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Liebe Teetalker,

 

 

hier stelle ich meine Grüntees vor, die ich in den vergangenen Wochen bis vergangen Montag, 7.4.2014 Qingming, nach über 1000km Bergstraßen, unzähligen Gesprächen mit Teebauern und Händlern auftreiben konnte für Qingmingernten Interessierte. Da ich an sich keinen kommerziellen Hintergrund hatte, aber just zum Qingming Wochenende im Form teilweise raue Töne zu lesen waren, habe ich mich entschlossen hier am Marktplatz Spritkostenanteile zu erstehen, gegen kleine Mengen frischen Flugtee, hoffentlich informative Artikel und ansprechender Fotos. Von den bisher vorgestellten Tees und den noch folgenden ~ 5 zu vor-Qingming Grüntee, habe ich meist 500g gekauft, klar kann ich bei den Bauern nachkaufen, aber es wäre dann keine vor-Qingming Qualität mehr bis März 2015. Ich betreibe dies als Vorstellung regionaler Spezialitäten, ohne Homepage oder Shop via PN / Email, als quasi 400 Euro Job, um Spritkosten und das geschmacklich interessante Grünteespektrum weiter einführend abzudecken, im Gegensatz zu meinem geschäftlichen Absichten, die ich als Teilinhaber der Teekenner GmbH, mit Steuern, Zoll und ordentlichen Jahresabschluß, verfolge. 

 

 

 

 

Nun aber ab in den äußersten Nordwesten der Zhejiang Provinz, unweit des Dorfes meiner Schwiegereltern, dass selbstverständlich an Qingming besucht werden musste. Dort fuhr ich zum Huaizhu Berg mit wunderschönen Grünteeknospen Namens Qiandao Yuye. Mit Qiandao ist der 1000 Inseln See, Hangzhou gemeint, die Teegärten grenzen an Shexian, Anhui und Yuye bedeutet Jade Blatt.

 

 

 

 

Qiandao Yuye stammt aus Teegärten mit einer Höhe bis über 1200m, wird maschinell geröstet und wird leider auch als “Longjing” verkauft, wobei ein Longjing weniger haariges und grünliches Blattgut hat, vom Geschmack mal ganz abgesehen. In die kleine heiß gespülte Yixing gebe ich die Jade Blätter, schüttle und ein blumiger, Richtung Akazienblüten Duft bereitet auf die erste leicht Jade grüne Infusion nach dem Waschgang vor. Weicher Gaumeneindruck mit frisch-herben Noten gepaart mit leicht Mandel süßen Abgang beschreiben die sechs fast konstanten Aufgüsse am besten. Mit dem 4. Aufguss wechselt Akazienblüten Duft in Richtung blumiges Heu, farblich tut sich nicht viel, wobei ich die Infusionszeiten auch steigere um mehr aus den Knospen herauszuholen.

 

 

 

 

Yuye oder Jade Blatt ist eine weitere regionale Spezialität die dem Verdrängungswettbewerb mit Longjing und seiner höheren Bekanntheit bei entsprechenden Margen ausgesetzt ist. Geschmacklich bleibt mir die mandelartige Süße in Erinnerung, sowie dass optisch nahezu perfekte Blatt, trotz maschineller Verarbeitung.

 

 

 

 

Hier die Eindrücke meiner Kamera: flickr.com/photos/119133635@N07/sets/72157643780734194/

 

 

 

 

Beste Grüße,

 

 

 

 

ChaShifu

 

 

 

 

 

 

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Liebe Grüntee Freunde,

 

 

der Xiang Tee ließ mir keine Ruhe und so bin ich zum Niutou Berg gefahren, um Xiang Tee zu finden der mittels ursprünglicher Bambus Hut Charcol Röstung verarbeitet wurde.

 

 

 

 

Wo liegen die geschmacklichen Unterschiede zur maschinellen Verarbeitung?

 

 

 

 

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Das Blattgut ist ähnlich klein, “tippy” und drahtig, aber der Duft ist grasig mit rauchiger Note. Heiß gespültes Longquan Celadon, trockenes Blatt gut geschüttelt, lässt den Duft aus grasige Bambusnote mit rauchigem Unterton frei, hier zeigt sich der Bambus Hut. Nach dem Waschgang leuchtet der Aufguss grünlich Gelb, der Gaumen meldet eine frische Prise Gras bevor im Rachen sich eine herbe Süße festigt. Wie der Zoushan Xiang Tee auch ist dieser über alle Aufgüsse hinweg sehr beständig in Farbe, Geruch und Geschmack nur gibt die Bambus Hut Verarbeitung eine natürliche Frische Note dem Tee, dies sollte insbesondere im heißen Sommer wertvoll sein.

 

 

 

 

Xiang Tee hatte ich selbst erst in 2014 entdeckt und wie schon der Zhou Berg Xiang Tee ist auch dieser eine Erweiterung meines Grüntee Horizonts. Ich bin bereits gespannt auf die heißen Temperaturen von Hangzhou's Juli gepaart mit eisgekühltem Xiang Tee vom Niutou Berg.

 

 

 

 

Welche Sorten sind Eure erfrischenden Begleiter für die heißeren Monate?

 

 

 

 

Liebe Grüße,

 

 

 

 

ChaShifu

 

 

 

 

Doku - diesmal bei Top Lichtverhältnissen :-)

 

 

 

flickr.com/photos/119133635@N07/sets/72157643844421215/

 

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Ich betreibe dies als Vorstellung regionaler Spezialitäten, ohne Homepage oder Shop via PN / Email, als quasi 400 Euro Job, um Spritkosten und das geschmacklich interessante Grünteespektrum weiter einführend abzudecken, im Gegensatz zu meinem geschäftlichen Absichten, die ich als Teilinhaber der Teekenner GmbH, mit Steuern, Zoll und ordentlichen Jahresabschluß, verfolge. 

in wie weit kann man denn neben einer "richtigen" tätigkeit, die du bei teekenner wahrnimmst, einen "minijob" noch ausüben?

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@Key, wie bei jeder anderen Tätigkeit auch:



Gehe das Thema fokussiert an und arbeite es mit einer guten Portion Leidenschaft ab, wie hier: es ist vor-Qingming Tee thematisiert :) , z.B. Yuye - Jade Blatt:


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bearbeitet von ChaShiFu

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Hallo ChaShiFu,



das sind ja irre atmosphärische Bilder, vielen Dank! Die erinnern mich wieder dran dass ich irgendwann auch mal zu den Wurzeln will, und den Tee in seiner Ursprungsregion besuchen!


Auch finde ich es sehr interessant dass du die Tees in einer Tonkanne zubereitest, das würd ich so garnicht wagen - ist das nicht gefährlich hinsichtlich der superfeinen Noten, die grade so einen enorm frischen Grüntee auszeichnen dürften?



Ich würd ja schon gerne diese Preziose probieren, auf Grund der Tatsache dass ich mein Teebudget ums gefühlt 27fache überschritten hab müsste ich mich halt auf kleine Pröbchen beschränken... geht das denn? Bzw. inwiefern stellt sich so ein Spritkostenanteil dar? 5-10g würden mir völlig ausreichen, für ein, zwei Zubereitungen eben.



PS. Die Pinterest-Seite funktioniert bei mir nicht richtig, da krieg ich ganz bizarre Fehlermeldungen :D


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PS. Die Pinterest-Seite funktioniert bei mir nicht richtig, da krieg ich ganz bizarre Fehlermeldungen :D

Und ich dachte immer, ich hätte einen PC aus der Steinzeit und Internet aus der Zeit des "zu-Fuß-gehens"  :lol:

Bei mir klappt's  :yahoo:

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... und den Tee in seiner Ursprungsregion besuchen!

Habe gestern auf der Messe einem Kunden aus Luxemburg versprochen, ihn in der letzten Märzwoche 2015 zur vor-Qingming Ernten Einkauf für 7 Tage mitzunehmen, da Miig würde ich mich freuen dich auch zu sehen!

Zu den verwendeten Kannen, stimmt die schwarze ist relativ porös und schluckt sicher ein wenig vom Geschmack, hier habe ich mal angefangen, das Thema zu vertiefen:

http://www.teetalk.de/topic/2655-einstieg-in-die-yixing-steinkeramiken/

Hihi, das Budget ist natürlich immer ein Thema, aber im Schnitt kosten die vor-Qingming Ernten für 100g zwischen 10 und 20€, mit der Ausnahme Longjing, der bestätigt hier die Regel. Nach Qingming sollten die Preise um ein Drittel fallen, so haben mir es die Bauern erzählt.

Und klar es hat auch die 2x7g Probeeinheit zu kaufen, habe ich jetzt auf der Pinterest Seite in den jeweiligen Album Beschreibungen vermerkt.

Spritkosten zahlst du bereits mit dem Teepreis.

Geht Pinterest nun wieder?

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Passend zum Gründonnerstag ein weiterer Grüntee vom Niutou Berg :-)

 

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Baicha, Niutou Berg, 5.4.2014, 手工白茶,牛头山, 14年4月5号

 

 

Regionale Grün Tee Spezialität aus Suichang, Lishui, ZJ

 

 

von Hand gerollter Baicha, das Rollen bricht die Zellstruktur und führt zu süßeren Aufguss.

 

 

Baicha bedeutet weißer Tee, namensgebend sind die weißen Härchen an den Knospen.

 

 

 

Am Niutou Berg eine Ecke weiter als der Bambus Hut Charcol geröstete Xiang Tee, habe ich von Hand gerollten Baicha auf den Teeterrassen von Zhiyuan entdeckt. Dort wird dieser Tee seit den 70iger Jahren bewirtschaftet und nach lokaler Tradition auf einer Bambusmatte, die über eine Bank gespannt ist, gegen die Handflächen gerollt. Das Rollen lässt die Zellstruktur brechen, was zu einem süßeren Aufguss führt, dass macht sich in Form von Haselnussschokoladen Duft beim schütteln im heiß gespülten Glas Gaiwan bemerkbar. Farblich kommt der Baicha grün mir leichten Gelbstich, konstant über die sechs Aufgüsse an, geschmacklich ebenfalls sehr stabil mit weichem Mundgefühl, leichter Herbe beim Schlucken und süßlichem Abgang.

 

 

 

 

Der Niutou Shan, was soviel bedeutet wie Kuhkopf Berg ist ein wunderbarer Teeberg mit Quellwasser, ausreichender Höhenlage und einfachen Bauern, die sich auf ihre Handwerks-kunst berufen, wenn es um das Verarbeiten von einzigartigen Berggrüntee Raritäten geht. Wir sehen uns wieder, am besten im März '15.

 

 

 

 

Meine Kamera wird auch wieder dabei sein...

 

 

 

 

Liebe Grüße,

 

 

 

 

ChaShifu

 

 

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habe mich in diverse Newsletter eingetragen und amerikanische erscheinen in guter Häufigkeit, nun auch "schon" zu vor-Qingming Longjing Tees:



http://verdanttea.com/teas/mrs-lis-shi-feng-dragonwell-green-tea/?utm_source=Verdant+Tea+Newsletter&utm_campaign=07cffc207d-mrslidragonwell_HERE4_28_2014&utm_medium=email&utm_term=0_2f567f2539-07cffc207d-328817161



"A rare opportunity to try the rich, sweet and sparkling quality of true Lion's Peak Dragonwell green tea cultivated and hand-processed by life-time farmer Mrs. Li. . .



http://www.teatrekker.com/teas/all/all/2014



"The first of our 2014 fresh spring green teas from China and 2014 1st Flush black teas from Darjeeling, India are here and are brimming with fresh taste. . .



http://camellia-sinensis.com/en/arrival-2014


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Für kommendes Jahr überlege ich mir, einen Ausflug nach Houkeng im Landkeis Taiping, Anhui zur Qingming Ernte zu machen, denn dort hat es folgenden Tee...



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Nachdem die Temperaturen heute zum wiederholten Male die 30 Grad Grenze knackten, habe ich in den Tiefen meines Teekühlschranks gesucht und bin fündig geworden, Taiping Houkui.



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Zwei Varianten laufen zum Vergleich auf, einmal komplett von Hand verarbeitet, jeweils links im Bild und noch die maschinelle Version. Sehr interessant ist der optische Unterschied, den die von händisch verarbeiteten sind gut einen Zentimeter kürzer, obwohl das gleiche Blattgut verarbeitet wurde. Ursächlich ist hier, dass der maschinelle Tee so stark gewalzt wird, das die Blätter schlichtweg derart platt sind und damit länger werden.



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Der Duft des Waschgang bestätigt meinen Eindruck, dass diese Teeart sehr aromatisch sein muss, wahrscheinlich wegen dem Blattgut, welches länger am Strauch ist bevor es gepflückt werden kann.



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Geschmacklich sind die Unterschiede marginaler, mir schmeckt der Hand gemachte besser, weil ich den Eindruck habe, dass er den Geschmack dosierter aus seinen Blättern entweichen lässt, als sein maschineller Kollege.



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Das Aroma ist herb nussig und mit vollem Mundgefühl und langanhaltender geschmacks- intensiven Feuchte im Rachen.



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Erfrischende Begegnung mit einem recht klassischen Tee, der jedoch eher selten auf dem Markt zu finden ist, wegen seines fragilen Blattgut, dem hohen Preis und hier in Hangzhou trinkt man einfach nur Longjing, Tag aus Tag ein, na wunderbar...


Ich liebe die Abwechslung, heute ist diese mir mal wieder bestens gelungen.


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hier in Hangzhou trinkt man einfach nur Longjing, Tag aus Tag ein, na wunderbar...

Hihi, ist mir auch schon aufgefallen in verschiedenen Dokus - es gibt grundsätzlich 2 Hauptgruppen von Teehauskonsumenten.

1. zu vielleicht 70% dieser Hardcore Pu Erh Trinker, wo nichts anderes in Frage kommt,

und dann gibt es noch 2. zu ca. 20% diese Hardcore Long Jing Trinker, wo auch nichts anderes in Tässchen kommt. :D

Kann sich regional natürlich unterscheiden ...  :)

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erinnere mich an die Doku und die authentische Teehaus Szene, vollkommen richtige Einschätzung 70-20-10 (sonstiges...)



Jep und regionale Unterschiede, hier 70% Longjing 20% Pu-erh und 10% sonstiges, z.B. Dongfanghong DC, hatte ich letztens am Longjing Schlachtfeld :D


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Normalerweise führe ich eher ein old-school tea diary auf Papier mit persönlichen Verkostungsnotizen usw., da ich aber durchaus für mich selbst Fotos knipse, schon als Erinnerungshilfe, ordne ich gerade einige Dateien & Co. und suche noch nach einer für mich passenden Methode des digitalen Archivierens. Hier mal - mit einigen Erläuterungen - einer meiner Einträge.



Xiang Cha charcoal-roasted, Pre-Qing Ming 2014 vom Niu Tou Shan



Meine 3. Teesession mit diesem Tee, der mich schon gleich beim 1. Mal sehr ansprach. Da ca. 2.4g auf 100ml, 80°C Wassertemperatur. Erster Aufguss 25sec, danach entsprechende Steigerung.



Heute mal etwas höher dosiert: 4g für eine ca. 110ml fassende Gaiwan; Wasser ~75°C. Dafür sollen die Ziehzeiten wesentlich kürzer werden.



Das trockene Blattgut ist (für einen chinesischen Tee fast überraschend) klein, drahtig-gedreht und matt-dunkelgrün. Siehe Bild #1 unten. Geschirr vorgewärmt und den Tee, den ich zuvor aus der Kühlung geholt habe, in die warme Gaiwan: es duftet nach Gras und Heu, auch leicht fruchtig-süß. Nicht stark rauchig, nur ganz diffizil und etwas nach Backwaren ;) Beim nassen Blattgut trat das Röstaroma deutlicher hervor. Auf dem Foto #5 unten ist das eine an den Rändern leicht bräunliche Blatt extra herausgepickt ^_^



1. Aufguss: nur wenige Sekunden, quasi umgehend abgegossen. Leicht grünlich gelb. "Mouth-filling" (kann ich schlecht erklären, es gibt "füllende, runde" Tees, die man überall im Mund schmeckt/fühlt). "Slightly astringent mouth-feeling" (das ist, wie sich der Tee anfühlt, nicht schmeckt). Herb, aber mit etwas Süße im Hintergrund und leicht grasig. Haftender, persistierender Geschmack.


2./3. Aufguss: Hmm, sehr frisch irgendwie. Fürchte aber, dass 4g doch zuviel des Guten waren...  Bild (#2) unten 2. Aufguss, aber der leichte Grünstich kommt auf dem Foto nicht so richtig raus.


4. Aufguss: Ca. 8sec. Bild unten, in der Teeschale.


6. Aufguss: Ca. 10sec. Die Rundheit ist sehr ausdauernd. Ich bemerke auch kaum ein Nachlassen der Aufgussfarbe (but slight green tinge is gone). Unten mal der 5. Aufguss als Vergleich (Foto #4).


7. Aufguss: Danach habe ich abgebrochen, der Tee hätte wohl noch weiter durchgehalten, aber ich musste noch weg.



Ich denke, er war diesmal für meinen Geschmack etwas zu hoch dosiert, die herben Komponenten waren so m.E. zu dominierend und fast scharf. Das Süß-Fruchtige ging zu sehr unter - war ja beim 1. Mal deutlicher vorhanden. Dabei war das Wasser von vergleichsweise niedriger Temperatur und die Ziehzeiten sehr kurz. Nächstes Mal werde ich weniger Tee nehmen. Normalerweise mag ich es etwas höher dosiert, gerade auch bei chinesischem Grüntee. Es mag auch etwas mit der Blattgröße und der damit verbundenen Oberfläche zu tun haben, dass es bei diesem Tee etwas weniger sein sollte. Warum ich dann diesmal so stark gesteigert habe? Keine Ahnung - aber hätte ich dann doch weniger Tee genutzt hätte das Foto auch nicht mehr gepasst ;)



Werde nächstes Mal definitiv wieder zu geringerer Einwaage und längeren Ziehzeiten übergehen und ggf. spielen; die Nuancen, die man schon beim trockenen Tee erschnuppern kann, kamen bei so viel besser heraus.



Was mir bei diesem Tee aufgefallen ist: er ist sehr konstant über die Aufgüsse, sowohl was Farbe als auch die Geschmacksentwicklung angeht. Das ist mir auch bei den konservativeren Dosierungen aufgefallen.



Anmerkung: die Bilder sind nebenher entstanden und der Teetisch stand auf meinem aktuell chaotischen Schreibtisch. Daher waren Kompromisse nötig. Es ist außerdem sehr heiß und normalerweise sind die Jalousien fast ganz geschlossen (süd-östliches Fenster), von daher sind vielleicht die Farben in natura etwas anders. Aber wenigstens konstante Licht- und Abstandsverhältnisse :)


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Danke Seti fuer deine Verkostungsnotizen, professionelle Bebilderung!

Zubereitungsmenge und Kannenvolumen waehlt man bei chin. Gruentees haeufig grosszuegig, mir gehts aber wie dir und anderen, besser nur 2/3 der gewohnten Menge, da dieser Tee seine wilde Kraft gerne ausspielt.

Von diesem Xiangtee habe ich noch ein paar 100g Tueten vorraetig, genau wie vom Jade Blatt Qiandao Yuye.

Sourcing Bilder und Verkostungsnotizen auf meiner Pinnwand.

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