 

als auch gelagerte, fast schon Pu'Er ähnliche Oolong?

Oder spedierst du die grünlicheren Oolong gar nicht mit der Tonkanne?

genau, einfach erstmal eine yixing oder ähnliche kanne besorgen, und danach dann weitersehen.

alles oolongs, von denen ich grössere mengen habe, packe ich in die gezeigte kanne. 

diese alten oolongs hab ich nur in kleinen mengen, dazu kann ich also nichts sagen.

man soll seine kannen sicherlich gut behandeln, aber heiligtümer sind sie bei mir nicht. zur not würde ich sie erneut auskochen.

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Beim Auskochen ist nur das Problem dass es schnell zu Kalkablagerungen kommen kann und ich halte Auskochen für ineffektiv falls eine Kanne mal "synchronisiert" wurde. Weil wenn sich mal ein Geschmack an der Kanne festgesetzt hat dann bringt man es kaum noch weg. Der "Point of no Return" kann aber eine Weile dauern, also es ist jetzt schon nicht so dass es nach 20 Anwendungen oder so bereits "hardcoded" ist, aber irgendwann gehen die Moleküle tief in die Poren, danach ist es "synchronisiert" und sollte nicht mehr geändert werden.

Aber ich gehöre auch zu den eher "strikten" Leuten die eine sorgfältige Sortentrennung berücksichtigt, wobei ich immer noch überlege ob ich es derart separatiert handhabe wie Chashifu. Momentan verwende ich meistens eine Glaskanne und nur für Oolong ein Yixing da ich noch unsicher bin wie ich das mit Pu Erh (betreffend Yixing) u.a. handhaben soll.


Btw. Bei den Oolong verwende ich für jede Sorte ein eigenes, weil ich habe genug Kännchen, muss da nicht irgendwie "alles ins selbe Kännchen tun" und ich habe Freude daran wenn ich sagen kann "Ah hier ist das Da Hong Pao Kännchen oder das Buddas Hand Kännchen, also jedes Kännchen ein eigener Tee...). Falls ich aber ein Tee fast nie trinke und nur probiere verwende ich natürlich normales Glas oder Porzellangeschirr. nur meine Favoritentees haben ein Kännchen. Jianshui habe ich momentan nur eines und das ist nur für Sheng (aber am besten ist ich werde hier noch in Charakteristiken unterteilen da ich ein echter Sheng-Freak bin, da würde ich aber mehr Jianshui brauchen). Ich finde für Sheng ist Jianshui (mit mindestens 300 ml, es sollte etwas grösser sein als üblich) die erste Wahl aber da mag es jeder anders sehen.

bearbeitet von Gushu

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Also wenn ich für jede Sorte eine Kanne bräuchte, dann müsste ich sicherlich an die 40 Kannen haben, aber mehr werden sicherlich folgen, aber ganz so extrem sehe ich es nun wieder auch nicht mit dem aufteilen ;)


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Naja, wenn man zu 50% Sheng trinkt ist es oft vereinfacht da ich hier nur die Charakteristiken beachten muss, also ca. 5 oder so. Aber sofern ich grossartig andere Tees trinken würde dann wäre es sicherlich ein "Meer von Kannen"... allerdings auch irgendwie reizvoll. Am Ende wird es wohl so aussehen: Vorne stehen 3-5 Jianshui für Sheng, und hinten sind mehrere Reihen Yixing auf einem Tischchen mit ca. 20-30 Kannen, plus nochmals 20 die ich aber nur sehr selten trinke und daher meistens in einem Schrank stehen und nach Bedarf herausgeholt.


bearbeitet von Gushu

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woraufhin Gero geschrieben hatte, dass diese überhaupt nicht seinen

Erfahrungen entspreche, dann aber auch nicht sonderlich konkret wurde.

Tja, da habe ich leider ein Problem: meine Erfahrungen passen nicht immer zu dem, was ich logisch finde, daher bin ich eher zurückhaltend.

Beispiel für diese Diskrepanzen: Junger Sheng gilt als kratzig, rauh aggressiv. Da würde man doch logischerweise erwarten, dass eine Kanne gefragt ist, welche die Kanten abrundet und viel beeinflusst, um den Tee geschmeidiger wirken zu lassen. Aber meine Erlebnisse mit blutjungem Sheng und völlig neutralem Porzellangaiwan zeigen mir, dass das gut zueinander passt. Wohingegen alter Sheng, der durchs Altern schön "mellow" geworden ist, nach meinen Erlebnissen mit der weiteren Abrundung durch eine poröse Tonkanne sogar noch besser wird.

Außerdem sollte ich mich hier bedeckt halten, weil ich eigentlich meine, dass eine zu detaillierte Spezialisierung der Kannen nicht nötig ist ... ich aber trotzdem gerne noch einige mehr hätte.

:blush:

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Fersi, war die von dir etwas früher in dem Thema gepostete Übersicht aus eigener Erfahrung geschrieben


oder stammt diese aus anderen Quellen?



Chashi, habe selbstverständlich bereits schon mehrmals deine Übersicht angeguckt.


Deiner Meinung nach spielt die Form also eine Relevanz, das Resultat betreffend -


nur im Prozentbereich, oder richtig deutlich?



Gero, dein früherer Beitrag macht nun durch diese teetechnisch wertvolle Ergänzung endlich Sinn für mich!


Tönt nach Lehrgeld auf dem Ton-Weg.


bearbeitet von GoldenTurtle

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Das Kannenprofil ist nach dem eigenen Gesamteindruck und der Material m.M.n. drittrangig, solange nicht total abgewichen wird. Hohes Profil wurde ja an einigen stellen für gepressten sheng und shu empfohlen. kugelige gehen aber auch ohne Probleme. mit flachen Flundern wird's dann langsam kritisch - das Ganze vice versa.



Anfangs war ich ein großer Fan von gelblichen Materialien bzw. duanni und dessen Sub Sorten. Es hat aber ein paar Nachteile, erstens werde die schnell optisch dreckig, was mehr pflege bedarf und zweitens sehe ich da die hohe Porosität inzwischen auch als kritisch. Warum einen solala Tee bisschen besser machen wollen (weg damit, Zeit zum Teetrinken sollte Genuss sein) bzw. einen guten Tee die Peaks nehmen?



Für mich läuft es in letzter Zeit daher nur noch auf Zhuni und Zini und dessen Sub Sorten als Material raus. Aber wie gesagt, das spielgelt meine Meinung und wie meine subjektive Meinung über die Zeit sich verändert hat.


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Ich sehe das mit den Formen nicht so eng aber generell finde ich dass flache Profile bei leichteren Tees wohl optimaler sind und bei eher kräftigeren Tees, auch Pu Erh, sind höhere und runde Formen (so wie im Avatar) wahrscheinlich optimaler. Aber schlussendlich muss es einem gefallen, wenn es das nicht tut dann ist keine Kanne richtig und wenn es einem gefällt ist keine Kanne falsch, man muss ja auch daran Freude haben.


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Ich muss sagen, ich war am Anfang auch eher den gelblichen Kanne zugetan, kaufte auch gleich drei unterschiedliche Yixing-Tonarten in jener Farbgebung in kurzer Zeit, aber diese sind nun jene Kanne, die ich kaum mehr nutze :D, ich bin auch eher bei den Unterarten von Zhuni und Zini hängengeblieben ;)






Fersi, war die von dir etwas früher in dem Thema gepostete Übersicht aus eigener Erfahrung geschrieben


oder stammt diese aus anderen Quellen?





Auf was genau spielst du an? Finde gerade den Zusammenhang nicht :)






eine interessante kanne hab ich jetzt bei chris gesehen:


 

image.jpg




Wie - bei Chris? Verkauft er die oder hat er solch eine Kanne? Denn ich konnte in seinem Shop kein solches Exemplar finden.


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Dehua haben eine gatte Oberflaeche und die Form ist mittel hoch, sprich Weiss und Gelb\Gruene sollten gut gelingen.

Die Form ansich ist sicher weniger wichtig als die Oberflaechenbeschaffung und die subjektive Wahrnehmung, aber es hat soviele tolle Formen warum also dann Kompromisse eingehen?

Mehr Wasserdruck pro Flaecheneinheit ist gerade bei Stein harten Diskus und speziell Liubao\Anhua wichtig, um den Geschmack raus zu kitzeln.

Ein Mingqian Longjing soll auch nach dem dritten Aufguss noch ein viertesmal schmackhaft sein, aber wenn bereits durch eine hohe Form alles raus ist nach zwei Runden dann kann es manchen stoeren.

Wer sucht der findet!

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*Keuch* Hab dann auch noch ne kleine Liste gefunden mit Informationen zur einen oder anderen Tonart:



Di Cao Qing http://www.ateatime.com/about-di-cao-qing/


Zi Ni Clay(Purple mud)for Yixing Teapot http://www.ateatime.com/about-zi-ni-claypurple-mudfor-yixing-teapot/


Hong Pi Long(Red Ni)Clay http://www.ateatime.com/about-hong-pi-longred-niclay/


Yixing Duan Ni Clay http://www.ateatime.com/about-yixing-duan-ni-clay/


Tian Qing Ni Clay for yixing teapot http://www.ateatime.com/about-tian-qing-ni-clay-for-yixing-teapot/


jiang Po Ni Clay For Zisha Teapot http://www.ateatime.com/about-xiang-po-ni-clay-for-zisha-teapot/


Zhu Ni Clay For Yixing Teapot http://www.ateatime.com/about-zhu-ni-clay-for-yixing-teapot/


Qing Shui Ni(Clear Water Mud)For yixing teapot http://www.ateatime.com/about-qing-shui-niclear-water-mudfor-yixing-teapot/


Ben Shan Green Ni Clay http://www.ateatime.com/about-ben-shan-green-ni-clay/


Hong Ni Clay(Red Clay) http://www.ateatime.com/about-hong-ni-clayred-clay/


Qing Hui Ni Clay-Graphite Mud http://www.ateatime.com/about-qing-hui-ni-clay-graphite-mud/


Hei Xing Tu Clay-Black star soil http://www.ateatime.com/about-hei-xing-tu-clay-black-star-soil/


Zi Qie Ni Clay http://www.ateatime.com/about-zi-qie-ni-clay/


Gu Tong Clay-Bronze Clay http://www.ateatime.com/about-gu-tong-clay-bronze-clay/


Huangjin Duan(Gold Duan Ni Clay) http://www.ateatime.com/about-huangjin-duangold-duan-ni-clay/


Zhi Ma Duan Clay(Sesame Clay) http://www.ateatime.com/about-zhi-ma-duan-claysesame-clay/


Lao Duan Ni Clay-Old Duan http://www.ateatime.com/about-lao-duan-ni-clay-old-duan/


Hei Ni Clay-Black Clay http://www.ateatime.com/about-hei-ni-clay-black-clay/


Da Hong Pao Clay http://www.ateatime.com/about-da-hong-pao-clay/


Green Ni Clay http://www.ateatime.com/about-green-ni-clay/


Hei Ji Xing Clay http://www.ateatime.com/about-hei-ji-xing-clay/


XiaoMeiYao Zhu Ni Clay http://www.ateatime.com/about-xiaomeiyao-zhu-ni-clay/


Mo Lv Ni Clay-Blackish Green ore Clay http://www.ateatime.com/about-mo-lv-ni-clay-blackish-green-ore-clay/


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