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Hallo zusammen,



Ein Bekannter von mir hat eine schöne kleine Teepflanze.


Wie erkennt man, wann man sie pflücken kann und wie kann man die Blätter am einfachsten zu Tee verarbeiten?


Ob schwarz, grün oder weiß ist egal, soll nur einfach sein.



LG


Dao


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vermutlich steht sie ja jetzt im freien.

würde einen warmen, sonnigen tag zur ernte wählen. die blatter duerften dann am meisten aromastoffe haben.

der theoretisch am einfachsten herzustellende tee ist weisstee: pflücken, welken, trocknen.

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was macht man beim welken?

reicht es wenn die blätter groß sind?

habs ja mit tee/camellia sinensis noch nie gemacht. ich würde die blätter in ein körbchen legen, und dann im schatten mal abwarten, was passiert.

dabei gelegentlich umschichten. 

vermutlich würde ich danach die blätter in der sonne trocknen, und nicht im backofen.

ist ne sache des probierens, auch bei der blattgrösse.

wieviel tonnen tee habt ihr denn zu erwarten? ;)

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Wird ein paar Hand voll frische Blätter sein. Also recht wenig, ist nur eine Pflanze ;)


Ich werde die Tipps mal weiterreichen mit bitte um Fotos.


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Also ich würde den Tee nicht an der Sonne trockenen (zumindest nicht vollständig). Durch UV Strahlung wird das Chlorophyll zersetzt und ergiebt einen heuigen Geschmack. Ausser du stehst drauf... Dann ab an die Sonne!   :lol:  


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Hi Dao,





Ich werde die Tipps mal weiterreichen mit bitte um Fotos.





und noch diesen Buch Link http://www.amazon.com/Homegrown-Tea-Illustrated-Planting-Harvesting/dp/125003941X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1404100568&sr=8-1&keywords=homegrown+tea



Schau mal in die Vorschau rein von Seite 11 bis 14 wird die Ernte und verarbeitung zu Grüntee für Hobbygärtner vorgestellt!



Kommt der Realität ziemlich nahe...



Zunächst wurde das Blattgut gepflückt, Sprießzeit bei hochwertigen Grün / Weiß Tee ist 2-3 Tage, wohingegen bei Oolong zirka 40 Tage vergehen, ehe gepflückt werden kann (Sprießzeit ist ein intressanter Aspekt, wenn es um Bio geht...).



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Im Anschluß müssen die Blätter für 6-8 Stunden dunkel und gut belüftet welken, z.B. hier ein Niutou Baicha:



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Nach dem Welken wird beispielsweise gerollt und dann getrocknet, wieder der Baicha:



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alternativ, habe ich mal hier in Hangzhou Longjing Verarbeitung dokumentiert. Bei dem braten in dem rießen Wok, was in etwa 15 min. dauert vom frisch gewelckten Blatt bis zum fertigen Tee, gilt es die richtige Balance zwischen Blatt Andruck und Fingerverbrennen zu optimieren :-)



14353501017_219f7a31f3_c.jpg



Viel Erfolg und ein tolles Erlebnis ist es allemal!

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Sprießzeit ist die Zeit in der die Knospe sich entwickelt bis man diese pflücken kann. Evtl. geht das hier schneller als in D, wegen der günstigeren Witterung in China.



Generell sollte das Blatt hellgrün bei der Grüntee Ernte sein und eher dunkelgrün bei Oolong oder minder wertigen Grüntee...


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Okay, für hellgrünes Blatt ists eh zu spät.


Werde mir im Laufe des Tages die Videos ansehen und ihm dann raten was er mit dem Pflänzchen tun soll.


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  • Gleiche Inhalte

    • Von Tobias82
      Hallo zusammen,
      leider weiß ich nicht mehr, wie ich auf die Videos gestoßen bin, bzw. es schon einen Beitrag zu diesem YouTube-Channel
      gibt. In immer neuen Videos geht William auf verschiedene Themen rund um das Thema Herstellung und Anbau von pu´erh
      ein. Es gibt regelmäßig neue Videos, das letzte ist heute hoch geladen worden. 
      Hier mal der Link zum Channel:
      Farmer Leaf
      Viel Spaß!
      Tobias
    • Von TaoTeaKing
      Mal eine Verständnis-Frage zum Begriff „rot“ in der Pu Verarbeitung.


      Hier bei Bannacha heisst es ja: „It is processed slightly redder than last year“


      Wenn ich an, wie er bei uns genannt wird „schwarzen“ Tee (also chinesischen „roten“) denke,

      der bekommt seine „röte“ durch eine intensive Oxidation.


      Um einen Pu-Erh dann „rot“ zu verbarbeiten müsste man ja das „Kill Green“ weniger lange durchführen (und nicht länger), damit der Tee stärker oxidiert, also rot wird... oder?! 


      Denn kurzes Kill Green lässt mehr Stoffe die dann oxidieren bzw. die Oxidation fördern? Oder wie? 


      Längeres shāqīng (kill green):  grüner verarbeitet (?) 

      Kürzeres shāqīng (kill green): röter verarbeitet (?) 



      Gefragt habe ich mich das gestern als ich eine Probe von dem Tee hier 2014 Yi Bi Hong von Herrn Tham probiert habe.


      Zitat: Durch seine natürliche Fermentation hat der eine sehr blumige süße Note, die eher an rote Tees (wie auch andere Manufakturtees der kleinen Teefabrik Chuan Pu) oder manche Wulongs erinnert.


      (hat mir, by the way, überhaupt gar nicht geschmeckt... hätte ich lieber einen schönen Kemun Mao Feng gehabt, für den ich den Tee auch gehalten hätte beim Blindtest )

    • Von Joaquin
      Unter der Überschrift "Tee – Geschichte, Verbreitung und Wirkung" habe ich die folgende Infografik gefunden, welche jetzt nicht die Knaller-Neuheiten beinhaltet und auch nicht übermäßig ins Detail geht, aber diese Informationen doch ganz nett aufbereitet hat. Was wir dort finden ist ein wenig Geschichte, die beliebtesten Tee-Marken, Herstellung, Produktion, Weiterverarbeitung, Verkäufe, Verbrauch und Gesundheit. 





      via tee-magazin



      PS: Wer mehr von solch schönen Grafiken findet, bitte immer her damit

    • Von Joaquin
      Schon seit längerem habe ich gemerkt, dass hier und da im Forum darüber geschrieben wurde, selbst Tee anzupflanzen oder eine Teepflanze aufzuziehen. Einige dieser Beiträge auch mal als eigenständige Themen, aber in der Regel oft in anderen Themen versteckt und mehr oder weniger kurz vereinzelt aufkeimend.
      Aus diesem Grunde denke ich, dass hier durchaus Interesse besteht, sich näher über die Aufzucht solcher Pflanzen auszutauschen. Um den Benutzern mit einen Grünen-Daumen und ihren Ambitionen rund um den ursprünglichen Tee-Anbau nachzukommen, gibt es nun dazu ein eigenes Forum:
      Tee-Anbau
      Hier geht es also quasi um den wahren Ursprung des Tees, der lebendigen Pflanze. Dazu nun die Beschreibung zu dem Forum:
      "Rund um den Tee-Anbau und das Anpflanzen von Tees, wie der Aufzucht der Teepflanze Camellia sinensis, Kräutertee- und Früchtetee-Pflanzen, des Mate-, Rooibos- und Honigbusch-Strauches und sonstige Gartenthemen zum Tee."
      PS:
      Habe den Forennamen nun schlicht auf Tee-Anbau abgekürzt.
    • Von Joaquin
      Ich schaue mir gerade den ersten Teil der Teedokumentation "Die Teeroute" an und da komme ich gerade an einer Stelle, welche mich etwas verwirrt und wo es um das Pflücken des Pu-Erh-Tees geht. Es werden Frauen beim Pflücken von wilden Tee-Bäumen im Uhr-Wald gezeigt, wo gesagt wird: "Mit sicherem Griff wählen die jungen Mädchen die größten und zartesten Blätter aus, die beiden Hauptkriterien für hohe Qualität."


      Kurz später wird eine Szene wird erklärt, dass man anderswo die Bäume zu niedrigen Sträuchern zurück zu schneiden. Hier heißt es nun, wie ich es auch bisher kannte: "Die Pflückerinnen sammeln nur die jungen Sprossen, weil diese die meisten Wirk- und Aromastoffe enthalten und den Tee mit dem feinsten Geschmack ergeben."


      Große Blätter beim Baum heißt für mich aber in der Regel, dass es doch ältere Blätter sind. Wobei da wiederum ja auch von "zarten" Blättern gesprochen wird. Also ausgewachsene, nicht zu junge und nicht zu alte Blätter. Blätter mit einer ordentlichen Größe, aber noch zart.


      Es scheint also der Dokumentation nach, dass bei den Bäumen, im Gegensatz zu den Sträuchern, dann doch reifere und größere Blätter bevorzugt werden.


      Aber wieso?

      Und wieso soll das bei den Sträuchern nicht so gut sein?

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