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Am 27.5.2018 um 12:25 schrieb Paul:

Sonntags ist BlogTag.

Reiseberichte.

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee-blog/teereiseberichte/fotobericht-teereise-japan-2018-teil-3

Reisebericht über die diesjährige Reise von @teekontorkiel nach Japan.

Gute Photos, gute Texte, viel fundierte Informationen, man lernt Land und Leute kennen ohne die Mühen des Reisens.

Ergebensten Dank!

Ein Jahr und ein Tag später kann ich mich selber zitieren!

Diesmal fuhr die Truppe angeleitet von der (Waldorflehrerin) Fräulein X nach Taiwan.

https://www.tee-kontor-kiel.de/tee-blog/

Geli @teekontorkiel, ergebensten Dank für die viele Arbeit, die es uns ermöglicht bequem vom Sessel aus teilzunehmen; und sich zu verzehren nach den Tees - die man ja Gott sei Dank bei euch kaufen kann.

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vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

Findest du das bringt was?

Hmmm ... das Material ist natürlich geschmacksneutral und absorbiert keine Flüssigkeit, was eine etwas objektivere Beurteilung des Tees zulässt. Andererseits dürfte die im Vergleich zu guter Teekeramik doch recht hohe thermische Leitfähigkeit (wenn auch nicht ganz so hoch wie bei Kupfer oder gar Silber) eher nachteilig sein - wenn das Kännchen nicht wirklich sehr dickwandig ist.

Das Material ist mE eher etwas für Wasserkessel - wenn man Wert auf schnelles Erhitzen und keinen auf Warmhalten legt (reines Gold knapp 300 W/m*K, Gusseisen hingegen um die 50). Und es sich leisten kann ...

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Hata Zōroku (1823 - 1890), Wasserkessel aus Gold mit zwei verschlungenen Jaderingen als Deckelgriff (1876). Höhe 14,5 cm. Japan, Privatsammlung. :habenwollen:

Ein bissel protzig ist das schon ... aber immer nur wabisabi ist doch auch irgendwie fad auf die Dauer :ph34r: ...

@teekontorkiel: toller, inspirierender Bericht . Danke!

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vor 6 Minuten schrieb SoGen:

... aber immer nur wabisabi ist doch auch irgendwie fad auf die Dauer :ph34r: ...

Du wieder. Gold macht doch die schönste Patina die ich kenne. Selten aber wunderbar, auf die Veränderungen kannst Du länger warten. Da kannst man sich doch etwas auf wabisabi berufen:whistling:

 

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Am 28.5.2019 um 17:29 schrieb GoldenTurtle:

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Und wie war das?!? Findest du das bringt was?

Ich finde so eine Kanne dekadent mit persönlich wäre das viel zu protzig. Ist natürlich hübsch anzusehen, aber besitzen will ich so ein Ding nicht. Ob es geschmacklich etwas bringt kann ich mit nur einem einzigen Tee ohne Vergleich nicht beurteilen. Laut Yu passt der Yibang wohl gut zur Goldkanne, während der Charakter des zweiten Tees, ein LBZ, viel besser mit dem Yixington zur Geltung kommt.  Die Begründung habe ich aufgrund der geballten Informationsflut vergessen. 

Es freut mich riesig, dass Ihr die Berichte gerne lest. Danke. 

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Die Berichte und Fotos sind mal wieder prima, vielen Dank @teekontorkiel, dass du uns auf diese Art an euren Reisen und Erlebnissen  teilhaben lässt.

Warum viele so ein Goldkännchen nicht wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde gerade dieses Kännchen hier besonders schön und Gold ist ein wunderbares Material. Nur weil sich so ein besonderes Stück die wenigsten leisten können oder möchten, muss man es nicht so herabwürdigen. Allein schon das kunsthandwerkliche Können dahinter finde ich bewundernswert - ebenso wie das harmonische Bild der glatten Oberfläche mit seinem für mich dennoch  zarten und unaufdringlichen Leuchten des Goldes, das für die Sonne steht in Kombination mit der rauheren Oberfläche des schwarzbraungrauen Teetisches, Bambusmatte, Tee... Es gibt hier so viel zu sehen, so vieles, in das man sich vertiefen kann.

Und: Wie kann man die Sonne protzig oder dekadent empfinden?

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vor 1 Stunde schrieb Raku:

Und: Wie kann man die Sonne protzig oder dekadent empfinden?

Tun wir nicht. Die Kanne ist ohne Zweifel ästhetisch und strahlend, vor allem im Zusammenspiel mit dem wunderschönen Drumherum. Aber sie würde einfach nicht zu uns passen. Allerdings hat sie den großen Vorteil, dass sie robust ist und nicht zerbricht. Wahrscheinlich ist sie auch eine gute Geldanlage. Wenn man sie sich leisten kann. :D

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Auch ein Danke von mir für die tollen Reiseberichte. Ich bin sehr gerne "mit Euch unterwegs" :love:.

Die Demonstration von Yu mit der Goldkanne habe ich auch auf diversen Blogs gesehen, und ja klar: KANN man machen ( wenn man´s kann...). Aber ganz ehrlich: Weckt keinerlei Sehnsucht in mir. Wirkt irgendwie überzogen auf mich. Wusstet Ihr, dass ein EdelmetallKännchen eine Silberschmiedearbeit ist, selbst wenn sie aus Gold hergestellt wurde ?! 9_9

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Heute war ich ein wenig unterwegs und hab es endlich Mal geschafft etwas frisches Quellwasser abzufüllen. Diese kleinen Momente sind es die das Leben schön machen. Später wird damit ein schöner Tee gemacht :)

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Am 28.5.2019 um 19:17 schrieb SoGen:

Hmmm ... das Material ist natürlich geschmacksneutral und absorbiert keine Flüssigkeit, was eine etwas objektivere Beurteilung des Tees zulässt. Andererseits dürfte die im Vergleich zu guter Teekeramik doch recht hohe thermische Leitfähigkeit (wenn auch nicht ganz so hoch wie bei Kupfer oder gar Silber) eher nachteilig sein - wenn das Kännchen nicht wirklich sehr dickwandig ist.

Am 31.5.2019 um 10:00 schrieb teekontorkiel:

Ob es geschmacklich etwas bringt kann ich mit nur einem einzigen Tee ohne Vergleich nicht beurteilen. Laut Yu passt der Yibang wohl gut zur Goldkanne, während der Charakter des zweiten Tees, ein LBZ, viel besser mit dem Yixington zur Geltung kommt. 

Was die Goldkanne betrifft...

https://www.researchgate.net/profile/Zoe_Laughlin/publication/251621596_Tasting_spoons_Assessing_how_the_material_of_a_spoon_affects_the_taste_of_the_food/

Halbwegs wissenschaftliche Geschmackstests haben ergeben dass Gold tatsächlich das Neutralste unter allen Geschirr-Metallen ist, eng gefolgt vom guten alten rostfreien Edelstahl (18/8, 18/10). Kupfer und Zink verändern erwartungsgemäß den Geschmack des Essens bzw. das Mundgefühl erheblich, und Silber scheint ebenfalls keine allzu großen Unterschiede zu Edelstahl zu zeigen. Aaaaaber... es gibt Reviews ( z.B. da und da ) von Besitzern einiger Silber-Teekannen (990 bis 999er Reinheit), die unabhängig voneinander behaupten dass Silber dem Teearoma in manchen Fällen eine "metallische" Note zu verleihen scheint. Auch beschweren sich diesselben Leute dass die Silberkanne die zarten dezenten Aromen mancher Tees nicht zur Geltung kommen lässt.

Die ultimative Geschmacksneutralität des Goldes mag in historischen Zeiten seine Berechtigung gehabt haben, aber heute ist der rostfreie lebensmittelechte Edelstahl kaum zu schlagen. Da ich persönlich auf geschmacksintensive :P  Oolongs stehe (plus einige Hongcha und ausgesuchte sehr junge Sheng) habe ich lange mit dem Gedanken gespielt mir eine Silberkanne anzuschaffen. Inzwischen habe ich davon Abstand genommen, denn 1). es lässt sich kaum vorhersagen wie Silber konkret auf meine Tees reagiert, 2). ob der vermeintliche oder tatsächliche metallische Beigeschmack für mich OK ist. Wenns dicke kommt, könnte eine Silberkanne sich leicht zu einem 300 bis 400€ teuren Fehlkauf entwickeln. Ich vermute dass diesselben Bedenken auch für Goldkannen gelten.

Ob Gold oder Silber, meine Erfahrung ist, Edelstahlgefäße sind kaum zu schlagen. Komplett geschmacksneutral, pflegeleicht, und selbst wenns um thermische Leitfähigkeit des Silbers geht, gibt es moderne doppelwandige Isolier- Flaschen und Teekannen, die denselben Effekt für viel weniger Geld abliefern.

Gold ist cool, klar, ist aber in meinen Augen mehr Gimmick als zweckmäßiges Utensil.

bearbeitet von OstHesse

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Weiß nicht ob das hier hin passt, aber: Ich war die letzten Wochenenden der letzten Wochen und fast schon Monate viel unterwegs, im Sommer meist nur Früchtetee getrunken. Jetzt hoffe ich endlich dieses Wochenende mal etwas mehr Zeit zu haben, einen guten Oolong oder Pu aus dem Schrank zu holen und mir 1, 2h Ruhe zu gönnen und dabei Tee zu trinken. 

Drückt mir mal die Daumen das es funktioniert :) Ich merke das es mir irgendwie fehlt, das ist das interessante..

Werde dann auch mal versuchen wieder etwas mehr hier vorbeizuschauen :) 

bearbeitet von paxistatis

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